03.01.2006, 16:23
... es geht weiter. Danke für FB. Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr.
Viel Spaà beim lesen:
Teil 47
Eine Woche war nun Vergangen seit Rory Stars Hollow verlassen hatte. Sie hatte oft mit dem Gedanken gespielt wieder nach Hause zu gehen, es aber nie gemacht. Chris kümmerte sich wirklich gut um sie, aber er wusste auch genau wann Rory ihre Ruhe brauchte und das schätzte sie so an ihm. Oft hatte sie sich in den Park, in der Nähe von Chris Wohnung, zurückgezogen und dort ein Buch gelesen oder einfach nur nachgedacht. Nachgedacht über ihr Leben und wie es weiter gehen sollte. Häufig hatte sie auch an Jess und ihre Tochter gedacht. Sie wollte die beiden nicht einfach im Stich lassen, aber sie hatte einfach keine andere Möglichkeit gesehen. So gerne hätte sie gewusst wie es ihm geht, aber anrufen wollte sie nicht. Was sollte sie ihm auch sagen? Ich wollte nur mal hören wie es dir geht? Nein, das wäre nicht das richtige gewesen. Hätte sie Jess angerufen, hätte sie erklären müssen warum sie gegangen ist und das konnte sie zum jetzigen Zeitpunkt einfach noch nicht.
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Jess war seit Rory Stars Hollow verlassen hatte kaum mehr zur Ruhe gekommen. Tagsüber braucht Jessy ihn jede Minute und nachts lieÃen ihn seine Gedanken nicht mehr schlafen. Seine Gedanken an Rory, an sein Baby und daran wie alles weiter gehen würde. Er vermisste seine Freundin wirklich sehr und doch war er auch wütend auf sie. Warum nur hatte sie ihn einfach im Stich gelassen? Warum war sie einfach gegangen ohne ein Wort zu sagen? Immer wieder stellte er sich die gleichen Fragen und nun wusste er wie Rory sich damals gefühlt hatte als er Stars Hollow verlassen hatte ohne ihr etwas zu sagen.
âSag mal träumst duâ fragte Luke und riss Jess damit aus seinen Gedanken.
âWas? Hast du was gesagt?â fragte er und sah seinen Onkel an.
âJa ich habe dich gefragt ob du träumst!â antworte Luke.
âOh, nein. Ich hab nur gerade nachgedacht.â
âÃber Rory?â fragte Luke und schaute seinen Neffen mitfühlend an. Jess nickte und senkte den Blick wieder auf den Tresen.
âIch versteh einfach nicht warum sie nicht wieder kommt. Sie ist jetzt eine Woche weg. Wie lange will sie noch fort bleiben und vor allem würde ich gerne wissen wo sie ist.â
âIch weià nicht wie lange sie weg bleiben wird, aber kannst du sie den überhaupt nicht verstehen?â erkundigte sich Luke
âNein. Ich kann auch nicht einfach gehen und alles hinter mir lassen, auch wenn ich das ab und an gerne mal machen würde.â zischte Jess
âIch erinnere mich an Zeiten, da warst du derjenige der bei dem kleinsten Problem davon gelaufen ist
âJa das weià ich ja, aber ich habe mich verändert.â
âDas stimmt du hast dich verändert und das finde ich auch gut, aber trotzdem musst du Rory doch verstehen können. Warum bist du den damals abgehauen und hast Rory einfach im Stich gelassen?â
âWeil mir das alles zu viel wurde. Ich wusste nicht weiter.â
âSiehst du und genau so geht es Rory auch. Versteh mich nicht falsch. Ich finde es bestimmt nicht richtig was sie getan hat, aber ich dacht wenn sie einer verstehen könnte dann du.â
Jess antwortete seinem Onkel nicht. Was sollte er auch antworten. Luke hatte Recht, mit allem was er gesagt hatte und dennoch konnte Jess Rory nicht verstehen. Er stand auf, warf Luke noch einen kurzen Blick zu und verlies dann das Diner. Er musste Jessy bei Lorelai abholen, den Lore musste ins Hotel. Er war gerade auf dem Weg zum Haus von Lorelai und Luke als Dean ihm über den Weg lief. Jess sah ihn nicht an, denn er hatte keine Lust sich mit Dean zu streiten, doch Dean sah das anders
âNa so allein unterwegs? Ach ja ich vergas, deine Freundin ist ja abgehauen! Aber das ist ja auch kein Wunder.â rief Dean und sah Jess provozierend an.
âAch ja? Und warum?â fragte Jess.
âAch Jess. Ich meine schau dich an. Wer will schon mit dir zusammen sein?â lachte Dean.
âNa so weit ich weiÃ, hat Rory dich damals abserviert nur um mit mir zusammen zu sein, oder habe ich mich da geirrt. Und jetzt ist sie schon wieder mit mir zusammen, oder?â antwortet Jess und seine Augen funkelten vor Zorn.
âUnd warum ist sie dann abgehauen?â fragte Dean
âDas geht dich überhaupt nichts an.â
âDas stimmt, aber ich weià es trotzdem. Sie ist wegen dir weg und das weiÃt du ganz genau.â
âWas soll das heiÃen?â
âAch Jess, stell dich doch nicht blöder als du bist. Wer hat sie den in der Wohnung am Boden liegen lassen, während sie Schmerzen hatte? Warst das nicht du?â rief Dean. Das war zu viel für Jess, er stürmte auf Dean und packte ihn am Kragen.
âWoher weiÃt du das?â schrie er.
âOh hab ich da etwa eine empfindliche Stelle getroffen. Haben wir etwa Schuldgefühle?â
âWoher du das weiÃt will ich wissenâ rief Jess und schüttelte Dean.
âIch habe halt so meine Quellen. Immerhin leben wir in einer Kleinstadt. Da erzählt man sich so was.â
âDu mieser â¦.â
âWas? Willst du mich etwa beleidigen? Nur zu, das wird deiner Freundin sicher gefallen, wenn sie wieder kommt. Falls sie wieder kommt.â
Jess schaute Dean noch einen kurzen Augenblick an, dann stieà er ihn von sich weg
âAch erzähl doch was du willst. Mir ist es egal. Rory wird wieder kommen, da bin ich mir sicher. Sie liebt mich. Und genau da liegt dein Problem. Du kommst doch nur nicht damit zurecht das sie mit mir zusammen ist und nicht mit dir.â
âBist du dir da so sicher? Warum läuft sie den weg, wenn sie dich so sehr liebt? Ich sag dir was, mein Freund. Rory hat in ihrem Leben nur einmal die richtige Entscheidung getroffen und das war als sie mit mir im Bett war.â
âJa da bist du stolz drauf, was? Du hast ja auch sonst nichts hinbekommen im Leben.â antwortet er und lieà Dean damit stehen. Ohne sich noch einmal umzudrehen ging er zu Lorelai um Jessy abzuholen. Als er dort ankam wartete Lorelai schon ungeduldig vorm Haus auf ihn.
âDa bist du ja endlich.â rief sie ihm entgegen.
âSorry, ich bin aufgehalten worden.â
âIst schon ok. Aber jetzt muss ich wirklich los. Hier sind Jessys Sachen. Wenn du willst kannst du sie mir gerne heute Abend wieder vorbei bringen. Ich freu mich wenn ich sie bei mir habe.â antwortete Lorelai und drückte ihm die Tasche mit Jessys Sachen in die Hand.
âNein danke. Ich komm schon zurecht. Ich habe einfach nur mal Zeit für mich gebraucht.â
âGut, aber wenn du Hilfe brauchst melde dichâ
âDanke, das werde ich tun.â erwiderte Jess und nahm Jessicas Hand.
âCiao Lorelaiâ
âBye Jessâ
Lorelai sah Jess noch einen kurzen Augenblick nach. Sie bewunderte ihn, wie er das alles meisterte. Auch er hatte erst vor kurzem sein Kind verloren und nun kümmertet er sich auch noch um Jessica, obwohl sie nicht sein eigens Kind war. Sie wusste nicht, ob sie mit der gleichen Situation auch so gut umgehen könnte. Als Jess auÃer Sicht war, stieg sie in den Wagen und fuhr zum Hotel.
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Im Hotel angekommen ging sie hinter den Tresen und wählte eine ihr vertraute Telefonnummer. Auch wenn sie sie lange nicht mehr gewählt hatte, hatte sie sie dennoch nicht vergessen.
âJaâ meldete sich eine Stimme am anderen Ende der Leitung.
âChris? Hier ist Lorelai. Könnte ich bitte mal Rory sprechen.â
âLorelai? Woher weiÃt du das Rory bei mir ist?â
âChris. Rory ist meine Tochter. Sie tickt genau wie ich. Wo sollte sie sonst sein wenn nicht bei dir? Wenn sie bei meinen Eltern wäre, hätte mich meine Mum schon längst angerufen und mir Vorwürfe gemacht. Sie kann also nur bei dir sein. Könnte ich sie also jetzt mal haben?â
âWarte einen Moment. Ich frag sie.â antwortet Christopher und dann hörte Lorelai wie der Hörer zur Seite gelegt würde. Nach kurzer Zeit wurde der Hörer wieder aufgenommen
âMum?â sagte Rory mit leiser Stimme.
âRory Schatz. Wie geht es dir?â
âEs geht. Warum rufst du an?â
âRory ich weià das die ganze Situation nicht leicht ist für dich, aber du musst zurückkommen. Deine Tochter braucht dich und Jess braucht dich auch. Bitte komm zurückâ
âIch kann nicht, Mum. Bitte zwing mich nicht zurück zu kommen.â flehte Rory
âRory, ich zwing dich zu nichts, aber du musst auch mal an deine Tochter denken. Sie braucht dich. Du kannst nicht einfach gehen und alles zurück lassen. Du hast wochenlang um Jessy gekämpft. Jetzt musst du auch für sie da sein.â erwiderte Lorelai.
âJa aber kümmert Jess sich den nicht um sie?â fragte Rory
âNatürlich kümmert sich Jess um sie. Er ist Tag und Nacht für sie da, aber lang steht er das nicht mehr durch. Rory, Jess macht das macht das gleich durch wie du. Auch er hat sein Kind verloren, vergess das bitte nicht.â ermahnte Lorelai sie.
âAber ich kann noch nicht zurück. Es geht einfach nicht.â
âWarum? Wovor hast du Angst?â
âVor allem. Davor durch Stars Hollow zu gehen und die mitleidigen Blick auf mir zu spüren, davor in unsere Wohnung zu gehen und den Ort zu sehen wo ich mein Kind verloren habe, davor Kathe zu sehen mit ihrem dicken Bauch. Einfach vor allem.â weinte Rory ins Telefon
âAber davon laufen bringt nichts. Irgendwann musst du dich deinen Ãngsten stellen. Und je länger du wartest umso schlimmer wird es. SüÃe, du weiÃt wir sind immer für dich da und wir stehen dir jeder Zeit zur Seite.â
âDas weià ich, aber es geht mir gut hier bei Dad. Ich habe Zeit über alles nachzudenken. Mein Leben wieder zu ordnen.â
âRory, liebst du Jess?â
âJaâ
âDann komm zurück bevor du auch noch ihn verlierstâ sagte Lorelai leise und legte dann den Hörer auf die Gabel. Sie wusste nicht genau, ob sie das Richtige gemacht hatte, aber so konnte es nicht weiter gehen. Irgendjemand musste Rory einfach mal die Augen öffnen.
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Rory stand da und starrte auf den Hörer in ihrer Hand. Noch nie hatte ihre Mum einfach aufgelegt. Was war nur los mit ihr. Chris betrat den Raum und schaute Rory fragen an
âWas ist los?â fragte er
âSie hat einfach ausgelegt.â antwortet Rory und starrte noch immer auf den Hörer
âLorelai?â
âJa, wer den sonst?â
âWas hat sie den gesagt?â
âIch soll nach Hause kommen.â
âUnd was wirst du tun?â
âIch weià es nicht? Was meinst du den?â
âIch weià es nicht. Da kann ich dir leider nicht helfen. Diese Entscheidung kannst nur du allein entscheiden.â
âAber ich weià wirklich nicht was ich machen sollâ
âRory, hör auf dein Herz und dein Gefühl. Du solltest nur zurückgehen wenn du dich auch bereit dazu fühlst.â antwortete Christopher und nahm sie tröstend in den Arm
âIch vermisse ihn schonâ
âDann würde ich dir raten, pack deine Sachen und geh zu ihm.â
Rory nickte, nahm ihren Dad in den Arm und drückte ihn fest an sich.
âDanke für alles Dad.â
âKeine Ursache. Ich bin froh das ich dir helfen konnte.â sagte Chris, bevor Rory sich von ihm löste um ihre Sachen zu packen.
So das der neue Teil. Hat er euch gefallen. Ãber Fb freue ich mich natürlich.
Liebe Grü0e
Redeagle
Viel Spaà beim lesen:
Teil 47
Eine Woche war nun Vergangen seit Rory Stars Hollow verlassen hatte. Sie hatte oft mit dem Gedanken gespielt wieder nach Hause zu gehen, es aber nie gemacht. Chris kümmerte sich wirklich gut um sie, aber er wusste auch genau wann Rory ihre Ruhe brauchte und das schätzte sie so an ihm. Oft hatte sie sich in den Park, in der Nähe von Chris Wohnung, zurückgezogen und dort ein Buch gelesen oder einfach nur nachgedacht. Nachgedacht über ihr Leben und wie es weiter gehen sollte. Häufig hatte sie auch an Jess und ihre Tochter gedacht. Sie wollte die beiden nicht einfach im Stich lassen, aber sie hatte einfach keine andere Möglichkeit gesehen. So gerne hätte sie gewusst wie es ihm geht, aber anrufen wollte sie nicht. Was sollte sie ihm auch sagen? Ich wollte nur mal hören wie es dir geht? Nein, das wäre nicht das richtige gewesen. Hätte sie Jess angerufen, hätte sie erklären müssen warum sie gegangen ist und das konnte sie zum jetzigen Zeitpunkt einfach noch nicht.
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Jess war seit Rory Stars Hollow verlassen hatte kaum mehr zur Ruhe gekommen. Tagsüber braucht Jessy ihn jede Minute und nachts lieÃen ihn seine Gedanken nicht mehr schlafen. Seine Gedanken an Rory, an sein Baby und daran wie alles weiter gehen würde. Er vermisste seine Freundin wirklich sehr und doch war er auch wütend auf sie. Warum nur hatte sie ihn einfach im Stich gelassen? Warum war sie einfach gegangen ohne ein Wort zu sagen? Immer wieder stellte er sich die gleichen Fragen und nun wusste er wie Rory sich damals gefühlt hatte als er Stars Hollow verlassen hatte ohne ihr etwas zu sagen.
âSag mal träumst duâ fragte Luke und riss Jess damit aus seinen Gedanken.
âWas? Hast du was gesagt?â fragte er und sah seinen Onkel an.
âJa ich habe dich gefragt ob du träumst!â antworte Luke.
âOh, nein. Ich hab nur gerade nachgedacht.â
âÃber Rory?â fragte Luke und schaute seinen Neffen mitfühlend an. Jess nickte und senkte den Blick wieder auf den Tresen.
âIch versteh einfach nicht warum sie nicht wieder kommt. Sie ist jetzt eine Woche weg. Wie lange will sie noch fort bleiben und vor allem würde ich gerne wissen wo sie ist.â
âIch weià nicht wie lange sie weg bleiben wird, aber kannst du sie den überhaupt nicht verstehen?â erkundigte sich Luke
âNein. Ich kann auch nicht einfach gehen und alles hinter mir lassen, auch wenn ich das ab und an gerne mal machen würde.â zischte Jess
âIch erinnere mich an Zeiten, da warst du derjenige der bei dem kleinsten Problem davon gelaufen ist
âJa das weià ich ja, aber ich habe mich verändert.â
âDas stimmt du hast dich verändert und das finde ich auch gut, aber trotzdem musst du Rory doch verstehen können. Warum bist du den damals abgehauen und hast Rory einfach im Stich gelassen?â
âWeil mir das alles zu viel wurde. Ich wusste nicht weiter.â
âSiehst du und genau so geht es Rory auch. Versteh mich nicht falsch. Ich finde es bestimmt nicht richtig was sie getan hat, aber ich dacht wenn sie einer verstehen könnte dann du.â
Jess antwortete seinem Onkel nicht. Was sollte er auch antworten. Luke hatte Recht, mit allem was er gesagt hatte und dennoch konnte Jess Rory nicht verstehen. Er stand auf, warf Luke noch einen kurzen Blick zu und verlies dann das Diner. Er musste Jessy bei Lorelai abholen, den Lore musste ins Hotel. Er war gerade auf dem Weg zum Haus von Lorelai und Luke als Dean ihm über den Weg lief. Jess sah ihn nicht an, denn er hatte keine Lust sich mit Dean zu streiten, doch Dean sah das anders
âNa so allein unterwegs? Ach ja ich vergas, deine Freundin ist ja abgehauen! Aber das ist ja auch kein Wunder.â rief Dean und sah Jess provozierend an.
âAch ja? Und warum?â fragte Jess.
âAch Jess. Ich meine schau dich an. Wer will schon mit dir zusammen sein?â lachte Dean.
âNa so weit ich weiÃ, hat Rory dich damals abserviert nur um mit mir zusammen zu sein, oder habe ich mich da geirrt. Und jetzt ist sie schon wieder mit mir zusammen, oder?â antwortet Jess und seine Augen funkelten vor Zorn.
âUnd warum ist sie dann abgehauen?â fragte Dean
âDas geht dich überhaupt nichts an.â
âDas stimmt, aber ich weià es trotzdem. Sie ist wegen dir weg und das weiÃt du ganz genau.â
âWas soll das heiÃen?â
âAch Jess, stell dich doch nicht blöder als du bist. Wer hat sie den in der Wohnung am Boden liegen lassen, während sie Schmerzen hatte? Warst das nicht du?â rief Dean. Das war zu viel für Jess, er stürmte auf Dean und packte ihn am Kragen.
âWoher weiÃt du das?â schrie er.
âOh hab ich da etwa eine empfindliche Stelle getroffen. Haben wir etwa Schuldgefühle?â
âWoher du das weiÃt will ich wissenâ rief Jess und schüttelte Dean.
âIch habe halt so meine Quellen. Immerhin leben wir in einer Kleinstadt. Da erzählt man sich so was.â
âDu mieser â¦.â
âWas? Willst du mich etwa beleidigen? Nur zu, das wird deiner Freundin sicher gefallen, wenn sie wieder kommt. Falls sie wieder kommt.â
Jess schaute Dean noch einen kurzen Augenblick an, dann stieà er ihn von sich weg
âAch erzähl doch was du willst. Mir ist es egal. Rory wird wieder kommen, da bin ich mir sicher. Sie liebt mich. Und genau da liegt dein Problem. Du kommst doch nur nicht damit zurecht das sie mit mir zusammen ist und nicht mit dir.â
âBist du dir da so sicher? Warum läuft sie den weg, wenn sie dich so sehr liebt? Ich sag dir was, mein Freund. Rory hat in ihrem Leben nur einmal die richtige Entscheidung getroffen und das war als sie mit mir im Bett war.â
âJa da bist du stolz drauf, was? Du hast ja auch sonst nichts hinbekommen im Leben.â antwortet er und lieà Dean damit stehen. Ohne sich noch einmal umzudrehen ging er zu Lorelai um Jessy abzuholen. Als er dort ankam wartete Lorelai schon ungeduldig vorm Haus auf ihn.
âDa bist du ja endlich.â rief sie ihm entgegen.
âSorry, ich bin aufgehalten worden.â
âIst schon ok. Aber jetzt muss ich wirklich los. Hier sind Jessys Sachen. Wenn du willst kannst du sie mir gerne heute Abend wieder vorbei bringen. Ich freu mich wenn ich sie bei mir habe.â antwortete Lorelai und drückte ihm die Tasche mit Jessys Sachen in die Hand.
âNein danke. Ich komm schon zurecht. Ich habe einfach nur mal Zeit für mich gebraucht.â
âGut, aber wenn du Hilfe brauchst melde dichâ
âDanke, das werde ich tun.â erwiderte Jess und nahm Jessicas Hand.
âCiao Lorelaiâ
âBye Jessâ
Lorelai sah Jess noch einen kurzen Augenblick nach. Sie bewunderte ihn, wie er das alles meisterte. Auch er hatte erst vor kurzem sein Kind verloren und nun kümmertet er sich auch noch um Jessica, obwohl sie nicht sein eigens Kind war. Sie wusste nicht, ob sie mit der gleichen Situation auch so gut umgehen könnte. Als Jess auÃer Sicht war, stieg sie in den Wagen und fuhr zum Hotel.
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Im Hotel angekommen ging sie hinter den Tresen und wählte eine ihr vertraute Telefonnummer. Auch wenn sie sie lange nicht mehr gewählt hatte, hatte sie sie dennoch nicht vergessen.
âJaâ meldete sich eine Stimme am anderen Ende der Leitung.
âChris? Hier ist Lorelai. Könnte ich bitte mal Rory sprechen.â
âLorelai? Woher weiÃt du das Rory bei mir ist?â
âChris. Rory ist meine Tochter. Sie tickt genau wie ich. Wo sollte sie sonst sein wenn nicht bei dir? Wenn sie bei meinen Eltern wäre, hätte mich meine Mum schon längst angerufen und mir Vorwürfe gemacht. Sie kann also nur bei dir sein. Könnte ich sie also jetzt mal haben?â
âWarte einen Moment. Ich frag sie.â antwortet Christopher und dann hörte Lorelai wie der Hörer zur Seite gelegt würde. Nach kurzer Zeit wurde der Hörer wieder aufgenommen
âMum?â sagte Rory mit leiser Stimme.
âRory Schatz. Wie geht es dir?â
âEs geht. Warum rufst du an?â
âRory ich weià das die ganze Situation nicht leicht ist für dich, aber du musst zurückkommen. Deine Tochter braucht dich und Jess braucht dich auch. Bitte komm zurückâ
âIch kann nicht, Mum. Bitte zwing mich nicht zurück zu kommen.â flehte Rory
âRory, ich zwing dich zu nichts, aber du musst auch mal an deine Tochter denken. Sie braucht dich. Du kannst nicht einfach gehen und alles zurück lassen. Du hast wochenlang um Jessy gekämpft. Jetzt musst du auch für sie da sein.â erwiderte Lorelai.
âJa aber kümmert Jess sich den nicht um sie?â fragte Rory
âNatürlich kümmert sich Jess um sie. Er ist Tag und Nacht für sie da, aber lang steht er das nicht mehr durch. Rory, Jess macht das macht das gleich durch wie du. Auch er hat sein Kind verloren, vergess das bitte nicht.â ermahnte Lorelai sie.
âAber ich kann noch nicht zurück. Es geht einfach nicht.â
âWarum? Wovor hast du Angst?â
âVor allem. Davor durch Stars Hollow zu gehen und die mitleidigen Blick auf mir zu spüren, davor in unsere Wohnung zu gehen und den Ort zu sehen wo ich mein Kind verloren habe, davor Kathe zu sehen mit ihrem dicken Bauch. Einfach vor allem.â weinte Rory ins Telefon
âAber davon laufen bringt nichts. Irgendwann musst du dich deinen Ãngsten stellen. Und je länger du wartest umso schlimmer wird es. SüÃe, du weiÃt wir sind immer für dich da und wir stehen dir jeder Zeit zur Seite.â
âDas weià ich, aber es geht mir gut hier bei Dad. Ich habe Zeit über alles nachzudenken. Mein Leben wieder zu ordnen.â
âRory, liebst du Jess?â
âJaâ
âDann komm zurück bevor du auch noch ihn verlierstâ sagte Lorelai leise und legte dann den Hörer auf die Gabel. Sie wusste nicht genau, ob sie das Richtige gemacht hatte, aber so konnte es nicht weiter gehen. Irgendjemand musste Rory einfach mal die Augen öffnen.
-----------------------------------------------------------------------
Rory stand da und starrte auf den Hörer in ihrer Hand. Noch nie hatte ihre Mum einfach aufgelegt. Was war nur los mit ihr. Chris betrat den Raum und schaute Rory fragen an
âWas ist los?â fragte er
âSie hat einfach ausgelegt.â antwortet Rory und starrte noch immer auf den Hörer
âLorelai?â
âJa, wer den sonst?â
âWas hat sie den gesagt?â
âIch soll nach Hause kommen.â
âUnd was wirst du tun?â
âIch weià es nicht? Was meinst du den?â
âIch weià es nicht. Da kann ich dir leider nicht helfen. Diese Entscheidung kannst nur du allein entscheiden.â
âAber ich weià wirklich nicht was ich machen sollâ
âRory, hör auf dein Herz und dein Gefühl. Du solltest nur zurückgehen wenn du dich auch bereit dazu fühlst.â antwortete Christopher und nahm sie tröstend in den Arm
âIch vermisse ihn schonâ
âDann würde ich dir raten, pack deine Sachen und geh zu ihm.â
Rory nickte, nahm ihren Dad in den Arm und drückte ihn fest an sich.
âDanke für alles Dad.â
âKeine Ursache. Ich bin froh das ich dir helfen konnte.â sagte Chris, bevor Rory sich von ihm löste um ihre Sachen zu packen.
So das der neue Teil. Hat er euch gefallen. Ãber Fb freue ich mich natürlich.
Liebe Grü0e
Redeagle
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