02.11.2005, 21:04
Soooo meine lieben........
Erstmal freue ich mich über einen neuen Leser (n!nAmRiaNo) und möchte mich bei allen fürs FB geben bedanken.
Das motiviert einen immer richtig!
So, da mich in den letzten Tagen irgendwie die Schreibwut gepackt hat, gehts jetzt auch weiter.
Und für alle, die Rorys Reaktion zu hart fanden, gibt's jetzt die Entschädigung....
Ach ja, machen wirs einfach so, das Liz von irgendwo erfahren hat, dass Jess noch lebt und sich total gefreut hat...okay? Oder besteht jemand auf so einen Teil????
hegggdl
Teil 26
Wütend tritt er gegen den Baumstamm.
Immer und immer wieder tritt er dagegen, bis seine FüÃe es vor Schmerz nicht mehr aushalten.
Immer wieder flucht er vor sich hin. Immer und immer wieder flucht er, bis er der Meinung ist, er hat genug davon.
Er lässt sich auf den Boden sinken. Wozu weià er selber nicht. Vielleicht zum nachdenken, vielleicht zum ausruhen oder vielleicht einfach nur so.
Doch ganz automatisch beginnt er, sich über das eben Geschehene Gedanken zu machen:
Rory hat ihn angeschrieen. Er hat Rory angeschrieen.
Sie ist sauer auf ihn. Versteht Jess das? - ja, er versteht es. Wenn er gewusst hätte, was dieser idiotische Gedanke ich ändere mein Leben von Grund auf und schlieÃe mit meiner Vergangenheit ab anrichtet, dann hätte er es gelassen. Eigentlich hatte er nie wirklich vor, mit seiner Vergangenheit abzuschlieÃen. Es war mehr ein theoretischer Gedanke, von den er wusste, dass er es niemals schaffen würde. Zu viel ist einfach in der Vergangenheit passiert, um sie einfach vergessen zu können. Ein Jahr hat er es geschafft - nur ein Jahr. Oder ist ein Jahr vielleicht viel zu viel? Doch er brauchte dieses Jahr einfach um sich wirklich darüber im klaren zu werden, was ihn mit seiner Vergangenheit verbindet.
Langsam geht er zu Lukes und Lorelais Haus. Die Blicke, die an ihm haften bleiben als er durch die Stadt geht beachtet er einfach nicht.
Doch als er kurz vor der Eingangstür steht merkt Jess, dass es nicht so einfach geht. Er kann den Rest des Tages nicht so verbringen, als sei nichts passiert. Er ist vom Steg weggegangen und hat somit das "Gespräch" zwischen ihm und Rory beendet. Also müsste er auch derjenige sein, der wieder das Gespräch sucht.
Nicht wissend, ob er sie überhaupt noch dort antreffen würde, wo er sie eine Stunde vorher zurück gelassen hat, kehrt er wieder um und Macht sich auf den Weg, um mit ihr zu reden.
Das ist er Rory schuldig. Das ist er sich selbst schuldig.
Noch immer sitzt Rory einfach nur da.
Die letzten Tage waren einfach zu viel für sie: erst der Heiratsantrag, dann der Streit mit John und jetzt hat sie von Jess plötzlicher Rückkehr erfahren und das alles nur ein Irrtum war.
Ein Irrtum - nichts weiter. Vieles hätte ihr in den letzten Monaten erspart bleiben können.
Jess hat auf sie heute irgendwie verletzlich gewirkt. Das was er gesagt hat, hat Rory vorher noch nie so gesehen. Für sie war in diesem Moment einfach nur klar, dass er sich nicht gemeldet hat. Doch als sie zum ersten mal Jess Standpunkt gehört hat, begann sie zu verstehen. Es machte nicht alles Sinn für sie, aber sie versuchte zumindest das es einen ergab. Wie verzweifelt muss Jess gewesen sein, dass er so denkt? Das er wirklich denkt, er würde niemandem etwas bedeuten?
Wieder hört sie jemanden kommen. Rory schaut kurz auf: es ist Jess. Ein wenig verkrampft lächelt er ihr zu. Wie vorhin auch setzt er sich neben sie.
"Es tut mir leid was ich gesagt habe.", flüstert Rory mit zittriger Stimme.
"Ich war einfach nur so....ich weià auch nicht. Und als ich dich dann da plötzlich gesehen habe, wie du im Diner sitzt war ich einfach nur geschockt. Ich....ich konnte einfach nicht mehr."
"Ist schon okay. Ich meine, ich bin doch eigentlich derjenige, der sich Vorwürfe machen sollte."
Rory schüttelt den Kopf.
Für ein paar Minuten blicke beide nur auf das Wasser und wieder beginnt Rory zu weinen.
Sie kann noch nicht einmal sagen wieso.
"WeiÃt du", beginnt sie mit weinerlicher Stimme zu erzählen, "Luke und ich haben damals sogar die Fluggesellschaft angerufen, weil wir das alles nicht glauben konnten, aber...."
Weiter kann sie nicht reden. Zu sehr bricht sie in Tränen aus, als das sie noch vernünftig reden könnte.
Jess sitzt unbeholfen neben Rory. Eigentlich müsste er sie jetzt in den Arm nehmen. Eigentlich will er sie auch trösten, aber ist das angebracht? Ohne weiter darüber nachzudenken zieht er sie an sich ran und Rory vergräbt ihr Gesicht in sein T-Shirt.
Es vergehen 10,11 Minuten in denen beide so dasitzen ohne etwas zu sagen.
Rory entschlieÃt sich, diese Stille zu beenden.
"Warum bist du eigentlich so lange in Europa geblieben? Ich meine 15 Monate sind eine lange Zeit."
Jess blickt beschämt weg. Er hatte gedacht, dieser Frage vielleicht noch eine Weile aus dem Weg gehen zu können. Und wenn er sie gestellt bekommen hätte, dann sollte Rory eigentlich die letzte sein, die das tut.
Er blickt ihr direkt in die Augen und Rory weiÃ, dass er ihr nicht Antworten braucht, denn sie kann sich die Antwort denken.
"Oh.", entgegnet sie verlegen, bevor sie sich aus seinen Armen löst und beide einfach wieder das Wasser anblicken....
******************************************************
Lob und Kritik gern gesehen
Erstmal freue ich mich über einen neuen Leser (n!nAmRiaNo) und möchte mich bei allen fürs FB geben bedanken.
Das motiviert einen immer richtig!
So, da mich in den letzten Tagen irgendwie die Schreibwut gepackt hat, gehts jetzt auch weiter.
Und für alle, die Rorys Reaktion zu hart fanden, gibt's jetzt die Entschädigung....
Ach ja, machen wirs einfach so, das Liz von irgendwo erfahren hat, dass Jess noch lebt und sich total gefreut hat...okay? Oder besteht jemand auf so einen Teil????

hegggdl
Teil 26
Wütend tritt er gegen den Baumstamm.
Immer und immer wieder tritt er dagegen, bis seine FüÃe es vor Schmerz nicht mehr aushalten.
Immer wieder flucht er vor sich hin. Immer und immer wieder flucht er, bis er der Meinung ist, er hat genug davon.
Er lässt sich auf den Boden sinken. Wozu weià er selber nicht. Vielleicht zum nachdenken, vielleicht zum ausruhen oder vielleicht einfach nur so.
Doch ganz automatisch beginnt er, sich über das eben Geschehene Gedanken zu machen:
Rory hat ihn angeschrieen. Er hat Rory angeschrieen.
Sie ist sauer auf ihn. Versteht Jess das? - ja, er versteht es. Wenn er gewusst hätte, was dieser idiotische Gedanke ich ändere mein Leben von Grund auf und schlieÃe mit meiner Vergangenheit ab anrichtet, dann hätte er es gelassen. Eigentlich hatte er nie wirklich vor, mit seiner Vergangenheit abzuschlieÃen. Es war mehr ein theoretischer Gedanke, von den er wusste, dass er es niemals schaffen würde. Zu viel ist einfach in der Vergangenheit passiert, um sie einfach vergessen zu können. Ein Jahr hat er es geschafft - nur ein Jahr. Oder ist ein Jahr vielleicht viel zu viel? Doch er brauchte dieses Jahr einfach um sich wirklich darüber im klaren zu werden, was ihn mit seiner Vergangenheit verbindet.
Langsam geht er zu Lukes und Lorelais Haus. Die Blicke, die an ihm haften bleiben als er durch die Stadt geht beachtet er einfach nicht.
Doch als er kurz vor der Eingangstür steht merkt Jess, dass es nicht so einfach geht. Er kann den Rest des Tages nicht so verbringen, als sei nichts passiert. Er ist vom Steg weggegangen und hat somit das "Gespräch" zwischen ihm und Rory beendet. Also müsste er auch derjenige sein, der wieder das Gespräch sucht.
Nicht wissend, ob er sie überhaupt noch dort antreffen würde, wo er sie eine Stunde vorher zurück gelassen hat, kehrt er wieder um und Macht sich auf den Weg, um mit ihr zu reden.
Das ist er Rory schuldig. Das ist er sich selbst schuldig.
Noch immer sitzt Rory einfach nur da.
Die letzten Tage waren einfach zu viel für sie: erst der Heiratsantrag, dann der Streit mit John und jetzt hat sie von Jess plötzlicher Rückkehr erfahren und das alles nur ein Irrtum war.
Ein Irrtum - nichts weiter. Vieles hätte ihr in den letzten Monaten erspart bleiben können.
Jess hat auf sie heute irgendwie verletzlich gewirkt. Das was er gesagt hat, hat Rory vorher noch nie so gesehen. Für sie war in diesem Moment einfach nur klar, dass er sich nicht gemeldet hat. Doch als sie zum ersten mal Jess Standpunkt gehört hat, begann sie zu verstehen. Es machte nicht alles Sinn für sie, aber sie versuchte zumindest das es einen ergab. Wie verzweifelt muss Jess gewesen sein, dass er so denkt? Das er wirklich denkt, er würde niemandem etwas bedeuten?
Wieder hört sie jemanden kommen. Rory schaut kurz auf: es ist Jess. Ein wenig verkrampft lächelt er ihr zu. Wie vorhin auch setzt er sich neben sie.
"Es tut mir leid was ich gesagt habe.", flüstert Rory mit zittriger Stimme.
"Ich war einfach nur so....ich weià auch nicht. Und als ich dich dann da plötzlich gesehen habe, wie du im Diner sitzt war ich einfach nur geschockt. Ich....ich konnte einfach nicht mehr."
"Ist schon okay. Ich meine, ich bin doch eigentlich derjenige, der sich Vorwürfe machen sollte."
Rory schüttelt den Kopf.
Für ein paar Minuten blicke beide nur auf das Wasser und wieder beginnt Rory zu weinen.
Sie kann noch nicht einmal sagen wieso.
"WeiÃt du", beginnt sie mit weinerlicher Stimme zu erzählen, "Luke und ich haben damals sogar die Fluggesellschaft angerufen, weil wir das alles nicht glauben konnten, aber...."
Weiter kann sie nicht reden. Zu sehr bricht sie in Tränen aus, als das sie noch vernünftig reden könnte.
Jess sitzt unbeholfen neben Rory. Eigentlich müsste er sie jetzt in den Arm nehmen. Eigentlich will er sie auch trösten, aber ist das angebracht? Ohne weiter darüber nachzudenken zieht er sie an sich ran und Rory vergräbt ihr Gesicht in sein T-Shirt.
Es vergehen 10,11 Minuten in denen beide so dasitzen ohne etwas zu sagen.
Rory entschlieÃt sich, diese Stille zu beenden.
"Warum bist du eigentlich so lange in Europa geblieben? Ich meine 15 Monate sind eine lange Zeit."
Jess blickt beschämt weg. Er hatte gedacht, dieser Frage vielleicht noch eine Weile aus dem Weg gehen zu können. Und wenn er sie gestellt bekommen hätte, dann sollte Rory eigentlich die letzte sein, die das tut.
Er blickt ihr direkt in die Augen und Rory weiÃ, dass er ihr nicht Antworten braucht, denn sie kann sich die Antwort denken.
"Oh.", entgegnet sie verlegen, bevor sie sich aus seinen Armen löst und beide einfach wieder das Wasser anblicken....
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Lob und Kritik gern gesehen

![[Bild: kjjkhj9gg.jpg]](http://img133.imageshack.us/img133/1113/kjjkhj9gg.jpg)
You need a vacation to wake up the cavemen and take them to mexico
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