14.03.2005, 16:16
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Jess schlich die Treppe nach oben, in der Hoffnung Luke nicht zu wecken, so dass er Fragen stellen könnte. Zum Beispiel wo er her kam. Leise öffnete er die Tür und schloss sie eben so. Als er einen Schritt nach vorn trat kam ein Geräusch mitten aus dem Raum und das Licht ging an. Vor Schreck machte Jess einen Satz nach hinten und krachte gegen die Kommode, die neben der Tür stand. âOh man, willst du das ich tot umfalle?â
âDas wär doch schon mal ein Anfang. Nein! Aber mehr würde es mich interessieren, wo kommst du her kommst?â, meinte Luke, dabei verschränkte er seine Arme vor der Brust und drückte seinen Rücken in die Lehne des Sessels in dem er saÃ.
âVon drauÃen?â, rollte Jess mit genervt mit den Augen und zeigte hinter sich.
âHalt mich nicht für dumm! Gut, Frage anders gestellt. Wo warst du? Wir haben es mittlerweile nach 3 Uhr morgens!â Langsam hatte auch seine Geduld Grenzen. Der Junge würde ihm noch eine Menge graue Haare bescheren, wenn er so weiter machen würde.
Jess ging zum Kühlschrank nahm sich eine Soda raus und setzte sich an den Küchentisch. â...am See...â, murmelte er und senkte seinen Kopf.
âHast du auch mal gelernt in ganzen Sätzen zu sprechen?â Wie sehr hasste es Luke. Wieso tat er es auch immer wieder? Jess wusste genau das es ihn auf die Palme brachte.
âIch war am See...ich musste nachdenken.â Das Rory ebenfalls dort war, musste er ja seinem Onkel nicht auf die Nase binden. Bei dem Gedanken an sie musste er lächeln. Ohne es selber zu merken, zog sich ein Grinsen über sein Gesicht und Luke bekam es prompt in den falschen Hals.
âAch ja, du findest es auch noch lustig? Ich warte hier seit Stunden und bei dir weià man ja nie was du gerade so anstellst!â Luke war auf gestanden und an den Tisch getreten, dort stemmte er seine Arme auf die Platte und sah Jess von oben herab an.
âWas?â Jess schrak hoch. Er war so sehr in seinen Gedanken verloren, das er nicht mitbekam was Luke gesagt hatte und noch nicht mal wie er an den Tisch gekommen war.
âHast du irgendwas genommen?â, fragte Luke und beugte sich nach unten um in Jess seine Augen zu sehen. Doch dieser schüttelte nur mit seinem Kopf.
âEinmal ein Junkie, immer ein Junkie. Das denkst du doch jetzt, oder?â Damit stand er auf und ging zu seinem Bett. Auf dem Weg dahin streifte er seine Jacke ab und legte sie neben sich, als er sich auf das Bett fallen lieÃ.
Er war frustriert, wirklich frustriert. Sein Onkel schaffte es doch immer wieder ihn auf den Boden der Tatsachen zurück zu bringen.
âJess...â, versuchte Luke einen erneuten Anlauf. Für ihn war die Sache noch nicht gegessen.
âWas denn noch? Ich würde gern schlafen gehen!â, unterbrach er seinen Onkel.
âOkay, wenn du nicht willst? Morgen, nein heute stehst du um 9 im Laden unten!â Luke hatte es nun endgültig satt, ihm alles aus der Nase zu ziehen. Und da er ihn sowieso schon um seinen Schlaf gebracht hatte, wäre es wirklich besser, sich noch ein paar Stunden hinzulegen.
Von Jess kam kein Ton mehr, auÃer das Geraschel, als er sich ausgezogen hatte und unter sein Laken kroch. Er löschte das Licht und legte sich ebenfalls hin.
TBC
Jess schlich die Treppe nach oben, in der Hoffnung Luke nicht zu wecken, so dass er Fragen stellen könnte. Zum Beispiel wo er her kam. Leise öffnete er die Tür und schloss sie eben so. Als er einen Schritt nach vorn trat kam ein Geräusch mitten aus dem Raum und das Licht ging an. Vor Schreck machte Jess einen Satz nach hinten und krachte gegen die Kommode, die neben der Tür stand. âOh man, willst du das ich tot umfalle?â
âDas wär doch schon mal ein Anfang. Nein! Aber mehr würde es mich interessieren, wo kommst du her kommst?â, meinte Luke, dabei verschränkte er seine Arme vor der Brust und drückte seinen Rücken in die Lehne des Sessels in dem er saÃ.
âVon drauÃen?â, rollte Jess mit genervt mit den Augen und zeigte hinter sich.
âHalt mich nicht für dumm! Gut, Frage anders gestellt. Wo warst du? Wir haben es mittlerweile nach 3 Uhr morgens!â Langsam hatte auch seine Geduld Grenzen. Der Junge würde ihm noch eine Menge graue Haare bescheren, wenn er so weiter machen würde.
Jess ging zum Kühlschrank nahm sich eine Soda raus und setzte sich an den Küchentisch. â...am See...â, murmelte er und senkte seinen Kopf.
âHast du auch mal gelernt in ganzen Sätzen zu sprechen?â Wie sehr hasste es Luke. Wieso tat er es auch immer wieder? Jess wusste genau das es ihn auf die Palme brachte.
âIch war am See...ich musste nachdenken.â Das Rory ebenfalls dort war, musste er ja seinem Onkel nicht auf die Nase binden. Bei dem Gedanken an sie musste er lächeln. Ohne es selber zu merken, zog sich ein Grinsen über sein Gesicht und Luke bekam es prompt in den falschen Hals.
âAch ja, du findest es auch noch lustig? Ich warte hier seit Stunden und bei dir weià man ja nie was du gerade so anstellst!â Luke war auf gestanden und an den Tisch getreten, dort stemmte er seine Arme auf die Platte und sah Jess von oben herab an.
âWas?â Jess schrak hoch. Er war so sehr in seinen Gedanken verloren, das er nicht mitbekam was Luke gesagt hatte und noch nicht mal wie er an den Tisch gekommen war.
âHast du irgendwas genommen?â, fragte Luke und beugte sich nach unten um in Jess seine Augen zu sehen. Doch dieser schüttelte nur mit seinem Kopf.
âEinmal ein Junkie, immer ein Junkie. Das denkst du doch jetzt, oder?â Damit stand er auf und ging zu seinem Bett. Auf dem Weg dahin streifte er seine Jacke ab und legte sie neben sich, als er sich auf das Bett fallen lieÃ.
Er war frustriert, wirklich frustriert. Sein Onkel schaffte es doch immer wieder ihn auf den Boden der Tatsachen zurück zu bringen.
âJess...â, versuchte Luke einen erneuten Anlauf. Für ihn war die Sache noch nicht gegessen.
âWas denn noch? Ich würde gern schlafen gehen!â, unterbrach er seinen Onkel.
âOkay, wenn du nicht willst? Morgen, nein heute stehst du um 9 im Laden unten!â Luke hatte es nun endgültig satt, ihm alles aus der Nase zu ziehen. Und da er ihn sowieso schon um seinen Schlaf gebracht hatte, wäre es wirklich besser, sich noch ein paar Stunden hinzulegen.
Von Jess kam kein Ton mehr, auÃer das Geraschel, als er sich ausgezogen hatte und unter sein Laken kroch. Er löschte das Licht und legte sich ebenfalls hin.
TBC