Das Schicksal geht seltsame Wege (kein GG)
#3

Kapitel 2
2 Stunden später ging ich zu Ma um ihr die Nachricht zu erzählen. Ich stand vor ihrer Tür und klingelte. Von innen hörte ich, wie sie zur Tür kam. „Ich komme!“ 20 Sekunden später stand sie vor mir. „Hi Ma! Wie geht es dir?“ „Hi Fran! Mir geht es gut! Du siehst glücklich aus! Was ist los?“ Ich konnte nicht warten, also ging ich rein, setzte mich auf das Sofa und begann sofort zu erzählen. „Du kennst doch den berühmten Broadway-Produzenten, oder?“ Sie sah mich erstaunt an und antwortete: „Ja sicher. Der war doch letztens auf dem Titelblatt von People Magazine, oder?“ Huch, diese Antwort kannte ich doch. „Ja. Genau den werde ich morgen Abend kennenlernen. Ist das nicht klasse?“ Jetzt sah sie mich noch erstaunter an, was ich ihr auch nicht verübeln konnte. „ Er wird bald heiraten. Seine Zukünftige hat heute bei uns ein Kleid gekauft und mich für morgen zum Abendessen und zur Hochzeit in 2 Wochen eingeladen.“ Jetzt sah sie nicht mehr erstaunt aus sondern glücklich. „Mazeltof, Schätzchen!“ Ich stand wieder auf, weil ich gehen musste. „So, das wollte ich dir nur eben erzählen. Ich muss nach Hause, Danny wartet auf mich. „ Ok. Bye! Und viel Spaß morgen!“ „Danke, Ma. Küsschen!“
Am nächsten Morgen wachte ich sehr früh auf. Ich hatte kaum geschlafen, weil ich mir vorgestellt hatte, wie es sein würde „Max“ Sheffield kennenzulernen. Jetzt sagte ich sogar schon „Max“ zu einem Mann, den ich überhaupt nicht kannte. In meinen Gedanken machte ich immer irgendwas falsch. Meistens stoße ich eine Kerze oder eine Vase um. Egal, was ich mache, jedes mal schreit er mich an. Aber ich will doch, dass er mich mag! Ich musste mich echt anstrengen, damit ich nichts falsch machte. Diese Gedanken gefielen mir nicht, also verscheuchte ich sie und ging unter die Dusche.
Den ganzen Tag überlegte ich, was ich anziehen sollte. Schließlich entschied ich mich für einen schwarz-weiß gestreiften Minirock, eine schlichte, weiße Bluse und weiße Schuhe. Meine Haare ließ ich glatt (ich hatte keine Lust sie extra aufzutupieren) und ich hatte ringsherum ein paar Zöpfe geflochten.
Um circa halb sieben war ich komplett fertig. Ich sagte Danny Bescheid, dass ich ging, schnappte mir das Kleid, das ich ihr mitbringen sollte und machte mich auf den Weg. Das Haus zu finden, war ziemlich leicht, aber als ich davor stand, überkamen mich ein paar Zweifel. „Was ist, wenn er mich nicht mag? Was ist, wenn ich etwas kaputt mache? Was passiert, wenn er nicht mit mir reden möchte?“ Oder was ganz anderes: „Gehe ich da rein? Soll ich wieder nach Hause gehen und bei denen anrufen und sagen, dass ich krank war?“ „Nein Franny, das kannst nicht machen. Jetzt hast du mal die Chance, einen berühmten Broadway-Produzenten kennenzulernen und du gehst da jetzt rein!“ Also drückte ich auf die Klingel. Nach einer Minute, die mir wie eine Ewigkeit vorkam, öffnete ein etwas älterer Herr, der meiner Meinung nach sehr sympathisch aussah. „Guten Abend. Mein Name ist Fran Fine. Miss O´Conner erwartet mich.“ Guten Abend. Ich bin Niles, der Butler. Kommen Sie doch rein. Miss O´Conner sitzt im Wohnzimmer.“Als ich herein ging, nahm Niles (er bestand darauf, dass ich ihn einfach nur Niles nenne) mir meine Jacke ab und führte mich ins Wohnzimmer. Also, dieses Haus sah ja schon von außen sehr gut aus, aber als ich ins Wohnzimmer ging, blieb mir regelrecht die Spucke weg. Ich hatte echt mit allem gerechnet, aber nicht damit. Ich dachte, es würden hier nur super teure Sachen stehen, aber die hatten fast die gleichen Möbel wie Danny und ich oder Ma. „Miss Fine! Schön Sie zu sehen! Haben Sie gut hergefunden?“ Das war Miss O´Conner. „Ja sicher, ich habe gut hergefunden. Also, ich muss ja wirklich sagen, das Haus ist wirklich toll und so groß!“ „Ja, nicht? Ich war genau so überrascht, als Max mich zum ersten Mal mit hier hingenommen hat. Apropos, ich werde ihn mal holen, setzen Sie sich ruhig und wenn Sie irgendwas wollen, rufen Sie einfach Niles.“ „Ok, danke.“ Kaum war sie weg, rief ich ihn auch schon und er kam sofort. „Ja? Kann ich Ihnen helfen?“ „Ja können Sie. Sie kennen Mister Sheffield ja. Wie wird er wohl reagieren, wenn er mich sieht? Wird er sich freuen?“ Ich weiß, es war doof, Niles so was zu fragen, obwohl ich ihn gerade erst kennengelernt hatte. „Oh, ja, er wird sich freuen. Er freut sich schon seit gestern auf Sie. Miss O´Conner hat so von Ihnen geschwärmt, dass er es kaum abwarten konnte, Sie kennenzulernen. Glauben Sie mir, er freut sich.“ Ich war ja so erleichtert, aber auch ziemlich nervös. Jeden Moment würde er vor mir stehen. Ich stand auf, weil ich Stimmen hörte. Dann war er da. Mein erster Gedanke war: „Mein Gott!! Ich wusste, dass er gut aussah, aber dass er so attraktiv war, wusste ich nicht.“ „Hallo Miss Fine! Ich bin Maxwell Sheffield.“ „Das weiß ich doch!“ Ich reichte ihm die Hand und ich dachte, ein Blitz hätte mich getroffen. Ich wusste nicht warum, aber ich dachte, ich würde diesen Mann schon Jahre kennen. Ich fühlte mich von ihm angezogen. Um meine Verwirrtheit zu verdecken, fragte ich, wie sich die beiden kennengelernt hatten. Miss O´Conner antwortete: „Ich war einer dieser Fans, die ihm am Hintereingang des Musicals aufgelauert haben. Eines Abends, ich muss dazu sagen, dass es in Strömen geregnet hat, war ich allein da. Ich habe ungefähr 2 Stunden gewartet, bis er endlich raus kam. Ich saß auf einer Treppe und habe geträumt, deswegen merkte ich gar nicht, dass er auf einmal vor mir stand. „Hallo“ sagte er. Ich schrak auf und sah ihm direkt in seine olivgrünen Augen. Ich war hin und weg und fröstelte. Max dachte, mir wäre kalt, deshalb setzte er sich neben mich, zog seine Jacke aus und legte sie über meine Schultern. Wir unterhielten uns sehr lange und schließlich tauschten wir unsere Telefonnummern. Tja, so haben wir uns kennengelernt. Das ist jetzt knapp ein Jahr her.“ „Wow, wie romantisch. Das muss toll sein so einen Verlobten zu haben.“ Jetzt schaltete „Max“ sich ein. „Haben Sie denn auch einen Ehemann?“ „Nein habe ich nicht. Ich lebe zwar in einer Beziehung, aber so langsam langweilt es mich.“ „Aber warum denn?“ „Naja, weil ich keine Freizeit habe und komme nie aus dem Geschäft raus. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, mich von ihm zu trennen.“ Ich weiß selber nicht, warum ich so ehrlich war. Ich hatte mir bis zu genau diesem Zeitpunkt nicht einmal selbst eingestehen können, dass ich mich vielleicht von Danny trennen würde. Wahrscheinlich um das Thema zu wechseln, sagte „Max“: „Sollen wir nicht so langsam ins Esszimmer gehen?“ Wir erhoben uns alle und gingen in das nebenliegende Zimmer.



sara hat fran eingeladen weil fran max kennen lernen will. und das hat sie geehrt.
die ff hat auch nur 12 oder 13 kapitel aber ich wollte wissen ob ich die gut geschrieben habe...

lg franny

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Das Schicksal geht seltsame Wege (kein GG) - von Franny - 02.06.2005, 14:16
Das Schicksal geht seltsame Wege (kein GG) - von °°°Mi°°° - 02.06.2005, 15:15
Das Schicksal geht seltsame Wege (kein GG) - von Franny - 02.06.2005, 16:25

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