Wreck of the day - Druckversion
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Wreck of the day -
jenni1990 - 07.03.2007
Der Regen trommelte gegen die Fensterscheiben der kleinen Wohnung, in der sie seit ein etwa einem Jahr lebte. Die Wohnung befand sich in einem kleinen Vorort nahe New York. Früher hatte sie immer in New York leben wollen, früherâ¦
Lilly nahm den pfeifenden Teekessel von der Herdplatte und lieà sich auf einem Stuhl an ihrem Küchentisch nieder. Sie goss sich eine Tasse ein sah aus dem Fenster. Der Wind peitschte gegen die Scheiben und presste die Regentropfen daran. Es war genau wie vor einem Jahr. Der Regen. Der Wind. Lilly schloss die Augen. Als sie sie wieder öffnete bahnte sich eine einzelne Träne den Weg über ihre kühle, blasse Wange. âDer Tee ist kalt.â, sagte sie zu sich selbst und goss den Tee in die Spüle. Sie schob bedacht den Stuhl näher an den Tisch und verlieà die Küche. Ihre Wohnung bestand nur aus einer kleinen Küche, einem winzigem Bad, der Wohnstube und einem Schlafzimmer. Lilly hatte jedes Zimmer nur spärlich eingerichtet. Warum sollte sie sich auch Mühe geben. Es gab keinen Grund. Klar, er würde sich freuen, er wusste wie sehr sie es liebte zu dekorieren und Dingen Namen zu geben. Doch es war zu spät. Mit einem Blick auf die Uhr ging Lilly ins Wohnzimmer und nahm sich ihre Autoschlüssel aus einer kleinen Schale. Die Schale. Das einzige was sie aus ihrem alten Leben in diese Wohnung mitgenommen hat. Lilly schüttelte den Kopf und ging mit schnellen Schritten zur Tür. Als sie diese öffnete wusste sie schon was sie erwartete. Sie hob den Brief auf und legte sie auf ein kleines Tischchen, auf dem schon ein groÃer Stapel Briefe lag. Alle adressiert an âLilly Purdyâ. Keinen dieser Briefe hatte sie je geöffnet und würde auch keinen davon öffnen. Sie senkte den Kopf und verlieà die Wohnung.
~Flashback~
âKommst du Lilly?â
âJa Mom. Ich bin sofort da.â
Lilly rannte die Stufen der Treppe hinunter, die ins zweite Stockwerk des kleinen Hauses führten.
Ihre Mom hatte schon die Handtücher über dem Arm hängen, welche sie immer mit zum Strand nahmen, der genau vor ihrem Haus lag.
Lilly hakte sich bei ihrer Mom unter und sie gingen aus dem Haus.
~Flashback Ende~
Lilly lief die StraÃe entlang in der ihr Auto stand. Der Regen lief ihr übers Gesicht, doch sie lief nicht schneller. Als sie ihr Auto erreichte war sie vollkommen durchnässt. Sie lieà sich auf den Fahrersitz gleiten und startete den Motor. Nach ein paar Minuten Fahrt war Lilly am Ziel.
âStädtischer Friedhofâ stand auf dem Schild über dem groÃen eisernen Tor.
EDIT (autom. Beitragsverschmelzung):
so das ist der anfang meiner neuen ff. ich hoffe er gefällt euch
freue mich auf fb
gruà jenni
Wreck of the day -
Charming_Holly - 08.03.2007
Ui, da bin ich ja sozusagen die Erste
Dein Teil war selbst für den Anfang etwas dolle kurz, so dass man noch nicht sehr viel erfahren kann ..... versuche einfach mal, deine Teile etwas länger zu schreiben oder wenigstens so zu verändern, dass es nach mehr aussieht
Leider kann man noch nicht sehr viel drüber sagen, höchstens Vermutungen anstellen:
Show Content
SpoilerIhre Mutter ist gestorben, darum fährt sie auch zum Friedhof und die ungeöffneten Briefe sind von ihrem Vater.
Also, schreib einen neuen Teil, mach ihn etwas länger und gib uns was, dass wir feedbacken können!
LG
Maxi
Wreck of the day -
jenni1990 - 09.03.2007
Fortsetzung Teil 1
Sie stieg aus dem Auto und ging langsam auf das Tor zu. Einen Moment zögerte sie, doch dann ging sie hindurch. Sie lief durch mehrere Grabreihen ehe sie an einem weiÃen Marmorstein stehen blieb. Sie ging in die Knie und sie betrachtete die eingravierten Buchstaben.
[FONT="]âHier ruhen[/FONT]
[FONT="]Joanne Purdy, [/FONT]
[FONT="]geliebte Tochter und Enkeltochter,[/FONT]
[FONT="] 23.06.2003- 14.03.2006[/FONT]
[FONT="]Und Justin Mainhold, [/FONT]
[FONT="]geliebter Ehemann, Sohn, Schwiegersohn[/FONT]
[FONT="]02.08.1979- 14.03.2006â[/FONT]
Eine Träne rann Lilly das Gesicht hinab. Jedes mal wenn sie diese Zeilen las. Nur eine einzelne Träne.
Lilly nahm aus ihrer Tasche eine kleine Blume, die sie auf das Grab stellte. Hyazinthen. Er hatte diese Blumen geliebt. Ein Seufzer entwich ihr und sie stand auf. Lilly strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und verlieà den Friedhof.
Als sie wieder in ihrer Wohnung angekommen war, lag ein Zettel vor ihrer Tür. Lilly hob ihn auf und las ihn sich durch.
Lilly, so geht das nicht weiter. Du liest die Briefe, die ich dir schreibe nicht. Ich weià es, ich spüre es. Es war nicht deine Schuld. Nicht du hast ihn umgebracht. Er selbst war es. Lilly, ich bitte dich, gib dir nicht die Schuld für ihren Tod. Er hat es getan und du konntest nichts, absolut nichts dagegen tun. Er hätte dich auch getötet wärst du nicht weggerannt. Du konntest Joanne nicht mehr helfen. Du wärst genauso gestorben wie sie. Doch du lebst, du lebst Lilly. Und du musst versuchen zu begreifen, dass du unschuldig bist. Bitte Lilly. Bitte antworte auf meine Versuche dich zu erreichen. Alles was wir zusammen durchgemacht haben.
Ich liebe dich,
Steve.
Lilly zerknüllte den Zettel und warf ihn sofort in den Müll. Wie konnte er? Wie konnte er so etwas behaupten? Natürlich war sie schuld. Hätte sie diesen dummen Fehler nie gemacht, wäre das alles nicht passiert. Joanne wäre am Leben. Justin wäre am Leben. Sie könnten eine Familie sein.
Doch so sollte es nicht sein. Sie hätte das niemals tun dürfen.
~Flashback~
âHey hör auf!â, Lilly lag lachend auf ihrem Bett und Steve lag auf ihr. Sie rollten umher, kitzelten sich und hatten SpaÃ.
âSteve, Steveâ¦.hör auf ich krieg kaum noch Luft!â, lachend schubste Lilly Steve vom Bett. âHör auf! Hörâ¦.â, weiter kam sie nicht, denn Steve hatte sie schon mit ein paar Kissen beworfen. Sie sprang auf und stieà ihn auf das Bett.
âHa! Gewonnen!â Siegessicher saà sie auf ihm. Er lachte sie nur an. Lilly sah in seine Augen. Gott, sie liebte diese Augen. Dieses Grau. Langsam näherte sie sich seinem Gesicht. âGewonnen.â, flüsterte sie ihm zu. Steve beugte sich nur vor und berührte sachte ihre Lippen.
~Flashback Ende~
Lilly stand immer noch im Flur und starrte auf die weiÃe Wand vor sich.
Plötzlich klingelte das Telefon. Sie nahm wie in Trance ab.
âPurdy?â
âHey mein Schatz! Wie gehtâs dir?â
âOhâ¦.Hey Mom. Mir gehtâs ganz gut. Danke. Wie gehtâs dir?â
âMir gehtâs auch ganz gut. Sag, hast du am Wochenende schon was vor?â
âÃhm⦠Ja tut mir leidâ¦â, natürlich hatte sie nichts vor. Wie jedes Wochenende an dem ihre Mom etwas mit ihr unternehmen wollte.
âOkayâ¦dann machen wir ein anderes Mal etwas zusammen, ja?â, Sie wusste das ihre Tochter sie anlog, aber sie nahm es hin.
âMom ich hab noch zu tun ich muss mich jetzt echt beeilen. Ich hab dich lieb bis später, ja?!â
âIst gut. Ich dich auch bis dann.â Lilly legte das Telefon hin und lieà sich auf die Couch sinken.
Wreck of the day -
Charming_Holly - 09.03.2007
Awwwwwww, wie traurig :heul:
Sie hat ihren Mann und ihre kleine Tochter verloren *schluchz* Warum? Warum ? Warum?
Schöner Teil
Du hast ihn auch etwas länger gemacht, fein *kopftätschel* Die Flashback fand ich süÃ. Jedoch hast du jetzt so einige Fragen bei mir aufgeworfen. Wer ist Steve? Warum Hyazinthen? Und wie ist ihre Familie gestorben?
Wie gesagt, dein Teil hat mir sehr gut gefallen
und ich hoffe doch, das da bald mehr kommt und auch mal einige andere Leser hier ihr FB hinterlassen.
LG
Maxi
Wreck of the day -
jenni1990 - 10.03.2007
@charming holly danke schön....
für dein liebes fb....
um zu deinen fragen zu kommen...die kann ich leider noch nicht beantworten aber ich denke, dass du einige in den nächsten 2 teilen beantwortet bekommst....
ein kleiner tipp:
Show Content
SpoilerCode:
[SIZE=4][I][FONT=Sylfaen]Nicht du hast ihn umgebracht. Er [COLOR=Red][B]selbst[/B][/COLOR] war es. [/FONT][/I][/SIZE]
vlt. hilft dir das "selbst" etwas weiter...
gruà jenni