oke, hier is der neue teil... er is kürzer und ich bin nich 100% zufrieden damit
Kapitel 6: Tanzmarathon
"Rory, Jess, da seid ihr ja⦠oh, stören wir?", hörte Rory plötzlich jemanden sagen und löste sich von Jess. Vor ihr standen eine glücklich aussehende Lindsay und ein wütender Dean.
"Lindsay, hey! Nein, nein, kein Problem. Setzt euch doch.", erwiderte Rory auch wenn sie zugeben musste, dass sie ein bisschen enttäuscht war, dass die Beiden plötzlich aufgetaucht waren.
"Seid ihr zwei jetzt wieder zusammen?", fragte Lindsay, als sie auf der nächst niedrigeren Bank platzgenommen hatte.
"Ãhmâ¦", fing Rory an. Waren sie und Jess wieder zusammen? Nur weil sie sich einmal geküsst hatten?
"Ja, wir sind wieder zusammen.", sagte Jess und grinste Rory an, die glücklich zurück lächelte. Sie hatte ihre Bad-Boy wieder. Ihren ersten zweiten festen Freund. Jess.
"Das freut mich für euch. Ihr seid einfach perfekt füreinander. Und es ist so romantisch, dass ihr auch heute vor 4 Jahren zusammengekommen seid."
"Ja, aber ich hoffe, dass es dieses Mal länger mit uns klappt.", Rory grinste schief und Jess konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.
"Das hoff ich doch auch. Aber ich hab ein gutes Gefühl.", Jess nahm Rory in den Arm und man konnte den Beiden ansehen, wie glücklich sie waren.
"Ach ja, Rory. Was ich dir noch sagen wollte. Ich bin nicht mehr sauer auf dich, weil du damals mit Dean geschlafen hast⦠oh, das hätte ich jetzt wohl nicht sagen sollen.", Lindsay lief rot an und Rory beruhigte sie, indem sie ihr die Wahrheit sagte.
"Keine Angst Lindsay, Jess weià davon. Meine Mom hat es ihm anscheinend vor ein paar Wochen erzählt. Und danke, dass du mir verzeihst. Ich wollte nie deine Ehe zerstören und ehrlich gesagt, war dass ganze wohl eher eine Kurzschlussreaktion. Es tut mir Leid, Lindsay⦠aber du solltest wissenâ¦"
"â¦. dass du bis gestern eine unregelmäÃige Bettgeschichte mit Dean hattest. Ich weiÃ. Ich hab das schon länger geahnt und hab dann mal deine Mom gefragt, die mir alles erzählt hat. Aber laut ihr wusstest du überhaupt nicht, dass Dean und ich wieder zusammen sind. Also kann ich dir keinen Vorwurf machen. Hättest du es gewusst, würde das natürlich ganz anders ausschauen.", erwiderte Lindsay und sah Dean dabei böse an. "Der eigentliche Depp hier ist Dean. Er hat mit uns gespielt. Zumindest mit mir."
"Lindsay, es tut mir so Leid. Ich weià nicht, warum ich das gemacht hab. Nun ja⦠ich weià es schonâ¦", man konnte hören, dass es Rory aufrichtig Leid tat.
"Rory, wie gesagt, ich bin dir nicht böse, da du nicht wusstest, dass Dean wieder mit mir zusammen war. AuÃerdem bist du anscheinend zur Vernunft gekommen und bist wieder mit Jess zusammen. Und glaub mir, ich hab wirklich gehofft, dass du und Jess schon damals nicht auseinandergegangen wärt. Aber ich denke, dass das auch teilweise Deans Schuld war."
"Lindsay, hör auf mit dem Mist.", unterbrach Dean sie und sah sie wütend an.
"Oh nein, Dean. Es wird Zeit, dass die Wahrheit mal gesagt wird. Ich lass mir sicher nicht wegen dir die Chance verderben, mich mit Rory auszusprechenâ¦", Rory wollte gerade weiterreden, als Taylor sein Megafon in die Hand nahm.
"Meine Damen und Herren, herzlich willkommen zum Tanzmarathon. Nun, da alle Tanzpaare auf der Bühne sind, kann es ja losgehen. Und nicht vergessen, man darf die Tanzfläche nur verlassen, wenn der eine Partner die gelbe Karte zeigt und der andere die ganze Zeit auf der Fläche bleibt. Nun dann, gehtâs los.", gerade als Taylor seinen Satz beendet hatte, fing die Big Band an zu spielen und der Tanzmarathon ging los.
"Also, Rory, was ich vorher sagen wollte. Ich denke, dass Jess immer Angst davor hatte, dass Dean dich ihm ausspannt. Und Dean hat ihm das ja auf dem Winterfest der Stars Hollow High damals auch gesagt."
"Woher weiÃt du das?", fing Dean wieder an.
"Nun ja, Dean. Es ist nicht besonders sinnvoll so ein Gespräch vor den Toiletten zu führen. Und da ich damals gerade in der Toilette war und rausgehen wollte, als ich dich gehört hab, hab ich eben noch zugehört.", erwiderte Lindsay und Rory wurde klar, dass sie Lindsay in all den Jahren gewaltig unterschätzt hatte.
"Nun ja, auf jeden Fall hat Dean Jess damals gesagt, dass er und du ja wieder befreundet seid und er es einfach so wie Jess machen würde und abwartet bis du wieder zu ihm zurückkommst."
"Stimmt das, Jess?", fragte Rory nun geschockt. Sie hatte so etwas nie von Jess erwartet.
"Jap⦠aber wenn ich es dir gesagt hätte, hättest du mir ja sowieso nicht geglaubt.", erwiderte Jess und Rory wusste, dass er Recht hatte. Dean war damals immer der gewesen, dem man geglaubt hatte.
"Und dann damals auf Kyles Party. Glaub mir, Jess hat nicht als erstes zugeschlagen. Dean hat angefangen. Aber na ja, egal⦠du konntest das damals nicht wissenâ¦", Lindsay lächelte Rory an, die sich Vorwürfe machte, dass sie immer nur Dean geglaubt hatte und nicht Jessâ¦.
Viele Stunden später
"Jess?", flüsterte Rory.
"Was denn?"
"Ich bin müde.", erwiderte Rory und rückte noch näher zu ihm hin. Inzwischen war der Tanzmarathon schon fast vorbei und Lorelai und Kirk waren immer noch im Rennen. Doch Rory hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Sie wusste nur noch, dass Dean irgendwann beleidigt abgerauscht war und Lindsay vor einiger Zeit gemeint hatte, dass sie jetzt nach Hause ging â um zu schlafen.
"Trink doch nen Schluck Kaffee.", schlug Jess ihr vor und streichelte ihr zärtlich übers Haar. Er hatte seine Rory vermisst.
"Der ist leer. Mom hat ihn vorher ausgetrunken.", plötzlich richtete sich Rory jedoch auf. "Jess, es tut mir Leid, dass ich damals immer nur Dean geglaubt hab. Ich hätte dir glauben müssen. Immerhin warst du ja mein Freund."
"Rory, keine Panik. Ich hab dir das schon längst verziehen. AuÃerdem hab ich dich ja wieder.", Jess grinste, "und irgendwann werden wir lauter versaute Dinge machen. Ãberall und zu jeder Zeit."
"Jessâ¦", Rory schlug ihm leicht auf den Arm während er sie sanft auf die Nasenspitze küsste.
"Und schon hab ich dich wieder wachgekriegt.", erwiderte er nur und hoffte, dass der Marathon endlich zu Ende ging. Er war müdeâ¦
"Wir haben gewonnen! Wir haben gewonnen!", hörten sie plötzlich Lorelai schreien und sahen überrascht zur Tanzfläche. Tatsächlich Kirks Partnerin war eingeschlafen und lag auf dem Boden.
"Mom!!! Du hast gewonnen!", Rory rannte auf ihre Mutter zu und die Beiden hüpften fröhlich auf und ab, wie damals als Lorelai Maxâ Heiratsantrag angenommen hatte.
"Und die diesjährigen Sieger sind Lorelai und Luke. Herzlichen Glückwunsch.", hörten sie Taylor sagen und kurz darauf hielt Lorelai schon den riesigen Pokal in den Händen während Kirk seine Tanzpartnerin aufweckte⦠aber nur um sie zu beschimpfenâ¦
Hi du,
ein neuer Teil, juhu!
Hab ihn diesemal sofort gelesen!
curlie_angel schrieb:...ein wütender Dean.
"Ja, wir sind wieder zusammen.", sagte Jess und grinste Rory an, die glücklich zurück lächelte. Sie hatte ihre Bad-Boy wieder. Ihren ersten zweiten festen Freund. Jess.
Das hast du total süà geschrieben...sie hatte ihren ersten zweiten festen Freund wieder...
und sie sind wieder zusammen!!!!!! Goily!:p
curlie_angel schrieb:"Das freut mich für euch. Ihr seid einfach perfekt füreinander. ....."
"Ja, aber ich hoffe, dass es dieses Mal länger mit uns klappt.".....
"Das hoff ich doch auch. Aber ich hab ein gutes Gefühl.",
....wie glücklich sie waren.
Lindsay hat Recht

, Rory ist voller Hoffung und Jess hat ein gutes Gefühl:herz: das ist sehr gut!!!! Sehr, sehr, gut!!!!
curlie_angel schrieb:Rory wurde klar, dass sie Lindsay in all den Jahren gewaltig unterschätzt hatte.
Ich mag deine Lindsay auch viel lieber. Sie ist nicht das dumme Blondchen, sonder kann auch mal den Mund auf machen...und es kommt nicht mal was so dummes dabei raus.....find ich gut, dass sie Rory endlich mal die Wahrheit sagt. Endlich hat Rory erfahren, wie hinterlistig Dean wirklich war....und das war schon lange fällig!!!!!!! Bin begeistert! Nette Unterhaltung!
curlie_angel schrieb:"Jess, es tut mir Leid, dass ich damals immer nur Dean geglaubt hab. Ich hätte dir glauben müssen. Immerhin warst du ja mein Freund."
Oh hätte sie doch schon früher eingesehen, dann hätten wir uns einiges ersparen können, oder?
curlie_angel schrieb:"Wir haben gewonnen! Wir haben gewonnen!", hörten sie plötzlich Lorelai schreien ....
"Und die diesjährigen Sieger sind Lorelai und Luke. Herzlichen Glückwunsch."
Na dann hat ja auch Lorelai was sie immer wollte, den Sieg gegen den vorher unschlagbaren Kirk!!!!!!! - der jetzt bestimmt total am boden ist!!!!!
Also ich muss sagen, dieser Teil hat mir wie immer gefallen!!!!!!!! Jess und Rory sind zusammen und sie weià endlich die Wahrheit über Dean!
:herz: Literati-4-Ever:herz:
Viele liebe GrüÃe
Caro
Jetzt mal ein kleiner Kommentar von mir, einem voll-JJ.
Ich bin kein Rory Freund, deswegen sage ich zu ihr auch nichts.
Lindsay war meines erachtens nach etwas OOC...ich würde Der Frau, die mit meinem Mann geschlafen hat, nicht so einfach verzeihen (ihm natürlich auch nicht). AuÃerdem fand ich Dean auch etwas zu "zickig/bockig/streitlustig"...er erinnerte mich irgendwie nicht an Dean.
Was mir persönlich aber aufgefallen ist: Du schreibst viel über Rory....sehr viel...extrem viel. Was ja auch vollkommen okay ist, aber in dem Titel deiner FF steht auch JJ.
JJ kam jetzt kaum vor und wenn dann nur indirekt oder vollkommen unbeachtet.
Du schreibst, dass Lore und Luke es nochmal miteinander versuchen wollen(wobei ich nicht glaube, dass sie es so sagen würden), aber da kam kein Gefühl rüber. Es stand da. Als Information. Mehr nicht. Du gehst nicht drauf ein. Du bist Lit, man merkt es und ich habe da auch absolut nichts dagegen. Jeder darf das schreiben was er/sie/es will, aber ich finde doch, dass JJ in deinem Titel falsch ist. Du hättest z.b. beim Tanzmarathon wunderbar Rory, sowie Lorelai erklären können. Leider war nur Rory drin. Schade.
Was ich aber noch sagen will ist, dass mir die Länge deiner Kapitel gefällt. Ich hasse kurze Kapitel, aber deine haben eine gute Länge ^^
GruÃ,
Anne
zuerstmal, danke für euer fb und für eure kritik... und jetzt geht's weiter:
Kapitel 7: Back to the past I
*~Flashback I~*
Rorys Sicht
"Mom, geh schon hin…", murmelte Rory während sie ihre Tasche für Yale auspackte. Logan war seit ein paar Wochen in London und sie lebte in seinem Appartement – das ohne ihn nur viel zu groà für sie war.
"Ja? Hallo?", ertönte endlich Lorelais Stimme und Rory fiel auf, dass sie sehr auÃer Atem war.
"Hey, Mom. Ich bin’s… deine Lieblingstochter.", Rory setzte sich aufs Sofa und schaltete den Fernseher ein, den sie jedoch auf lautlos stellte.
"Oh… hey Rory.", Lorelai war etwas nervös, dass hörte man ihr an.
"Was ist denn los? Läuft es zwischen dir und Luke grad nicht so gut?", fragte Rory, die in den letzten Wochen immer nur kurze Telefonate mit ihrer Mutter gewechselt hatte. Und das Freitagabend-Dinner war auch ausgefallen, da ihre GroÃeltern nach Martha’s Vineyard gefahren waren.
"Rory, ich muss dir was sagen.", Lorelai Gilmore atmete laut ein und so langsam machte sich Rory wirklich Sorgen. "Luke und ich sind nicht mehr zusammen. Ich habe mich vor ein paar Wochen von ihm getrennt."
"Oh… das…", plötzlich hörte Rory eine männliche Stimme etwas im Hintergrund sagen und wunderte sich wer es war. Sie kannte diese Stimme… "Mom? Wer is grad bei dir?"
"Nun ja… ich bin wieder mit deinem Dad zusammen und wir haben geheiratet. Ist das nicht toll?", Lorelai quietschte aufgeregt ins Telefon doch Rory konnte nur den Kopf schütteln.
"Ich glaubs einfach nicht, Mom. Du verlässt Luke – unseren Luke, der jahrelang auf dich gewartet hat und kommst mit Dad zusammen, den du dann gleich heiratest und es mir erst Wochen danach erzählst. Was ist los mit dir?"
"Aber Rory…"
"Nein, Mom. Wir sehn uns dann.", Rory legte auf und schaltete den Fernseher aus. Sie konnte nicht glauben, was sie da gerade gehört hatte. Warum hatte ihre Mom das nur gemacht? Ich muss hier raus, dachte sie sich, schnappte ihr Handy und den Schlüssel und verlieà die Wohnung…
Lorelais Sicht
"Chris… ich muss hingehen. Es ist vielleicht was Wichtiges.", Lorelai kicherte und schlang sich aus Christophers Armen. Schnell rannte sie die Treppe hinunter und hoffte, dass die Person die am Telefon war noch nicht aufgelegt hatte.
"Ja? Hallo?", sagte sie ins Telefon und atmete tief durch. Warum hatte sie das Telefon nur unten liegengelassen?
"Hey, Mom. Ich bin’s… deine Lieblingstochter.", hörte sie Rory sagen und Lorelai wurde nervös. Immerhin wusste Rory noch nicht, dass sie sich von Luke getrennt hatte und nun mit Chris verheiratet war. Es war ja nicht so, dass sie es ihr nicht sagen wollte aber sie war einfach noch nicht dazu gekommen.
"Oh… hey Rory.", Lorelai versuchte sich ihre Nervosität nicht anmerken zu lassen, was jedoch anscheinend nicht funktionierte.
"Was ist denn los? Läuft es zwischen dir und Luke grad nicht so gut?", fragte Rory und Lorelai wusste, dass sie ihrer Tochter endlich alles erzählen sollte.
"Rory, ich muss dir was sagen.", Lorelai Gilmore atmete laut ein und versuchte sich zu beruhigen. Was konnte schon schief gehen? Rory würde sich bestimmt für sich freuen. "Luke und ich sind nicht mehr zusammen. Ich habe mich vor ein paar Wochen von ihm getrennt."
"Oh… das…", hörte sie Rory sagen und fragte sich schon, was jetzt kam, als plötzlich Christopher etwas schrie. "Mom? Wer is grad bei dir?", wollte Rory nun wissen und Lorelai wusste, dass sie Chris ebenfalls gehört hatte.
"Nun ja… ich bin wieder mit deinem Dad zusammen und wir haben geheiratet. Ist das nicht toll?", Lorelai war wirklich froh darüber, dass sie wieder mit Chris zusammenwar und sie wollte auch, dass Rory froh darüber war.
"Ich glaubs einfach nicht, Mom. Du verlässt Luke – unseren Luke, der jahrelang auf dich gewartet hat und kommst mit Dad zusammen, den du dann gleich heiratest und es mir erst Wochen danach erzählst. Was ist los mit dir?"
"Aber Rory…", Lorelai verstand nicht, was sie gegen die Beziehung zwischen ihr und Christopher hatte.
"Nein, Mom. Wir sehn uns dann.", Rory legte auf und Lorelai atmete tief durch. Warum konnte Rory sich nicht einfach für sie freuen? Sie war glücklich mit Christopher. Sie liebte ihn. Oder?
*~End of Flashback I~*
~*Flashback II*~
"Hey, Barmann. Krieg ich nochmal einen?", sagte Rory ein paar Stunden nach dem sie mit ihrer Mom telefoniert hatte. Sie war in eine Bar gegangen und wollte dort ihren Kummer ertränken – genauso wie damals als sie rausgefunden hatte, dass Logan sie betrog. Nur das dies eine andere Bar war und sie sich nicht wegen Logan sondern wegen ihrer Mutter betrank.
"Ich denke, dass Sie genug hatten, Miss.", erwiderte der Kellner freundlich aber bestimmt.
"Nein… bitte geben sie mir noch einen.", Rory sah den Barmann flehend an, der ihr dann doch noch ein Glas gab.
"Aber wenn Sie gehen ruf ich Ihnen ein Taxi", murmelte er bevor er verschwand und Rory allein lieà – die wieder in Gedanken versank. Sie hatte gewusst, dass es zwischen ihrer Mom und Luke nicht mehr so gut lief aber warum trennte sie sich gleich von ihm? Okay, ihre Mutter wollte schon immer heiraten und es hatte sie fertig gemacht als Luke die Hochzeit verschob aber da musste doch noch was anderes gewesen sein. Und warum um alles in der Welt hatte sie dann kurzerhand einfach Christopher geheiratet? Rory war sich ziemlich sicher, dass ihre Mom dieses Kapitel endlich abgeschlossen hatte. Aber anscheinen hatte sie sich da getäuscht. Sie liebt ihn doch gar nicht, dachte sich Rory und trank ihr Glas auf Ex aus.
"Rory?", hörte sie auf einmal jemanden sagen und sah nach hinten. Und was sie da sah war sehr eine wirkliche Ãberraschung.
"Dean? Was machst du denn hier?", fragte sie ihren Exfreund, als sie sich aus wirklich sicher war, dass sie nicht träumte.
"Ach, Kyle hat mich eingeladen. Der ist nur grade mit irgendeinem Mädchen abgehauen. Wie geht’s dir denn?", Dean setzte sich neben sie und lächelte sie an.
"Och, du weiÃt schon… wie immer. Wusstest du… dass meine Mom und Luke nicht mehr zusammen sind? Sie hat meinen Dad geheiratet. Und mir das Ganze erst heute erzählt. Super nicht?"
"Oh… warum hat sie das getan? Ich habe immer gedacht, dass ihr euch alles erzählt.", erwiderte Dean.
"Das hab ich auch gedacht. Aber was macht sie? Heiratet hinter meinem Rücken. Ohne mir etwas zu erzählen. Das ist echt fies von ihr.", Rory schnappte sich Deans Glas und trank dieses ebenfalls auf Ex aus.
"Woah, Rory. Ganz cool. Wie viel hast du denn schon getrunken?"
"Ein wenig…", erwiderte Rory und grinste Dean an.
"Wie wär’s wenn wir gehen, ich dich heimbringe und du schläfst? Ich kann ja heut Nacht bei dir bleiben.", Dean legte seine Hand aufs Rory Arm.
"Nein… das geht nicht. Ich bin doch mit Logan zusammen.", antwortete Rory und sah Dean entsetzt an.
"Rory, keine Anst. Ich kann doch auf dem Sofa schlafen. Du hast doch ein Sofa, oder?"
"Mmh… okay, gehen wir. Ich bin müde.", Rory stand auf und wankte vor Dean aus der Bar. Zum Glück war die Wohnung nur fünf Minuten entfernt und hatte einen Aufzug, denn Rory war sich nicht sicher, ob sie es geschafft hätte Treppen zu steigen.
"Du wohnst in einem Appartement?", fragte Dean erstaunt, als Rory die Tür aufschloss – oder es zumindest versuchte.
"Nein… ja… eigentlich gehört es ja Logan aber er hat gemeint, dass ich hier wohnen kann solange er nicht da ist. Ha, geschafft!", stolpernd betrat Rory die Wohnung und suchte nach dem Lichtschalter.
"Du, Rory?"
"Was denn?"
"Hab ich dir schon gesagt, dass ich dich einfach umwerfend finde?", Dean sah Rory tief in die Augen und sie schluckte.
"Nein… hast du nicht. Aber danke.", Rory räusperte sich, denn sie fand die Situation irgendwie unangenehm. "Willst du was trinken?"
"Nein, danke. Rory? Ich konnte dich nie vergessen.", Dean trat einen Schritt auf sie zu und Rory fühlte sich plötzlich sehr eingeengt.
"Dean, was…?", weiter kam sie nicht, denn Dean verschloss ihr den Mund mit einem Kuss.
Nein, das ist falsch. Ich bin mit Logan zusammen. Ich kann doch nicht einfach mit Dean rummachen, dachte Rory und versuchte sich von Dean zu lösen, was nach einer Weile auch klappte.
"Dean… das ist falsch.", Rory sah Dean an, der ihren Blick traurig erwiderte.
"Aber… Logan ist doch nicht da… und nur dieses eine Mal. Bitte, Rory!", Dean sah sie tief an und Rory glaubte Tränen in seinen Augen zu sehen. Und irgendwie wollte sie es ja auch. Noch während sie darüber nachdachte, ob sie sollte oder nicht, hatte Dean ihr wieder den Mund verschlossen und Rory spürte wie sie nachgab. Es war ja nur dieses eine Mal und Logan würde nie etwas davon erfahren…
"Rory? Rory bist du daheim?"
Müde öffnete Rory die Augen und sah sich um. Und das erste was sie sah, war Dean, der neben ihr im Bett lag. Und anscheinend war er nackt, denn überall lagen Klamotten rum. Und nicht nur seine, stellte Rory erschrocken fest, auch meine. Und wenn sie sich nicht getäuscht hatte, dann war es eben Logan gewesen, der nach ihr gerufen hatte. Oder war das nur ein Traum?
Keine Sekunde später wusste sie die Antwort, denn Logan kam ins Schlafzimmer und sah erstaunt zu Dean, dann zu Rory und schlieÃlich zu den Klamotten die auf dem Boden lagen.
"Was zur Hölle ist hier los, Rory?", fragte er und Rory wusste, dass er sauer war.
"Ich… er… Logan…", Rory wusste nicht, was sie sagen sollte. Es zu leugnen machte keinen Sinn. Aber was sollte sie denn tun?"
"Wer ist das, Rory?", fragte sie plötzlich Dean, der aufgewacht war und Logan verwirrt ansah.
"Das… das ist Logan.", Rory sah Logan verzweifelt an. Warum war sie nur so dumm gewesen und war mit Dean ins Bett gestiegen? Sie liebte Logan doch.
"Und wer bist du? Und was zum Teufel machst du mit meiner Freundin in meinem Bett?", wandte sich Logan nun an Dean, der ihn nur angrinste.
"Kannst du dir das nicht denken? Und glaub mir, sie ist gut…", Dean grinste nur weiterhin während Rory ihn geschockt ansah. Wie konnte er so was sagen? Was machte er da? Wollte er sie unbedingt unglücklich machen?
"Raus… verschwinde du ….", Logan schmiss Dean seine Klamotten entgegen, der sich auch anzog. Wenn auch extrem langsam und mit einem breiten Grinsen auf den Lippen.
"Rory, wir sehn uns.", sagte er als er endlich fertig war und wollte sie küssen, doch Rory drehte den Kopf weg.
"Das bezweifle ich.", murmelte sie leise als Dean aus dem Raum war.
"Rory? Was sollte das? Warum hast du das getan? War das deine Rache für meine Aktion damals?", Logan sah Rory enttäuscht an.
"Nein… ich weià doch auch nicht. Es tut mir Leid, Logan. Aber ich liebe dich… und nur dich.", Rory fing an zu weinen und bemerkte nicht, wie Logan langsam das Zimmer verlieÃ.
"Ich will, dass du bis heute Mittag ausgezogen bist. Wenn ich wiederkomme bist du weg.", sagte er als er im Türrahmen stand und drehte sich noch einmal zu Rory um, die ihn ungläubig ansah.
"Aber Logan…"
"Nein, Rory. Es ist aus.", sagte er bevor er verschwand und Rory wusste, dass er es ernst meinte. Ich bin so eine Idiotin, dachte Rory sich und beschloss erst mal zu duschen. Immerhin war es erst neun.
~*End of Flashback II*~
*~Flashback III~*
"Ja?", sagte Rory als sie an ihr Handy ging. Sie war gerade auf dem Weg nach Hause – nun ja, dass hieà zu Paris und Doyle. Nach dem Logan sie rausgeworfen hatte war sie zu Paris gezogen, die inzwischen zusammen mit Doyle in einer Wohnung ganz in der Nähe von Yale wohnten. Und sie war um einiges besser als die Letzte Wohnung der Beiden.
"Hey, Rory… ich bin’s, deine Mom."
"Hey Mom…", erwiderte Rory und fragte sich, was ihre Mom von ihr wollte. Immerhin hatten sie sich erst gestern beim Freitagsabend-Diner gesehen. Zu dem Chris merkwürdigerweise nicht mitgekommen war.
"Ich hab grad bei dir in der Wohnung angerufen aber da ging nur der AB hin. Und warum hört man nur noch Logan auf der Ansage?", fragte ihre Mom sie und Rory schluckte. Da war ja was.
"Nun ja… ich wohn wieder bei Paris. Deswegen kommt mein Name nicht mehr auf Logans AB.", Rory hoffte, dass damit die Fragerei zu Ende war.
"Oh… was ist denn passiert?"
Falsch gedacht.
"Ãhm… als du mir erzählt hast, dass du inzwischen mit Dad verheiratest bist… nun ja, da bin ich eine Bar gegangen und hab dort Dean getroffen mit dem ich im Bett gelandet bin, wo Logan uns am nächsten Morgen getroffen hat. Und nun ja, danach hat er mich verlassen und ich musste ausziehen.", erklärte Rory ihrer Mom die Kurzversion der Geschichte.
"Oh… und jetzt bist du wieder solo?"
"Sozusagen.", wich Rory der Frage aus. Sie wollte ihrer Mutter nicht erzählen, dass sie sich hin und wieder – so ein bis zwei Mal pro Woche – mit Dean traf.
"Was heiÃt sozusagen?"
"Ich hab etwas Lockeres mit Dean angefangen. Wir treffen uns hin und wieder und genieÃen die Zeit miteinander.",
"Was? Tut mir Leid, Rory aber das kann ich nicht gutheiÃen. Seit wann betrügst du deine Freunde und gehst dann zum Ex zurück? Das ist einfach kaltherzig."
"Aber…"
"Nein, kein aber. Ich versteh dich einfach nicht. Ich muss jetzt wieder.", und schon hatte Lorelai aufgelegt und Rory wusste, dass sie es vermasselt hatte.
Lorelai
Lorelai konnte nicht glauben, was sie da gerade gehört hatte. Ihre Tochter hatte Logan betrogen… und das mit Dean. Und jetzt hatte sie eine Bettgeschichte mit ihm? Das war doch nicht ihre Rory. Ihre Rory würde so etwas nie machen. Egal was davor passiert war. Oder kannte sie Rory einfach nicht mehr richtig? Hatten sie sich auseinander gelebt und war Rory eine ganz andere Person als früher? Aber wann war das passiert? Als sie bei ihren Eltern im Poolhouse gelebt hatte? Oder schon früher? Ich brauch Kaffee, dachte sich Lorelai und verlieà das Haus. Sie wusste, dass sie nicht einfach irgendeinen Kaffee in Stars Hollow brauchte sondern seinen. Lukes Kaffee. Und wenn sie irgendjemand bestechen musste, der ihr eine Tasse holte. Sie brauchte jetzt Lukes Kaffee.
Okay, ich schaff das, dachte Lorelai als sie vor dem Diner stand. Es war nicht besonders voll und Luke stand hinter der Theke und redete mit Liz, die mit ihrer Tochter da war. Lorelai atmete noch einmal tief durch bevor sie das Diner betrat und langsam auf Luke zuging.
"Ãh... hi…", murmelte sie leise und vermied es Luke anzusehen, "Krieg ich einen Kaffee?"
"Lorelai… hi… natürlich… setz dich doch.", antworte Luke und Liz nahm ihre Tasche von einem Hocker.
"Wie geht’s dir denn so, Lorelai? Und wie geht es Rory?", fragte Liz Lorelai und lächelte sie an.
"Mir geht’s… gut… und Rory… geht es auch gut – denke ich…", antworte Lorelai und schluckte.
"Was ist denn los?", erkundigte sich Liz als sie sah, dass es Lorelai wohl doch nicht so super ging.
"Ich… Rory hat mir erzählt, dass sie ihren Freund betrogen hatte und nun mit dem Typ, mit dem sie im Bett war, eine lockere Beziehung hat. Und das alles ist an dem Tag passiert an dem ich ihr erzählt habe… dass… ich… und Luke… und ich jetzt mit ihrem Dad… und ich bin an allem Schuld. Und Christopher ist so lieb zu mir… aber… aber ich lieb ihn doch gar nicht. Oder nicht mehr. Es ist alles so…", Lorelai liefen einige Tränen über die Wange und Liz nahm sie in den Arm. Was Lorelai jedoch nicht sah, war der Blick, den Liz ihrem Bruder zuwarf und der so viel hieà wie "Kümmer dich um sie…".
"Lorelai, glaub mir, du darfst nie dir die Schuld für etwas geben. Auch wenn du Rory an diesem Tag alles erzählt hast, ist es nicht deine Schuld. Und wenn du diesen Christopher nicht liebst, warum hast du ihn dann geheiratet?"
"Liz… frag Lorelai doch nicht so aus.", mischte sich Luke ein und stellte Lorelai eine Tasse vor die Nase. "Hier…"
"Danke…", Lorelai versuchte Luke anzulächeln, was ihr jedoch gründlich misslang.
"Und Liz, frag nur. Aber ich denke, dass hier nicht der richtige Ort ist, um darüber zu reden. AuÃerdem muss ich jetzt gehen." Lorelai stand auf und als sie Luke das Geld für den Kaffee gab, sah sie ihm zum ersten Mal seit Monaten wieder in die Augen. Und plötzlich wusste sie, was in ihrem Leben fehlte. Er…
~*End of Flashback III*~