10.08.2008, 00:00
Ich halte es für groÃen Schwachsinn von einem Athleten so etwas zu verlangen. Wer nie richtig Sport betrieben hat, hat wahrscheinlich keine Ahnung wie das ist: Für viele ist das der Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere, den kann man ja mal so mir nichts dir nichts boykottieren.
Was soll ein Boykott denn bringen? Dass die Chinesen wissen man mag sie nicht? Super und was wird nun besser? Der Nutzen ist doch gleich null und das Opfer für den einzelnen riesig. Aber natürlich, von der Couch aus kann man ja groÃe, idealistische Sprüche klopfen: Ich würde das so machen! Jaja, natürlich.
Ãberhaupt gefällt mir dieses ganze China bashing auch nicht, natürlich läuft in dem Staat einiges falsch was Menschenrechte angeht, betrachtet man aber den Durchschnittschinesen, hat der in den letzten 20 Jahren einen gewaltigen Wohlstandszuwachs bekommen, wieso sollte er sich dann gegen das Regime auflehnen und sein Leben riskieren? Da will ich die viele von den Sprücheklopfenden Couchpotatoes mal sehen. Immer nur zu sagen China ist schlecht bringt einen doch auch nicht weiter. Wandel durch Annäherung klingt zwar veraltet, hat aber schon öfter Früchte getragen.
Und wenn jemand von Sportlern verlangt ihr Karrierehighlight zu opfern, dann sollte man sich doch vorher mal an die eigene Nase fassen, was macht man denn selbst so für eine bessere Welt? Aber es ist viel einfacher sich im H&M Klamotten für 5⬠zu kaufen, die unter mindestens ebenso erbärmlichen Bedingungen produziert wurden wie in China oder noch schlimmer, also faktisch davon zu profitieren dass Leute ausgenommen werden und dann groÃspurig von anderen die Opfer fordern. Man selbst kann doch nichts machen. Is klar, ne?
Was soll ein Boykott denn bringen? Dass die Chinesen wissen man mag sie nicht? Super und was wird nun besser? Der Nutzen ist doch gleich null und das Opfer für den einzelnen riesig. Aber natürlich, von der Couch aus kann man ja groÃe, idealistische Sprüche klopfen: Ich würde das so machen! Jaja, natürlich.
Ãberhaupt gefällt mir dieses ganze China bashing auch nicht, natürlich läuft in dem Staat einiges falsch was Menschenrechte angeht, betrachtet man aber den Durchschnittschinesen, hat der in den letzten 20 Jahren einen gewaltigen Wohlstandszuwachs bekommen, wieso sollte er sich dann gegen das Regime auflehnen und sein Leben riskieren? Da will ich die viele von den Sprücheklopfenden Couchpotatoes mal sehen. Immer nur zu sagen China ist schlecht bringt einen doch auch nicht weiter. Wandel durch Annäherung klingt zwar veraltet, hat aber schon öfter Früchte getragen.
Und wenn jemand von Sportlern verlangt ihr Karrierehighlight zu opfern, dann sollte man sich doch vorher mal an die eigene Nase fassen, was macht man denn selbst so für eine bessere Welt? Aber es ist viel einfacher sich im H&M Klamotten für 5⬠zu kaufen, die unter mindestens ebenso erbärmlichen Bedingungen produziert wurden wie in China oder noch schlimmer, also faktisch davon zu profitieren dass Leute ausgenommen werden und dann groÃspurig von anderen die Opfer fordern. Man selbst kann doch nichts machen. Is klar, ne?
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sig (wie immer) by vren