Words can't say what love can do, I'll be there for you! [JJ]
#64

Nachdem Luke den Teig für die Pancakes zubereitet hatte und am Küchentisch sass, um die Zeitung zu lesen, hörte er wie ein Paar nackte Füsse die Treppe herunter huschten. Einen Augenblick später stand Lorelai, immer noch im Schlafanzug bekleidet, in der Küche, trat auf ihn zu und drückte ihm Chuck in die Arme, wobei sie ihn kurz küsste.

„Huh?“, verwundert blickte sie sich um.

„Ich muss warten bis der Teig aufgegangen ist.“, meinte Luke dann nur, ohne von der Zeitung aufzublicken.

„Ist das neu?“, fragte Lorelai.

„Nein.“

„Aber ich habe das noch nie gesehen.“, stellte sie fest.

„Du warst auch noch nie wach, als ich den Teig gemacht habe.“ erklärte er ihr.

„Hm…!“, ihre Augenbrauen waren eng zusammen gezogen. „Ach, egal. Ich geh hoch und mach mich bereit!“

Luke stand kurzum auf und setzte Chuck in ihren Hochsessel. Er ging zum Kühlschrank und nahm einen Brei heraus. Danach ging er zum Schrank hin und suchte sich einen Topf heraus, worin er sofort Wasser aufkochte. Darin erwärmte er das Frühstück für Chuck.

Dreissig Minuten später hörte er wieder ein Paar Füsse die Treppe herunter eilen. Am Ende der Treppe verlangsamten sie sich und eine frischgeduschte Lorelai trat in die Küche. Als erstes ging sie zu Charlotte hin und legte ihre Lippen gegen ihre Stirn. Luke stand mit dem Rücken zu Lorelai und bereitete am Herd die Pancakes zu. Ohne dass er es gemerkt hätte, war Lorelai hinter ihn getreten und hatte ihre Arme um seine Brust geschlungen. Ihren Kopf hatte sie gegen sein Schulterblatt gelegt. Sofort legte Luke seine linke Hand auf ihre Hände. Mit seinen Fingern strich er sanft ihren Händen entlang. So verweilten sie eine Weile, bis Luke seine Hand zurück zog.

„Kannst du bitte noch den Tisch decken. Frühstück ist gleich fertig.“

„Stimmungstöter.“, grummelte Lorelai und löste sich widerwillig aus seiner Umarmung.

Lorelai trat zum Schrank und entnahm ihm drei Teller. Nachdem sie fertig getischt hatte, setzte sie sich neben Chuck hin. Ein Glucksen entfuhr ihr. Mit einem Latz putze Lorelai ihrer Tochter darauf hin das Gesicht.

„Naja, das mit dem Essen und Saubermachen hat dein Daddy noch nicht so ganz im Griff.“, meinte sie dann an Chuck gewandt.

Luke blickte sie erst nur böse an, dann sah er, dass Chuck im ganzen Gesicht Karottenbrei verteilt hatte. Unweigerlich kämpfte sich ein Lächeln auf sein Gesicht.

„Das steht dir!“, sagte Lorelai, nachdem sich Luke und sie in die Augen gestarrt hatten.

Dieser blickte sie dann nur verwirrt an.

„Das Lächeln. Du solltest eindeutig mehr lächeln.“, erklärte sie ihm.

„Naja, jetzt hab ich auch endlich einen Grund, nicht wahr?“

„Softy, ich sag nur Softy!“, grinste Lorelai ihn frech an.

„Husch!“, schüttelte er seinen Kopf und goss ihr einen Waldbeerentee ein.

„Ich muss schon sagen, dass ich es sehr gemein von dir finde, dass du mich hier so quälst! Hier duftet es herrlich nach Kaffee, aber du schenkst mir nur Tee ein. So behandelst du also die Mutter deines Kindes?“

„Ich will ja bloss, dass die Mutter meines Kindes, wenn ich dich zitieren darf, und mein Kind gesund bleiben. Ist das denn so schwer zu verstehen?“

Luke setzte sich neben sie hin, stellte den Teller mit den Pancakes auf den Tisch und beugte sich zu ihr hinüber, um sie kurz zu küssen.

-
„Luke hat mich gestern schon wieder um ein Rendezvous gebeten. Zum siebten Mal.“, seufzt Lorelai ins Telefon.

„Mom!“, stöhnt Rory auf der anderen Seite auf. „Wie lange willst du ihn noch hinhalten? Du weisst so gut wie ich, dass er nicht locker lassen wird. Und dass er Recht hat. Du spürst es ja auch. Es ist so offensichtlich. Du fühlst dich zu ihm angezogen. Auch wenn du es dir nicht eingestehen willst!“

„Ich habe es mir schon vor einem Jahr und drei Monaten eingestanden.“, murmelt Lorelai.

„WAS?“, brüllt Rory in den Hörer, dass Lorelai ihn ein Stück vom Ohr weghalten muss.

„Wieso glaubst du, dass ich ihn nach Venedig eingeladen habe? Wieso habe ich ihn geküsst? Und wieso habe ich es nicht bereut, dass ich von ihm schwanger geworden bin? Aber ist es nicht noch zu früh? Chuck ist erst fünf Monate alt. Sind wir denn wirklich schon dazu bereit? Und was ist wenn es nicht funktioniert. Dann muss auch Chuck ohne Vater aufwachsen. Ich weiss, dieses Mal bin ich älter und habe dazu noch dich.
Aber trotzdem! Ich bin vermutlich nicht geeignet eine Beziehung zu führen. Ausserdem bedeutet mir Luke so viel, das möchte ich nicht vermiesen. Da behalte ich ihn lieber als Freund. Wieso sollte ich das Glück meiner Tochter aufs Spiel setzten? Ich weiss, du bist auch gut ohne Vater gross geworden. Aber… ach!“, verzweifelt reibt sich Lorelai die Augen.

„Mom! Beruhige dich. Hör mir gut zu und lass mich erst einmal aussprechen. Erstens: WOW! Dass du Luke deshalb nach Venedig gebeten hast, wusste ich nicht. Trotzdem habe ich es insgeheim gehofft.
Zweitens: Wenn du Luke eine Chance gibst, dann wirst du sehen, dass er der Richtige sein könnte. Ihr kennt euch nun bereits so lange. Klar, ihr streitet euch immer wieder, aber das gehört zu eurer Freundschaft. So seid ihr nun einmal. Und trotz all euerer Zankereien, seid ihr immer noch befreundet. Das spricht einmal sehr fest dafür, wie sehr dir seine Gesellschaft wichtig ist.
Drittens: Auch Luke ist nicht der Beste was Langzeitbeziehungen angeht. Aber wenn ihr zwei es versucht, dann könnte es zum ersten Mal richtig klappen. Ich denke, ihr ergänzt euch super und trotzdem habt ihr gewisse Eigenschaften gemeinsam. Also genau die richtige Mischung für eine lange Beziehung.
Und sollte es, viertens, nicht klappen, was ich hier schwer bezweifle, dann wird Luke immer für Charlie da sein. Und das weisst du genau! Luke wird nie seine Tochter links liegen lassen, nur weil ihr euch getrennt habt. Luke ist nicht wie Chris! Er ist nicht wie Dad!
Also, wo war ich? Genau. Fünftens: Ich kann dir nicht versprechen, dass ihr euch nicht streiten werdet. Ihr werdet euch oft und heftig streiten, aber das ist euer Ding. Genau wie es die Neckereien sind und das sich übereinander lustig machen. Aber das hat euch bisher nur enger zusammen gebracht und das wird euch auch in einer Beziehung enger zusammen bringen.
Gib Luke eine Chance zu beweisen, was für ein toller Kerl er ist. Bitte!“, sprudeln alle Gedanken aus Rory heraus. „Ausserdem wird Charlie in genau sieben Tage, neun Stunden und dreiundzwanzig Minuten ein halbes Jahr alt.“

„Wow. Yale macht sich bezahlt.“

Rory lacht ins Telefon.

„Also, bitte denk darüber nach. Ich muss jetzt los. Bin noch mit Marty verabredet und ich muss vorher noch ein Buch lesen. Versprichst du mir, dir alles nochmals durch den Kopf gehen zu lassen? Gib Charlie einen Kuss von mir.“

„Mach ich, mein Schatz!“, erwidert Lorelai bereits in Gedanken versunken.

„Liebe dich!“

„Liebe dich auch. Und Rory?“

„Ja?“

„Ich weiss, dass er nicht Chris ist.“

Damit legen die beiden Gilmores auf.

„Das weiss ich doch schon lange.“, murmelt Lorelai vor sich hin und macht sich auf den Weg ins Bett.
-

Sie hatten nicht gemerkt, wie sich die Tür von Rorys Schlafzimmer geöffnet hatte und sie am Türrahmen angelehnt die ganze Szene beobachtet hatte.

„Ich kann einfach nicht glaube, dass gestern Abend erst euer erstes Date war!“, stellte Rory mit fröhlicher Stimme fest. Sie trat zur Kaffeemaschine hin und goss sich eine grosse Tasse mit braunem Gold ein.

„Guten Morgen Schatz.“, sagte Lorelai fröhlich, als sie ihre erstgeborene Tochter erblickte.
„Hey ihr zwei Turteltauben.“

„Morgen Rory.“, meinte Luke und starrte schüchtern auf den Teller vor ihm.

Sie lief um Chuck herum, strich ihr kurz über die Haare und drückte einen Kuss auf ihren Kopf, sie flüsterte ihr noch ein „Happy Half-Birthday“ ins Ohr und setzte sich Luke und Lorelai gegenüber hin. Danach hob sie ihre Tasse zu den Lippen und nahmen einen genüsslichen Schluck aus der Tasse.

„Erstens fies!“, meinte Lorelai nur und zeigte dabei auf Rorys Tasse. „Zweitens…“ dabei lehnte sie sich zu Luke hin und gab ihm einen dicken Kuss.

„Uh, unschuldige Kinder im Raum.“, stöhnte Rory auf, während sie mit der einen Hand Chucks Augen bedeckte und mit der anderen ihre eigenen.

„Lorelai!“, grummelte auch Luke neben ihr, welchem die ganze Situation sichtlich peinlich war.
Lorelais einzige Antwort war ein lautes Lachen, welches das ganze Haus erhellte. Damit wandte sie sich ihrem Teller voller Pancakes zu.

Als sie fertig mit Essen waren, wollte Luke ab tischen. Lorelai hielt ihn aber zurück.

„Luke, du hast Frühstück gemacht. Ich tische zusammen mit Rory ab. Geh du und zieh dich mal um. Und mach Chuck doch schon mal bereit. Wir wollen später noch rausgehen.“

Widerwillig nahm er seine kleine Tochter aus dem Hochsessel und ging mit ihr nach oben. Lorelai und Rory verweilten noch am Tisch.

-
„Bist du nervös?“, fragt Lorelai als Luke die Autotür hinter sich zuzieht.

„Ein wenig.“, erwidert er und blickt sie dabei etwas schüchtern an.“Und du?“

„Und wie!“ Zum Beweis hält sie ihm ihre Hand entgegen, welche leicht zittert.

„Wieso denn das?“, meint er erstaunt.

„Findest du es nicht komisch? Du und ich? Ein Rendezvous?“

„Wenn es für dich so komisch ist, dann können wir es auch bleiben lassen. Ich will nicht, dass du dich zu etwas gezwungen fühlst. Ich dachte nur, dass du das auch willst.“, enttäuscht will Luke die Wagentüre wieder öffnen, um auszusteigen.

Doch Lorelai hält ihn sanft zurück.

„Ich möchte es. Ich möchte es wirklich. Aber ich habe Angst. Ich will das hier nicht vermasseln, verstehst du? Dich zu verlieren, das will ich mir gar nicht vorstellen!“

„Ich lasse nicht zu, dass wir das hier in den Sand setzten. Ich habe ein gutes Gefühl. Wir schaffen es. Aber es wird schwierig. Wir sind beide nicht einfach gestrickt. Aber wir dürfen nicht so leicht aufgeben. Das wird gut. Es fühlt sich richtig an.“, erklärt Luke ihr mit so viel Gefühl, dass ihr die Tränen in die Augen springen.

Sanft streicht er ihr die Tränen vom Gesicht.

„Macht dir das Angst?“, fragt er ruhig.

Lorelai schüttelt sofort ihren Kopf und schmeichelt sich tiefer in Lukes Hand. Sein Daumen massiert immer noch ihre Wange. Lorelai legt ihre Hand auf die Seinige, Luke lehnt sich zu ihr hin und küsst ihr die restlichen Tränen vom Gesicht. Dann gibt er ihren einen zarten Kuss auf ihre Lippen. Als er sich zurückziehen will, geht Lorelai mit ihm mit, so dass der Kuss ein paar Sekunden länger anhält.

„Nun haben wir genug ernste Gespräche geführt. Lass uns endlich mit unserer Verabredung beginnen.“, meint Luke und dreht sich von ihr weg.

Er legt seinen Gurt an, startet den Motor und fährt rückwärts aus der Einfahrt. Lorelai braucht noch einen Moment, um sich zu fassen. Sie atmet noch ein paar Mal tief durch, blickt Luke dann von der Seite an.

„Und wohin entführst du mich?“, fragt sie dann mit fröhlicher Stimme.

„Lass dich überraschen.“, erwidert er amüsiert.

„Ich liebe Überraschungen. Solange ich weiss, was die Überraschung ist!“

Lorelai wirft ihm einen bösen Blick zu.

„Und was ist dann der Sinn von Überraschungen, wenn du bereits weisst, was passieren wird?“

„Du wirst es mir also verraten?“, fragt Lorelai hoffnungsvoll.

„Keine Chance!“

„Ein kleiner Tipp?“

„Nichts!“

Eingeschnappt dreht sie sich von Luke weg, doch Luke sieht aus den Augenwinkeln, wie sie lächelt. Luke ist sich bewusst, dass das nichts Gutes verheisst. Und bereits nach dreissig Sekunden beginnt Lorelai vor sich hin zu summen. Luke stöhnt kurz auf.

„He’s my best friend, best of all best friends. Do you have a best friend too? It tickles in my tummy, he’s so yummy, yummy. Hey, you should get a best friend too.”

„So viel Arbeit!“, stöhnt er erneut auf.

„Maybe some pretty girls are in your world. Excuse me, I could also be a girl. Lately, everyone is making fun. Nanananana nanananana!”, singt Lorelai fröhlich weiter.

Dabei blickt sie zu Luke rüber und lächelt ihn glücklich an. Luke kann das Lächeln nur erwidern.


~ ° ~


„Schau sie dir nur an. Wie friedlich sie schläft.“, flüstert Lorelai.

Es ist etwas nach Mitternacht. Luke und sie sind erst jetzt von ihrem Date zurückgekehrt. Lorelai steht vor dem Kinderbett und betrachtet Chuck beim Schlafen. Luke ist soeben durch die Tür des neuausgebauten Kinderzimmers getreten. Er schreitet auf Lorelai zu und legt ihr seine Hände von hinten auf ihren Bauch. Mit der Nase streicht er ihr die Haare aus dem Genick und beginnt ihren Hals sachte zu küssen. Er liebkost ihre Haut zärtlich mit seinen Zähnen, so wie mit seiner Zunge. Seine Finger ziehen kleine Kreise über ihren Bauch, welcher bereits wieder sehr flach ist.

Lorelai hält es nicht mehr länger aus und dreht sich in seinen Armen um. Nun spielen seine Finger mit dem Stoff des Kleides an ihrem Rücken. Ihre Lippen krachen aufeinander. Dieser ist ganz anders, als die zärtlichen Küsschen, welche sie sich zu Beginn des Abends gegeben hatten. Sofort sind ihre Zungen im Spiel. Ausserdem erforscht sie sich gegenseitig mit ihren Händen. Als sie ihre Lippen von einander trennen müssen, weil Sauerstoff von Nöten ist, stösst Luke sie leicht nach hinten, damit etwas Platz zwischen ihren Körpern kommt.

„Ich sollte gehen.“, flüstert er mit heiserer Stimme.

Lorelai wirft ihm einen erschrockenen Blick zu. Dann blickt sie kurz hinter sich, um sicher zu gehen, dass Chuck noch schläft. Kurzum nimmt sie Luke bei der Hand und führt ihn in ihr Schlafzimmer.

„Ich will nicht, dass du gehst.“, meint sie dann bloss.

„Ich will auch nicht gehen, aber ich muss.“

„Nein, musst du nicht. Ich bitte dich, bleib hier.“, fleht sie ihn an.

„Lorelai…“, versucht Luke mit ihr zu argumentieren. „Es ist nicht richtig.“

„Und wieso fühlt es sich dann so richtig an?“

„Keine Ahnung.“, sagt er fast schon verzweifelt.

Daraufhin gibt er ihren einen sanften Kuss. Lorelais Arme gehen sofort in seinen Nacken und halten ihn ganz nahe bei sich. Nach dem Kuss sind ihre Augen noch geschlossen und sie legen ihre Stirnen aneinander.

„Keine Ahnung.“, flüstert er ganz leise.

„Hör zu Luke. Es ist nicht das erste Mal, dass wir miteinander schlafen. Wir müssen nicht unbedingt alles genau gleich machen. Ich will nicht schon wieder schwanger werden.“

„Ich will nicht nur mit dir schlafen, damit wir miteinander geschlafen haben. Ich will nicht nur Sex mit dir haben. Ich will dich lie…“, Luke bricht ab und blickt zu Boden. Doch Lorelai fängt ihn mit ihren Lippen ab.

„Dann machen wir es nicht heute. Aber bitte bleib hier!“, bittet sie ihn.

„Ist das nicht zu riskant? Ich weiss nicht, ob ich mich beherrschen kann, wenn ich neben dir in einem Bett liege.“

„Wenn es jetzt passiert, dann passiert es jetzt. Und ansonsten passiert es irgendwann später. Hör jetzt auf, so ein verdammter Gentleman zu sein. Ich bin kein Highschoolmädchen mehr, welches ihre Jungfräulichkeit verlieren will, nur damit sie auch über Sex sprechen kann. Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, ich habe zwei Töchter. Und die hat nicht der Storch gebracht. Ich bin nicht scharf auf Sex mit dir, Luke. Wir haben Zeit. Aber eines will ich hier noch klarstellen. Ich werde dich nicht als schlechter Mensch sehen, nur weil wir bereits an unserem ersten Date miteinander geschlafen haben. Du bist schliesslich der Vater meiner Töchter! Ich schätze keinen Menschen, welcher nicht mit mir verwandt ist, so hoch wie dich.“

Nach den letzten Worten drückt Luke seinen Mund ganz zärtlich auf ihren.
-

„Und?“, wollte Rory sofort wissen.

„Und was?“, fragte Lorelai verschmitzt.

„Na was wohl?“, verdrehte Rory ihre Augen. „Wie war‘s? Ich will alles wissen. Ausser die schmutzigen Details. Die kannst du dir ersparen.“

„Als ob ich dir die Details je verraten hätte.“, lächelte Lorelai.

„Also, erzähl!“, befahl ihr Rory, welche das Hin und Her satt war.

„Naja, was gibt es gross zu erzählen. Es war sehr… lukisch.“

„Grummelig?“, fragte Rory verwirrt.

„Nein!“, meinte Lorelai entsetzt. „Im Gegenteil. Nett, zuvorkommend, angenehm, gemütlich, ungezwungen, romantisch – halt einfach lukisch.“

„Ach, das lukisch!“, sagte Rory, als ob alles logisch wäre.

„Ja genau, das lukisch.“, grinste Lorelai.

„Okay, das Grinsen bedeutet nichts Gutes. Deshalb ist unsere Unterhaltung hier beendet.“

Rory stand auf, nahm ihren Teller und ging zum Waschbecken hin. Sie liess Wasser einlaufen, begann unterdessen aber den Rest ab zu tischen. Lorelai konnte nur über ihre Tochter lachen, half ihr aber beim Saubermachen.

„Und wie war’s bei dir gestern Abend? Ist alles gut gegangen mit Chuck?“, fragte Lorelai während sie die ersten Gläser abwusch.

„Charlie ist ein Engel! Aber das weisst du ja selbst. Es war so schön Zeit mit meiner kleinen Schwester zu verbringen. Marty ist um halb Sieben noch verbeigekommen und wir haben eine Weile mit ihr gespielt. Nachdem ich sie dann ins Bett gebracht habe, konnten wir uns noch einen Film ansehen und sind dann um elf Uhr schlafen gegangen. Ich hatte sogar noch Zeit ein paar Zeilen in „Faust I“ zu lesen.“

„Marty ist hier? Will er kein Frühstück?“, fragte Lorelai, welche sich schon gewohnt war, dass der Freund ihrer Tochter hin und wieder da übernachtete.

„Nein, er ist schon wieder weg. Er musste heute früh raus. Irgendwas von lernen hat er gestammelt. Ich bin mir nicht mehr so sicher. Vielleicht war es ihm auch nur peinlich, hier zu sein, während Luke im Haus ist.“

„Ja, Luke kann schon sehr einschüchternd sein. Aber er meint es nur lieb, das weisst du doch? Er macht sich halt nur Sorgen um dich.“

„Sicher, Mom. Er ist halt Luke!“, stellte Rory unnötig fest.

„Ja, er ist halt Luke.“, murmelte Lorelai verträumt vor sich hin.

Rory blickte ihre Mutter an. Sie strahlte nur so vor Glück. Rory hatte ein wirklich gutes Gefühl, was die Beziehung zwischen ihrer Mutter und Luke anging. So glücklich hatte sie Lorelai noch nie zu Beginn einer Beziehung gesehen.

Als sie mit dem Abwasch fertig waren, zog sich Rory in ihr Zimmer zurück und suchte all ihre Schulsachen zusammen. Kurze Zeit später kam sie wieder heraus, eine Tasche mit Schulmaterial über die eine Schulter gehängt, während sie eine zweite Tasche mit Kleider über der andern hatte.

„Mom, ich muss dann auch mal los. Ich muss noch ein Essay schreiben.“

Lorelai begleitete ihre Tochter zum Auto, wo diese ihre Sachen verstaute.

„Rory, ich bin dir so dankbar, dass du gestern auf Chuck aufgepasst hast.“, flüsterte Lorelai ihr ins Ohr, als sie sich zum Abschied umarmten.

„Ist doch selbstverständlich, Mom! Sie ist meine kleine Schwester. Ich liebe sie doch!“

„Trotzdem Danke.“, meinte Lorelai. „Ausserdem Danke, dass du mich gezwungen hast, endlich mit Luke auszugehen.“

„Und dann hast du doch noch eine ganze Woche gebraucht, bis du endlich zugesagt hast.“

Dabei strich sie Rory über die Haare, wie sie es am Morgen mit Chuck gemacht hatte. Rory lächelte ihre Mutter an und drückte ihr dann einen Kuss auf die Wange.

„Weisst du, Mom, ich will dich nur glücklich sehen!“, meinte sie dann, als sie sich ins Auto gesetzt hatte und bereit zum Abfahren war. Dann schloss sie die Tür, schnallte sich an und winkte ihrer Mutter zu.

Sometime I take a carton of eggs out of the fridge an look at it and think
that maybe one day I'll crack an egg and a little baby chicken will fall out and I'll wash him of and rais him indoors and then...
I'll have a friend.
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Words can't say what love can do, I'll be there for you! [JJ] - von JUHUI - 26.03.2009, 21:29
Words can't say what love can do, I'll be there for you! [JJ] - von katalin - 26.03.2009, 21:46
Words can't say what love can do, I'll be there for you! [JJ] - von SweetStevie - 26.03.2009, 21:55
Words can't say what love can do, I'll be there for you! [JJ] - von Sindy85 - 28.03.2009, 00:00

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