04.04.2006, 10:46
![[Bild: gerdpdmban.jpg]](http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg)
So, hier der nächste Teil. Bin froh dass sich die Aufregung gelegt hat und ich werde versuchen die ersten paar Teile demnächst Korrektur zu lesen. Weià allerdings noch nicht genau wann!
Kapitel 16
“Gott sei Dank sind wir endlich da!” sagte Lorelai und hüpfte aufgeregt auf ihrem Sitz herum.
“Du sagst “Gott sei Dank”? Das ist ja wohl eher mein Spruch nach 2 Stunden im Auto mit dir!” sagte Luke und stieg aus. Er lief um das Auto herum und öffnete ihre Tür.
“Gnädige Dame...” grinste er.
“Dankeschön edler Herr!” lachte sie und nahm ihre Tasche.
Sie standen vor einem Appartement, das zu einem Hotel gehörte, aber etwas abseits lag und einen separaten Eingang hatte. Davor befand sich ein groÃer Garten mit einem See. Durch Lorelais Kontakt zu Mike Armstrong war es Luke gelungen einen Tipp zu bekommen und so hatte er dieses Hotel für das Wochenende gefunden. Sookie hatte Mike kontaktiert und er hatte eine Broschüre geschickt.
“Wow, ist das schön hier!” lächelte Lorelai und zog Luke an der Hand zur Eingangstür. Er hatte die Schlüssel an der Rezeption geholt, bevor sie ihre Auffahrt hochgefahren waren.
Sie schnappte sich die Schlüssel und öffnete die Tür und bevor er wusste wie ihm geschah, waren sie im Haus und sie hatte ihn gegen die Tür gepresst, küsste ihn leidenschaftlich und knöpfte sein Hemd auf.
“Whow, whow! Mach mal langsam! Ich würde das Wochenende gerne überleben!” sagte er und hielt ihre Hände fest.
“Du überlebst schon, mach dir keine Sorgen! Wer sollte sich denn sonst um meine Bedürfnisse kümmern, wenn wir wieder daheim sind?” grinste sie und küsste ihn wieder.
“Bedürfnisse, hä?” grinste er und hob sie plötzlich hoch. Sie schrie überrascht auf, knöpfte dann aber einfach weiter sein Hemd auf. Luke legte sie auf das Bett und zog sein Hemd und T-shirt aus. Sie warf ihre Bluse quer durch das Zimmer.
“Du kannst den Rest auch gleich da vorne lassen!” sagte sie zu ihm und zog auch noch den Rock aus, bevor sie sich wieder auf das Bett legte. Luke tat wie ihm befohlen und legte sich dann völlig nackt zu ihr. Sie küssten sich leidenschaftlich und es dauerte nicht lange bis ihr BH und ihr Slip auch auf dem Boden landeten. Ihre Hände glitten über ihre Körper und Luke küsste sie überall. Als sie es nicht mehr aushielt zog sie leicht an seinen Haaren um ihn zu ihr nach oben zu holen.
“Luke, bitte! Ich brauche dich! Es ist einfach zu lange her!” sagte sie mit rauer Stimme. Er brachte seine Lippen wieder zurück zu ihren und legte sich auf sie.
“Bist du dir sicher? Ich will dir nicht weh tun!” fragte er sie während er sie küsste.
“Ja... bitte...Luuuke!” stöhnte sie als er ihren Hals entlang küsste. Aber plötzlich hörte er auf und rollte von ihr runter.
“Luuuke! Was machst du? Komm sofort wieder her! Jetzt!” jammerte Lorelai.
“Lorelai, ich hab nicht... Ich hab die Kondome vergessen und du nimmst die Pille nicht.” Lorelai rutschte rüber und legte sich auf ihn.
“Darüber brauchst du dir keine Gedanken machen solange ich Will noch stille!”
“Richard ist die Flasche fertig? Er wird etwas ungeduldig!” Emily musste schreien, dass Richard sie überhaupt hören konnte, weil William so wütend brüllte.
“Ja, ich denke, das müsste so in Ordnung sein Emily!” teilte Richard ihr mit, als er das Wohnzimmer mit der Flasche in der Hand betrat. Emily setzte sich hin und bot William die Flasche an, die er sofort akzeptierte.
“Er isst wie seine Mutter” stellte Emily fest, musste aber lächeln.
“Sieht so aus. Er hat auch ihre Augen, Emily”
“Ja, aber seine Haare sind seit seiner Geburt schon sehr viel heller geworden.” Einige Momente der Stille folgten während beide ihrem Enkel beim Trinken zuschauten.
“Es war wirklich einfach die Flasche warm zu machen. Ich musste nichts zusammen mischen, das hat mir früher immer Probleme bereitet. Es ist wirklich sehr nett von Lorelai, dass sie das schon getan hat.” sagte Richard.
“Sie musste nichts mischen, Richard! Das ist Muttermilch”, sagte Emily und schüttelte leicht ihren Kopf.
”Aber das kann doch gar nicht sein! Wie soll sie die denn in die Flaschen bekommen?” fragte Richard und dachte darüber nach.
“Also Richard, wirklich! Manchmal bist du so weltfremd! Dafür gibt es doch Pumpen! Brauchst du noch eine detailliertere Beschreibung?” fragte Emily ihn mir hochgezogenen Augenbrauen.
“Oh...äh...nein..nun, ich denke ich bin dann in meinem Büro, falls du mich brauchst!” sagte er beschämt und ging in sein Büro.
“Dein GroÃvater weià über solche Dinge gar nichts, William. Du hattest Hunger, ich weiÃ! Aber jetzt bist du zufrieden, ja? Ich glaube wir werden ganz gut zurecht kommen, oder? Was meinst du? Wir wollen doch deine Mutter nicht enttäuschen!” sagte Emily zu William.
“Oh Gott, du hast wirklich keine Vorstellung, wie sehr ich es vermisst habe mit dir zu schlafen!” sagte Lorelai etwas auÃer Atem und legte ihren Kopf und ihren Oberkörper auf Luke, dann küsste sie ihn.
“Ich habe eine ziemlich gute Vorstellung davon, glaube mir!” lächelte Luke und streichelte ihren Rücken.
“Ich glaube nicht, dass wir dieses Wochenende nochmal aus diesem Bett kommen. Ich hoffe du bist noch nicht müde!” sagte sie zu ihm und küsste seine Brust einige Male.
“Ich bin damit einverstanden, aber ich weià auch, dass du bald Hunger bekommen wirst!”
“Zimmerservice?” schlug Lorelai vor.
“Auf keinen Fall essen wir im Bett! Aber es soll hier ein gutes Restaurant geben. Wir könnten dort hin gehen, was essen, zurück kommen und...” grinste er.
“Ich liebe es wie du denkst!” lachte Lorelai und küsste ihn leidenschaftlich. Luke zog sie auf sich, bis er plötzlich etwas nasses auf seiner Brust spürte und den Kuss unterbrach.
“Was ist das denn?” fragte er verwirrt. Lorelai rutschte von ihm runter und legte sich neben ihn, ihr Gesicht verbarg sie hinter ihren Händen. Luke schaute auf seine Brust und begann zu lachen als er sah was passiert war.
“Oh mein Gott, das ist so peinlich!” murmelte Lorelai. Luke lachte nur noch mehr und zog sie zu sich. Sie vergrub ihr Gesicht, das vollkommen rot war, in seiner Achselhöhle. Luke brauchte etwas Zeit bis er wieder in der Lage war zu sprechen.
“Lorelai, das muss dir nicht peinlich sein! Ich habe nur noch nie, nicht in einem dieser tausend Bücher, die wir gelesen haben, davon was gelesen! Ich meine, dass sowas passieren kann!” grinste er immer noch.
“Naja, wenn dein Sohn hier wäre, hätten wir das Problem nicht! Aber da er nicht hier ist und die Zeit zum Füttern schon lange vorbei ist... Ich glaube ich sollte wirklich abpumpen bevor es anfängt weh zu tun” erklärte sie.
“Das tut weh?” fragte er, das Grinsen war verschwunden.
“Nein, noch nicht. Im Moment ist es nur etwas unangenehm, als wenn man zu viele Marshmallows gegessen hat und sich dein Bauch dann so aufbläht, dass jeder denkt du wärst schwanger”
“Ja, das klingt für mich sehr vertraut !” sagte Luke sarkastisch.
“Okay, ich kümmere mich jetzt darum” sagte sie und deutete auf ihre Brüste, “und du suchst dir was zum Anziehen und wartest dann in der Dusche auf mich!” sagte sie und küsste ihn noch einmal bevor sie aufstand.
“Ja, natürlich Lorelai. Ja, sag Luke dass wir darauf geachtet haben! Nein, er schläft jetzt gerade! Guten Appetit!” sagte Emily und legte auf.
“Hast du ihnen gesagt, dass es ihm gut geht?” fragte Richard und setzte sich neben sie auf die Couch.
“Ja, etwa tausend Mal. Als ob die Liste, die sie uns gemacht haben, nicht genug wäre! Immerhin haben wir auch ein Kind groà gezogen!”
“Ja, obwohl du zugeben musst, dass wir immer Kindermädchen hatten, die dir geholfen haben”
“Gott sei Dank! Lorelai war eines dieser Schrei-Babys! Sie brüllte Tag und Nacht.”
“Und hat bis heute nicht aufgehört!” vervollständigte Richard den Satz.
“Aber sie war so ein hübsches Kind! Erinnerst du dich, als wir ihr zu ihren dritten Geburtstag dieses gelbe Kleid und die passenden Haarspangen gekauft haben? Sie sah bezaubernd aus!”
“Ja, tat sie. Bis sie anfing zu weinen und sich auf den Boden warf und um sich trat, weil wir ihr nicht erlaubten Schokoladenkuchen in diesem Kleid zu essen”
“Du erinnerst dich daran?”
“Wie könnte ich nicht? Es war das erste Mal dass sie “Ich hasse euch” schrie, bevor sie in ihr Zimmer rannte und sich einschloss. Wir mussten jemanden kommen lassen, der die Tür wieder öffnete!”
“Oh ja...” sagte Emily leise und schaute zu William der friedlich in seinem Reisebett schlief.
“Hey Luke! Glaubst du, dass wir in 30 Jahren immer noch so glücklich sind?” wollte Lorelai wissen, während sie eng umschlungen um den See liefen.
“Ich hoffe es doch. Wenn du bis dahin überhaupt noch lebst, mit dem ganzen Kaffee und Fastfood!” sagte er und küsste sie.
“Glaub ja nicht, dass du mich los wirst! Falls ich vor dir sterben sollte, werde ich dich als Geist verfolgen und um Kaffee und Kuchen anbetteln!” grinste sie.
“Ich erinnere dich daran!” lächelte er bevor er ernst wurde.
“Solange du dann immer noch bei mir wärst, wäre das okay. Ich kann ohne dich nicht leben.”
“Oh Luke!” flüsterte sie berührt und umarmte ihn. Als sie ihn wieder loslieà versuchte sie die Stimmung wieder aufzulockern.
“Manchmal wünschte ich ich hätte ein Aufnahmegerät dabei, damit ich beweisen kann wie sentimental du manchmal bist, wenn du es später wieder leugnest und einen auf Macho machst!”
“Macho, hä? Dir geb ich Macho!” lachte er und zog sie in Richtung des Bungalows.
Emily wurde von seltsamen Geräuschen geweckt und ging leise zu Lorelais altem Zimmer, als sie merkte, dass Richard nicht mehr neben ihr lag. Als sie die Tür öffnete schnappte sie nach Luft und brauchte einen Moment, bevor sie ihre Stimme fand.
“Richard! Was, um Himmels Willen, machst du da? Und warum trägst du dieses Ding?” wollte sie wissen und deutete auf die glitzernde, silberne Weste, die Richard trug.
“William weinte und ich hörte ihn durch das Babyphon. Also ging ich in die Küche, wärmte eine Flasche auf und fütterte ihn. Danach wechselte ich seine Windel... “
“Du hast seine Windel gewechselt?!” Emily konnte es nicht glauben.
“Ja, habe ich! Aber dann fing er wieder an zu weinen, als ich ihn auf das Bett legte. Ich habe ihn wieder hochgenommen und fing an mit ihm durch das Zimmer zu laufen, aber er lieà sich nicht beruhigen. Da fing ich an für ihn zu singen und da ich ohne meine Weste nicht singen kann, ging ich zum Poolhaus und holte sie. Ihm scheint sie zu gefallen und ich legte ihn wieder auf Lorelais Bett und sang für meinen Enkel”, erzählte er, als ob es das Normalste der Welt wäre.
“Richard, du hast getanzt!” erinnerte Emily ihn.
“Ja, habe ich! Und auch das gefällt ihm anscheinend!” sagte er bevor er wieder anfing “Mein kleiner, grüner Kaktus” zu singen.
“Das glaube ich doch jetzt nicht! Ich brauche eine Kamera!” murmelte Emily und ging nach unten um besagtes Objekt zu holen.
“Guten Morgen meine Schöne! Alles Gute zum Hochzeitstag!” flüsterte Luke Lorelai ins Ohr und küsste ihre Wange mehrfach, da er wusste, dass sie bereits wach war.
“Mmmh...Guten Morgen!” murmelte sie und zog ihn näher zu sich, so dass er fast auf ihr lag. Ihre Augen hielt sie weiterhin geschlossen.
“Wenn du die Augen aufmachst habe ich etwas für dich!”, sagte er zwischen Küssen und sofort öffnete sie die Augen und lächelte ihn an.
“Uuuuh, ein Geschenk für mich! Wo ist es denn? Gib´s mir! Gib`s mir!” quietschte sie.
Er hob eine schmale Schachtel vom Boden auf und gab sie ihr, während er immer noch auf ihr lag. Sie öffnete sie langsam und bekam groÃe Augen, als sie die Kette sah, die sich darin befand. Sie war aus Weissgold gemacht, hatte einige kleine Diamanten eingearbeitet und passte zu ihrem Ehering.
“Oh mein Gott!” flüsterte sie, bevor sie ihn umarmte.
“Lorelai...ich brauche Luft!... Du bringst mich hier noch um!” presste er nach einigen Sekunden hervor.
“Das kommt davon, wenn du mir so teuere Geschenke machst! Aber ich habe auch etwas für dich!” sagte sie zu ihm, schob ihn von sich herunter, stand auf und holte sein Geschenk aus der Kommode, legte sich wieder ins Bett und zog ihn wieder auf sich.
“Mein perfekter Ehemann, das ist für dich!” sagte sie und gab ihm das Päckchen. Er packte es aus und lächelte, als er einen Bilderrahmen mir verschiedenen Bildern von ihrer Hochzeit und mit den Kindern fand. Der Bilderrahmen trug die Gravur “Preis für den besten Ehemann und Papa”.
“Les die Karte!” forderte sie ihn auf.
“Ich brauche keinen Hund, oder Zaun oder identische Jogginganzüge, denn ich habe es jetzt: Das ganze Paket. Tausend Dank! Ich liebe dich! Deine nervende, aber schöne (obwohl ich meine Figur noch nicht wieder habe!) Ehefrau” Luke musste lachen, als er den letzten Satz las.
“Denkst du nicht wir sollten anfangen daran zu arbeiten, dass ich meine Figur zurück bekomme?” fragte sie ihn dann und lächelte verführerisch.
“Das können wir machen!” antwortete er und küsste sie.
TBC