30.03.2006, 10:29
![[Bild: gerdpdmban.jpg]](http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg)
Wenns ne JJ-Fic ist kannst du sie mir gerne mal rüberschicken! Ich hab mittlerweile schon ein paar geschrieben, vielleicht kann ich dir ja helfen.
Ne, ich hab sowas nicht erlebt, ich hab weder Kinder noch nen Mann. Ich hab mich ein biÃchen schlau gemacht was nach einer Schwangerschaft so alles kommen kann und schreib dann immer das was ich vor mir sehe. Wenn ich ne Szene nicht sehe, kann ich sie nicht schreiben. Im Endeffekt beschreibe ich eigentlich nur das was ich sehe undhöre. Okay, in meinem Kopf, aber egal. Gott, klingt das krank, vielleicht solte ich mich doch mal untersuchen lassen!
Ok, und jetzt das nächste Chapter:
Kapitel 13: (William 2,5 Monate alt)
“Das war wirklich kein Witz? Du schleppst mich tatsächlich heute Abend dort hin?” sagte Lorelai und nahm noch einen Schluck von ihrem Koffein-freien Kaffee, bevor sie die Tasse wieder auf den Tresen stellte.
“Bitte, fang nicht schon wieder die selbe Diskussion an! Ich kanns nicht mehr hören! Sie sind deine Eltern, es ist der Geburtstag deines Vaters und sie haben uns eingeladen und du hast zugesagt! Also hör jetzt endlich auf!” sagte Luke ziemlich genervt, nahm dann einige Teller und brachte sie zu den wartenden Gästen.
“Ich weiÃ, dass ich zugesagt habe! Aber die haben davon geredet wie gerne sie Will sehen würden und wie niedlich er ist und dass ich einfach ja sagen müsste, da musste ich zusagen. Die haben mich erpresst! Und du hast es nicht verhindert!” machte sie weiter als er wieder hinter dem Tresen stand und die Kaffemaschine nachfüllte.
“Lorelai, nenn mir einen vernünftigen Grund weshalb wir nicht gehen sollten? Nur einen! Und nur nochmal zur Wiederholung: er ist dein Vater, er hat Geburtstag, wir haben Zeit und du hast zugesagt!”
“Aber ich will da nicht hin! Sie haben Will und das Haus gesehen, wir waren letzte Woche beim Freitagsessen und ich will da nicht so bald schon wieder hin! Ich fühl mich immer als würde ich die ganze Zeit auf rohen Eiern laufen! Ich muss bei jedem Wort aufpassen was ich sage, sonst bekommt meine Mutter gleich diesen angefressenen Gesichtsausdruck. Früher haben sie nie Gefühle gezeigt, abgesehen von ihrer Verachtung für mein Leben, aber wir haben geredet. Okay, auf ziemlich komische Weise, aber geredet. Jetzt reden sie nur noch davon wie stolz sie sind, wie schön unser Haus ist, wie hübsch mein Kleid ist und danach herrscht Stille. Ich kann damit nicht umgehen! Verachtung? Ja! Enttäuschung? Ja! Misstrauen? Natürlich! Aber diese unangenehmen Stille? Neiiiin! AuÃerdem würde ich viel lieber Zeit mit dir alleine verbringen!” hielt sie ihm ihren Vortrag.
“Wir gehen hin! Ende der Diskussion! Und jetzt geh und zieh Will um, dusche und zieh dir irgendetwas an was angebracht ist heute Abend. Ein Kleid oder sowas! Ich werde in ner halben Stunde daheim sein und wir brechen punkt sechs auf!” befahlt er und ging ohne ein weiteres Wort in die Küche.
Sie trieb ihn in den Wahnsinn. Nicht dass sie das nicht schon vorher getan hätte, aber dieses Mal war es unerträglich. Seit ihrem Zusammenbruch im Wohnzimmer vier Wochen zuvor hatte sich ihre Beziehung zuerst wieder verbessert. Er verbrachte mehr Zeit zuhause mit Lorelai und William, aber etwas hatte sich trotzdem verändert. Je mehr Zeit er mit ihr verbrachte umso mehr Zeit forderte sie. Manchmal kam sie ins Diner uns hängte sich an ihn, folgte ihm bis er nachgab und mit ihr nach oben ging, sich auf die Couch setzte und sie für mindestens zwanzig Minuten in den Arm nahm. Wenn er es nicht tat, kam die Angst zurück in ihre Augen und sie sah so verzweifelt aus, dass er spätestens dann einknickte.
Auch Rory hatte bemerkt, dass sich ihr Mutter anders verhielt und Emily hatte ihn letzte Woche angerufen und nachgefragt ob in ihrer Ehe alles in Ordnung wäre. Er hatte lange mit Rory darüber geredet, weil sie beide das gebraucht hatten und waren überein gekommen, dass es sicher nur die Hormone waren und dass sie bald wieder sie selbst sein würde. Aber je länger er sie so sah umso mehr bezweifelte er es. Er dachte dass William sie vielleicht an die erste Zeit mit Rory erinnerte, in der sie alles hatte alleine machen müssen. Vielleicht hatte sie das damals mehr mitgenommen als sie je zugegeben hatte.
Aber egal was es war und weshalb sie sich so verhielt, er geriet langsam an seine Grenzen und es begann ihn wütend zu machen.
Er war erleichtert, dass sie den Abend nicht alleine daheim verbringen würden. Sie hatte das Haus seit Williams Geburt nicht verlassen. Sie ging ins Hotel und ins Diner. Einmal waren sie bei ihren Eltern gewesen, weil er sie gezwungen hatte, aber sie ging nie zu Sookie oder Rory, ging nicht alleine shoppen. Sie wartete zuhause auf ihn und lieà ihn nicht wieder los bis er den nächsten Morgen wieder gehen musste.
Er hatte es immer sehr genossen Zeit mit ihr zu verbringen, sie war wunderschön und lustig, manchmal traurig, still oder wütend, aber immer sie selbst. Aber das jetzt war nicht mehr die Frau die er geheiratet hatte. Sie wirkte mehr wie ein verschrecktes Kind mit einem Baby auf dem Arm, die ihn immer um Hilfe anflehte wenn sie ihn sah. Und vielleicht war es damals mit Rory so gewesen, dachte er.
Er musste unbedingt mit Emily und Richard reden. Die beiden waren nicht unbedingt seine Lieblingspersonen, aber er brauchte ihre Hilfe und er konnte nur hoffen, dass sie das tun würden. Aber irgendwie schuldeten sie ihm das.
Als er das Auto vor dem Haus der Gilmores parkte musste er seinen rechten Arm erst aus Lorelais Umklammerung befreien bevor er aussteigen konnte. Sie sah aus als würde sie jeden Moment zu weinen anfangen, aber er ignorierte es einfach und öffnete die hintere Tür um William herauszuholen. Er ging zur Tür und klingelte, fühlte, dass sie sich schon wieder an seiner Hand festkrallte. Sie lieà sie erst los als sie ihre Jacken ausziehen mussten, allerdings nur solange bis das Dienstmädchen ihnen die Jacken abgenommen hatte. Luke führte sie ins Wohnzimmer und zog seine Hand weg um Richard gratulieren zu können und kniete sich dann schnell vor Williams Autositz um ihn herausnehmen zu können, bevor sie sie wieder nehmen konnte. Er hätte nie gedacht dass es ihn eines Tages nerven würde wenn Lorelai ihn berührte.
Als es klingelte wusste Lorelai, dass es Rory sein musste, aber sie fühlte nichts. Alles was sie in letzter Zeit noch fühlte war Angst. Sie wusste nicht genau wovor sie sich fürchtete, sie wusste nur, dass das Einzige was half war, wenn Luke sie in die Arme nahm und festhielt. Sie hatte versucht es ihm zu erklären, aber das war schwierig, da sie es selbst nicht verstand.
Als Rory ins Zimmer kam umarmte sie sie und setzte sich dann wieder.
Als sie letzte Woche zum ersten Mal das Haus mit William betreten hatte, war ihre Angst schlimmer geworden, aber nichts im vergleich zu diesem Mal. Sie hatten noch nicht einmal angefangen zu essen und sie wäre am liebste weggerannt.
Luke saà neben ihr und spielte mit dem Baby. William lachte und gab Geräusche von sich die wie “Gaah” klangen, wenn Luke ihn über seinen Kopf hielt um ihn dann nach unten sausen zu lassen. Sie hätte sich darüber freuen sollen, aber sie hatte nur Angst dass das bald vorbei sein könnte.
Während des Essens war sie still, aà kaum etwas. Ihr war schlecht und als der Nachtisch serviert wurde war der Drang sich zu Ãbergeben so groà und nach oben in ihr altes Zimmer rannte.
Zuerst war Luke entsetzt, machte sich dann aber Sorgen, gab Rory ihren Bruder und rannte ihr nach. Er fand sie mit dem Kopf über der Toilette wie sie sich übergab. Wie er es während ihrer Schwangerschaft gemacht hatte, kniete er sich neben sie und strich ihr sanft über den Rücken.
Als sie fertig war, hob er sie auf und trug sie nach nebenan in ihr altes Zimmer, legte sie auf das Bett. Sie rollte sich auf die Seite, zog ihre Knie zur Brust und starrte ins Leere.
Er betrachtete sie einige Sekunden sehr intensiv, dann legte er sich hinter sie, schlang seine Arme um ihr Taille und streichelte ihren Bauch. Er küsste sanft ihren Nacken bevor er sprach, fast flüsterte.
“Lorelai, du musst mit mir reden! Ich halt das nicht mehr aus! Sag mir was los ist!”. Er machte sich solche Sorgen, dass er fast zu weinen anfing.
“Ich weià es nicht. Ich habe Angst, die ganze Zeit. Und ich weià nicht warum!” flüsterte sie zurück und war froh das sie ihm nicht ins Gesicht sah, denn sie wusste dass sie sofort angefangen hätte zu weinen.
“Ich habe dir schon gesagt, dass ich dich nicht verlasse! Ich liebe dich!” flüsterte er zurück. Er konnte nicht lauter sprechen, denn es hätte den Moment kaputt gemacht und er hoffte dass er dieses Mal lösen konnte, was auch immer das Problem war.
“Das sagst du jetzt. Aber vielleicht mach ich was falsch und dann liebst du mich nicht mehr und dann bin ich wieder alleine!” sagte sie, dieses Mal etwas lauter. Er drehte sie um und zwang sie ihn anzusehen.
“Sowas könnte ich nie machen. Du warst die letzten Wochen ziemlich nervend und manchmal hab ich gedacht ich drehe durch. Aber ich mach mir doch viel mehr Sorgen. Ich will dir helfen und ich will meine Frau zurück!” sagte er ihr ehrlich.
“Das will ich doch auch! Aber wenn du nicht bei mir bist komm ich mir vor als würde alles um mich zusammenbrechen. Dass du nicht heimkommst, oder dass Rory oder Will was passiert. Und dann bin ich alleine und ich kann das nicht mehr. Ich brauche dich.”
“Ich dich doch auch. Aber was hat dir solche Angst gemacht, dass du dich übergeben musst? Das ist es doch?”
“Nachdem uns meine Eltern besucht haben und du wieder angefangen hast zu arbeiten hab ich mich so alleine gefühlt. Das wurde jeden Tag schlimmer und ich hab immer mehr Hinweise gefunden, dass du mich nicht mehr willst. Vielleicht ist das ja alles nur ein Traum, aber ich will nicht aufwachen!”versuchte sie zu beschreiben was in ihr vorging. Luke schaute sie an und versuchte zu verstehen was sie gerade gesagt hatte.
TBC