04.12.2005, 17:50
So, na dann geht's heute wie versprochen weiter.
Den Teil möchte ich zur Abwechslung auch mal jemanden widmen...und zwar Jersey & Valpuri, weil sie sich (auf die letzten beiden Beiträge deut ^^^) so sehr auf den neuen Teil gefreut haben
:lach:
Teil 30
"So....und jetzt kommt das Bäuerchen."
Jess hält Lauren liebevoll im Arm und klopft ihr sanft auf den Rücken. Das Babysitten hätte er sich schlimmer vorgestellt. Doch er musste schnell feststellen, dass es eine angenehme Abwechslung ist.
"Fein.", sagt er zu ihr, nachdem sie ein leises Bäuerchen gemacht hat und geht dann mit Lauren auf den Arm in ihr Kinderzimmer und legt sie vorsichtig in das Kinderbettchen.
"WeiÃt du was? Wenn du nicht schreist, bist du eigentlich ganz süÃ.", sagt er zu ihr und tätschelt ihr den Bauch, woraufhindie Kleine anfängt zu lächeln.
"Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du die Augen von deiner Schwester hast?", fragt er beim verlassen des Zimmers und würft noch einmal einen prüfenden Blick auf das Bettchen bevor er die Tür anlehnt und ins Wohnzimmer geht.
Wahrscheinlich wollte ihn Lorelai mit dieser ganzen Aktion einfach nur auf die Probe stellen und vielleicht wird sie am Abend, wenn sie nach Hause kommt, überrascht sein, dass er diese Aufgabe bis jetzt ganz gut bewältigt hat.
Gerade als er in der Küche ist, um Kaffee zu kochen bildet er sich ein zu hören, wie die Tür aufgeschlossen wird, beachtet dieses aber nicht weiter. Doch wenige Sekunden später merkt er, wie jemand hinter ihm steht.
"Rory?", fragt er verwundert, als er sie erblickt.
"Jess?"
"Wie bist du hier eingekommen?"
"Zweitschlüssel.", antwortet sie und hält dabei den Schlüssel hoch.
"Was machst du hier?! Nicht, dass ich dich nicht sehen will, aber..."
"Die Frage ist wohl eher, was du hier machst?"
"Ich soll auf Lauren aufpassen."
"Nein, ich soll auf Lauren aufpassen. Luke hat mich extra angerufen, dass ich kommen soll, weil niemand da ist.", stellt Rory verwundert klar.
Jess muss leicht anfangen zu lachen als er feststellt, was hier vor sich geht.
"Gut, also ich glaube, dass uns entweder Luke oder deine Mutter absichtlich hier zusammen geführt haben."
"Ja, das denke ich auch.", stimmt Rory verunsichert zu und blickt auf den Boden.
"Ãhm...gut, du hast sicher noch eine Menge zu tun und ich will dich nicht weiter stören und du kommt bestimmt auch alleine mit Lauren klar, also...."
Als Jess sieht, wie Rory rückwärts aus der Küche verschwinden will wird ihm klar, dass es der richtige Augenblick wäre, noch einmal über alles zu reden. SchlieÃlich muss es einmal so weit sein, also warum nicht jetzt? Immerhin gibt es da noch vielen Fragen, die weder gestellt, noch beantwortet wurden.
"Rory, eigentlich könnte ich schon ein bisschen Hilfe beim Babysitten gebrauchen."
"Wirklich?"
Rory kann ihre Freude darüber, dass Jess sie am Gehen gehindert hat nur schwer verstecken. Immerhin ist auch ihr klar, dass sie reden müssen und das Jess sozusagen die Initiative ergriffen hat, zeigt ihr, dass er es auch so sieht.
Sie nimmt ein Nicken von Jessâ Seite war.
"Gut, dann bleibe ich natürlich gerne."
"Ich habe sie aber gerade erst schlafen gelegt, also wird in nächster Zeit sicher nicht viel zu tun sein....."
"Für gewöhnlich schläft sie Mittags immer relativ lange.", entgegnet Rory nervös und zu allem Ãberfluss auch noch aufgeregt. Denn sie weiÃ, dass ihr Gespräche sich nicht die ganze Zeit um Lauren drehen wird.
"Willst du vielleicht einen Kaffee? Ich habe gerade welchen gekocht?"
"Da fragst du noch?", lächelt sie ihn an und geht dann weiter durch ins Wohnzimmer.
"Wie ich sehe, hast du mit Lauren gespielt?", fragt Rory , als sie das Spielzeug auf dem Boden und auf dem Tisch liegen sieht.
"Mehr oder weniger gespielt: sie schien ziemlich schnell gelangweilt von all dem Kram."
"Ja, so ist Lauren. Um sie zu beeindrucken muss man sich schon mächtig ins Zeug legen."
"Das habe ich gemerkt."
Lächelnd reicht er ihr die Tasse mit dem heiÃen Kaffee und setzt sich neben sie. Der Anfang ihres Gespräches verlief doch schon einmal recht gut, wobei man auch sagen muss, dass das eigentliche Thema noch gar nicht zur Sprache gekommen ist.
"Der ist wirklich gut. Kaffee kochen hast du also nicht verlernt."
Eine bedrückende Stille setzt sein, in der Rory schlückchenweise ihren Kaffee trinkt und Jess sich die richtigen Worte überlegt. Doch je länger er überlegt, umso bewusster wird er sich, dass er vielleicht nie die richtige Worte finden wird, denn eigentlich will er nur, dass Rory eins weiÃ:
"Es tut mir leid. Ich weiÃ, ich habe das schon oft gesagt, aber ich will, dass du mir glaubst. Hätte ich gewusst, dass das alles passieren würde, wäre ich nie gegangen. Ich wollte das alles nicht und ich will, dass du weiÃt, dass ich einsehe, dass es falsch war mich nicht zu melden und das ich an dieser ganzen Misere meinen Teil dazu beigetragen habe."
Verlegen lächelt Rory ihr Gegenüber an und stellt ihre leere Tasse auf den Tisch. Sie kann sich nicht daran erinnern, von Jess jemals so viel zusammenhängende Sätze hintereinander gehört zu haben.
"Ich glaube dir.", sagt sie schlieÃlich, "Ich habe diese ganze Sache vorher auch noch nie so gesehen, wie du sie mir gestern erzählt hast. Vielleicht sollten wir, wenn wir das alles oder wenn ich das alles realisiert habe, die Sache einfach vergessen?!", entgegnet sie mit zittriger Stimme und blickt Jess hoffnungsvoll an.
"Okay."
"Vielleicht nicht vergessen, denn so etwas sollte man nicht ganz aus seinem Gedächtnis streichen, aber es vielleicht einfach so hinnehmen, wie es ist."
Wieder stimmt Jess ihr zu, bevor Schweigen zwischen ihnen herrscht, welche Jess durchbricht:
"Ich habe gehört, dass du jetzt alleine in dem Haus deiner Mum wohnst...."
"Ja, das stimmt. Es ist schon etwas komisch, ohne Mum dort zu wohnen, schlieÃlich hat sie dem ganzen Leben im Haus immer noch etwas besonderes gegeben, aber es ist schön und immerhin bin ich ja nicht alleine."
"Dir geht es gut?"
"Wie meinst du das?"
"Du bist doch glücklich, oder?"
"Ja, natürlich bin ich das.", antwortet Rory nervös, "Ich bin im Moment sehr zufrieden mit meinem Leben.",doch nachdem sie die Worte ausgesprochen hatte, wird ihr bewusst wie sehr sie lügt, "Es geht mir sehr gut und wie ich sehe, bist du auch glücklich und das freut mich."
"Darf ich dich trotzdem was fragen?"
"Ãhm....ja klar.", willigt Rory ein und lehnt sich zurück.
"Luke hat mir erzählt, dass du nicht mehr nach Yale gehst. Stimmt das?"
"Er wird ja wohl kaum gelogen haben.", gibt Rory zickig zurück. Auf das Thema Yale reagiert sie noch immer sehr empfindlich und vor allem ist Jess vielleicht in der richtige, der sie wirklich darauf ansprechen sollte, denn schlieÃlich ist er sozusagen der eigentlich Grund dafür, dass sie nicht mehr nach Yale geht.
"Aber wieso? Du warst doch damals so froh darüber nach Yale zu gehen...Ich meine...."
"Richtig: ich war. Aber die Zeiten haben sich nun einmal geändert, Jess und ich bin sehr zufrieden mit dem Job bei meinem GroÃvater."
"Das war aber nie das, was du wolltest. Du wolltest immer Journalistin werden seit dem ich dich kenne und du kannst mir nicht einfach erzählen, dass sich ein Lebenstraum einfach in Luft auflöst."
"Jess, bitte lass das. Ich will wirklich nicht darüber reden.", entgegnet sie ruhig und entschlossen.
"Also gibt es doch einen Grund. Ich verlange ja nicht von dir, dass du mir jedes kleine Detail erzählst, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass du alles einfach hinschmeiÃt...."
"Gut, du willst es wirklich wissen?!", fragt sie ihn unsicher und erhebt dabei ihre Stimme.
Ein stummes Nicken von Jess.
"Du - du warst der Grund.", sagt sie und blickt dabei in Jess entsetztes Gesicht. "Nachdem ich die Nachricht von deinem vermeintlichen Tod erfahren habe, konnte ich einfach nicht mehr. Alles in Yale hat mich daran erinnert, wie du damals bei mir warst und mich gebeten hast, dass ich mit dir kommen soll. Ständig warst du in meinem Kopf und ich konnte einfach nicht mehr. Ich konnte einfach nicht und dann wurde mir klar, dass ich irgendetwas ändern muss und mir ist klar geworden, dass ich mehr bei den Menschen sein will, die ich liebe und die mich lieben, anstatt sie nur an den Wochenenden sehen zu können. Reicht dir das als Erklärung?"
"Rory, es....."
"Sag bitte nicht, dass es dir leid tut!",sagt sie und kann nur mit Mühe und Not ihre Tränen unterbinden. "Es braucht dir nicht leid tun. Ich habe damals nein gesagt und es war meine Entscheidung, Yale zu verlassen also bitte sag mir nicht, dass es dir leid tut!"
Wieder Stille zwischen den beiden.
Es will nur schwer in Jessâ Kopf, was Rory eben gesagt hat. Kann das sein? War er wirklich der Auslöser dafür?
"Bereust du es?", fragt Jess zögerlich. Er ist sich nicht sicher, ob diese Frage in dem Moment angebracht ist. Doch hätte er sie nicht gestellt, dann würde er es zu einen anderen Zeitpunkt tun, der vielleicht noch viel unpassender wäre, als dieser.
"Was meinst du?", entgegnet sie leicht irritiert, obwohl sie ganz genau weiÃ, was Jess meint. Vielmehr verwundert sie die Tatsache, dass Jess sie überhaupt danach fragt.
"Du weiÃt, was ich meine."
Verlegen und nicht wissend, was sie antworten soll richtet sie sich auf.
Was soll sie ihm denn antworten? Das sie es bereut hat und auf eine Art bis heute immer noch bereut? Wieso spielt das überhaupt noch eine Rolle? Es ist vorbei und es macht keinerlei Sinn, sich noch Gedanken darüber zu machen, ob sie sich vielleicht hätte anders entscheiden sollen.
"Ich hatte damals meine Gründe, nicht mit dir zu kommen. Doch ich hatte genauso meine Gründe, es zu bereuen."
Nachdem Jess darauf nichts erwidert und Rory diese ganze Situation eigentlich nur noch unangenehm findet, beschlieÃt sie zu gehen.
"Ich mach mich jetzt wohl besser auf den Weg nach Hause." Und noch ehe sich Jess versieht, hört er wie die Tür geschlossen wird.
Sie hat es also wirklich bereut.
Das hätte er nie gedacht......
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Würd mich über FB sehr freuen..
Den Teil möchte ich zur Abwechslung auch mal jemanden widmen...und zwar Jersey & Valpuri, weil sie sich (auf die letzten beiden Beiträge deut ^^^) so sehr auf den neuen Teil gefreut haben

Teil 30
"So....und jetzt kommt das Bäuerchen."
Jess hält Lauren liebevoll im Arm und klopft ihr sanft auf den Rücken. Das Babysitten hätte er sich schlimmer vorgestellt. Doch er musste schnell feststellen, dass es eine angenehme Abwechslung ist.
"Fein.", sagt er zu ihr, nachdem sie ein leises Bäuerchen gemacht hat und geht dann mit Lauren auf den Arm in ihr Kinderzimmer und legt sie vorsichtig in das Kinderbettchen.
"WeiÃt du was? Wenn du nicht schreist, bist du eigentlich ganz süÃ.", sagt er zu ihr und tätschelt ihr den Bauch, woraufhindie Kleine anfängt zu lächeln.
"Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du die Augen von deiner Schwester hast?", fragt er beim verlassen des Zimmers und würft noch einmal einen prüfenden Blick auf das Bettchen bevor er die Tür anlehnt und ins Wohnzimmer geht.
Wahrscheinlich wollte ihn Lorelai mit dieser ganzen Aktion einfach nur auf die Probe stellen und vielleicht wird sie am Abend, wenn sie nach Hause kommt, überrascht sein, dass er diese Aufgabe bis jetzt ganz gut bewältigt hat.
Gerade als er in der Küche ist, um Kaffee zu kochen bildet er sich ein zu hören, wie die Tür aufgeschlossen wird, beachtet dieses aber nicht weiter. Doch wenige Sekunden später merkt er, wie jemand hinter ihm steht.
"Rory?", fragt er verwundert, als er sie erblickt.
"Jess?"
"Wie bist du hier eingekommen?"
"Zweitschlüssel.", antwortet sie und hält dabei den Schlüssel hoch.
"Was machst du hier?! Nicht, dass ich dich nicht sehen will, aber..."
"Die Frage ist wohl eher, was du hier machst?"
"Ich soll auf Lauren aufpassen."
"Nein, ich soll auf Lauren aufpassen. Luke hat mich extra angerufen, dass ich kommen soll, weil niemand da ist.", stellt Rory verwundert klar.
Jess muss leicht anfangen zu lachen als er feststellt, was hier vor sich geht.
"Gut, also ich glaube, dass uns entweder Luke oder deine Mutter absichtlich hier zusammen geführt haben."
"Ja, das denke ich auch.", stimmt Rory verunsichert zu und blickt auf den Boden.
"Ãhm...gut, du hast sicher noch eine Menge zu tun und ich will dich nicht weiter stören und du kommt bestimmt auch alleine mit Lauren klar, also...."
Als Jess sieht, wie Rory rückwärts aus der Küche verschwinden will wird ihm klar, dass es der richtige Augenblick wäre, noch einmal über alles zu reden. SchlieÃlich muss es einmal so weit sein, also warum nicht jetzt? Immerhin gibt es da noch vielen Fragen, die weder gestellt, noch beantwortet wurden.
"Rory, eigentlich könnte ich schon ein bisschen Hilfe beim Babysitten gebrauchen."
"Wirklich?"
Rory kann ihre Freude darüber, dass Jess sie am Gehen gehindert hat nur schwer verstecken. Immerhin ist auch ihr klar, dass sie reden müssen und das Jess sozusagen die Initiative ergriffen hat, zeigt ihr, dass er es auch so sieht.
Sie nimmt ein Nicken von Jessâ Seite war.
"Gut, dann bleibe ich natürlich gerne."
"Ich habe sie aber gerade erst schlafen gelegt, also wird in nächster Zeit sicher nicht viel zu tun sein....."
"Für gewöhnlich schläft sie Mittags immer relativ lange.", entgegnet Rory nervös und zu allem Ãberfluss auch noch aufgeregt. Denn sie weiÃ, dass ihr Gespräche sich nicht die ganze Zeit um Lauren drehen wird.
"Willst du vielleicht einen Kaffee? Ich habe gerade welchen gekocht?"
"Da fragst du noch?", lächelt sie ihn an und geht dann weiter durch ins Wohnzimmer.
"Wie ich sehe, hast du mit Lauren gespielt?", fragt Rory , als sie das Spielzeug auf dem Boden und auf dem Tisch liegen sieht.
"Mehr oder weniger gespielt: sie schien ziemlich schnell gelangweilt von all dem Kram."
"Ja, so ist Lauren. Um sie zu beeindrucken muss man sich schon mächtig ins Zeug legen."
"Das habe ich gemerkt."
Lächelnd reicht er ihr die Tasse mit dem heiÃen Kaffee und setzt sich neben sie. Der Anfang ihres Gespräches verlief doch schon einmal recht gut, wobei man auch sagen muss, dass das eigentliche Thema noch gar nicht zur Sprache gekommen ist.
"Der ist wirklich gut. Kaffee kochen hast du also nicht verlernt."
Eine bedrückende Stille setzt sein, in der Rory schlückchenweise ihren Kaffee trinkt und Jess sich die richtigen Worte überlegt. Doch je länger er überlegt, umso bewusster wird er sich, dass er vielleicht nie die richtige Worte finden wird, denn eigentlich will er nur, dass Rory eins weiÃ:
"Es tut mir leid. Ich weiÃ, ich habe das schon oft gesagt, aber ich will, dass du mir glaubst. Hätte ich gewusst, dass das alles passieren würde, wäre ich nie gegangen. Ich wollte das alles nicht und ich will, dass du weiÃt, dass ich einsehe, dass es falsch war mich nicht zu melden und das ich an dieser ganzen Misere meinen Teil dazu beigetragen habe."
Verlegen lächelt Rory ihr Gegenüber an und stellt ihre leere Tasse auf den Tisch. Sie kann sich nicht daran erinnern, von Jess jemals so viel zusammenhängende Sätze hintereinander gehört zu haben.
"Ich glaube dir.", sagt sie schlieÃlich, "Ich habe diese ganze Sache vorher auch noch nie so gesehen, wie du sie mir gestern erzählt hast. Vielleicht sollten wir, wenn wir das alles oder wenn ich das alles realisiert habe, die Sache einfach vergessen?!", entgegnet sie mit zittriger Stimme und blickt Jess hoffnungsvoll an.
"Okay."
"Vielleicht nicht vergessen, denn so etwas sollte man nicht ganz aus seinem Gedächtnis streichen, aber es vielleicht einfach so hinnehmen, wie es ist."
Wieder stimmt Jess ihr zu, bevor Schweigen zwischen ihnen herrscht, welche Jess durchbricht:
"Ich habe gehört, dass du jetzt alleine in dem Haus deiner Mum wohnst...."
"Ja, das stimmt. Es ist schon etwas komisch, ohne Mum dort zu wohnen, schlieÃlich hat sie dem ganzen Leben im Haus immer noch etwas besonderes gegeben, aber es ist schön und immerhin bin ich ja nicht alleine."
"Dir geht es gut?"
"Wie meinst du das?"
"Du bist doch glücklich, oder?"
"Ja, natürlich bin ich das.", antwortet Rory nervös, "Ich bin im Moment sehr zufrieden mit meinem Leben.",doch nachdem sie die Worte ausgesprochen hatte, wird ihr bewusst wie sehr sie lügt, "Es geht mir sehr gut und wie ich sehe, bist du auch glücklich und das freut mich."
"Darf ich dich trotzdem was fragen?"
"Ãhm....ja klar.", willigt Rory ein und lehnt sich zurück.
"Luke hat mir erzählt, dass du nicht mehr nach Yale gehst. Stimmt das?"
"Er wird ja wohl kaum gelogen haben.", gibt Rory zickig zurück. Auf das Thema Yale reagiert sie noch immer sehr empfindlich und vor allem ist Jess vielleicht in der richtige, der sie wirklich darauf ansprechen sollte, denn schlieÃlich ist er sozusagen der eigentlich Grund dafür, dass sie nicht mehr nach Yale geht.
"Aber wieso? Du warst doch damals so froh darüber nach Yale zu gehen...Ich meine...."
"Richtig: ich war. Aber die Zeiten haben sich nun einmal geändert, Jess und ich bin sehr zufrieden mit dem Job bei meinem GroÃvater."
"Das war aber nie das, was du wolltest. Du wolltest immer Journalistin werden seit dem ich dich kenne und du kannst mir nicht einfach erzählen, dass sich ein Lebenstraum einfach in Luft auflöst."
"Jess, bitte lass das. Ich will wirklich nicht darüber reden.", entgegnet sie ruhig und entschlossen.
"Also gibt es doch einen Grund. Ich verlange ja nicht von dir, dass du mir jedes kleine Detail erzählst, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass du alles einfach hinschmeiÃt...."
"Gut, du willst es wirklich wissen?!", fragt sie ihn unsicher und erhebt dabei ihre Stimme.
Ein stummes Nicken von Jess.
"Du - du warst der Grund.", sagt sie und blickt dabei in Jess entsetztes Gesicht. "Nachdem ich die Nachricht von deinem vermeintlichen Tod erfahren habe, konnte ich einfach nicht mehr. Alles in Yale hat mich daran erinnert, wie du damals bei mir warst und mich gebeten hast, dass ich mit dir kommen soll. Ständig warst du in meinem Kopf und ich konnte einfach nicht mehr. Ich konnte einfach nicht und dann wurde mir klar, dass ich irgendetwas ändern muss und mir ist klar geworden, dass ich mehr bei den Menschen sein will, die ich liebe und die mich lieben, anstatt sie nur an den Wochenenden sehen zu können. Reicht dir das als Erklärung?"
"Rory, es....."
"Sag bitte nicht, dass es dir leid tut!",sagt sie und kann nur mit Mühe und Not ihre Tränen unterbinden. "Es braucht dir nicht leid tun. Ich habe damals nein gesagt und es war meine Entscheidung, Yale zu verlassen also bitte sag mir nicht, dass es dir leid tut!"
Wieder Stille zwischen den beiden.
Es will nur schwer in Jessâ Kopf, was Rory eben gesagt hat. Kann das sein? War er wirklich der Auslöser dafür?
"Bereust du es?", fragt Jess zögerlich. Er ist sich nicht sicher, ob diese Frage in dem Moment angebracht ist. Doch hätte er sie nicht gestellt, dann würde er es zu einen anderen Zeitpunkt tun, der vielleicht noch viel unpassender wäre, als dieser.
"Was meinst du?", entgegnet sie leicht irritiert, obwohl sie ganz genau weiÃ, was Jess meint. Vielmehr verwundert sie die Tatsache, dass Jess sie überhaupt danach fragt.
"Du weiÃt, was ich meine."
Verlegen und nicht wissend, was sie antworten soll richtet sie sich auf.
Was soll sie ihm denn antworten? Das sie es bereut hat und auf eine Art bis heute immer noch bereut? Wieso spielt das überhaupt noch eine Rolle? Es ist vorbei und es macht keinerlei Sinn, sich noch Gedanken darüber zu machen, ob sie sich vielleicht hätte anders entscheiden sollen.
"Ich hatte damals meine Gründe, nicht mit dir zu kommen. Doch ich hatte genauso meine Gründe, es zu bereuen."
Nachdem Jess darauf nichts erwidert und Rory diese ganze Situation eigentlich nur noch unangenehm findet, beschlieÃt sie zu gehen.
"Ich mach mich jetzt wohl besser auf den Weg nach Hause." Und noch ehe sich Jess versieht, hört er wie die Tür geschlossen wird.
Sie hat es also wirklich bereut.
Das hätte er nie gedacht......
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Würd mich über FB sehr freuen..

![[Bild: kjjkhj9gg.jpg]](http://img133.imageshack.us/img133/1113/kjjkhj9gg.jpg)
You need a vacation to wake up the cavemen and take them to mexico
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