09.04.2017, 20:33
"Der tote Schlüssel" von D. M. Pulley, einer Bauingenieurin - Kriminalgeschichte, manchmal etwas zäh und mit Längen, aber doch originell und zwischen zwei Zeitebenen springend, den Jahren 1998 und 1978: Die frisch ausstudierte Bauingenieurin Iris Latch bekommt die Aufgabe, das Gebäude der First Cleveland Bank zu vermessen. Das Gebäude steht seit einem Bankenskandal vor zwanzig Jahren leer. Weil die Bank damals über Nacht geschlossen wurde, ist alles noch fertig eingerichtet, Kaffeebecher stehen auf den Tischen, und Iris findet merkwürdige Dokumente und sogar das (männliche) Skelett eines Selbstmörders. In der anderen Zeitebene bekommt die sechzehnjährige Beatrice Baker, indem sie sich als Erwachsene ausgibt, mit Hilfe ihrer Tante Arbeit als Schreibkraft in der First Cleveland Bank. Sie merkt bald, dass nicht alle Angestellten des Instituts korrekt arbeiten. Und Iris beginnt, sich immer mehr für das Schicksal des Mädchen zu interessieren, dessen verstaubten Spuren sie in dem gruselig-verlassenen Bürogebäude findet. [8/10]