20.02.2005, 09:33
Teil 4 - Part III
Dayton - Who I am
Jess schnaufte, als er die zehntausendste Kiste hoch hob und sich seinen Weg durch den schmalen vollgestellten Flur bahnte. Sein ganzer Oberkörper tat ihm weh. Als wäre es nicht genug gewesen schon den ganzen Nachmittag des Vortages damit zu verbringen Kisten zu schleppen. Nein, natürlich nicht.
Heute ging es gleich weiter.
Aber, erinnerte er sich wieder, es gab gutes Geld. Vier Dollar pro Stunde für ihn, zwei für Tiana. Gestern hatten sie beide fünf Stunden gearbeitet, was nach Adamriese dreiÃig Dollar macht. Dazu kam das sie nach der Arbeit umsonst duschen konnten. Ein Luxus für den sonst eher sollten Geld da war, auch wenn er es nicht gerne Zugab.
Die dreiÃig Dollar von gestern hatten sie bar auf die Hand bekommen und , wie Jess gerne hinzufügen würde, für Mädchen typisch, hatte Ty gleich fünfzehn Dollar in einem Second Hand Laden verprasst. Wie gesagt er würde es gern hinzufügen, tat es aber nicht - Immerhin Tiana war abgehauen ohne etwas mitzunehmen. Klamotten zum wechseln und eine Jacke waren eine Notwendigkeit.
Mit einem weiteren seufzer, stellte Jess die Kiste auf der Ladefläche eines mittleren Trucks ab und machte sich wieder auf den Weg nach drinnen.
Ty kniete auf dem Boden und war immer noch damit beschäftigt, den ganzen Krempel in Kisten zu verstauen. Wenn sie glück hatten, würde das Ausräumen das alten Sozialbaues ihnen noch für, na einen vielleicht zwei weitere Tage arbeit geben und bei dem Lohn wäre Geld etwas über das sie sich erst in ein bis anderthalb Wochen wieder gedanken machen. Eventuell sogar länger.
âWo ist die zwei andern?â Jess schaute sich in dem kleinen Raum suchend um. âIm zweiten Stock, fangen an die Kisten aus dem Flur zu räumen.â Ty sah nicht von ihrer Arbeit auf. Arbeiten, das war neu für sie, aber das hier war nicht schlecht und das sie mitarbeitete half ihr und, haha, wer hätte es Gedacht, Jess.
Ty war aufgeregt, es war neu für sie zu arbeiten aber wie neu würde es erst sein ohne Ziel, Tage - Wochenlang durch die USA zu touren? Und das mit Jess. Ty war nie eine gute Menschenkennerin gewesen aber eins wusste sie auch so - Der Streit auf dem Highway war nicht der letzte gewesen, den sie beide hatten. Es würde mehr geben, viel mehr.
Die Schatten wurden allmählich länger. Als der Truck der den ganzen Tag vorm Haus geparkt hatte sich in Bewegung setzte.
Ty und Jess standen vor der abgeschlossenen Haustür, des Hauses das Morgen um diese Zeit nicht mehr existieren würde.
âDu hast wie viel?â Jess richtete seinen Blick auf Ty während sie kurz überlegte. âAcht stunden, zu zwei. Sechszehn Dollar. Plus fünf Extra, weil Mr. Cone mich so gut leiden konnte.â Jess nickte. Mr. Cone war ein alter fetter schmieriger Umzugsunternehmer, der so ziemlich alles angrub, aber wenn man es zu seinem Vorteil nutzen konnte und er nicht zu aufdringlich wurde... Wieso nicht?
âOk, das macht mit meinen zweiunddreiÃig, satte zweiundfünfzig Dollar!â Diesmal war es an Ty zu nicken âUnd was jetzt?â Jess zuckte mit den Schultern âMorgen noch einmal Kisten schleppen und weitere fünfzig einstecken oder...â âIch glaube das oder gefällt mir jetzt schon besserâ, warf Ty ein. Jess grinste sein schiefes grinsen â...oder, wir setzten uns ins Auto und fahren weiter.â Er beobachtete Ty aufmerksam während sie sich umsah und schlieÃlich einen Blick zum Himmel warf âIch hab doch schon gesagt dass das Oder mir besser gefällt.â âOk!â Jess setzte sich in Bewegung, sein Wagen stand auf einem kleinen Parkplatz fünf Minuten die StraÃe runter. Ty folgte ihm ohne ein weiteres Wort, obwohl...
âJess!â âHuh?â âWürdest du mir nen gefallen tun?â Jess blieb stehen und drehte sich zu Ty um âWas?â âKönnten wir vielleicht nach...â Ty zögerte kurz â... New... Orleans... Fahren?â Jess versuchte nicht darüber nach zudenken, warum Ty ausgerechnet nach New Orleans wollte aber âOkâ
Old Bull Lee*, wir kommen.
Chap 5 - Coming soon
* Ein Kerl aus On the Road, der in New Orleans lebt/lebte
Dayton - Who I am
Jess schnaufte, als er die zehntausendste Kiste hoch hob und sich seinen Weg durch den schmalen vollgestellten Flur bahnte. Sein ganzer Oberkörper tat ihm weh. Als wäre es nicht genug gewesen schon den ganzen Nachmittag des Vortages damit zu verbringen Kisten zu schleppen. Nein, natürlich nicht.
Heute ging es gleich weiter.
Aber, erinnerte er sich wieder, es gab gutes Geld. Vier Dollar pro Stunde für ihn, zwei für Tiana. Gestern hatten sie beide fünf Stunden gearbeitet, was nach Adamriese dreiÃig Dollar macht. Dazu kam das sie nach der Arbeit umsonst duschen konnten. Ein Luxus für den sonst eher sollten Geld da war, auch wenn er es nicht gerne Zugab.
Die dreiÃig Dollar von gestern hatten sie bar auf die Hand bekommen und , wie Jess gerne hinzufügen würde, für Mädchen typisch, hatte Ty gleich fünfzehn Dollar in einem Second Hand Laden verprasst. Wie gesagt er würde es gern hinzufügen, tat es aber nicht - Immerhin Tiana war abgehauen ohne etwas mitzunehmen. Klamotten zum wechseln und eine Jacke waren eine Notwendigkeit.
Mit einem weiteren seufzer, stellte Jess die Kiste auf der Ladefläche eines mittleren Trucks ab und machte sich wieder auf den Weg nach drinnen.
Ty kniete auf dem Boden und war immer noch damit beschäftigt, den ganzen Krempel in Kisten zu verstauen. Wenn sie glück hatten, würde das Ausräumen das alten Sozialbaues ihnen noch für, na einen vielleicht zwei weitere Tage arbeit geben und bei dem Lohn wäre Geld etwas über das sie sich erst in ein bis anderthalb Wochen wieder gedanken machen. Eventuell sogar länger.
âWo ist die zwei andern?â Jess schaute sich in dem kleinen Raum suchend um. âIm zweiten Stock, fangen an die Kisten aus dem Flur zu räumen.â Ty sah nicht von ihrer Arbeit auf. Arbeiten, das war neu für sie, aber das hier war nicht schlecht und das sie mitarbeitete half ihr und, haha, wer hätte es Gedacht, Jess.
Ty war aufgeregt, es war neu für sie zu arbeiten aber wie neu würde es erst sein ohne Ziel, Tage - Wochenlang durch die USA zu touren? Und das mit Jess. Ty war nie eine gute Menschenkennerin gewesen aber eins wusste sie auch so - Der Streit auf dem Highway war nicht der letzte gewesen, den sie beide hatten. Es würde mehr geben, viel mehr.
Die Schatten wurden allmählich länger. Als der Truck der den ganzen Tag vorm Haus geparkt hatte sich in Bewegung setzte.
Ty und Jess standen vor der abgeschlossenen Haustür, des Hauses das Morgen um diese Zeit nicht mehr existieren würde.
âDu hast wie viel?â Jess richtete seinen Blick auf Ty während sie kurz überlegte. âAcht stunden, zu zwei. Sechszehn Dollar. Plus fünf Extra, weil Mr. Cone mich so gut leiden konnte.â Jess nickte. Mr. Cone war ein alter fetter schmieriger Umzugsunternehmer, der so ziemlich alles angrub, aber wenn man es zu seinem Vorteil nutzen konnte und er nicht zu aufdringlich wurde... Wieso nicht?
âOk, das macht mit meinen zweiunddreiÃig, satte zweiundfünfzig Dollar!â Diesmal war es an Ty zu nicken âUnd was jetzt?â Jess zuckte mit den Schultern âMorgen noch einmal Kisten schleppen und weitere fünfzig einstecken oder...â âIch glaube das oder gefällt mir jetzt schon besserâ, warf Ty ein. Jess grinste sein schiefes grinsen â...oder, wir setzten uns ins Auto und fahren weiter.â Er beobachtete Ty aufmerksam während sie sich umsah und schlieÃlich einen Blick zum Himmel warf âIch hab doch schon gesagt dass das Oder mir besser gefällt.â âOk!â Jess setzte sich in Bewegung, sein Wagen stand auf einem kleinen Parkplatz fünf Minuten die StraÃe runter. Ty folgte ihm ohne ein weiteres Wort, obwohl...
âJess!â âHuh?â âWürdest du mir nen gefallen tun?â Jess blieb stehen und drehte sich zu Ty um âWas?â âKönnten wir vielleicht nach...â Ty zögerte kurz â... New... Orleans... Fahren?â Jess versuchte nicht darüber nach zudenken, warum Ty ausgerechnet nach New Orleans wollte aber âOkâ
Old Bull Lee*, wir kommen.
Chap 5 - Coming soon
* Ein Kerl aus On the Road, der in New Orleans lebt/lebte
some people were concerned about whether the Winchesters survived