So, ein neuer Teil!!! Endlich!

Viel SpaÃ!
Ich widme ihn meiner Mami Kate, die auch meine Beta-Leserin ist! XD
Kate, lieb dich!
5. Kapitel Alle Jahre wieder …
Vorsichtig, um niemanden zu wecken, öffnete Rory die Tür des Hauses, in dem sie ihre Kindheit verbracht hatte. Ihr Blick fiel auf den Boden. Ãberall lagen kleine Geschenke und SüÃigkeiten. Was sollte das denn? Was war hier bloà los? Oh, das war eine Spur! Grinsend schlug sie sich auf die Stirn. Das war mal wieder typisch Mum!
„Was zum Teufel …“, setzte Jess, der gerade mit einer Tasche zur Tür herein kam, an.
„Sag nichts, ich weià es: Lorelai! Oder?“, fragte er.
„Ja, natürlich“, erwiderte sie und beide brachen in Gelächter aus.
„Na, dann lass uns dieser Spur mal folgen!“, meinte Jess und so gingen sie gebückt der Spur nach und hoben all die kleinen Päckchen auf.
Nachdem sie eine Tour durch Rorys Zimmer und eine Runde um den Küchentisch gemacht hatten, landeten sie schlieÃlich vor der Couch im Wohnzimmer, auf der eine
, von einem Ohr bis zum anderen grinsende
, Lorelai thronte. Rory hob ihren Blick und entdeckte ihre Mutter. Vor Schreck machte sie einen Satz nach hinten und prallte mit voller Wucht gegen Jess, der noch direkt hinter ihr hockte und ein letztes Bounty aufhob.
„Mum! Du kannst uns doch nicht so erschrecken!“, schrie sie ihre Mutter an, während sie an Jess gewandt nur meinte: „Sorry, Schatz!“
Dieser stöhnte bloà und rieb sich die Stirn.
„Tja, alle Jahre wieder gelingt es mir, euch zwei SüÃen zu erschrecken!“, strahlte Lorelai übers ganze Gesicht.
„Oh ja, da hast du allerdings Recht, Lorelai“, seufzte Jess trocken.
~°~°~°~ Flashback ~°~°~°~
Während Jess den Motor abstellte, sprang Rory schon aus dem Auto. Tief atmete sie die vertraute Luft ein. Ja, es roch wie immer in Stars Hollow! Nach Geborgenheit, Zusammenhalt und verrückten Einfällen! Sofort begann Rory zu schmunzeln. Sie drehte sich einmal im Kreis und stellte sich dann vor das Haus.
„Mum! Luke! Wir sind da!“, schrie sie, doch nichts rührte sich.
Verwirrt drehte sie sich zu Jess um.
„Hat Mum dir nicht gesagt, dass sie hier auf uns warten würde?“
Jess, der sich neben sie stellte, nickte. „Ja, hat sie, aber du kennst doch deine Mum! Wahrscheinlich brauchte sie plötzlich Kaffee, Schoko, Eis, Pizza, oder was auch immer!“
„Na ja, schon“, entgegnete Rory, „aber wir waren jetzt so lange nicht hier, da habe ich eigentlich schon erwartet, dass sie für einen Moment ihre körperlichen Bedürfnisse auÃer Acht lässt … Was?!“
„Nichts, du bist nur einfach zu süÃ! Körperliche Bedürfnisse …“
Jess lachte herzhaft, doch Rory schlug ihm auf die Brust und schenkte ihm einen wütenden Blick.
"Na, na, so schlimm war das aber nicht …“
Gerade wollte Jess den Satz zu Ende führen, als ihnen beiden je ein mit Wasser gefüllter Luftballon ins Gesicht klatschte.
"Verdammt!“, entfuhr es Rory.
Sie schüttelte sich, wischte sich das Wasser von den Augen und blickte dann zu Lorelais und Lukes Schlafzimmerfenster, wo ihre Mum gerade vor Lachen aus dem Fenster zu fallen drohte.
"Mum! Das kannst du doch nicht machen! Es ist eiskalt! Und dann noch so kaltes Wasser!“
„Ha! Ich hab euch wieder erwischt!“, schrie ihr diese nur lachend entgegen.
~°~°~°~ Flashback Ende ~°~°~°~
Nachdem sie Lorelai dann „richtig“ begrüÃt hatten, setzten sie sich in die Küche an den Tisch und aÃen all die SüÃigkeiten, während Rory und Jess erzählten, was sie in der letzten Zeit so getrieben hatten.
„Ach, ich bin fast fertig mit meinem Buch. Also so gut wie … Ich werde es noch einmal überarbeiten, dann werde ich es meinem Lektor schicken.“
„Wow! Na, bitte! Das klingt doch wunderbar!“, meinte Lorelai beeindruckt. „Wie steht´s bei dir, SüÃe? Alles klar?“
„Ja, alles in Butter. Aber … Hey, das ist doch ein absolut bescheuerter Ausdruck, oder?“, erwartungsvoll schaute sie ihre Mutter und ihren Freund an, doch die sahen sie nur verständnislos an.
„Na, <alles in Butter>, meine ich! Wer denkt sich denn so was aus? Ja, im Ernst, wie entstehen solche Redewendungen? <Alles in Butter> …“, Rorys Stimme wurde immer leiser und dann begann sie, gedankenverloren vor sich hin zu murmeln.
„Das muss von irgendjemandem kommen, der mit Milch- oder Butterproduktion zu tun hatte … Ein Bauer? Nein, wohl kaum … Okay, so ein Typ, der Butter herstellt, ja, aber wie heiÃen die denn? Haben die überhaupt eine Berufsbezeichnung? Sie müssen eine haben! Aber warum weià ich sie nicht? Fällt sie mir nur nicht ein, oder kenne ich sie gar nicht? Egal … In welcher Situation kann so jemand sagen <Alles in Butter>? … Mhm … Klar! <Hast du deine Arbeit erledigt?> <Natürlich, die ganze Milch, alles, in Butter verarbeitet!> Na, bitte! Ha! Jetzt weià ich das!“ Triumphierend hob sie den Kopf und blickte in die grinsenden Gesichter von Jess und Lorelai, die, kaum dass Rory sie angesehen hatte, zu prusten begannen. Sofort wurde Rory rot.
„Also so lustig ist das aber nicht! Ihr wisst doch, dass ich immer allem auf den Grund gehe. Und wenn mir dann so eine Redewendung unterkommt, muss auch sie analysiert werden … Leute, kommt schon! Hört auf!“
Lorelai und Jess, die sich beide vor Lachen bogen, versuchten sich durch tiefes Durchatmen zu beruhigen.
„Ja“, presste Jess atemlos hervor, „entschuldige bitte, aber es ist wirklich göttlich, wenn du in solchen Ãberlegungen versinkst! Wirklich einfach göttlich!“
„Er hat Recht!“, brachte nun auch Lorelai hervor, „Das … ist einfach … süÃ!“
„Ja, ja, ja, in Ordnung! Können wir jetzt bitte das Thema wechseln?“
„Natürlich, SüÃe, also … Wie sieht es aus? Kann ich erwarten, noch vor meinem Tod GroÃmutter zu werden, oder eher nicht?“
„Mum, wir sind doch erst 26 und 27 Jahre alt! Wir haben noch so lange Zeit!“
„Wer weiÃ, was noch so passieren wird … Ihr dürft nicht ewig warten!“
Jess blickte unangenehm berührt zu Boden. „Ãhm, ist Luke im Diner? Ich würde ihn gerne begrüÃen …“
„Oh“, erwiderte Lorelai sichtlich überrascht, „ja, er ist schon im Diner. Irgendeine Bestellung entgegennehmen, du weiÃt schon …“
„Ja, klar, danke! Dann bis später!“ Schnell erhob er sich und verlieà das Gilmorsche Anwesen.
Warum musste Lorelai auch jedes Mal mit diesem Thema anfangen? Rory schien noch nicht einmal an Kinder zu denken, und er hatte vorgehabt, sie langsam darauf vorzubereiten, sie nur einmal auf den Gedanken zu bringen, um ihr dann zu erklären, dass er wirklich gerne Kinder hätte. Aber wieder einmal hatte Lorelai ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht! Er hätte es wissen müssen!
Schnellen Schrittes überquerte er die StraÃe und öffnete die Tür des Diners.
„Jess! Ihr seid schon da! Schön, dich zu sehen! Komm her!“ Freudig überrascht umarmte Luke seinen Neffen.
„Ja, wir sind schon da! Oh man, tut es gut, dich zu sehen!“
Luke beförderte Jess energisch auf einen Stuhl und setzte sich ihm gegenüber.
„So, na, dann schieà mal los: Was gibt´s Neues? Irgendwas bedrückt dich doch! Ich sehe das ja, so gut kenne ich dich schon …“