24.09.2009, 19:06
Zitat: Oje, du quälst mich also noch weiter!!Solltest du dir das nicht langsam gewöhnt sein?

Zitat:Ich habe bald keine Geduld mehr!!Dann lass ich dich mal als kleine Entschädigung nicht lange auf den nächsten Teil waren

Zitat:Also schöner Teil, Luke und Lorelai sind echt süà zusammen!Schön, dass sie dir gefallen :freu:
Zitat:Und ich hoffe, das Tristan bald irgendwie wiederkommt!!Who knows? - Oh yeah, I :p
Zitat:Liebe GrüÃe SindyLiebe Grüsse zurück :knuddel:
Kapitel 76: Der kleine Raum ohne richtige Klinke
Zwei Tage später am Montag in Wilmington, North Carolina
Mona, Natalie und Kati saÃen zusammen an einem Tischende und sahen zu Moni und Tim hinüber. âWir sollten sie bald mal verkuppeln. Wir haben gesagt, wir würden das in einer Woche schaffenâ, flüsterte Mona ihren Freundinnen zu.
âJa, stimmt. Nur leider ist uns noch nichts Gutes eingefallen.â
âVielleicht sollten wir einfach dafür sorgen, dass sie mal alleine in einem Raum sindâ, schlug Natalie vor.
âHey. Das ist doch mal eine gute Idee. Aber was für ein Raum nehmen wir da?â, fragte Kati.
âEr dürfte nicht allzu groà sein und vielleicht ein bisschen dunkelâ, fügte Mona hinzu und überlegte.
âIch glaube ich weià was wir da nehmen könnenâ, sagte Natalie selbstsicher.
Mona und Kati sahen Natalie verwirrt an.
âIhr wisst doch noch dieser kleine Raum, neben dem Geografiezimmer. Da kann man die Tür nur mit Schlüssel öffnen, weil er keine richtige Klinke hat.â
âOh ja. Der ist perfekt dafür.â Mona war begeistert von der Idee, Moni und Tim âzufälligâ gerade in diesen Raum einzusperren.
âAber wir kriegen wir Moni und Tim gemeinsam in diesen Raum?â, fragte Kati.
âGute Frage.â Mona überlegte. âKennen die Beiden denn den Raum?â
âIch weià nicht genau.â Natalie zuckte mit den Schultern. âAber ich glaube eher nicht.â
âDas ist gut. Vielleicht könnten wir sie ja dazu bringen, dort etwas zu holen. Vielleicht eine Karte oder so, und dann fällt die Tür einfach zuâ, schlug Kati vor.
âMit unserer Hilfe.â Mona kicherte. âUnd dummerweise wissen wir dann nicht, wo der Schlüssel ist und sie müssen eine Weile gemeinsam in dem Raum bleiben.â Natalie lachte ebenfalls. âAlso, wenn sie sich da nicht näher kommen, dann kommen sie vermutlich gar nicht zusammen...â Das Lachen weckte natürlich die Aufmerksamkeit der Anderen, die am Tisch saÃen. âWas ist denn so witzig?â, fragte Erik die drei Girls.
âAch nichtsâ, antworteten Mona und Natalie gleichzeitig und mussten lachen.
âNun sagt schon!â Erik lieà - wie erwartet - leider nicht locker.
âEs ist wirklich nichtsâ, bestätigte Kati.
âNa gutâ, sagte Erik enttäuscht. âHast du dir das mit uns Beiden in der Hütte eigentlich noch einmal überlegt?â, fragte er Kati und grinste sie dabei verschmitzt an.
Diese verdrehte die Augen. âGibst du denn nie auf?â, fragte sie ihn genervt.
âNein. Wieso auch? Ich merke doch, dass du mich magstâ, erwiderte Erik selbstbewusst.
âOh man.â Kati verdrehte abermals die Augen. âJa, ich mag dich, Erik. Aber...â
âWusste ichâs dochâ, freute er sich.
âIch bin noch nicht fertig! Ich mag dich, Erik. Aber nur als Kumpelâ, stellte sie klar.
âOh. Verstehe.â Sein Grinsen fiel augenblicklich in sich zusammen. Von seiner Freude, kurz zuvor, war nun rein gar nichts mehr zu erkennen. Er wandte sich gekränkt von Kati ab und sah in die entgegengesetzte Richtung.
âErik!â, rief ihm Kati über den Tisch zu. âEs tut mir leid. Ich wollte dich wirklich nicht verletzten, aber... ich habe bei die einfach nicht diese Gefühle. Und ich fände es unfair mit dir etwas anzufangen, wenn ich genau weiÃ, dass ich nicht so viel für dich empfinde, wie du vielleicht für mich... Das musst du doch verstehen... Ich will dir so etwas wirklich nicht zumuten... Ich weià zu genau, wie es ist, wenn man etwas für jemanden empfindet, diese Person aber nicht das Gleiche für dich empfindet... â
Erik sah Kati verwundert an. âHat sie etwa ein gebrochenes Herz?â, fragte er sich.
âPaul... mein... Exfreund. Er war so. Ich habe ihn wirklich geliebt und was macht er? Er betrügt mich mit Nancy.â Sie sprach âNancyâ total angewidert aus. âWenn er mich schon betrügen muss, wieso dann ausgerechnet mit ihr? Wenn es eine andere gewesen wäre, wäre ich zwar sauer und enttäuscht gewesen, aber ich hätte ihm bestimmt irgendwann verzeiht, ... weil... weil ich ihn liebte. Aber Nancy? Und so? Das konnte ich ihm einfach nicht verzeihen... auch wenn ich ihn liebte. Das war einfach zu viel.â
-Flashback-
Etwa 8 Monate zuvor in New York
Kati hatte sturmfrei und schmiss eine Party. Alle waren eingeladen und es wurde richtig gefeiert. Kati tanzte lange und ausgiebig mit ihrem Freund Paul und die Beiden knutschten auch heftig herum. Marks Schwester hatte richtig SpaÃ, auch wenn auch Pauls Exfreundin, Cheerleaderkapitän Nancy Dawson, da war. Eigentlich hatte Kati sie gar nicht eingeladen, weil sie genau wusste, dass Nancy immer noch etwas von Paul wollte. Aber Nancy kam trotzdem und Kati ignorierte sie einfach so gut es ging. Sie wollte sich nicht mit Nancy anlegen. Nicht heute. Nicht an ihrem 17. Geburtstag.
Nancy sah neidisch zu den Beiden hinüber. Sie war mit Quarterback Paul über zwei Jahre zusammengewesen, bis sich dieser von ihr trennte und dann mit Kati, einem ganz normalen Cheerleader, zusammenkam. Sie konnte das einfach nicht verstehen, wieso Paul sich von ihr getrennt hatte, um mit Kati zusammenzukommen. Dass sie von Pauls neuer Freundin nicht besonders viel hielt, zeigte sie immer wieder. Bei jeder sich bietenden Situation, versuchte sie Kati schlecht zu machen und aus dem Cheerleaderteam rauszuekeln. Damit hatte sie nur bedingt Erfolg, denn Kati merkte das zwar, blieb aber stark und dachte gar nicht daran das Team zu verlassen. Und Nancy konnte sie nicht einfach rausschmeiÃen, weil Kati gut war.
Kati und Paul machten eine Tanzpause und unterhielten sich mit ihren Freunden. Marks Schwester war so in das Gespräch mit ihren Freundinnen Moni und Chantale vertieft, dass sie erst gar nicht bemerkte, dass Paul plötzlich weg war.
âWo ist denn Paul?â, wurde sie von Moni gefragt.
âÃhm... keine Ahnung. Vorher war er doch noch da. Ich gehe ihn mal suchen.â Kati ging die Treppe drängte sich durch die Leute und fragte sie, ob sie Paul gesehen hatten. âIch glaube, der ist rauf gegangenâ, erfuhr sie schlieÃlich von Pauls bestem Freund Simon.
âDanke.â Kati ging die Treppe hinauf und dann hörte sie Geräusche aus ihrem Zimmer. Geräusche, die ihr bekannt vorkamen. Sie öffnete vorsichtig die Tür zu ihrem Zimmer und erstarrte. In ihrem Bett lagen Nancy und... Paul! Ihr Freund Paul lag mit seiner Exfreundin in ihrem Bett - vollkommen nackt. âWas soll das?â, schrie Kati ihren Freund Paul und Nancy an.
âIch sagte doch, dass Cheerleaderkapitän und Quarterback zusammengehören.â Nancy grinste Kati fies an. âEs war nur eine Frage der Zeit, bis das geschieht.â Nancy stieg aus Katis Bett, packte dann ihre Kleider zusammen und verlieà hocherhobenen Hauptes, mit einem verächtlichen Blick auf Kati, deren Zimmer.
âVerschwinde sofort von hier!â, schrie Kati Paul an. âIch will dich nie mehr wiedersehen.â
âAber, Kati. Es war nicht so wie es aussah. Wirklich.â
âAch nein? Ihr wart einfach so nackt in meinem Bett und es soll nichts passiert sein? Ich habe dein Stöhnen bereits auf dem Flur gehört. Jetzt lüg mich nicht auch noch an. Verschwinde einfach!â
âAber ich liebe dich doch...â
âDu hast echt eine tolle Art mir das zu zeigen!â, schrie sie an. âDu betrügst mich an meiner Geburtstagsparty in meinem Bett mit deiner Ex. Wie konntest du das nur tun?â
âI... ich kann das erklären.â
âIch will deine fadenscheinigen Entschuldigungen nicht hören! Verschwinde einfach. RAUS!â Das letzte Wort schrie Marks Schwester besonders laut.
âAber, Schatz.â
Kati knallte ihm eine, so heftig sie konnte. âIch bin nicht mehr dein Schatz. ES IST AUS.â
Paul hielt sich die Wange, die sich bereits rot färbte. Kati hatte echt heftig zugeschlagen. Er verlieà das Zimmer und Kati lieà sich auf das Bett fallen. Sie sprang schnell wieder auf und riss wutentbrannt das Bettzeug weg und schmiss es auf den Boden. Sie rannte in Marks altes Zimmer, das immer noch genauso eingerichtet war, wie er es verlassen hatte, bevor er ins Klassenlager fuhr. Dort lieà sie sich auf sein Bett fallen und lieà ihren Tränen freien Lauf.
-Flashback Ende-
Katis Erinnerungen übermannten sie. Sie fing an zu weinen. Mona und Natalie nahmen die schluchzende Kati in den Arm. Alle waren erstaunt über den Gefühlsausbruch von Marks Schwester. Die Jungs der MANC (Militärakademie North Carolina) hatten sie für taff gehalten und hatten überhaupt nicht damit gerechnet, dass sie so emotional sein konnte. Die meisten Jungs wären am liebsten einfach zu ihr hingegangen und hätten sie getröstet, aber sie trauten sich nicht. âÃhm... tu... tut mir lei... leidâ, stammelte Erik. âI... ich wusste ja nicht...â