31.03.2006, 12:56
![[Bild: gerdpdmban.jpg]](http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg)
Ok, Doppelpost, ich weiÃ, aber sonst seht ihr ja wahrscheinlich nicht dass das neue Chapter da ist.
Hab übrigens gestern Abend noch meine neue Fic "Call my name and save me" gepostet, allerdings im Original, meaning auf Englisch.
Wenn ich den reviews glaube soll es die beste sein die ich bis jetzt geschrieben habe, vielleicht interessiert es ech ja.
Story: Lorelai lässt Luke vorm Altart stehen und haut ab. Frage: Warum? (nicht Christopher!)
Aber hier erstmal das nächste Kapitel von DPDM:
Kapitel 14:
Plötzlich kniff er sie.
“Au!” rief sie und schlug ihm auf den Arm.
“Was machst du denn?” fragte sie dann.
“Ich versuche dich zu überzeugen, dass das hier kein Traum ist. Ich bin hier, Will ist unten mit Rory, deinen Eltern und diesem Logan. Ich weiÃ, dass du es schwer hattest als du jünger warst. Dieser Raum hier, das bist nicht du und ich werde dich nicht hier lassen. Du wirst nie wieder in der Situation sein wie damals. Wir werden jetzt nach unten gehen und feiern und danach nehm ich dich mit nachhause. Wir werden Will baden, du fütterst ihn, wir legen ihn schlafen und dann können wir einen Film schauen. Wir werden irgendwann auch ins Bett gehen, morgen aufstehen, ins Diner gehen und dann kannst du mich wieder nerven und vielleicht bekommst du dieses eine Mal ne Tasse mit richtigem Kaffee. Aber vorher musst du dich beruhigen und mir vertrauen, dass das hier kein Traum ist. Mal ehrlich, was wäre das für ein komischer Traum in dem wir auf deinem alten Bett liegen, am Geburtstag deines Vaters, nachdem du dich übergeben hast? Also, wach auf!” versuchte er zu witzeln.
Dieses Mal verstand sie. Nicht so wie auf der Couch, dieses Mal verstand sie wirklich. Sie wusste nicht warum, es passierte einfach. Sie konnte das klicken in ihrem Kopf hören und wie ihr die Last von den Schultern fiel und sie begann zu lächeln. Nicht eines dieser traurigen Lächeln mit denen sie den ganzen Monat rumgelaufen war, sondern ein echtes Lorelai- Lächeln, ehrlich und glücklich. Und er lächelte zurück.
Plötzlich sprang sie auf und zog an Lukes Arm.
“Auf komm, Lukey! Lass uns feiern! Mir ist gerade wirklich danach!”Sie lachte als sie seinen verwirrten Gesichtsausdruck sah. Plötzlich fühlte sie sich anders. Ihr Selbstvertrauen war zurück als ihr klar wurde, dass ihre Eltern ihr nichts mehr nehmen konnten: Nicht ihren Mann und auch nicht ihr Baby. Rory manchmal, aber nicht ihre beiden Männer und das musste genügen.
Luke sprang auch vom Bett als er sie da stehen sah, strahlend vor Glück. Er hatte keine Ahnung was er gesagt hatte, dass den Unterschied machte, er war nur froh, dass sie wieder lachte. Er zog sie an sich und umarmte sie bevor sie das Zimmer verlieÃen und gemeinsam nach unten gingen, beide mit einem idiotischen Lächeln auf dem Gesicht.
“Lorelai, bist du in Ordnung?” fragte Emily besorgt mit William auf dem SchoÃ.
“Ja klar! Wahrscheinlich habe ich nur irgendwas falsches gegessen. Aber mir geht es wieder gut!” Sie hockte sich vor ihre Mutter und es machte ihr nicht einmal etwas aus, dass diese William hielt. Rory warf Luke einen verwunderten Blick zu, aber der zuckte nur die Achseln und grinste.
William lachte als er seine Mutter sah und zappelte aufgeregt mit Armen und Beinen, als ob er wusste, dass es ihr wieder gut ging.
“Gaah!” machte er wieder und Lorelai küsste ihn auf die Nase.
“Singst du für deinen GroÃvater? Jaaa, du singst für deinen GroÃvater! Sag “Gaah!” Will!” und er machte es, lachte mit seiner Mutter.
“Also, ich muss sagen, dass ist wirklich ein sehr schönes Lied!” sagte Richard.
“Alles Gute zum Geburtstag Dad!” sagte Lorelai, stand auf und umarmte ihn.
“Er ist wirklich ein sehr cleverer kleiner Kerl” sagte Emily als sich Lorelai neben Rory und Logan auf die Couch setzte.
“Ja, allerdings. Noch keine drei Monate alt und schon lacht und gaaht er den ganzen Tag. Er ist wirklich unglaublich! Ihr solltet ihn sehen wenn Luke heimkommt! Alles was man dann sehen kann ist das riesige Lächeln auf seinem Gesicht und dann strampelt er so wild dass ich ihn manchmal kaum noch halten kann. Und wenn Luke mal zwei Minuten später kommt als normal schreit er und ich kann ihn nicht beruhigen” sagte sie und drehte sich um, um Luke zuzulächeln, der hinter ihr stand.
Der Rest des Abends verlief sehr gut. Luke legte sich mit William auf den Boden im Wohnzimmer und spielte mit ihm. Das Baby zog die ganze Aufmerksamkeit auf sich, als sein Lachen durch das Zimmer hallte.
Lorelai unterhielt sich mit Rory und Logan und umso länger sie sich mit dem jungen Mann unterhielt umso mehr Parallelen entdeckte sie zwischen sich selbst und ihm. Vielleicht wäre sie wie Logan geworden, wäre sie nicht schwanger geworden.
Auch Emily und Richard genossen den Abend. Es gefiel ihnen das Lachen des Babys zu hören und sie fühlten, dass sich an diesem Abend etwas verändert hatte. Das Lächeln das Lorelai auf dem Gesicht gehabt hatte, als sie mit Luke von oben gekommen war, verlieà den ganzen Abend ihr Gesicht nicht mehr.
Und Luke... beide hatten schon vorher gewusst dass er eigentlich ein netter Mensch war. Emily hatte ihn gemocht bevor er und Lorelai zusammen gekommen waren. Sie hatten nur immer gedacht, dass er nicht gut genug war. Aber jetzt sahen sie Lorelai mit ihrer Familie und ihnen wurde klar, dass sie ohne Luke nie so glücklich wäre. Ihnen wurde klar dass er Lorelai besser kannte als sie und dass sie keinen Einfluss mehr hatten. So lange Lorelai glücklich war, würden sie es akzeptieren.
Es war spät als sie zurück nach Stars Hollow fuhren, fast elf. William schlief bereits in seinem Autositz und als sie zuhause ankamen legten sie ihn nur noch in seine Krippe, ohne ihn umzuziehen. Rory und Logan hatten beschlossen mit ihnen noch einen Film zu schauen. Es war das erste Mal das Lorelai fühlte wie glücklich ihre Familie war, jedes einzelne Mitglied. Keine Konflikte, keine Probleme.
Als der Film vorbei war ging Rory mit Logan in ihr Zimmer. Lorelai fütterte William noch einmal, bevor sie zu Luke ins Schlafzimmer ging.
Sie wollte sich gerade auf das Bett fallen lassen, als sie eine Idee bekam.
“Hey, oh du mein Ehemann, steh auf!” sie legte ihren Kopf ein bisschen schräg auf die rechte Seite.
“Oh du meine Ehefrau, es ist fast zwei Uhr, mitten in der Nacht. Und obwohl unser Sohn vielleicht bis um fünf oder sechs schläft, sollten wir auch ins Bett gehen!” sagte er zu ihr. Sie fing an zu schmollen und er war froh, dass sie das wieder machte. Er konnte sich nicht erinnern wann er es zum letzten Mal gesehen hatte.
“Okayyyy, dann werd ich mein Bad in unserer riesigen Badewanne alleine nehmen” sagte sie und begann ihre Bluse aufzuknöpfen. Dann warf sie sie zu ihm. Langsam ging sie rückwärts in Richtung Badezimmer und machte langsam den Reisverschluss and der Seite ihres Rocks auf. Als sie an der Tür war, lieà sie ihn fallen und warf Luke einen verführerischen Blick zu.
Luke sah sich ihre Show an und genoss sie sehr. Dann stand er auf und ging zu ihr, zog sein Hemd auf dem Weg aus. Als er vor ihr stand griff sie nach seinem Gürtel und öffnete dann den Reisverschluss. Seine Hosen fielen zu Boden und er stieg aus ihnen.
Noch am Morgen hatte er nur gewollt, dass Lorelai aufhörte ihn zu berühren, jetzt wollte er nichts mehr. Sie legte eine Hand auf seine Brust und küsste ihn kurz.
“Luke, du weisst, dass wir nicht können... so sehr ich auch will... aber ich glaube ich kann nicht...” sagte sie und wurde ernst.
“Ich habe dir gesagt dass du dir die Zeit nehmen sollst, die du brauchst. Und jetzt lass und dieses Bad nehmen von dem gefaselt hast!”lächelte er und küsste sie.
“Ich hab nichts gefaselt!” protestierte sie und wollte ins Badezimmer laufen, vortäuschen, dass sie beleidigt wäre, doch Luke hielt sie an der Taille fest und küsste ihren Nacken.
Als sie in der Badewanne lagen, Luke hinter Lorelai, Wange an Wange, spielte Lorelai mit seinen Fingern.
“Was für ein Tag” seufzte er und küsste ihre Wange.
“Ich war die letzten Wochen ziemlich nervend, was?” fragte sie.
“Das kann ich nicht abstreiten, aber ich hab mir mehr Sorgen um dich gemacht”
“Es tut mir leid! Aber du warst so super. Bist du dir sicher dass du es den Rest deines Lebens mit mir aushälst?”
“Ich bin mir sicher dass ich ohne dich nicht leben kann!” sagte er und strich mit seinem Daumen über den Weissgoldring den sie trug.
“Sehr gute Antwort! Du bist wirklich der perfekte Mann!”
“Ich bin der perfekte Mann nur für dich!” flüsterte er ihr ins Ohr.
“Whoa, Mr. Grummel, ich glaube Babette und Miss Patty werden dich kidnappen und über dich herfallen wen sie herausfinden was für eine Schmalzbacke du bist!” lachte sie.
“Ah Gott, Lorelai!” motze er.
“Sieht so aus als wäre alles beim Alten!”lachte sie.
“Gott sei Dank!” sagte er bevor er aufstand, aus der Wanne stieg, sich abtrocknete und dann ihren Bademantel für sie hinhielt. Sie schlüpfte hinein und er knotete ihn für sie zu, dann hob er sie hoch und trug sie zum Bett.
Als er sich neben sie legte kuschelte sie sich an ihn, genau wie im vergangenen Monat. Allerdings legte sie nur ihren Kopf auf seine Brust und drückte ihn nicht so fest, dass er glaubte zu ersticken.
“Was war es was ich dir heute gesagt habe, was den Unterschied gemacht hat? Ich meine, ich freue mich, dass du wieder glücklich bist, aber was war es?” fragte er sie und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
“Ehrlich? Ich habe nicht die geringste Ahnung! Ich konnte es richtig klicken hören und dann war alles wieder gut. Vielleicht... ach, ich weià auch nicht!” sagte sie. Luke fing an zu lachen.
“Was? Warum lachst du über mich! Das ist nicht nett von dir!” sagte sie und begann ihn zu kitzeln. Er lachte noch mehr, aber versuchte sie zu stoppen. Als er ihre Hände zu fassen bekam, hielt er sie fest.
“Ich bezweifle nur, dass es ein gutes Zeichen ist wenn nicht mal mehr du verstehst was in deinem Kopf vorgeht. Das ist total verrückt, selbst für deine Verhältnisse!” erklärte er und lachte noch immer. Lorelai musste mitlachen.
Danach lagen sie einfach still nebeneinander und Luke begann einzuschlafen als sie wieder redete.
“Luke, hey, nicht schlafen! Ich muss dich was fragen!” flüsterte sie in sein Ohr.
“Mmmh?” machte er nur mit geschlossenen Augen.
“Naja, als ich heute Abend gesehen habe wie du mit William auf dem Boden gespielt hast, da hab ich mich gefragt...” dann war sie wieder still.
“Hast du dich was gefragt?”murmelte er.
“Ich weiÃ, Will ist noch ganz klein und wir können nicht mal... du weiÃt schon... aber vielleicht in einem Jahr oder zwei... nur wenn du willst” stotterte sie.
“Von was redest du eigentlich?” fragte er. Wenn er wach war, war er meistens fähig ihren Gedanken zu folgen, aber jetzt war er einfach zu müde. Lorelai atmete tief durch.
“Ich hab mir gedacht, dass es vielleicht ganz schön wäre wenn wir in ein oder zwei Jahren ein Brüderchen oder Schwesterchen für Will machen könnten! Sie könnten zusammen spielen, weil Rory ist schon zu alt und... sie könnten sich streiten... um Spielzeug, denke ich mal und und könnten uns wahnsinnig machen wenn sie im Hotel oder im Diner rumrennen oder...” Luke brachte sie mit einem Kuss zum Schweigen.
“Das wäre schön. Mir gefällt die Idee noch ein Kind zu bekommen. Aber lass uns noch warten, ein Jahr oder zwei. Dann können wir uns noch ganz Will widmen solange er noch so klein ist”
“Also können wir vielleicht an unserem zweiten Hochzeitstag anfangen zu probieren?” grinste sie.
“Ja, das können wir machen. Apropos Hochzeitstag: Ich habe eine Ãberraschung für dich! Ich habe uns für das Wochenende ein Zimmer in einem schönen Hotel gebucht. Ich hab mit Sookie, Cesar und Rory gesprochen, sie passt auf William auf.”
“Ooooh, du bist der Beste!” rief sie und fiel ihm um den Hals.
“Aber jetzt bin ich wirklich müde, lass uns schlafen Mr. Perfekt!” sagte sie dann und gähnte.
“Wer plappert den hier die ganze Zeit?” fragte Luke grinsend bevor er das Licht ausmachte.
TBC