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		<title><![CDATA[GilmoreGirls.de - Community in Deutschland - Fanfiction]]></title>
		<link>https://forum.gilmoregirls.de/</link>
		<description><![CDATA[GilmoreGirls.de - Community in Deutschland - https://forum.gilmoregirls.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 16:58:45 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Meine Literati Geschichte Rory&Jess]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=6786</link>
			<pubDate>Sun, 13 Apr 2025 20:27:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=2796">jutschi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=6786</guid>
			<description><![CDATA[Hallo, lange ist es her, Jahre seit meiner Anmeldung sind 20ig Jahre vergangen. Viel hat sich geändert aber mein Gilmorisches Herz schlägt wie immer, und mein Lieblingsteam Rory und Jess haben es in eine neue Fanfiction geschafft. Vielleicht ist hier noch jemand im Forum unterwegs und mag sie lesen. Here we go. <br />
<br />
Pairing: Lit/einwenig JJ<br />
Rating: denk mal PG13<br />
Natürlich gehört keiner der Charaktere mir. Auch nicht Jess nach all der Zeit <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<br />
Viel Spaß beim Lesen, und über FB freu ich mich noch immer, wie ein kleines Kind eure Ju<br />
<br />
Teil1<br />
<br />
"Warte", rief sie ihm nach, als er ihr Zimmer durch die Tür, durch die er gekommen war, wieder verlies. Sie wusste nicht einmal warum sie wollte, dass er blieb. <br />
Es dauerte Sekunden doch er kam nicht zurück. Er war mal wieder gegangen. Nicht in der Lage sich mit ihr auseinander zu setzen. <br />
Was hatte Sie sich auch erhofft? Dass er mal wieder nach einem Jahr zurückkam, und als sei nichts gewesen, sie dort weitermachen würden wo sie aufgehört hatten?<br />
Das einzige was sie wusste war, dass er sich nicht ändern würde. Nicht für sie. Nicht für sich. Für niemanden. Sie saß noch immer auf den Boden der Tatsachen, nun ja es waren wohl eher die <br />
Schachteln, die sie noch immer im Wohnheim hortete. Ihr Leben. Ihr Studium, das in ein paar Kartons platz hatte. Sollte das alles gewesen sein, gerade mal mit 19? Ein Seufzer dicht gefolgt <br />
von einer Träne, entwich ihrem Gesicht. "Jess" sie seufzte. Er der sie immer verstanden hatte. Er mit dem sie alles teilte. Er lies sie wieder einfach zurück. Wieder. Aber kein Wunder warum auch?, Sie hatte ihn abgewiesen. Mehrfach. Mit mehr als einem klaren Nein, dass ihr jedoch Sekunden später leid tat, als sie begriff dass Jess erneut ihr Leben verlies.  "Rory" er stand dort<br />
am Türrahmen. seine schwarze Lederjacke, seine zerzausten Haare. Sie hob den Blick und sah in seine dunklen Augen. Wut. Trauer. Verzweiflung stachen ihr entgegen. <br />
Er war nicht gegangen. Hatte sich aufhalten lassen. und Sie tat ihm Unrecht. Wie immer, bildete sie sich ein Urteil in Sachen Jess. Die einzige die sich hier nicht verändert hatte war sie. <br />
Es waren Sekunden, in denen sich beide einfach nur anstarrten. <br />
<br />
"Ich will nicht das du gehst", sie war es die die Stille brach. "nicht so-" fügte sie Sekunden später hinzu. Jess sah sie unsicher an, wie angewurzelt am Türrahmen, wusste er nicht was er tun sollte. Auf sie zugehen? würde sie ihn dann doch noch wieder weg schicken? würde sie ihm eine Standpauke halten. Über sein Benehmen? seine Erwartungen, dass sie mit ihm gehen sollte?. oder würde Sie es einfach tun. Mit ihm abhauen. Nach New York oder Philly, ganz egal wohin einfach weg. Er wusste nicht was ihm im Moment mehr Angst machte?. Mit oder ohne sie zu sein. <br />
"Ror, ich …" stammelte er. Dieses verdammte Buch- und jetzt brachte er keinen vollständigen Satz über die Lippen. Sie musste fast schon lächeln. Jess ein Meister an Worten. Kein Wunder dass ihm Bücher lieber waren. <br />
Jess hatte noch immer nicht die Schwelle übertreten, die die beiden trennte. <br />
"Können wir beide reden?" sie holte zum Gegenschlag aus. "Morgen?" Jess nickte. Was hatte er sich erwartet? Dass sie alles stehen und liegen lies, und mit ihm Nichtsnutz das Weite suchte?<br />
"Unsere, ich meine an der Brücke?" Rorys Wunsch lies ihn verunsichert lächeln. Sie hatte diese Dinge, ihre Dinge also nicht vergessen. "um Acht?" vergewisserte er sich. Sie nickte mit einem verunsicherten Ton in ihrer Stimme. War es das richtige? "Um acht". "ich werde da sein". gab er ihr zum Versprechen. Nachdem er Minuten davor noch diese verdammte Stadt und somit auch sie verlassen wollte. Rory nickte "Gut", war sich jedoch in jenem Moment noch immer nicht sicher, ob sie das richtige tat. "ich gehe dann mal, bis morgen Rory" - unsicher, ob er wirklich gehen sollte, weil er insgeheim Angst hatte, sie würde ihre Meinung ändern, stieß er sich vom Türrahmen ab. Er wollte nicht, kannte aber Rory. Sie brauchte jetzt Zeit. Für sich. Ihre typischen Pro-und Contra Liste, und höchstwahrscheinlich Zeit für ein Telefonat mit ihrer Mutter. Er wäre jedoch am liebsten geblieben, hätte sich auf sie gestürzt. Sie geküsst. Ihr gezeigt dass es ihm ernst war, mit Ihr. Diese verdammte Stadt mit ihr zu verlassen. "Bye Jess" - sie hob die Hand zum Gruß - bevor er, nicht ohne sie nochmal anzulächeln, das Wohnheim verlies.<br />
Er lies sie zurück. Verunsichert und mit einem pochenden Herzen. Jess. Wieder einmal war er da, wieder einmal brachte er alles durcheinander, sie durcheinander. Wollte mit ihr noch vor 5 Minuten die Uni verlassen. Sie musste bei dem Gedanken lächeln und ärgerte sich zugleich. Was dachte er sich dabei, hier aufzutauchen, und von ihr zu verlangen, alles hinter sich zu lassen?. Typisch Jess. Unberechenbar. Ein Chaot - dem einst ihr Herz gehörte...<br />
<br />
Jess lehnte eine gute halbste Stunde später noch immer an seiner Wagentür, an dem alten rostigen Ding. Die Kippe, spielend zwischen seinen beiden Fingern. "Was Rory jetzt wohl sagen würde, wenn sie ihn so sah?" Er musste lächeln als er an ihren "ersten" richtigen offiziellen Kuss dachte. Gypsie. An der Tankstelle. Wie nervös er gewesen war. Als Rory überzeugende Argumente hatte, die Zigarette nicht zu rauchen. Sie war die pure Überzeugung selbst. Noch vor einer Stunde wollte er die Stadt verlassen, niemals wieder hier her zurückkommen. Und nun? Er müsste wohl wieder zurück ins Diner, zu Luke, zu diesen verrückten, in diese Stadt, in der ihn jeder hasste. Vor allem Lorelai. Er konnte es ihr insgeheim nicht verübeln, tat er doch jedem weh, den sie liebte. Einschließlich Luke. Aber er brauchte noch einmal, noch ein letztes Mal eine Unterkunft, um endgültig alles zu klären. Eine aller letzte Nacht in Stars Hollow, um mit seinem alten Leben endgültig abschließen zu können. Entschlossen steckte er die Zigarette in seine Hemdtasche. Es war besser so. Ebenso entschlossen öffnete er die Tür zur Fahrerseite des Autos. Er hatte sein Ziel vor Augen. Stars Hollow. Als er den Campus verlies, es konnte nicht anders sein, ertönten die Destillers aus dem Radio. Er musste den Kopf schütteln. Sie würde ihn verfolgen. Bis an sein Lebensende. Alles erinnerte ihn an Sie. <br />
<br />
Es war kurz vor 24 Uhr, als er wieder die ihm, nur zu gut bekannten Straßen, passierte. Die Hochzeit lief wohl noch im vollen Gange, sah er den einen oder anderen, nicht mehr ganz alleine, in den grünen Strumpfhosen umhertanzen. Als er am Diner ankam, sah er noch das kleine Licht an der Theke leuchten. Das Zeichen, dass Luke wohl noch im Laden zu tun hatte. Die Tür lies sich Problemlos öffnen. Das "Closed" Schild konnte ihn natürlich nicht aufhalten. Die Glocke ertönte - und ein brummiges "Wir haben geschlossen" folgte aus dem Lager. Dicht gefolgt von einem charmant gekleideten Luke Danes, der sich das Geschirrtuch um die Schulter geschlagen hatte. "Jess" kam es erstaunt von ihm, hatte er diesen doch erst vor wenigen Stunden verabschiedet. "Hallo Onkel Lucas" kam es von diesem in seiner cool lässig gewohnten Manier. Dabei lies er seinen riesigen Seesack auf den Boden nieder. Die Stühle waren ja natürlich um diese Uhrzeit schon längst auf den Tischen. Luke nahm das zur Annahme, dass Jess wohl noch ein Weilchen hier bleiben würde. "ich dachte du willst zurück nach New York, oder Philly, oder sonst wo hin? - und das so schnell als möglich?" vergewisserte sich der Dinerbesitzer. Jess nickte kurz. "Planänderung" kam es knapp wie immer. "Aha" brummte Luke. Der Wortschatz lag ganz in der Familie. Luke wusste natürlich was sein Neffe hier wollte. Einen Platz zum Schlafen. "Kann ich hier bleiben?" Jess sah seinen Onkel hoffnungsvoll an, als Alternative würde sich nur die Rückbank seines Autos anbieten, die er morgen mit einem krummen Rücken bezahlen würde.<br />
"Hinsetzen" kam es von diesem nur, währenddessen er zwei der Stühle vom Tisch hob, und Jess somit aufforderte Platz zu nehmen. Jess tat wie ihm geheißen. "Und wie lauten deine Pläne" Luke hatte da schon seine, eine Vorahnung. Die Hände zusammengefaltet, wartete er die Antwort seines Neffen ab. "Rory" druckste Jess leise. Er wusste was Luke Danes von dieser Idee hielt. "Soso!" kam es kaum überrascht von diesem, sah kurz auf seine Hände und dann Jess mitten ins Gesicht "Geht's auch in ganzen Sätzen, junger Mann?" "Man Luke" schnaufte Jess genervt. Sein Onkel wusste ganz genau wie er für Rory fühlte. Warum jetzt dieses Verhör? Klar. Er liebte Rory. Jeder liebte Rory, insbesondere er. "Ich war in Yale, und hab sie gebeten mit mir zu kommen!" gab er zu. Luke traute seinen Ohren nicht "Du hast was?" Doch bevor dieser antworten konnte, konterte er weiter. "Jess, du glaubst wohl nicht allen ernstes, dass Rory, dass sie nach all der Zeit ohne dich, mit dir von hier weggeht?" Jess wurde wieder  mal klar, dass seine Bitte eine hirnrissige Idee war. Rory wurde nie und nimmer. "Jess Mariano, bist du von allen guten Geistern verlassen? - Rory würde nie ihr Leben, dieses Leben, Ihr Studium, ihre Mum, Stars Hollow - sie würde das nie aufgeben!" sein Ton war ihm gegenüber harsch und drohend, vermutlich mehr als er eigentlich sein sollte. Jess schnaubte. Natürlich war ihm das insgeheim klar. Aber ihm war auch klar, dass er nicht ohne sie leben wollte, und schon gar nicht in Stars Hollow - ob mit oder ohne sie. Er brauchte diesen Neuanfang mit ihr. "Nicht für dich, nicht für Dean, für niemanden!" stellte er zu guter Letzt klar. Dean, wie er diesen Namen hasste. Nach all der Zeit. Selbst seit dem dieser verheiratet war, hegte er anscheinend noch Gefühle vor Rory. "Meine Laune steigt mit jeder Minute" zischte Jess sarkastisch. "- Danke für deinen Beistand". Luke musste süffisant lächeln. "Junge, Jess, was hast du von mir erwartet?" "Nichts, ich wollte einfach nur einen Platz zum Schlafen, kein Kreuzverhör und keine Beziehungstipps" - Dabei kramte er in seinem Rucksack, und legte Lukes Buch, sein spezielles Buch, auf den Tisch. Luke nickte. "Du hast es wirklich gelesen". Unweigerlich musste er dabei an Lorelai denken. Im Gedanken jetzt ganz wo anders, klopfte er Jess an die Schulter. "Für heute ist gut, lass uns ins Bett gehen". Er wusste es hätte heute keinen Sinn  mehr über dieses Thema zu diskutieren. "Danke", Jess war mehr als dankbar über die Einladung von Luke, heute hier zu übernachten. Er schnappte sich seinen Seesack, lies den Stuhl, Stuhl sein und folgte seinem Onkel zurück in die ihm nur zu bekannte Wohnung.<br />
<br />
Nachdem Jess geduscht hatte, lag er auch schon wie Luke selbst, im Bett. In seinem Bett, dass er nach all der Zeit noch immer bei Luke hatte. Vermeintlich war es sein einziges Zuhause, dass er jemals hatte. Bei Liz, seiner Mum war es nie so gewesen, wie bei Luke. Keine festen Mahlzeiten. Keiner der sich scherte ob er zur Schule ging oder nicht, keine frisch gewaschene Wäsche. "Wie lange gibst du ihr diesmal?" wollte Jess wissen. Musste unweigerlich dabei an seine Zeit mit Jimmy denken. Luke wusste worauf sein Neffe anspielte. "TJ ist ein guter Kerl, ich hoffe die beiden halten durch!" Jess lachte - wünschte sich aber insgeheim das gleiche, wie es sich der Bruder seiner Mutter erhoffte. "Jess- ich glaube ich hab was mit Lorelai" kam es plötzlich von dem Älteren der beiden und wechselte das Thema schlagartig. Jess musste erneut lachen, obwohl ihm gar nicht zu lachen zumute war, nicht nachdem was heute alles passiert war. "Gratuliere, endlich habt ihr es geschnallt, Onkel Luke" Der angesprochene brummte nur ein kurzes "Wieso?" von sich. Erstaunt über die Reaktion des jüngeren. "Ihr eiert seit Jahren um euch herum, ich dachte du bekommst es nie auf die Reihe". Jess war sich schlüssig und bewusst darüber, was sich all die Zeit im Gilmore-Danes Universum abspielte. "Beziehungsexperte" konterte Luke und erlosch damit das letzte Licht im Hause Danes an diesem Tag, der bereits neu angebrochen war. <br />
Es fühlte sich trotz aller Widerstände an, als ob es so sein sollte. Jess war wieder hier. Hier bei ihm. Nicht auf einer süffigen Matratze in New York.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo, lange ist es her, Jahre seit meiner Anmeldung sind 20ig Jahre vergangen. Viel hat sich geändert aber mein Gilmorisches Herz schlägt wie immer, und mein Lieblingsteam Rory und Jess haben es in eine neue Fanfiction geschafft. Vielleicht ist hier noch jemand im Forum unterwegs und mag sie lesen. Here we go. <br />
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Pairing: Lit/einwenig JJ<br />
Rating: denk mal PG13<br />
Natürlich gehört keiner der Charaktere mir. Auch nicht Jess nach all der Zeit <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
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Viel Spaß beim Lesen, und über FB freu ich mich noch immer, wie ein kleines Kind eure Ju<br />
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Teil1<br />
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"Warte", rief sie ihm nach, als er ihr Zimmer durch die Tür, durch die er gekommen war, wieder verlies. Sie wusste nicht einmal warum sie wollte, dass er blieb. <br />
Es dauerte Sekunden doch er kam nicht zurück. Er war mal wieder gegangen. Nicht in der Lage sich mit ihr auseinander zu setzen. <br />
Was hatte Sie sich auch erhofft? Dass er mal wieder nach einem Jahr zurückkam, und als sei nichts gewesen, sie dort weitermachen würden wo sie aufgehört hatten?<br />
Das einzige was sie wusste war, dass er sich nicht ändern würde. Nicht für sie. Nicht für sich. Für niemanden. Sie saß noch immer auf den Boden der Tatsachen, nun ja es waren wohl eher die <br />
Schachteln, die sie noch immer im Wohnheim hortete. Ihr Leben. Ihr Studium, das in ein paar Kartons platz hatte. Sollte das alles gewesen sein, gerade mal mit 19? Ein Seufzer dicht gefolgt <br />
von einer Träne, entwich ihrem Gesicht. "Jess" sie seufzte. Er der sie immer verstanden hatte. Er mit dem sie alles teilte. Er lies sie wieder einfach zurück. Wieder. Aber kein Wunder warum auch?, Sie hatte ihn abgewiesen. Mehrfach. Mit mehr als einem klaren Nein, dass ihr jedoch Sekunden später leid tat, als sie begriff dass Jess erneut ihr Leben verlies.  "Rory" er stand dort<br />
am Türrahmen. seine schwarze Lederjacke, seine zerzausten Haare. Sie hob den Blick und sah in seine dunklen Augen. Wut. Trauer. Verzweiflung stachen ihr entgegen. <br />
Er war nicht gegangen. Hatte sich aufhalten lassen. und Sie tat ihm Unrecht. Wie immer, bildete sie sich ein Urteil in Sachen Jess. Die einzige die sich hier nicht verändert hatte war sie. <br />
Es waren Sekunden, in denen sich beide einfach nur anstarrten. <br />
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"Ich will nicht das du gehst", sie war es die die Stille brach. "nicht so-" fügte sie Sekunden später hinzu. Jess sah sie unsicher an, wie angewurzelt am Türrahmen, wusste er nicht was er tun sollte. Auf sie zugehen? würde sie ihn dann doch noch wieder weg schicken? würde sie ihm eine Standpauke halten. Über sein Benehmen? seine Erwartungen, dass sie mit ihm gehen sollte?. oder würde Sie es einfach tun. Mit ihm abhauen. Nach New York oder Philly, ganz egal wohin einfach weg. Er wusste nicht was ihm im Moment mehr Angst machte?. Mit oder ohne sie zu sein. <br />
"Ror, ich …" stammelte er. Dieses verdammte Buch- und jetzt brachte er keinen vollständigen Satz über die Lippen. Sie musste fast schon lächeln. Jess ein Meister an Worten. Kein Wunder dass ihm Bücher lieber waren. <br />
Jess hatte noch immer nicht die Schwelle übertreten, die die beiden trennte. <br />
"Können wir beide reden?" sie holte zum Gegenschlag aus. "Morgen?" Jess nickte. Was hatte er sich erwartet? Dass sie alles stehen und liegen lies, und mit ihm Nichtsnutz das Weite suchte?<br />
"Unsere, ich meine an der Brücke?" Rorys Wunsch lies ihn verunsichert lächeln. Sie hatte diese Dinge, ihre Dinge also nicht vergessen. "um Acht?" vergewisserte er sich. Sie nickte mit einem verunsicherten Ton in ihrer Stimme. War es das richtige? "Um acht". "ich werde da sein". gab er ihr zum Versprechen. Nachdem er Minuten davor noch diese verdammte Stadt und somit auch sie verlassen wollte. Rory nickte "Gut", war sich jedoch in jenem Moment noch immer nicht sicher, ob sie das richtige tat. "ich gehe dann mal, bis morgen Rory" - unsicher, ob er wirklich gehen sollte, weil er insgeheim Angst hatte, sie würde ihre Meinung ändern, stieß er sich vom Türrahmen ab. Er wollte nicht, kannte aber Rory. Sie brauchte jetzt Zeit. Für sich. Ihre typischen Pro-und Contra Liste, und höchstwahrscheinlich Zeit für ein Telefonat mit ihrer Mutter. Er wäre jedoch am liebsten geblieben, hätte sich auf sie gestürzt. Sie geküsst. Ihr gezeigt dass es ihm ernst war, mit Ihr. Diese verdammte Stadt mit ihr zu verlassen. "Bye Jess" - sie hob die Hand zum Gruß - bevor er, nicht ohne sie nochmal anzulächeln, das Wohnheim verlies.<br />
Er lies sie zurück. Verunsichert und mit einem pochenden Herzen. Jess. Wieder einmal war er da, wieder einmal brachte er alles durcheinander, sie durcheinander. Wollte mit ihr noch vor 5 Minuten die Uni verlassen. Sie musste bei dem Gedanken lächeln und ärgerte sich zugleich. Was dachte er sich dabei, hier aufzutauchen, und von ihr zu verlangen, alles hinter sich zu lassen?. Typisch Jess. Unberechenbar. Ein Chaot - dem einst ihr Herz gehörte...<br />
<br />
Jess lehnte eine gute halbste Stunde später noch immer an seiner Wagentür, an dem alten rostigen Ding. Die Kippe, spielend zwischen seinen beiden Fingern. "Was Rory jetzt wohl sagen würde, wenn sie ihn so sah?" Er musste lächeln als er an ihren "ersten" richtigen offiziellen Kuss dachte. Gypsie. An der Tankstelle. Wie nervös er gewesen war. Als Rory überzeugende Argumente hatte, die Zigarette nicht zu rauchen. Sie war die pure Überzeugung selbst. Noch vor einer Stunde wollte er die Stadt verlassen, niemals wieder hier her zurückkommen. Und nun? Er müsste wohl wieder zurück ins Diner, zu Luke, zu diesen verrückten, in diese Stadt, in der ihn jeder hasste. Vor allem Lorelai. Er konnte es ihr insgeheim nicht verübeln, tat er doch jedem weh, den sie liebte. Einschließlich Luke. Aber er brauchte noch einmal, noch ein letztes Mal eine Unterkunft, um endgültig alles zu klären. Eine aller letzte Nacht in Stars Hollow, um mit seinem alten Leben endgültig abschließen zu können. Entschlossen steckte er die Zigarette in seine Hemdtasche. Es war besser so. Ebenso entschlossen öffnete er die Tür zur Fahrerseite des Autos. Er hatte sein Ziel vor Augen. Stars Hollow. Als er den Campus verlies, es konnte nicht anders sein, ertönten die Destillers aus dem Radio. Er musste den Kopf schütteln. Sie würde ihn verfolgen. Bis an sein Lebensende. Alles erinnerte ihn an Sie. <br />
<br />
Es war kurz vor 24 Uhr, als er wieder die ihm, nur zu gut bekannten Straßen, passierte. Die Hochzeit lief wohl noch im vollen Gange, sah er den einen oder anderen, nicht mehr ganz alleine, in den grünen Strumpfhosen umhertanzen. Als er am Diner ankam, sah er noch das kleine Licht an der Theke leuchten. Das Zeichen, dass Luke wohl noch im Laden zu tun hatte. Die Tür lies sich Problemlos öffnen. Das "Closed" Schild konnte ihn natürlich nicht aufhalten. Die Glocke ertönte - und ein brummiges "Wir haben geschlossen" folgte aus dem Lager. Dicht gefolgt von einem charmant gekleideten Luke Danes, der sich das Geschirrtuch um die Schulter geschlagen hatte. "Jess" kam es erstaunt von ihm, hatte er diesen doch erst vor wenigen Stunden verabschiedet. "Hallo Onkel Lucas" kam es von diesem in seiner cool lässig gewohnten Manier. Dabei lies er seinen riesigen Seesack auf den Boden nieder. Die Stühle waren ja natürlich um diese Uhrzeit schon längst auf den Tischen. Luke nahm das zur Annahme, dass Jess wohl noch ein Weilchen hier bleiben würde. "ich dachte du willst zurück nach New York, oder Philly, oder sonst wo hin? - und das so schnell als möglich?" vergewisserte sich der Dinerbesitzer. Jess nickte kurz. "Planänderung" kam es knapp wie immer. "Aha" brummte Luke. Der Wortschatz lag ganz in der Familie. Luke wusste natürlich was sein Neffe hier wollte. Einen Platz zum Schlafen. "Kann ich hier bleiben?" Jess sah seinen Onkel hoffnungsvoll an, als Alternative würde sich nur die Rückbank seines Autos anbieten, die er morgen mit einem krummen Rücken bezahlen würde.<br />
"Hinsetzen" kam es von diesem nur, währenddessen er zwei der Stühle vom Tisch hob, und Jess somit aufforderte Platz zu nehmen. Jess tat wie ihm geheißen. "Und wie lauten deine Pläne" Luke hatte da schon seine, eine Vorahnung. Die Hände zusammengefaltet, wartete er die Antwort seines Neffen ab. "Rory" druckste Jess leise. Er wusste was Luke Danes von dieser Idee hielt. "Soso!" kam es kaum überrascht von diesem, sah kurz auf seine Hände und dann Jess mitten ins Gesicht "Geht's auch in ganzen Sätzen, junger Mann?" "Man Luke" schnaufte Jess genervt. Sein Onkel wusste ganz genau wie er für Rory fühlte. Warum jetzt dieses Verhör? Klar. Er liebte Rory. Jeder liebte Rory, insbesondere er. "Ich war in Yale, und hab sie gebeten mit mir zu kommen!" gab er zu. Luke traute seinen Ohren nicht "Du hast was?" Doch bevor dieser antworten konnte, konterte er weiter. "Jess, du glaubst wohl nicht allen ernstes, dass Rory, dass sie nach all der Zeit ohne dich, mit dir von hier weggeht?" Jess wurde wieder  mal klar, dass seine Bitte eine hirnrissige Idee war. Rory wurde nie und nimmer. "Jess Mariano, bist du von allen guten Geistern verlassen? - Rory würde nie ihr Leben, dieses Leben, Ihr Studium, ihre Mum, Stars Hollow - sie würde das nie aufgeben!" sein Ton war ihm gegenüber harsch und drohend, vermutlich mehr als er eigentlich sein sollte. Jess schnaubte. Natürlich war ihm das insgeheim klar. Aber ihm war auch klar, dass er nicht ohne sie leben wollte, und schon gar nicht in Stars Hollow - ob mit oder ohne sie. Er brauchte diesen Neuanfang mit ihr. "Nicht für dich, nicht für Dean, für niemanden!" stellte er zu guter Letzt klar. Dean, wie er diesen Namen hasste. Nach all der Zeit. Selbst seit dem dieser verheiratet war, hegte er anscheinend noch Gefühle vor Rory. "Meine Laune steigt mit jeder Minute" zischte Jess sarkastisch. "- Danke für deinen Beistand". Luke musste süffisant lächeln. "Junge, Jess, was hast du von mir erwartet?" "Nichts, ich wollte einfach nur einen Platz zum Schlafen, kein Kreuzverhör und keine Beziehungstipps" - Dabei kramte er in seinem Rucksack, und legte Lukes Buch, sein spezielles Buch, auf den Tisch. Luke nickte. "Du hast es wirklich gelesen". Unweigerlich musste er dabei an Lorelai denken. Im Gedanken jetzt ganz wo anders, klopfte er Jess an die Schulter. "Für heute ist gut, lass uns ins Bett gehen". Er wusste es hätte heute keinen Sinn  mehr über dieses Thema zu diskutieren. "Danke", Jess war mehr als dankbar über die Einladung von Luke, heute hier zu übernachten. Er schnappte sich seinen Seesack, lies den Stuhl, Stuhl sein und folgte seinem Onkel zurück in die ihm nur zu bekannte Wohnung.<br />
<br />
Nachdem Jess geduscht hatte, lag er auch schon wie Luke selbst, im Bett. In seinem Bett, dass er nach all der Zeit noch immer bei Luke hatte. Vermeintlich war es sein einziges Zuhause, dass er jemals hatte. Bei Liz, seiner Mum war es nie so gewesen, wie bei Luke. Keine festen Mahlzeiten. Keiner der sich scherte ob er zur Schule ging oder nicht, keine frisch gewaschene Wäsche. "Wie lange gibst du ihr diesmal?" wollte Jess wissen. Musste unweigerlich dabei an seine Zeit mit Jimmy denken. Luke wusste worauf sein Neffe anspielte. "TJ ist ein guter Kerl, ich hoffe die beiden halten durch!" Jess lachte - wünschte sich aber insgeheim das gleiche, wie es sich der Bruder seiner Mutter erhoffte. "Jess- ich glaube ich hab was mit Lorelai" kam es plötzlich von dem Älteren der beiden und wechselte das Thema schlagartig. Jess musste erneut lachen, obwohl ihm gar nicht zu lachen zumute war, nicht nachdem was heute alles passiert war. "Gratuliere, endlich habt ihr es geschnallt, Onkel Luke" Der angesprochene brummte nur ein kurzes "Wieso?" von sich. Erstaunt über die Reaktion des jüngeren. "Ihr eiert seit Jahren um euch herum, ich dachte du bekommst es nie auf die Reihe". Jess war sich schlüssig und bewusst darüber, was sich all die Zeit im Gilmore-Danes Universum abspielte. "Beziehungsexperte" konterte Luke und erlosch damit das letzte Licht im Hause Danes an diesem Tag, der bereits neu angebrochen war. <br />
Es fühlte sich trotz aller Widerstände an, als ob es so sein sollte. Jess war wieder hier. Hier bei ihm. Nicht auf einer süffigen Matratze in New York.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mr. Kims Stars Hollow Snippets]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5260</link>
			<pubDate>Wed, 03 Oct 2018 13:32:12 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=14531">ollibraun</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5260</guid>
			<description><![CDATA[Huhu Herr Kim,<br />
<br />
ohne was zu sagen, schmuggelst Du eine Kurzgeschichte auf die Seite. [sehrstrengguck] Schade, dass Du bei den FF-Challenges nicht mitgemacht hast.<br />
<br />
Und ich finde, der teuflische Nachmittag passt zum Feiertag (in DE), an dem sich hier in der Stadt ergiebiger Regen und strahlende Sonne, Wind und Kühle ein schönes Herbststelldichein geben.<br />
<br />
<a href="https://gilmoregirls.de/2018/10/03/ein-teuflischer-nachmittag/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://gilmoregirls.de/2018/10/03/ein-t...achmittag/</a><br />
<br />
Einerseits gelingt es Dir, die Stars Hollow-Atmo einzufangen (Sorry, Luke). Andererseits ist der Mr. Kim-Blickwinkel wirklich etwas Neues. Die vielen Anspielungen zeigen, dass Du die Serie wirklich kennst; würdest Du eher eine einstellige Anzahl Durchläufe schätzen oder schon zweistellig?<br />
<br />
Jedenfalls hatte ich nach dem Lesen ein teuflisches Grinsen im Gesicht; die Geschichte hat mir gut gefallen. Die gefühlte Kürze ist offenbar Dein Stil. Und, hihi, ich war bei den FF auch immer unsicher, ob sich die Personen Duzen oder Siezen. Ich muss irgendwann mal nachgucken, wie das in der Serie war. Bei Dir bin ich darüber gestolpert, dass Mr. Kim Luke mit "Sie" anredet. Aber vermutlich ist das richtig so.<br />
<br />
LG!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Huhu Herr Kim,<br />
<br />
ohne was zu sagen, schmuggelst Du eine Kurzgeschichte auf die Seite. [sehrstrengguck] Schade, dass Du bei den FF-Challenges nicht mitgemacht hast.<br />
<br />
Und ich finde, der teuflische Nachmittag passt zum Feiertag (in DE), an dem sich hier in der Stadt ergiebiger Regen und strahlende Sonne, Wind und Kühle ein schönes Herbststelldichein geben.<br />
<br />
<a href="https://gilmoregirls.de/2018/10/03/ein-teuflischer-nachmittag/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://gilmoregirls.de/2018/10/03/ein-t...achmittag/</a><br />
<br />
Einerseits gelingt es Dir, die Stars Hollow-Atmo einzufangen (Sorry, Luke). Andererseits ist der Mr. Kim-Blickwinkel wirklich etwas Neues. Die vielen Anspielungen zeigen, dass Du die Serie wirklich kennst; würdest Du eher eine einstellige Anzahl Durchläufe schätzen oder schon zweistellig?<br />
<br />
Jedenfalls hatte ich nach dem Lesen ein teuflisches Grinsen im Gesicht; die Geschichte hat mir gut gefallen. Die gefühlte Kürze ist offenbar Dein Stil. Und, hihi, ich war bei den FF auch immer unsicher, ob sich die Personen Duzen oder Siezen. Ich muss irgendwann mal nachgucken, wie das in der Serie war. Bei Dir bin ich darüber gestolpert, dass Mr. Kim Luke mit "Sie" anredet. Aber vermutlich ist das richtig so.<br />
<br />
LG!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sommerliche FF]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5086</link>
			<pubDate>Tue, 09 Aug 2016 17:26:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=14531">ollibraun</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5086</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Sommer ist nicht so mein Thema. Im Grunde konnte ich dazu erst schreiben, als er Pause machte. Hier nun, was mir in der Pause einfiel, recht belanglos, aber vielleicht eine Einstimmung auf das Revival? Das Schöne an einem Märchen ist ja, dass es nicht logisch sein muss. <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/grin.gif" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ein Sommermärchen</span><br />
 <br />
Für die frühe Stunde, es war erst kurz vor Neun am Sonntagmorgen, war es widerwärtig heiß. Der Asphalt auf dem kurzen Straßenabschnitt zwischen Pavillon und Luke's Diner fühlte sich unter den Schuhen der Passanten weich an, als wäre er geschmolzen, und die Vögel, die vor einigen Stunden mit heftigem Zwitschern den Morgen begrüßt hatten, waren schon lange wieder verstummt, hatten sich an schattige Plätze oder an den Baggersee zurückgezogen.<br />
 <br />
Lane stand an der Haltestelle und beobachtete die anderen Teilnehmer. Die meisten waren in ihrem Alter, es waren kaum Erwachsene zu sehen. Sie seufzte; Lane hatte so gar keine Lust auf diesen Tag. Bestimmt waren die meisten in der Gruppe um sie herum Idioten. Dass sie niemanden kannte, machte die Sache auch nicht besser. Fünfzehn war wirklich ein elendes Alter, man durfte viel zu oft noch nicht selber entscheiden, wie man den Sonntag verbrachte, sondern musste machen, was die Mutter entschied.<br />
 <br />
Lane sah traurig hinüber zu Luke's. Sie dachte an ihren Vater. Der hätte sie bestimmt machen lassen, was sie wollte. Aber Nordkorea war weit, und ihre Mutter hatte sich auf keine Diskussion eingelassen. Jetzt stand sie an der Haltestelle und wartete auf Rory, eine Jutetasche mit grässlichem Tofu als Wegzehrung in der Hand.<br />
 <br />
In diesem Moment öffnete sich die Tür zu Luke's Diner. Rory trat auf die Straße und schirmte die Augen mit der Hand gegen die Sonne ab. In der Hand hatte sie einen Picknickkorb. Sie verabschiedete sich von Luke, der sie zur Tür begleitet hatte, und ging auf die Gruppe an der Haltestelle zu. "Hey!", rief Lane erfreut, und "Hey!" antwortete Rory, als sie bei der Freundin ankam.<br />
 <br />
"Wie geht's? Und was ist da drinnen?", wollte Lane gleich wissen, der man ansah, dass sich ihre Stimmung schlagartig gebessert hatte. "Jeeede Menge Essen, und alles garantiert vitaminfrei. Außerdem Cola, und eine Thermoskanne mit Kaffee." Rory grinste. "Wir müssen nur darauf achten, dass deine Mutter uns nicht begegnet." Lane nickt zustimmend: "Hast recht. Und mein Essen bekommen die Pferde."<br />
 <br />
Rory sah sich um. "Was sind denn das für Leute? Ich glaube, ich kenne hier niemanden." Lane nickte: "Alles Touristen. Seitdem Taylor diese Website eingerichtet hat, auf der er für Stars Hollow und die Heuwagenfahrt wirbt, kommen die Leute von überall. Nur mein Arzt, der kommt nicht!" - "Wie, er kommt nicht?" Rory war irritiert. "Was meinst Du damit?" Lane erklärte: "Er hat gestern angerufen, dass er allergisch gegen Heu ist. Mit dieser Begründung hat er abgesagt. Und ich hab's meiner Mutter nicht gesagt, deshalb denkt sie, er ist heute dabei. So haben wir beiden einen Tag für uns. Den da kenne ich übrigens doch. Dreh dich nicht um!"<br />
 <br />
Rory sah Lane unverwandt an, als sie fragte: "Wen kennst du?" - "Da vorne der Typ, ich werde ihn dir später zeigen. Der ist bei uns auf der Schule. So ein großer, und mit schönen Haaren. Er glotzt dich die ganze Zeit an." - "Das bildest du dir nur ein", antwortete Rory, bevor sie ins Plaudern kam. "Ja, unsere Schule. Manchmal denke ich, sie wird mir fehlen, wenn das mit der anderen Schule klappt." - "Na ja", beruhigte Lane sie. "Das sind ja wohl noch einige Monate, bis du von denen hörst. Und vielleicht nehmen sie dich ja gar nicht."<br />
 <br />
Ein Sportwagen näherte sich. Er umrundete erst den Platz mit dem Pavillon und parkte dann schief vor Luke's Diner. Dass er die Aufmerksamkeit aller hatte, lag an den heruntergelassenen Fenstern und der herausdröhnenden Musik. Vier Jungs stiegen aus, unterhielten sich laut miteinander und kamen dann breitbeinig zur Haltestelle herüber. In diesem Moment hört man aus einer Seitenstraße das Trappeln von Hufen näher kommen, und die Aufmerksamkeit der kleinen Menschenmenge an der Haltestelle wurde von der neuen Gruppe abgelenkt.<br />
 <br />
Schon bog der lange Heuwagen, gezogen von einem Vierergespann kräftiger Pferde und beladen nur mit einigen Heuballen als Sitzgelegenheiten, um die Ecke, rollte die kurze Straße entlang und kam, auf ein Signal des Kutschers hin, direkt an der Haltestelle zum Stehen. "Mensch, Kirk weiß ja wirklich, wie man mit Pferden umgeht!", staunte Lane. "Und Taylor ist für die Menschen da!", grinste Rory, während Taylor, der auf die Sitzbank des Kutschbocks geklettert war, die wartende Menschenmenge zu dirigieren versuchte: "Immer einer nach dem anderen! Nicht drängeln! Und keine Zigaretten, kein offenes Feuer, keine Feuerwerkskörper und keine Wasserpistolen."<br />
 <br />
Lane kletterte hinter Rory auf den Wagen. "Lass uns hinten sitzen, weit weg von den läppischen doofen Bubis." - "Was?", lachte Rory, war aber einverstanden: "Aber gerne, vor den zwei Mädchen ist noch Platz." Die beiden setzten sich auf einen Heuballen, direkt vor zwei etwas exzentrisch gekleideten Mädchen. "Was meintest du eben?", fragte Rory ihre Freundin leise. "Ach, ich wollte nicht in der Nähe von den arroganten Typen sitzen.", erklärte Lane. Rory wirkte verwirrt: "Okay, verstehe. Oder auch nicht. Läppische, doofe… wie bitte?" Lane erklärte: "Sieh dir das Nummernschild an - NH-LDB 1. Bubis aus New Haven!"<br />
 <br />
Das größere der beiden Mädchen hinter Rory und Lane hatte die letzten Worte gehört. "Bubis!" Sie prustete los. "Hast du gehört, Olivia?" Ihre Freundin, die wie Lane einen leicht asiatischen Einschlag hatte, blieb cool: "War ja klar, dass die Typen sich die vorderen Plätze sichern. Die sitzen alle in der ersten Reihe."<br />
 <br />
Inzwischen hatten alle Teilnehmer Plätze auf dem Heuwagen gefunden. Taylor stand immer noch auf der Sitzbank am Kopfende des Wagens. Er kraulte seinen Bart und überlegte, wie er in der Enge des Wagens, der mit den vielen Fahrgästen leicht schaukelte, von der Bank heruntersteigen könnte. Einer der vier Jungen in der ersten Reihe sprang auf und reichte ihm die Hand: "Darf ich Ihnen helfen, guter Mann? Dass sie unbeschadet heruntersteigen zu uns ins Heu?", fragte er theatralisch. "Ja, Robert, sei ein Gentleman!", bemerkte sein Nachbar, aber Taylor hatte schon die Hand genommen und war von der Bank gestiegen. Er setzte sich neben Kirk und rief über die Schulter: "Festhalten, bitte!"<br />
 <br />
Kirk bewegte die Zügel. "Los, ihr vier. Hüah, Calimero!" Die Pferde setzten sich langsam in Bewegung, und mit ihnen der Heuwagen. Es ging gleich um die Ecke, an der Scheune vorbei, deren Tor weit offen stand und in dem Miss Patty inmitten einer Gruppe Ballerinas stand, die allesamt dem Heuwagen wild zuwinkten. Nur eines der Mädchen drehte sich demonstrativ desinteressiert weg und blickte genervt auf ihre Uhr. "Ist das nichts für dich, Sasha?" - "Kindergartenkinder auf der Kutsche? Nein, Ginny, aus dem Alter bin ich raus. Können wir bitte weitermachen?"<br />
 <br />
Taylor saß aufgeregt auf dem Bock des Heuwagens und hatte sich zu seinen Gästen umgedreht. "Seht, hier links haben wir Lukes Diner! Hier gibt es den besten Kaffee von Connecticut!" Ein dunkelhaariges Mädchen in einer der mittleren Reihen beugte sich zur Seite vor und stützte sich auf der Schulter ihrer blonden Freundin ab: "Steht da etwa jemand drinnen? Ja, da steht ein Mann und hantiert an der Theke. Mit einem Basecap! Seht ihr?" Ihre Freundin lehnte sich leicht pikiert zurück. "Basecaps sind sowas von Siebziger. Sowas trägt man auch nur noch hier auf dem Dorf." Ihre Freundin war verwirrt: "Wirklich? Basecaps sind out? Mein Onkel trägt auch oft eines. Der Bruder meiner Mutter." Nach einer Pause sah sie noch verwirrter aus: "Na ja, er ist alt. Älter als meine Mutter. Bestimmt war er in den Siebzigern schon alt!" Das dritte Mädchen in der Reihe war merklich genervt. "Wir haben verstanden, Madeline. Dein Onkel ist alt. Ich fasse es nicht, dass wir jetzt hier auf diesen kleintierverseuchten Heuballen sitzen und uns dieses Kaff ansehen." - "Kleintierverseucht? Was für Kleintiere? Wie meinst du das, Paris?" - "Sie meint, dass hier im Heu bestimmt Spinnen sind, und womöglich auch Ameisen und Würmer und Ratten." Dem genervten Mädchen gelang es, noch genervter dreinzuschauen: "Ja, Louise, und Löwen und bestimmt auch Tiger."<br />
 <br />
Louise blickte nach vorne: "Oh ja, Löwen schon." Sie sah dabei den vor ihnen sitzenden Jungen an, der einen Kopfhörer aufhatte und nichts mitbekam. Madeline nickte lächelnd: "Das stimmt." Sie sah kurz zu ihrer genervten Freundin, tippte dann dem Jungen auf die Schulter und fragte, als er sich umdrehte und den Kopfhörer zur Seite schob: "Was hörst du denn?" Er sah die drei Mädchen der Reihe nach kurz an, mit einem prüfenden Blick aus leicht zusammengekniffenen Augen, und antwortete dann einsilbig: "Gavin DeGraw." Louise sah ihn herausfordernd an und meinte dann zu Madeline: "Oh, exotische Musik. Etwas ganz Besonderes…" Madeline lächelte nur, während von dem dritten Mädchen ein verächtliches Schnauben zu hören war. Bevor der Junge den Kopfhörer wieder über seine Ohren schob, sagte er nur: "Solide Rockmusik. Vielleicht jetzt noch nicht bekannt, aber ihr werdet noch von ihm hören."<br />
 <br />
Sein Nachbar sah von seinem Buch hoch. Er war in einer Schülergruppe aus New York gekommen und hatte die ganze Zeit keinen Blick für die Häuser mit dem Eisladen, dem Supermarkt und der Kirche, an denen sie vorbeigekommen waren. Nun musterte er den Jungen mit dem Kopfhörer zu seiner linken kurz, irgendwie neugierig, bevor er offenbar zu einem Ergebnis kam, das ihn sich wieder über sein Buch beugen ließ. Er schien auch nicht daran interessiert, sich mit seinen Mitschülern zu unterhalten. Von hinten hatte Rory die Szene beobachtet, bevor sie weiter mit Lane quatschte. Sie hatte nicht gemerkt, dass der große Junge, der sie vor Fahrtantritt beobachtete, wieder zu ihr sah. Er saß rechts neben der Leseratte, hatte ihren Blick zu dieser bemerkt, und warf nun seinem Nachbarn einen bösen Blick zu. Gerade als er an seiner Cola nippte, bog der Heuwagen um die nächste Ecke des Platzes.<br />
 <br />
Vielleicht wurde es dadurch verursacht, dass ein Spritzer aus der Coladose auf dem Buch seines Nachbarn landete. "Alter, was soll das?", fauchte dieser zu ihm herauf. "Pass doch auf!" - "Entschuldige, ich wollte deinen Comic nicht ruinieren. Du ahnst gar nicht, wie sehr mir das leidtut." Auf dem engen Heuwagen entstand Unruhe. Die Umsitzenden befürchteten, dass sich die beiden Jungen, der große schmale und der kleine mit den breiten Schultern, bald prügeln würden.<br />
 <br />
Taylor hatte die Fahrt damit verbracht, auf die Sehenswürdigkeiten hinzuweisen, die Kirche, die jeweilige Seite des Pavillons, die Sonderangebote des Supermarktes und den gepflegten Zustand des Rasens auf dem Platz im Zentrum der Stadt. Nun wurde er aufmerksam, reckte den Hals und fragte wichtig: "Was ist da hinten los?" Damit lenkte er den Bücherwurm ab. Dieser drehte sich zu ihm und rief: "Nichts, was sie etwas angeht!" Nur die in der Nähe sitzenden konnten noch verstehen, wie er etwas von "Blockwart des Heuwagens" murmelte, aber weil fünfzehnjährige Jungen gegenüber Autoritäten zusammenhalten, mussten sie lachen, sogar der hochgewachsene Colatrinker mit dem verwegenen Haar, und so entspannte sich die Situation schnell wieder.<br />
 <br />
Die Gruppe in der ersten Reihe hatte eifrig die Stadt fotografiert, den Pavillon, das Portal der Stars-Hollow-High, den Bürgermeister, der eifrig erläutert hatte, und natürlich auch Kutscher Kirk. Der stille, gutaussehende Junge hinter ihnen hatte sie dabei beobachtet, besonders die teuren Kameras. Einer der so professionell ausgerüsteten Jungs aus der ersten Reihe, ein schmaler blonder Kerl mit einer Markensonnenbrille, merkte das, und sprach ihn an: "Interessierst du dich für Fotoapparate?"<br />
 <br />
"Ja, ein wenig. Ich habe auch eine Kamera, nur nicht so eine." Der Sonnenbrillenträger grinste: "Wenn man eine bessere Ausrüstung hat, werden die Bilder schon auch besser. Das lohnt sich, das kannst du mir glauben." - "Ja, glaube ich gerne!", antwortete der Junge hinter ihm, schränkte aber ein: "Nur muss man sich das leisten können." - "Klar!", bestätigte Sonnenbrille. Und großzügig fügte er hinzu: "Wenn man arbeitet, kann man sich das leisten." Er sah seinen direkten Nachbarn an: "Siehst du auch so, Colin, oder?" Er lachte.<br />
 <br />
Colin sah pikiert aus: "Arbeiten? Meine Großeltern haben gearbeitet. Reicht das nicht?" Die letzte Frage hatte er an das gerade mal zehnjährige Mädchen gerichtet, das zu der kleinen Grundschulgruppe gehörte, die sich auf den Heuwagen verirrt hatte. Obwohl die Frage wohl nur rhetorisch gemeint war, piepste sie verschüchtert: "Ich weiß nicht, ich kenne meine Großeltern nicht. Ich bin adoptiert." Im allgemeinen Gelächter ging unter, wie der Junge mit der teuren Sonnenbrille seinem Hintermann anbot: "Vielleicht kannst du mal auf einer unserer Partys arbeiten, Getränke eingießen oder so."<br />
 <br />
Ein älteres Mädchen mit kurzen, roten Haaren mischte sich ein, legte seinen Arm auf die Schulter der verängstigten Grundschülerin und fuhr die Jungen in der ersten Reihe an: "Jetzt lasst sie ihn Ruhe!" Ihre Familie saß seit Generationen einer Studentenverbindung vor, die sogar an einigen Schulen aktiv war, und so gehorchten die vier ihr.<br />
 <br />
Inzwischen hatte der Heuwagen im Schneckentempo den Stadtplatz umrundet. Knarrend bremste das Gefährt am Ausgangspunkt der Reise ab. Alle Passagiere kletterten, sprangen, kraxelten und stiegen vom Heuwagen herab und verteilten sich auf ihre Autos, gingen in Richtung Bushaltestelle oder verschwanden in den Seitenstraßen. Gleichzeitig gab Kirk auch dem Pferdegespann ein Startzeichen. Der leere Heuwagen setzte sich rumpelnd wieder in Bewegung und verschwand in der Seitenstraße zwischen Diner und Supermarkt.<br />
 <br />
Rory und Lane waren stehengeblieben und beobachteten das kurzzeitige Verkehrschaos. Nachdem die Fußgänger verschwunden und die Autos weggefahren waren, lag der Stadtplatz wieder menschenleer da. Rory und Lane sahen sich an, und Rory sprach zuerst: "Das war's?" - "Das war's. Bis morgen, Rory!" - "Bye, Lane." Nachdem auch die beiden Mädchen gegangen waren, konnte sich die Stadt von ihren vielen Besuchern erholen. Die Besucher, nun wieder in alle Winde zerstreut, konnten allerorts vom Charme von Stars Hollow erzählen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann sind sie sich vielleicht irgendwann noch einmal begegnet, ohne sich zu erkennen.<br />
<br />
Ende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Sommer ist nicht so mein Thema. Im Grunde konnte ich dazu erst schreiben, als er Pause machte. Hier nun, was mir in der Pause einfiel, recht belanglos, aber vielleicht eine Einstimmung auf das Revival? Das Schöne an einem Märchen ist ja, dass es nicht logisch sein muss. <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/grin.gif" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ein Sommermärchen</span><br />
 <br />
Für die frühe Stunde, es war erst kurz vor Neun am Sonntagmorgen, war es widerwärtig heiß. Der Asphalt auf dem kurzen Straßenabschnitt zwischen Pavillon und Luke's Diner fühlte sich unter den Schuhen der Passanten weich an, als wäre er geschmolzen, und die Vögel, die vor einigen Stunden mit heftigem Zwitschern den Morgen begrüßt hatten, waren schon lange wieder verstummt, hatten sich an schattige Plätze oder an den Baggersee zurückgezogen.<br />
 <br />
Lane stand an der Haltestelle und beobachtete die anderen Teilnehmer. Die meisten waren in ihrem Alter, es waren kaum Erwachsene zu sehen. Sie seufzte; Lane hatte so gar keine Lust auf diesen Tag. Bestimmt waren die meisten in der Gruppe um sie herum Idioten. Dass sie niemanden kannte, machte die Sache auch nicht besser. Fünfzehn war wirklich ein elendes Alter, man durfte viel zu oft noch nicht selber entscheiden, wie man den Sonntag verbrachte, sondern musste machen, was die Mutter entschied.<br />
 <br />
Lane sah traurig hinüber zu Luke's. Sie dachte an ihren Vater. Der hätte sie bestimmt machen lassen, was sie wollte. Aber Nordkorea war weit, und ihre Mutter hatte sich auf keine Diskussion eingelassen. Jetzt stand sie an der Haltestelle und wartete auf Rory, eine Jutetasche mit grässlichem Tofu als Wegzehrung in der Hand.<br />
 <br />
In diesem Moment öffnete sich die Tür zu Luke's Diner. Rory trat auf die Straße und schirmte die Augen mit der Hand gegen die Sonne ab. In der Hand hatte sie einen Picknickkorb. Sie verabschiedete sich von Luke, der sie zur Tür begleitet hatte, und ging auf die Gruppe an der Haltestelle zu. "Hey!", rief Lane erfreut, und "Hey!" antwortete Rory, als sie bei der Freundin ankam.<br />
 <br />
"Wie geht's? Und was ist da drinnen?", wollte Lane gleich wissen, der man ansah, dass sich ihre Stimmung schlagartig gebessert hatte. "Jeeede Menge Essen, und alles garantiert vitaminfrei. Außerdem Cola, und eine Thermoskanne mit Kaffee." Rory grinste. "Wir müssen nur darauf achten, dass deine Mutter uns nicht begegnet." Lane nickt zustimmend: "Hast recht. Und mein Essen bekommen die Pferde."<br />
 <br />
Rory sah sich um. "Was sind denn das für Leute? Ich glaube, ich kenne hier niemanden." Lane nickte: "Alles Touristen. Seitdem Taylor diese Website eingerichtet hat, auf der er für Stars Hollow und die Heuwagenfahrt wirbt, kommen die Leute von überall. Nur mein Arzt, der kommt nicht!" - "Wie, er kommt nicht?" Rory war irritiert. "Was meinst Du damit?" Lane erklärte: "Er hat gestern angerufen, dass er allergisch gegen Heu ist. Mit dieser Begründung hat er abgesagt. Und ich hab's meiner Mutter nicht gesagt, deshalb denkt sie, er ist heute dabei. So haben wir beiden einen Tag für uns. Den da kenne ich übrigens doch. Dreh dich nicht um!"<br />
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Rory sah Lane unverwandt an, als sie fragte: "Wen kennst du?" - "Da vorne der Typ, ich werde ihn dir später zeigen. Der ist bei uns auf der Schule. So ein großer, und mit schönen Haaren. Er glotzt dich die ganze Zeit an." - "Das bildest du dir nur ein", antwortete Rory, bevor sie ins Plaudern kam. "Ja, unsere Schule. Manchmal denke ich, sie wird mir fehlen, wenn das mit der anderen Schule klappt." - "Na ja", beruhigte Lane sie. "Das sind ja wohl noch einige Monate, bis du von denen hörst. Und vielleicht nehmen sie dich ja gar nicht."<br />
 <br />
Ein Sportwagen näherte sich. Er umrundete erst den Platz mit dem Pavillon und parkte dann schief vor Luke's Diner. Dass er die Aufmerksamkeit aller hatte, lag an den heruntergelassenen Fenstern und der herausdröhnenden Musik. Vier Jungs stiegen aus, unterhielten sich laut miteinander und kamen dann breitbeinig zur Haltestelle herüber. In diesem Moment hört man aus einer Seitenstraße das Trappeln von Hufen näher kommen, und die Aufmerksamkeit der kleinen Menschenmenge an der Haltestelle wurde von der neuen Gruppe abgelenkt.<br />
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Schon bog der lange Heuwagen, gezogen von einem Vierergespann kräftiger Pferde und beladen nur mit einigen Heuballen als Sitzgelegenheiten, um die Ecke, rollte die kurze Straße entlang und kam, auf ein Signal des Kutschers hin, direkt an der Haltestelle zum Stehen. "Mensch, Kirk weiß ja wirklich, wie man mit Pferden umgeht!", staunte Lane. "Und Taylor ist für die Menschen da!", grinste Rory, während Taylor, der auf die Sitzbank des Kutschbocks geklettert war, die wartende Menschenmenge zu dirigieren versuchte: "Immer einer nach dem anderen! Nicht drängeln! Und keine Zigaretten, kein offenes Feuer, keine Feuerwerkskörper und keine Wasserpistolen."<br />
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Lane kletterte hinter Rory auf den Wagen. "Lass uns hinten sitzen, weit weg von den läppischen doofen Bubis." - "Was?", lachte Rory, war aber einverstanden: "Aber gerne, vor den zwei Mädchen ist noch Platz." Die beiden setzten sich auf einen Heuballen, direkt vor zwei etwas exzentrisch gekleideten Mädchen. "Was meintest du eben?", fragte Rory ihre Freundin leise. "Ach, ich wollte nicht in der Nähe von den arroganten Typen sitzen.", erklärte Lane. Rory wirkte verwirrt: "Okay, verstehe. Oder auch nicht. Läppische, doofe… wie bitte?" Lane erklärte: "Sieh dir das Nummernschild an - NH-LDB 1. Bubis aus New Haven!"<br />
 <br />
Das größere der beiden Mädchen hinter Rory und Lane hatte die letzten Worte gehört. "Bubis!" Sie prustete los. "Hast du gehört, Olivia?" Ihre Freundin, die wie Lane einen leicht asiatischen Einschlag hatte, blieb cool: "War ja klar, dass die Typen sich die vorderen Plätze sichern. Die sitzen alle in der ersten Reihe."<br />
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Inzwischen hatten alle Teilnehmer Plätze auf dem Heuwagen gefunden. Taylor stand immer noch auf der Sitzbank am Kopfende des Wagens. Er kraulte seinen Bart und überlegte, wie er in der Enge des Wagens, der mit den vielen Fahrgästen leicht schaukelte, von der Bank heruntersteigen könnte. Einer der vier Jungen in der ersten Reihe sprang auf und reichte ihm die Hand: "Darf ich Ihnen helfen, guter Mann? Dass sie unbeschadet heruntersteigen zu uns ins Heu?", fragte er theatralisch. "Ja, Robert, sei ein Gentleman!", bemerkte sein Nachbar, aber Taylor hatte schon die Hand genommen und war von der Bank gestiegen. Er setzte sich neben Kirk und rief über die Schulter: "Festhalten, bitte!"<br />
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Kirk bewegte die Zügel. "Los, ihr vier. Hüah, Calimero!" Die Pferde setzten sich langsam in Bewegung, und mit ihnen der Heuwagen. Es ging gleich um die Ecke, an der Scheune vorbei, deren Tor weit offen stand und in dem Miss Patty inmitten einer Gruppe Ballerinas stand, die allesamt dem Heuwagen wild zuwinkten. Nur eines der Mädchen drehte sich demonstrativ desinteressiert weg und blickte genervt auf ihre Uhr. "Ist das nichts für dich, Sasha?" - "Kindergartenkinder auf der Kutsche? Nein, Ginny, aus dem Alter bin ich raus. Können wir bitte weitermachen?"<br />
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Taylor saß aufgeregt auf dem Bock des Heuwagens und hatte sich zu seinen Gästen umgedreht. "Seht, hier links haben wir Lukes Diner! Hier gibt es den besten Kaffee von Connecticut!" Ein dunkelhaariges Mädchen in einer der mittleren Reihen beugte sich zur Seite vor und stützte sich auf der Schulter ihrer blonden Freundin ab: "Steht da etwa jemand drinnen? Ja, da steht ein Mann und hantiert an der Theke. Mit einem Basecap! Seht ihr?" Ihre Freundin lehnte sich leicht pikiert zurück. "Basecaps sind sowas von Siebziger. Sowas trägt man auch nur noch hier auf dem Dorf." Ihre Freundin war verwirrt: "Wirklich? Basecaps sind out? Mein Onkel trägt auch oft eines. Der Bruder meiner Mutter." Nach einer Pause sah sie noch verwirrter aus: "Na ja, er ist alt. Älter als meine Mutter. Bestimmt war er in den Siebzigern schon alt!" Das dritte Mädchen in der Reihe war merklich genervt. "Wir haben verstanden, Madeline. Dein Onkel ist alt. Ich fasse es nicht, dass wir jetzt hier auf diesen kleintierverseuchten Heuballen sitzen und uns dieses Kaff ansehen." - "Kleintierverseucht? Was für Kleintiere? Wie meinst du das, Paris?" - "Sie meint, dass hier im Heu bestimmt Spinnen sind, und womöglich auch Ameisen und Würmer und Ratten." Dem genervten Mädchen gelang es, noch genervter dreinzuschauen: "Ja, Louise, und Löwen und bestimmt auch Tiger."<br />
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Louise blickte nach vorne: "Oh ja, Löwen schon." Sie sah dabei den vor ihnen sitzenden Jungen an, der einen Kopfhörer aufhatte und nichts mitbekam. Madeline nickte lächelnd: "Das stimmt." Sie sah kurz zu ihrer genervten Freundin, tippte dann dem Jungen auf die Schulter und fragte, als er sich umdrehte und den Kopfhörer zur Seite schob: "Was hörst du denn?" Er sah die drei Mädchen der Reihe nach kurz an, mit einem prüfenden Blick aus leicht zusammengekniffenen Augen, und antwortete dann einsilbig: "Gavin DeGraw." Louise sah ihn herausfordernd an und meinte dann zu Madeline: "Oh, exotische Musik. Etwas ganz Besonderes…" Madeline lächelte nur, während von dem dritten Mädchen ein verächtliches Schnauben zu hören war. Bevor der Junge den Kopfhörer wieder über seine Ohren schob, sagte er nur: "Solide Rockmusik. Vielleicht jetzt noch nicht bekannt, aber ihr werdet noch von ihm hören."<br />
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Sein Nachbar sah von seinem Buch hoch. Er war in einer Schülergruppe aus New York gekommen und hatte die ganze Zeit keinen Blick für die Häuser mit dem Eisladen, dem Supermarkt und der Kirche, an denen sie vorbeigekommen waren. Nun musterte er den Jungen mit dem Kopfhörer zu seiner linken kurz, irgendwie neugierig, bevor er offenbar zu einem Ergebnis kam, das ihn sich wieder über sein Buch beugen ließ. Er schien auch nicht daran interessiert, sich mit seinen Mitschülern zu unterhalten. Von hinten hatte Rory die Szene beobachtet, bevor sie weiter mit Lane quatschte. Sie hatte nicht gemerkt, dass der große Junge, der sie vor Fahrtantritt beobachtete, wieder zu ihr sah. Er saß rechts neben der Leseratte, hatte ihren Blick zu dieser bemerkt, und warf nun seinem Nachbarn einen bösen Blick zu. Gerade als er an seiner Cola nippte, bog der Heuwagen um die nächste Ecke des Platzes.<br />
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Vielleicht wurde es dadurch verursacht, dass ein Spritzer aus der Coladose auf dem Buch seines Nachbarn landete. "Alter, was soll das?", fauchte dieser zu ihm herauf. "Pass doch auf!" - "Entschuldige, ich wollte deinen Comic nicht ruinieren. Du ahnst gar nicht, wie sehr mir das leidtut." Auf dem engen Heuwagen entstand Unruhe. Die Umsitzenden befürchteten, dass sich die beiden Jungen, der große schmale und der kleine mit den breiten Schultern, bald prügeln würden.<br />
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Taylor hatte die Fahrt damit verbracht, auf die Sehenswürdigkeiten hinzuweisen, die Kirche, die jeweilige Seite des Pavillons, die Sonderangebote des Supermarktes und den gepflegten Zustand des Rasens auf dem Platz im Zentrum der Stadt. Nun wurde er aufmerksam, reckte den Hals und fragte wichtig: "Was ist da hinten los?" Damit lenkte er den Bücherwurm ab. Dieser drehte sich zu ihm und rief: "Nichts, was sie etwas angeht!" Nur die in der Nähe sitzenden konnten noch verstehen, wie er etwas von "Blockwart des Heuwagens" murmelte, aber weil fünfzehnjährige Jungen gegenüber Autoritäten zusammenhalten, mussten sie lachen, sogar der hochgewachsene Colatrinker mit dem verwegenen Haar, und so entspannte sich die Situation schnell wieder.<br />
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Die Gruppe in der ersten Reihe hatte eifrig die Stadt fotografiert, den Pavillon, das Portal der Stars-Hollow-High, den Bürgermeister, der eifrig erläutert hatte, und natürlich auch Kutscher Kirk. Der stille, gutaussehende Junge hinter ihnen hatte sie dabei beobachtet, besonders die teuren Kameras. Einer der so professionell ausgerüsteten Jungs aus der ersten Reihe, ein schmaler blonder Kerl mit einer Markensonnenbrille, merkte das, und sprach ihn an: "Interessierst du dich für Fotoapparate?"<br />
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"Ja, ein wenig. Ich habe auch eine Kamera, nur nicht so eine." Der Sonnenbrillenträger grinste: "Wenn man eine bessere Ausrüstung hat, werden die Bilder schon auch besser. Das lohnt sich, das kannst du mir glauben." - "Ja, glaube ich gerne!", antwortete der Junge hinter ihm, schränkte aber ein: "Nur muss man sich das leisten können." - "Klar!", bestätigte Sonnenbrille. Und großzügig fügte er hinzu: "Wenn man arbeitet, kann man sich das leisten." Er sah seinen direkten Nachbarn an: "Siehst du auch so, Colin, oder?" Er lachte.<br />
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Colin sah pikiert aus: "Arbeiten? Meine Großeltern haben gearbeitet. Reicht das nicht?" Die letzte Frage hatte er an das gerade mal zehnjährige Mädchen gerichtet, das zu der kleinen Grundschulgruppe gehörte, die sich auf den Heuwagen verirrt hatte. Obwohl die Frage wohl nur rhetorisch gemeint war, piepste sie verschüchtert: "Ich weiß nicht, ich kenne meine Großeltern nicht. Ich bin adoptiert." Im allgemeinen Gelächter ging unter, wie der Junge mit der teuren Sonnenbrille seinem Hintermann anbot: "Vielleicht kannst du mal auf einer unserer Partys arbeiten, Getränke eingießen oder so."<br />
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Ein älteres Mädchen mit kurzen, roten Haaren mischte sich ein, legte seinen Arm auf die Schulter der verängstigten Grundschülerin und fuhr die Jungen in der ersten Reihe an: "Jetzt lasst sie ihn Ruhe!" Ihre Familie saß seit Generationen einer Studentenverbindung vor, die sogar an einigen Schulen aktiv war, und so gehorchten die vier ihr.<br />
 <br />
Inzwischen hatte der Heuwagen im Schneckentempo den Stadtplatz umrundet. Knarrend bremste das Gefährt am Ausgangspunkt der Reise ab. Alle Passagiere kletterten, sprangen, kraxelten und stiegen vom Heuwagen herab und verteilten sich auf ihre Autos, gingen in Richtung Bushaltestelle oder verschwanden in den Seitenstraßen. Gleichzeitig gab Kirk auch dem Pferdegespann ein Startzeichen. Der leere Heuwagen setzte sich rumpelnd wieder in Bewegung und verschwand in der Seitenstraße zwischen Diner und Supermarkt.<br />
 <br />
Rory und Lane waren stehengeblieben und beobachteten das kurzzeitige Verkehrschaos. Nachdem die Fußgänger verschwunden und die Autos weggefahren waren, lag der Stadtplatz wieder menschenleer da. Rory und Lane sahen sich an, und Rory sprach zuerst: "Das war's?" - "Das war's. Bis morgen, Rory!" - "Bye, Lane." Nachdem auch die beiden Mädchen gegangen waren, konnte sich die Stadt von ihren vielen Besuchern erholen. Die Besucher, nun wieder in alle Winde zerstreut, konnten allerorts vom Charme von Stars Hollow erzählen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann sind sie sich vielleicht irgendwann noch einmal begegnet, ohne sich zu erkennen.<br />
<br />
Ende.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gibt es noch Interesse an FanFiction?]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5057</link>
			<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 17:32:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=7080">sweetGilmore</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5057</guid>
			<description><![CDATA[Hallöchen <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /> <br />
<br />
Ich würde gern das Forum wieder ein bisschen mit mehr Geschichten beleben und wollte fragen, ob denn überhaupt noch Interesse daran besteht, Fanfictions zu schreiben, zu lesen oder eventuell auch wieder an Challenges teilzunehmen. <br />
<br />
AuÃerdem weiÃ ich ganz genau, dass ein paar Schreiberlis noch unter uns sind und vielleicht auch einige Newbies, die sich gern ans Texten wagen. <br />
<br />
Sagt mir doch einfach mal, wie ihr dazu steht und ob noch Hoffnung besteht diesen Teil des Forums mit Leben zu füllen. <br />
<br />
xoxo de Mel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallöchen <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /> <br />
<br />
Ich würde gern das Forum wieder ein bisschen mit mehr Geschichten beleben und wollte fragen, ob denn überhaupt noch Interesse daran besteht, Fanfictions zu schreiben, zu lesen oder eventuell auch wieder an Challenges teilzunehmen. <br />
<br />
AuÃerdem weiÃ ich ganz genau, dass ein paar Schreiberlis noch unter uns sind und vielleicht auch einige Newbies, die sich gern ans Texten wagen. <br />
<br />
Sagt mir doch einfach mal, wie ihr dazu steht und ob noch Hoffnung besteht diesen Teil des Forums mit Leben zu füllen. <br />
<br />
xoxo de Mel]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Plötzlich Mutter]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5038</link>
			<pubDate>Sun, 01 Feb 2015 18:11:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=1762">*janinegilmore*</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5038</guid>
			<description><![CDATA[<img src="http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/forum9qal7g14b8.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: forum9qal7g14b8.jpg]" class="mycode_img img-responsive" /><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Titel:</span></span> <span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Plötzlich</span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mutter</span></span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Autor:</span></span> Janine Gilmore<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Genre:</span></span> Drama<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Pairing:</span></span> Wird noch nicht verraten. Es gibt aber Java Junkies Momente.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Raiting:</span></span> Im GroÃen und Ganzen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PG-13. </span>Wenn es ändert werde ich es<br />
anzeigen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Disclaimer:</span></span> Alle Charakter die in dieser Story vorkommen, gehören der <br />
Amy. Nur Elena Jane Lime und Jasper Linus Lime habe ich erfunden.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Beschreibung: </span></span>Spielt als Rory 27 ist. Paris hat das College abgebrochen und zwei Kinder bekommen. Elena Jane (4) und Jasper Linus (1 ). Paris und ihr Ehemann Scott verunglücken tödlich und das Sorgerecht wird Rory zugesprochen. Wie wird Rory mit dieser Situation fertig so plötzlich <span style="color: black;" class="mycode_color">Mutter</span> zu sein? Und wer ist der Mann ihrer Träume?<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Arial;" class="mycode_font">Prolog: Anrufe und ihre Folgen</span></span><br />
<br />
<br />
</span><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial;" class="mycode_font">Rory Gilmore kam müde und erschöpft von der Arbeit in der New York Times nach Hause. Wie jeden Abend stellte sie ihre Tasche unter den Garderobenständer und hängte ihre Regenjacke und ihren Schirm auf. In New York musste man immer mit Regen rechnen.<br />
Rory zog ihre Schuhe aus und rieb sich kurz ihre schmerzenden Füsse, danach ging sie zum Anrufbeantworter.<br />
&#8222;Sie haben zwei neue Nachrichten:&#8220;<br />
&#8222;Pieep. Hallo Frucht meiner Lenden, wie geht es dir? Luke repariert gerade die Veranda. Du solltest ihn mal Fluchen hören. Sue hat gestern zum ersten mal Bangels gesagt, also eigentlich hörte es sich an wie &#8222;Baaa-hus&#8220; und Luke ist felsenfest davon überzeugt, dass sie Balu sagen wollte weil er ihr aus dem Dschungelbuch vorgelesen hatte, aber ich bin mir sicher das sie Bangels sagen wollte. Was ist auch anderes zu erwarten von einem Kind das nach der Sängerin getauft wurde? Luca freut sich schon riesig auf seinen 5. Geburtstag und wir haben schon einige Ãberraschungen geplant. Mehr wird jetzt nicht verraten ich sage nur FBI. Also mein kleiner Bücherwurm, ich hab dich lieb und vergiss nicht am Freitag das Essen beim Hausdrachen. Luke und deine Geschwister grüssen dich ganz lieb. Tschüss&#8220;<br />
&#8222;Nachricht Nummer 2:&#8220;<br />
Schon wieder ertönte Lorelai`s Stimme aus dem Anrufbeantworter: &#8222;Ach ja was ich noch sagen wollte: Hello Kitty an die MACHT!!!!!&#8220;<br />
Lächelnd liess sich Rory aufs Sofa fallen. Sie war einfach zu müde um noch ins Schlafzimmer zu gehen. &#8222;Morgen werde ich Mom anrufen jetzt will ich nur noch eins: Schlafen!&#8220; und schon glitt Rory ins Land der Träume.</span><br />
</span><span style="font-family: Arial;" class="mycode_font"><br />
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dring, Dring, Dring</span></span><br />
<br />
Verwirrt blickte Rory um sich, es konnte doch noch nicht morgen sein und das war sicher auch nicht der Wecker.</span></span><br />
<span style="font-family: Arial;" class="mycode_font"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dring, Dring, Dring</span></span> <br />
<br />
&#8222;Was zur Hölle.....&#8220; Rory hasste es mitten in der Nacht vom Telefon geweckt zu werden vor allem wenn man einen so schönen Traum gehabt hatte wie sie.<br />
Endlich war sie beim Telefon angekommen. <br />
Sie nahm den Hörer ab und mit der brummigsten Stimme die sie gerade auf Lager hatte sagte sie: &#8222;Ja?&#8220;<br />
&#8222;Spreche ich hier mit Miss Lorelai Leigh Gilmore?&#8220; fragte eine ihr unbekannte, männliche Stimme.<br />
&#8222;Ja, wieso? Was wollen Sie um diese Uhrzeit?&#8220; Rory`s Stimme begann auf einmal an zu zittern. Sie hatte das ungute Gefühl, dass etwas passiert war. Ihr Herz fing an schneller zu schlagen und über ihrem ganzen Körper brach kalter Schweiss aus.<br />
&#8222;Hier spricht Mister Conen von der Polizei. Sie sind doch die Patin von Elena und Jasper Lime oder?&#8220;<br />
&#8222;Ja wieso? Ist was passiert?&#8220; Ihre Hände fingen immer schlimmer an zu zittern. Was war bloss geschehen?<br />
&#8222;Paris Prime-Geller und Scott Prime hatten einen tödlichen Autou........&#8220; Der Hörer glitt Rory aus der Hand und fiel scheppernd auf den Boden.</span></span><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"> <br />
__________________</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">So das war der Prolog. Ich habe diese Geschichte schon einmal begonnen, möchte sie nun aber doch noch fertigstellen. Ãber Reviews würde ich mich freuen</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/forum9qal7g14b8.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: forum9qal7g14b8.jpg]" class="mycode_img img-responsive" /><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Titel:</span></span> <span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Plötzlich</span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mutter</span></span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Autor:</span></span> Janine Gilmore<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Genre:</span></span> Drama<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Pairing:</span></span> Wird noch nicht verraten. Es gibt aber Java Junkies Momente.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Raiting:</span></span> Im GroÃen und Ganzen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">PG-13. </span>Wenn es ändert werde ich es<br />
anzeigen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Disclaimer:</span></span> Alle Charakter die in dieser Story vorkommen, gehören der <br />
Amy. Nur Elena Jane Lime und Jasper Linus Lime habe ich erfunden.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Beschreibung: </span></span>Spielt als Rory 27 ist. Paris hat das College abgebrochen und zwei Kinder bekommen. Elena Jane (4) und Jasper Linus (1 ). Paris und ihr Ehemann Scott verunglücken tödlich und das Sorgerecht wird Rory zugesprochen. Wie wird Rory mit dieser Situation fertig so plötzlich <span style="color: black;" class="mycode_color">Mutter</span> zu sein? Und wer ist der Mann ihrer Träume?<br />
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<br />
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Arial;" class="mycode_font">Prolog: Anrufe und ihre Folgen</span></span><br />
<br />
<br />
</span><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial;" class="mycode_font">Rory Gilmore kam müde und erschöpft von der Arbeit in der New York Times nach Hause. Wie jeden Abend stellte sie ihre Tasche unter den Garderobenständer und hängte ihre Regenjacke und ihren Schirm auf. In New York musste man immer mit Regen rechnen.<br />
Rory zog ihre Schuhe aus und rieb sich kurz ihre schmerzenden Füsse, danach ging sie zum Anrufbeantworter.<br />
&#8222;Sie haben zwei neue Nachrichten:&#8220;<br />
&#8222;Pieep. Hallo Frucht meiner Lenden, wie geht es dir? Luke repariert gerade die Veranda. Du solltest ihn mal Fluchen hören. Sue hat gestern zum ersten mal Bangels gesagt, also eigentlich hörte es sich an wie &#8222;Baaa-hus&#8220; und Luke ist felsenfest davon überzeugt, dass sie Balu sagen wollte weil er ihr aus dem Dschungelbuch vorgelesen hatte, aber ich bin mir sicher das sie Bangels sagen wollte. Was ist auch anderes zu erwarten von einem Kind das nach der Sängerin getauft wurde? Luca freut sich schon riesig auf seinen 5. Geburtstag und wir haben schon einige Ãberraschungen geplant. Mehr wird jetzt nicht verraten ich sage nur FBI. Also mein kleiner Bücherwurm, ich hab dich lieb und vergiss nicht am Freitag das Essen beim Hausdrachen. Luke und deine Geschwister grüssen dich ganz lieb. Tschüss&#8220;<br />
&#8222;Nachricht Nummer 2:&#8220;<br />
Schon wieder ertönte Lorelai`s Stimme aus dem Anrufbeantworter: &#8222;Ach ja was ich noch sagen wollte: Hello Kitty an die MACHT!!!!!&#8220;<br />
Lächelnd liess sich Rory aufs Sofa fallen. Sie war einfach zu müde um noch ins Schlafzimmer zu gehen. &#8222;Morgen werde ich Mom anrufen jetzt will ich nur noch eins: Schlafen!&#8220; und schon glitt Rory ins Land der Träume.</span><br />
</span><span style="font-family: Arial;" class="mycode_font"><br />
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dring, Dring, Dring</span></span><br />
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Verwirrt blickte Rory um sich, es konnte doch noch nicht morgen sein und das war sicher auch nicht der Wecker.</span></span><br />
<span style="font-family: Arial;" class="mycode_font"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dring, Dring, Dring</span></span> <br />
<br />
&#8222;Was zur Hölle.....&#8220; Rory hasste es mitten in der Nacht vom Telefon geweckt zu werden vor allem wenn man einen so schönen Traum gehabt hatte wie sie.<br />
Endlich war sie beim Telefon angekommen. <br />
Sie nahm den Hörer ab und mit der brummigsten Stimme die sie gerade auf Lager hatte sagte sie: &#8222;Ja?&#8220;<br />
&#8222;Spreche ich hier mit Miss Lorelai Leigh Gilmore?&#8220; fragte eine ihr unbekannte, männliche Stimme.<br />
&#8222;Ja, wieso? Was wollen Sie um diese Uhrzeit?&#8220; Rory`s Stimme begann auf einmal an zu zittern. Sie hatte das ungute Gefühl, dass etwas passiert war. Ihr Herz fing an schneller zu schlagen und über ihrem ganzen Körper brach kalter Schweiss aus.<br />
&#8222;Hier spricht Mister Conen von der Polizei. Sie sind doch die Patin von Elena und Jasper Lime oder?&#8220;<br />
&#8222;Ja wieso? Ist was passiert?&#8220; Ihre Hände fingen immer schlimmer an zu zittern. Was war bloss geschehen?<br />
&#8222;Paris Prime-Geller und Scott Prime hatten einen tödlichen Autou........&#8220; Der Hörer glitt Rory aus der Hand und fiel scheppernd auf den Boden.</span></span><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"> <br />
__________________</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">So das war der Prolog. Ich habe diese Geschichte schon einmal begonnen, möchte sie nun aber doch noch fertigstellen. Ãber Reviews würde ich mich freuen</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anderthalb Jahre... - Eine Geschichte aus Stars Hollow]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5037</link>
			<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 12:30:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=14946">Bücherwürmchen3</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5037</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Titel</span>:</span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: Navy;" class="mycode_color">Anderthalb Jahre...</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Autor : </span></span>von mir<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genre</span> :</span></span> Romantik, Erwachsenwerden, Umzug, Neuanfang<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Raiting : </span></span>G-13<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hauptpersonen</span></span>: <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Allison</span></span></span> (17), zieht aus Boston nach Stras Hollow, weil ihre Mutter mit ihrem neuen Ehemann &amp; dem neuen Baby ein neues Leben in der gemütlichen kleinen Stadt anfangen will. <br />
Sie selbst hat nicht vor sich groÃartig einzuleben, weil sie bald wieder die Stadt verlassen und aufs College gehen will. Doch dann trifft sie...:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jess</span></span></span> (mittlerweile 19), hat in Kalifornien wieder alle Brücken abgebrochen und startet einen letzten Versuch in Sars Hollow seinen High School Abschluss nachzuholen. <br />
Er trauert Rory nach, die jetzt nicht mehr da ist, und ist noch wütender und perspektivloser als vorher, weil er sein Leben immer noch nicht auf die Reihe bekommt. <br />
Er ist wieder bei Luke eingezogen. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Disclaimer : </span></span>kein Copyright, ich ziehe keinerlei finanziellen Nutzen aus meinem Werk<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: </span></span><span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
Evtl. könnte das eine oder andere als Spioler aufgefasst werden, da die Story ein kleines Bisschen auf die Staffeln 1 bis 3 aufbaut, im Bezug auf das, was mit Jess zu tun hat.<br />
<br />
<br />
<br />
</span>  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font">[SIZE=4]<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ein Neuanfang in</span></span></span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[FONT=&amp;quot][FONT=&amp;quot]<span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size">Stars Hollow</span><br />
</span> </span>[/FONT]<br />
[/FONT]</span>[/SIZE]</div>
<br />
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">Prolog<br />
</span> <span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><br />
</span> </div>
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">  <span style="font-family: 'Trebuchet MS';" class="mycode_font">âTräumt nicht jeder vom Charme und der Schönheit und all den anderen wunderbaren Eigenschaften einer nordamerikanischen Kleinstadt?â<br />
<br />
Allison seufzte. Ihre Mutter träumte natürlich - und voller Ãberzeugung - vom beschaulichen Landhausstileben, wie sie es sich in nordamerikanischen Kleinstädten vorstellte: Gebäude und StraÃen wie aus dem Bilderbuch, umgeben von der malerischen Landschaft und den saftig grünen Wäldern Connecticuts. Vor dieser Kulisse schwebte ihr ein beschauliches Leben in einer kleinen, eingeschworenen - und vor Allem - herzensguten Gemeinschaft von Mitbürgern vor, die sie möglichst mit offenen Armen und freundlichen Worten willkommen heiÃen und in ihren Kreis aufnehmen würden. <br />
<br />
Von der enormen Umstellung, weg vom GroÃstadtleben mit all den zugehörigen Gewohnheiten, hin zu einem Leben fernab der Zivilisation, dafür mit weniger guten Bildungschancen und einem winzigen Arbeitsmarkt, wollte sie nichts hören. Von den eventuellen Schwierigkeiten, sich in eine solche eingeschworene Dorfgemeinschaft einzufügen, ganz zu schweigen.<br />
<br />
Allison selbst hatte da weitaus mehr Bedenken. Es gab nur eine High School, an der sie mitten im Semester einsteigen musste. Darüber hinaus waren das kulturelle Angebot, genauso wie so ziemlich alles weitere in dieser Kleinstadt auf Grund ihrer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">GröÃe</span> recht begrenzt. Die Auswahl an Geschäften, was das allgemeine Angebot an Produkten bestimmte, die Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, die Kapazität der Bibliothek und der Videothek, und natürlich an potentiellen sozialen Kontakten waren denkbar gering. <br />
<br />
âMom, du weiÃt schon was man über die Einwohner von solchen Kleinstädten sagt, oder?â <br />
Cheryl warf ihr einen kurzen, heiteren Blick zu, streckte ihre Arme, soweit Jonahs Last auf ihnen es zulieÃ, und antwortete mit einem unbeirrten Lächeln: âDass sie ganz auÃergewöhnlich gastfreundlich sind?â<br />
âZu Touristen vielleicht, weil sie von denen zu Teil finanziell abhängig sind. Aber nicht zu Leuten, die in ihren eingespieltes Zusammenleben dauerhaft einzudringen versuchen. Das wird vielleicht nicht so einfach, wie du es dir vorstellst.â entgegnete Allison ernst, doch ihre Mutter hörte ihr schon längst nicht mehr zu. Trotzdem fuhr sie fort: âDa kennt jeder jeden - und zwar sehr gut! Und bei einer so geringen Anzahl an Leuten fällt der kleinste Fehltritt gleich auf. Kleinstädte sind berüchtigt für  ihren Klatsch und Tratsch, und dass sich Gerüchte, genau wie alles andere, wie ein Lauffeuer verbreiten.â<br />
<br />
Jonah, dem seine Liegeposition plötzlich nicht mehr gefiel, begann dies durch lautstarkes Schreien allen kundzutun. Dies veranlasste Cheryl dazu, ihn hochzuheben, ihn so vor sich zu halten, dass er sie ansehen konnte, und ihn mit allerlei Albernheiten davon abzulenken zu weinen. <br />
âWer sollte über uns schon tratschen, huh?â fragte sie in ihrer Babystimme, sodass es eher so klang, als würde sie es zu Jonah sagen anstatt zu Allison. Dann grinste sie ihr Baby an, gab ihm einen Nasenstüber und brachte es damit zum Lachen. <br />
âAlle?â erwiderte Allison, allerdings mehr zu sich selbst, denn ihre Mutter war inzwischen viel zu sehr damit beschäftigt Grimassen zu schneiden.<br />
<br />
Die StraÃe machte eine Biegung und führte sie mit leichtem Gefälle in Richtung Westen. Als kurz darauf das Ortsschild mit der feierlichen Aufschrift âStars Hollowâ vor ihnen auftauchte, sah Allison ihm mit gemischten Gefühlen entgegen. Sie störte sich nicht an dem gemütlichen, heimischen Charme und der entspannten Atmosphäre, die diesen Ort zu dem ruhigen, beschaulichen Städtchen machten, das es war, sondern daran, dass es möglicherweise zu ruhig und fremdartig für sie sein könnte. <br />
âDu wirst dich sicher nicht langweilenâ, hatte ihr ihre Mutter versichert, âDas erste Jahr wirst du bestimmt genug damit zu tun haben, die Natur und die neue Umgebung zu genieÃen. AuÃerdem wirst du in der Schule viel aufzuholen haben. SchlieÃlich willst du doch deine Noten halten, damit du in zwei Jahren wieder in die Stadt verschwinden und aufs College gehen kannst, habe ich recht? Und auÃerdem wirst du jede Menge neue Leute kennenlernen.â<br />
Ach ja, die Leute. Die neuen Nachbarn und Schulkameraden. Es graute ihr mehr davor, als dass es sie mit Vorfreude erfüllt hätte.<br />
 <br />
Hinter dem Ortschild erstreckte sich noch für ein paar hundert Meter der frühherbstliche Mischwald entlang der StraÃe, doch dann tauchten die ersten Häuser auf und schon bald befand sich Allison zu ersten Mal in ihrem neuen zu Hause. <br />
Immerhin brachte sie der entzückende Anblick der Stadtmitte auf andere Gedanken. Mit seinem hölzernen Pavillon, umringt  von einer gepflegten Grünanlage mit Bänken und Blumenbeeten, die wiederum von der HauptstraÃe umgeben war, die die ovale Fläche wie einen Kreisel umrundete. Entlang dieses StraÃenrings, von dem mehrere kleinere StraÃen in alle Richtungen der Kleinstadt abgingen, waren auch etwa 90 Prozent aller Geschäfte angesiedelt, die fast alle den Eindruck machten, als wären sie traditionelle Familienunternehmen, die sich seit ihrer Eröffnung kaum verändert hatten und praktisch schon immer ein Teil dieses Idylls gewesen waren. Es war unbestreitbar eine hübsche Kleinstadt. <br />
<br />
âGuck, das da drüben ist der Lebensmittelmarktâ, rief ihre Mutter, sichtlich in Hochstimmung, âUnd an der Ecke gibt es ein entzückendes, kleines Diner und - oh, da! - siehst du? Das ist die High School!â Ihre Begeisterung suchte ihres Gleichen. <br />
Allison schrumpfte beim Anblick des Gebäudes hinter dem Lenkrad förmlich zusammen. Der Betonklotz wirkte erstaunlich einschüchtern, wie er in der goldenen Nachmittagssonne so da stand, ungerührt und irgendwie ernsthaft. <br />
âAnderthalb Jahre.â dachte sie hoffnungsvoll.<br />
<br />
<br />
  </span></span><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-family: 'Trebuchet MS';" class="mycode_font"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">- 1 -<br />
</span></span> <span style="font-family: 'Trebuchet MS';" class="mycode_font"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><br />
</span></span> </div>
</div>
<span style="font-family: 'Trebuchet MS';" class="mycode_font"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">  Sie manövrierte den Wagen in eine freie Parklücke vor dem Rathaus und stellte den Motor ab. Cheryl war sofort in heller Aufregung. Sie stieg hastig aus, wuselte um das Auto herum und verursachte sogleich eine beklemmende Hektik, die sie selbst nie wahrzunehmen schien. <br />
Allison lieÃ sich Zeit, aus dem Auto zu steigen, sich einmal umzusehen und einen Ãberblick über die Umgebung zu erlagen, und schlieÃlich zum Kofferraum zu gehen, wo sie sich ihre Mutter bereits mit dem Kinderwagen abmühte. Sie half ihr, ihn aufzuklappen und dann Jonah darin zu verstauen. Dieser, von der üblichen Intensität und Energie seiner Mutter ganz beunruhigt, hatte inzwischen angefangen zu schreien, was Cheryl wiederum in ihrer Hektik noch steigerte. <br />
âMom, beruhige dich!â ermahnte sie Allison âBitte. Bleib einfach ganz ruhig.â<br />
 <br />
Ihre Mutter blieb abrupt stehen, atmete tief durch und sah sie an. Ihre Tochter strahlte in Momenten wie diesen eine solche Ruhe aus, dass Cheryl sich inzwischen mit ihr wie auf Augenhöhe fühlte. Besonders der Kontrast zu ihrem viel jüngeren Halbbruder machte ihr immer öfter bewusste, wie groÃ ihre Tochter mittlerweile geworden war. <br />
Sie sah sie liebevoll an und lächelte dankbar: âIch bin so aufgeregt! Gleich werden wir offiziell Bürger dieser Stadt sein!â<br />
 <br />
Allison lächelte ebenso liebevoll zurück. Ihre Mutter nach so langer Zeit wieder so glücklich zu sehen, erfüllte sie ebenfalls mit Freude. <br />
Ein Blick ihrer Mutter auf den kreischenden Jonah und Allison machte eine abwehrende Geste: âSchon gut, Mom. Geh du nur rein und erledige alles. Ich gehe mit ihm in der Zwischenzeit spazieren, damit er sich beruhigt.â<br />
Cheryl strahlte sie dankbar an, angelte sich ihre Unterlagen aus dem Handschuhfach und lief, mit den Worten âWir sehen uns in einer halben Stunde wieder hier!â, auf die Treppe vor dem Gebäude zu.<br />
 <br />
Die rote Fassade des Rathauses, das, ganz dem Federelen Stil entsprechend, mit einem Türmchen, das von einer groÃen Uhr geziert wurde, ausgestattet war, leuchtete in der Sonne. Sie spiegelte sich in den groÃen, weiÃ eingefassten Fenstern und schien besonders eifrig ihre Wärme verströmen zu wollen, jetzt, da sich der Spätsommer langsam aber sicher dem Ende zuneigte und die ersten roten, gelben und orangen Blätter in den Baumkronen den bevorstehenden Herbst ankündigten. <br />
<br />
Auf der StraÃe hinter ihr hatte der Möbelwagen gehalten, der ihnen bis hier her nachgefahren war. <br />
Allison winkte den Männern hinter der Windschutzscheibe zu, die ihr bedeuteten, dass sie schon zu Haus fahren würde. Sie selbst kannte es bis jetzt nur von Fotos, doch daher wusste sie schon, dass es in einer Allee lag und einen groÃen Garten mit vielen Bäumen und jede Menge Platz hatte. <br />
Kaum zu vergleichen mit ihrem Apartment in Boston, das neben der Feuerleiter und der StraÃe fünf Stockwerke darunter nicht gerade viel Platz bot. Abgesehen davon hatte das neue Haus mindestens zwei Stockwerke und in keinem davon würde man den regen StraÃenverkehr wahrnehmen - denn da würde von jetzt an keiner mehr sein. <br />
<br />
Jonahs verächtliche, wütende Laute holten sie wieder in die Gegenwart zurück. Sie beugte sich über ihn und versuchte, ihm seinen Schnuller in den Mund zu stecken, und ihn dadurch zum Schweigen zu bringen. Er wehrte sich jedoch dagegen und wurde nur noch lauter. <br />
âHey, was hast du denn?â fragte sie ihn, als würde er darauf den Mund öffnen und es ihr sagen. Doch er sah sie nur aus feuchten, unzufriedenen Augen an und verzog das Gesicht zu einem stummen Schrei. Allison nahm ihm die kratzige Wollmütze von seinem spärlich behaarten Kopf und drückte ihm sein Lieblingskuscheltier, das die Form einer Ente hatte, ans Gesicht, um ihm die Tränen abzuwischen. <br />
âSag bloÃ, dir gefällt es hier nicht!â sagte sie mit gespielter Empörung und musste grinsen. <br />
<br />
Dann schob sie ihn den Kinderwagen an, was ihn zu beruhigen schien, und machte sich auf den Weg die Stadt ein wenig zu erkunden. <br />
Es war kaum zu glauben wie viele Menschen an einem frühen Mittwochnachmittag unterwegs waren. Es kam ihr so vor, als müssten sie bereits ein Drittel der ganzen Stadt ausmachen. Sie überquerten die StraÃe, die den Mini-Park umrundete, betraten und verlieÃen die Geschäfte, standen einfach auf dem FuÃweg herum und unterhielten sich oder waren an ihrem Autos zugange, die am StraÃenrand parkten. Dabei war es kaum vierzehn Uhr. Hatte hier denn Niemand einen Job? Sie sah es als einen Beweis für ihre Theorie bezüglich des zu kleinen Arbeitsmarktes an. <br />
Sollte sie eine Telefonzelle finden, so beschloss sie, so würde sie gleich Kathy anrufen und ihr alles über diese eigenartige Kleinstadt erzählen. <br />
<br />
Sie setzte ihren Weg auf der anderen StraÃenseite fort, und ging an den überladenen Schaufenstern der Geschäfte vorbei, bis sie in einem etwas entdeckte, dass sie interessierte. Die Videothek hatte âden Film des Monatsâ und âdie Neuerscheinung des Monatsâ ausgestellt: âVom Winde verwehtâ und ein Animationsfilm, den sie nicht kannte und dem DVD-Cover sowie dem Titel zu folge es auch dabei belassen wollte. <br />
<br />
Sie war so in ihre Gedanken darüber vertieft, wie unsinnig es war einen Film darüber zu machen, wie ein Waschbär zum Rennfahrer wird, dass sie  die abwechselnd neugierigen, abschätzigen und erstaunten Blicke der Passanten nicht wahrnahm. Obwohl Jonah inzwischen eingeschlafen war und keinen Ton mehr von sich gab, zog sie ungemein viel Aufmerksamkeit auf sich.<br />
<br />
Sie bemerkte auch nicht die Dame mit der blonden Dauerwelle, die sie eine Weile beobachtet hatte. Ihre Augen weiteten sich und für einen kurzen Moment wirkte sie wie ein aufgeschrecktes Erdmännchen. Dann machte sie auf dem Absatz kehrt, um geradewegs zum örtlichen Tanzstudio hinüberzueilen, in dem eine rothaarige, voluminöse, extravagante Frau namens Miss Paddy bereits darauf wartete etwas Neues zu erfahren, das sie in Nullkommanichts an die gesamte Einwohnerschaft von Stars Hollow weitererzählen konnte. Und da würde es sicher viel zu erzählen geben, denn soeben hatte die blonde Frau mit Dauerwelle, Luana Sheppert, bereits einen ihrer Spione ausgesandt, um mehr zu erfahren. <br />
<br />
Diesem sollte Allison im Inneren der Videothek begegnen, während sie die Auswahl an Actionfilmen studierte. Sie hatte gerade âThe Day after Tomorrowâ in die Hand genommen, als ein recht kleiner, dunkelblonder, junger Mann, mit einem unnatürlich starren, ausdruckslosen Blick, der ihn schon von Weitem aufdringlich wirken lieÃ, in den Gang einbog. Mit schnellen Schritten kam er zielstrebig auf sie zu und blieb dann genau neben ihr stehen.<br />
 <br />
âHi.â<br />
Allison brauchte einen Moment um zu realisieren, dass sie angesprochen worden war. Sie löste ihren Blick vom Text auf der Rückseite der DVD-Hülle und sah ihn irritiert an. Ohne ein weiteres Wort starrte ihr Kirk ins Gesicht. Irgendwann kam ihr dies so eigenartig vor, dass ihr wieder einfiel, was er zu ihr gesagt hatte. <br />
ââ¦ Hi?â stammelte sie verwirrt. <br />
âSind Sie Touristin?â <br />
âÃhâ¦Was?â<br />
âSind sie hier vielleicht auf der Durchreise oder ein Feriengast? Obwohl momentan ja gar keine Ferien sindâ¦ Sind Sie Touristin?â<br />
Allison war von seinem beinah schon bizarrem Verhalten sowie der seltsamen Zielstrebigkeit seines Nachfragens so irritiert, dass sie einfach ehrlich darauf antwortete: âÃhâ¦ naja, ich wünschte es wäre so.â <br />
Sie versuchte es mit einem unsicheren Lächeln, doch Kirk starrte sie nur weiter mit ausdruckslosem Gesicht an. Ein Moment des Schweigens trat ein.<br />
âIst das ein âNeinâ?â fragte er schlieÃlich.<br />
âJa.â <br />
âSoll das heiÃen, dass Sie nicht nur einen Ausflug hierher machen, sondern längerfristig hierzubleiben planen?â Seine nächste Frage hatte so schnell gefolgt, dass sie ihn zunächst nur verwirrt anblinzelte. <br />
âDas ist â¦ richtig.â sie runzelte die Stirn âWarum fragen Sie mich das?â <br />
âSind Sie zum ersten Mal hier in Stars Hollow?â <br />
Als er ihre Frage ignorieret, wechselte ihre Stimmung schlagartig und sie verschränkte gereizt die Arme vor der Brust: âWas soll die Fragerei?â<br />
âIch versuche nur festzustellen, ob sie hier neu sind. Oder sollte ich âduâ sagen?â Kirk musterte sie abschätzig âWie alt bist du?â <br />
Nun war sie verärgert âEntschuldigen Sie mal, aber ich wüsste nicht, dass Sie das was angeht!â <br />
Ihr entging der Blick auf den Kinderwagen nicht, als er sagte: âIch nehme an, du bist noch nicht volljährig, oder?â <br />
âOkay, jetzt reichtâs!â sie fuhr herum und sah sich suchend im Laden um âGibt es hier sowas wie einen Sicherheitsdienst? Der Typ hier belästigt mich!â <br />
<br />
Kaum hatte sie zu Ende gesprochen, als alle Augen auch schon auf sie gerichtet waren und Kirk bereits den halben Weg zur Tür zurückgelegt hatte. Kaum hatte er die Videothek fluchtartig  verlassen, legte sich eine unnatürliche, gespannte Stille über die Szenerie. Den ersten Leuten fiel auf, dass sie ein fremdes Gesicht war. Und die üblichen Natur-Touristen oder solche auf der Durchreise steuerten normalerweise nicht die Videothek an, sie eher für die Einwohner von Stars Hollow gedacht, für die es sich lohnte etwas auszuleihen. <br />
Mrs Miller und Mrs Pacelli, die neben den Familienfilmen in der Nähe des Verkaufstresens standen, waren mit die ersten, denen dies in den Sinn kam. Sie warfen der Fremden über die Regale hinweg neugierige Blicke zu. <br />
<br />
âGlaubst du, sie ist eine Touristin?â fragte Mrs Miller, ohne ihren Blick von dem jungen Mädchen mit den langen rotbraunen Haaren abzuwenden âIch habe sie hier noch nie gesehen. Und so groÃ und hübsch wie sie ist, wäre sie mir bestimmt aufgefallen.â<br />
Mrs Pacelli hatte soeben das Interesse an der Komödie verloren, über sie sich eben noch unterhalten hatten. Sie Schüttelte den Kopf âSeit wann interessieren sich Jugendliche für historische Kleinstädte? Sie scheint mir ein bisschen zu jung für den Bed&amp;Breakfast-Typ.â <br />
Mrs Miller legte den Kopf schief âHast du gehört, was sie gesagt hat? Sie hat nach dem Sicherheitsdienst gerufen. Kein Laden hier hat sowas auch nur im Entferntesten.â<br />
âAuÃer Taylor - Er läuft in seinem Laden herum wie ein alter Wachhund und schaut mir jedes Mal genau auf die Finger, wenn ich mein Gemüse wiege.â erinnerte sie Mrs Pacelli und verdrehte bei dem Gedanken an Taylor genervt die Augen. <br />
<br />
Mrs Miller jedoch wollte auf etwas anderes hinaus. Sie griff die Freundin am Arm und sah sie eindringlich an âVersteh doch: Sie kommt aus der Stadt.â sagte sie bedeutungsvoll und Mrs Pacellis Miene wurde von erhellte sich, als sie begriff. Die beiden Frauen waren gerade in eine Debatte vertieft, auch welcher Stadt Allison wohl stammen mochte, als sich diese in Bewegung setzte und in Richtung Tür ging.<br />
<br />
âOh.â Mrs Pacellis Augen weiteten sich erstaunt âLiz, bist du sicher, dass sie nicht doch etwas älter ist?â <br />
âWieso?â Mrs Miller drehte sich um und öffnete vor Staunen den Mund, als ihr Blick auf den Kinderwagen fiel, den Allison vor sich her schob. Sie bedankte sich höflich bei dem Mann, der ihr freundlicher Weise die Tür aufgehalten hatte, damit sie mit dem Wagen leichter hinaus kam. Die vielen Blicke, die sie von allen Seiten zugeworfen bekam, waren ihr noch immer nicht aufgefallen. Und das sollten sie auch den ganzen Weg zurück zum Rathaus nicht auffallen.</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Titel</span>:</span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: Navy;" class="mycode_color">Anderthalb Jahre...</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Autor : </span></span>von mir<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genre</span> :</span></span> Romantik, Erwachsenwerden, Umzug, Neuanfang<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Raiting : </span></span>G-13<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hauptpersonen</span></span>: <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Allison</span></span></span> (17), zieht aus Boston nach Stras Hollow, weil ihre Mutter mit ihrem neuen Ehemann &amp; dem neuen Baby ein neues Leben in der gemütlichen kleinen Stadt anfangen will. <br />
Sie selbst hat nicht vor sich groÃartig einzuleben, weil sie bald wieder die Stadt verlassen und aufs College gehen will. Doch dann trifft sie...:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jess</span></span></span> (mittlerweile 19), hat in Kalifornien wieder alle Brücken abgebrochen und startet einen letzten Versuch in Sars Hollow seinen High School Abschluss nachzuholen. <br />
Er trauert Rory nach, die jetzt nicht mehr da ist, und ist noch wütender und perspektivloser als vorher, weil er sein Leben immer noch nicht auf die Reihe bekommt. <br />
Er ist wieder bei Luke eingezogen. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Disclaimer : </span></span>kein Copyright, ich ziehe keinerlei finanziellen Nutzen aus meinem Werk<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: </span></span><span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
Evtl. könnte das eine oder andere als Spioler aufgefasst werden, da die Story ein kleines Bisschen auf die Staffeln 1 bis 3 aufbaut, im Bezug auf das, was mit Jess zu tun hat.<br />
<br />
<br />
<br />
</span>  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font">[SIZE=4]<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ein Neuanfang in</span></span></span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[FONT=&amp;quot][FONT=&amp;quot]<span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size">Stars Hollow</span><br />
</span> </span>[/FONT]<br />
[/FONT]</span>[/SIZE]</div>
<br />
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">Prolog<br />
</span> <span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><br />
</span> </div>
<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">  <span style="font-family: 'Trebuchet MS';" class="mycode_font">âTräumt nicht jeder vom Charme und der Schönheit und all den anderen wunderbaren Eigenschaften einer nordamerikanischen Kleinstadt?â<br />
<br />
Allison seufzte. Ihre Mutter träumte natürlich - und voller Ãberzeugung - vom beschaulichen Landhausstileben, wie sie es sich in nordamerikanischen Kleinstädten vorstellte: Gebäude und StraÃen wie aus dem Bilderbuch, umgeben von der malerischen Landschaft und den saftig grünen Wäldern Connecticuts. Vor dieser Kulisse schwebte ihr ein beschauliches Leben in einer kleinen, eingeschworenen - und vor Allem - herzensguten Gemeinschaft von Mitbürgern vor, die sie möglichst mit offenen Armen und freundlichen Worten willkommen heiÃen und in ihren Kreis aufnehmen würden. <br />
<br />
Von der enormen Umstellung, weg vom GroÃstadtleben mit all den zugehörigen Gewohnheiten, hin zu einem Leben fernab der Zivilisation, dafür mit weniger guten Bildungschancen und einem winzigen Arbeitsmarkt, wollte sie nichts hören. Von den eventuellen Schwierigkeiten, sich in eine solche eingeschworene Dorfgemeinschaft einzufügen, ganz zu schweigen.<br />
<br />
Allison selbst hatte da weitaus mehr Bedenken. Es gab nur eine High School, an der sie mitten im Semester einsteigen musste. Darüber hinaus waren das kulturelle Angebot, genauso wie so ziemlich alles weitere in dieser Kleinstadt auf Grund ihrer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">GröÃe</span> recht begrenzt. Die Auswahl an Geschäften, was das allgemeine Angebot an Produkten bestimmte, die Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, die Kapazität der Bibliothek und der Videothek, und natürlich an potentiellen sozialen Kontakten waren denkbar gering. <br />
<br />
âMom, du weiÃt schon was man über die Einwohner von solchen Kleinstädten sagt, oder?â <br />
Cheryl warf ihr einen kurzen, heiteren Blick zu, streckte ihre Arme, soweit Jonahs Last auf ihnen es zulieÃ, und antwortete mit einem unbeirrten Lächeln: âDass sie ganz auÃergewöhnlich gastfreundlich sind?â<br />
âZu Touristen vielleicht, weil sie von denen zu Teil finanziell abhängig sind. Aber nicht zu Leuten, die in ihren eingespieltes Zusammenleben dauerhaft einzudringen versuchen. Das wird vielleicht nicht so einfach, wie du es dir vorstellst.â entgegnete Allison ernst, doch ihre Mutter hörte ihr schon längst nicht mehr zu. Trotzdem fuhr sie fort: âDa kennt jeder jeden - und zwar sehr gut! Und bei einer so geringen Anzahl an Leuten fällt der kleinste Fehltritt gleich auf. Kleinstädte sind berüchtigt für  ihren Klatsch und Tratsch, und dass sich Gerüchte, genau wie alles andere, wie ein Lauffeuer verbreiten.â<br />
<br />
Jonah, dem seine Liegeposition plötzlich nicht mehr gefiel, begann dies durch lautstarkes Schreien allen kundzutun. Dies veranlasste Cheryl dazu, ihn hochzuheben, ihn so vor sich zu halten, dass er sie ansehen konnte, und ihn mit allerlei Albernheiten davon abzulenken zu weinen. <br />
âWer sollte über uns schon tratschen, huh?â fragte sie in ihrer Babystimme, sodass es eher so klang, als würde sie es zu Jonah sagen anstatt zu Allison. Dann grinste sie ihr Baby an, gab ihm einen Nasenstüber und brachte es damit zum Lachen. <br />
âAlle?â erwiderte Allison, allerdings mehr zu sich selbst, denn ihre Mutter war inzwischen viel zu sehr damit beschäftigt Grimassen zu schneiden.<br />
<br />
Die StraÃe machte eine Biegung und führte sie mit leichtem Gefälle in Richtung Westen. Als kurz darauf das Ortsschild mit der feierlichen Aufschrift âStars Hollowâ vor ihnen auftauchte, sah Allison ihm mit gemischten Gefühlen entgegen. Sie störte sich nicht an dem gemütlichen, heimischen Charme und der entspannten Atmosphäre, die diesen Ort zu dem ruhigen, beschaulichen Städtchen machten, das es war, sondern daran, dass es möglicherweise zu ruhig und fremdartig für sie sein könnte. <br />
âDu wirst dich sicher nicht langweilenâ, hatte ihr ihre Mutter versichert, âDas erste Jahr wirst du bestimmt genug damit zu tun haben, die Natur und die neue Umgebung zu genieÃen. AuÃerdem wirst du in der Schule viel aufzuholen haben. SchlieÃlich willst du doch deine Noten halten, damit du in zwei Jahren wieder in die Stadt verschwinden und aufs College gehen kannst, habe ich recht? Und auÃerdem wirst du jede Menge neue Leute kennenlernen.â<br />
Ach ja, die Leute. Die neuen Nachbarn und Schulkameraden. Es graute ihr mehr davor, als dass es sie mit Vorfreude erfüllt hätte.<br />
 <br />
Hinter dem Ortschild erstreckte sich noch für ein paar hundert Meter der frühherbstliche Mischwald entlang der StraÃe, doch dann tauchten die ersten Häuser auf und schon bald befand sich Allison zu ersten Mal in ihrem neuen zu Hause. <br />
Immerhin brachte sie der entzückende Anblick der Stadtmitte auf andere Gedanken. Mit seinem hölzernen Pavillon, umringt  von einer gepflegten Grünanlage mit Bänken und Blumenbeeten, die wiederum von der HauptstraÃe umgeben war, die die ovale Fläche wie einen Kreisel umrundete. Entlang dieses StraÃenrings, von dem mehrere kleinere StraÃen in alle Richtungen der Kleinstadt abgingen, waren auch etwa 90 Prozent aller Geschäfte angesiedelt, die fast alle den Eindruck machten, als wären sie traditionelle Familienunternehmen, die sich seit ihrer Eröffnung kaum verändert hatten und praktisch schon immer ein Teil dieses Idylls gewesen waren. Es war unbestreitbar eine hübsche Kleinstadt. <br />
<br />
âGuck, das da drüben ist der Lebensmittelmarktâ, rief ihre Mutter, sichtlich in Hochstimmung, âUnd an der Ecke gibt es ein entzückendes, kleines Diner und - oh, da! - siehst du? Das ist die High School!â Ihre Begeisterung suchte ihres Gleichen. <br />
Allison schrumpfte beim Anblick des Gebäudes hinter dem Lenkrad förmlich zusammen. Der Betonklotz wirkte erstaunlich einschüchtern, wie er in der goldenen Nachmittagssonne so da stand, ungerührt und irgendwie ernsthaft. <br />
âAnderthalb Jahre.â dachte sie hoffnungsvoll.<br />
<br />
<br />
  </span></span><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-family: 'Trebuchet MS';" class="mycode_font"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">- 1 -<br />
</span></span> <span style="font-family: 'Trebuchet MS';" class="mycode_font"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><br />
</span></span> </div>
</div>
<span style="font-family: 'Trebuchet MS';" class="mycode_font"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">  Sie manövrierte den Wagen in eine freie Parklücke vor dem Rathaus und stellte den Motor ab. Cheryl war sofort in heller Aufregung. Sie stieg hastig aus, wuselte um das Auto herum und verursachte sogleich eine beklemmende Hektik, die sie selbst nie wahrzunehmen schien. <br />
Allison lieÃ sich Zeit, aus dem Auto zu steigen, sich einmal umzusehen und einen Ãberblick über die Umgebung zu erlagen, und schlieÃlich zum Kofferraum zu gehen, wo sie sich ihre Mutter bereits mit dem Kinderwagen abmühte. Sie half ihr, ihn aufzuklappen und dann Jonah darin zu verstauen. Dieser, von der üblichen Intensität und Energie seiner Mutter ganz beunruhigt, hatte inzwischen angefangen zu schreien, was Cheryl wiederum in ihrer Hektik noch steigerte. <br />
âMom, beruhige dich!â ermahnte sie Allison âBitte. Bleib einfach ganz ruhig.â<br />
 <br />
Ihre Mutter blieb abrupt stehen, atmete tief durch und sah sie an. Ihre Tochter strahlte in Momenten wie diesen eine solche Ruhe aus, dass Cheryl sich inzwischen mit ihr wie auf Augenhöhe fühlte. Besonders der Kontrast zu ihrem viel jüngeren Halbbruder machte ihr immer öfter bewusste, wie groÃ ihre Tochter mittlerweile geworden war. <br />
Sie sah sie liebevoll an und lächelte dankbar: âIch bin so aufgeregt! Gleich werden wir offiziell Bürger dieser Stadt sein!â<br />
 <br />
Allison lächelte ebenso liebevoll zurück. Ihre Mutter nach so langer Zeit wieder so glücklich zu sehen, erfüllte sie ebenfalls mit Freude. <br />
Ein Blick ihrer Mutter auf den kreischenden Jonah und Allison machte eine abwehrende Geste: âSchon gut, Mom. Geh du nur rein und erledige alles. Ich gehe mit ihm in der Zwischenzeit spazieren, damit er sich beruhigt.â<br />
Cheryl strahlte sie dankbar an, angelte sich ihre Unterlagen aus dem Handschuhfach und lief, mit den Worten âWir sehen uns in einer halben Stunde wieder hier!â, auf die Treppe vor dem Gebäude zu.<br />
 <br />
Die rote Fassade des Rathauses, das, ganz dem Federelen Stil entsprechend, mit einem Türmchen, das von einer groÃen Uhr geziert wurde, ausgestattet war, leuchtete in der Sonne. Sie spiegelte sich in den groÃen, weiÃ eingefassten Fenstern und schien besonders eifrig ihre Wärme verströmen zu wollen, jetzt, da sich der Spätsommer langsam aber sicher dem Ende zuneigte und die ersten roten, gelben und orangen Blätter in den Baumkronen den bevorstehenden Herbst ankündigten. <br />
<br />
Auf der StraÃe hinter ihr hatte der Möbelwagen gehalten, der ihnen bis hier her nachgefahren war. <br />
Allison winkte den Männern hinter der Windschutzscheibe zu, die ihr bedeuteten, dass sie schon zu Haus fahren würde. Sie selbst kannte es bis jetzt nur von Fotos, doch daher wusste sie schon, dass es in einer Allee lag und einen groÃen Garten mit vielen Bäumen und jede Menge Platz hatte. <br />
Kaum zu vergleichen mit ihrem Apartment in Boston, das neben der Feuerleiter und der StraÃe fünf Stockwerke darunter nicht gerade viel Platz bot. Abgesehen davon hatte das neue Haus mindestens zwei Stockwerke und in keinem davon würde man den regen StraÃenverkehr wahrnehmen - denn da würde von jetzt an keiner mehr sein. <br />
<br />
Jonahs verächtliche, wütende Laute holten sie wieder in die Gegenwart zurück. Sie beugte sich über ihn und versuchte, ihm seinen Schnuller in den Mund zu stecken, und ihn dadurch zum Schweigen zu bringen. Er wehrte sich jedoch dagegen und wurde nur noch lauter. <br />
âHey, was hast du denn?â fragte sie ihn, als würde er darauf den Mund öffnen und es ihr sagen. Doch er sah sie nur aus feuchten, unzufriedenen Augen an und verzog das Gesicht zu einem stummen Schrei. Allison nahm ihm die kratzige Wollmütze von seinem spärlich behaarten Kopf und drückte ihm sein Lieblingskuscheltier, das die Form einer Ente hatte, ans Gesicht, um ihm die Tränen abzuwischen. <br />
âSag bloÃ, dir gefällt es hier nicht!â sagte sie mit gespielter Empörung und musste grinsen. <br />
<br />
Dann schob sie ihn den Kinderwagen an, was ihn zu beruhigen schien, und machte sich auf den Weg die Stadt ein wenig zu erkunden. <br />
Es war kaum zu glauben wie viele Menschen an einem frühen Mittwochnachmittag unterwegs waren. Es kam ihr so vor, als müssten sie bereits ein Drittel der ganzen Stadt ausmachen. Sie überquerten die StraÃe, die den Mini-Park umrundete, betraten und verlieÃen die Geschäfte, standen einfach auf dem FuÃweg herum und unterhielten sich oder waren an ihrem Autos zugange, die am StraÃenrand parkten. Dabei war es kaum vierzehn Uhr. Hatte hier denn Niemand einen Job? Sie sah es als einen Beweis für ihre Theorie bezüglich des zu kleinen Arbeitsmarktes an. <br />
Sollte sie eine Telefonzelle finden, so beschloss sie, so würde sie gleich Kathy anrufen und ihr alles über diese eigenartige Kleinstadt erzählen. <br />
<br />
Sie setzte ihren Weg auf der anderen StraÃenseite fort, und ging an den überladenen Schaufenstern der Geschäfte vorbei, bis sie in einem etwas entdeckte, dass sie interessierte. Die Videothek hatte âden Film des Monatsâ und âdie Neuerscheinung des Monatsâ ausgestellt: âVom Winde verwehtâ und ein Animationsfilm, den sie nicht kannte und dem DVD-Cover sowie dem Titel zu folge es auch dabei belassen wollte. <br />
<br />
Sie war so in ihre Gedanken darüber vertieft, wie unsinnig es war einen Film darüber zu machen, wie ein Waschbär zum Rennfahrer wird, dass sie  die abwechselnd neugierigen, abschätzigen und erstaunten Blicke der Passanten nicht wahrnahm. Obwohl Jonah inzwischen eingeschlafen war und keinen Ton mehr von sich gab, zog sie ungemein viel Aufmerksamkeit auf sich.<br />
<br />
Sie bemerkte auch nicht die Dame mit der blonden Dauerwelle, die sie eine Weile beobachtet hatte. Ihre Augen weiteten sich und für einen kurzen Moment wirkte sie wie ein aufgeschrecktes Erdmännchen. Dann machte sie auf dem Absatz kehrt, um geradewegs zum örtlichen Tanzstudio hinüberzueilen, in dem eine rothaarige, voluminöse, extravagante Frau namens Miss Paddy bereits darauf wartete etwas Neues zu erfahren, das sie in Nullkommanichts an die gesamte Einwohnerschaft von Stars Hollow weitererzählen konnte. Und da würde es sicher viel zu erzählen geben, denn soeben hatte die blonde Frau mit Dauerwelle, Luana Sheppert, bereits einen ihrer Spione ausgesandt, um mehr zu erfahren. <br />
<br />
Diesem sollte Allison im Inneren der Videothek begegnen, während sie die Auswahl an Actionfilmen studierte. Sie hatte gerade âThe Day after Tomorrowâ in die Hand genommen, als ein recht kleiner, dunkelblonder, junger Mann, mit einem unnatürlich starren, ausdruckslosen Blick, der ihn schon von Weitem aufdringlich wirken lieÃ, in den Gang einbog. Mit schnellen Schritten kam er zielstrebig auf sie zu und blieb dann genau neben ihr stehen.<br />
 <br />
âHi.â<br />
Allison brauchte einen Moment um zu realisieren, dass sie angesprochen worden war. Sie löste ihren Blick vom Text auf der Rückseite der DVD-Hülle und sah ihn irritiert an. Ohne ein weiteres Wort starrte ihr Kirk ins Gesicht. Irgendwann kam ihr dies so eigenartig vor, dass ihr wieder einfiel, was er zu ihr gesagt hatte. <br />
ââ¦ Hi?â stammelte sie verwirrt. <br />
âSind Sie Touristin?â <br />
âÃhâ¦Was?â<br />
âSind sie hier vielleicht auf der Durchreise oder ein Feriengast? Obwohl momentan ja gar keine Ferien sindâ¦ Sind Sie Touristin?â<br />
Allison war von seinem beinah schon bizarrem Verhalten sowie der seltsamen Zielstrebigkeit seines Nachfragens so irritiert, dass sie einfach ehrlich darauf antwortete: âÃhâ¦ naja, ich wünschte es wäre so.â <br />
Sie versuchte es mit einem unsicheren Lächeln, doch Kirk starrte sie nur weiter mit ausdruckslosem Gesicht an. Ein Moment des Schweigens trat ein.<br />
âIst das ein âNeinâ?â fragte er schlieÃlich.<br />
âJa.â <br />
âSoll das heiÃen, dass Sie nicht nur einen Ausflug hierher machen, sondern längerfristig hierzubleiben planen?â Seine nächste Frage hatte so schnell gefolgt, dass sie ihn zunächst nur verwirrt anblinzelte. <br />
âDas ist â¦ richtig.â sie runzelte die Stirn âWarum fragen Sie mich das?â <br />
âSind Sie zum ersten Mal hier in Stars Hollow?â <br />
Als er ihre Frage ignorieret, wechselte ihre Stimmung schlagartig und sie verschränkte gereizt die Arme vor der Brust: âWas soll die Fragerei?â<br />
âIch versuche nur festzustellen, ob sie hier neu sind. Oder sollte ich âduâ sagen?â Kirk musterte sie abschätzig âWie alt bist du?â <br />
Nun war sie verärgert âEntschuldigen Sie mal, aber ich wüsste nicht, dass Sie das was angeht!â <br />
Ihr entging der Blick auf den Kinderwagen nicht, als er sagte: âIch nehme an, du bist noch nicht volljährig, oder?â <br />
âOkay, jetzt reichtâs!â sie fuhr herum und sah sich suchend im Laden um âGibt es hier sowas wie einen Sicherheitsdienst? Der Typ hier belästigt mich!â <br />
<br />
Kaum hatte sie zu Ende gesprochen, als alle Augen auch schon auf sie gerichtet waren und Kirk bereits den halben Weg zur Tür zurückgelegt hatte. Kaum hatte er die Videothek fluchtartig  verlassen, legte sich eine unnatürliche, gespannte Stille über die Szenerie. Den ersten Leuten fiel auf, dass sie ein fremdes Gesicht war. Und die üblichen Natur-Touristen oder solche auf der Durchreise steuerten normalerweise nicht die Videothek an, sie eher für die Einwohner von Stars Hollow gedacht, für die es sich lohnte etwas auszuleihen. <br />
Mrs Miller und Mrs Pacelli, die neben den Familienfilmen in der Nähe des Verkaufstresens standen, waren mit die ersten, denen dies in den Sinn kam. Sie warfen der Fremden über die Regale hinweg neugierige Blicke zu. <br />
<br />
âGlaubst du, sie ist eine Touristin?â fragte Mrs Miller, ohne ihren Blick von dem jungen Mädchen mit den langen rotbraunen Haaren abzuwenden âIch habe sie hier noch nie gesehen. Und so groÃ und hübsch wie sie ist, wäre sie mir bestimmt aufgefallen.â<br />
Mrs Pacelli hatte soeben das Interesse an der Komödie verloren, über sie sich eben noch unterhalten hatten. Sie Schüttelte den Kopf âSeit wann interessieren sich Jugendliche für historische Kleinstädte? Sie scheint mir ein bisschen zu jung für den Bed&amp;Breakfast-Typ.â <br />
Mrs Miller legte den Kopf schief âHast du gehört, was sie gesagt hat? Sie hat nach dem Sicherheitsdienst gerufen. Kein Laden hier hat sowas auch nur im Entferntesten.â<br />
âAuÃer Taylor - Er läuft in seinem Laden herum wie ein alter Wachhund und schaut mir jedes Mal genau auf die Finger, wenn ich mein Gemüse wiege.â erinnerte sie Mrs Pacelli und verdrehte bei dem Gedanken an Taylor genervt die Augen. <br />
<br />
Mrs Miller jedoch wollte auf etwas anderes hinaus. Sie griff die Freundin am Arm und sah sie eindringlich an âVersteh doch: Sie kommt aus der Stadt.â sagte sie bedeutungsvoll und Mrs Pacellis Miene wurde von erhellte sich, als sie begriff. Die beiden Frauen waren gerade in eine Debatte vertieft, auch welcher Stadt Allison wohl stammen mochte, als sich diese in Bewegung setzte und in Richtung Tür ging.<br />
<br />
âOh.â Mrs Pacellis Augen weiteten sich erstaunt âLiz, bist du sicher, dass sie nicht doch etwas älter ist?â <br />
âWieso?â Mrs Miller drehte sich um und öffnete vor Staunen den Mund, als ihr Blick auf den Kinderwagen fiel, den Allison vor sich her schob. Sie bedankte sich höflich bei dem Mann, der ihr freundlicher Weise die Tür aufgehalten hatte, damit sie mit dem Wagen leichter hinaus kam. Die vielen Blicke, die sie von allen Seiten zugeworfen bekam, waren ihr noch immer nicht aufgefallen. Und das sollten sie auch den ganzen Weg zurück zum Rathaus nicht auffallen.</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Kleid]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5032</link>
			<pubDate>Tue, 04 Nov 2014 14:50:00 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=14939">Blumenmädchen x</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5032</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Titel:</span> Das Kleid<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Autor : Ich</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Genre : Romantic</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Pairing : Sophies</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Raiting : PG-13</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Disclaimer : Mir gehört nichts, auÃer der Idee.<br />
<br />
Dies ist meine erste FF und ich hoffe, dass hier noch ein paar Mitglieder online sind, die ab und zu vielleicht noch welche lesen. Für Feedback aller Art bin ich sehr dankbar. <br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Arial;" class="mycode_font"><span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size">Teil 1</span></span></span></span><br />
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</span></span>[FONT=&amp;quot]Rory sah aus dem Fenster. Ein letztes Mal würde sie in dieser Wohnung, dieser Uni, dieser wundervollen Zeit voller Erinnerungen sein. Es fing an zu schneien, als sie sich mit einem Kaffee auf die Fensterbank setzte. Sie sah die Schneeflocken, wie sie ganz langsam auf die Erde fielen und musste an ihre Mutter denken, wie sie beide immer völlig ausgeflippt waren, sobald der erste Schnee kam. Ein Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit. Es war ungewöhnlich still in der Wohnung. Paris war schon ein paar Tage vorher ausgezogen, um mit Doyle vor dem Medizinstudium dem Stress zu entkommen. Ja, Paris hatte Doyle, ihre Mutter hatte Luke und sie? Sie hatte einen groÃen Fehler gemacht. Tränen liefen über ihre Wange. Sie vermisste ihn so sehr. Sein Lachen, seine Augen, seine Nähe, einfach alles. Wie gerne würde sie ihn einfach anrufen und seine Stimme hören. Doch er hatte sie zu sehr unter Druck gesetzt, sie wollte noch nicht heiraten. Sie liebt ihn, das stand auÃer Frage, aber sie hatte einfach zu viel noch vor im Leben, um Hausfrau und später Mutter zu werden. Und schon wieder dachte sie wie so oft an diesem Tag an die schönen Zeiten mit ihm, bis sie ein Klingeln an der Tür aus ihren Gedanken riss. âWer ist da?â, fragte sie mit zerbrechlicher Stimme. âHier ist Finn, Liebes, mach aufâ, antwortete er nun. Rory ging zur Tür, mit ihm hatte sie am wenigsten gerechnet. âWas möchtest du?â, fragte sie leise und wischte sich schnell die Tränen weg. âOh, Liebes, du siehst ja genauso schlimm aus, wie mein Kumpel zu Hause.â Eine kurze Stille lag zwischen beiden. Rory fühlte, wie sich ihr Herz innerlich verkrampfte. âWarum sollte es ihm schlecht gehen, er hat mir das Ultimatum gesetztâ, dachte sie sich, als sie plötzlich von Finn aus den Gedanken gerissen wurde. âIch möchte dich fragen, ob du heute Abend zur letzten Yale Party von Collin und mir kommst, ich werde nämlich auch von Yale weggehen. Mein alter Herr möchte, dass ich endlich mal ins Berufsleben starte und ich konnte mich leider nicht weiter dagegen wehren. Hach, ich werde die ganzen Schnecken hier vermissenâ; seufzte er und ging in der Wohnung umher. Rory schaute ihn leicht verwirrt an. âIch kann nicht, ich kann Logan nicht begegnen, es tut zu sehr weh ihn zu sehenâ, erwiderte sie. Finn ging einen Schritt auf sie zu, nahm sie in den Arm und flüsterte: âAber es geht hier um uns alle. Unsere Freundschaft ist mir so wichtig. Es würde mir das Herz brechen, dich ohne eine Party und du weiÃt, wie gut unsere Partys sind, zu verlassen. Mir ist es sehr wichtig und Collin auch.â Einen Moment schaute sie ihn an, wandte sich aber wieder ab. Sie wollte gerade etwas sagen als Finn ihr das Wort entriss: âEs ist auch eine Party mit Motto und es herrscht Maskenpflicht! Eigentlich wirst du ihn dann auch nicht erkennenâ, erwiderte er schnell, in der Hoffnung dass sie dann zusagt. âIch kann ihn nicht gleich erkennen und er mich auch nicht?â, fragte sie. âNein auf Anhieb kannst du es nicht, Liebes. Also kommst du?â âJa, okay, aber ich bleibe nicht lange. Mein Flieger geht morgen frühâ, sagte sie leise und sah, wie sich ein groÃes Grinsen auf Finns Gesicht breit machte. âDas ist fantastisch! Also, dann sehen wir uns um 20:00 Uhr, ich hol dich auch ab. Ach übrigens, das Motto ist âErinnerungenâ, sagte er noch schnell und lief auch schon wieder aus der Wohnungstür. [/FONT][COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 12:29 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teil 2</span></span></span><br />
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 [FONT=&amp;quot]âErinnerungen?â, murmelte Rory mit einem Fragezeichen im Gesicht. Wie sollte sie ein Outfit mit diesem Motto finden? Nach geschlagenen drei Stunden war sie immer noch nicht viel weiter, was das Outfit betraf. Sie beschloss, in die Stadt zu fahren und sich dort von Ideen inspirieren zu lassen. Sie schlenderte durch die StraÃen, als sie an einem Geschäft vorbeikam, wo es Verkleidungsartikel gab. Sie ging herein und fand auf Anhieb eine venezianische Maske, die ihr sehr gut gefiel. Sie war schwarz, mit blauem leichten Glitzer. âElegant und doch schlicht, genau das was ich braucheâ, murmelte sie, nahm die Maske und kaufte sie. âBevor ich noch einen Schritt weiter gehe, brauche ich erstmal einen Kaffeeâ, dachte sie und ging geradewegs in Richtung eines Caféâs. Es sah schön aus. Von auÃen sah es mehr wie eine kleine Eisdiele aus, aber von innen war es ehr ein Pariser Café, wie man es aus der Werbung und aus Filmen kennt. Der Duft von heiÃem Kaffee lies Rorys Herz höher schlagen. Sie bestellte sich einen Kaffee zum Mitnehmen und ging weiter die StraÃe runter. Als sie sich vor Erschöpfung vom vielen Outfits anprobieren und doch nicht kaufen auf eine Bank setzte, fing sie zum ersten Mal seit Stunden wieder an, an Logan zu denken. Sie hielt sich vor Schmerzen ans Herz. Sie musste daran denken, wieviel SpaÃ es gemacht hatte, mit ihm einkaufen zu gehen, da er zu jedem Outfit oder jedem Kostüm das Rory anzog was auszusetzen hatte. Er schaute sie dann immer mit einem Blick an der ihr sagte âMit weniger Stoff gefällst du mir deutlich besser, aber kauf es doch, wenn es dich glücklich machtâ. Ja, sie verstanden sich auch ohne Worte. Es war alles so perfekt. Ein kleines Lächeln kam auf ihrem Gesicht zum Vorschein. âNein, Stopp!â, sagte sie sich und schüttelte mit dem Kopf. Sie wollte nicht an Logan denken und wie verletzt sie ist. Sie brach die Shoppingtour ab und ging zurück in die Wohnung. [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]âHuntz, bitte komm zu unserer Partyâ, flehte Finn ihn an. âIch kann verstehen, dass du enttäuscht und traurig bist, aber hier nur auf dem Sofa zu sitzen und dir Seifenopern anzuschauen, bringt sie auch nicht zu dir. Ich will ein letztes Mal mit euch allen feiern! Wir werden uns kaum noch sehen, Logan. Ist dir das denn so egal? Bedeutet dir unsere Freundschaft gar nichts?â, spielte Finn theatralisch und kniete vor Logan. Logan sah schlecht aus. Er hatte Augenringe und seine blonden Haare standen kreuz und quer ab. Ihm gingen immer wieder die Bilder im Kopf herum, wie sie vor ihm stand und ihm die Schatulle mit dem Ring zurückgab. Wie konnte sie nur? Scheinbar hatte er sich ihre Liebe zu ihm nur eingebildet und sie war nicht so stark, wie er gedacht hatte. Er schüttelte mit dem Kopf, schaute zu Finn und sagte: âIch bin Logan Huntzberger! Der Frauenheld hier in Yale! Habe ich gedacht, ich liebte einst? Nein, ich liebe nicht.  Wir werden diesen Abend unvergessen machen, Jungs.â Finn und Collin sahen sich verwirrend an und flüsterten sich zu: âJetzt ist er übergeschnappt, wir müssen ihn einliefern lassen. Es ist soweit! Ich glaube wir müssen heute Abend ganz besonders auf ihn aufpassen.â Logan verschwand im Badezimmer um sich frisch zu machen und dann sein Outfit für die legendäre Nacht zusammenzustellen. [/FONT][COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 15:18 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teil 3</span></span></span><br />
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 [FONT=&amp;quot]Rory stand vor ihrem Kleiderschrank und schnaubte auf. Sie hatte so viele Kostüme und Kleider, aber nichts was zu dem Motto und auch zu ihrer Laune passen würde. Sie hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, als sie in der hintersten Ecke ihres Schrankes einen Kleidersack fand. Sie öffnete diesen und fing an zu weinen. Dieses Kleid war eigentlich das perfekte Kleid für den Abend. Dieses Kleid steckte voller Erinnerungen. Es war das blaue Kleid, was sie einst von Logan bekam, als sie zur Life &amp; Death Brigade Feier waren. An diesem Tag lernte sie Logan kennen. Dieses Wochenende hatte ihr Leben komplett verändert. Sie war von einem Gerüst gesprungen. Durch ihn hatte sie ihre Angst verloren, dort runterzuspringen. Nun lag dieses Kleid vor ihr und sie wusste nicht, was sie denken und fühlen sollte. Wenn sie es anzieht, würde er sie hundertprozentig erkennen, was sie eigentlich nicht wollte. Aber ihr blieben nur noch zwei Stunden um sich endlich zu entscheiden und fertig zu machen. Eine Pro &amp; Contra Liste musste her. Sie setzte sich schnell aufs Bett, nahm einen Block und einen Stift. Die Contra Liste war fast gleich mit der Pro Seite. Ein Grund war allerdings mehr auf der Pro-Seite und hieÃ âWenn du springst, springe ich auch, Jack.â Sie sah sich diesen Punkt an und ihre Tränen rollten nur so über ihre Wangen. Sie nahm das Kleid und beschloss es dann doch anzuziehen. Mit dem Kleid verschwand sie im Badezimmer und machte sich fertig. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch betrachtete sie sich im Spiegel. Sie sah gut aus, ihre Haare hatte sie offen gehalten und mit einem Lockenstab ihre Locken nach unten zu den Spitzen betont. Als Schmuck trug sie eine silberne Halskette mit einem blauen Anhänger, den sie einst von ihrer Mutter bekommen hatte. Nochmals betrachtete sie sich im Spiegel, als es an der Tür klingelte. [/FONT][COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 15:19 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teil 4</span></span></span><br />
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 [FONT=&amp;quot]Logan hatte sich einen schwarzen Anzug angezogen und ebenfalls eine schlichte weiÃe venezianische Maske aufgesetzt. Er begutachtete sich im Spiegel und nahm sich einen Scotch. Etwa fünf Minuten stand er nur da und schaute in sein Spiegelbild. âWar es wirklich das richtige, was er hier macht? Sie wird doch bestimmt auch dort seinâ, dachte er sich und strich sich nervös über sein Haar. Finn und Collin standen schon bereit im Türrahmen und warteten ungeduldig. Als Finn plötzlich auf die Uhr am Fernseher schaute, erschrak er uns murmelte etwas von âIch habe noch etwas vergessen. Geht ihr schonmal vor, ich komme nach.â Mit diesem Satz verabschiedete er sich und machte sich auf den Weg zu Rory. Logan und Collin schauten leicht irritiert. âDer holt bestimmt nur sein Date ab, der Schwerenöterâ, sagte Collin und fing an zu lachen. Auch Logan konnte sich sein Lachen nicht verkneifen. âSo, nun lass uns los, Logan. Die Limousine mit den Mädels wartet auf uns.â â âWas für Mädels?â, erwiderte Logan. âNa ja, wir können da doch nicht als Junggesellen auftauchen, wie sieht das denn aus? Denk doch mal an unseren Rufâ, erwiderte Collin empört. Er nickte nur leicht und folgte Collin nach drauÃen.  [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Rory machte die Tür auf und stand vor einem Finn, deren Mund weit aufstand. âWow, du siehst traumhaft ausâ, platzte es aus ihm heraus. âDankeâ, erwiderte sie und wurde leicht rot. âDann lass uns mal feiern. Ach ja, wir müssen mit Taxi fahren, mein Auto ist in der Werkstattâ, stammelte Finn, als er Rory das Zeichen zum einhaken gab. Rory musste leicht lachen, als sie sah, wie Finn sich bemühte ein Gentleman zu sein. Sie hakte sich bei ihm ein und beide liefen nach drauÃen, wo das Taxi bereits wartete. Am Zielort angekommen staunte Rory nicht schlecht. Sie hatte in all der Zeit schon viele Partys von Collin und Finn erlebt, aber diese scheint wohl alles zu toppen. Sie standen vor einem riesigen Schloss. Nicht mal Rory wusste, dass es her in der Nähe solch einen Prunkpalast gab. Finn sah sie an und wusste, dass die überrascht war. âWie hast du diese tolle Location nur gefunden?â, fragte Rory immernoch total überwältigt. âIch bin einst mit Collin hier lang geschlendert und habe es gefunden. Wir haben dann sofort bei dem Eigentümer angerufen, der das Schloss verkaufen will, laut dem Schild dort drübenâ, er zeigte auf ein Verkaufsschild am Ende des Weges. âIhr habt das Schloss aber nicht gekauft oder?â, fragte Rory irritiert. â âNein, wo denkst du hin? Wir dürfen es für zwei Tage mieten und müssen alles so hinterlassen wie es war, ansonsten müssen wir es erneuern.â Rory lachte und meinte nur âDann müsst ihr aber viel erneuern.â Sie gingen eine riesige Treppe hinauf bevor Finn stoppte. âGeh doch schonmal rein und hol dir was zu trinken. Ich muss hier noch auf wen wartenâ, sagte er und grinste innerlich. Rory ging hinein.[/FONT][COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 15:20 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Teil 5</span></span></span><br />
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 [FONT=&amp;quot]Keine fünf Minuten später trafen auch ein angetrunkener Collin und ein nüchterner Logan mit den Mädels ein. Na wo ist dein Date?â, fragte Logan ganz gespannt, als er mit einer Blondine im Arm aus der Limousine kam. Finn schaute kurz auf den Boden um dann schnell zu antworten: âSie ist schon drinnen, ich habe nur auf euch gewartet.â Schnell lief er zu einer Brünetten, die gerade aus der Limo ausstieg und reichte ihr die Hand um vom Thema abzulenken. âHallo Schönheit, alleine hier, das ändert sich jetztâ, grinste er sie an und ging mit ihr die Treppen hoch. Logan stand immernoch da mit einem Gesichtsausdruck der ihm sagte, dass irgendwas nicht stimmte. Schnell schüttelte er mit dem Kopf und ging mit der Blondine ebenfalls die Treppen hinauf zum Eingang. Drinnen war die Party schon voll im Gang. Menschen tanzten, tranken und unterhielten sich. âHach, wie schön, endlich zu Hauseâ, lachte Finn und schleppte Collin und Logan zur Bar. Logan nahm sich den ersten Drink an diesem Abend und schüttete ihn in sich rein, als wenn es Wasser gewesen wäre. Er lehnte sich an die Bar und lieÃ seinen Blick über die Menge schweifen, als er plötzlich an einem Tresen ein blaues Kleid erblickte. âNein, das kann nicht seinâ, sagte er sich. Er musste näher ran um ganz sicher zu gehen. Er wollte sich gerade in Bewegung setzen, als ihn die Blondine am Arm packte und etwas von âtanzenâ murmelte. Logan konnte sich nicht aus ihrem Griff befreien und so war er gezwungen mit ihr zu tanzen. Als er auf der Tanzfläche ankam, musste natürlich ein langsames Lied erklingen. âDas war ja so klarâ, sagte Logan mit genervter Stimme. Das Mädchen schien das nicht sonderlich zu stören. Sie zog ihn an sich ran und hielt sich ganz fest an ihn. Ihren Kopf legte sie auf seine Brust. Logan war dies sichtlich unangenehm, denn die einzige, die dies je getan hatte war Rory gewesen. Und schon wieder spürte er diesen Schmerz. Er wanderte mit seinen Blicken in der Menge umher, als er wieder dieses blaue Kleid sah. Ihr Gesicht konnte er nicht erkennen, dafür war sie zu weit weg und sie hatte ja ebenfalls eine Maske auf. Logan konnte nicht anders, er versuchte sich von der Blondine zu entreiÃen und stürmte von der Tanzfläche. Er stellte sich hinter eine Säule, nun war er ganz nah bei ihr. Er bewegte den Kopf nach links und sah geradewegs in ihre wundervollen, blauen Augen. Es schlug bei ihm ein wie ein Blitz. Sie war da, sie war wirklich hier und sie hatte DAS Kleid an. âDieses Kleid schenkte ich ihr einstâ, dachte Logan und ein kleines Grinsen machte sich bemerkbar. Schnell drehte er sich wieder von ihr weg, denn er wollte jetzt noch nicht mit ihr reden. Er konnte nicht. Er lief zurück zu Collin und Finn und stellte diese zur Rede. [/FONT][COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 15:24 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teil 6<br />
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 [FONT=&amp;quot]Rory hatte den Saal betreten und wurde direkt angeschaut. Sie kam sich vor wie in diesen Cinderella Filmen nur ohne einen Prinz, der auf sie wartete. Sie schaute sich in Ruhe um und ging an den Tresen um sich etwas zu trinken zu holen. Angelehnt sah sie sich in der Menge um. Kein Logan war zu sehen. âWahrscheinlich hat er sich schon längst getröstet und ist mit ihr gerade in seinem Bett beschäftigtâ, dachte sie sich und biss sich dabei auf die Lippe. Der Gedanke, dass er schon wieder eine neue hatte und sein früheres Leben weiter lebte, tat ihr weh. Sie versuchte, nicht mehr daran zu denken und sah an einem Tisch gegenüber Steph stehen. Sie ging sofort auf sie zu und umarmte sie herzlich âRory, ich bin so froh, dass du doch gekommen bist. Wir wussten nicht, ob du kommst, wegen der Sache mit Loganâ, sprudelte es plötzlich aus Steph heraus. âIst schon okay, ich muss nach vorne schauenâ, erwiderte Rory und versuchte sich ein Lächeln aufzuzwingen. âKomm, lass uns tanzenâ, sagte Steph und zog Rory auf die Tanzfläche. Rory hatte es vermisst mit Steph und den Jungs zu feiern. Logan und sie hatten die letzte Zeit ehr alleine verbracht, als mal mit ihnen feiern zu gehen. Nach dem vierten Lied konnte Rory nicht mehr, sie spürte wie sich ihre FüÃe meldeten. Schnell ging sie zur Bar um sich etwas zu trinken zu bestellen und setzte sich auf einen der Barhocker. Als sie dort so nachdenklich saÃ, bekam sie plötzlich Gänsehaut. Sie guckte um sich, aber hatte dort niemanden gesehen. Sie verstand nicht, warum ihr Körper plötzlich so reagierte, schüttelte sich kurz und versank wieder in Gedanken. Da war es schon wieder, dieses Gefühl. Sie verstand nicht, was da vor sich ging, nochmals schaute sie um sich und sah, wie hinter der Säule jemand stand. Schnell verwarf sie den Gedanken nachzuschauen, da sie sich nicht vorstellen konnte, dass es wichtig wäre.  Sie drehte sich um und nippte an ihrem Drink, aber das komische Gefühl und die Gänsehaut blieben. [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]âWieso habt ihr mir nicht gesagt, dass ihr Rory auch eingeladen habt? Was soll das? Ich habe genug gelitten oder? Warum bestraft ihr mich noch?â, schrie Logan. Finn und Collin schauten sich an und Finn ergriff das Wort: âEs tut uns leid, aber sie gehört genauso wie du zu unserer Clique. Sie ist eine gute Freundin in den vielen Jahren geworden, Logan. Es ist schade, dass es mit euch auseinandergegangen ist, aber wir wollen sie als Freundin nicht verlieren.â Logan schaute die beiden nur enttäuscht an. âAber an meine Gefühle denkt ihr nicht, was?â mit diesem Satz verschwand Logan Richtung Ausgang. Sein Date stand nur fassungslos da und lief ihm nach. âLogan, Logan, nun warte doch auf michâ, rief sie ihm hinterher. âNein, ich warte nicht auf dich, oh mein Gott, ich weiÃ nicht mal deinen Namen. Wie dumm kann ich denn sein? Ich dachte, ich kann mein altes Leben wieder aufleben, aber ich kann es nicht. Du bist nicht mein Typ, ich will nichts von dir und werde nun gehen.â Mit diesem Satz lieÃ er das blonde Mädchen stehen und wollte sich gerade seinen Mantel an der Garderobe abholen, als ihn ein Blitz durchfuhr. Vor ihm stand sie. Die Maske hatte sie nun abgenommen, so dass er zum ersten Mal wieder in ihre wunderschönen Augen schauen konnte. Er verlor sich immer in diesen Augen. Er musste sich anstellen, es blieb keine Wahl, denn drauÃen war es kalt und eine Erkältung wollte er nicht riskieren. Er stellte sich mit einem Abstand hinter sie und roch ihren wunderbaren Duft. Diesen hatte sie mal in seiner ganzen Wohnung versprüht, weil er sich weigerte ihn zu riechen, als sie ihn gekauft hatte. Er musste kurz grinsen, als er daran dachte. Plötzlich drehte sie sich um. [/FONT]<br />
  </div>[COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 15:50 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size">Teil 7</span></span></span><br />
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 [FONT=&amp;quot]Es war schon spät gewesen und Rory hatte keine groÃe Lust mehr, weiter auf der Party zu sein und den ganzen verliebten Pärchen und die es noch werden wollen zuzuschauen, wie sie sich verliebte Blicke zuwarfen. Sie beschloss nach Hause zu fahren. Sie würde Finn und Collin morgen anrufen und sich entschuldigen. Mit dieser Entscheidung ging sie zur Garderobe und stellte sich an. âDiese Maske brauche ich nicht mehrâ, murmelte sie und nahm sie ab. Während sie dort stand, spürte sie wieder diese Gänsehaut. Dieses Mal war sie intensiver als beim letzten Mal. Sie drehte sich um und erstarrte. Dort stand er, mit seinen wundervollen Augen, den blonden Haaren und diesem wunderschönen Gesicht. Sie fühlte, wie ihr Herz raste. Noch nie erging es ihr so schlimm, wenn sie ihn sah als jetzt. In seinen Augen konnte sie Traurigkeit, Wut, Enttäuschung lesen. All das, was sie ihm angetan hatte, konnte man in diesen Augen lesen. Sie wollte gerade etwas sagen, als er das Wort ergriff: âWir müssen reden, jetzt. Komm mitâ. âAber die Jackenâ, erwiderte sie, doch das interessierte Logan nicht mehr. Er zerrte sie durch die Flure in einen kleineren Raum, indem keiner war. Als sie in dem Raum waren, machte er die Tür zu und lieÃ ihren Arm los. Sie konnte die Angespanntheit zwischen ihnen spüren. âWas möchtest du von mir?â, fragte sie nun ängstlich. âIch kann das nicht mehr. Jedes Mal, wenn ich dich sehe, bekomme ich SchweiÃausbrüche, ich könnte alles in Grund und Boden hauen. Ich bin sauer. Richtig sauer. Ich bin sauer und enttäuscht. Wie konntest du mir das antun? Wieso? Hast du mich je geliebt? Scheinbar nicht, sonst hättest du nicht so auf meinen Gefühlen herumgetrampelt.â, er holte kurz Luft und wollte wieder anfangen, als Rory auf ihn zuging und ihm eine Ohrfeige gab. âJetzt bin ich dran. Wie kannst du es wagen, zu sagen, ich würde dich nicht lieben. Ich liebe dich mehr als mein eigenes Leben. Du bist der wichtigste Mensch, neben meiner Mutter in meinem Leben, du hast mein Leben seit unserer ersten Begegnung auf den Kopf gestellt. Ich werde dich immer lieben, Logan. Du hast mir ein Ultimatum gestellt, die Beziehung beendet. Du wolltest ganz oder gar nicht. Du warst nicht einmal bereit, Kompromisse zu finden. Du weiÃt, dass ich Karriere machen möchte. Du wusstest es!â Sie wurde immer lauter und begann sofort zu weinen. Danach setzte sie sich hin und vergrub ihre Hände in ihrem Gesicht. Logan stand immernoch fassungslos da. Es herrschte Stille im Raum. Keiner sagte etwas. Plötzlich stand Rory auf, ging an dem immernoch schweigenden Logan vorbei, öffnete die Tür und sagte zum Abschied: âIch werde dich immer lieben, Logan.â Danach ging sie raus in die Kälte. Ihr war egal, wie kalt es war, sie wollte einfach nur ins Taxi und nach Hause. Logan hatte sich nun wieder gefasst und starrte auf die Tür. âWas mache ich hier bloÃ?â, sagte er sich und rannte durch die Tür, zum Eingang. Doch er sah gerade noch, wie Rory ins Taxi einstieg und es losfuhr. [/FONT]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Titel:</span> Das Kleid<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Autor : Ich</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Genre : Romantic</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Pairing : Sophies</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Raiting : PG-13</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Disclaimer : Mir gehört nichts, auÃer der Idee.<br />
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Dies ist meine erste FF und ich hoffe, dass hier noch ein paar Mitglieder online sind, die ab und zu vielleicht noch welche lesen. Für Feedback aller Art bin ich sehr dankbar. <br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Arial;" class="mycode_font"><span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size">Teil 1</span></span></span></span><br />
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</span></span>[FONT=&amp;quot]Rory sah aus dem Fenster. Ein letztes Mal würde sie in dieser Wohnung, dieser Uni, dieser wundervollen Zeit voller Erinnerungen sein. Es fing an zu schneien, als sie sich mit einem Kaffee auf die Fensterbank setzte. Sie sah die Schneeflocken, wie sie ganz langsam auf die Erde fielen und musste an ihre Mutter denken, wie sie beide immer völlig ausgeflippt waren, sobald der erste Schnee kam. Ein Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit. Es war ungewöhnlich still in der Wohnung. Paris war schon ein paar Tage vorher ausgezogen, um mit Doyle vor dem Medizinstudium dem Stress zu entkommen. Ja, Paris hatte Doyle, ihre Mutter hatte Luke und sie? Sie hatte einen groÃen Fehler gemacht. Tränen liefen über ihre Wange. Sie vermisste ihn so sehr. Sein Lachen, seine Augen, seine Nähe, einfach alles. Wie gerne würde sie ihn einfach anrufen und seine Stimme hören. Doch er hatte sie zu sehr unter Druck gesetzt, sie wollte noch nicht heiraten. Sie liebt ihn, das stand auÃer Frage, aber sie hatte einfach zu viel noch vor im Leben, um Hausfrau und später Mutter zu werden. Und schon wieder dachte sie wie so oft an diesem Tag an die schönen Zeiten mit ihm, bis sie ein Klingeln an der Tür aus ihren Gedanken riss. âWer ist da?â, fragte sie mit zerbrechlicher Stimme. âHier ist Finn, Liebes, mach aufâ, antwortete er nun. Rory ging zur Tür, mit ihm hatte sie am wenigsten gerechnet. âWas möchtest du?â, fragte sie leise und wischte sich schnell die Tränen weg. âOh, Liebes, du siehst ja genauso schlimm aus, wie mein Kumpel zu Hause.â Eine kurze Stille lag zwischen beiden. Rory fühlte, wie sich ihr Herz innerlich verkrampfte. âWarum sollte es ihm schlecht gehen, er hat mir das Ultimatum gesetztâ, dachte sie sich, als sie plötzlich von Finn aus den Gedanken gerissen wurde. âIch möchte dich fragen, ob du heute Abend zur letzten Yale Party von Collin und mir kommst, ich werde nämlich auch von Yale weggehen. Mein alter Herr möchte, dass ich endlich mal ins Berufsleben starte und ich konnte mich leider nicht weiter dagegen wehren. Hach, ich werde die ganzen Schnecken hier vermissenâ; seufzte er und ging in der Wohnung umher. Rory schaute ihn leicht verwirrt an. âIch kann nicht, ich kann Logan nicht begegnen, es tut zu sehr weh ihn zu sehenâ, erwiderte sie. Finn ging einen Schritt auf sie zu, nahm sie in den Arm und flüsterte: âAber es geht hier um uns alle. Unsere Freundschaft ist mir so wichtig. Es würde mir das Herz brechen, dich ohne eine Party und du weiÃt, wie gut unsere Partys sind, zu verlassen. Mir ist es sehr wichtig und Collin auch.â Einen Moment schaute sie ihn an, wandte sich aber wieder ab. Sie wollte gerade etwas sagen als Finn ihr das Wort entriss: âEs ist auch eine Party mit Motto und es herrscht Maskenpflicht! Eigentlich wirst du ihn dann auch nicht erkennenâ, erwiderte er schnell, in der Hoffnung dass sie dann zusagt. âIch kann ihn nicht gleich erkennen und er mich auch nicht?â, fragte sie. âNein auf Anhieb kannst du es nicht, Liebes. Also kommst du?â âJa, okay, aber ich bleibe nicht lange. Mein Flieger geht morgen frühâ, sagte sie leise und sah, wie sich ein groÃes Grinsen auf Finns Gesicht breit machte. âDas ist fantastisch! Also, dann sehen wir uns um 20:00 Uhr, ich hol dich auch ab. Ach übrigens, das Motto ist âErinnerungenâ, sagte er noch schnell und lief auch schon wieder aus der Wohnungstür. [/FONT][COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 12:29 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teil 2</span></span></span><br />
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 [FONT=&amp;quot]âErinnerungen?â, murmelte Rory mit einem Fragezeichen im Gesicht. Wie sollte sie ein Outfit mit diesem Motto finden? Nach geschlagenen drei Stunden war sie immer noch nicht viel weiter, was das Outfit betraf. Sie beschloss, in die Stadt zu fahren und sich dort von Ideen inspirieren zu lassen. Sie schlenderte durch die StraÃen, als sie an einem Geschäft vorbeikam, wo es Verkleidungsartikel gab. Sie ging herein und fand auf Anhieb eine venezianische Maske, die ihr sehr gut gefiel. Sie war schwarz, mit blauem leichten Glitzer. âElegant und doch schlicht, genau das was ich braucheâ, murmelte sie, nahm die Maske und kaufte sie. âBevor ich noch einen Schritt weiter gehe, brauche ich erstmal einen Kaffeeâ, dachte sie und ging geradewegs in Richtung eines Caféâs. Es sah schön aus. Von auÃen sah es mehr wie eine kleine Eisdiele aus, aber von innen war es ehr ein Pariser Café, wie man es aus der Werbung und aus Filmen kennt. Der Duft von heiÃem Kaffee lies Rorys Herz höher schlagen. Sie bestellte sich einen Kaffee zum Mitnehmen und ging weiter die StraÃe runter. Als sie sich vor Erschöpfung vom vielen Outfits anprobieren und doch nicht kaufen auf eine Bank setzte, fing sie zum ersten Mal seit Stunden wieder an, an Logan zu denken. Sie hielt sich vor Schmerzen ans Herz. Sie musste daran denken, wieviel SpaÃ es gemacht hatte, mit ihm einkaufen zu gehen, da er zu jedem Outfit oder jedem Kostüm das Rory anzog was auszusetzen hatte. Er schaute sie dann immer mit einem Blick an der ihr sagte âMit weniger Stoff gefällst du mir deutlich besser, aber kauf es doch, wenn es dich glücklich machtâ. Ja, sie verstanden sich auch ohne Worte. Es war alles so perfekt. Ein kleines Lächeln kam auf ihrem Gesicht zum Vorschein. âNein, Stopp!â, sagte sie sich und schüttelte mit dem Kopf. Sie wollte nicht an Logan denken und wie verletzt sie ist. Sie brach die Shoppingtour ab und ging zurück in die Wohnung. [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]âHuntz, bitte komm zu unserer Partyâ, flehte Finn ihn an. âIch kann verstehen, dass du enttäuscht und traurig bist, aber hier nur auf dem Sofa zu sitzen und dir Seifenopern anzuschauen, bringt sie auch nicht zu dir. Ich will ein letztes Mal mit euch allen feiern! Wir werden uns kaum noch sehen, Logan. Ist dir das denn so egal? Bedeutet dir unsere Freundschaft gar nichts?â, spielte Finn theatralisch und kniete vor Logan. Logan sah schlecht aus. Er hatte Augenringe und seine blonden Haare standen kreuz und quer ab. Ihm gingen immer wieder die Bilder im Kopf herum, wie sie vor ihm stand und ihm die Schatulle mit dem Ring zurückgab. Wie konnte sie nur? Scheinbar hatte er sich ihre Liebe zu ihm nur eingebildet und sie war nicht so stark, wie er gedacht hatte. Er schüttelte mit dem Kopf, schaute zu Finn und sagte: âIch bin Logan Huntzberger! Der Frauenheld hier in Yale! Habe ich gedacht, ich liebte einst? Nein, ich liebe nicht.  Wir werden diesen Abend unvergessen machen, Jungs.â Finn und Collin sahen sich verwirrend an und flüsterten sich zu: âJetzt ist er übergeschnappt, wir müssen ihn einliefern lassen. Es ist soweit! Ich glaube wir müssen heute Abend ganz besonders auf ihn aufpassen.â Logan verschwand im Badezimmer um sich frisch zu machen und dann sein Outfit für die legendäre Nacht zusammenzustellen. [/FONT][COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 15:18 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teil 3</span></span></span><br />
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 [FONT=&amp;quot]Rory stand vor ihrem Kleiderschrank und schnaubte auf. Sie hatte so viele Kostüme und Kleider, aber nichts was zu dem Motto und auch zu ihrer Laune passen würde. Sie hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, als sie in der hintersten Ecke ihres Schrankes einen Kleidersack fand. Sie öffnete diesen und fing an zu weinen. Dieses Kleid war eigentlich das perfekte Kleid für den Abend. Dieses Kleid steckte voller Erinnerungen. Es war das blaue Kleid, was sie einst von Logan bekam, als sie zur Life &amp; Death Brigade Feier waren. An diesem Tag lernte sie Logan kennen. Dieses Wochenende hatte ihr Leben komplett verändert. Sie war von einem Gerüst gesprungen. Durch ihn hatte sie ihre Angst verloren, dort runterzuspringen. Nun lag dieses Kleid vor ihr und sie wusste nicht, was sie denken und fühlen sollte. Wenn sie es anzieht, würde er sie hundertprozentig erkennen, was sie eigentlich nicht wollte. Aber ihr blieben nur noch zwei Stunden um sich endlich zu entscheiden und fertig zu machen. Eine Pro &amp; Contra Liste musste her. Sie setzte sich schnell aufs Bett, nahm einen Block und einen Stift. Die Contra Liste war fast gleich mit der Pro Seite. Ein Grund war allerdings mehr auf der Pro-Seite und hieÃ âWenn du springst, springe ich auch, Jack.â Sie sah sich diesen Punkt an und ihre Tränen rollten nur so über ihre Wangen. Sie nahm das Kleid und beschloss es dann doch anzuziehen. Mit dem Kleid verschwand sie im Badezimmer und machte sich fertig. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch betrachtete sie sich im Spiegel. Sie sah gut aus, ihre Haare hatte sie offen gehalten und mit einem Lockenstab ihre Locken nach unten zu den Spitzen betont. Als Schmuck trug sie eine silberne Halskette mit einem blauen Anhänger, den sie einst von ihrer Mutter bekommen hatte. Nochmals betrachtete sie sich im Spiegel, als es an der Tür klingelte. [/FONT][COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 15:19 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teil 4</span></span></span><br />
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 [FONT=&amp;quot]Logan hatte sich einen schwarzen Anzug angezogen und ebenfalls eine schlichte weiÃe venezianische Maske aufgesetzt. Er begutachtete sich im Spiegel und nahm sich einen Scotch. Etwa fünf Minuten stand er nur da und schaute in sein Spiegelbild. âWar es wirklich das richtige, was er hier macht? Sie wird doch bestimmt auch dort seinâ, dachte er sich und strich sich nervös über sein Haar. Finn und Collin standen schon bereit im Türrahmen und warteten ungeduldig. Als Finn plötzlich auf die Uhr am Fernseher schaute, erschrak er uns murmelte etwas von âIch habe noch etwas vergessen. Geht ihr schonmal vor, ich komme nach.â Mit diesem Satz verabschiedete er sich und machte sich auf den Weg zu Rory. Logan und Collin schauten leicht irritiert. âDer holt bestimmt nur sein Date ab, der Schwerenöterâ, sagte Collin und fing an zu lachen. Auch Logan konnte sich sein Lachen nicht verkneifen. âSo, nun lass uns los, Logan. Die Limousine mit den Mädels wartet auf uns.â â âWas für Mädels?â, erwiderte Logan. âNa ja, wir können da doch nicht als Junggesellen auftauchen, wie sieht das denn aus? Denk doch mal an unseren Rufâ, erwiderte Collin empört. Er nickte nur leicht und folgte Collin nach drauÃen.  [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Rory machte die Tür auf und stand vor einem Finn, deren Mund weit aufstand. âWow, du siehst traumhaft ausâ, platzte es aus ihm heraus. âDankeâ, erwiderte sie und wurde leicht rot. âDann lass uns mal feiern. Ach ja, wir müssen mit Taxi fahren, mein Auto ist in der Werkstattâ, stammelte Finn, als er Rory das Zeichen zum einhaken gab. Rory musste leicht lachen, als sie sah, wie Finn sich bemühte ein Gentleman zu sein. Sie hakte sich bei ihm ein und beide liefen nach drauÃen, wo das Taxi bereits wartete. Am Zielort angekommen staunte Rory nicht schlecht. Sie hatte in all der Zeit schon viele Partys von Collin und Finn erlebt, aber diese scheint wohl alles zu toppen. Sie standen vor einem riesigen Schloss. Nicht mal Rory wusste, dass es her in der Nähe solch einen Prunkpalast gab. Finn sah sie an und wusste, dass die überrascht war. âWie hast du diese tolle Location nur gefunden?â, fragte Rory immernoch total überwältigt. âIch bin einst mit Collin hier lang geschlendert und habe es gefunden. Wir haben dann sofort bei dem Eigentümer angerufen, der das Schloss verkaufen will, laut dem Schild dort drübenâ, er zeigte auf ein Verkaufsschild am Ende des Weges. âIhr habt das Schloss aber nicht gekauft oder?â, fragte Rory irritiert. â âNein, wo denkst du hin? Wir dürfen es für zwei Tage mieten und müssen alles so hinterlassen wie es war, ansonsten müssen wir es erneuern.â Rory lachte und meinte nur âDann müsst ihr aber viel erneuern.â Sie gingen eine riesige Treppe hinauf bevor Finn stoppte. âGeh doch schonmal rein und hol dir was zu trinken. Ich muss hier noch auf wen wartenâ, sagte er und grinste innerlich. Rory ging hinein.[/FONT][COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 15:20 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Teil 5</span></span></span><br />
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 [FONT=&amp;quot]Keine fünf Minuten später trafen auch ein angetrunkener Collin und ein nüchterner Logan mit den Mädels ein. Na wo ist dein Date?â, fragte Logan ganz gespannt, als er mit einer Blondine im Arm aus der Limousine kam. Finn schaute kurz auf den Boden um dann schnell zu antworten: âSie ist schon drinnen, ich habe nur auf euch gewartet.â Schnell lief er zu einer Brünetten, die gerade aus der Limo ausstieg und reichte ihr die Hand um vom Thema abzulenken. âHallo Schönheit, alleine hier, das ändert sich jetztâ, grinste er sie an und ging mit ihr die Treppen hoch. Logan stand immernoch da mit einem Gesichtsausdruck der ihm sagte, dass irgendwas nicht stimmte. Schnell schüttelte er mit dem Kopf und ging mit der Blondine ebenfalls die Treppen hinauf zum Eingang. Drinnen war die Party schon voll im Gang. Menschen tanzten, tranken und unterhielten sich. âHach, wie schön, endlich zu Hauseâ, lachte Finn und schleppte Collin und Logan zur Bar. Logan nahm sich den ersten Drink an diesem Abend und schüttete ihn in sich rein, als wenn es Wasser gewesen wäre. Er lehnte sich an die Bar und lieÃ seinen Blick über die Menge schweifen, als er plötzlich an einem Tresen ein blaues Kleid erblickte. âNein, das kann nicht seinâ, sagte er sich. Er musste näher ran um ganz sicher zu gehen. Er wollte sich gerade in Bewegung setzen, als ihn die Blondine am Arm packte und etwas von âtanzenâ murmelte. Logan konnte sich nicht aus ihrem Griff befreien und so war er gezwungen mit ihr zu tanzen. Als er auf der Tanzfläche ankam, musste natürlich ein langsames Lied erklingen. âDas war ja so klarâ, sagte Logan mit genervter Stimme. Das Mädchen schien das nicht sonderlich zu stören. Sie zog ihn an sich ran und hielt sich ganz fest an ihn. Ihren Kopf legte sie auf seine Brust. Logan war dies sichtlich unangenehm, denn die einzige, die dies je getan hatte war Rory gewesen. Und schon wieder spürte er diesen Schmerz. Er wanderte mit seinen Blicken in der Menge umher, als er wieder dieses blaue Kleid sah. Ihr Gesicht konnte er nicht erkennen, dafür war sie zu weit weg und sie hatte ja ebenfalls eine Maske auf. Logan konnte nicht anders, er versuchte sich von der Blondine zu entreiÃen und stürmte von der Tanzfläche. Er stellte sich hinter eine Säule, nun war er ganz nah bei ihr. Er bewegte den Kopf nach links und sah geradewegs in ihre wundervollen, blauen Augen. Es schlug bei ihm ein wie ein Blitz. Sie war da, sie war wirklich hier und sie hatte DAS Kleid an. âDieses Kleid schenkte ich ihr einstâ, dachte Logan und ein kleines Grinsen machte sich bemerkbar. Schnell drehte er sich wieder von ihr weg, denn er wollte jetzt noch nicht mit ihr reden. Er konnte nicht. Er lief zurück zu Collin und Finn und stellte diese zur Rede. [/FONT][COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 15:24 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teil 6<br />
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 [FONT=&amp;quot]Rory hatte den Saal betreten und wurde direkt angeschaut. Sie kam sich vor wie in diesen Cinderella Filmen nur ohne einen Prinz, der auf sie wartete. Sie schaute sich in Ruhe um und ging an den Tresen um sich etwas zu trinken zu holen. Angelehnt sah sie sich in der Menge um. Kein Logan war zu sehen. âWahrscheinlich hat er sich schon längst getröstet und ist mit ihr gerade in seinem Bett beschäftigtâ, dachte sie sich und biss sich dabei auf die Lippe. Der Gedanke, dass er schon wieder eine neue hatte und sein früheres Leben weiter lebte, tat ihr weh. Sie versuchte, nicht mehr daran zu denken und sah an einem Tisch gegenüber Steph stehen. Sie ging sofort auf sie zu und umarmte sie herzlich âRory, ich bin so froh, dass du doch gekommen bist. Wir wussten nicht, ob du kommst, wegen der Sache mit Loganâ, sprudelte es plötzlich aus Steph heraus. âIst schon okay, ich muss nach vorne schauenâ, erwiderte Rory und versuchte sich ein Lächeln aufzuzwingen. âKomm, lass uns tanzenâ, sagte Steph und zog Rory auf die Tanzfläche. Rory hatte es vermisst mit Steph und den Jungs zu feiern. Logan und sie hatten die letzte Zeit ehr alleine verbracht, als mal mit ihnen feiern zu gehen. Nach dem vierten Lied konnte Rory nicht mehr, sie spürte wie sich ihre FüÃe meldeten. Schnell ging sie zur Bar um sich etwas zu trinken zu bestellen und setzte sich auf einen der Barhocker. Als sie dort so nachdenklich saÃ, bekam sie plötzlich Gänsehaut. Sie guckte um sich, aber hatte dort niemanden gesehen. Sie verstand nicht, warum ihr Körper plötzlich so reagierte, schüttelte sich kurz und versank wieder in Gedanken. Da war es schon wieder, dieses Gefühl. Sie verstand nicht, was da vor sich ging, nochmals schaute sie um sich und sah, wie hinter der Säule jemand stand. Schnell verwarf sie den Gedanken nachzuschauen, da sie sich nicht vorstellen konnte, dass es wichtig wäre.  Sie drehte sich um und nippte an ihrem Drink, aber das komische Gefühl und die Gänsehaut blieben. [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]âWieso habt ihr mir nicht gesagt, dass ihr Rory auch eingeladen habt? Was soll das? Ich habe genug gelitten oder? Warum bestraft ihr mich noch?â, schrie Logan. Finn und Collin schauten sich an und Finn ergriff das Wort: âEs tut uns leid, aber sie gehört genauso wie du zu unserer Clique. Sie ist eine gute Freundin in den vielen Jahren geworden, Logan. Es ist schade, dass es mit euch auseinandergegangen ist, aber wir wollen sie als Freundin nicht verlieren.â Logan schaute die beiden nur enttäuscht an. âAber an meine Gefühle denkt ihr nicht, was?â mit diesem Satz verschwand Logan Richtung Ausgang. Sein Date stand nur fassungslos da und lief ihm nach. âLogan, Logan, nun warte doch auf michâ, rief sie ihm hinterher. âNein, ich warte nicht auf dich, oh mein Gott, ich weiÃ nicht mal deinen Namen. Wie dumm kann ich denn sein? Ich dachte, ich kann mein altes Leben wieder aufleben, aber ich kann es nicht. Du bist nicht mein Typ, ich will nichts von dir und werde nun gehen.â Mit diesem Satz lieÃ er das blonde Mädchen stehen und wollte sich gerade seinen Mantel an der Garderobe abholen, als ihn ein Blitz durchfuhr. Vor ihm stand sie. Die Maske hatte sie nun abgenommen, so dass er zum ersten Mal wieder in ihre wunderschönen Augen schauen konnte. Er verlor sich immer in diesen Augen. Er musste sich anstellen, es blieb keine Wahl, denn drauÃen war es kalt und eine Erkältung wollte er nicht riskieren. Er stellte sich mit einem Abstand hinter sie und roch ihren wunderbaren Duft. Diesen hatte sie mal in seiner ganzen Wohnung versprüht, weil er sich weigerte ihn zu riechen, als sie ihn gekauft hatte. Er musste kurz grinsen, als er daran dachte. Plötzlich drehte sie sich um. [/FONT]<br />
  </div>[COLOR="Red"]<br />
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<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">--- Beitrag hinzugefügt um: 15:50 Uhr. --- Verschmelzung, da weniger als 24 Studen alt. ---</span><br />
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[/COLOR]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size">Teil 7</span></span></span><br />
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 [FONT=&amp;quot]Es war schon spät gewesen und Rory hatte keine groÃe Lust mehr, weiter auf der Party zu sein und den ganzen verliebten Pärchen und die es noch werden wollen zuzuschauen, wie sie sich verliebte Blicke zuwarfen. Sie beschloss nach Hause zu fahren. Sie würde Finn und Collin morgen anrufen und sich entschuldigen. Mit dieser Entscheidung ging sie zur Garderobe und stellte sich an. âDiese Maske brauche ich nicht mehrâ, murmelte sie und nahm sie ab. Während sie dort stand, spürte sie wieder diese Gänsehaut. Dieses Mal war sie intensiver als beim letzten Mal. Sie drehte sich um und erstarrte. Dort stand er, mit seinen wundervollen Augen, den blonden Haaren und diesem wunderschönen Gesicht. Sie fühlte, wie ihr Herz raste. Noch nie erging es ihr so schlimm, wenn sie ihn sah als jetzt. In seinen Augen konnte sie Traurigkeit, Wut, Enttäuschung lesen. All das, was sie ihm angetan hatte, konnte man in diesen Augen lesen. Sie wollte gerade etwas sagen, als er das Wort ergriff: âWir müssen reden, jetzt. Komm mitâ. âAber die Jackenâ, erwiderte sie, doch das interessierte Logan nicht mehr. Er zerrte sie durch die Flure in einen kleineren Raum, indem keiner war. Als sie in dem Raum waren, machte er die Tür zu und lieÃ ihren Arm los. Sie konnte die Angespanntheit zwischen ihnen spüren. âWas möchtest du von mir?â, fragte sie nun ängstlich. âIch kann das nicht mehr. Jedes Mal, wenn ich dich sehe, bekomme ich SchweiÃausbrüche, ich könnte alles in Grund und Boden hauen. Ich bin sauer. Richtig sauer. Ich bin sauer und enttäuscht. Wie konntest du mir das antun? Wieso? Hast du mich je geliebt? Scheinbar nicht, sonst hättest du nicht so auf meinen Gefühlen herumgetrampelt.â, er holte kurz Luft und wollte wieder anfangen, als Rory auf ihn zuging und ihm eine Ohrfeige gab. âJetzt bin ich dran. Wie kannst du es wagen, zu sagen, ich würde dich nicht lieben. Ich liebe dich mehr als mein eigenes Leben. Du bist der wichtigste Mensch, neben meiner Mutter in meinem Leben, du hast mein Leben seit unserer ersten Begegnung auf den Kopf gestellt. Ich werde dich immer lieben, Logan. Du hast mir ein Ultimatum gestellt, die Beziehung beendet. Du wolltest ganz oder gar nicht. Du warst nicht einmal bereit, Kompromisse zu finden. Du weiÃt, dass ich Karriere machen möchte. Du wusstest es!â Sie wurde immer lauter und begann sofort zu weinen. Danach setzte sie sich hin und vergrub ihre Hände in ihrem Gesicht. Logan stand immernoch fassungslos da. Es herrschte Stille im Raum. Keiner sagte etwas. Plötzlich stand Rory auf, ging an dem immernoch schweigenden Logan vorbei, öffnete die Tür und sagte zum Abschied: âIch werde dich immer lieben, Logan.â Danach ging sie raus in die Kälte. Ihr war egal, wie kalt es war, sie wollte einfach nur ins Taxi und nach Hause. Logan hatte sich nun wieder gefasst und starrte auf die Tür. âWas mache ich hier bloÃ?â, sagte er sich und rannte durch die Tür, zum Eingang. Doch er sah gerade noch, wie Rory ins Taxi einstieg und es losfuhr. [/FONT]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dachphilosophie]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5003</link>
			<pubDate>Fri, 23 Aug 2013 20:54:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=10803">Aki</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=5003</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Ok, die Tami saÃ heute ganz lang auf ihrem Dach, weil sie in der Arbeit nicht aufhören konnte zu weinen und ihr alles zu viel geworden ist. Da hat ihre Kollegin sie umarmt und heimgeschickt. Und daheim war die Tami dann sehr ratlos. Aber dann hat sie sich einfach auf ihr Dach gesetzt und plötzlich hatte sie Lust, in ihr Notizheft zu schreiben, wieso sie so gern auf ihrem Dach sitzt. Es liest sich jetzt wie so ein Auszug aus einem Selbsthilfe-Roman oder einer Predigt in der Kirche. Aber so denkt die Tami wirklich und vielleicht freut es ja irgendwen, es zu lesen. Keine Ahnung, ob noch mehr Geschichten folgen und wie die dann aufgebaut sind. Wird einfach passieren, wenn es sein soll.</span><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ãber mein Dach.</span></div>
<br />
<br />
Wenn ich auf meinem Dach sitze, kann ich atmen und ganz ruhig sein.<br />
<br />
Klar, da unten, nicht unweit vom Wohnheim entfernt ist eine StraÃe. Da fahren fast ununterbrochen Autos, da sitzen irgendwelche Menschen drin und keine Ahnung, sie müssen einfach irgendwohin.<br />
<br />
Aber ich muss heute nirgendwo mehr hin. Ich bin frei. Also, die nächsten vierzehn Stunden und dreiÃig Minuten. Dann muss ich auch wieder dringend wo sein. Aber vorerst noch nicht. Vorerst kann ich meine Freiheit genieÃen.<br />
<br />
Nur ist es gar nicht einfach, seine Freiheit zu genieÃen. In meinem Zimmer funktioniert es nicht. Da ist es auch so voll und beengt. Lauter Dinge und Sachen, von denen ich pro Woche nicht mal die Hälfte, nicht mal ein Viertel oder ein Achtel davon benutze, geschweige denn auch nur anrühre.<br />
<br />
Ich überlege ständig, wie ich sie alle wieder loswerde. Nicht unüberlegt oder schnell, ich will es hinterher nicht bereuen müssen. Aber am liebsten hätte ich gern alles auf einmal sofort los. Diese widersprüchliche Feststellung lähmt mich. Und dann fällt mir ein, dass ich noch Zucker kaufen muss. Und packen sollte ich demnächst auch.<br />
<br />
Aber dann entscheide ich mich doch erstmal durch mein sperrangelweit geöffnetes Dachfenster raus auf das Dach zu klettern. BarfuÃ, mit Socken wäre es nur rutschig und verhängnisvoll.<br />
<br />
Geradeaus der Nase nach geht es steil abwärts, viele Meter in die Tiefe. Manchmal, wenn ich auf meinem Dach sitze, überlege ich, ob es eine Tiefe ist, die tödlich enden könnte, wenn man sich ihr hingibt und von der Dachrinne springt. Ober ob man sie überleben würde. In einem künstlichen Koma versetzt. Querschnittsgelähmt.<br />
<br />
Aber erfahren werde ich es wohl nie. Ich klettere schlieÃlich nicht auf mein Dach, um mich in den Tod zu stürzen. Ich suche nach einem Ort, wo ich mein Dasein in aller Ruhe genieÃen kann, ohne dass mich etwas davon ablenkt. Und das funktioniert nur hier oben.<br />
<br />
Hier habe ich den Ãberblick, zumindest kommt es mir so vor.<br />
<br />
Mal abgesehen von dem Lärm, den die Autos auf der StraÃe machen, kann ich Vogelgezwitscher hören. Und den Wind, der mir sachte über die FüÃe und die Wange streicht. Und ganz leicht an einzelnen Haarsträhnen zieht.<br />
<br />
AuÃerdem ist das Dach umrahmt von Bäumen. Ich habe mir noch keine wirklichen Gedanken gemacht, wie sie alle heiÃen. Aber sie sind immer da, wenn ich mich hier raus auf das Dach setze und aus dem Grund mag ich sie so sehr. Den Himmel über mir, den mag ich genauso gern. Er ist auch jeden Tag da, nur sieht er jeden Tag ein bisschen anders aus. Deshalb finde ich ihn so spannend.<br />
<br />
Wenn ich hier so vor mich hinsitze und einfach nur da bin, den einzelnen vorbeifahrenden Autos zusehe und schaue, stelle ich jedes Mal fest, wie gut es mir in diesen Augenblicken geht. Nirgendwohin zu müssen. Frei zu sein. Mein Dasein zu genieÃen.<br />
<br />
Ich denke, dieses Gefühl kann man sich bewahren. Denn das Dach sagt und tut ja nichts. Und Himmel und Bäume sind einfach da und schweigen mich an. Aber ich merke, dass es sich angenehm und schön anfühlt, da zu sein. Also tue <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">ich</span> etwas.<br />
<br />
Und wenn ich es hier tun kann, dann kann ich es bestimmt auch an einem anderen Ort, der weniger angenehm ist. Wo es laut ist und Lärm herrscht, überall Menschen sind und alle möchten und brauchen irgendwas. Aber niemand hat Zeit. Niemand ist frei.<br />
<br />
Man sollte sich das Gefühl bewahren, es mit sich tragen und ihm an solch hässlichen Orten erlauben, dennoch da sein zu dürfen. Ich tue das, es funktioniert.<br />
<br />
Aber ich muss immer wieder auf mein Dach zurückkehren. Weil ich das Gefühl so oft und gern teile, dass für mich selbst ziemlich bald kaum was übrig bleibt.<br />
<br />
<br />
Ich merke jetzt, wie der Tag zu Neige geht und die Sonne langsam heller wird. Sie ist auf meiner rechten Seite und strahlt mir ins Gesicht, wenn ich ihr meinen Blick zuwende.<br />
<br />
Es ist die schönste Zeit des Tages. Leider viel zu kurz. Doch immerhin bleibt das Wissen, dass die Sonne es morgen auf die gleiche Art wieder machen wird. Und wieder und wieder, jeden Tag. Und deshalb kann ich akzeptieren, dass sie untergeht und der Dunkelheit ihren Platz überlässt.<br />
<br />
Und die Dunkelheit ist vielleicht kalt und dunkel. Doch wenn ich ganz flach auf meinem Rücken liege, kann ich den Mond sehen. Und die Sterne. Manchmal sogar Sternschnuppen. So als wollen sie mich trösten, dass die Sonne gerade nicht für mich da sein kann. Und dafür bin ich jedem einzelnen von ihnen bis ins Unermessliche dankbar.<br />
<br />
<br />
Auf meinem Dach darf an Gefühlen alles da sein. Wut, Trauer, Freude, Glück. Schmerz. Wenn ich Tränen spüre, lass ich sie frei. Und wenn ich lächeln möchte, darf das sein. Manchmal weine ich auch und muss dabei lächeln. Und ich atme einfach weiter, durch die Wut, Trauer, Freude, das Glück und den Schmerz hindurch und genieÃe es, zu spüren, dass ich da bin. Und ich versuche mir auch das zu bewahren. Und es mit mir zu tragen.<br />
<br />
So lebt es sich viel schöner, als wenn man Dingen Beachtung schenkt, die man dann gar nicht groÃ anrührt. Oder der bösen Zeit entgegenrennt.<br />
<br />
<br />
Ich denke, Freiheit besitzt jeder. Es warten nur alle darauf, dass man sie ihnen gibt. Und viele warten vielleicht ein Leben lang. Und leiden. Das macht mich traurig.<br />
<br />
Aber ich weiÃ, dass ich ihnen ihre Freiheit nicht geben kann. Ich habe meine eigene und die brauche ich selbst.<br />
<br />
Sonst kann ich mein Dasein nicht einmal genieÃen, wenn ich auf meinem Dach sitze und die letzten warmen Sonnenstrahlen spüre. Dann könnte ich genauso gut herausfinden, ob ich überlebe oder sterbe, wenn ich mich von meinem Dach in die Tiefe gleiten lasse. Vielleicht würde ich den Boden nicht einmal berühren. Sondern meine Flügel ausspannen und zu den Bäumen in den Himmel fliegen.<br />
<br />
Wie ein Vogel, völlig losgelöst. Das fände ich sehr schön.<br />
<br />
Aber eher wird mich der Wind mit aller Kraft vom Dach herunterreiÃen müssen.<br />
<br />
Ich habe meine Freiheit.<br />
Und ich gebe sie nicht mehr her.<br />
<br />
Alles, was ich geben kann ist Liebe.<br />
Und wenn ich sie habe, Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Ok, die Tami saÃ heute ganz lang auf ihrem Dach, weil sie in der Arbeit nicht aufhören konnte zu weinen und ihr alles zu viel geworden ist. Da hat ihre Kollegin sie umarmt und heimgeschickt. Und daheim war die Tami dann sehr ratlos. Aber dann hat sie sich einfach auf ihr Dach gesetzt und plötzlich hatte sie Lust, in ihr Notizheft zu schreiben, wieso sie so gern auf ihrem Dach sitzt. Es liest sich jetzt wie so ein Auszug aus einem Selbsthilfe-Roman oder einer Predigt in der Kirche. Aber so denkt die Tami wirklich und vielleicht freut es ja irgendwen, es zu lesen. Keine Ahnung, ob noch mehr Geschichten folgen und wie die dann aufgebaut sind. Wird einfach passieren, wenn es sein soll.</span><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ãber mein Dach.</span></div>
<br />
<br />
Wenn ich auf meinem Dach sitze, kann ich atmen und ganz ruhig sein.<br />
<br />
Klar, da unten, nicht unweit vom Wohnheim entfernt ist eine StraÃe. Da fahren fast ununterbrochen Autos, da sitzen irgendwelche Menschen drin und keine Ahnung, sie müssen einfach irgendwohin.<br />
<br />
Aber ich muss heute nirgendwo mehr hin. Ich bin frei. Also, die nächsten vierzehn Stunden und dreiÃig Minuten. Dann muss ich auch wieder dringend wo sein. Aber vorerst noch nicht. Vorerst kann ich meine Freiheit genieÃen.<br />
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Nur ist es gar nicht einfach, seine Freiheit zu genieÃen. In meinem Zimmer funktioniert es nicht. Da ist es auch so voll und beengt. Lauter Dinge und Sachen, von denen ich pro Woche nicht mal die Hälfte, nicht mal ein Viertel oder ein Achtel davon benutze, geschweige denn auch nur anrühre.<br />
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Ich überlege ständig, wie ich sie alle wieder loswerde. Nicht unüberlegt oder schnell, ich will es hinterher nicht bereuen müssen. Aber am liebsten hätte ich gern alles auf einmal sofort los. Diese widersprüchliche Feststellung lähmt mich. Und dann fällt mir ein, dass ich noch Zucker kaufen muss. Und packen sollte ich demnächst auch.<br />
<br />
Aber dann entscheide ich mich doch erstmal durch mein sperrangelweit geöffnetes Dachfenster raus auf das Dach zu klettern. BarfuÃ, mit Socken wäre es nur rutschig und verhängnisvoll.<br />
<br />
Geradeaus der Nase nach geht es steil abwärts, viele Meter in die Tiefe. Manchmal, wenn ich auf meinem Dach sitze, überlege ich, ob es eine Tiefe ist, die tödlich enden könnte, wenn man sich ihr hingibt und von der Dachrinne springt. Ober ob man sie überleben würde. In einem künstlichen Koma versetzt. Querschnittsgelähmt.<br />
<br />
Aber erfahren werde ich es wohl nie. Ich klettere schlieÃlich nicht auf mein Dach, um mich in den Tod zu stürzen. Ich suche nach einem Ort, wo ich mein Dasein in aller Ruhe genieÃen kann, ohne dass mich etwas davon ablenkt. Und das funktioniert nur hier oben.<br />
<br />
Hier habe ich den Ãberblick, zumindest kommt es mir so vor.<br />
<br />
Mal abgesehen von dem Lärm, den die Autos auf der StraÃe machen, kann ich Vogelgezwitscher hören. Und den Wind, der mir sachte über die FüÃe und die Wange streicht. Und ganz leicht an einzelnen Haarsträhnen zieht.<br />
<br />
AuÃerdem ist das Dach umrahmt von Bäumen. Ich habe mir noch keine wirklichen Gedanken gemacht, wie sie alle heiÃen. Aber sie sind immer da, wenn ich mich hier raus auf das Dach setze und aus dem Grund mag ich sie so sehr. Den Himmel über mir, den mag ich genauso gern. Er ist auch jeden Tag da, nur sieht er jeden Tag ein bisschen anders aus. Deshalb finde ich ihn so spannend.<br />
<br />
Wenn ich hier so vor mich hinsitze und einfach nur da bin, den einzelnen vorbeifahrenden Autos zusehe und schaue, stelle ich jedes Mal fest, wie gut es mir in diesen Augenblicken geht. Nirgendwohin zu müssen. Frei zu sein. Mein Dasein zu genieÃen.<br />
<br />
Ich denke, dieses Gefühl kann man sich bewahren. Denn das Dach sagt und tut ja nichts. Und Himmel und Bäume sind einfach da und schweigen mich an. Aber ich merke, dass es sich angenehm und schön anfühlt, da zu sein. Also tue <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">ich</span> etwas.<br />
<br />
Und wenn ich es hier tun kann, dann kann ich es bestimmt auch an einem anderen Ort, der weniger angenehm ist. Wo es laut ist und Lärm herrscht, überall Menschen sind und alle möchten und brauchen irgendwas. Aber niemand hat Zeit. Niemand ist frei.<br />
<br />
Man sollte sich das Gefühl bewahren, es mit sich tragen und ihm an solch hässlichen Orten erlauben, dennoch da sein zu dürfen. Ich tue das, es funktioniert.<br />
<br />
Aber ich muss immer wieder auf mein Dach zurückkehren. Weil ich das Gefühl so oft und gern teile, dass für mich selbst ziemlich bald kaum was übrig bleibt.<br />
<br />
<br />
Ich merke jetzt, wie der Tag zu Neige geht und die Sonne langsam heller wird. Sie ist auf meiner rechten Seite und strahlt mir ins Gesicht, wenn ich ihr meinen Blick zuwende.<br />
<br />
Es ist die schönste Zeit des Tages. Leider viel zu kurz. Doch immerhin bleibt das Wissen, dass die Sonne es morgen auf die gleiche Art wieder machen wird. Und wieder und wieder, jeden Tag. Und deshalb kann ich akzeptieren, dass sie untergeht und der Dunkelheit ihren Platz überlässt.<br />
<br />
Und die Dunkelheit ist vielleicht kalt und dunkel. Doch wenn ich ganz flach auf meinem Rücken liege, kann ich den Mond sehen. Und die Sterne. Manchmal sogar Sternschnuppen. So als wollen sie mich trösten, dass die Sonne gerade nicht für mich da sein kann. Und dafür bin ich jedem einzelnen von ihnen bis ins Unermessliche dankbar.<br />
<br />
<br />
Auf meinem Dach darf an Gefühlen alles da sein. Wut, Trauer, Freude, Glück. Schmerz. Wenn ich Tränen spüre, lass ich sie frei. Und wenn ich lächeln möchte, darf das sein. Manchmal weine ich auch und muss dabei lächeln. Und ich atme einfach weiter, durch die Wut, Trauer, Freude, das Glück und den Schmerz hindurch und genieÃe es, zu spüren, dass ich da bin. Und ich versuche mir auch das zu bewahren. Und es mit mir zu tragen.<br />
<br />
So lebt es sich viel schöner, als wenn man Dingen Beachtung schenkt, die man dann gar nicht groÃ anrührt. Oder der bösen Zeit entgegenrennt.<br />
<br />
<br />
Ich denke, Freiheit besitzt jeder. Es warten nur alle darauf, dass man sie ihnen gibt. Und viele warten vielleicht ein Leben lang. Und leiden. Das macht mich traurig.<br />
<br />
Aber ich weiÃ, dass ich ihnen ihre Freiheit nicht geben kann. Ich habe meine eigene und die brauche ich selbst.<br />
<br />
Sonst kann ich mein Dasein nicht einmal genieÃen, wenn ich auf meinem Dach sitze und die letzten warmen Sonnenstrahlen spüre. Dann könnte ich genauso gut herausfinden, ob ich überlebe oder sterbe, wenn ich mich von meinem Dach in die Tiefe gleiten lasse. Vielleicht würde ich den Boden nicht einmal berühren. Sondern meine Flügel ausspannen und zu den Bäumen in den Himmel fliegen.<br />
<br />
Wie ein Vogel, völlig losgelöst. Das fände ich sehr schön.<br />
<br />
Aber eher wird mich der Wind mit aller Kraft vom Dach herunterreiÃen müssen.<br />
<br />
Ich habe meine Freiheit.<br />
Und ich gebe sie nicht mehr her.<br />
<br />
Alles, was ich geben kann ist Liebe.<br />
Und wenn ich sie habe, Zeit.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Turmalin]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4959</link>
			<pubDate>Fri, 28 Sep 2012 09:06:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=12889">melitta</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4959</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Soll eine Fanfiction mit mehreren Kapiteln werden, hoffentlich. (eigentlich ist es ja keine Fanfic)</span><br />
 <br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Titel:</span> </span>Turmalin</span><br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Autor :</span> </span>melitta</span><br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genre :</span></span> Fantasy, Liebe, Drama...</span><br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pairing :</span></span> ?...</span><br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raiting :</span> </span>R-16</span><br />
<div class="spoiler">
			<div class="spoiler_title"><span class="spoiler_button" onclick="javascript: if(parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].style.display == 'block'){ parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].style.display = 'none'; this.innerHTML='Show Content'; } else { parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].style.display = 'block'; this.innerHTML='Hide Content'; }">Show Content</span></div>
			<div class="spoiler_content" style="display: none;"><span class="spoiler_content_title">Spoiler</span>Es wird auch NC-17<br />
Stellen geben, die ich jedoch nicht hier poste, ich will eine nicht "erwachsene" Version der jeweiligen Szenen parallel dazu schreiben damit es R-16 bleibt. Wer dann die original NC 17 Szene lesen will kann mir eine private Nachricht schreiben. Ich hoffe das ist dann ok so <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /></div>
		</div>
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Disclaimer :</span></span> Charaktere und Handlung sind von mir erdacht, also "meines"</span><br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung:</span></span> siehe Spoiler oben</span><br />
 <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Die Geschichte handelt von einer Hexe und begleitet sie durch einen Teil ihres Lebens.</blockquote>
 <br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Kapitel 1</div>
 <br />
 <br />
 <br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Es tropfte grün-türkis glänzend von meinem Finger. Der kleine Schnitt tat weh aber es war nicht allzuschlimm. Turmalin, mein Lebenselixier. Gedankenverloren betrachtete ich die Wunde, ein Schnitt von einem Zuckerahornblatt, ich musste vorsichtiger sein.<br />
Ich war eine Hexe, uns gab es seit tausenden Jahren, niemand weiÃ es genau. Die Liebe hatte uns zu dem gemacht was wir sind, hieÃ es. Die Liebe. Der Dreh- und Angelpunkt allen Lebens. Enttäuscht war sie worden unsere Urmutter Jasta Baba. Ihr gebrochenes Herz hatte vor lauter Schmerz ihr Blut in Turmalin verwandelt. Es muss ein groÃer Schmerz gewesen sein, heftig, zerstörerisch und unerbitterlich. Eine enttäuschte Liebe, zu stark war ihr Herz um sterben zu wollen, zu schwach um weiterzuleben. So verwandelte sie sich in eine Hexe, genährt durch Turmalin, kein Blut floss mehr durch ihre Adern. Nur die grün-türkise Flüssigkeit. Magische Kräfte wurden ihr nachgesagt, zuvor war sie nur eine weise Frau, eine Heilerin gewesen, doch nun, nun konnte sie viel mehr. Sie beherrschte die Magie, Zauberkraft war ihr zugetan worden. Ob sie vom Teufel kam wusste man nicht, doch das war die Vermutung vieler Hexen. <br />
&#8222;Aura&#8220;, rief Trina, die mit dem Sammeln der Blätter fertig war und mich suchte. Sie bemerkte meinen Schnitt nicht, er war inzwischen geheilt. Ich antwortete ihr. &#8222;Hier bin ich, ich habe die Zuckerahnornblätter für den Trank.&#8220; Wir waren von der Ãltesten in den Wald geschickt worden, da eine der Unsrigen erkrankt war, etwas, das die Zauberkraft des Turmalin alleine nicht heilen konnte. So mussten wir einen Trank brauen. Dafür brauchten wir Zuckerahornblätter, Sansevieria trifasciata, getrocknet und gemahlen und Blätter der Aster novae-angliae. Zuckerahornblätter waren Bestandteil jedes Trankes, daher waren sie schnell aufgebraucht und wir sollten viele neue sammeln. <br />
Wir machten uns auf den Weg zurück zu unseren Hütten. Versteckt im Wald nahe Concord in Massachusetts. Trina und ich waren die einzigen Junghexen in diesem Zirkel. Es gab tausende Zirkel verstreut in der ganzen Welt. Traditionelle, meist am Land, und moderne, meist in Städten. Bestimmt auch welche dazwischen, je nach Lage und Beschaffenheit des Landes, das die Hexen umgab. Unser Zirkel war traditionell. Mit vierzehn, vor der ersten Vollmondnacht die uns empfänglich macht, müssen wir Hexen uns entscheiden ob wir in dem Zirkel bleiben wollen in den wir geboren wurden oder ob wir uns einen neuen suchen wollen. Zirkel waren verpflichtet neue Hexen aufzunehmen, sofern sie bereit waren sich den Gewohnheiten des neuen Zirkels anzupassen. Es gab Gerüchte, dass es einzelne Hexen gab die ohne Zirkel lebten. Doch die Weisheit der Hexen besagte, dass die Zauberkraft nachlieÃe sobald eine Hexen nicht mehr von ihresgleichen umgeben war. Deswegen hatten die Hexen in den Städten auch weniger Kraft, wenn sie nur wenige im Zirkel waren, sie sahen sich zu selten. Man konnte nur einmal Zirkel wechseln, sobald durch das alte Jasta Baba Ritual aufgenommen, war das Hexenschicksal besiegelt. Nur dann tankt das Turmalin einer Hexe Kraft von den Anderen und kann Kraft schenken. Ist man kein Mitglied eines Zirkels hilft auch die Nähe anderer Hexen nichts. Die Zauberkraft schwindet und geht schlussendlich für immer verloren. <br />
Mein Zirkel, der Zirkel der ältesten Castanea, die wir meist nur Ãlteste nannten, war mein neuer Zirkel. Ich war in einen Zirkel geboren worden mitten in Boston. Die Hexe, die mir das Leben geschenkt hatte, hat mir immer dazu geraten einen traditionellen Zirkel zu suchen sobald ich vierzehn (in Menschenjahren) war, denn sie hatte ihre Chance damals verpasst. Eine vierzehnjährige Hexe die in der Stadt aufwächst wächst wie ein Menschenkind auf, muss sich anpassen. Ich mochte es ganz gerne, anfangs. Irgendwann bemerkte ich jedoch, dass die Stadthexen auch ein recht angepasstes Leben führten. Sie gingen zur Arbeit und machten all das was Menschen auch machten. Fast alles. Problematisch für Stadthexen war jedoch, dass Hexen viel langsamer alterten als Menschen. Zehn gealterte Menschenjahre sind ein gealtertes Hexenjahr. Dies machte es manchmal notwendig, dass ein Stadtzirkel geschlossen umzog in eine andere Stadt. Stadtzirkel waren meist auch gröÃer als Landzirkel, ein Stadtzirkel durfte maximal 500 Hexen beinhalten, waren sie zu klein, drohte die Zauberkraft zu versiegen. Castanea hatte uns erzählt, dass die Zauberkraft aber auch dann schwinde, wenn zu viele Hexen in einem Zirkel sind. Sie wusste von keinem Zirkel der 500 Mitglieder hatte, die Zahl war grob geschätzt, wieviele Hexen genau zu viel waren wusste keiner. Der gröÃte Zirkel, den sie kannte, war ein Zirkel in Italien mit 120 Mitgliedern. Mitten in Rom. Landzirkel waren bedeutend kleiner, hier waren Hexen meist unter sich und daher sammelte sich schnell viel Zauberkraft. Keine störenden Menschen, die die Zauberkraft abhielten. Landzirkel durften maximal 100 Mitglieder haben, hier war die obere Grenze der hohen Zauberkraftkonzentration schneller erreicht, je nachdem ob sie in einer Kleinstadt waren oder in einem Dorf oder gar ganz abgeschieden. Jedoch musste ein Zirkel mindestens 20 Mitglieder haben, sonst war die Zauberkraft zu schwach. Diese Zahl war im Hexengesetzt fest verankert, keine Hexe war in Versuchung anderes zu probieren. Daher war auch das bestreben kleiner Zirkel gröÃer, Töchter in ihre Mitte zu gebähren, und die Aufnahmerituale waren weniger aufwendig. <br />
Als ich schlieÃlich 14 wurde und gebährfähig, beschloss ich meinen alten Zirkel zu verlassen. 14 ist die magische Zahl, ab dann sind Hexen fähig Töchter zu gebähren. Bis eine Hexe 14 ist, altert sie in Menschenjahren. Danach altert sie in Hexenjahren. Ich wusste meine Freundinnen die Menschenkinder waren und nichts von meiner Herkunft wissen durften, auch dies war festgesetzt im Hexengesetzt und wurde mit dem Entzug der Zauberkraft bestraft, was einem Todesurteil gleich war, würden in zehn Jahren aussehen wie 24 Jährige, ich wie ein junges Mädchen. Das konnte man vielleicht zehn Jahre verbergen, aber wenn sie 34 würden und ich immer noch aussah wie ein junges Mädchen würde es Fragen geben. Deswegen sollten Junghexen auch keine tiefen Freundschaften zu Menschenkindern aufbauen. Auch später im Alter war das problematisch. Hexen alterten zwar bis sie 14 waren in Menschenjahren aber wir waren Menschenkindern geistig weit voraus. Vollgepackt mit Wissen seit dem ersten Tag an dem wir auf der Welt waren. So wusste ich auch eniges mehr als meine Menschenfreundinnen. Und langweilte mich oft. Das erleichterte meine Entscheidung, denn ich wollte mit meinesgleichen zu tun haben. Ich spürte, dass ich anders war und wollte weg.</div>
 <br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">*</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Soll eine Fanfiction mit mehreren Kapiteln werden, hoffentlich. (eigentlich ist es ja keine Fanfic)</span><br />
 <br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Titel:</span> </span>Turmalin</span><br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Autor :</span> </span>melitta</span><br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genre :</span></span> Fantasy, Liebe, Drama...</span><br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pairing :</span></span> ?...</span><br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raiting :</span> </span>R-16</span><br />
<div class="spoiler">
			<div class="spoiler_title"><span class="spoiler_button" onclick="javascript: if(parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].style.display == 'block'){ parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].style.display = 'none'; this.innerHTML='Show Content'; } else { parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].style.display = 'block'; this.innerHTML='Hide Content'; }">Show Content</span></div>
			<div class="spoiler_content" style="display: none;"><span class="spoiler_content_title">Spoiler</span>Es wird auch NC-17<br />
Stellen geben, die ich jedoch nicht hier poste, ich will eine nicht "erwachsene" Version der jeweiligen Szenen parallel dazu schreiben damit es R-16 bleibt. Wer dann die original NC 17 Szene lesen will kann mir eine private Nachricht schreiben. Ich hoffe das ist dann ok so <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /></div>
		</div>
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Disclaimer :</span></span> Charaktere und Handlung sind von mir erdacht, also "meines"</span><br />
<span style="color: darkred;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung:</span></span> siehe Spoiler oben</span><br />
 <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Die Geschichte handelt von einer Hexe und begleitet sie durch einen Teil ihres Lebens.</blockquote>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Kapitel 1</div>
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 <br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Es tropfte grün-türkis glänzend von meinem Finger. Der kleine Schnitt tat weh aber es war nicht allzuschlimm. Turmalin, mein Lebenselixier. Gedankenverloren betrachtete ich die Wunde, ein Schnitt von einem Zuckerahornblatt, ich musste vorsichtiger sein.<br />
Ich war eine Hexe, uns gab es seit tausenden Jahren, niemand weiÃ es genau. Die Liebe hatte uns zu dem gemacht was wir sind, hieÃ es. Die Liebe. Der Dreh- und Angelpunkt allen Lebens. Enttäuscht war sie worden unsere Urmutter Jasta Baba. Ihr gebrochenes Herz hatte vor lauter Schmerz ihr Blut in Turmalin verwandelt. Es muss ein groÃer Schmerz gewesen sein, heftig, zerstörerisch und unerbitterlich. Eine enttäuschte Liebe, zu stark war ihr Herz um sterben zu wollen, zu schwach um weiterzuleben. So verwandelte sie sich in eine Hexe, genährt durch Turmalin, kein Blut floss mehr durch ihre Adern. Nur die grün-türkise Flüssigkeit. Magische Kräfte wurden ihr nachgesagt, zuvor war sie nur eine weise Frau, eine Heilerin gewesen, doch nun, nun konnte sie viel mehr. Sie beherrschte die Magie, Zauberkraft war ihr zugetan worden. Ob sie vom Teufel kam wusste man nicht, doch das war die Vermutung vieler Hexen. <br />
&#8222;Aura&#8220;, rief Trina, die mit dem Sammeln der Blätter fertig war und mich suchte. Sie bemerkte meinen Schnitt nicht, er war inzwischen geheilt. Ich antwortete ihr. &#8222;Hier bin ich, ich habe die Zuckerahnornblätter für den Trank.&#8220; Wir waren von der Ãltesten in den Wald geschickt worden, da eine der Unsrigen erkrankt war, etwas, das die Zauberkraft des Turmalin alleine nicht heilen konnte. So mussten wir einen Trank brauen. Dafür brauchten wir Zuckerahornblätter, Sansevieria trifasciata, getrocknet und gemahlen und Blätter der Aster novae-angliae. Zuckerahornblätter waren Bestandteil jedes Trankes, daher waren sie schnell aufgebraucht und wir sollten viele neue sammeln. <br />
Wir machten uns auf den Weg zurück zu unseren Hütten. Versteckt im Wald nahe Concord in Massachusetts. Trina und ich waren die einzigen Junghexen in diesem Zirkel. Es gab tausende Zirkel verstreut in der ganzen Welt. Traditionelle, meist am Land, und moderne, meist in Städten. Bestimmt auch welche dazwischen, je nach Lage und Beschaffenheit des Landes, das die Hexen umgab. Unser Zirkel war traditionell. Mit vierzehn, vor der ersten Vollmondnacht die uns empfänglich macht, müssen wir Hexen uns entscheiden ob wir in dem Zirkel bleiben wollen in den wir geboren wurden oder ob wir uns einen neuen suchen wollen. Zirkel waren verpflichtet neue Hexen aufzunehmen, sofern sie bereit waren sich den Gewohnheiten des neuen Zirkels anzupassen. Es gab Gerüchte, dass es einzelne Hexen gab die ohne Zirkel lebten. Doch die Weisheit der Hexen besagte, dass die Zauberkraft nachlieÃe sobald eine Hexen nicht mehr von ihresgleichen umgeben war. Deswegen hatten die Hexen in den Städten auch weniger Kraft, wenn sie nur wenige im Zirkel waren, sie sahen sich zu selten. Man konnte nur einmal Zirkel wechseln, sobald durch das alte Jasta Baba Ritual aufgenommen, war das Hexenschicksal besiegelt. Nur dann tankt das Turmalin einer Hexe Kraft von den Anderen und kann Kraft schenken. Ist man kein Mitglied eines Zirkels hilft auch die Nähe anderer Hexen nichts. Die Zauberkraft schwindet und geht schlussendlich für immer verloren. <br />
Mein Zirkel, der Zirkel der ältesten Castanea, die wir meist nur Ãlteste nannten, war mein neuer Zirkel. Ich war in einen Zirkel geboren worden mitten in Boston. Die Hexe, die mir das Leben geschenkt hatte, hat mir immer dazu geraten einen traditionellen Zirkel zu suchen sobald ich vierzehn (in Menschenjahren) war, denn sie hatte ihre Chance damals verpasst. Eine vierzehnjährige Hexe die in der Stadt aufwächst wächst wie ein Menschenkind auf, muss sich anpassen. Ich mochte es ganz gerne, anfangs. Irgendwann bemerkte ich jedoch, dass die Stadthexen auch ein recht angepasstes Leben führten. Sie gingen zur Arbeit und machten all das was Menschen auch machten. Fast alles. Problematisch für Stadthexen war jedoch, dass Hexen viel langsamer alterten als Menschen. Zehn gealterte Menschenjahre sind ein gealtertes Hexenjahr. Dies machte es manchmal notwendig, dass ein Stadtzirkel geschlossen umzog in eine andere Stadt. Stadtzirkel waren meist auch gröÃer als Landzirkel, ein Stadtzirkel durfte maximal 500 Hexen beinhalten, waren sie zu klein, drohte die Zauberkraft zu versiegen. Castanea hatte uns erzählt, dass die Zauberkraft aber auch dann schwinde, wenn zu viele Hexen in einem Zirkel sind. Sie wusste von keinem Zirkel der 500 Mitglieder hatte, die Zahl war grob geschätzt, wieviele Hexen genau zu viel waren wusste keiner. Der gröÃte Zirkel, den sie kannte, war ein Zirkel in Italien mit 120 Mitgliedern. Mitten in Rom. Landzirkel waren bedeutend kleiner, hier waren Hexen meist unter sich und daher sammelte sich schnell viel Zauberkraft. Keine störenden Menschen, die die Zauberkraft abhielten. Landzirkel durften maximal 100 Mitglieder haben, hier war die obere Grenze der hohen Zauberkraftkonzentration schneller erreicht, je nachdem ob sie in einer Kleinstadt waren oder in einem Dorf oder gar ganz abgeschieden. Jedoch musste ein Zirkel mindestens 20 Mitglieder haben, sonst war die Zauberkraft zu schwach. Diese Zahl war im Hexengesetzt fest verankert, keine Hexe war in Versuchung anderes zu probieren. Daher war auch das bestreben kleiner Zirkel gröÃer, Töchter in ihre Mitte zu gebähren, und die Aufnahmerituale waren weniger aufwendig. <br />
Als ich schlieÃlich 14 wurde und gebährfähig, beschloss ich meinen alten Zirkel zu verlassen. 14 ist die magische Zahl, ab dann sind Hexen fähig Töchter zu gebähren. Bis eine Hexe 14 ist, altert sie in Menschenjahren. Danach altert sie in Hexenjahren. Ich wusste meine Freundinnen die Menschenkinder waren und nichts von meiner Herkunft wissen durften, auch dies war festgesetzt im Hexengesetzt und wurde mit dem Entzug der Zauberkraft bestraft, was einem Todesurteil gleich war, würden in zehn Jahren aussehen wie 24 Jährige, ich wie ein junges Mädchen. Das konnte man vielleicht zehn Jahre verbergen, aber wenn sie 34 würden und ich immer noch aussah wie ein junges Mädchen würde es Fragen geben. Deswegen sollten Junghexen auch keine tiefen Freundschaften zu Menschenkindern aufbauen. Auch später im Alter war das problematisch. Hexen alterten zwar bis sie 14 waren in Menschenjahren aber wir waren Menschenkindern geistig weit voraus. Vollgepackt mit Wissen seit dem ersten Tag an dem wir auf der Welt waren. So wusste ich auch eniges mehr als meine Menschenfreundinnen. Und langweilte mich oft. Das erleichterte meine Entscheidung, denn ich wollte mit meinesgleichen zu tun haben. Ich spürte, dass ich anders war und wollte weg.</div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align">*</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alibi]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4909</link>
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 20:11:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=8954">Kayara</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4909</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Titel: </span></span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">Alibi</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
Autor:</span></span></span> K<span style="color: black;" class="mycode_color">a</span>y<span style="color: black;" class="mycode_color">a</span>r<span style="color: black;" class="mycode_color">a</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Genre: </span></span></span><span style="color: black;" class="mycode_color">Von allem ein biÃchen?</span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Pairing: --</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Raiting: </span></span></span><span style="color: black;" class="mycode_color">Im Moment würde ich sagen </span>12+ (könnte sich<span style="color: black;" class="mycode_color"> aber noch ändern) </span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Disclaimer: </span></span></span><span style="color: black;" class="mycode_color">Leider gehört mir GG (immer noch) nicht und ich </span>m<span style="color: black;" class="mycode_color">ach d</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">a</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">s hier nur aus SpaÃ an der Freude... äh dem Schreiben. Der Titel wurde inspiriert von dem Song "</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">Alibi</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">"</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"> von der B</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">and 30 Seconds to M</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">ars</span>.<br />
</span></span> <span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: </span></span></span><span style="color: black;" class="mycode_color">Ja, ihr seht richtig. Eine FF von mir. Sechs Jahre nach meiner letzten FF und ungefähr zwei Jahre nachdem</span> ich meine letzte Folge gesehen h<span style="color: black;" class="mycode_color">abe. Warum? Weil mir vor ein paar Tagen die Idee "Was wäre wenn..." in den Kopf schoss und sie mich nicht mehr loslieÃ, bis ich endlich angefangen habe sie runter zu schreiben. </span>In der Zwischenzeit h<span style="color: black;" class="mycode_color">abe ich sogar 2 Folgen gesehen und meine "GG Unlust", verschwindet so langsam wieder. <br />
<br />
Was müsst ihr sonst noch wissen? Es spielt irgendwann in der 4. Staffel</span>, Lorel<span style="color: black;" class="mycode_color">ai ist Single</span>, Ror</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">y </span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">an der Uni,</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"> d<span style="color: black;" class="mycode_color">as </span>Dragonfly Inn läuft. Und den Rest werdet ihr d<span style="color: black;" class="mycode_color">ann schon im Verlauf mitbekommen.</span><br />
Ich freu mich über jeden, der hier m<span style="color: black;" class="mycode_color">al reinsieht und vielleicht sogar ein FB hinterlässt - grad nach der langen Zeit. Ansonsten bleibt mir nicht viel mehr, als euch viel SpaÃ zu wünschen...  </span></span></span><br />
  <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
</span></span></span><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
<br />
<img src="http://img7.imagebanana.com/img/7ymq30vw/Alibi.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Alibi.png]" class="mycode_img img-responsive" /></span></span></span><br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">  <span style="color: #B6DDE8;" class="mycode_color">[FONT=&amp;quot]<br />
Ps: Solltest du zufällig [/FONT]</span><span style="color: #B6DDE8;" class="mycode_color">[FONT=&amp;quot]auch hier reinschauen, Tina... Es tut mir leid. :gg: Warum? Wirst du dann schon sehen..[/FONT]</span><span style="color: #B6DDE8;" class="mycode_color">[FONT=&amp;quot].[/FONT]</span><span style="font-family: Arial;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: LightBlue;" class="mycode_color">[FONT=&amp;quot]<span style="color: black;" class="mycode_color"> :pfeif:</span></span></span></span>[/FONT]<br />
</div>
 </div>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"> <br />
</span></span></span>  <span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><br />
Von Glöckchen, Kaffee und Ãberraschungen</span></span></span></span><span style="font-family: Calibri;" class="mycode_font"><br />
<br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">Es war ein </span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">A</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">bend von der Sorte, wie sie ihn nicht sonderlich mochte. Weder trocken, noch wirklich regnerisch. Dazu k</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">am </span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">ein leichter Wind, der un</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">angenehm in die Ãrmel ihrer Jacke und den Kragen kroch. Alles Voraussetzungen dafür, sich schnellstmöglich wieder nach Hause zu begeben und die restlichen Stunden des Tages mit einem schönen Film und Unmengen von Fast Food und SüÃkram auf der Couch zu verbringen. Doch genau darin lag ihr Problem. Sofern sie sich einen gemütlichen Video Abend machen wollte, musste sie erst einmal ein paar Dinge besorgen. Kurioserweise waren nämlich beinahe alle Vorräte wieder einmal so gut wie aufgebraucht, obwohl sie erst am Wochenende gemeinsam mit Ror</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">y</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color"> die Schränke neu befüllt hatte. Also waren ihr genau zwei Möglichkeiten geblieben: Entweder sie verzichtete oder sie würde </span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">Doose&#8216;s</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color"> M</span></span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">arket </span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">einen Besuch abstatten müssen. Wer sie kannte, und damit so gut wie alle Einwohner von Stars Hollow, hätte bei Kirk eine gewinnbringende Wette auf die Entscheidung abschlieÃen können. Und aus diesem Gründen war sie noch einmal losgegangen. Doch bevor ihr Weg sie in den Supermarkt führte, zog es sie erst zu einem anderen Ziel. Einem in dem sie zusammen gerechnet wahrscheinlich schon mehr Zeit verbracht hatte, als in ihrer eigenen Küche. <br />
<br />
Ein leises Glöckchen verkündete ihren Besuch, von dem jedoch die drei anwesenden Gäste keine Notiz nahmen, ganz im Gegensatz zu dem Mann hinter der Theke. Er lieÃ den Lappen mit dem er gerade die Oberfläche abwischte, sinken und konnte ein leichtes Schmunzeln nicht unterdrücken. Auch wenn sie stellenweise tatsächlich ziemlich anstrengend war, fühlte er sich in ihrer Gegenwart wohl. Sogar sehr wohl, wie er sich gerade in letzter Zeit immer häufiger eingestehen musste. Allerdings würde er den Teufel tun und ihr gegenüber irgendetwas in der Hinsicht erwähnen. <br />
<br />
&#8222;Lorelai&#8220;, stellte er trocken fest. <br />
<br />
&#8222;Luke&#8220;, erwiderte sie, trotz des eher schlechteren Wetters, ausgesprochen gut gelaunt und blieb Augenblicke später, nur durch die Theke von ihm getrennt, stehen. &#8222;Ich brauche Kaffee&#8220;, erklärte sie ernst. &#8222;Jetzt, sofort und auf der Stelle. Am besten intro, intro&#8230; intro-verti&#8230;&#8220; <br />
<br />
&#8222;Intravenös&#8220;, half er ihr auf augenrollend die Sprünge. <br />
<br />
&#8222;Stimmt&#8220;, bestätigte sie erleichtert, um dann zu stutzen. &#8222;Moment&#8230; Woher kennst du das Wort?&#8220; Sie hob verwundert die Brauen, was ihrem Gesicht einen seltsamen Ausdruck verlieh. &#8222;Du hasst Krankenhäuser, Ãrzte und alles was damit zu tun hat.&#8220;<br />
<br />
&#8222;Wie viel hattest du heute schon?&#8220;, ignorierte er ihren Kommentar. <br />
<br />
&#8222;Zwei&#8220;, sagte sie lächelnd und blickte dabei so unschuldig drein, wie ein Kind, dass beim Naschen von Schokolade ertappt worden war. <br />
<br />
Luke runzelte die Stirn. &#8222;Ich glaub dir kein Wort.&#8220; <br />
 <br />
&#8222;Ehrlich&#8220;, beteuerte sie. &#8222;Es waren wirklich nur zwei&#8230;&#8220; Er seufzte. &#8222;Kannen&#8220;, ergänzte Lorelai kleinlaut, als er anstalten machte sich umzudrehen, wobei sie ihre Mundwinkel bewusst ein Stückchen nach unten zog und einmal mehr wie ein kleiner trauriger Dackel wirkte, dem man den Lieblingsknochen weggenommen hatte. Die Sorte Blick, der er schon vor gut siebeneinhalb Jahren kaum etwas hatte entgegensetzen können. &#8222;Aber die kann man nicht zählen&#8220;, meinte sie bestimmt lächelnd. <br />
<br />
&#8222;Und weshalb?&#8220;, erkundigte er sich, wieder an sie gewandt, und bereute es schon im nächsten Moment. Er kannte Lorelai. Er kannte sie nur zu gut, um zu wissen, wie sie auf so eine Frage reagieren würde. <br />
<br />
&#8222;Michel&#8220;, begann sie. &#8222;Er war heute der erste von uns, der da war. Eigentlich wäre es ja Sookie gewesen, aber sie wurde zu Hause von ihrer brennenden Schürze aufgehalten, die Feuer gefangen hatte, als sie die Apfeltorte im Ofen kontrollieren wollte. Bei der Torte, darf man die Tür nicht vorm Ende der Zeit öffnen &#8211; frag mich nicht nach dem warum, ich hab&#8216;s vergessen. Jedenfalls hatte sie keine Batterien mehr für die Taschenlampe und Jackson war schon weg, also nahm sie eine Kerze und die kam zu nah an den Stoff. Beim Löschen wurde die Küche halb unter Wasser gesetzt wegen dem Rauchmelder. </span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">Sie und J</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">ackson haben einen dieser modernen, die direkt mit dem Notruf und einem Wassersprinklerdingens verbunden sind. Sie musste warten bis die Feuerwehr kam. Also hat mich Michel angerufen, ob ich nicht schon früher kommen kann. Für heute war doch der<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Club der toten Dichter</span> angemeldet. Du weiÃt schon&#8230;&#8220; Luke hatte keinen Schimmer, lieÃ sie jedoch weiter reden. Wenn eine Gilmore erst mal angefangen hatte, war es nur schwer sie wieder zum Schweigen zu bringen. &#8222;Aber das fiel ins Wasser, weil sich ihr Fahrer heute Morgen seine Finger in der Tür eingeklemmt hat und ins Krankenhaus musste. Tina tat es unheimlich leid, als sie anrief um abzusagen, aber der arme Mann hat jetzt beide Hände in Gips und auf die Schnelle konnten sie keinen Ersatz auftreiben. Aber sie wollen das Treffen nächstes Jahr nachholen, wieder bei uns. Sie war völlig aufgelöst. Du hättest sie am Telefon erleben müssen. Es war das erste Mal, dass sie so ein Treffen organisiert hat und dann geht alles schief. Während ich mich um sie kümmerte, verschwand Michel. Erst als wir fertig waren, tauchte er wieder auf. Ich bin dann in die Küche gegangen, um zu schauen, ob Sookie inzwischen angekommen ist. Sie war da, aber beinahe aufgelöster als Tina. Also drückte ich ihr eine Tasse von Michels Kaffee in die Hand. WeiÃt du was sie meinte?&#8220; Lorelai schmunzelte. Er schüttelte den Kopf. &#8222;<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Irgendwie schmeckt der &#8218;</span>Zalzig<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">&#8216;</span>&#8220;, zitierte sie schaudernd. &#8222;Zimt und Salz - laut Michel, ein altes Familienrezept. Leider kam er immer wieder Küche, um sich selbst eine Tasse zu holen, ansonsten hätten wir längst Neuen gekocht. Er hat sogar noch eine zweite und dritte Kanne aufgesetzt&#8220;, erklärte Lorelai. &#8222;Selbst Al&#8217;s ist besser&#8230; Und du weiÃt, wie schlecht seiner ist.&#8220; Sie setzte wieder ihren Dackelblick auf. &#8222;Du musst mir also Kaffee geben&#8230;&#8220;<br />
<br />
&#8222;Ich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">muss</span> gar nichts&#8220;, schnaubte er, spürte jedoch innerlich schon, wie seine Felle mal wieder davon schwammen. <br />
<br />
&#8222;Aber ich hatte heute noch keinen&#8230;&#8220;, schmollte Lorelai.</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><br />
</span></span>   <span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
&#8222;Zwei Kannen, nennst du nichts?</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">[FONT=&amp;quot]!</span></span>[/FONT]<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">&#8220;, erinnerte Luke sie. <br />
<br />
&#8222;Die zählen nicht&#8220;, wiederholte sie. &#8222;Und auÃerdem war ich heute noch gar nicht hier. Nach dem Tag hab ich mir <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">deinen</span> mehr als verdient&#8230;&#8220; Lorelai lächelte ihr Lore</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">lai-Lächeln</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">. Und lieÃ ihn damit zum wiederholten Male schwach werden. Er griff augenrollend nach der dickbauchigen blauen Tasse, die sie bei fast jedem Besuch benutzte. Erst war es Zufall gewesen, hatte sich so ergeben. Dann hatte sie danach zu fragen begonnen und schlieÃlich versuchte er selbst darauf zu achten, auch wenn es eigentlich albern war. Die Lorelai-Tasse. Luke lächelte unbewusst. &#8222;Zum Mitnehmen&#8220;, warf sie ein. &#8222;Ich muss noch zu Doose&#8217;s. Und wenn du schon dabei bist, gib mir bitte noch ein Stück von dem Kirschkuchen.&#8220; <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich sollte ihr gar nichts geben</span>, dachte er. Und tat es trotzdem. Lorelai legte immer noch lächelnd ein paar Scheine auf die Theke, griff anschlieÃend nach dem Kaffeebecher und dem Kuchen. Mit einem &#8222;Danke&#8220; drehte sie sich um und ging in Richtung der Tür, wo sie kurz stehen blieb und sich einer spontanen Eingebung folgend noch einmal an ihn wandte. <br />
<br />
&#8222;Heute ist doch unser Filmabend&#8230; Normalerweise leihen Ror</span></span></span>[FONT=&amp;quot]<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">y</span></span> [/FONT] <span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">und ich uns einen St<span style="color: black;" class="mycode_color">apel Filme aus, besorgen Essen... Aber </span>sie <span style="color: black;" class="mycode_color">musste ja wegen dem Artikel zurück in die Uni und&#8230; naja&#8230; wie wäre es, wenn du vorbei kommst?&#8220;, schlug Lorelai vor. Luke blickte sie irritiert an. &#8222;Könnte lustig werden&#8220;, ergänzte sie ein wenig unsicher ob seiner Reaktion. <br />
<br />
&#8222;Klingt gut&#8220;, erwiderte er zu seiner eigenen Ãberraschung. &#8222;Aber ich kann nicht&#8230;&#8220; Jetzt war es Lorelai, die ihn verwundert ansah. Was konnte ein Luke Danes am Abend wichtiges vorhaben? &#8222;Ich will heute ein bisschen eher Feierabend machen, Kasse und Bestandsaufnahme. Du weiÃt schon, wegen morgen&#8230; Und ich will früh los&#8230;&#8220; Lorelai wusste nicht, was er meinte. Doch bevor sie Gelegenheit dazu hatte nachzufragen, lieferte er ihr schon die Erklärung. &#8222;Angeln?</span>!<span style="color: black;" class="mycode_color">&#8220; <br />
<br />
&#8222;Achja&#8230; deine Angeltour&#8230;&#8220;, murmelte sie leise, mehr an sich selbst, als ihn gerichtet. Die hatte sie bei dem ganzen Stress im Hotel und mit Jason völlig vergessen. &#8222;Ich&#8230; Tut mir leid.&#8220;<br />
<br />
&#8222;Schon gut&#8220;, erwiderte Luke abwinkend. <br />
<br />
&#8222;Wann kommst du wieder zurück&#8220;, erkundigte sich Lorelai schnell, um ihren Fehler wieder gut zu machen.<br />
<br />
&#8222;Kommt auf das Wetter an&#8230; Spätestens Freitag. Wieso?&#8220;<br />
<br />
&#8222;Ãhm&#8230; ähm&#8230; Weil ich doch wissen muss, wie lange ich es mit Ceasar&#8230; äh ich meine seinem K-&#8230;&#8220; Sie stoppte ihre Ausführungen, als sie Lukes verwundertes Gesicht registrierte. &#8222;Was ist?&#8220;<br />
<br />
&#8222;Ich schlieÃ den Laden&#8220;, meinte er knapp. &#8222;Ceasar hat sich Urlaub genommen, Liz kann nicht und sonst gibt es keinen, der ihn für die Zeit übernehmen könnte&#8230;&#8220; Er zuckte leicht mit den Schultern. <br />
<br />
&#8222;Aber wie soll ich denn die nächsten Tage überleben, wenn du zumachst?</span>!<span style="color: black;" class="mycode_color">&#8220;<br />
<br />
Luke schloss einen Moment lang seine Augen. &#8222;An der nächsten Ecke ist Doose&#8216;s und du kennst wahrscheinlich eh alle Telefonnummern von jedem Lieferservice im Umkreis von 30 Meilen auswendig.&#8220;<br />
<br />
&#8222;Und dein Kaffee?&#8220;, versuchte sie es noch einmal.<br />
<br />
&#8222;Als ich das letzte Mal bei euch war, hast du noch eine Kaffeemaschine besessen. Und soweit ich weiÃ, kannst du sie auch bedienen&#8220;, sagte er trocken, um im nächsten Moment leise zu seufzen. &#8222;Hör zu Lorelai, es sind nur zwei oder vielleicht drei Tage. Du weiÃt, wie wichtig mir das ist&#8230;&#8220; Sie nickte. Natürlich wusste sie es. Seitdem sie ihn kannte und wahrscheinlich noch länger, fuhr er einmal im Jahr zum Fischen. Meistens im Herbst. Doch dieses Jahr, hatte sie es irgendwie verdrängt. Vielleicht wegen seinem Urlaub mit Nicole und der Hochzeit samt folgender Scheidung. <br />
<br />
&#8222;Ich weiÃ&#8220;, erwiderte sie. &#8222;Es kam nur so plötzlich&#8230;&#8220; Lorelai lächelte, sah für den Bruchteil einer Sekunde zu Boden, als würde sie dort die Worte finden, die in so einer Situation passend waren, blickte dann wieder in Lukes Richtung. &#8222;Also dann&#8230; wünsch ich dir viel SpaÃ und ähm &#8218;Heil Butt&#8216; und &#8218;Ahoi&#8216; oder wie man auch sagt&#8230;&#8220; Sie lachte, um die plötzlich aufgetretene Unsicherheit zu verbergen.<br />
<br />
&#8222;&#8218;Petri Heil&#8216;&#8220;, korrigierte er sie schmunzelnd, mit einem leichten Kopfschütteln.<br />
<br />
&#8222;Von mir aus auch &#8218;Petri Heil&#8216;&#8220;, antwortete Lorelai, während sie die Tür &#8211; wieder begleitet von dem kleinen Glöckchen &#8211; nun wirklich öffnete. &#8222;Wir sehen uns. B</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">y</span></span></span><span style="color: black;" class="mycode_color">[FONT=&amp;quot]<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">e.&#8220; <br />
<br />
Luke nickte und hob eine Hand zum Winken, doch sie hatte das Diner bereits verlassen. Einmal durchatmend griff er nach dem Lappen, der noch immer neben der altmodischen Kasse lag, um die von Lorelai unterbrochene Arbeit fortzusetzen. <br />
</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><br />
</span></span> <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">TBC?</span></span><br />
 [/FONT]</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Titel: </span></span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">Alibi</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
Autor:</span></span></span> K<span style="color: black;" class="mycode_color">a</span>y<span style="color: black;" class="mycode_color">a</span>r<span style="color: black;" class="mycode_color">a</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Genre: </span></span></span><span style="color: black;" class="mycode_color">Von allem ein biÃchen?</span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Pairing: --</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Raiting: </span></span></span><span style="color: black;" class="mycode_color">Im Moment würde ich sagen </span>12+ (könnte sich<span style="color: black;" class="mycode_color"> aber noch ändern) </span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Disclaimer: </span></span></span><span style="color: black;" class="mycode_color">Leider gehört mir GG (immer noch) nicht und ich </span>m<span style="color: black;" class="mycode_color">ach d</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">a</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">s hier nur aus SpaÃ an der Freude... äh dem Schreiben. Der Titel wurde inspiriert von dem Song "</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">Alibi</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">"</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"> von der B</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">and 30 Seconds to M</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">ars</span>.<br />
</span></span> <span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color">Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: </span></span></span><span style="color: black;" class="mycode_color">Ja, ihr seht richtig. Eine FF von mir. Sechs Jahre nach meiner letzten FF und ungefähr zwei Jahre nachdem</span> ich meine letzte Folge gesehen h<span style="color: black;" class="mycode_color">abe. Warum? Weil mir vor ein paar Tagen die Idee "Was wäre wenn..." in den Kopf schoss und sie mich nicht mehr loslieÃ, bis ich endlich angefangen habe sie runter zu schreiben. </span>In der Zwischenzeit h<span style="color: black;" class="mycode_color">abe ich sogar 2 Folgen gesehen und meine "GG Unlust", verschwindet so langsam wieder. <br />
<br />
Was müsst ihr sonst noch wissen? Es spielt irgendwann in der 4. Staffel</span>, Lorel<span style="color: black;" class="mycode_color">ai ist Single</span>, Ror</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">y </span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">an der Uni,</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"> d<span style="color: black;" class="mycode_color">as </span>Dragonfly Inn läuft. Und den Rest werdet ihr d<span style="color: black;" class="mycode_color">ann schon im Verlauf mitbekommen.</span><br />
Ich freu mich über jeden, der hier m<span style="color: black;" class="mycode_color">al reinsieht und vielleicht sogar ein FB hinterlässt - grad nach der langen Zeit. Ansonsten bleibt mir nicht viel mehr, als euch viel SpaÃ zu wünschen...  </span></span></span><br />
  <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
</span></span></span><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
<br />
<img src="http://img7.imagebanana.com/img/7ymq30vw/Alibi.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Alibi.png]" class="mycode_img img-responsive" /></span></span></span><br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align">  <span style="color: #B6DDE8;" class="mycode_color">[FONT=&amp;quot]<br />
Ps: Solltest du zufällig [/FONT]</span><span style="color: #B6DDE8;" class="mycode_color">[FONT=&amp;quot]auch hier reinschauen, Tina... Es tut mir leid. :gg: Warum? Wirst du dann schon sehen..[/FONT]</span><span style="color: #B6DDE8;" class="mycode_color">[FONT=&amp;quot].[/FONT]</span><span style="font-family: Arial;" class="mycode_font"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="color: LightBlue;" class="mycode_color">[FONT=&amp;quot]<span style="color: black;" class="mycode_color"> :pfeif:</span></span></span></span>[/FONT]<br />
</div>
 </div>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"> <br />
</span></span></span>  <span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><br />
Von Glöckchen, Kaffee und Ãberraschungen</span></span></span></span><span style="font-family: Calibri;" class="mycode_font"><br />
<br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">Es war ein </span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">A</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">bend von der Sorte, wie sie ihn nicht sonderlich mochte. Weder trocken, noch wirklich regnerisch. Dazu k</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">am </span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">ein leichter Wind, der un</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">angenehm in die Ãrmel ihrer Jacke und den Kragen kroch. Alles Voraussetzungen dafür, sich schnellstmöglich wieder nach Hause zu begeben und die restlichen Stunden des Tages mit einem schönen Film und Unmengen von Fast Food und SüÃkram auf der Couch zu verbringen. Doch genau darin lag ihr Problem. Sofern sie sich einen gemütlichen Video Abend machen wollte, musste sie erst einmal ein paar Dinge besorgen. Kurioserweise waren nämlich beinahe alle Vorräte wieder einmal so gut wie aufgebraucht, obwohl sie erst am Wochenende gemeinsam mit Ror</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">y</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color"> die Schränke neu befüllt hatte. Also waren ihr genau zwei Möglichkeiten geblieben: Entweder sie verzichtete oder sie würde </span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">Doose&#8216;s</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color"> M</span></span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">arket </span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">einen Besuch abstatten müssen. Wer sie kannte, und damit so gut wie alle Einwohner von Stars Hollow, hätte bei Kirk eine gewinnbringende Wette auf die Entscheidung abschlieÃen können. Und aus diesem Gründen war sie noch einmal losgegangen. Doch bevor ihr Weg sie in den Supermarkt führte, zog es sie erst zu einem anderen Ziel. Einem in dem sie zusammen gerechnet wahrscheinlich schon mehr Zeit verbracht hatte, als in ihrer eigenen Küche. <br />
<br />
Ein leises Glöckchen verkündete ihren Besuch, von dem jedoch die drei anwesenden Gäste keine Notiz nahmen, ganz im Gegensatz zu dem Mann hinter der Theke. Er lieÃ den Lappen mit dem er gerade die Oberfläche abwischte, sinken und konnte ein leichtes Schmunzeln nicht unterdrücken. Auch wenn sie stellenweise tatsächlich ziemlich anstrengend war, fühlte er sich in ihrer Gegenwart wohl. Sogar sehr wohl, wie er sich gerade in letzter Zeit immer häufiger eingestehen musste. Allerdings würde er den Teufel tun und ihr gegenüber irgendetwas in der Hinsicht erwähnen. <br />
<br />
&#8222;Lorelai&#8220;, stellte er trocken fest. <br />
<br />
&#8222;Luke&#8220;, erwiderte sie, trotz des eher schlechteren Wetters, ausgesprochen gut gelaunt und blieb Augenblicke später, nur durch die Theke von ihm getrennt, stehen. &#8222;Ich brauche Kaffee&#8220;, erklärte sie ernst. &#8222;Jetzt, sofort und auf der Stelle. Am besten intro, intro&#8230; intro-verti&#8230;&#8220; <br />
<br />
&#8222;Intravenös&#8220;, half er ihr auf augenrollend die Sprünge. <br />
<br />
&#8222;Stimmt&#8220;, bestätigte sie erleichtert, um dann zu stutzen. &#8222;Moment&#8230; Woher kennst du das Wort?&#8220; Sie hob verwundert die Brauen, was ihrem Gesicht einen seltsamen Ausdruck verlieh. &#8222;Du hasst Krankenhäuser, Ãrzte und alles was damit zu tun hat.&#8220;<br />
<br />
&#8222;Wie viel hattest du heute schon?&#8220;, ignorierte er ihren Kommentar. <br />
<br />
&#8222;Zwei&#8220;, sagte sie lächelnd und blickte dabei so unschuldig drein, wie ein Kind, dass beim Naschen von Schokolade ertappt worden war. <br />
<br />
Luke runzelte die Stirn. &#8222;Ich glaub dir kein Wort.&#8220; <br />
 <br />
&#8222;Ehrlich&#8220;, beteuerte sie. &#8222;Es waren wirklich nur zwei&#8230;&#8220; Er seufzte. &#8222;Kannen&#8220;, ergänzte Lorelai kleinlaut, als er anstalten machte sich umzudrehen, wobei sie ihre Mundwinkel bewusst ein Stückchen nach unten zog und einmal mehr wie ein kleiner trauriger Dackel wirkte, dem man den Lieblingsknochen weggenommen hatte. Die Sorte Blick, der er schon vor gut siebeneinhalb Jahren kaum etwas hatte entgegensetzen können. &#8222;Aber die kann man nicht zählen&#8220;, meinte sie bestimmt lächelnd. <br />
<br />
&#8222;Und weshalb?&#8220;, erkundigte er sich, wieder an sie gewandt, und bereute es schon im nächsten Moment. Er kannte Lorelai. Er kannte sie nur zu gut, um zu wissen, wie sie auf so eine Frage reagieren würde. <br />
<br />
&#8222;Michel&#8220;, begann sie. &#8222;Er war heute der erste von uns, der da war. Eigentlich wäre es ja Sookie gewesen, aber sie wurde zu Hause von ihrer brennenden Schürze aufgehalten, die Feuer gefangen hatte, als sie die Apfeltorte im Ofen kontrollieren wollte. Bei der Torte, darf man die Tür nicht vorm Ende der Zeit öffnen &#8211; frag mich nicht nach dem warum, ich hab&#8216;s vergessen. Jedenfalls hatte sie keine Batterien mehr für die Taschenlampe und Jackson war schon weg, also nahm sie eine Kerze und die kam zu nah an den Stoff. Beim Löschen wurde die Küche halb unter Wasser gesetzt wegen dem Rauchmelder. </span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">Sie und J</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">ackson haben einen dieser modernen, die direkt mit dem Notruf und einem Wassersprinklerdingens verbunden sind. Sie musste warten bis die Feuerwehr kam. Also hat mich Michel angerufen, ob ich nicht schon früher kommen kann. Für heute war doch der<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Club der toten Dichter</span> angemeldet. Du weiÃt schon&#8230;&#8220; Luke hatte keinen Schimmer, lieÃ sie jedoch weiter reden. Wenn eine Gilmore erst mal angefangen hatte, war es nur schwer sie wieder zum Schweigen zu bringen. &#8222;Aber das fiel ins Wasser, weil sich ihr Fahrer heute Morgen seine Finger in der Tür eingeklemmt hat und ins Krankenhaus musste. Tina tat es unheimlich leid, als sie anrief um abzusagen, aber der arme Mann hat jetzt beide Hände in Gips und auf die Schnelle konnten sie keinen Ersatz auftreiben. Aber sie wollen das Treffen nächstes Jahr nachholen, wieder bei uns. Sie war völlig aufgelöst. Du hättest sie am Telefon erleben müssen. Es war das erste Mal, dass sie so ein Treffen organisiert hat und dann geht alles schief. Während ich mich um sie kümmerte, verschwand Michel. Erst als wir fertig waren, tauchte er wieder auf. Ich bin dann in die Küche gegangen, um zu schauen, ob Sookie inzwischen angekommen ist. Sie war da, aber beinahe aufgelöster als Tina. Also drückte ich ihr eine Tasse von Michels Kaffee in die Hand. WeiÃt du was sie meinte?&#8220; Lorelai schmunzelte. Er schüttelte den Kopf. &#8222;<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Irgendwie schmeckt der &#8218;</span>Zalzig<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">&#8216;</span>&#8220;, zitierte sie schaudernd. &#8222;Zimt und Salz - laut Michel, ein altes Familienrezept. Leider kam er immer wieder Küche, um sich selbst eine Tasse zu holen, ansonsten hätten wir längst Neuen gekocht. Er hat sogar noch eine zweite und dritte Kanne aufgesetzt&#8220;, erklärte Lorelai. &#8222;Selbst Al&#8217;s ist besser&#8230; Und du weiÃt, wie schlecht seiner ist.&#8220; Sie setzte wieder ihren Dackelblick auf. &#8222;Du musst mir also Kaffee geben&#8230;&#8220;<br />
<br />
&#8222;Ich <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">muss</span> gar nichts&#8220;, schnaubte er, spürte jedoch innerlich schon, wie seine Felle mal wieder davon schwammen. <br />
<br />
&#8222;Aber ich hatte heute noch keinen&#8230;&#8220;, schmollte Lorelai.</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><br />
</span></span>   <span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
&#8222;Zwei Kannen, nennst du nichts?</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">[FONT=&amp;quot]!</span></span>[/FONT]<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">&#8220;, erinnerte Luke sie. <br />
<br />
&#8222;Die zählen nicht&#8220;, wiederholte sie. &#8222;Und auÃerdem war ich heute noch gar nicht hier. Nach dem Tag hab ich mir <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">deinen</span> mehr als verdient&#8230;&#8220; Lorelai lächelte ihr Lore</span></span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">lai-Lächeln</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="color: black;" class="mycode_color">. Und lieÃ ihn damit zum wiederholten Male schwach werden. Er griff augenrollend nach der dickbauchigen blauen Tasse, die sie bei fast jedem Besuch benutzte. Erst war es Zufall gewesen, hatte sich so ergeben. Dann hatte sie danach zu fragen begonnen und schlieÃlich versuchte er selbst darauf zu achten, auch wenn es eigentlich albern war. Die Lorelai-Tasse. Luke lächelte unbewusst. &#8222;Zum Mitnehmen&#8220;, warf sie ein. &#8222;Ich muss noch zu Doose&#8217;s. Und wenn du schon dabei bist, gib mir bitte noch ein Stück von dem Kirschkuchen.&#8220; <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich sollte ihr gar nichts geben</span>, dachte er. Und tat es trotzdem. Lorelai legte immer noch lächelnd ein paar Scheine auf die Theke, griff anschlieÃend nach dem Kaffeebecher und dem Kuchen. Mit einem &#8222;Danke&#8220; drehte sie sich um und ging in Richtung der Tür, wo sie kurz stehen blieb und sich einer spontanen Eingebung folgend noch einmal an ihn wandte. <br />
<br />
&#8222;Heute ist doch unser Filmabend&#8230; Normalerweise leihen Ror</span></span></span>[FONT=&amp;quot]<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">y</span></span> [/FONT] <span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">und ich uns einen St<span style="color: black;" class="mycode_color">apel Filme aus, besorgen Essen... Aber </span>sie <span style="color: black;" class="mycode_color">musste ja wegen dem Artikel zurück in die Uni und&#8230; naja&#8230; wie wäre es, wenn du vorbei kommst?&#8220;, schlug Lorelai vor. Luke blickte sie irritiert an. &#8222;Könnte lustig werden&#8220;, ergänzte sie ein wenig unsicher ob seiner Reaktion. <br />
<br />
&#8222;Klingt gut&#8220;, erwiderte er zu seiner eigenen Ãberraschung. &#8222;Aber ich kann nicht&#8230;&#8220; Jetzt war es Lorelai, die ihn verwundert ansah. Was konnte ein Luke Danes am Abend wichtiges vorhaben? &#8222;Ich will heute ein bisschen eher Feierabend machen, Kasse und Bestandsaufnahme. Du weiÃt schon, wegen morgen&#8230; Und ich will früh los&#8230;&#8220; Lorelai wusste nicht, was er meinte. Doch bevor sie Gelegenheit dazu hatte nachzufragen, lieferte er ihr schon die Erklärung. &#8222;Angeln?</span>!<span style="color: black;" class="mycode_color">&#8220; <br />
<br />
&#8222;Achja&#8230; deine Angeltour&#8230;&#8220;, murmelte sie leise, mehr an sich selbst, als ihn gerichtet. Die hatte sie bei dem ganzen Stress im Hotel und mit Jason völlig vergessen. &#8222;Ich&#8230; Tut mir leid.&#8220;<br />
<br />
&#8222;Schon gut&#8220;, erwiderte Luke abwinkend. <br />
<br />
&#8222;Wann kommst du wieder zurück&#8220;, erkundigte sich Lorelai schnell, um ihren Fehler wieder gut zu machen.<br />
<br />
&#8222;Kommt auf das Wetter an&#8230; Spätestens Freitag. Wieso?&#8220;<br />
<br />
&#8222;Ãhm&#8230; ähm&#8230; Weil ich doch wissen muss, wie lange ich es mit Ceasar&#8230; äh ich meine seinem K-&#8230;&#8220; Sie stoppte ihre Ausführungen, als sie Lukes verwundertes Gesicht registrierte. &#8222;Was ist?&#8220;<br />
<br />
&#8222;Ich schlieÃ den Laden&#8220;, meinte er knapp. &#8222;Ceasar hat sich Urlaub genommen, Liz kann nicht und sonst gibt es keinen, der ihn für die Zeit übernehmen könnte&#8230;&#8220; Er zuckte leicht mit den Schultern. <br />
<br />
&#8222;Aber wie soll ich denn die nächsten Tage überleben, wenn du zumachst?</span>!<span style="color: black;" class="mycode_color">&#8220;<br />
<br />
Luke schloss einen Moment lang seine Augen. &#8222;An der nächsten Ecke ist Doose&#8216;s und du kennst wahrscheinlich eh alle Telefonnummern von jedem Lieferservice im Umkreis von 30 Meilen auswendig.&#8220;<br />
<br />
&#8222;Und dein Kaffee?&#8220;, versuchte sie es noch einmal.<br />
<br />
&#8222;Als ich das letzte Mal bei euch war, hast du noch eine Kaffeemaschine besessen. Und soweit ich weiÃ, kannst du sie auch bedienen&#8220;, sagte er trocken, um im nächsten Moment leise zu seufzen. &#8222;Hör zu Lorelai, es sind nur zwei oder vielleicht drei Tage. Du weiÃt, wie wichtig mir das ist&#8230;&#8220; Sie nickte. Natürlich wusste sie es. Seitdem sie ihn kannte und wahrscheinlich noch länger, fuhr er einmal im Jahr zum Fischen. Meistens im Herbst. Doch dieses Jahr, hatte sie es irgendwie verdrängt. Vielleicht wegen seinem Urlaub mit Nicole und der Hochzeit samt folgender Scheidung. <br />
<br />
&#8222;Ich weiÃ&#8220;, erwiderte sie. &#8222;Es kam nur so plötzlich&#8230;&#8220; Lorelai lächelte, sah für den Bruchteil einer Sekunde zu Boden, als würde sie dort die Worte finden, die in so einer Situation passend waren, blickte dann wieder in Lukes Richtung. &#8222;Also dann&#8230; wünsch ich dir viel SpaÃ und ähm &#8218;Heil Butt&#8216; und &#8218;Ahoi&#8216; oder wie man auch sagt&#8230;&#8220; Sie lachte, um die plötzlich aufgetretene Unsicherheit zu verbergen.<br />
<br />
&#8222;&#8218;Petri Heil&#8216;&#8220;, korrigierte er sie schmunzelnd, mit einem leichten Kopfschütteln.<br />
<br />
&#8222;Von mir aus auch &#8218;Petri Heil&#8216;&#8220;, antwortete Lorelai, während sie die Tür &#8211; wieder begleitet von dem kleinen Glöckchen &#8211; nun wirklich öffnete. &#8222;Wir sehen uns. B</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">y</span></span></span><span style="color: black;" class="mycode_color">[FONT=&amp;quot]<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size">e.&#8220; <br />
<br />
Luke nickte und hob eine Hand zum Winken, doch sie hatte das Diner bereits verlassen. Einmal durchatmend griff er nach dem Lappen, der noch immer neben der altmodischen Kasse lag, um die von Lorelai unterbrochene Arbeit fortzusetzen. <br />
</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-size: 2pt;" class="mycode_size"><br />
</span></span> <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">TBC?</span></span><br />
 [/FONT]</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[From New York to Los Angeles, or how 2700 miles can change your whole life]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4904</link>
			<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 11:12:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=14702">Halie</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4904</guid>
			<description><![CDATA[Titel:   <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">From New York to Los Angeles, or how 2700 miles can change your whole life</span><br />
  <br />
  Autor: Ich / Halie<br />
  Genre: Drama<br />
  Pairing: /<br />
  Raiting: R-13, bzw. teilweise wohl R-16<br />
  Disclaimer: Alles gehört ASP, mir gehören eventuell einige Charaktere  die noch auftauchen werden. Ich ziehe keine finanziellen Nutzen aus der  Sache.<br />
<br />
Bemerkung: <br />
<br />
Diese FF besteht aus 4 Teilen, original verfasst in English, beim Ãbersetzen ins Deutsche hat mein toller Laptop irgendwann die Englishe Version gelöscht, so dass ich den letzten Teil nochmal auf Deutsch neu schreiben musste.<br />
<br />
OT: Geschrieben habe ich das ganze wirklich im Flugzeug während meines letzten Heimatbesuchs. <br />
Genug BlablaÂ´s .. log gehts ..<br />
<br />
<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">From New York to Los Angeles, or how 2700 miles can change your whole life</span></span><br />
  <br />
  16:30 &#8211; 17:00<br />
<br />
  Sie war in Eile, obwohl der heutige Tag seit Monaten in ihrem Terminplaner mit einem symbolischen roten &#8222;X&#8220; gebrandmarkt war, hatte sie alles bis zur letzten Sekunde verdrängt. <br />
<br />
  Aber auf einmal war er heute Morgen dagewesen, der prestigeträchtige 18. Februar, ohne Vorwarnung wie sie behauptete, als unmissverständliche Erinnerung daran, dass es für sie Zeit war zu gehen.<br />
<br />
  Mittlerweile ging sie nicht mehr, sie rannte &#8211; als Folge ihrer eigenen Verzögerungstaktik, die sie genervt als &#8222;fehlgeschlagen&#8220; abstempeln musste. <br />
<br />
  &#8222;Passagierin Lorelai Gilmore gebucht auf den United Airlines Flug 789, nach Los Angeles, bitte kommen Sie unverzüglich zum Flugtseig 24A, das ist Ihr letzter Aufruf&#8220; <br />
<br />
  Erschrocken zuckte sie zusammen, nicht nur weil sie drauf und dran war ihren Flug zu verpassen, viel eher war es ihr unangenehm ihren Namen aus den Lautsprechern zu hören. Seit sie denken konnte, war sie eine Pünktlichkeitsfanatikerin gewesen, jemand der immer alles richtig machte, wie sich Zeiten und Menschen doch ändern konnten.<br />
<br />
  12A, 13A, 14A, noch ein letztes Mal beschleunigte sie ihr Tempo, den schwarzen Reisepass samt Boardkarte in die Luft gestreckt, um die Mitarbeiter ihres Abfluggates schon von weitem auf sie aufmerksam zu machen, kämpfte sie sich durch die Menschenmassen. <br />
<br />
  Wie heuchlerisch sie sich doch selbst vorkam, sie wollte nicht in dieses Flugzeug steigen, eigentlich wollte sie nur nach Hause, zu ihrer Mutter, was für lächerliche Wünsche sie doch mit 27 Jahren hatte.<br />
<br />
  &#8222;Lorelai Gilmore&#8220; keuchte sie atemlos im Laufschritt, und schleuderte der blonden Frau mit der dunklen Stewardessen Uniform, die vor dem bereits menschenleeren Abfluggate stand, ihre Boardkarte entgegen. <br />
  &#8222;Wir sind vollzählig, Bobby&#8220; zischte die kühle Blonde in ihr Funkgerät, und winkte sie ohne weitere Kontrolle durch, mit einem entschuldigenden Blick verschwand sie in den langen Gang der sie zu ihrem Flugzeug brachte.<br />
<br />
  Beim betreten der Maschine bedachten sie einige Mitpassagiere mit strafenden Gesichtern, mit gesenkten Kopf lieÃ sie sich auf ihren Fensterplatz fallen, wenigstens schien der Sitz neben ihr freizubleiben.<br />
<br />
  Durch die ganze Aufregung hatte sie fast schon vergessen, wie nervös sie Flugzeuge machten, doch das war nicht der wahre Grund warum sie sich so unwohl fühlte, so einsam und verloren auf dieser Welt. Frustriert blickte sie aus dem Fenster, das New Yorker Wetter zeigte sich mal wieder von seiner besten Seite, der Himmel dunkelgrau verfärbt, noch dazu peitschte der Wind Regentropfen gegen das kleine rechteckige Flugzeug Fenster. Angestrengt versuchte sie sich daran zu erinnern, wann sie das letzte Mal in dieser Stadt glücklich gewesen war, ihr kam kein Ereignis in den Sinn, frustriert gab sie den Versuch nach wenigen Sekunden auf, es war einfach zu lange her.<br />
<br />
  Sie verfolgte die Demonstration der Sicherheitshinweise auf den kleinen Monitor, der auf dem Vordersitz eingelassen war, nur halbherzig, stattdessen fischte sie aus ihrer braunen Umhängetasche, die sie auf dem freien Nebensitz abgestellt hatte, ein Buch hervor. Selbst ihre gröÃte Leidenschaft hatte sie in den vergangen Monaten vernachlässigt, eigentlich unvorstellbar, sie war nur mehr ein Schatten ihrer selbst. Seufzend schlug sie die erste Seite von Jack Kerouacs &#8222;On the road&#8220; auf, unsicher ob es selbst Dean Moriaty und Sal Paradise schaffen würden, sie ihr schreckliches Leben für einige Stunden vergessen zu lassen.<br />
<br />
  &#8222;Miss?&#8220; versuchte es der dunkelhaarige Mann Ende Zwanzig höflich, er war soeben von der Toilette zurückgekehrt, und fand nun seinen Sitzplatz blockiert vor. <br />
<br />
  Die junge Frau bewegte sich keinen Millimeter, ihre Augen huschten weiterhin über die Zeilen ihres Buches, als wäre sie in eine andere Welt abgetaucht.<br />
<br />
  &#8222;Entschuldigen Sie bitte, Miss&#8220; versuchte er es erneut, und berührte sie dabei leicht mit dem Zeigefinger an der Schulter.<br />
<br />
  Wie von der Tarantel gestochen sprang die Frau in die Höhe, so schnell dass das Buch in ihrer Hand zwei Reihen weiter vorne gegen den Kopf einer Passagierin knallte, auch er wich überrascht und erschrocken einen Schritt zurück. <br />
<br />
  Der leere Ausdruck in den blauen Augen der braunhaarigen Frau die ihm verwirrt anstarrten, lieÃen ihn für den Bruchteil einer Sekunde innehalten, so etwas hatte er in seinen beinahe 29 Lebensjahren noch nicht gesehen. <br />
<br />
  Diese Augen. Er war sich sicher, dass sie einst wunderschön gewesen waren, gefüllt mit Freude und Trauer, geweint und gelacht hatten, umso mehr schockierte ihn nun dieser Anblick. Ihre Augen wirkten tot, es gab keinen anderen Ausdruck oder Umschreibung dafür.<br />
<br />
  Was konnte einen einzelnen Menschen nur so grausames widerfahren sein, dass das Leben aus seinem Gesicht verschwand? <br />
<br />
  Wie sie da so stand und ihn verstört anstarrte, wirkte sie beinahe zerbrechlich, als wäre sie nur mehr eine Hülle ohne Inhalt.<br />
<br />
  &#8222;Es tut mir leid, es war nicht meine Absicht Sie zu erschrecken&#8220; räusperte er sich, behutsam bewegte er sich auf sie zu. <br />
<br />
  Das Herz schlug ihr bis zum Hals, ihre Hände waren feucht, und sie war den Tränen nahe. Beschämt registrierte sie den Blick einiger Passagiere die verständnislos den Kopf schüttelten, und dann den Mann, dessen Berührung in ihrem Kopf furchtbare Erinnerungen ausgelöst hatten.<br />
<br />
  &#8222;32B, das ist mein Sitzplatz&#8220; versuchte er es erneut mit ruhiger Stimme, dieser Flug würde wohl nicht so entspannt verlaufen wie er gehofft hatte, unsicher fuhr er sich durch das dichte dunkelbraune Haar.<br />
<br />
  Erst jetzt verstand sie, peinlich berührt nahm sie ihre Umhängetasche von dem Nebensitz und verstaute sie in einem der oberen Ablagefächer. Danach lieÃ sie sich zurück auf ihren Sitz fallen, schnallte sich an und zog den roten Gurt fest. Ihr Sitznachbar für die nächsten sechseinhalb Stunden tat es ihr gleich.<br />
<br />
  DrauÃen donnerte es, und gleiÃende Blitze erhellten den dunklen New Yorker Himmel, während die Boeing 777-222 der United Airlines nach Los Angeles auf die Startbahn rollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Titel:   <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">From New York to Los Angeles, or how 2700 miles can change your whole life</span><br />
  <br />
  Autor: Ich / Halie<br />
  Genre: Drama<br />
  Pairing: /<br />
  Raiting: R-13, bzw. teilweise wohl R-16<br />
  Disclaimer: Alles gehört ASP, mir gehören eventuell einige Charaktere  die noch auftauchen werden. Ich ziehe keine finanziellen Nutzen aus der  Sache.<br />
<br />
Bemerkung: <br />
<br />
Diese FF besteht aus 4 Teilen, original verfasst in English, beim Ãbersetzen ins Deutsche hat mein toller Laptop irgendwann die Englishe Version gelöscht, so dass ich den letzten Teil nochmal auf Deutsch neu schreiben musste.<br />
<br />
OT: Geschrieben habe ich das ganze wirklich im Flugzeug während meines letzten Heimatbesuchs. <br />
Genug BlablaÂ´s .. log gehts ..<br />
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 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">From New York to Los Angeles, or how 2700 miles can change your whole life</span></span><br />
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  16:30 &#8211; 17:00<br />
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  Sie war in Eile, obwohl der heutige Tag seit Monaten in ihrem Terminplaner mit einem symbolischen roten &#8222;X&#8220; gebrandmarkt war, hatte sie alles bis zur letzten Sekunde verdrängt. <br />
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  Aber auf einmal war er heute Morgen dagewesen, der prestigeträchtige 18. Februar, ohne Vorwarnung wie sie behauptete, als unmissverständliche Erinnerung daran, dass es für sie Zeit war zu gehen.<br />
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  Mittlerweile ging sie nicht mehr, sie rannte &#8211; als Folge ihrer eigenen Verzögerungstaktik, die sie genervt als &#8222;fehlgeschlagen&#8220; abstempeln musste. <br />
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  &#8222;Passagierin Lorelai Gilmore gebucht auf den United Airlines Flug 789, nach Los Angeles, bitte kommen Sie unverzüglich zum Flugtseig 24A, das ist Ihr letzter Aufruf&#8220; <br />
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  Erschrocken zuckte sie zusammen, nicht nur weil sie drauf und dran war ihren Flug zu verpassen, viel eher war es ihr unangenehm ihren Namen aus den Lautsprechern zu hören. Seit sie denken konnte, war sie eine Pünktlichkeitsfanatikerin gewesen, jemand der immer alles richtig machte, wie sich Zeiten und Menschen doch ändern konnten.<br />
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  12A, 13A, 14A, noch ein letztes Mal beschleunigte sie ihr Tempo, den schwarzen Reisepass samt Boardkarte in die Luft gestreckt, um die Mitarbeiter ihres Abfluggates schon von weitem auf sie aufmerksam zu machen, kämpfte sie sich durch die Menschenmassen. <br />
<br />
  Wie heuchlerisch sie sich doch selbst vorkam, sie wollte nicht in dieses Flugzeug steigen, eigentlich wollte sie nur nach Hause, zu ihrer Mutter, was für lächerliche Wünsche sie doch mit 27 Jahren hatte.<br />
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  &#8222;Lorelai Gilmore&#8220; keuchte sie atemlos im Laufschritt, und schleuderte der blonden Frau mit der dunklen Stewardessen Uniform, die vor dem bereits menschenleeren Abfluggate stand, ihre Boardkarte entgegen. <br />
  &#8222;Wir sind vollzählig, Bobby&#8220; zischte die kühle Blonde in ihr Funkgerät, und winkte sie ohne weitere Kontrolle durch, mit einem entschuldigenden Blick verschwand sie in den langen Gang der sie zu ihrem Flugzeug brachte.<br />
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  Beim betreten der Maschine bedachten sie einige Mitpassagiere mit strafenden Gesichtern, mit gesenkten Kopf lieÃ sie sich auf ihren Fensterplatz fallen, wenigstens schien der Sitz neben ihr freizubleiben.<br />
<br />
  Durch die ganze Aufregung hatte sie fast schon vergessen, wie nervös sie Flugzeuge machten, doch das war nicht der wahre Grund warum sie sich so unwohl fühlte, so einsam und verloren auf dieser Welt. Frustriert blickte sie aus dem Fenster, das New Yorker Wetter zeigte sich mal wieder von seiner besten Seite, der Himmel dunkelgrau verfärbt, noch dazu peitschte der Wind Regentropfen gegen das kleine rechteckige Flugzeug Fenster. Angestrengt versuchte sie sich daran zu erinnern, wann sie das letzte Mal in dieser Stadt glücklich gewesen war, ihr kam kein Ereignis in den Sinn, frustriert gab sie den Versuch nach wenigen Sekunden auf, es war einfach zu lange her.<br />
<br />
  Sie verfolgte die Demonstration der Sicherheitshinweise auf den kleinen Monitor, der auf dem Vordersitz eingelassen war, nur halbherzig, stattdessen fischte sie aus ihrer braunen Umhängetasche, die sie auf dem freien Nebensitz abgestellt hatte, ein Buch hervor. Selbst ihre gröÃte Leidenschaft hatte sie in den vergangen Monaten vernachlässigt, eigentlich unvorstellbar, sie war nur mehr ein Schatten ihrer selbst. Seufzend schlug sie die erste Seite von Jack Kerouacs &#8222;On the road&#8220; auf, unsicher ob es selbst Dean Moriaty und Sal Paradise schaffen würden, sie ihr schreckliches Leben für einige Stunden vergessen zu lassen.<br />
<br />
  &#8222;Miss?&#8220; versuchte es der dunkelhaarige Mann Ende Zwanzig höflich, er war soeben von der Toilette zurückgekehrt, und fand nun seinen Sitzplatz blockiert vor. <br />
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  Die junge Frau bewegte sich keinen Millimeter, ihre Augen huschten weiterhin über die Zeilen ihres Buches, als wäre sie in eine andere Welt abgetaucht.<br />
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  &#8222;Entschuldigen Sie bitte, Miss&#8220; versuchte er es erneut, und berührte sie dabei leicht mit dem Zeigefinger an der Schulter.<br />
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  Wie von der Tarantel gestochen sprang die Frau in die Höhe, so schnell dass das Buch in ihrer Hand zwei Reihen weiter vorne gegen den Kopf einer Passagierin knallte, auch er wich überrascht und erschrocken einen Schritt zurück. <br />
<br />
  Der leere Ausdruck in den blauen Augen der braunhaarigen Frau die ihm verwirrt anstarrten, lieÃen ihn für den Bruchteil einer Sekunde innehalten, so etwas hatte er in seinen beinahe 29 Lebensjahren noch nicht gesehen. <br />
<br />
  Diese Augen. Er war sich sicher, dass sie einst wunderschön gewesen waren, gefüllt mit Freude und Trauer, geweint und gelacht hatten, umso mehr schockierte ihn nun dieser Anblick. Ihre Augen wirkten tot, es gab keinen anderen Ausdruck oder Umschreibung dafür.<br />
<br />
  Was konnte einen einzelnen Menschen nur so grausames widerfahren sein, dass das Leben aus seinem Gesicht verschwand? <br />
<br />
  Wie sie da so stand und ihn verstört anstarrte, wirkte sie beinahe zerbrechlich, als wäre sie nur mehr eine Hülle ohne Inhalt.<br />
<br />
  &#8222;Es tut mir leid, es war nicht meine Absicht Sie zu erschrecken&#8220; räusperte er sich, behutsam bewegte er sich auf sie zu. <br />
<br />
  Das Herz schlug ihr bis zum Hals, ihre Hände waren feucht, und sie war den Tränen nahe. Beschämt registrierte sie den Blick einiger Passagiere die verständnislos den Kopf schüttelten, und dann den Mann, dessen Berührung in ihrem Kopf furchtbare Erinnerungen ausgelöst hatten.<br />
<br />
  &#8222;32B, das ist mein Sitzplatz&#8220; versuchte er es erneut mit ruhiger Stimme, dieser Flug würde wohl nicht so entspannt verlaufen wie er gehofft hatte, unsicher fuhr er sich durch das dichte dunkelbraune Haar.<br />
<br />
  Erst jetzt verstand sie, peinlich berührt nahm sie ihre Umhängetasche von dem Nebensitz und verstaute sie in einem der oberen Ablagefächer. Danach lieÃ sie sich zurück auf ihren Sitz fallen, schnallte sich an und zog den roten Gurt fest. Ihr Sitznachbar für die nächsten sechseinhalb Stunden tat es ihr gleich.<br />
<br />
  DrauÃen donnerte es, und gleiÃende Blitze erhellten den dunklen New Yorker Himmel, während die Boeing 777-222 der United Airlines nach Los Angeles auf die Startbahn rollte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zeitlos]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4891</link>
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:30:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=8954">Kayara</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4891</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="color: RoyalBlue;" class="mycode_color">Autor:</span> </span></span>meineeine <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: RoyalBlue;" class="mycode_color">Titel:</span></span> Zeitlos<br />
<span style="color: RoyalBlue;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Raiting:</span></span><span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> 12+</span></span><br />
<span style="color: RoyalBlue;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Disclaimer:</span></span></span> <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">alles</span> meins</span><br />
<span style="color: RoyalBlue;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Sonstige Anmerkungen:</span></span></span> <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Die Geschichte entstand, nachdem ich Ende des letzten Jahres zufällig über einen Schreibwettbewerb (mit dem Thema "Flüsternde Stille" oder so ähnlich) gestolpert bin. Wer mich ein bissel kennt, weiÃ, dass ich teilweise ganz schön lange brauche, um ein Kapitel zu beenden. So auch hier. Alles was unter dem ersten Absatz zu finden ist, kam erst in den letzten beiden Tagen dazu. Ich hab hier schon ewig keine Sachen mehr veröffentlicht, aber ich mag den Teil ganz gern, deshalb dachte ich, warum eigentich nicht?</span> <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Habt also bitte etwas Gnade. :laugh:</span> <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><br />
Ich weiÃ noch nicht, ob es bei dem einen Teil bleibt oder ob ich daraus etwas längeres entwickle. </span><br />
<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zeitlos</span></span><br />
<div style="text-align: right;" class="mycode_align">                                                                                     <span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">        [04.Nov., 1996</span><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">]</span></span><br />
</div>
 <br />
Nachdenklich saÃ sie auf der Couch in der Nähe des Fensters, beobachtete, wie der Regen prasselnd an die Scheibe klopfte und in dünnen Rinnsalen hinab lief, die sich unwillkürlich miteinander verbanden und in ihrer Vorstellung abstrakte Bilder malten. <br />
Das einzige Geräusch in dem kleinen gemütlichen Zimmer wurde von der alten Standuhr verursacht, die ihrer Tante gehört und schon viele Geschichten erlebt hatte. Ein leises regelmäÃiges Ticken, welches gemeinsam mit dem Regen und dem leichten Wind von drauÃen, eine beruhigend stimmende Melodie ergab. <br />
Abgesehen von ihr, war niemand im dem Raum. Jegliche Ablenkung durch Worte und teilweise wiederholte Argumente, allein schon die Anwesenheit einer weiteren Person, wären ihr in dem Moment zu viel gewesen. Sie wollte einfach nicht drüber nachdenken, ihren Kopf frei bekommen, die Gedanken auf nimmer Wiedersehen in die Ferne laufen lassen. Doch es schien fast so, als würden sie nur noch enger zusammenrücken, je mehr sie sich darum bemühte. Als würden sie ihr die Entscheidung noch schwerer machen wollen, als sie es  ohnehin schon war. Genau das war auch der Grund, weshalb sie wieder einmal ihren Lieblingsplatz gewählt hatte. Den mit dem schönen Blick in Richtung der Dünen, den sie immer dann aufsuchte, wenn sie ungestört sein wollte. Ihre kleine Oase in dem Haus. <br />
<br />
Die Dielen unter dem Teppich knarrten bei jedem zweiten Schritt, wenn man nicht aufpasste. Ihn nervte es und er hatte schon mehrfach vorgeschlagen, sie gegen einen anderen Bodenbelag auszutauschen, ihr sogar die freie Wahl der Farbe und Sorte gelassen, doch sie hatte es bis dahin immer abgelehnt und würde es auch weiterhin tun. Egal welche Worte er fand oder finden würde, um sie umzustimmen. Solange sie in diesem Haus lebte, würde der Raum so belassen werden, wie sie ihn vorgefunden hatten. Ein Stück nostalgische Gemütlichkeit in einem sonst relativ modern umgebauten alten Cottage. <br />
Sie hatten es von ihrer Tante, die, wenn man es genau nahm, eigentlich sogar ihre GroÃtante war, geerbt. In die Jahre war es gekommen und sie hatten einiges zu tun gehabt, um es wieder auf einen zeitgemäÃen Stand zu bringen. Ursprünglich wollten sie es als Ferienhaus nutzen beziehungsweise in der Zeit, in der sie nicht anwesend waren, vermieten. Doch dann hatte sie sich, bei ihrem ersten gemeinsamen Besuch, in die Umgebung, das Haus und vor allem den kleinen Raum verliebt und beschlossen es zu ihrer neuen Heimat zu werden zu lassen. Es hatte reichlich Ãberzeugungskraft bedurft, um ihn von der neuen Idee zu begeistern, aber es war ihr gelungen. Zweieinhalb Jahre war es schon wieder her und sie hatten den Umzug noch keinen Tag bereut. Selbst wenn die Wege länger geworden waren. In die nächste Ortschaft, zum Einkaufen oder auch zur Arbeit. <br />
Für sie war es ein Kindheitstraum gewesen, für ihn ein unbewusst stetig gewachsener Wunsch, seitdem sie vor mittlerweile beinahe neun Jahren zusammengefunden hatten. <br />
<br />
Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie sich daran erinnerte, wie sie sich begegnet waren. Es hatte an dem Tag in Strömen geregnet, sie verschlafen, was ihr sonst nie passierte und dann war zu allem Ãberfluss das Auto nicht mehr angesprungen. Kurz nachdem sie die Haltestelle, trotz Regenschutz ziemlich durchweicht, erreicht hatte, war er dazu gestoÃen &#8211; nass bis auf die Haut. Den Schirm hatte er ein paar Tage zuvor bei seiner Schwester vergessen, wo er zu dem Zeitpunkt immer noch gut geschützt im Trocknen lag, weil er es nicht geschafft hatte nochmal vorbei zu fahren. Sie hatte erfahren, dass er jeden Tag den Bus benutzte, weil es ihn günstiger kam und die Universität, an der er in seinem letzten Studienjahr war, auch nur ein Katzensprung von der Station, wo er austeigen musste, entfernt lag. Von da an hatte sie begonnen auch den Bus zu nehmen. Erst nur ein oder vielleicht zwei Mal in der Woche, dann immer regelmäÃiger. Bis er dann plötzlich nicht mehr an die Haltestelle kam und mitfuhr. Erst hatte sie gedacht, sein Stundenplan hätte sich vielleicht geändert oder er sei umgezogen. Doch dann war eine Kollegin von ihr beim Dekorieren so unglücklich mit dem FuÃ umgeknickt, dass sie mit ihr vorsichtshalber in das örtliche Krankenhaus gefahren war. <br />
<br />
Während der endlosen Wartezeit auf einen Arzt, hatte sie sich einen dieser Kaffees aus dem Automaten holen wollen. Sie konnte sie nicht leiden, weil sie wie eingeschlafene WasserfüÃe schmeckten, aber sie wollte etwas in den Händen halten, ihre Sorge und die Unruhe vertreiben. Denn wenn man sie danach gefragt hätte, hätte sie die Schuld auf sich genommen. Die Dekoration hatte an diesem Tag unter ihrer Verantwortung gelegen und sie hatte sie einfach weiter gereicht. Abgegeben an die Kollegin, die zu der Zeit auf dem Weg in einen Operationssaal war, wegen eines Bruches des Sprunggelenkes. <br />
Sie hatte schon damals Krankenhäuser nicht besonders gern gemocht und jede Möglichkeit vermieden hinein zu gehen, seitdem sie als kleines Kind hatte zusehen müssen, wie ihre zwei Jahre ältere Schwester in so einen klinkersteinernden Höllenschlund geschoben worden war und nie wieder hinaus kam. <br />
Natürlich hatte sie sich auf dem Rückweg prompt verlaufen und musste eine der anwesenden Krankenschwestern, die gerade aus einem der Zimmer kam, um Hilfe bitten. Während diese ihr freundlich den für sie schnellsten Weg erklärte, war ihr Blick zufällig in den kleinen Zweibettraum gerutscht. Als Folge waren die Erklärungen der Schwester binnen weniger Sekunden zu einem undeutlichen Kauderwelsch geworden und sie zu einer menschlichen Statue. Er hatte in dem Bett gelegen, leichenblass, mit Schläuchen verbunden, einen Arm von der Hand bis zu der Schulter in Gips, die Augen geschlossen. Wie die Krankenschwester, der ihr Verhalten nicht unentdeckt geblieben war, ihr erzählte, hatte er einen Unfall gehabt; war beim Wandern mit Freunden an einer kleineren Klippe weggerutscht, abgestürzt und auf einem Vorsprung gelandet. <br />
Er hätte Glück gehabt, dass der Sturz nicht all zu tief gewesen war. Jedoch tief genug, um ihm die Schulter auszukugeln, den Arm und mehrere Rippen zu brechen und seine Milz in Mitleidenschaft zu ziehen. All das hatte sie von ihm und seinem Arzt erfahren, nachdem er eine gute Woche später endlich aus dem künstlichen Koma aufgeweckt worden war. Seitdem hatten sie, mit Ausnahme eines Wochenendes, keinen Tag mehr ohne einander verbracht &#8211; bis heute.<br />
<br />
Sie lächelte bei dem Gedanken und spähte für einige Atemzüge in Richtung der Standuhr, die mit ihrem dunklem Holz, dem kupferfarbenen Pendel und der verzierten kleinen Glasfront sehr edel wirkte. In dem Halbdunkel des Raumes waren die römischen Zahlen auf dem vergilbten Ziffernblatt kaum noch erkennbar. Unabhängig davon, funktionierte sie noch einwandfrei. <br />
Sie hegte ja die leise Vermutung, dass die Uhr noch einige Jahre älter war, als ihnen bei der Begutachtung angegeben worden war. Eine Annahme, der sowohl er als auch der Experte widersprachen, doch im Gegensatz zu ihr, hatten sie auch nicht die kleinen Kratzer auf der Innenseite des vorderen rechten FuÃes bemerkt. Ihr selbst war es auch nur aufgefallen, weil ihr während des Nähens ein Fingerhut vom Tisch gefallen und unter die Uhr gerollt war. Beim herausfischen hatte sie irritiert die kleinen Kratzer bemerkt. Erst hatte sie sich geärgert, weil die Uhr damit doch nicht völlig unversehrt gewesen war, doch dann war ihr &#8211; im Schein der Taschenlampe &#8211; etwas Seltsames ins Auge gefallen und sie hatte eine Lupe geholt. Wenn sie sich nicht völlig täuschte, hatte irgendwer, aus welchen Gründen auch immer, mit einem Messer oder anderem spitzen Gegenstand die Zahl 1894 und die Initialen A/L eingeritzt. Was nichts anderes bedeutete, als dass diese Standuhr mindestens eine Generation älter sein musste, als ihnen bescheinigt worden war. <br />
<br />
Der bis dahin sachte Wind war mittlerweile stärker geworden und pfiff eine unheilvolle Melodie um das Haus, drückte den Regen böenartig gegen das langgezogene halbrunde Giebelfenster, so dass ein Blick nach drauÃen immer mehr erschwert wurde. Auf sie wirkte es fast ein wenig, als hätte die Scheibe stellenweise ihre Konsistenz verändert und müsste nur noch aufgefangen werden. Aufgefangen, wie ihre Gedanken, die wie dicke Regentropfen durch ihren Kopf wirbelten und immer wieder gegen die Mauer aus Knochen und verschiedenen Hautschichten stieÃen oder durch ihre Augen nach drauÃen drangen und an ihren Wangen hinabliefen - so wie jetzt im Moment. Sie wischte sich mit einer Hand über ihr Gesicht, versuchte den salzigen Bach entgegen zu wirken, scheiterte jedoch kläglich an der selbstgestellten Aufgabe. <br />
Nach einem Taschentuch greifend spürte sie unvermittelt eine Hand auf ihrer Schulter, zuckte leicht zusammen. Sie hatte ihn nicht kommen hören. Er musste die Tür sehr behutsam geöffnet haben, um sie nicht zu stören. Eine der vielen Eigenschaften, die sie an ihm so liebte. Sie wollte sich zu ihm umdrehen, aufstehen und ihn bei sich haben, ihn spüren, sie wollte mit ihm reden, ihn wegschicken und versichern, dass mit ihr alles in Ordnung wäre, doch noch bevor sie Gelegenheit dazu hatte eine Entscheidung zu fällen, legte er bereits den zweiten Arm um sie, setzte sich ebenfalls auf die Couch und zog sie näher an sich heran, so dass sie schlieÃlich an ihm lehnte, wie an einem Kissen. Erleichert lieÃ sie ihren Kopf zurück an sein Schulterblatt sinken, kuschelte sich an ihn und genoss die Nähe und die Wärme, die von ihm ausging. <br />
&#8222;Niemand zwingt dich jetzt zu einer Entscheidung&#8220;, flüsterte er kaum hörbar. &#8222;Lass dir die Zeit, die du brauchst.&#8220; Liebevoll strich er die Tränen, welche bereits weniger wurden, beiseite und lächelte, als er bemerkte, dass sie sich auch darum bemühte. Sie wollte den Mund öffnen, um ihn etwas zu fragen, doch er schüttelte nur leicht den Kopf. Also sah sie erneut in Richtung des Fensters, beobachtete den Regen beim Malen an der Scheibe und vermeinte &#8211; nach wenigen Atemzügen &#8211; ein beinahe tonloses <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">&#8218;immer&#8216;</span> zu hören. Als sie ihren Kopf umwandte, blickte er sie ein wenig fragend an, aber etwas an der Art sagte ihr, dass sie sich nicht geirrt hatte. Sie schenkte ihm ein dankbares Lächeln. Ein Lächeln, welches ihm noch sehr lange in Erinnerung bleiben würde, doch davon ahnte sie in diesem Moment nichts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="color: RoyalBlue;" class="mycode_color">Autor:</span> </span></span>meineeine <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: RoyalBlue;" class="mycode_color">Titel:</span></span> Zeitlos<br />
<span style="color: RoyalBlue;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Raiting:</span></span><span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> 12+</span></span><br />
<span style="color: RoyalBlue;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Disclaimer:</span></span></span> <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">alles</span> meins</span><br />
<span style="color: RoyalBlue;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Sonstige Anmerkungen:</span></span></span> <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Die Geschichte entstand, nachdem ich Ende des letzten Jahres zufällig über einen Schreibwettbewerb (mit dem Thema "Flüsternde Stille" oder so ähnlich) gestolpert bin. Wer mich ein bissel kennt, weiÃ, dass ich teilweise ganz schön lange brauche, um ein Kapitel zu beenden. So auch hier. Alles was unter dem ersten Absatz zu finden ist, kam erst in den letzten beiden Tagen dazu. Ich hab hier schon ewig keine Sachen mehr veröffentlicht, aber ich mag den Teil ganz gern, deshalb dachte ich, warum eigentich nicht?</span> <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">Habt also bitte etwas Gnade. :laugh:</span> <span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size"><br />
Ich weiÃ noch nicht, ob es bei dem einen Teil bleibt oder ob ich daraus etwas längeres entwickle. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zeitlos</span></span><br />
<div style="text-align: right;" class="mycode_align">                                                                                     <span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">        [04.Nov., 1996</span><span style="font-size: 1pt;" class="mycode_size">]</span></span><br />
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Nachdenklich saÃ sie auf der Couch in der Nähe des Fensters, beobachtete, wie der Regen prasselnd an die Scheibe klopfte und in dünnen Rinnsalen hinab lief, die sich unwillkürlich miteinander verbanden und in ihrer Vorstellung abstrakte Bilder malten. <br />
Das einzige Geräusch in dem kleinen gemütlichen Zimmer wurde von der alten Standuhr verursacht, die ihrer Tante gehört und schon viele Geschichten erlebt hatte. Ein leises regelmäÃiges Ticken, welches gemeinsam mit dem Regen und dem leichten Wind von drauÃen, eine beruhigend stimmende Melodie ergab. <br />
Abgesehen von ihr, war niemand im dem Raum. Jegliche Ablenkung durch Worte und teilweise wiederholte Argumente, allein schon die Anwesenheit einer weiteren Person, wären ihr in dem Moment zu viel gewesen. Sie wollte einfach nicht drüber nachdenken, ihren Kopf frei bekommen, die Gedanken auf nimmer Wiedersehen in die Ferne laufen lassen. Doch es schien fast so, als würden sie nur noch enger zusammenrücken, je mehr sie sich darum bemühte. Als würden sie ihr die Entscheidung noch schwerer machen wollen, als sie es  ohnehin schon war. Genau das war auch der Grund, weshalb sie wieder einmal ihren Lieblingsplatz gewählt hatte. Den mit dem schönen Blick in Richtung der Dünen, den sie immer dann aufsuchte, wenn sie ungestört sein wollte. Ihre kleine Oase in dem Haus. <br />
<br />
Die Dielen unter dem Teppich knarrten bei jedem zweiten Schritt, wenn man nicht aufpasste. Ihn nervte es und er hatte schon mehrfach vorgeschlagen, sie gegen einen anderen Bodenbelag auszutauschen, ihr sogar die freie Wahl der Farbe und Sorte gelassen, doch sie hatte es bis dahin immer abgelehnt und würde es auch weiterhin tun. Egal welche Worte er fand oder finden würde, um sie umzustimmen. Solange sie in diesem Haus lebte, würde der Raum so belassen werden, wie sie ihn vorgefunden hatten. Ein Stück nostalgische Gemütlichkeit in einem sonst relativ modern umgebauten alten Cottage. <br />
Sie hatten es von ihrer Tante, die, wenn man es genau nahm, eigentlich sogar ihre GroÃtante war, geerbt. In die Jahre war es gekommen und sie hatten einiges zu tun gehabt, um es wieder auf einen zeitgemäÃen Stand zu bringen. Ursprünglich wollten sie es als Ferienhaus nutzen beziehungsweise in der Zeit, in der sie nicht anwesend waren, vermieten. Doch dann hatte sie sich, bei ihrem ersten gemeinsamen Besuch, in die Umgebung, das Haus und vor allem den kleinen Raum verliebt und beschlossen es zu ihrer neuen Heimat zu werden zu lassen. Es hatte reichlich Ãberzeugungskraft bedurft, um ihn von der neuen Idee zu begeistern, aber es war ihr gelungen. Zweieinhalb Jahre war es schon wieder her und sie hatten den Umzug noch keinen Tag bereut. Selbst wenn die Wege länger geworden waren. In die nächste Ortschaft, zum Einkaufen oder auch zur Arbeit. <br />
Für sie war es ein Kindheitstraum gewesen, für ihn ein unbewusst stetig gewachsener Wunsch, seitdem sie vor mittlerweile beinahe neun Jahren zusammengefunden hatten. <br />
<br />
Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie sich daran erinnerte, wie sie sich begegnet waren. Es hatte an dem Tag in Strömen geregnet, sie verschlafen, was ihr sonst nie passierte und dann war zu allem Ãberfluss das Auto nicht mehr angesprungen. Kurz nachdem sie die Haltestelle, trotz Regenschutz ziemlich durchweicht, erreicht hatte, war er dazu gestoÃen &#8211; nass bis auf die Haut. Den Schirm hatte er ein paar Tage zuvor bei seiner Schwester vergessen, wo er zu dem Zeitpunkt immer noch gut geschützt im Trocknen lag, weil er es nicht geschafft hatte nochmal vorbei zu fahren. Sie hatte erfahren, dass er jeden Tag den Bus benutzte, weil es ihn günstiger kam und die Universität, an der er in seinem letzten Studienjahr war, auch nur ein Katzensprung von der Station, wo er austeigen musste, entfernt lag. Von da an hatte sie begonnen auch den Bus zu nehmen. Erst nur ein oder vielleicht zwei Mal in der Woche, dann immer regelmäÃiger. Bis er dann plötzlich nicht mehr an die Haltestelle kam und mitfuhr. Erst hatte sie gedacht, sein Stundenplan hätte sich vielleicht geändert oder er sei umgezogen. Doch dann war eine Kollegin von ihr beim Dekorieren so unglücklich mit dem FuÃ umgeknickt, dass sie mit ihr vorsichtshalber in das örtliche Krankenhaus gefahren war. <br />
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Während der endlosen Wartezeit auf einen Arzt, hatte sie sich einen dieser Kaffees aus dem Automaten holen wollen. Sie konnte sie nicht leiden, weil sie wie eingeschlafene WasserfüÃe schmeckten, aber sie wollte etwas in den Händen halten, ihre Sorge und die Unruhe vertreiben. Denn wenn man sie danach gefragt hätte, hätte sie die Schuld auf sich genommen. Die Dekoration hatte an diesem Tag unter ihrer Verantwortung gelegen und sie hatte sie einfach weiter gereicht. Abgegeben an die Kollegin, die zu der Zeit auf dem Weg in einen Operationssaal war, wegen eines Bruches des Sprunggelenkes. <br />
Sie hatte schon damals Krankenhäuser nicht besonders gern gemocht und jede Möglichkeit vermieden hinein zu gehen, seitdem sie als kleines Kind hatte zusehen müssen, wie ihre zwei Jahre ältere Schwester in so einen klinkersteinernden Höllenschlund geschoben worden war und nie wieder hinaus kam. <br />
Natürlich hatte sie sich auf dem Rückweg prompt verlaufen und musste eine der anwesenden Krankenschwestern, die gerade aus einem der Zimmer kam, um Hilfe bitten. Während diese ihr freundlich den für sie schnellsten Weg erklärte, war ihr Blick zufällig in den kleinen Zweibettraum gerutscht. Als Folge waren die Erklärungen der Schwester binnen weniger Sekunden zu einem undeutlichen Kauderwelsch geworden und sie zu einer menschlichen Statue. Er hatte in dem Bett gelegen, leichenblass, mit Schläuchen verbunden, einen Arm von der Hand bis zu der Schulter in Gips, die Augen geschlossen. Wie die Krankenschwester, der ihr Verhalten nicht unentdeckt geblieben war, ihr erzählte, hatte er einen Unfall gehabt; war beim Wandern mit Freunden an einer kleineren Klippe weggerutscht, abgestürzt und auf einem Vorsprung gelandet. <br />
Er hätte Glück gehabt, dass der Sturz nicht all zu tief gewesen war. Jedoch tief genug, um ihm die Schulter auszukugeln, den Arm und mehrere Rippen zu brechen und seine Milz in Mitleidenschaft zu ziehen. All das hatte sie von ihm und seinem Arzt erfahren, nachdem er eine gute Woche später endlich aus dem künstlichen Koma aufgeweckt worden war. Seitdem hatten sie, mit Ausnahme eines Wochenendes, keinen Tag mehr ohne einander verbracht &#8211; bis heute.<br />
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Sie lächelte bei dem Gedanken und spähte für einige Atemzüge in Richtung der Standuhr, die mit ihrem dunklem Holz, dem kupferfarbenen Pendel und der verzierten kleinen Glasfront sehr edel wirkte. In dem Halbdunkel des Raumes waren die römischen Zahlen auf dem vergilbten Ziffernblatt kaum noch erkennbar. Unabhängig davon, funktionierte sie noch einwandfrei. <br />
Sie hegte ja die leise Vermutung, dass die Uhr noch einige Jahre älter war, als ihnen bei der Begutachtung angegeben worden war. Eine Annahme, der sowohl er als auch der Experte widersprachen, doch im Gegensatz zu ihr, hatten sie auch nicht die kleinen Kratzer auf der Innenseite des vorderen rechten FuÃes bemerkt. Ihr selbst war es auch nur aufgefallen, weil ihr während des Nähens ein Fingerhut vom Tisch gefallen und unter die Uhr gerollt war. Beim herausfischen hatte sie irritiert die kleinen Kratzer bemerkt. Erst hatte sie sich geärgert, weil die Uhr damit doch nicht völlig unversehrt gewesen war, doch dann war ihr &#8211; im Schein der Taschenlampe &#8211; etwas Seltsames ins Auge gefallen und sie hatte eine Lupe geholt. Wenn sie sich nicht völlig täuschte, hatte irgendwer, aus welchen Gründen auch immer, mit einem Messer oder anderem spitzen Gegenstand die Zahl 1894 und die Initialen A/L eingeritzt. Was nichts anderes bedeutete, als dass diese Standuhr mindestens eine Generation älter sein musste, als ihnen bescheinigt worden war. <br />
<br />
Der bis dahin sachte Wind war mittlerweile stärker geworden und pfiff eine unheilvolle Melodie um das Haus, drückte den Regen böenartig gegen das langgezogene halbrunde Giebelfenster, so dass ein Blick nach drauÃen immer mehr erschwert wurde. Auf sie wirkte es fast ein wenig, als hätte die Scheibe stellenweise ihre Konsistenz verändert und müsste nur noch aufgefangen werden. Aufgefangen, wie ihre Gedanken, die wie dicke Regentropfen durch ihren Kopf wirbelten und immer wieder gegen die Mauer aus Knochen und verschiedenen Hautschichten stieÃen oder durch ihre Augen nach drauÃen drangen und an ihren Wangen hinabliefen - so wie jetzt im Moment. Sie wischte sich mit einer Hand über ihr Gesicht, versuchte den salzigen Bach entgegen zu wirken, scheiterte jedoch kläglich an der selbstgestellten Aufgabe. <br />
Nach einem Taschentuch greifend spürte sie unvermittelt eine Hand auf ihrer Schulter, zuckte leicht zusammen. Sie hatte ihn nicht kommen hören. Er musste die Tür sehr behutsam geöffnet haben, um sie nicht zu stören. Eine der vielen Eigenschaften, die sie an ihm so liebte. Sie wollte sich zu ihm umdrehen, aufstehen und ihn bei sich haben, ihn spüren, sie wollte mit ihm reden, ihn wegschicken und versichern, dass mit ihr alles in Ordnung wäre, doch noch bevor sie Gelegenheit dazu hatte eine Entscheidung zu fällen, legte er bereits den zweiten Arm um sie, setzte sich ebenfalls auf die Couch und zog sie näher an sich heran, so dass sie schlieÃlich an ihm lehnte, wie an einem Kissen. Erleichert lieÃ sie ihren Kopf zurück an sein Schulterblatt sinken, kuschelte sich an ihn und genoss die Nähe und die Wärme, die von ihm ausging. <br />
&#8222;Niemand zwingt dich jetzt zu einer Entscheidung&#8220;, flüsterte er kaum hörbar. &#8222;Lass dir die Zeit, die du brauchst.&#8220; Liebevoll strich er die Tränen, welche bereits weniger wurden, beiseite und lächelte, als er bemerkte, dass sie sich auch darum bemühte. Sie wollte den Mund öffnen, um ihn etwas zu fragen, doch er schüttelte nur leicht den Kopf. Also sah sie erneut in Richtung des Fensters, beobachtete den Regen beim Malen an der Scheibe und vermeinte &#8211; nach wenigen Atemzügen &#8211; ein beinahe tonloses <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">&#8218;immer&#8216;</span> zu hören. Als sie ihren Kopf umwandte, blickte er sie ein wenig fragend an, aber etwas an der Art sagte ihr, dass sie sich nicht geirrt hatte. Sie schenkte ihm ein dankbares Lächeln. Ein Lächeln, welches ihm noch sehr lange in Erinnerung bleiben würde, doch davon ahnte sie in diesem Moment nichts.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[A christmas story]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4885</link>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 14:27:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=14702">Halie</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4885</guid>
			<description><![CDATA[Titel: A christmas story<br />
  Autor: Ich / NorthernCali<br />
  Genre: Nichts bestimmtes ..<br />
  Pairing: ... J / R<br />
  Raiting: R-6, <br />
  Disclaimer: Alles gehört ASP, mir gehören eventuell einige Charaktere  die noch auftauchen werden. Ich ziehe keine finanziellen Nutzen aus der  Sache. <br />
  Bemerkungen: <br />
<br />
Liebe Leute,<br />
Das hier ist heute Vormittag meinen Gedanken entsprungen, und da sowieso bald Weihnachten ist, dachte ich .. ich poste es mal.<br />
Es ist ein one-shot (höchstwahrscheinlich) und sicher nicht meine beste Arbeit aber was solls.<br />
Es passt zur Weihnachtszeit , also seht selbst .<br />
<br />
Feedback wäre ganz toll . (Ist ja bald Weihnachten <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/grin.gif" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />)<br />
<br />
 I. A Christmas story<br />
  Mit zusammengepressten Lippen &#8211; um die Unschönen Worte, die ihm wie Schneebälle durch den Kopf jagten nicht laut auszusprechen - versuchte er den Kinderwagen vorwärts zu schieben. <br />
  Seinen Bemühungen blieb der Erfolg verwehrt, die vier kleinen Räder des Buggys drehten sich zum wiederholten Male in entgegengesetzte Richtungen, so dass er einfach nicht vorwärts kam. <br />
  Innerlich wurde er wütend, verkniff es sich aber in der Gegenwart seines Babys laut zu fluchen, stattdessen trat er mit seinen schwarzen Hugo Boss Schuhen gegen einen der aufgeschütteten Schneehaufen. So war es besser, denn er würde ganz bestimmt nicht dafür verantwortlich sein, dass die ersten Worte seines Sohnes aus Schimpftiraden bestanden, jetzt da er in einen Alter war wo er die Sprachmelodien von Stimmen wahrnehmen konnte und Laute aus seiner Umwelt speicherte. Zumindest erinnerte ihm seine Frau andauernd daran, weil sie es in einem ihrer hundert Babybücher gelesen hatte, womit Fluchen für ihn ab diesem Zeitpunkt tabu gewesen war.<br />
  Beim Gedanken an seine Frau schüttelte er den Kopf und verzog den Mund zu einem schiefen Lächeln, sie war es, die ihm diese Situation hier erst eingebrockt hatte. Sie und ihre Mutter. <br />
  Er erinnerte sich noch bis ins Detail, an die Diskussion vor einigen Monaten, in der Kinderwagenabteilung des örtlichen Babies &#8220;R&#8220; Us. Ihm hatte ein sportlicher, stabiler, dunkelblauer Buggy mit groÃen Gummireifen zugesagt, praktisch für alle Jahreszeiten, aber seine Einwände waren &#8211; wie so oft - gekonnt ignoriert worden. Stattdessen hatten sie sich für ein beigefarbenes, futuristisch wirkendes Modell mit ausklappbarer Sonnenblende, farblich abgestimmten FuÃsack und integrierten 5 Punkt Gurtsystem &#8222;entschieden&#8220;. <br />
  Und das hatte er nun davon, er steckte mit diesem Teil, am eiskalten Mittag des 24. Dezembers, in der Nähe des berühmten Eislaufplatzes im Central Park fest. <br />
  Nachdenklich fuhr er sich durch das dunkle Haar, befreite es von ein paar Schneeflocken und betrachtete dann seinen schlafenden Sohn, den seine Familie und Freunde nur sein &#8222;Mini &#8211; Ich&#8220; nannten. Grinsend stellte er fest, dass sie Recht hatten: Die noch wenigen, aber dafür ziemlich dicken schwarzen Haare auf seinen kleinen noch etwas unförmigen Köpfchen, den Mund den er selbst jetzt beim schlafen an einer Seite leicht nach unten gezogen hatte und die Nase, das alles hatte er eindeutig von seinem Vater. Doch hatte sein Sohn die Augen geöffnet, erkannte man darin sofort seine Mutter wieder.<br />
  Vorsichtig hob er ihn aus dem Kinderwagen, bedacht darauf ihn nicht zu wecken, nachdem er vor kurzem endlich eingeschlafen war, und manövrierte anschlieÃend den Buggy aus dem Schneehaufen. <br />
  Zärtlich strich er seinen Sohn über die leicht geröteten Wangen, sechs Monate waren seit seiner Geburt beinahe vergangen, trotzdem kam es ihm wie gestern vor, als er das kleine zerknautschte Bündel das erste Mal in den Armen gehalten hatte.<br />
  Mittlerweile war er zwar um einige Zentimeter gewachsen, aber immer noch ein Stückchen zu klein für den Rentieranzug in dem ihn seine Mutter gesteckt hatte. Das Ganze bestand aus einem braunen Plüschstoff mit roten Nähten und zwei kleinen Geweihen die an der Kapuze befestigt waren. Wenn es um Weihnachten ging, machte seine Frau nicht mal vor ihrem Erstgeborenen halt.<br />
  &#8222;Deine Mum ist verrückt, aber sie liebt dich&#8220; seufzte er und legte seinen Sohn zurück in den Kinderwagen.<br />
  Langsam kämpfte sich die Sonne ihren Weg durch die tiefhängenden Wolken frei, und er beschloss sich zumindest bis zu den Strawberry Fields durchzukämpfen. Nach den Weihnachtsfeiertagen würde er einen neuen Buggy kaufen.<br />
  Auch wenn er den Washington Square Park liebte, so freundete er sich doch langsam mit dem Central Park an, vor allem lag er nur zwei Blocks von ihrem Apartment entfernt. Das einzige was ihm an diesem Park missfiel waren die Menschenmassen, die selbst an Heiligabend nicht fern blieben. Während er die tiefverschneiten Wege entlang spazierte, beobachtete er Kinder die sich gegenseitig mit Schnee einrieben, ältere Ehepaare die verbotenerweise die Tauben fütterten und ein paar Obdachlose die auf der Parkbank in der Sonne saÃen. <br />
  Nach einer viertel Stunde erreichte er sein Ziel, die Strawberry Fields &#8211; ein Garten der zum Gedenken an den längst verstorbenen John Lennon errichtet worden war &#8211; neugierig betrachtete kurz das zwischen hunderten kleinen Mosaiken im Boden eingelassene Wort &#8222;Imagine&#8220; und kaufte sich dann bei einen der zahlreichen Stände einen dampfendheiÃen Kaffee.<br />
  Danach platzierte er sich auf einen der Holzbänke mit Blick auf den kleinen See, den Kinderwagen neben sich. Seine silberne Armbanduhr zeigte kurz nach halb Eins an, mindestens bis Punkt ein Uhr hatte sie ihm aus der Wohnung verbannt, damit sie den letzten Schliff bei der Weihnachtsdekoration vornehmen konnte, was er nervlich nicht durchgestanden hätte. Das hatte sie wohl gewusst, sie kannte ihn einfach zu gut.<br />
  Aus der Tasche seines Mantels fischte er &#8222;The old man and the sea&#8220; von Hemingway hervor und begann zu lesen. Nach 8 Seiten wachte sein Sohn auf, er schrie oder weinte nicht, sondern plapperte in &#8222;Da Da Da&#8220; Manier vor sich hin.<br />
  &#8222;Hey Mister, deine Mum lässt uns erst in einer viertel Stunde wieder in die Wohnung&#8220;, beschwerte er sich mit gespielt strenger Stimme und hob seinen Sohn aus dem Buggy. Zusätzlich wickelte er ihn noch in eine Decke ein und setzte ihn dann auf seine Knie, gemeinsam starrten sie auf die verschneite Winterlandschaft des Parks. Als der Kleine andauernd versuchte in den Schnee zu greifen, formte er für ihn einen Schneeball zusammen und drückte ihm diesen in die Hand, vergnügt quietschte sein Sohn auf.<br />
  Hätte ihm in seiner &#8222;rebellischen Phase&#8220; jemand erzählt, dass er Mal mit Frau und Kind enden würde, er hätte es um kein Geld der Welt geglaubt. <br />
  Aber kam es nicht immer anders als man selbst dachte?<br />
  Heute, im Alter von 31 Jahren konnte er nichts anderes tun als diese Frage mit &#8222;Ja&#8220; zu beantworten.<br />
  Angefangen hatte alles mit einem kleinen Buchladen irgendwo in Philadelphia, nach jahrelanger harter Arbeit gehörte ihm heute einer der drei gröÃten Verlage der Ost Küste. Das las sich wohl gut auf seinem Lebenslauf, doch in der Zeit hatte er auch viele Rückschläge in Kauf nehmen müssen. Aber all das hatte ihm zu dem gemacht was er heute war. <br />
  Fremde Menschen hielten ihn wohl aufgrund seiner Erscheinung für einen dieser &#8222;spieÃigen Anzugträger&#8220; mit teuren Autos und Unmengen an Geld. Das letztere stimmte wohl, aber es war ihm gleichgültig, zugegeben es machte vieles einfacherer, aber es bedeutete ihm rein gar nichts.<br />
  Dinge die ihm wirklich wichtig waren, konnte er an einer Hand abzählen, und eines davon hielt er gerade in seinen Händen.<br />
  In diesem Moment wollte sich der Kleine eine Portion Schnee in den Mund stecken, was sein Vater jedoch rechtzeitig verhindern konnte und das weiÃe etwas aus den zarten Fingern nahm. Daraufhin zappelte sein Sohn herum und etwas Spucke lief ihm über das Kinn, was er sofort mit einer Windel beseitigte. <br />
  Er hob seinen Sohn mit ausgestreckten Armen in die Höhe und warf ihn ein paar Mal in die Höhe, die eisblauen Babyaugen strahlten ihn glücklich an.<br />
  &#8222;So, Regel Nummer eins unter uns Männern, lass dich niemals von einem Schwan pieken&#8220; schmunzelte er und stupste mit dem Zeigefinger leicht auf den Arm seines Sohnes, was diesem unglaublich zu amüsieren schien.<br />
  &#8222;Regel Nummer zwei, gehe niemals mit jemanden über einen Steg der wütend auf dich ist, das könnte böse enden&#8220; zwinkerte er dem kleinen Jungen zu, der auf seinen Knien auf und ab hüpfte.<br />
  &#8222;Regel Nummer drei &#8211; das ist die allerwichtigste Regel &#8211; wenn dir je jemand weh tun sollte, dann kommst du zu Daddy und der erledigt ihn dann&#8220; <br />
   <br />
  &#8222;Hey, Mr. Mariano &#8211; fröhliche Weihnachten&#8220; rief ihm eine tiefe, kratzige Stimme zu, hastig fuhr er herum, als er die Gestalt erkannte die auf ihn zu watschelte konnte er sich ein schiefes Grinsen einfach nicht verkneifen.<br />
  &#8222;Hey Sam, frohe Weihnachten&#8220; erwiderte er und schüttelte ihm die schmutzige Hand. <br />
  &#8222;Ich wollte mich nur noch einmal für die Schuhe bedanken, sie sitzen beinahe perfekt&#8220; grinste dieser zurück und schob seinen Einkaufswagen ein Stück zur Seite.<br />
  Sam Curwen war ein 65 Jähriger grauhaariger Puerto Ricaner, der in einem Obdachlosenheim einige StraÃen weiter lebte. Als Jess vor mittlerweile 4 Jahren in das Apartment eingezogen war, hatten sich die beiden kennen gelernt und auf Anhieb verstanden. Sam hatte alles verloren, zuerst seinen Job, dann sein Haus und am Ende noch seine Ehefrau und die drei Kinder, doch trotzdem hatte er von Jess nie Geld angenommen. Aufgrund dessen brachte er ihm regelmäÃig alte Schuhe, Mäntel oder Decken, ab und zu kaufte er ihm eine Packung Zigaretten, welche Sam als &#8222;das letzte was ihm geblieben war&#8220; bezeichnete. Vor einigen Monaten hatte er, als Sam krank wurde, ihm einen Platz im Obdachlosenheim besorgt, wo er wenigstens eine medizinische Grundversorgung erhielt.<br />
  &#8222;Kein Problem, Sam. Wann immer du etwas brauchst&#8220; antwortete Jess aufrichtig, und klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter.<br />
  &#8222;Das geht schon, im Obdachlosenheim gibt es jetzt um vier eine warme Suppe und danach für jeden ein Stück Truthahn, und ich will früher dort sein um einen guten Platz in der Warteschlange zu bekommen&#8220; lächelte dieser und leckte sich mit der Zunge über die Lippen. &#8222;Und dem kleinen Mann da drinnen geht&#8217;s gut?&#8220; fügte er hinzu und zeigte auf den Kinderwagen.<br />
  &#8222;Gerade wieder eingeschlafen&#8220; nickte Jess.<br />
  &#8222;Oh! GenieÃen Sie das Alter in dem sie noch nicht zurückreden können, so etwas kommt nie wieder&#8220; seufzte Sam mit einen Funken Wehmut in der Stimme.<br />
  &#8222;Ich freue mich aber auch schon auf die Zeit, wenn er weiÃ wie eine Toilette funktioniert und sie auch alleine aufsucht&#8220; erklärte er und schob den Buggy sanft vor und zurück, damit der Kleine nicht wieder aufwachte.<br />
  &#8222;Ãbrigens, ich habe vorher kurz ihre Frau gesehen, drei Männer haben zwei Weihnachtsbäume nach oben getragen&#8220; berichtete Sam, während er auf die Eingangstür des Apartments nur ein paar Häuser weiter zeigte.<br />
  &#8222;Dann sollte ich mal besser hochgehen, denn wir haben eigentlich schon einen Baum&#8220; schüttelte er fassungslos den Kopf und reichte dem älteren Mann zum Abschied noch einmal die Hand.<br />
  &#8222;Ein schönes Fest, Mr. Mariano&#8220; <br />
  &#8222;Ihnen auch, Sam! Passen Sie auf sich auf&#8220; nickte Jess ihm zu.<br />
   <br />
  Schon als er vor der noch verschlossenen Eingangstür stand und den Schlüssel ins Schloss steckte, vernahm er von innen laute Weihnachtsmusik. Mit dem rechten Knie drückte er die Tür auf und schob den Kinderwagen in das Innere des Apartments, rasch zog er Mantel und Schuhe aus. Bereits der Vorraum strotzte nur vor Dekoration, die Lichterketten auf dem Spiegel, die roten Kerzen auf dem Tischchen neben dem Telefon, und der kleine Schneemann aus Plastik der in der Ecke stand und ein &#8222;Welcome Home&#8220; Schild hielt.<br />
  &#8222;Welcome to crazy town, Anthony&#8220; flüsterte Jess und nahm seinen Sohn aus dem Buggy und befreite ihm von seinem Rentierkostüm.<br />
  Mit dem kleinen auf dem Arm marschierte er in Richtung Wohnzimmer, oder besser gesagt das was einmal sein Wohnzimmer gewesen war. Im Radio lief &#8222;Santa Claus is cominÂ´ to town&#8220; auf voller Lautstärke.<br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">You better watch out <br />
You better not cry <br />
You better not pout <br />
I'm telling you why <br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town</span></div>
</div>
  Ein groÃer mit unglaublich vielen bunten Kugeln behängter Weihnachtsbaum stand in der Ecke, darunter stapelten sich schon zahlreiche Geschenke in allen GröÃen und Formen. Ein Rentier, in der GröÃe eines Hundes, das Santa Claus Schlitten hinterher zog, stand neben dem überladenen Bücheregal auf dem Boden. Vor dem Kamin hingen die traditionellen Weihnachtssocken, verziert mit den Namen der Bewohner. Den Couchtisch hatte seine Frau mit Tannenwipfeln und Kunstschnee dekoriert, Anthony griff neugierig nach einen der Weihnachtsfiguren auf dem Kamin.<br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">He's making a list, <br />
Checking it twice; <br />
Gonna find out who's naughty or nice. <br />
Santa Claus is coming to town<br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town</span></div>
</div>
  Aus der Küche vernahm er das Klappern von Tellern und Töpfen, Geräusche die für seine Frau nicht gerade typisch waren.<br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">He sees you when you're sleeping <br />
He knows when you're awake <br />
He knows if you've been bad or good <br />
So be good for goodness sake</span></div>
</div>
  Auf dem Weg in die Küche durchquerte er das Esszimmer, in dessen Ecke ebenfalls ein kleinerer, jedoch nicht minder üppig geschmückter Weihnachtsbaum stand. Vor einer Stunde als er das Apartment verlassen hatte, war er eindeutig noch nicht dagewesen. Der Esstisch war bereits festlich in Rot und Gold gedeckt, die Kerzenständer in Sternenform poliert.<br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">With little tin horns and little toy drums<br />
Rooty toot toots and rummy tum tums<br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town</span></div>
</div>
  Wie ein Agent auf geheimer Mission &#8211; nur mit Baby auf dem linken Arm &#8211; lugte er um die Ecke in die Küche. Da stand sie, seine Frau, mit dem FuÃ zur Musik wippend, die Arbeitsfläche überladen mit kleinen Zuckerstangen, Gummibärchen, Schokosplitter und ähnlichem, die sie auf dem Lebkuchenhaus vor ihr platzierte. Hochkonzentriert kniff sie die Augen zusammen, das braune Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, um ja keine Stelle des Lebkuchens zu vergessen. Sie hatte ihn noch gar nicht bemerkt, so vertieft war sie in ihre Arbeit.<br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">He sees you when you're sleeping <br />
He knows when you're awake <br />
He knows if you've been bad or good<br />
So be good for goodness sake <br />
Goodness sake</span></div>
</div>
  &#8220;Hatten wir nicht gesagt, dass ein groÃer Baum genug ist?&#8221; sagte er, an den Türstock gelehnt, mit lauter Stimme um die Musik zu übertönen. <br />
  &#8222;Oh mein Gott, Jess! Du hast mich erschreckt&#8220; fuhr sie herum und verstreute dabei ein paar grüne und rote M&amp;MÂ´s auf den Küchenboden. Lächelnd tänzelte sie zu ihm hinüber, gab ihm einen flüchtigen Kuss auf den Mund und wandte sich dann ihren Sohn zu.<br />
  &#8222;Hallo mein Schätzchen, hat Daddy gut auf dich aufgepasst, zumindest bist du noch ganz&#8220; kicherte sie scherzhaft und küsste ihren Sohn auf die Stirn. <br />
  Jess verdrehte die Augen, nicht wegen ihrer sarkastischen Bemerkung, sondern dem roten Weihnachtspulli mit dem riesigen Schneemann Gesicht den sie trug. <br />
  &#8222;Wo ist der dritte Weihnachtsbaum, Rory?&#8220; wollte er betont ruhig wissen und sah sie forschend an.<br />
  &#8222;Nicht so mürrisch, mein Lieber! Ich hab für Anthony und dich schon jetzt ein Geschenk, ich war vorher noch kurz bei MacyÂ´s&#8220; kicherte sie freudenstrahlend und zwängte sich an ihm vorbei aus der Tür. Seufzend folgte er ihr, das konnte nichts Gutes bedeuten. <br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">You better watch out <br />
You better not cry <br />
You better not pout <br />
I'm telling you why <br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming<br />
Santa Claus is coming<br />
Santa Claus is coming to town</span></div>
</div>
  Lächelnd zauberte sie zwei Tüten hinter ihrem Rücken hervor, auffordernd hielt sie ihm diese unter die Nase. Resignierend reichte er Rory ihren gemeinsam Sohn, und drehte die Einkaufstüte um, so dass der Inhalt auf die Couch fiel. Zum Vorschein kamen zwei blaue Weihnachtspullover mit Rentieren und Weihnachtsmännern als Motiv, einer in GröÃe L, der andere winzig klein. Oh, nein &#8230; sie hatte doch nicht etwa &#8230;<br />
  &#8222;Einer ist für dich und einer für Anthony&#8220; kreischte seine Frau und klatschte vor Entzücken in die Hände. <br />
  &#8222;Nur über meine Leiche, Rory&#8220; entgegnete Jess, er hatte noch nie einen so hässlichen Sweater gesehen.<br />
  &#8222;Jetzt hab dich doch nicht so, Luke hat von meiner Mum denselben bekommen! Damit ihr drei Männer im Partnerlook seid&#8220; kicherte sie, und machte sich daran ihren Sohn den Pullover überzuziehen.<br />
  Er verstand den ganzen Zirkus rund um Weihnachten nicht wirklich, der von Rory wie ein Heiligtum zelebriert wurde, und jetzt wo Anthony da war, hatte das ganze neue Dimensionen angenommen. Unfassbare Dimensionen. <br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Coming to town<br />
Santa's a busy man he has no time to play<br />
He's got millions of stockings to fill on Christmas day<br />
Santa Claus is coming to town<br />
Coming to town<br />
Santa Claus is coming to town<br />
Coming to town</span></div>
</div>
  Luke und Lorelai würden in ungefähr 3 Stunden hier auftauchen, um mit ihnen gemeinsam Weihnachten zu feiern, das erste Mal dass sie hier in New York feierten und nicht in Stars Hollow. Heute Abend würde es ein Festessen geben, danach würden sie Weihnachtslieder singen und am Ende des Abends würden sich Lorelai und Rory wieder total abgedrehte Spiele ausdenken, bei denen Jess und sein Onkel nur die Augen verdrehten. Luke und Lorelai würden anschlieÃend im Gästezimmer übernachten, und bei Tagesausbruch würde sich seine verrückte Frau mit ihrer ebenso verrückten Mutter auf die Geschenke unter dem Baum stürzten. <br />
  Nein, sein Leben war nicht so verlaufen wie er es erwartet hatte, es war um so vieles besser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Titel: A christmas story<br />
  Autor: Ich / NorthernCali<br />
  Genre: Nichts bestimmtes ..<br />
  Pairing: ... J / R<br />
  Raiting: R-6, <br />
  Disclaimer: Alles gehört ASP, mir gehören eventuell einige Charaktere  die noch auftauchen werden. Ich ziehe keine finanziellen Nutzen aus der  Sache. <br />
  Bemerkungen: <br />
<br />
Liebe Leute,<br />
Das hier ist heute Vormittag meinen Gedanken entsprungen, und da sowieso bald Weihnachten ist, dachte ich .. ich poste es mal.<br />
Es ist ein one-shot (höchstwahrscheinlich) und sicher nicht meine beste Arbeit aber was solls.<br />
Es passt zur Weihnachtszeit , also seht selbst .<br />
<br />
Feedback wäre ganz toll . (Ist ja bald Weihnachten <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/grin.gif" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />)<br />
<br />
 I. A Christmas story<br />
  Mit zusammengepressten Lippen &#8211; um die Unschönen Worte, die ihm wie Schneebälle durch den Kopf jagten nicht laut auszusprechen - versuchte er den Kinderwagen vorwärts zu schieben. <br />
  Seinen Bemühungen blieb der Erfolg verwehrt, die vier kleinen Räder des Buggys drehten sich zum wiederholten Male in entgegengesetzte Richtungen, so dass er einfach nicht vorwärts kam. <br />
  Innerlich wurde er wütend, verkniff es sich aber in der Gegenwart seines Babys laut zu fluchen, stattdessen trat er mit seinen schwarzen Hugo Boss Schuhen gegen einen der aufgeschütteten Schneehaufen. So war es besser, denn er würde ganz bestimmt nicht dafür verantwortlich sein, dass die ersten Worte seines Sohnes aus Schimpftiraden bestanden, jetzt da er in einen Alter war wo er die Sprachmelodien von Stimmen wahrnehmen konnte und Laute aus seiner Umwelt speicherte. Zumindest erinnerte ihm seine Frau andauernd daran, weil sie es in einem ihrer hundert Babybücher gelesen hatte, womit Fluchen für ihn ab diesem Zeitpunkt tabu gewesen war.<br />
  Beim Gedanken an seine Frau schüttelte er den Kopf und verzog den Mund zu einem schiefen Lächeln, sie war es, die ihm diese Situation hier erst eingebrockt hatte. Sie und ihre Mutter. <br />
  Er erinnerte sich noch bis ins Detail, an die Diskussion vor einigen Monaten, in der Kinderwagenabteilung des örtlichen Babies &#8220;R&#8220; Us. Ihm hatte ein sportlicher, stabiler, dunkelblauer Buggy mit groÃen Gummireifen zugesagt, praktisch für alle Jahreszeiten, aber seine Einwände waren &#8211; wie so oft - gekonnt ignoriert worden. Stattdessen hatten sie sich für ein beigefarbenes, futuristisch wirkendes Modell mit ausklappbarer Sonnenblende, farblich abgestimmten FuÃsack und integrierten 5 Punkt Gurtsystem &#8222;entschieden&#8220;. <br />
  Und das hatte er nun davon, er steckte mit diesem Teil, am eiskalten Mittag des 24. Dezembers, in der Nähe des berühmten Eislaufplatzes im Central Park fest. <br />
  Nachdenklich fuhr er sich durch das dunkle Haar, befreite es von ein paar Schneeflocken und betrachtete dann seinen schlafenden Sohn, den seine Familie und Freunde nur sein &#8222;Mini &#8211; Ich&#8220; nannten. Grinsend stellte er fest, dass sie Recht hatten: Die noch wenigen, aber dafür ziemlich dicken schwarzen Haare auf seinen kleinen noch etwas unförmigen Köpfchen, den Mund den er selbst jetzt beim schlafen an einer Seite leicht nach unten gezogen hatte und die Nase, das alles hatte er eindeutig von seinem Vater. Doch hatte sein Sohn die Augen geöffnet, erkannte man darin sofort seine Mutter wieder.<br />
  Vorsichtig hob er ihn aus dem Kinderwagen, bedacht darauf ihn nicht zu wecken, nachdem er vor kurzem endlich eingeschlafen war, und manövrierte anschlieÃend den Buggy aus dem Schneehaufen. <br />
  Zärtlich strich er seinen Sohn über die leicht geröteten Wangen, sechs Monate waren seit seiner Geburt beinahe vergangen, trotzdem kam es ihm wie gestern vor, als er das kleine zerknautschte Bündel das erste Mal in den Armen gehalten hatte.<br />
  Mittlerweile war er zwar um einige Zentimeter gewachsen, aber immer noch ein Stückchen zu klein für den Rentieranzug in dem ihn seine Mutter gesteckt hatte. Das Ganze bestand aus einem braunen Plüschstoff mit roten Nähten und zwei kleinen Geweihen die an der Kapuze befestigt waren. Wenn es um Weihnachten ging, machte seine Frau nicht mal vor ihrem Erstgeborenen halt.<br />
  &#8222;Deine Mum ist verrückt, aber sie liebt dich&#8220; seufzte er und legte seinen Sohn zurück in den Kinderwagen.<br />
  Langsam kämpfte sich die Sonne ihren Weg durch die tiefhängenden Wolken frei, und er beschloss sich zumindest bis zu den Strawberry Fields durchzukämpfen. Nach den Weihnachtsfeiertagen würde er einen neuen Buggy kaufen.<br />
  Auch wenn er den Washington Square Park liebte, so freundete er sich doch langsam mit dem Central Park an, vor allem lag er nur zwei Blocks von ihrem Apartment entfernt. Das einzige was ihm an diesem Park missfiel waren die Menschenmassen, die selbst an Heiligabend nicht fern blieben. Während er die tiefverschneiten Wege entlang spazierte, beobachtete er Kinder die sich gegenseitig mit Schnee einrieben, ältere Ehepaare die verbotenerweise die Tauben fütterten und ein paar Obdachlose die auf der Parkbank in der Sonne saÃen. <br />
  Nach einer viertel Stunde erreichte er sein Ziel, die Strawberry Fields &#8211; ein Garten der zum Gedenken an den längst verstorbenen John Lennon errichtet worden war &#8211; neugierig betrachtete kurz das zwischen hunderten kleinen Mosaiken im Boden eingelassene Wort &#8222;Imagine&#8220; und kaufte sich dann bei einen der zahlreichen Stände einen dampfendheiÃen Kaffee.<br />
  Danach platzierte er sich auf einen der Holzbänke mit Blick auf den kleinen See, den Kinderwagen neben sich. Seine silberne Armbanduhr zeigte kurz nach halb Eins an, mindestens bis Punkt ein Uhr hatte sie ihm aus der Wohnung verbannt, damit sie den letzten Schliff bei der Weihnachtsdekoration vornehmen konnte, was er nervlich nicht durchgestanden hätte. Das hatte sie wohl gewusst, sie kannte ihn einfach zu gut.<br />
  Aus der Tasche seines Mantels fischte er &#8222;The old man and the sea&#8220; von Hemingway hervor und begann zu lesen. Nach 8 Seiten wachte sein Sohn auf, er schrie oder weinte nicht, sondern plapperte in &#8222;Da Da Da&#8220; Manier vor sich hin.<br />
  &#8222;Hey Mister, deine Mum lässt uns erst in einer viertel Stunde wieder in die Wohnung&#8220;, beschwerte er sich mit gespielt strenger Stimme und hob seinen Sohn aus dem Buggy. Zusätzlich wickelte er ihn noch in eine Decke ein und setzte ihn dann auf seine Knie, gemeinsam starrten sie auf die verschneite Winterlandschaft des Parks. Als der Kleine andauernd versuchte in den Schnee zu greifen, formte er für ihn einen Schneeball zusammen und drückte ihm diesen in die Hand, vergnügt quietschte sein Sohn auf.<br />
  Hätte ihm in seiner &#8222;rebellischen Phase&#8220; jemand erzählt, dass er Mal mit Frau und Kind enden würde, er hätte es um kein Geld der Welt geglaubt. <br />
  Aber kam es nicht immer anders als man selbst dachte?<br />
  Heute, im Alter von 31 Jahren konnte er nichts anderes tun als diese Frage mit &#8222;Ja&#8220; zu beantworten.<br />
  Angefangen hatte alles mit einem kleinen Buchladen irgendwo in Philadelphia, nach jahrelanger harter Arbeit gehörte ihm heute einer der drei gröÃten Verlage der Ost Küste. Das las sich wohl gut auf seinem Lebenslauf, doch in der Zeit hatte er auch viele Rückschläge in Kauf nehmen müssen. Aber all das hatte ihm zu dem gemacht was er heute war. <br />
  Fremde Menschen hielten ihn wohl aufgrund seiner Erscheinung für einen dieser &#8222;spieÃigen Anzugträger&#8220; mit teuren Autos und Unmengen an Geld. Das letztere stimmte wohl, aber es war ihm gleichgültig, zugegeben es machte vieles einfacherer, aber es bedeutete ihm rein gar nichts.<br />
  Dinge die ihm wirklich wichtig waren, konnte er an einer Hand abzählen, und eines davon hielt er gerade in seinen Händen.<br />
  In diesem Moment wollte sich der Kleine eine Portion Schnee in den Mund stecken, was sein Vater jedoch rechtzeitig verhindern konnte und das weiÃe etwas aus den zarten Fingern nahm. Daraufhin zappelte sein Sohn herum und etwas Spucke lief ihm über das Kinn, was er sofort mit einer Windel beseitigte. <br />
  Er hob seinen Sohn mit ausgestreckten Armen in die Höhe und warf ihn ein paar Mal in die Höhe, die eisblauen Babyaugen strahlten ihn glücklich an.<br />
  &#8222;So, Regel Nummer eins unter uns Männern, lass dich niemals von einem Schwan pieken&#8220; schmunzelte er und stupste mit dem Zeigefinger leicht auf den Arm seines Sohnes, was diesem unglaublich zu amüsieren schien.<br />
  &#8222;Regel Nummer zwei, gehe niemals mit jemanden über einen Steg der wütend auf dich ist, das könnte böse enden&#8220; zwinkerte er dem kleinen Jungen zu, der auf seinen Knien auf und ab hüpfte.<br />
  &#8222;Regel Nummer drei &#8211; das ist die allerwichtigste Regel &#8211; wenn dir je jemand weh tun sollte, dann kommst du zu Daddy und der erledigt ihn dann&#8220; <br />
   <br />
  &#8222;Hey, Mr. Mariano &#8211; fröhliche Weihnachten&#8220; rief ihm eine tiefe, kratzige Stimme zu, hastig fuhr er herum, als er die Gestalt erkannte die auf ihn zu watschelte konnte er sich ein schiefes Grinsen einfach nicht verkneifen.<br />
  &#8222;Hey Sam, frohe Weihnachten&#8220; erwiderte er und schüttelte ihm die schmutzige Hand. <br />
  &#8222;Ich wollte mich nur noch einmal für die Schuhe bedanken, sie sitzen beinahe perfekt&#8220; grinste dieser zurück und schob seinen Einkaufswagen ein Stück zur Seite.<br />
  Sam Curwen war ein 65 Jähriger grauhaariger Puerto Ricaner, der in einem Obdachlosenheim einige StraÃen weiter lebte. Als Jess vor mittlerweile 4 Jahren in das Apartment eingezogen war, hatten sich die beiden kennen gelernt und auf Anhieb verstanden. Sam hatte alles verloren, zuerst seinen Job, dann sein Haus und am Ende noch seine Ehefrau und die drei Kinder, doch trotzdem hatte er von Jess nie Geld angenommen. Aufgrund dessen brachte er ihm regelmäÃig alte Schuhe, Mäntel oder Decken, ab und zu kaufte er ihm eine Packung Zigaretten, welche Sam als &#8222;das letzte was ihm geblieben war&#8220; bezeichnete. Vor einigen Monaten hatte er, als Sam krank wurde, ihm einen Platz im Obdachlosenheim besorgt, wo er wenigstens eine medizinische Grundversorgung erhielt.<br />
  &#8222;Kein Problem, Sam. Wann immer du etwas brauchst&#8220; antwortete Jess aufrichtig, und klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter.<br />
  &#8222;Das geht schon, im Obdachlosenheim gibt es jetzt um vier eine warme Suppe und danach für jeden ein Stück Truthahn, und ich will früher dort sein um einen guten Platz in der Warteschlange zu bekommen&#8220; lächelte dieser und leckte sich mit der Zunge über die Lippen. &#8222;Und dem kleinen Mann da drinnen geht&#8217;s gut?&#8220; fügte er hinzu und zeigte auf den Kinderwagen.<br />
  &#8222;Gerade wieder eingeschlafen&#8220; nickte Jess.<br />
  &#8222;Oh! GenieÃen Sie das Alter in dem sie noch nicht zurückreden können, so etwas kommt nie wieder&#8220; seufzte Sam mit einen Funken Wehmut in der Stimme.<br />
  &#8222;Ich freue mich aber auch schon auf die Zeit, wenn er weiÃ wie eine Toilette funktioniert und sie auch alleine aufsucht&#8220; erklärte er und schob den Buggy sanft vor und zurück, damit der Kleine nicht wieder aufwachte.<br />
  &#8222;Ãbrigens, ich habe vorher kurz ihre Frau gesehen, drei Männer haben zwei Weihnachtsbäume nach oben getragen&#8220; berichtete Sam, während er auf die Eingangstür des Apartments nur ein paar Häuser weiter zeigte.<br />
  &#8222;Dann sollte ich mal besser hochgehen, denn wir haben eigentlich schon einen Baum&#8220; schüttelte er fassungslos den Kopf und reichte dem älteren Mann zum Abschied noch einmal die Hand.<br />
  &#8222;Ein schönes Fest, Mr. Mariano&#8220; <br />
  &#8222;Ihnen auch, Sam! Passen Sie auf sich auf&#8220; nickte Jess ihm zu.<br />
   <br />
  Schon als er vor der noch verschlossenen Eingangstür stand und den Schlüssel ins Schloss steckte, vernahm er von innen laute Weihnachtsmusik. Mit dem rechten Knie drückte er die Tür auf und schob den Kinderwagen in das Innere des Apartments, rasch zog er Mantel und Schuhe aus. Bereits der Vorraum strotzte nur vor Dekoration, die Lichterketten auf dem Spiegel, die roten Kerzen auf dem Tischchen neben dem Telefon, und der kleine Schneemann aus Plastik der in der Ecke stand und ein &#8222;Welcome Home&#8220; Schild hielt.<br />
  &#8222;Welcome to crazy town, Anthony&#8220; flüsterte Jess und nahm seinen Sohn aus dem Buggy und befreite ihm von seinem Rentierkostüm.<br />
  Mit dem kleinen auf dem Arm marschierte er in Richtung Wohnzimmer, oder besser gesagt das was einmal sein Wohnzimmer gewesen war. Im Radio lief &#8222;Santa Claus is cominÂ´ to town&#8220; auf voller Lautstärke.<br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">You better watch out <br />
You better not cry <br />
You better not pout <br />
I'm telling you why <br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town</span></div>
</div>
  Ein groÃer mit unglaublich vielen bunten Kugeln behängter Weihnachtsbaum stand in der Ecke, darunter stapelten sich schon zahlreiche Geschenke in allen GröÃen und Formen. Ein Rentier, in der GröÃe eines Hundes, das Santa Claus Schlitten hinterher zog, stand neben dem überladenen Bücheregal auf dem Boden. Vor dem Kamin hingen die traditionellen Weihnachtssocken, verziert mit den Namen der Bewohner. Den Couchtisch hatte seine Frau mit Tannenwipfeln und Kunstschnee dekoriert, Anthony griff neugierig nach einen der Weihnachtsfiguren auf dem Kamin.<br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">He's making a list, <br />
Checking it twice; <br />
Gonna find out who's naughty or nice. <br />
Santa Claus is coming to town<br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town</span></div>
</div>
  Aus der Küche vernahm er das Klappern von Tellern und Töpfen, Geräusche die für seine Frau nicht gerade typisch waren.<br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">He sees you when you're sleeping <br />
He knows when you're awake <br />
He knows if you've been bad or good <br />
So be good for goodness sake</span></div>
</div>
  Auf dem Weg in die Küche durchquerte er das Esszimmer, in dessen Ecke ebenfalls ein kleinerer, jedoch nicht minder üppig geschmückter Weihnachtsbaum stand. Vor einer Stunde als er das Apartment verlassen hatte, war er eindeutig noch nicht dagewesen. Der Esstisch war bereits festlich in Rot und Gold gedeckt, die Kerzenständer in Sternenform poliert.<br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">With little tin horns and little toy drums<br />
Rooty toot toots and rummy tum tums<br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town</span></div>
</div>
  Wie ein Agent auf geheimer Mission &#8211; nur mit Baby auf dem linken Arm &#8211; lugte er um die Ecke in die Küche. Da stand sie, seine Frau, mit dem FuÃ zur Musik wippend, die Arbeitsfläche überladen mit kleinen Zuckerstangen, Gummibärchen, Schokosplitter und ähnlichem, die sie auf dem Lebkuchenhaus vor ihr platzierte. Hochkonzentriert kniff sie die Augen zusammen, das braune Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, um ja keine Stelle des Lebkuchens zu vergessen. Sie hatte ihn noch gar nicht bemerkt, so vertieft war sie in ihre Arbeit.<br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">He sees you when you're sleeping <br />
He knows when you're awake <br />
He knows if you've been bad or good<br />
So be good for goodness sake <br />
Goodness sake</span></div>
</div>
  &#8220;Hatten wir nicht gesagt, dass ein groÃer Baum genug ist?&#8221; sagte er, an den Türstock gelehnt, mit lauter Stimme um die Musik zu übertönen. <br />
  &#8222;Oh mein Gott, Jess! Du hast mich erschreckt&#8220; fuhr sie herum und verstreute dabei ein paar grüne und rote M&amp;MÂ´s auf den Küchenboden. Lächelnd tänzelte sie zu ihm hinüber, gab ihm einen flüchtigen Kuss auf den Mund und wandte sich dann ihren Sohn zu.<br />
  &#8222;Hallo mein Schätzchen, hat Daddy gut auf dich aufgepasst, zumindest bist du noch ganz&#8220; kicherte sie scherzhaft und küsste ihren Sohn auf die Stirn. <br />
  Jess verdrehte die Augen, nicht wegen ihrer sarkastischen Bemerkung, sondern dem roten Weihnachtspulli mit dem riesigen Schneemann Gesicht den sie trug. <br />
  &#8222;Wo ist der dritte Weihnachtsbaum, Rory?&#8220; wollte er betont ruhig wissen und sah sie forschend an.<br />
  &#8222;Nicht so mürrisch, mein Lieber! Ich hab für Anthony und dich schon jetzt ein Geschenk, ich war vorher noch kurz bei MacyÂ´s&#8220; kicherte sie freudenstrahlend und zwängte sich an ihm vorbei aus der Tür. Seufzend folgte er ihr, das konnte nichts Gutes bedeuten. <br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">You better watch out <br />
You better not cry <br />
You better not pout <br />
I'm telling you why <br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming to town <br />
Santa Claus is coming<br />
Santa Claus is coming<br />
Santa Claus is coming to town</span></div>
</div>
  Lächelnd zauberte sie zwei Tüten hinter ihrem Rücken hervor, auffordernd hielt sie ihm diese unter die Nase. Resignierend reichte er Rory ihren gemeinsam Sohn, und drehte die Einkaufstüte um, so dass der Inhalt auf die Couch fiel. Zum Vorschein kamen zwei blaue Weihnachtspullover mit Rentieren und Weihnachtsmännern als Motiv, einer in GröÃe L, der andere winzig klein. Oh, nein &#8230; sie hatte doch nicht etwa &#8230;<br />
  &#8222;Einer ist für dich und einer für Anthony&#8220; kreischte seine Frau und klatschte vor Entzücken in die Hände. <br />
  &#8222;Nur über meine Leiche, Rory&#8220; entgegnete Jess, er hatte noch nie einen so hässlichen Sweater gesehen.<br />
  &#8222;Jetzt hab dich doch nicht so, Luke hat von meiner Mum denselben bekommen! Damit ihr drei Männer im Partnerlook seid&#8220; kicherte sie, und machte sich daran ihren Sohn den Pullover überzuziehen.<br />
  Er verstand den ganzen Zirkus rund um Weihnachten nicht wirklich, der von Rory wie ein Heiligtum zelebriert wurde, und jetzt wo Anthony da war, hatte das ganze neue Dimensionen angenommen. Unfassbare Dimensionen. <br />
  <div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Coming to town<br />
Santa's a busy man he has no time to play<br />
He's got millions of stockings to fill on Christmas day<br />
Santa Claus is coming to town<br />
Coming to town<br />
Santa Claus is coming to town<br />
Coming to town</span></div>
</div>
  Luke und Lorelai würden in ungefähr 3 Stunden hier auftauchen, um mit ihnen gemeinsam Weihnachten zu feiern, das erste Mal dass sie hier in New York feierten und nicht in Stars Hollow. Heute Abend würde es ein Festessen geben, danach würden sie Weihnachtslieder singen und am Ende des Abends würden sich Lorelai und Rory wieder total abgedrehte Spiele ausdenken, bei denen Jess und sein Onkel nur die Augen verdrehten. Luke und Lorelai würden anschlieÃend im Gästezimmer übernachten, und bei Tagesausbruch würde sich seine verrückte Frau mit ihrer ebenso verrückten Mutter auf die Geschenke unter dem Baum stürzten. <br />
  Nein, sein Leben war nicht so verlaufen wie er es erwartet hatte, es war um so vieles besser.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[New Life, New Love]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4884</link>
			<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 21:34:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=3175">Emerson Rose</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4884</guid>
			<description><![CDATA[Hallo und guten Abend,<br />
<br />
vielleicht kennen mich noch einige der User. Bis vor knapp drei Jahren war ich hier im Forum Stammuser. Seitdem ist viel passiert, aber ich hatte damals "gedroht" ich werde auch meinen Sequel zu meiner ersten FF Moments of Life <a href="http://www.gilmoregirls.de/forum/showthread.php?t=7231" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gilmoregirls.de/forum/showthread.php?t=7231 </a><br />
hier einstellen. Falls also jemand Interesse hat, werde ich das erste Kapitel on stellen. Vorher aber die allgemeinen "Geschäftsbedingungen" <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">New Life, New Love</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teile:</span> noch keine Angabe</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Altersfreigabe:</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"> ab 12 (später auch ab 16 bzw. 18)</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Inhalt:</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"> <span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Der Sequel spielt ca. 14 Jahre nach dem Ende von MoL und befasst sich mit dem Leben der Töchter von Sarah und David. Im Besonderen geht es um die Ãlteste, Emily. <br />
</span> </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Hauptcharaktere:</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"> Emily und ihre Schwestern Hannah und Charlotte, Alyson und Ostin Green</span> als Familie. Später kommen weitere Akteure dazu. <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/grin.gif" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Disclaimer:</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"> alle  Personen sind frei erfunden, bei den Namen bin ich etwas &#8222;klauen&#8220;  gegangen, jedoch zufällige Ãhnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen  Personen sind nicht beabsichtigt</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kommentar:</span> Die Geschichte ist noch nicht gegengelesen. Wer also Fehler findet, darf sie mir gern mitteilen oder sich als Beta bei mir melden. <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
Wer Probleme mit den ganzen Namen zu Anfang hat, ich stelle gern einen Stammbaum auf. Ansonsten. Vorhang frei für<br />
<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">[FONT=&amp;quot]Teil 1[/FONT]</span></span><br />
  <br />
  <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">[FONT=&amp;quot]Sommer 2018[/FONT]</span></span><br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Em? Emily, so warte doch.&#8220; Endlich hat Jean ihre Freundin eingeholt, während diese sich umdreht und die Kopfhörer ihres MP4 Players entfernt. Ihr Gesicht erhellt sich schlagartig.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Hi Jean!&#8220; Ãberglücklich umarmen sich die Beiden, froh sich nach der langen Zeit wieder zu sehen.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Seit wann bist du wieder in der Stadt?&#8220; fragt Jean und lässt sich auf der Steinmauer nieder, die das Unigelände umgibt. Dabei mustert sie ihr Gegenüber eingehend aus groÃen blaugrauen Augen und streicht sich eine Strähne ihrer schwarzen Locken hinters Ohr.[/FONT]<br />
  <br />
  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[FONT=&amp;quot]Gut sieht Emily aus. Entspannt und erholt. Die dunkelblonden Locken sind etwas kürzer als im Frühjahr, die braunen Augen, wie immer bei Sonnenschein, versteckt hinter einer niedlichen Brille mit getönten Gläsern, blitzen fast fröhlich, als sie zu erzählen beginnt.[/FONT]</span><br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Seit Freitag, aber allein. Dad, Hannah und Charlie bleiben noch einige Tage in San Francisco. Es ist schon eigenartig. Grandpa und Jenny sind endgültig in England und das Haus wirkt mit einem Mal so riesig und einsam. Als ob nie jemand drin gewohnt hätte.&#8220; Sie senkt traurig den Blick und starrt auf ihre FüÃe, die in bunten Sandalen stecken.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Glaub mir, es war besser für deine Mom. Zum Schluss konnte man das wohl kaum noch ein Leben nennen.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ich weiÃ, und das nicht erst seit gestern. Aber wenn ich Dad vor mir sehe, wie er die letzten Stunden an Moms Bett verbracht hat, vergesse ich jede Vernunft. Sie haben so viel durch gestanden, sind durch Himmel und Hölle gegangen und jetzt soll alles vorbei sein. Das ist nicht fair.&#8220; Verlegen wischt sich Emily eine Träne aus dem Augenwinkel und lächelt dann traurig.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ich kann dir deinen Schmerz zwar nicht nehmen, aber wenn du reden magst, bin ich jederzeit für dich da.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Danke, ich komme bestimmt darauf zurück. Jetzt sollte ich allerdings gehen. Ich habe Milfort gestern Abend von Annys Vater abgeholt. Er wartet bestimmt schon ganz ungeduldig auf mich.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ok. Ich rufe vielleicht heute Abend mal durch.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ja gern. Bis dann. Bye.&#8220; Emily drückt Jean ein letztes Mal ganz fest an sich und setzt dann ihren Weg Richtung Parkplatz fort.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]                                               Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Eine gute Stunde später dreht sich der Schlüssel im Schloss. Kaum hat Emily die Tür aufgestoÃen, wird sie fast von Milfort, dem Labrador, umgerannt. Ãbermütig springt er wie ein Gummiball um sein Frauchen herum und bellt freudig.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Na SüÃer, hast du mich vermisst?&#8220; Emily legt Schlüssel und Tasche an der Garderobe im Flur ab und geht erst mal in die Küche. Einen kleinen Snack für Milfort und sich zubereiten. Dazu eine Kanne Eistee und ein schattiges Plätzchen im Garten. Etwas Zeit zum abschalten und entspannen. Das ist jetzt genau das Richtige.[/FONT]<br />
  <br />
  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[FONT=&amp;quot]Der Vormittag verlief, wie jedes Mal am Semesteranfang, hektisch. Kurse belegen, den Studentenausweis verlängern lassen, Bücher aus der Bibliothek ausleihen, den Stundenplan abholen. Und das alles mit viel Warten verbunden, noch vor dem Frühstück. Denn danach war gleich die erste Doppelstunden Psychologie mit dazu passender Hausarbeit über zwanzig Seiten.[/FONT]</span><br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Emily weiÃ schon jetzt, dass sie dafür wieder die halbe Nacht sitzen wird. Der Laptop ist zwar für ihre Augen extra mit einer Lupe versehen, aber das korrigieren wird wieder sehr mühselig sein. Trotz inzwischen fünf Operationen verschlechtert sich ihre Sehstärke von Jahr zu Jahr. Ohne abgedunkelte Brille geht im Sommer gar nichts mehr. Und dass Harvard sie ohne weiteres genommen hat, grenzt für sie immer noch an ein Wunder.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Ãber solche und andere Grübeleien schläft Emily auf ihrer Rattanliege ein und erwacht erst, als sich der Himmel bereits orange-rot verfärbt. Nach einem kurzen Blick auf die Armbanduhr, springt sie erschrocken hoch.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;So ein Mist, das schaffe ich nie im Leben.&#8220; Sie schnappt sich ihre Sachen, die auf dem Terrassentisch verstreut liegen und geht rein ins Arbeitszimmer ihres GroÃvaters.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Hier hat sich trotz des Umzugs nach England kaum etwas verändert. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der alte Sekretär mit dem wuchtigen Lehnstuhl bildet das Herzstück des Raumes. Dazu eine gemütliche Sitzecke, ein kleiner Tisch und jede Menge Fotos an den Wänden. Angefangen bei den UrgroÃeltern Carrie und Paul Gregory, die das Haus damals kauften. Dann ihr GroÃvater Anthony in jungen Jahren mit Grandma Jillien. Emily bedauert es noch heute, dass sie diese groÃartige Frau nie kennen lernen durfte. Denn von vielen ihrer Verwandten wird bestätigt, sie hat nicht nur ihren Namen, sie sind sich auch vom Wesen her sehr ähnlich. Nach ihrem Tot gab es erst ein knappes Jahrzehnt später eine neue Frau an Anthony Hemmingwells Seite. Jennifer oder Jenny, wie sie von allen genannt wird. Jetzt leider sehr weit weg in Bath/England.</span>[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Emily seufzt wehmütig und wendet sich der anderen Wand zu. [/FONT]<br />
  <br />
  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[FONT=&amp;quot]Der Hemmingwelsche Nachwuchs. Nick, Alyson und Sarah als Kleinkinder, Teenager und schlieÃlich erwachsen bei ihren Hochzeiten. Daneben wie eine Ahnenreihe ihre Kinder. Sie, Hannah und Charlotte, Sean und Joanna bzw. Ryan, Donovan und Ella. Auf diesen Bildern wird erst richtig deutlich, wie schnell die Zeit vergeht&#8230;[/FONT]</span><br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]                                               Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Die Türglocke reiÃt Emily aus ihren Träumen.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Wer mag das wohl sein?&#8220; murmelt sie und öffnet die schwere Eichentür.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Hi SüÃe. Darf ich reinkommen?&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Tante Alyson?! Hm. Klar.&#8220; Emily ist kurzzeitig perplex, tritt jedoch einen Schritt zurück. Verstohlen beobachtet sie ihre Tante, während diese die Tür hinter sich schlieÃt.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Seit der Beerdigung im Juli haben sie sich nicht mehr gesehen und Alyson wirkt um Jahre gealtert. Tiefe dunkle Schatten liegen unter den Augen, ihre Lippen versuchen vergeblich ein echtes Lächeln. Ihrer ganzen Erscheinung fehlen der Glanz und das Leuchten, welches sonst von ihr ausging.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Möchtest du etwas trinken? Ich habe Eistee da&#8220;, versucht Emily ein Gespräch in Gang zu bringen.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ja gern.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Gemeinsam setzen sie sich ins Wohnzimmer und trinken schweigend ihren Tee. Beide haben Angst den ersten Schritt zu wagen, weil sie nur zu gut wissen, wie schmerzhaft die derzeitige Situation ist.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Dein Dad hat mich gestern angerufen&#8220;, durchbricht Alyson schlieÃlich die Stille.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Aha.&#8220; Emily kann sich fast denken, was jetzt kommt.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Er hat nicht viel gesagt, möchte aber dass ich etwas auf dich Acht gebe, solange er mit deinen Schwestern noch in San Francisco ist. Nicht dass ich für dich Babysitter spielen soll, aber wenn etwas ist, du Fragen oder Sorgen hast, unsere Tür steht dir jederzeit offen.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Das hat er mit keiner Silbe erwähnt. Seit meiner Rückkehr telefonieren wir fast[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] Täglich kurz miteinander und wenn er mich nur fragt, wie es mir geht, ob ich etwas brauche.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Er macht sich halt Sorgen. SchlieÃlich ist er dein Vater. AuÃerdem glaubt er, dass du den Tot von Sarah bisher nur verdrängst und das ist nicht gut&#8220;, fügt Alyson leise hinzu. Gespannt wartet sie auf eine Antwort, da Emily mit einem Ruck aufgestanden ist und jetzt Hände ballend durchs Zimmer läuft.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Glaubt er das. Ja?&#8220; Mit tränenüberströmtem Gesicht schaut sie Alyson plötzlich an. &#8222;Mom ist tot und nichts und niemand kann daran mehr etwas ändern. Was hilft es mir, wenn ich mich wie Dad verkrieche und das Leben an mir vorbei ziehen lasse, ohne daran teil zunehmen. Das Studium ist mir sehr wichtig. Ich will, das Mom stolz auf mich sein kann&#8230;&#8220; [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Die zittrige Stimme bricht ab und Emily vergräbt sich schluchzend in Alysons Armen. Der laufen selbst die Tränen übers Gesicht, aber für ihre Nichte möchte sie stark sein.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Lass es einfach zu SüÃe. Jeder trauert anders. Dein Dad versteckt sich bzw. zieht sich zurück, dein Grandpa flüchtet nach England und das nicht zum ersten Mal. Wichtig ist nur, dass man trauert.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Du auch Tante Alyson?&#8220; Gerötete Augen schauen sie an.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Sanft streicht Alyson über Emilys Wangen und reicht ihr ein Taschentuch.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Es dauert lange und tut sicher auch weh, aber ja ich habe mich meinen Gefühlen gestellt und tue es immer noch. Jeden Tag. Sarah war schlieÃlich nicht nur deine Mom, sondern auch meine Zwillingsschwester und Seelenverwandte. Also schluck nicht alles runter, nur weil du denkst dir und deiner Umgebung etwas beweisen zu müssen. Niemand wird die Vorwürfe machen, wenn du weinst oder nicht so gut drauf bist. Die Meisten wissen schlieÃlich, wie schwer die vergangenen Monate waren.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Danke Tante Alyson.&#8220; Emilys Tränen sind langsam versiegt und eigenartigerweise fühlt sie sich für den Moment besser. Irgendwie erleichtert.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Alyson geht es ähnlich, denn kurzfristig blitzen ihre Augen auf, so wie früher.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Jederzeit SüÃe. Ehe ich es allerdings vergesse, ich habe etwas für dich.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Umständlich kramt sie in ihrer überdimensionalen Handtasche herum. Emily schaut gespannt zu. Neugier war schon immer eine ihrer hervor stechensten Eigenschaften.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Einmal deine Lieblingsmuffins aus dem Cafe neben der Uni. So wie ich dich kenne, wirst du heute noch arbeiten. Da kann etwas Nervenfutter nicht schaden.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Wie lange bringst du mir die nun schon mit?&#8220; lächelt Emily und wirft einen Blick in die Schachtel. Blaubeere und Schoko mit Banane. Lecker.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Seit gut sieben Jahren und deine Eltern haben nie etwas gemerkt.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Da kann ich glücklich sein, solch gute Gene mitgekriegt zu haben. Sonst wäre diese süÃe Sünde wohl längst aufgeflogen&#8220;, scherzt Emily und schaut an sich runter.[/FONT]<br />
  <br />
  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[FONT=&amp;quot]Gut 118 Pfund Lebendgewicht auf einen Meter siebzig verteilt, wirkt sie immer noch eher schlaksig als weiblich. Die umgekrempelten Jeans und das Blumentop verstärken den Eindruck. Sie wird oft für jünger gehalten, als sie tatsächlich ist. Oder man vertauscht sie mit ihrer vier Jahre jüngeren Schwester Hannah. Zumindest was das Alter betrifft. Ansonsten können sie nicht unterschiedlicher sein. Beide haben sie eindeutige Merkmale sowohl von Sarah, als auch von David. Aber eben immer etwas anderes. Seine braunen Augen hat David an Emily weitergereicht, ebenso wie die Naturlocken. Seine Haarfarbe wiederum, eine sanftes Dunkelbraun, hat Hannah geerbt. AuÃerdem strahlt sie mit den gleichen smaragdgrünen Augen wie Sarah ihre Mitmenschen an und verzaubert sie. Was Hannah wurmt ist ihre KörpergröÃe von einem knappen Meter sechzig, auch wenn sie mit ihren sechzehn Jahren noch im Wachstum ist.[/FONT]</span><br />
  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[FONT=&amp;quot]Ihren komplexen Augenfehler verdanken sie beide der Medikamenteinnahme von Sarah während der Schwangerschaft. Bei Hannah einseitig ausgeprägter. Sie ist auf der rechten Seite blind, während bei Emily mit Operationen immer wieder versucht wird, die Sehstärke zu erhalten.[/FONT]</span><br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Hey SüÃe hörst du mir überhaupt zu?&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Emily schreckt aus ihren Gedanken hoch.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Sorry, ich habe gerade überlegt, wie unterschiedlicher Hannah und ich doch sind. AuÃerdem sollte ich mal etwas an meinem Stil ändern. Auf der Studentenfete vor den Semesterferien wurde ich allen Ernstes gefragt, ob ich die Junior High School überhaupt schon beendet hätte.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Lass dir nichts einreden. Du bist einzigartig und individuell und das ist auch gut so. Viel zu viele Menschen schwimmen mit der Masse mit. Lass dich dadurch nicht verunsichern, geh deinen Weg. Egal wie ungewöhnlich er auf den ersten Blick scheint. Gleiches gilt für dein Aussehen. Viele würden dich um deine wunderschönen dunkelbraunen Augen beneiden und wenn du nach David kommst, wirst du damit noch so manchen Mann den Kopf verdrehen. Genau wie dein Dad damals deiner Mom. Ein Augenaufschlag und es war um sie geschehen.&#8220; Etwas wehmütig lächelt Alyson, wenn sie an die fast unbeschwerte High School Zeit zurück denkt.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Also lass dich nicht verbiegen und leb dein Leben, so wie du es für richtig hältst.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Danke Tante Alyson. Für alles.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Gern geschehen. Trotzdem sollte ich langsam los. Nicht dass Oz sich noch Sorgen macht.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Gemeinsam gehen sie zu Tür, wo es sich Milfort bequem gemacht hat und seinen Lieblingsplatz jetzt nur ungern räumt.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Also Emily lern nicht mehr so viel, meld dich, wenn was ist oder auch einfach nur so und halt die Ohren steif.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Versprochen. GrüÃ Onkel Oz, Sean und Joanna ganz lieb von mir. &#8222;Ich komme bestimmt bald mal vorbei.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ok.&#8220; Alyson öffnet die Tür und will gerade die Treppe runter gehen. &#8222;Oh mann, beinahe hätte ich das wichtigste vergessen. Ich habe einen Brief für dich.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ein Brief??&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ja, Dad hat in Sarahs Sachen einen braunen Umschlag gefunden mit seinem Namen. Darin befanden sich mehrere kleine Umschläge, ebenfalls beschriftet. Das war erst nach eurer Abreise und er wollte sie nicht hinterher schicken. Also habe ich sie solange aufbewahrt und gebe dir jetzt deinen.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Damit überreicht sie ihrer Nichte einen zartrosa versiegelten Umschlag mit Rosenprägung an den Rändern.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Ein plötzliches Zittern geht durch Emilys Körper, als sie das Papier in ihren Händen hin und her dreht. Die schnörkelige, leicht steile Handschrift deutet auf die einer Linkshänderin hin und das war Sarah.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Danke&#8220;, haucht sie leise, während Alyson noch mal kurz aufmunternd nickt und dann endgültig die Stufen zu ihrem Auto runtergeht...[/FONT]<br />
<br />
<br />
[FONT=&amp;quot]Tbc?....<br />
[/FONT]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo und guten Abend,<br />
<br />
vielleicht kennen mich noch einige der User. Bis vor knapp drei Jahren war ich hier im Forum Stammuser. Seitdem ist viel passiert, aber ich hatte damals "gedroht" ich werde auch meinen Sequel zu meiner ersten FF Moments of Life <a href="http://www.gilmoregirls.de/forum/showthread.php?t=7231" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gilmoregirls.de/forum/showthread.php?t=7231 </a><br />
hier einstellen. Falls also jemand Interesse hat, werde ich das erste Kapitel on stellen. Vorher aber die allgemeinen "Geschäftsbedingungen" <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">New Life, New Love</span></span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teile:</span> noch keine Angabe</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Altersfreigabe:</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"> ab 12 (später auch ab 16 bzw. 18)</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Inhalt:</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"> <span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Der Sequel spielt ca. 14 Jahre nach dem Ende von MoL und befasst sich mit dem Leben der Töchter von Sarah und David. Im Besonderen geht es um die Ãlteste, Emily. <br />
</span> </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Hauptcharaktere:</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"> Emily und ihre Schwestern Hannah und Charlotte, Alyson und Ostin Green</span> als Familie. Später kommen weitere Akteure dazu. <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/grin.gif" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Disclaimer:</span></span><span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"> alle  Personen sind frei erfunden, bei den Namen bin ich etwas &#8222;klauen&#8220;  gegangen, jedoch zufällige Ãhnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen  Personen sind nicht beabsichtigt</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kommentar:</span> Die Geschichte ist noch nicht gegengelesen. Wer also Fehler findet, darf sie mir gern mitteilen oder sich als Beta bei mir melden. <img src="https://forum.gilmoregirls.de/images/smilies/smile.gif" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
Wer Probleme mit den ganzen Namen zu Anfang hat, ich stelle gern einen Stammbaum auf. Ansonsten. Vorhang frei für<br />
<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">[FONT=&amp;quot]Teil 1[/FONT]</span></span><br />
  <br />
  <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">[FONT=&amp;quot]Sommer 2018[/FONT]</span></span><br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Em? Emily, so warte doch.&#8220; Endlich hat Jean ihre Freundin eingeholt, während diese sich umdreht und die Kopfhörer ihres MP4 Players entfernt. Ihr Gesicht erhellt sich schlagartig.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Hi Jean!&#8220; Ãberglücklich umarmen sich die Beiden, froh sich nach der langen Zeit wieder zu sehen.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Seit wann bist du wieder in der Stadt?&#8220; fragt Jean und lässt sich auf der Steinmauer nieder, die das Unigelände umgibt. Dabei mustert sie ihr Gegenüber eingehend aus groÃen blaugrauen Augen und streicht sich eine Strähne ihrer schwarzen Locken hinters Ohr.[/FONT]<br />
  <br />
  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[FONT=&amp;quot]Gut sieht Emily aus. Entspannt und erholt. Die dunkelblonden Locken sind etwas kürzer als im Frühjahr, die braunen Augen, wie immer bei Sonnenschein, versteckt hinter einer niedlichen Brille mit getönten Gläsern, blitzen fast fröhlich, als sie zu erzählen beginnt.[/FONT]</span><br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Seit Freitag, aber allein. Dad, Hannah und Charlie bleiben noch einige Tage in San Francisco. Es ist schon eigenartig. Grandpa und Jenny sind endgültig in England und das Haus wirkt mit einem Mal so riesig und einsam. Als ob nie jemand drin gewohnt hätte.&#8220; Sie senkt traurig den Blick und starrt auf ihre FüÃe, die in bunten Sandalen stecken.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Glaub mir, es war besser für deine Mom. Zum Schluss konnte man das wohl kaum noch ein Leben nennen.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ich weiÃ, und das nicht erst seit gestern. Aber wenn ich Dad vor mir sehe, wie er die letzten Stunden an Moms Bett verbracht hat, vergesse ich jede Vernunft. Sie haben so viel durch gestanden, sind durch Himmel und Hölle gegangen und jetzt soll alles vorbei sein. Das ist nicht fair.&#8220; Verlegen wischt sich Emily eine Träne aus dem Augenwinkel und lächelt dann traurig.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ich kann dir deinen Schmerz zwar nicht nehmen, aber wenn du reden magst, bin ich jederzeit für dich da.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Danke, ich komme bestimmt darauf zurück. Jetzt sollte ich allerdings gehen. Ich habe Milfort gestern Abend von Annys Vater abgeholt. Er wartet bestimmt schon ganz ungeduldig auf mich.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ok. Ich rufe vielleicht heute Abend mal durch.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ja gern. Bis dann. Bye.&#8220; Emily drückt Jean ein letztes Mal ganz fest an sich und setzt dann ihren Weg Richtung Parkplatz fort.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]                                               Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Eine gute Stunde später dreht sich der Schlüssel im Schloss. Kaum hat Emily die Tür aufgestoÃen, wird sie fast von Milfort, dem Labrador, umgerannt. Ãbermütig springt er wie ein Gummiball um sein Frauchen herum und bellt freudig.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Na SüÃer, hast du mich vermisst?&#8220; Emily legt Schlüssel und Tasche an der Garderobe im Flur ab und geht erst mal in die Küche. Einen kleinen Snack für Milfort und sich zubereiten. Dazu eine Kanne Eistee und ein schattiges Plätzchen im Garten. Etwas Zeit zum abschalten und entspannen. Das ist jetzt genau das Richtige.[/FONT]<br />
  <br />
  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[FONT=&amp;quot]Der Vormittag verlief, wie jedes Mal am Semesteranfang, hektisch. Kurse belegen, den Studentenausweis verlängern lassen, Bücher aus der Bibliothek ausleihen, den Stundenplan abholen. Und das alles mit viel Warten verbunden, noch vor dem Frühstück. Denn danach war gleich die erste Doppelstunden Psychologie mit dazu passender Hausarbeit über zwanzig Seiten.[/FONT]</span><br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Emily weiÃ schon jetzt, dass sie dafür wieder die halbe Nacht sitzen wird. Der Laptop ist zwar für ihre Augen extra mit einer Lupe versehen, aber das korrigieren wird wieder sehr mühselig sein. Trotz inzwischen fünf Operationen verschlechtert sich ihre Sehstärke von Jahr zu Jahr. Ohne abgedunkelte Brille geht im Sommer gar nichts mehr. Und dass Harvard sie ohne weiteres genommen hat, grenzt für sie immer noch an ein Wunder.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Ãber solche und andere Grübeleien schläft Emily auf ihrer Rattanliege ein und erwacht erst, als sich der Himmel bereits orange-rot verfärbt. Nach einem kurzen Blick auf die Armbanduhr, springt sie erschrocken hoch.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;So ein Mist, das schaffe ich nie im Leben.&#8220; Sie schnappt sich ihre Sachen, die auf dem Terrassentisch verstreut liegen und geht rein ins Arbeitszimmer ihres GroÃvaters.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Hier hat sich trotz des Umzugs nach England kaum etwas verändert. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der alte Sekretär mit dem wuchtigen Lehnstuhl bildet das Herzstück des Raumes. Dazu eine gemütliche Sitzecke, ein kleiner Tisch und jede Menge Fotos an den Wänden. Angefangen bei den UrgroÃeltern Carrie und Paul Gregory, die das Haus damals kauften. Dann ihr GroÃvater Anthony in jungen Jahren mit Grandma Jillien. Emily bedauert es noch heute, dass sie diese groÃartige Frau nie kennen lernen durfte. Denn von vielen ihrer Verwandten wird bestätigt, sie hat nicht nur ihren Namen, sie sind sich auch vom Wesen her sehr ähnlich. Nach ihrem Tot gab es erst ein knappes Jahrzehnt später eine neue Frau an Anthony Hemmingwells Seite. Jennifer oder Jenny, wie sie von allen genannt wird. Jetzt leider sehr weit weg in Bath/England.</span>[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Emily seufzt wehmütig und wendet sich der anderen Wand zu. [/FONT]<br />
  <br />
  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[FONT=&amp;quot]Der Hemmingwelsche Nachwuchs. Nick, Alyson und Sarah als Kleinkinder, Teenager und schlieÃlich erwachsen bei ihren Hochzeiten. Daneben wie eine Ahnenreihe ihre Kinder. Sie, Hannah und Charlotte, Sean und Joanna bzw. Ryan, Donovan und Ella. Auf diesen Bildern wird erst richtig deutlich, wie schnell die Zeit vergeht&#8230;[/FONT]</span><br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]                                               Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°Â°[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Die Türglocke reiÃt Emily aus ihren Träumen.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Wer mag das wohl sein?&#8220; murmelt sie und öffnet die schwere Eichentür.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Hi SüÃe. Darf ich reinkommen?&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Tante Alyson?! Hm. Klar.&#8220; Emily ist kurzzeitig perplex, tritt jedoch einen Schritt zurück. Verstohlen beobachtet sie ihre Tante, während diese die Tür hinter sich schlieÃt.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Seit der Beerdigung im Juli haben sie sich nicht mehr gesehen und Alyson wirkt um Jahre gealtert. Tiefe dunkle Schatten liegen unter den Augen, ihre Lippen versuchen vergeblich ein echtes Lächeln. Ihrer ganzen Erscheinung fehlen der Glanz und das Leuchten, welches sonst von ihr ausging.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Möchtest du etwas trinken? Ich habe Eistee da&#8220;, versucht Emily ein Gespräch in Gang zu bringen.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ja gern.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Gemeinsam setzen sie sich ins Wohnzimmer und trinken schweigend ihren Tee. Beide haben Angst den ersten Schritt zu wagen, weil sie nur zu gut wissen, wie schmerzhaft die derzeitige Situation ist.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Dein Dad hat mich gestern angerufen&#8220;, durchbricht Alyson schlieÃlich die Stille.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Aha.&#8220; Emily kann sich fast denken, was jetzt kommt.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Er hat nicht viel gesagt, möchte aber dass ich etwas auf dich Acht gebe, solange er mit deinen Schwestern noch in San Francisco ist. Nicht dass ich für dich Babysitter spielen soll, aber wenn etwas ist, du Fragen oder Sorgen hast, unsere Tür steht dir jederzeit offen.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Das hat er mit keiner Silbe erwähnt. Seit meiner Rückkehr telefonieren wir fast[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot] Täglich kurz miteinander und wenn er mich nur fragt, wie es mir geht, ob ich etwas brauche.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Er macht sich halt Sorgen. SchlieÃlich ist er dein Vater. AuÃerdem glaubt er, dass du den Tot von Sarah bisher nur verdrängst und das ist nicht gut&#8220;, fügt Alyson leise hinzu. Gespannt wartet sie auf eine Antwort, da Emily mit einem Ruck aufgestanden ist und jetzt Hände ballend durchs Zimmer läuft.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Glaubt er das. Ja?&#8220; Mit tränenüberströmtem Gesicht schaut sie Alyson plötzlich an. &#8222;Mom ist tot und nichts und niemand kann daran mehr etwas ändern. Was hilft es mir, wenn ich mich wie Dad verkrieche und das Leben an mir vorbei ziehen lasse, ohne daran teil zunehmen. Das Studium ist mir sehr wichtig. Ich will, das Mom stolz auf mich sein kann&#8230;&#8220; [/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Die zittrige Stimme bricht ab und Emily vergräbt sich schluchzend in Alysons Armen. Der laufen selbst die Tränen übers Gesicht, aber für ihre Nichte möchte sie stark sein.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Lass es einfach zu SüÃe. Jeder trauert anders. Dein Dad versteckt sich bzw. zieht sich zurück, dein Grandpa flüchtet nach England und das nicht zum ersten Mal. Wichtig ist nur, dass man trauert.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Du auch Tante Alyson?&#8220; Gerötete Augen schauen sie an.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Sanft streicht Alyson über Emilys Wangen und reicht ihr ein Taschentuch.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Es dauert lange und tut sicher auch weh, aber ja ich habe mich meinen Gefühlen gestellt und tue es immer noch. Jeden Tag. Sarah war schlieÃlich nicht nur deine Mom, sondern auch meine Zwillingsschwester und Seelenverwandte. Also schluck nicht alles runter, nur weil du denkst dir und deiner Umgebung etwas beweisen zu müssen. Niemand wird die Vorwürfe machen, wenn du weinst oder nicht so gut drauf bist. Die Meisten wissen schlieÃlich, wie schwer die vergangenen Monate waren.&#8220;[/FONT]<br />
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  [FONT=&amp;quot]&#8222;Danke Tante Alyson.&#8220; Emilys Tränen sind langsam versiegt und eigenartigerweise fühlt sie sich für den Moment besser. Irgendwie erleichtert.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Alyson geht es ähnlich, denn kurzfristig blitzen ihre Augen auf, so wie früher.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Jederzeit SüÃe. Ehe ich es allerdings vergesse, ich habe etwas für dich.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Umständlich kramt sie in ihrer überdimensionalen Handtasche herum. Emily schaut gespannt zu. Neugier war schon immer eine ihrer hervor stechensten Eigenschaften.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Einmal deine Lieblingsmuffins aus dem Cafe neben der Uni. So wie ich dich kenne, wirst du heute noch arbeiten. Da kann etwas Nervenfutter nicht schaden.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Wie lange bringst du mir die nun schon mit?&#8220; lächelt Emily und wirft einen Blick in die Schachtel. Blaubeere und Schoko mit Banane. Lecker.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Seit gut sieben Jahren und deine Eltern haben nie etwas gemerkt.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Da kann ich glücklich sein, solch gute Gene mitgekriegt zu haben. Sonst wäre diese süÃe Sünde wohl längst aufgeflogen&#8220;, scherzt Emily und schaut an sich runter.[/FONT]<br />
  <br />
  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[FONT=&amp;quot]Gut 118 Pfund Lebendgewicht auf einen Meter siebzig verteilt, wirkt sie immer noch eher schlaksig als weiblich. Die umgekrempelten Jeans und das Blumentop verstärken den Eindruck. Sie wird oft für jünger gehalten, als sie tatsächlich ist. Oder man vertauscht sie mit ihrer vier Jahre jüngeren Schwester Hannah. Zumindest was das Alter betrifft. Ansonsten können sie nicht unterschiedlicher sein. Beide haben sie eindeutige Merkmale sowohl von Sarah, als auch von David. Aber eben immer etwas anderes. Seine braunen Augen hat David an Emily weitergereicht, ebenso wie die Naturlocken. Seine Haarfarbe wiederum, eine sanftes Dunkelbraun, hat Hannah geerbt. AuÃerdem strahlt sie mit den gleichen smaragdgrünen Augen wie Sarah ihre Mitmenschen an und verzaubert sie. Was Hannah wurmt ist ihre KörpergröÃe von einem knappen Meter sechzig, auch wenn sie mit ihren sechzehn Jahren noch im Wachstum ist.[/FONT]</span><br />
  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">[FONT=&amp;quot]Ihren komplexen Augenfehler verdanken sie beide der Medikamenteinnahme von Sarah während der Schwangerschaft. Bei Hannah einseitig ausgeprägter. Sie ist auf der rechten Seite blind, während bei Emily mit Operationen immer wieder versucht wird, die Sehstärke zu erhalten.[/FONT]</span><br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Hey SüÃe hörst du mir überhaupt zu?&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Emily schreckt aus ihren Gedanken hoch.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Sorry, ich habe gerade überlegt, wie unterschiedlicher Hannah und ich doch sind. AuÃerdem sollte ich mal etwas an meinem Stil ändern. Auf der Studentenfete vor den Semesterferien wurde ich allen Ernstes gefragt, ob ich die Junior High School überhaupt schon beendet hätte.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Lass dir nichts einreden. Du bist einzigartig und individuell und das ist auch gut so. Viel zu viele Menschen schwimmen mit der Masse mit. Lass dich dadurch nicht verunsichern, geh deinen Weg. Egal wie ungewöhnlich er auf den ersten Blick scheint. Gleiches gilt für dein Aussehen. Viele würden dich um deine wunderschönen dunkelbraunen Augen beneiden und wenn du nach David kommst, wirst du damit noch so manchen Mann den Kopf verdrehen. Genau wie dein Dad damals deiner Mom. Ein Augenaufschlag und es war um sie geschehen.&#8220; Etwas wehmütig lächelt Alyson, wenn sie an die fast unbeschwerte High School Zeit zurück denkt.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Also lass dich nicht verbiegen und leb dein Leben, so wie du es für richtig hältst.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Danke Tante Alyson. Für alles.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Gern geschehen. Trotzdem sollte ich langsam los. Nicht dass Oz sich noch Sorgen macht.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Gemeinsam gehen sie zu Tür, wo es sich Milfort bequem gemacht hat und seinen Lieblingsplatz jetzt nur ungern räumt.[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Also Emily lern nicht mehr so viel, meld dich, wenn was ist oder auch einfach nur so und halt die Ohren steif.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Versprochen. GrüÃ Onkel Oz, Sean und Joanna ganz lieb von mir. &#8222;Ich komme bestimmt bald mal vorbei.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ok.&#8220; Alyson öffnet die Tür und will gerade die Treppe runter gehen. &#8222;Oh mann, beinahe hätte ich das wichtigste vergessen. Ich habe einen Brief für dich.&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ein Brief??&#8220;[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Ja, Dad hat in Sarahs Sachen einen braunen Umschlag gefunden mit seinem Namen. Darin befanden sich mehrere kleine Umschläge, ebenfalls beschriftet. Das war erst nach eurer Abreise und er wollte sie nicht hinterher schicken. Also habe ich sie solange aufbewahrt und gebe dir jetzt deinen.&#8220;[/FONT]<br />
  <br />
  [FONT=&amp;quot]Damit überreicht sie ihrer Nichte einen zartrosa versiegelten Umschlag mit Rosenprägung an den Rändern.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]Ein plötzliches Zittern geht durch Emilys Körper, als sie das Papier in ihren Händen hin und her dreht. Die schnörkelige, leicht steile Handschrift deutet auf die einer Linkshänderin hin und das war Sarah.[/FONT]<br />
  [FONT=&amp;quot]&#8222;Danke&#8220;, haucht sie leise, während Alyson noch mal kurz aufmunternd nickt und dann endgültig die Stufen zu ihrem Auto runtergeht...[/FONT]<br />
<br />
<br />
[FONT=&amp;quot]Tbc?....<br />
[/FONT]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[You're "in" or "out"!]]></title>
			<link>https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4882</link>
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 16:59:03 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.gilmoregirls.de/member.php?action=profile&uid=1212">Luna_Bezi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.gilmoregirls.de/showthread.php?tid=4882</guid>
			<description><![CDATA[Hallo liebe Leser! <br />
Ich hab mir echt sehr viele Gedanken gemacht, ob ich diese Geschichte hier im Forum veröffentlichen soll. Aber durch die Meinung von -LORE hab ich mich dann entschieden einen Versuch zu wagen und zu sehen, ob meine Story bei euch ankommt. Ich würde mich echt total freuen, wenn ihr einmal hineinlest und mir, wenn auch nur ein kleines, Feedback dalassen würdet. Ich hoffe es besteht Interesse daran. (Bin am Daumen drücken xD ) also,...<br />
<br />
[INDENT]<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Titel:</span> <span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font">You're "in" or "out"!</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Autor :</span> Luna_Bezi<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Genre :</span> High-School, Teenies, Liebe, Freundschaft, Eifersucht, FuÃball<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pairing :</span> schon einige in Aussicht, das Verraten würde aber die Spannung versauen. xD<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Raiting :</span> R-16<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beta-Reader:</span> Mel, ganz groÃes DANKE dafür.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tipps und Tricks:</span> Tina, DANKE auch dir!<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Disclaimer :</span> Die Geschichte ist frei erfunden und alle Personen gehören meinem kranken Gehirn an. (:[/INDENT]<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Klappentext/Inhaltsangabe:</span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">[SIZE="1"]<span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font">[COLOR="Green"]Jayden und Ella führen ein ganz normales Schulleben mit Cliquen. Entweder bist du âinâ oder âoutâ. âInâ ist auf jeden Fall Zack Hastings. <br />
Er ist der Anführer einer kleinen Gang, die sich wichtiger vorkommen, als die anderen. Seine Schwester Lexi und ihre beste Freundin Jessica Blair führen die Clique der hübschesten und populärsten Mädchen der Klasse an. Alle anderen sind âoutâ.<br />
<br />
Vor allem Ella, die sporthassende Streberin, die einfach nur durch die High-School kommen will, um danach an einer Universität Medizin studieren zu können. Ohne die Beschützerinstinkte Jaydens, wäre sie wohl nie soweit gekommen. <br />
Als jedoch jemand neues an die Schule kommt und diese auch noch Cousine und Cousin der Hastings Zwillinge sind, gerät alles aus dem Ruder. Mit den beiden kommt auch noch eine neue Sportart an die Schule. Fussball. 16 Spieler werden gesucht und so werden âinâ und âoutâ zusammengemischt. <br />
<br />
Und wenn das nicht schon genug wäre, entfacht auch ein Streit zwischen Tyler und Jayden, als es plötzlich um Tylers Schwester Layla gehtâ¦[/COLOR]<br />
</span>[/SIZE]<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">- Prolog -</span></div>
<br />
<span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font">Der erste Staat, der Diamanten Staat oder das kleine Wunder bezeichnet den Bundesstaat Delaware in den Vereinigten Staaten von Amerika. Doch warum nennt man es Wunderstaat, wenn die groÃen unvorhersehbaren Ereignisse ausbleiben? Wenn Wunder nicht geschehen und man nur die gleichen normalen Vorfälle wie alle anderen durchlebt? Wer sagt Delaware sei ein kleines Wunder liegt falsch und war sicher noch nie in der kleinen Stadt New Castle. Dort passieren nämlich laut Jay keine ungeplanten Zeichen. Dort lebt es sich wie in jedem anderen Bundesstaat in Amerika auch. Doch vielleicht lässt sich trotzdem durch einen kleinen Wink des Schicksals das Leben für Jayden James in andere Bahnen lenken, von denen er vorher nur als Wunder gesprochen hatteâ¦</span><br />
<br />
***<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">- Kapitel 1 -</span></div>
<br />
<span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">***</div>
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Habt ihr euch auch schon mal nicht dazugehörig gefühlt? Die ganze Welt dreht sich um euch herum, aber ihr steckt an einem Punkt fest und wisst nicht mehr weiter oder kommt nicht mehr voran? <br />
<br />
Ich fühle mich so.<br />
<br />
Nicht, weil ich keine Ziele, keine Lebenswünsche oder Freunde habe, sondern, weil es immer wieder und sicher auch an jeder Schule gewisse Cliquen gibt, die dir das ganze High-Schoolleben vermiesen. Du stehst still und trotzdem finden sie immer noch Bewegungen die ihnen nicht passen.<br />
<br />
Ich fühle mich so.<br />
<br />
Doch dieses Jahr sollte für mich ein Wunder geschehen. Ich weiÃ nicht wann. Ich weiÃ nicht wo. Ich weiÃ nur, dass ich Dinge ändern muss, dass ich stärker und fleiÃiger werden muss, damit ich aus meinem Leben ausbrechen und neue Wege finden kann.<br />
<br />
Ich bin Jayden James und das ist meine Geschichte.</span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">***</div>
<br />
âJay, spiel den Ball her!â, rief Hunt, einer seiner Freunde in New Castle, ihm in einem aggressiven Ton zu.<br />
<br />
Er hatte gern das runde Leder vor seinen Augen, aber leider wusste er manchmal nicht, was er damit anfangen sollte, so hatte ein Pass zu ihm meistens das Verlieren des Balles zur Folge.<br />
Es war der letzte Sommerferientag, bevor Jay und seine Freunde mit dem vorletzten Jahr in der New Castle High begannen. Sie befanden sich gerade auf dem alten Sportplatz, den sie liebenswert âBlutwieseâ nannten, um FuÃball zu spielen.<br />
Ihre Stadt und auch ihre Schule waren nicht dafür bekannt, dass sie in irgendeiner sportlichen Aktivität im Land auffielen. AuÃer ihrer Damen-Feldhockeymannschaft, zu deren Ehren ein neuer Sportplatz errichtet wurde und die einige Spiele gegen andere Teams gewannen, jedoch auch nicht wirklich bekannt waren, fehlte es der New Castle High so ziemlich an jedem Sport. Nur in der Freizeit konnte man sich seinem aktiven Hobby hingeben, wenn man genug Freunde hatte, um es auszuüben.<br />
  <br />
âBist du verrückt? OâMurphy steht genau vor dir!â, brüllte Jay zurück und spielte gekonnt seinen Gegner Aaron aus. <br />
<br />
Schnell sprintete er zum Tor vor, in dem Fin als Tormann stand und nur darauf wartete, dass Jay abzog. <br />
Fin war der einzige, der im Tor annähernd etwas zu Stande brachte. Dadurch, dass er so groÃ war und ihm leider an Kondition einiges fehlte, war er die perfekte Wahl für den Tormann. Er hatte zwar nie Angst vor dem Ball, wenn er näher kam, jedoch war Jay sein gröÃter Feind. Es lief nämlich fast jedes Mal auf einen Zweikampf hinaus und fast jedes Mal war der FuÃball auch drin und Fin fluchte laut vor sich hin, um nicht währenddessen auch noch mit dem FuÃ gegen den Pfosten zu hauen. <br />
Nervös ging Fin in die Knie und machte sich Sprungbereit, um in einer der beiden Richtungen zu fliegen. Am besten in die richtige. <br />
Auf Jays Gesicht machte sich ein Grinsen breit, als er immer näher ans Tor kam und auch seine Gegner ihn nicht mehr einholen konnten. Wie jedes Mal entschied Jay schon sekundenfrüher in welche Richtung er schieÃen wollte. Er schob noch ein letztes Mal den Ball etwas nach vorn, dann schoss er mit voller Kraft aufs Tor. Unmittelbar danach sprang Fin in die linke Richtung und verfehlte den Ball, der um Haaresbreite genau ins linke Eck fiel.<br />
<br />
âTOR!â, schrie Hunt und stürmte auf Jay zu.<br />
<br />
Wieder hatte Fin den Ball nicht gehalten. Man hörte ihn laut fluchen, während Jay und Hunt ihr: âDer-Ball-ist-im-Tor!â-Ritual aufführten, das auÃer nach jeder Menge SpaÃ , nicht nach viel anderem ausschaute.<br />
FuÃball war ihr Leben, seit sie einmal mit der Schule eine Woche in Brasilien verbracht hatten. Dort besichtigten sie an einem Tag das Spiel âFlumineseâ gegen âFlamengoâ im Maracanã â FuÃballstadion in Rio de Janeiro. <br />
Jay und seine Freunde waren so von der Kulisse und den spielerischen Leistungen der FuÃballer begeistert, dass sie, kaum, dass sie wieder zu Hause waren, mit den Trainieren anfingen. Das war jetzt 2 Jahre her und seitdem hatten sich ihre und speziell Jays Fähigkeiten um ein Vielfaches verbessert. Man würde auch sagen, dass Jay ein gewisses Talent in diesem Sport entwickelt hätte.<br />
Doch was nützte Talent, wenn man es nirgends einsetzen konnte. Ohne eine Mannschaft und ohne das Teilnehmen an einem Turnier, würde er es nie so weit schaffen einen Talentscout von sich zu überzeugen und vielleicht ein FuÃballstipendium zu ergattern.<br />
<br />
âGlaubst du, dass dieses Jahr anders sein wird, als die Jahre zuvor?â  fragte Jay, der kurz eine Pause eingelegt hatte.<br />
<br />
Er stellte meistens Fragen, die Tiefgründiger waren und bei denen man länger über eine Antwort nachdenken musste. Irgendwie hatte Jay es im Gefühl, dass sich etwas ändern würde, nur wusste er noch nicht was es war. <br />
Die anderen versammelten sich schnaufend um ihn. Fin holte nach Luft ringend eine gelbe Wasserflasche hervor und anstatt das Wasser zu trinken, schüttete er es sich über das Gesicht. Merklich erleichtert atmete er aus.<br />
<br />
âHöchstwahrscheinlich nicht!â, erwiderte OâMurphy und lieÃ sich auf den Rasen fallen, âUnsere Schule ist die langweiligste, die ich kenne. Von Mannschaftssportarten haben wir keine Ahnung. Wir haben kein Footballteam, kein Baseballteam, kein Rugbyteam und was ich am meisten vermisse, keine Cheerleader. Wo sind unsere PomPoms schwingenden hübschen Dinger, die sexy mit dem Po wackeln?â<br />
<br />
Er versuchte die Bewegungen im Sitzen nachzumachen, was zu einem Gelächter der anderen führte. OâMurphy war ein Realist. Er wusste wann etwas aussichtslos war und wann es darum ging sich dafür einzusetzen. Jedoch musste man sagen, dass einem sein andauerndes Nörgeln tierisch auf den Geist gehen konnte.<br />
<br />
âWir haben doch ein Damen Feldhockeyteamâ, erinnerte Aaron die anderen.<br />
<br />
Seine Freunde blickten ihn verwirrt und unglaubwürdig an. Jay hatte sich nun auch aufs Gras gesetzt und wollte gerade antworten, als Fin ihm zuvor kam.<br />
<br />
âHast du dir die schon jemals angesehen?â, wollte er wissen und schauderte.<br />
<br />
Auch Jay und OâMurphy taten so, als ob ihnen ein Schauer über den Rücken laufen würde. Die Mannschaft der Feldhockeydamen wurde nicht gerade als die hübscheste angesehen. Ein Mädchen hatte sogar einen gröÃeren Adamsapfel als so mancher Mann mit ausgeprägtem Kehlkopf.<br />
<br />
âWar nicht Hunt mit einer von denen zusammen?â, konterte Aaron und spielte den Ball gekonnt an Hunt weiter.<br />
<br />
âLasst mich da raus!â, lachte Hunt und fügte noch mit einem schelmischen Grinsen hinzu, âWenigstens hatte ich schon mal eine Freundin!â<br />
<br />
âOk, das war jetzt gemein!â, behauptete Fin, gab Jay ein geheimes Zeichen und zusammen stürzten sie sich plötzlich auf Hunt.<br />
<br />
Mädchen hatten in ihrer Clique nicht viel zu tun. Abgesehen von Ella, Jays bester Freundin, die er schon im Kindergarten kennen gelernt hatte und mit der er sich damals immer gemeinsam zum Spielen verabredet hatte. Sie war für Jay der wichtigste Mensch in seinem Leben. Mit ihr konnte er über alles reden, seine Gedanken austauschen oder einfach nur SpaÃ haben. <br />
Ob er in sie verliebt war? Nein, aber es gab einen Menschen in ihrer Familie, der ihm doch ein bisschen gefallen würde.<br />
Ob er ihr auch gefiel?<br />
Nach wenigen Minuten gespielter Rangelei und schmerzenden Bäuchen vom anstrengenden Gelächter, beruhigten sich die Freunde wieder. Sie tranken noch einen Schluck Wasser und wischten sich den SchweiÃ von der Stirn. Dann waren sie wieder fit für ein weiteres Match.<br />
<br />
âAlso, wir tauschen die Teams. OâMurphy kommt zu mir und Hunt geht zu Aaron. Fin bleibt weiterhin im Torâ, forderte Jay die anderen auf und half OâMurphy beim Aufstehen.<br />
<br />
Obwohl Jay nicht gerne den Anführer spielte, wusste er genau, wie er mit jemanden zu reden hatte, der etwas für ihn tun musste. Vielleicht hatte er das von seiner Mutter gelernt, die einerseits die liebevollste Mum auf der ganzen Welt war, aber andererseits auch ziemlich den Drachen spielen konnte.<br />
Während einer weiteren Runde FuÃball dachte Jay über OâMurphys Antwort auf seine Frage nach. Natürlich ging nichts über Cheerleader. Welcher Junge stand nicht auf diese gedehnten hübschen Mädels? Nichtsdestotrotz fehlte an der Männersport hassenden New Castle High einfach ein Männersport. Etwas zum Auspowern. Etwas wofür man kämpfen und hoffentlich auch gewinnen konnte.<br />
Eine Mannschaft. Ein Team. <br />
Wahrscheinlich lag es an der weiblichen Leitung der Schule oder kurzerhand am Fehlen von einem Coach oder Trainer. Ãberhaupt, welche Schule hatte kein sportliches Mannschaftsprogramm für Männer und wenn es nur ein Basketballteam wäre? Selbst die Frauen hatten ihre Feldhockeymannschaft. Irgendetwas musste geschehen und wenn das bedeutete, dass Jay selbst den Trainer für eine Mannschaft spielen musste.<br />
 <br />
âJay, pass auf!â, rief OâMurphy und riss ihn aus seinen Gedanken oder riss etwas anderes an ihm?<br />
<br />
In Zeitlupe schlug er auf dem Gras auf. Kurz darauf brannte es in seinem linken Bein und instinktiv griff er danach. Erst jetzt bemerkte er, dass Hunt gleich neben ihm lag, jedoch kein schmerzverzerrtes Gesicht machte.<br />
<br />
âWas ist passiert?â, presste Jay hervor, während er sein Bein umklammerte.<br />
<br />
âFOUL!â, beschwerte sich Fin, der auf die beiden, so schnell wie es ihm möglich war, zugerannt kam. âBist du von allen guten Geistern verlassen, Hunt?â, fuhr der Tormann den Spieler an und rang nach Luft.<br />
<br />
âIch wollte doch nur den Ball treffenâ, verteidigte er sich und blickte abwechselnd von Jay zu Fin.<br />
<br />
OâMurphy schüttelte demonstrativ den Kopf, als er mittlerweile auch zu der Unfallstelle dazukam: âDu bist ihm direkt aufâs Bein gesprungen. Das wäre die rote Karte für dich und sicher kein Ball-Spiel.â<br />
<br />
âWir sollten den Notarzt rufen. Jay sieht nicht gut ausâ, bemerkte Aaron, der jetzt auch dazu gestoÃen war.<br />
<br />
Auch wenn Aaron ein bisschen hinten geblieben war, konnte er eine Situation genau einschätzen und wusste fast immer das richtige zu tun. Vor allem wenn es um seine Freunde ging.<br />
Jay hatte sich langsam aufgerichtet. Sein Bein schmerzte noch immer heftig, jedoch blutete es nicht. Als die Freunde sahen, dass der Verletzte versuchte alleine zu stehen und damit sichtlich Schwierigkeiten hatte, stützte OâMurphy ihn sofort auf der linken Seite. <br />
<br />
âFin ruft den Notarzt. Wir versuchen dich langsam vom Rasen zu bekommenâ, erzählte OâMurphy Jay und ging umständlich mit ihm los.<br />
<br />
âEs tut mir so leid!â, entschuldigte sich Hunt und half OâMurphy indem er Jay auf der rechten Seite stützte.<br />
<br />
Hunt entschuldigte sich nie gerne, jedoch ging es hier um Jay und eine Verletzung, die er verursacht hatte.<br />
<br />
âIst schon gut!â, bekam Jay mit schmerzendem Gesicht heraus und versuchte damit Hunt nicht zu sehr in den Selbstzweifel zu stürzen.<br />
<br />
Ihm war ein weiterer Grund gegen eine männliche Sportmannschaft eingefallen.<br />
Brutalität.<br />
</span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">- TBC -</span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo liebe Leser! <br />
Ich hab mir echt sehr viele Gedanken gemacht, ob ich diese Geschichte hier im Forum veröffentlichen soll. Aber durch die Meinung von -LORE hab ich mich dann entschieden einen Versuch zu wagen und zu sehen, ob meine Story bei euch ankommt. Ich würde mich echt total freuen, wenn ihr einmal hineinlest und mir, wenn auch nur ein kleines, Feedback dalassen würdet. Ich hoffe es besteht Interesse daran. (Bin am Daumen drücken xD ) also,...<br />
<br />
[INDENT]<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Titel:</span> <span style="font-size: 4pt;" class="mycode_size"><span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font">You're "in" or "out"!</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Autor :</span> Luna_Bezi<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Genre :</span> High-School, Teenies, Liebe, Freundschaft, Eifersucht, FuÃball<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pairing :</span> schon einige in Aussicht, das Verraten würde aber die Spannung versauen. xD<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Raiting :</span> R-16<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beta-Reader:</span> Mel, ganz groÃes DANKE dafür.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tipps und Tricks:</span> Tina, DANKE auch dir!<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Disclaimer :</span> Die Geschichte ist frei erfunden und alle Personen gehören meinem kranken Gehirn an. (:[/INDENT]<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Klappentext/Inhaltsangabe:</span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">[SIZE="1"]<span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font">[COLOR="Green"]Jayden und Ella führen ein ganz normales Schulleben mit Cliquen. Entweder bist du âinâ oder âoutâ. âInâ ist auf jeden Fall Zack Hastings. <br />
Er ist der Anführer einer kleinen Gang, die sich wichtiger vorkommen, als die anderen. Seine Schwester Lexi und ihre beste Freundin Jessica Blair führen die Clique der hübschesten und populärsten Mädchen der Klasse an. Alle anderen sind âoutâ.<br />
<br />
Vor allem Ella, die sporthassende Streberin, die einfach nur durch die High-School kommen will, um danach an einer Universität Medizin studieren zu können. Ohne die Beschützerinstinkte Jaydens, wäre sie wohl nie soweit gekommen. <br />
Als jedoch jemand neues an die Schule kommt und diese auch noch Cousine und Cousin der Hastings Zwillinge sind, gerät alles aus dem Ruder. Mit den beiden kommt auch noch eine neue Sportart an die Schule. Fussball. 16 Spieler werden gesucht und so werden âinâ und âoutâ zusammengemischt. <br />
<br />
Und wenn das nicht schon genug wäre, entfacht auch ein Streit zwischen Tyler und Jayden, als es plötzlich um Tylers Schwester Layla gehtâ¦[/COLOR]<br />
</span>[/SIZE]<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">- Prolog -</span></div>
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<span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font">Der erste Staat, der Diamanten Staat oder das kleine Wunder bezeichnet den Bundesstaat Delaware in den Vereinigten Staaten von Amerika. Doch warum nennt man es Wunderstaat, wenn die groÃen unvorhersehbaren Ereignisse ausbleiben? Wenn Wunder nicht geschehen und man nur die gleichen normalen Vorfälle wie alle anderen durchlebt? Wer sagt Delaware sei ein kleines Wunder liegt falsch und war sicher noch nie in der kleinen Stadt New Castle. Dort passieren nämlich laut Jay keine ungeplanten Zeichen. Dort lebt es sich wie in jedem anderen Bundesstaat in Amerika auch. Doch vielleicht lässt sich trotzdem durch einen kleinen Wink des Schicksals das Leben für Jayden James in andere Bahnen lenken, von denen er vorher nur als Wunder gesprochen hatteâ¦</span><br />
<br />
***<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">- Kapitel 1 -</span></div>
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<span style="font-family: 'Book Antiqua';" class="mycode_font"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">***</div>
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Habt ihr euch auch schon mal nicht dazugehörig gefühlt? Die ganze Welt dreht sich um euch herum, aber ihr steckt an einem Punkt fest und wisst nicht mehr weiter oder kommt nicht mehr voran? <br />
<br />
Ich fühle mich so.<br />
<br />
Nicht, weil ich keine Ziele, keine Lebenswünsche oder Freunde habe, sondern, weil es immer wieder und sicher auch an jeder Schule gewisse Cliquen gibt, die dir das ganze High-Schoolleben vermiesen. Du stehst still und trotzdem finden sie immer noch Bewegungen die ihnen nicht passen.<br />
<br />
Ich fühle mich so.<br />
<br />
Doch dieses Jahr sollte für mich ein Wunder geschehen. Ich weiÃ nicht wann. Ich weiÃ nicht wo. Ich weiÃ nur, dass ich Dinge ändern muss, dass ich stärker und fleiÃiger werden muss, damit ich aus meinem Leben ausbrechen und neue Wege finden kann.<br />
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Ich bin Jayden James und das ist meine Geschichte.</span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">***</div>
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âJay, spiel den Ball her!â, rief Hunt, einer seiner Freunde in New Castle, ihm in einem aggressiven Ton zu.<br />
<br />
Er hatte gern das runde Leder vor seinen Augen, aber leider wusste er manchmal nicht, was er damit anfangen sollte, so hatte ein Pass zu ihm meistens das Verlieren des Balles zur Folge.<br />
Es war der letzte Sommerferientag, bevor Jay und seine Freunde mit dem vorletzten Jahr in der New Castle High begannen. Sie befanden sich gerade auf dem alten Sportplatz, den sie liebenswert âBlutwieseâ nannten, um FuÃball zu spielen.<br />
Ihre Stadt und auch ihre Schule waren nicht dafür bekannt, dass sie in irgendeiner sportlichen Aktivität im Land auffielen. AuÃer ihrer Damen-Feldhockeymannschaft, zu deren Ehren ein neuer Sportplatz errichtet wurde und die einige Spiele gegen andere Teams gewannen, jedoch auch nicht wirklich bekannt waren, fehlte es der New Castle High so ziemlich an jedem Sport. Nur in der Freizeit konnte man sich seinem aktiven Hobby hingeben, wenn man genug Freunde hatte, um es auszuüben.<br />
  <br />
âBist du verrückt? OâMurphy steht genau vor dir!â, brüllte Jay zurück und spielte gekonnt seinen Gegner Aaron aus. <br />
<br />
Schnell sprintete er zum Tor vor, in dem Fin als Tormann stand und nur darauf wartete, dass Jay abzog. <br />
Fin war der einzige, der im Tor annähernd etwas zu Stande brachte. Dadurch, dass er so groÃ war und ihm leider an Kondition einiges fehlte, war er die perfekte Wahl für den Tormann. Er hatte zwar nie Angst vor dem Ball, wenn er näher kam, jedoch war Jay sein gröÃter Feind. Es lief nämlich fast jedes Mal auf einen Zweikampf hinaus und fast jedes Mal war der FuÃball auch drin und Fin fluchte laut vor sich hin, um nicht währenddessen auch noch mit dem FuÃ gegen den Pfosten zu hauen. <br />
Nervös ging Fin in die Knie und machte sich Sprungbereit, um in einer der beiden Richtungen zu fliegen. Am besten in die richtige. <br />
Auf Jays Gesicht machte sich ein Grinsen breit, als er immer näher ans Tor kam und auch seine Gegner ihn nicht mehr einholen konnten. Wie jedes Mal entschied Jay schon sekundenfrüher in welche Richtung er schieÃen wollte. Er schob noch ein letztes Mal den Ball etwas nach vorn, dann schoss er mit voller Kraft aufs Tor. Unmittelbar danach sprang Fin in die linke Richtung und verfehlte den Ball, der um Haaresbreite genau ins linke Eck fiel.<br />
<br />
âTOR!â, schrie Hunt und stürmte auf Jay zu.<br />
<br />
Wieder hatte Fin den Ball nicht gehalten. Man hörte ihn laut fluchen, während Jay und Hunt ihr: âDer-Ball-ist-im-Tor!â-Ritual aufführten, das auÃer nach jeder Menge SpaÃ , nicht nach viel anderem ausschaute.<br />
FuÃball war ihr Leben, seit sie einmal mit der Schule eine Woche in Brasilien verbracht hatten. Dort besichtigten sie an einem Tag das Spiel âFlumineseâ gegen âFlamengoâ im Maracanã â FuÃballstadion in Rio de Janeiro. <br />
Jay und seine Freunde waren so von der Kulisse und den spielerischen Leistungen der FuÃballer begeistert, dass sie, kaum, dass sie wieder zu Hause waren, mit den Trainieren anfingen. Das war jetzt 2 Jahre her und seitdem hatten sich ihre und speziell Jays Fähigkeiten um ein Vielfaches verbessert. Man würde auch sagen, dass Jay ein gewisses Talent in diesem Sport entwickelt hätte.<br />
Doch was nützte Talent, wenn man es nirgends einsetzen konnte. Ohne eine Mannschaft und ohne das Teilnehmen an einem Turnier, würde er es nie so weit schaffen einen Talentscout von sich zu überzeugen und vielleicht ein FuÃballstipendium zu ergattern.<br />
<br />
âGlaubst du, dass dieses Jahr anders sein wird, als die Jahre zuvor?â  fragte Jay, der kurz eine Pause eingelegt hatte.<br />
<br />
Er stellte meistens Fragen, die Tiefgründiger waren und bei denen man länger über eine Antwort nachdenken musste. Irgendwie hatte Jay es im Gefühl, dass sich etwas ändern würde, nur wusste er noch nicht was es war. <br />
Die anderen versammelten sich schnaufend um ihn. Fin holte nach Luft ringend eine gelbe Wasserflasche hervor und anstatt das Wasser zu trinken, schüttete er es sich über das Gesicht. Merklich erleichtert atmete er aus.<br />
<br />
âHöchstwahrscheinlich nicht!â, erwiderte OâMurphy und lieÃ sich auf den Rasen fallen, âUnsere Schule ist die langweiligste, die ich kenne. Von Mannschaftssportarten haben wir keine Ahnung. Wir haben kein Footballteam, kein Baseballteam, kein Rugbyteam und was ich am meisten vermisse, keine Cheerleader. Wo sind unsere PomPoms schwingenden hübschen Dinger, die sexy mit dem Po wackeln?â<br />
<br />
Er versuchte die Bewegungen im Sitzen nachzumachen, was zu einem Gelächter der anderen führte. OâMurphy war ein Realist. Er wusste wann etwas aussichtslos war und wann es darum ging sich dafür einzusetzen. Jedoch musste man sagen, dass einem sein andauerndes Nörgeln tierisch auf den Geist gehen konnte.<br />
<br />
âWir haben doch ein Damen Feldhockeyteamâ, erinnerte Aaron die anderen.<br />
<br />
Seine Freunde blickten ihn verwirrt und unglaubwürdig an. Jay hatte sich nun auch aufs Gras gesetzt und wollte gerade antworten, als Fin ihm zuvor kam.<br />
<br />
âHast du dir die schon jemals angesehen?â, wollte er wissen und schauderte.<br />
<br />
Auch Jay und OâMurphy taten so, als ob ihnen ein Schauer über den Rücken laufen würde. Die Mannschaft der Feldhockeydamen wurde nicht gerade als die hübscheste angesehen. Ein Mädchen hatte sogar einen gröÃeren Adamsapfel als so mancher Mann mit ausgeprägtem Kehlkopf.<br />
<br />
âWar nicht Hunt mit einer von denen zusammen?â, konterte Aaron und spielte den Ball gekonnt an Hunt weiter.<br />
<br />
âLasst mich da raus!â, lachte Hunt und fügte noch mit einem schelmischen Grinsen hinzu, âWenigstens hatte ich schon mal eine Freundin!â<br />
<br />
âOk, das war jetzt gemein!â, behauptete Fin, gab Jay ein geheimes Zeichen und zusammen stürzten sie sich plötzlich auf Hunt.<br />
<br />
Mädchen hatten in ihrer Clique nicht viel zu tun. Abgesehen von Ella, Jays bester Freundin, die er schon im Kindergarten kennen gelernt hatte und mit der er sich damals immer gemeinsam zum Spielen verabredet hatte. Sie war für Jay der wichtigste Mensch in seinem Leben. Mit ihr konnte er über alles reden, seine Gedanken austauschen oder einfach nur SpaÃ haben. <br />
Ob er in sie verliebt war? Nein, aber es gab einen Menschen in ihrer Familie, der ihm doch ein bisschen gefallen würde.<br />
Ob er ihr auch gefiel?<br />
Nach wenigen Minuten gespielter Rangelei und schmerzenden Bäuchen vom anstrengenden Gelächter, beruhigten sich die Freunde wieder. Sie tranken noch einen Schluck Wasser und wischten sich den SchweiÃ von der Stirn. Dann waren sie wieder fit für ein weiteres Match.<br />
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âAlso, wir tauschen die Teams. OâMurphy kommt zu mir und Hunt geht zu Aaron. Fin bleibt weiterhin im Torâ, forderte Jay die anderen auf und half OâMurphy beim Aufstehen.<br />
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Obwohl Jay nicht gerne den Anführer spielte, wusste er genau, wie er mit jemanden zu reden hatte, der etwas für ihn tun musste. Vielleicht hatte er das von seiner Mutter gelernt, die einerseits die liebevollste Mum auf der ganzen Welt war, aber andererseits auch ziemlich den Drachen spielen konnte.<br />
Während einer weiteren Runde FuÃball dachte Jay über OâMurphys Antwort auf seine Frage nach. Natürlich ging nichts über Cheerleader. Welcher Junge stand nicht auf diese gedehnten hübschen Mädels? Nichtsdestotrotz fehlte an der Männersport hassenden New Castle High einfach ein Männersport. Etwas zum Auspowern. Etwas wofür man kämpfen und hoffentlich auch gewinnen konnte.<br />
Eine Mannschaft. Ein Team. <br />
Wahrscheinlich lag es an der weiblichen Leitung der Schule oder kurzerhand am Fehlen von einem Coach oder Trainer. Ãberhaupt, welche Schule hatte kein sportliches Mannschaftsprogramm für Männer und wenn es nur ein Basketballteam wäre? Selbst die Frauen hatten ihre Feldhockeymannschaft. Irgendetwas musste geschehen und wenn das bedeutete, dass Jay selbst den Trainer für eine Mannschaft spielen musste.<br />
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âJay, pass auf!â, rief OâMurphy und riss ihn aus seinen Gedanken oder riss etwas anderes an ihm?<br />
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In Zeitlupe schlug er auf dem Gras auf. Kurz darauf brannte es in seinem linken Bein und instinktiv griff er danach. Erst jetzt bemerkte er, dass Hunt gleich neben ihm lag, jedoch kein schmerzverzerrtes Gesicht machte.<br />
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âWas ist passiert?â, presste Jay hervor, während er sein Bein umklammerte.<br />
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âFOUL!â, beschwerte sich Fin, der auf die beiden, so schnell wie es ihm möglich war, zugerannt kam. âBist du von allen guten Geistern verlassen, Hunt?â, fuhr der Tormann den Spieler an und rang nach Luft.<br />
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âIch wollte doch nur den Ball treffenâ, verteidigte er sich und blickte abwechselnd von Jay zu Fin.<br />
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OâMurphy schüttelte demonstrativ den Kopf, als er mittlerweile auch zu der Unfallstelle dazukam: âDu bist ihm direkt aufâs Bein gesprungen. Das wäre die rote Karte für dich und sicher kein Ball-Spiel.â<br />
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âWir sollten den Notarzt rufen. Jay sieht nicht gut ausâ, bemerkte Aaron, der jetzt auch dazu gestoÃen war.<br />
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Auch wenn Aaron ein bisschen hinten geblieben war, konnte er eine Situation genau einschätzen und wusste fast immer das richtige zu tun. Vor allem wenn es um seine Freunde ging.<br />
Jay hatte sich langsam aufgerichtet. Sein Bein schmerzte noch immer heftig, jedoch blutete es nicht. Als die Freunde sahen, dass der Verletzte versuchte alleine zu stehen und damit sichtlich Schwierigkeiten hatte, stützte OâMurphy ihn sofort auf der linken Seite. <br />
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âFin ruft den Notarzt. Wir versuchen dich langsam vom Rasen zu bekommenâ, erzählte OâMurphy Jay und ging umständlich mit ihm los.<br />
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âEs tut mir so leid!â, entschuldigte sich Hunt und half OâMurphy indem er Jay auf der rechten Seite stützte.<br />
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Hunt entschuldigte sich nie gerne, jedoch ging es hier um Jay und eine Verletzung, die er verursacht hatte.<br />
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âIst schon gut!â, bekam Jay mit schmerzendem Gesicht heraus und versuchte damit Hunt nicht zu sehr in den Selbstzweifel zu stürzen.<br />
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Ihm war ein weiterer Grund gegen eine männliche Sportmannschaft eingefallen.<br />
Brutalität.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">- TBC -</span></div>]]></content:encoded>
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