Ein Leben ohne Vergangenheit?!(One-shot)
#1

:hi: HeY Leute,
Hatte mal wieder eine Idee für einen One-shot!
Also hier ist er:EIN LEBEN OHNE VERGANGENHEIT!!!

~Flashback~
[SIZE=2]Eigentlich hatte sie ihn schon längst vergessen, doch nun stand er vor ihrer
Tür, mit Rosen in der Hand und klingelte. Öffnen wollte sie nicht, denn ihre
Beziehung war zu Ende, sie hatte den Schlussstich gezogen, und erst lange
nach ihrer Trennung hatte sie angefangen, Trauer und Liebeskummer
loszuwerden. Sie war sich erst seit ein paar Monaten sicher, dass er nicht
der richtige für sie war. Er war wild, liebte es wegzugehen, einfach das
Alte liegen zu lassen und einfach weiter zu leben. Sie war ganz anders als
er, meist ruhig und einfach sie. Sie verstellte sich für keinen, nein, sie
war sie und das blieb sie auch. Jetzt brauchte er nicht mit Rosen vor ihr
stehen und so tun, als ob er sie noch liebte, ein ganzes Jahr ist es nun
schon her, das sie sich getrennt hatte, und von jetzt auf gleich war er
wieder da in ihrem Leben? Konnte sie überhaupt noch mal an einen Neuanfang
glauben? Nein, konnte sie nicht, er war nicht mehr da und konnte
schnell
auch nicht wieder kommen. Ein klappern am Briefkasten machte sie darauf
aufmerksam, das ein Brief oder eine Postkarte angekommen sein musste... Sie
sah nach unten. Dort lagen viele bunte Fotos, auf dem Er und sie abgebildet
waren, sie in Frankreich, am Strand, in einer Disco, auf dem Schulball und
in der Eisdiele... Dort aßen sie ein Riesen-Eis mit vielen verschiedenen
Sorten, dieser tag war so schön gewesen. Sie saßen im Eis-Kaffee „Venezia“
und bestellten sich ein Eis mit 5 verschiedenen Sorten. Und er hatte gesagt
„Dieses Eis ist nur für dich, mein Engel.“ An diesem Satz blieben ihre
Gedanken hängen. Nie machte er ihr Komplimente, nie sagte er so etwas, aber
dieser Satz tat ihr gut, zu hören wie sehr er sie liebte...
~Flashback Ende~
Tränen tropften auf das Foto und sie blickte auf zur Tür. Sie starrte sie
förmlich an und hörte weiterhin das Klappern des Briefkastens. Weitere Fotos
flogen hinein. Sie wischte sich eine Kullerträne von der Wange und stand
auf. Wieder blickte sie durch den Spion an der Tür und fing plötzlich an zu
schluchzen. Sie hatte losgelassen, hatte ihn aus ihrem Leben radiert und nun
war er auf einmal wieder da und schmiss ihr jetzt so geordnetes Leben wieder
durcheinander? Ja, so war er, aber konnte er es wirklich sein? Mit Rosen in
der Hand, so aufdringlich? Eigentlich nicht, vielleicht war er aber ein
neuer Mensch geworden und der Schlussstrich war auch ihm eine Lehre gewesen.
Verwirrt bückte sie sich wieder und hob den Haufen Fotos auf, der vor ihren
Füßen lag. Sie ging in die Küche und setzte sich. Gedanken ordnen, zur Tür
gehen und einfach öffnen? Konnte sie ihm wieder Vertrauen, ihn wieder in ihr
Leben lassen? Das Ende hatte sie doch so verletzt, und sie Tag für Tag nicht
mehr klar denken lassen können, und nun war er wieder da? Ging das
überhaupt, nach diesem plötzlichen Ende war er wieder hier? Die gleichen
Fragen blieben in ihrem Kopf, während sie so in der Küche saß. Die Zeit um
sich herum vergessen ein starren Blick und kein Ohr für die Klingel, die
nach 20 Minuten immer noch nicht still stand. Ganz in sich versunken saß sie
dort und dachte nach. Dachte sie überhaupt? Oder war sie unfähig zu denken,
von dem Schock das er wieder da war, so plötzlich...Nach 5 Minuten
wirklicher Stille in ihrem Kopf, stand sie auf und verließ die Küche, sie
ging zurück in den Flur und hob weitere unzählige Fotos auf! Wieso tat er
das? Wollte er ihr ein schlechtes Gewissen machen, oder was wollte er
erreichen? Er wollte sie zurück. Aber er der wilde Ausreißer stand plötzlich
mit Rosen vor ihr, das alles passte nicht ganz zusammen, irgendetwas wollte
er doch, irgendetwas wollte er doch wissen oder wollte er sie doch wirklich
zurück, für sich? Wollte er sie wieder Lieben und sie Engel nennen? Langsam
näherte sie sich der Tür und sah wieder durch den Spion. Er gab und gab
nicht auf. Sie saß in der Falle, würde sie öffnen, würde sie die
Vergangenheit einholen, doch würde sie nicht öffnen und würde er nicht
aufgeben dann stünde sie hier noch Tagelang und sie würde weiter Rätseln,
was er von ihr Wollte. Sie musste sich entscheiden? Würde es so schlimm
werden einige Worte mit ihm zu wechseln? Sie hatte Angst, ihr jetzt so
schönes Leben nur wegen einer Person, die dort stand und auf ihren Engel
wartete, kaputt machen zu lassen. Sie war einfach und wirklich verzweifelt.
Hatte sie denn noch eine Chance ihn dort stehen zu lassen und nicht zu
öffnen, oder konnte sie sich irgendwie gegen die Vergangenheit wehren?
Ja, sie konnte, zusammen mit der Person, die ihr schon so oft geholfen hatte
und ihr immer noch helfen würde...Sie rannte ins Wohnzimmer und nahm das
Telefon in die Hand.
„ Mom? Mom, ich bin’s...Mom. Er ist wieder da!“, schluchzte Rory ins
Telefon.
„ Klingt ja wie in einem Horrorfilm Kleine, wer ist da, was ist los?“, sagte
Lorelai wie immer mit einer sehr beruhigenden Stimme.
„Mom? Er ist wieder da.. mit Rosen, Fotos, er will mir mein Leben kaputt
machen.“
„ Okay Rory, ganz langsam, wer ist da?“
„Jess .und er will, will...“, schluchzte Rory weiter.
„Was will er? Er will dir dein Leben zerstören?“
„Ja, ja, er steht vor meiner Tür, wirft unzählige Fotos durch den
Briefkasten und klingelt schon seit 30 Minuten Sturm.“ ,sagte Rory und
wischte sich die Tränen von den Wangen.
„Was?“, sagte Lorelai fassungslos „Jess steht vor deiner Tür, wirft Fotos
aus der Vergangenheit durch die Tür und klingelt Sturm? Womöglich noch mit
Rosen in der Hand“, sagte Lorelai und lachte erstaunt, darüber, wie Jess es
wagen konnte, plötzlich wieder auf zu kreuzen...
„Mom? Er will mir mein Leben kaputt machen.“, sagte Rory panisch...
„Rory? Ich bin mir sicher er will dir nicht dein leben zerstören, er will
dich zurück.“
„Seit wann redest du gut von Jess?“, bohrte Rory weiter und fing an zu
schluchzen, „Mom? Komm bitte schnell und hol ihn von meiner Tür weg, ich
halte das nicht aus!“
„Aber Rory, du hast mich ja auch mein Handy angerufen und ich bin gerade im
Hotel, ich kann erst in 2 Stunden. Es ist so viel los hier.“
-Stille-
Die Stille versicherte Lorelai das sie kommen musste, denn sonst würde Rory
sauer sein und womöglich noch sagen sie wollte ja auch, dass er sie
terrorisiert.
„Ja, ist okay, ich komme schon. Aber denk dran, Rory, öffne nicht die Tür,
wenn er dich wirklich so terrorisiert wie du es mir hier gerade erzählt
hast, dann öffne bitte nicht!“, sagte Lorelai, gab Rory einen kleinen
Schmatzer durch das Telefon und legte auf.
Rory vergrub ihren Kopf in den Händen und weinte Bitterlich. Er wollte sie
nicht terrorisieren und auch nicht ihr Leben zerstören, aber er war nun mal
wieder hier, so plötzlich. Sie hatte erzählt er wollte ihr Leben zerstören.
All das war ja nicht wirklich wahr, ausgedacht, sie war in Panik, und nun
kam ihre Mutter extra hier her nur um nach ihrer Tochter zu sehen und zu
sehen wie sie lügte? Es tat ihr so leid, aber sie konnte nicht anders...
Nach 10 Minuten Sturm klingeln, nun schon blanken Nerven, hörte sie endlich
einen Wagen vorfahren und stand blitzschnell am Fenster. Erleichtert sah
sie, dass es ihre Mom war. Noch mehr anderer Besuch würde ihr den letzten
Nerv rauben.
„Rory?“ hörte sie plötzlich eine Stimme hinter sich.
„Mom? Du? Wie kamst du hier also ich meine..“, sagte Rory verwirrt und sah
ihre Mom fragend an , „Stand er nicht dort oder wie wo ist er?“
„Shhhhht,“, sagte Lorelai , „er stand noch da mit Rosen in der Hand, aber er
hatte keine Munition mehr.“, sagte Lorelai und grinste.
„Keine Munition? „, fragte Rory.
„ich habe ihm die Fotos aus der Hand genommen und ihm verklickert, dass er
jetzt mal ganz schnell unser Grundstück verlassen soll.“, nun grinste sie
noch breiter.
„Danke Mom, du bist die Beste...“, sagte Rory und nahm Lorelai fest in den
Arm. „Es war Horror, er stand plötzlich da und ich wusste nicht was ich tun
sollte, ich hatte solche Angst.“
„Angst vor ihm? Wovor? Er würde es nicht wagen dir auch nur ein Haar zu
krümmen, er liebt dich Rory.“
„Ja Mom, ich weiß, aber ich habe Angst davor wieder sehen zu müssen wie er
sein altes Leben verlässt und dann wiederkommt. Er hat mich schon einmal in
unserer früheren Beziehung sitzen lassen, es war so schrecklich...“

~Flashback~

Sie rief sich die Kehle aus dem Hals als sie durch Stars Hollow rannte um
ihn zu finden. Überall hatte sie versucht ihren Liebling wieder zu finden.
Doch nirgendwo war er, war er wieder weg? Im Diner hatte Luke erst keine
Zeit für Rory gehabt, weil er viele Gäste hatte, aber jetzt drängte sie ihn
ihr zu erzählen wo Jess sei.
„Rory? Diesen Brief hat Jess hier gelassen, für dich...“
Rory war erleichtert und hoffte in dem Brief eine Erklärung für sein
verschwinden zu finden, stattdessen las sie jenes:

Liebe Rory,
Sei nicht traurig, denn ich werde irgendwann wiederkommen.
Aber in Stars Hollow war es so kompliziert und wir zu Zweit
alle hatten irgendetwas gegen uns, nein, nicht gegen dich, aber gegen mich, bitte versteh
das,
In liebe Jess
P.S: ich komme zurück, und werde dich für immer Lieben...

Sie rannte aus dem Diner. Verstehen konnte sie Jess nicht, denn er sagte er
würde sie für immer lieben, und dann ging er fort? Er konnte nicht einfach
gehen und nur einen Brief hinterlassen, es ging einfach nicht...
Nach den vielen Tagen, die sie Jess hinterher getrauert hatte, fasste sie
aber doch den Entschluss ihn auf seinem Handy zu erreichen. Sie musste
entscheiden ob sie auf ihn warten wolle, so lange bis er wieder hier war,
und bei Jess konnte das lange dauern. Sie wollte nicht warten, sie wollte
ihn hier und jetzt wieder zurück haben, aber es ging nicht, er war nicht
mehr da, weg, irgendwo vielleicht auf dem anderen Ende der Welt? Vielleicht,
denn er war Wild, Frei, ganz anders als sie...
Sie wählte seine Nummer und wartete, sie hatte Angst zu weinen und ihm nicht
sagen zu können, das es aus war...
„Jess?“
„Rory? „
„Ja genau, ich wollte dir nur sagen, dass wenn du wiederkommst, du mich
nicht mit Maus, Schatz oder Engel anreden musst, wenn du wiederkommst ist
schon längst alles aus, ich will das du jetzt bei mir bist, aber da du ja
dein eigenes Leben leben willst, ohne mich, kannst du es haben,...Jess? Du
bist mir immer noch so wichtig, aber ich kann nicht warten. .Es ist aus…
Bay!“
Sie hatte noch unzählige Minuten auf ihr Telefon gestarrt und angefangen zu
weinen, sie hatte es getan, sie hatte das beendet, was ihr so wichtig war,
die Beziehung mit Jess...
~Flashback Ende~
„Rory? Du hast damals das richtige getan, keine Angst!“
„Mom? Ich glaube ich habe gemerkt, dass es das richtige war. Denn ich habe
nachgedacht, Das Foto ist Schuld, es machte mich traurig, somit
nachdenklich. Ich habe nachgedacht und weiß jetzt, dass Jess mir nicht so
wichtig sein kann wie du mir. Mom?“
„Rory? Richtig, aber was ist?“
„Du bist meine beste Freundin, nicht einmal die erste ewige Liebe kann uns
auseinander bringen, nicht einmal Jess.“
„Och Rory danke, du bist mein Engel...“
„Dein Egel?“, sagte Rory und dachte an den Satz: Dieses Eis ist nur für dich
mein Engel
„Ja, mein Engel!“, sagte Lorelai und musste lachen, denn sie wusste das
Rory wieder nachdachte, „Hör auf an ihn zu denken, der Mann der dich
verdient muss erst noch geboren werden...Du bist zu Gut, und vor allem für
Jess.“
Rory musste grinsen, sollte sie ihren Gedanken aussprechen? Sie tat es, und
lachte :„Mom, und dein Mann, steht bereits im Diner und wartet auf dich!!!“
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Vielleicht hat es euch ja gefallen, würde mich über FB/Krittik freuen..
VLG Judi ^^

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... deine Kleider machen sich ziemlich gut,
auf meinem Fußboden ...


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