One shots: "GG allgemein"
#1

Da der alte OneShot-Thread irgendwie immer "in Vergessenheit gerät", unübersichtlich ist und anscheinend auch "unbeliebt", weil dort fast niemand FB gibt, dachte ich mir, ich eröffne einen neuen Thread.
Also an Alle Leute, die OneShots schreiben:

Bitte eröffnet nicht für jeden OneShot einen neuen Thread, sondern postet sie hier!
Ich verschiebe ab sofort alle OneShots in diesen Thread.


Um das Ganze etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich mir gedacht, dass jeder einfach eine kurze "Beschreibung" (kurz erwähnen, um was es geht, evtl Pairing) schreibt und ich setze das dann zusammen mit den Link des OneShots in den 1. Post.
Somit muss man man nicht Seiten mit FBs etc zu "durchwühlen", bevor man wieder auf den nächsten OneShot stößt.

So, ich wünsche Euch viel Spaß beim Posten und FB-Geben!

Liste der hier geposteten OneShots

Erster Schnee - ~Loorie~
Inhalt: Lorelais Empfindungen im Schnee

Letting you go by Meffi
Disclaimer: nix meins...
Pairing: JJ, ist aber unwichtig.... eigentlich nur luke
Rating: PG-13

Credits:
Song: Bon Jovi- Letting you go
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#2

Hey ich poste auch mal einen meiner alten One-shots

title: Erster Schnee
Inhalt: Lorelais Empfindungen im Schnee
pairing: /


Erster Schnee
Ein kalter Wind umhüllt sie und ihr Blick richtet sich erwartungsvoll Richtung Himmel. Wie jedes Jahr war sie durch ein bestimmtes Gefühl geweckt worden, war aus dem warmen Bett gesprungen und aus dem Haus geeilt. Niemand konnte sie darin verstehen nicht einmal ihr Freund. Dieses Gefühl unbeschreiblich, der Geruch der ihr in der Nase lag. Sie war sich sicher wer dies nicht wenigstens einmal mit ihren Augen gesehen hatte würde sie niemals verstehen. Zu beschreiben war es unmöglich, sie wusste nur dass es das wunderbarste auf der ganzen Welt war und dieser Moment gehört nur ihr selbst. Ihre Augen vor Freude und wieder hatte ihr Gefühl sie nicht enttäuscht. Zuerst war es kaum spürbar, doch nach wenigen Minuten war sie völlig bedeckt damit. Glücklich drehte sie sich im Kreis unfähig zurück in ihr Bett zugehen. Denn es war wieder so weit der erste Schnee des Jahres fiel und sie stand frierend aber überglücklich mitten darin.

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Sig von Falling
Mitglied im Rory und Logan Club
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#3

verdammt, isi! schreib doch mal was fröhliches!!!
ich find das gemein. immer wieder treibst du mir die tränen in die agen... glaubst du, davon werd ich schöner? lass das!

naja, wunderschön wie immer... mehr hab ich nicht zu sagen...


ach doch: ich hab auch noch was geschrieben...

Disclaimer: nix meins...
Pairing: JJ, ist aber unwichtig.... eigentlich nur luke
Rating: PG-13
Credits:
Song: Bon Jovi- Letting you go

Für, Isi, weil ich dich so lieb hab, weil du meine Mommy bist und weil du betagereadet hastWink


Letting you go


It ain't no fun lying down to sleep
And there ain't no secrets left for me to keep
I wish the stars up in the sky
Would all just call in sick
And the clouds would take the moon out
On some one-way trip




Sein Leben war vorbei. Aus und vorbei. Seit zehn Tagen vegetierte er nur noch vor sich hin, aß und trank nur das Nötigste und schlief so gut wie gar nicht mehr.
Er hatte nichts mehr zu tun.
Er war nutzlos.
Denn zu dem Zeitpunkt, als sie ihren letzten Atemzug tat, hatte sein Leben jeglichen Sinn verloren.
Am liebsten hätte er all diese Menschen, die ihn mit mitleidigen Blicken bombardierten, ausgeblendet.
Am liebsten hätte er sich seiner Trauer hingegeben.
Am liebsten wäre er im Selbstmitleid versunken und nie wieder aufgetaucht.
Am liebsten hätte er nie gelebt.
Am liebsten hätte er sein ganzes Leben vergessen.
Doch er konnte nicht. Er musste weitermachen.


I drove all night down streets that wouldn't bend
But somehow they drove me back here once again
To the place I lost at love, and the place I lost my soul
I wish I'd just burn down this place that we called home
It would all have been so easy
If you'd only made me cry
And told me how you're leaving me
To some organ grinder's lullaby



Er hatte alles getan, um den Kampf gegen die Wahrheit zu gewinnen.
Er hatte alles daran gesetzt, nicht durchzudrehen.
Er hatte alles vermieden, was an sie erinnern konnte.
Er hatte alles versucht, um sie zu vergessen.
Aber er konnte es nicht. Er vermisste sie zu sehr.
Er brauchte sie zu sehr.
Es war so schnell gegangen. Er konnte sich genau erinnern.
An ihre fröhlich Stimme. Ihr strahlendes, hochrotes Gesicht.
Wie sie sagte: „Jetzt ist es gleich soweit.“
Wie sich ihr Gesicht plötzlich vor Schmerzen verzog.
Wie sie scharf Luft einsog.
Wie sie keuchte.
Wie er in zehn Minuten seine Frau verloren hatte. Und seine beiden Kinder.
Er war nicht vorbereitet gewesen. Er hatte gedacht, alles sei gut.
Er hatte geglaubt, alles würde gut bleiben. Nein, noch besser werden.
Wenn er darüber nachdachte, wie sehr er sich auf diesen Tag gefreut hatte!
Jetzt wünschte er sich, es hätte ihn nie gegeben.
Die Vorstellung, dass sie noch leben könnte, wenn sie ihn nicht gekannt hätte, machte ihn verrückt.

It's hard, so hard - it's tearing out my heart
It's hard letting you go



Aber er musste es einsehen.
Er konnte es nicht ändern.
Er musste weitermachen.
Auch wenn es wehtat.



Now the sky, it shines a different kind of blue
And the neighbor's dog don't bark like he used to
Well - me, these days
I just miss you - it's the nights that I go insane
Unless you're coming back for me
That's one thing I know that won't change




Jetzt war alles anders.

Jetzt war nichts mehr wie früher.
Die Leute sahen ihn anders an.
Er sah die Welt anders.
Er dachte nur noch an sie.
Nichts konnte ihn ablenken.
Er konnte sie nicht vergessen.
Ohne sie konnte er nicht leben.
Es war schon schwer genug, ohne sie weiter zu existieren.


It's hard, so hard - it's tearing out my heart
It's hard letting you go



Aber er musste es einsehen.
Er konnte es nicht ändern.
Er musste weitermachen.
Auch wenn es wehtat.


Now some tarot card shark said I'll draw you a heart
And we'll find you somebody else new
But I've made my last trip to those carnival lips
When I bet all that I had on you



Das erste Mal in seinem Leben war er glücklich gewesen.
Aber ihm waren nur zwei Jahre Glücklichsein vergönnt.
Denn niemand konnte ihm das geben, was sie ihm gegeben hatte.
Jetzt würde er nie wieder glücklich sein.


It's hard, it's hard, it's hard, so hard
It's hard letting you go



Das musste er einsehen.
Er konnte es nicht ändern.
Er musste weitermachen.
Auch wenn es wehtat.


It's hard, so hard, it's tearing out my heart
But it's hard letting you go



Er musste es einsehen.
Er konnte es nicht ändern.
Er musste weitermachen.
Auch wenn es wehtat.


Auch wenn es fürchterlich wehtat.
Er musste sie gehen lassen.

I'm feeling lonely but what can you do?
It's only when its dark I'm thinking of you.

(Fallulah)
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#4

Title: Abschiedsbrief
Inhalt: Lorelais Abschiedsbrief an Rory!

[SIZE=3]Liebe Rory,
Es ist wirklich hart für mich dir diesen Brief zu schreiben,da ich weiß ,wenn du ihn lesen wirst,werde ich schon tot sein....Ich kann meine Empfindungen gerade nicht wirklich ausdrücken,aber es tut mir schrecklich weh und auch leid,dass du nicht in dieser schweren Zeit bei mir sein kannst .Gerade jetzt hätte ich dich am dringensten gebraucht,aber ich denke ,wenn du den Brief erhälts,wirst du enttäuscht genug von mir sein.Ich möchte,dass du dir keiner Schuld bewusst bist und du dein Leben weiterleben wirst wie bisher...nur eben ohne mich,was du auch sowieso schon tust,da ich im Gefängnis bin.
Ich liebe dich überalles in der Welt,das weißt du, ich habe es dir fast jeden Tag gesagt und ich hoffe auch gezeigt,doch nun ist der Zeitpunkt gekommen ,lebe wohl zu sagen.Du warst die beste und liebste Tochter die man sich vorstellen kann und ich weiß ich wurde von vielen Müttern beneidet,da ich eigentlich noch nie ein wirkliches Kind hatte,denn mein Kind hatte eher mich.Denn eigentlich warst du immer die Vernünftige von uns und hast alles genau durchdacht.Manchmal war ich sogar etwas neidisch auf dich und das in vielerlei Hinsicht.Einerseits hast du meine Eltern und mich natürlich wirklich stolz gamacht,was ich niemals hinbekommen hätte. Aber dann hast du auch eine eigene perfekte Familie gegründet.Du hast einen tollen Ehemann und eine wunderschöne Tochter,die dir echt ähnlich sieht.Du kannst stolz auch dich und deine Bemühungen sein.Dein Leben ist noch lange nicht vorbei und wird noch viel spannender werden,also bitte mein Schatz ,lass den Kopf nicht hängen.Geh zu deiner Tochter und deinem Mann und genieße die Zeit die du mit ihnen noch verbringen darfst.Jeden Tag sollst du aufkosten,denn du weißt nie welcher dein letzter sein könnte.Du weißt ,dass bei mir einiges schief gelaufen ist und ich nun an einer Stelle bin an der ich nicht mehr weiter kann und auch nicht mehr weiter will.
Diese Entscheidnung liegt allein bei mir,niemand kann etwas dafür Rory ...und auch du hättest nicht daran ändern können.Ich möchte einfach nicht mehr so weiterleben,als sei nicht geschehen.
Ich habe diesen Mädchen umgebracht,wenn es auch ein Unfall war! Ich habe sie getötet.Sie war doch noch so jung und hatte ihr ganzes Leben vor sich,wie konnte soetwas nur geschehen? Diese Frage stellle ich mir jeden Tag und ich finde keine Antwort darauf.Hätte ich vorsichtiger fahren sollen? Oder hätte ich erst gar nicht von zu Hause wegfahren sollen? Hätte ich langsamer fahren sollen? -ja- womöglich hätte ich das alles tun sollen,aber das habe ich nicht!
Ich hasse mich selbst dafür,doch ich kann nun nichts mehr machen....es ist einfach zu spät.
Eigentlich wollte ich dir nur noch ein paar kurze Zeilen zum Abschied schreiben,doch stattdessen jammere ich dich voll.Ich kann mich nur immer wiederholen,es tut mir Leid Rory.
Ich liebe dich überalles und werde dich immer lieben,
leb wohl...
deine Mutter und beste Feundin Lorelai!
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#5

Titel: Ein ganz normaler Tag?!
Autor: meineeine
Genre: General/Comedy/Crossover
Rating: P6
Pairing/Figuren: Lorelai, Luke, Jess und drei weitere, die ich aber nicht nennen möchte :gg:
Disclaimer: mir gehört keiner der Charaktere und ich verdien damit auch kein Geld
Info: Einfach lesen. Erklärungen würden hier zuviel verraten.



Ein ganz normaler Tag?!

"Kaffeeeeee", rief die schwarzhaarige Frau relativ laut, als sie ins Diner kam. Luke, der hinter dem Tresen stand, schüttelte mit dem Kopf.
"Musst du den Laden so zusammenschreien?" Sie gab ihm keine Antwort. Stattdessen schenkte sie ihm ein Lächeln, dass seine Wirkung nicht verfehlte und setze sich auf einen der Hocker. "Du brauchst gar nicht erst zu betteln", meinte er. "Für dich gibt es keinen Kaffee!"
"Aber Luke, wenn..." Er unterbrach sie.
"Vergiss es! Du bekommst keinen Kaffee", beharrte er mit einem Blick auf ihren noch flachen Bauch. Lorelai ließ nicht locker.
"Bitte, bitte, bitte! Nur einen! Du kannst dir nicht vorstellen, was heute im Hotel los war!"
"Wenn du willst kann ich dir einen Tee machen!"
"Sturkopf!" Sie begann zu schmollen. Seitdem sie erfahren hatte, dass sie schwanger und er der Vater war, gab er ihr keinen Kaffee mehr. "Bekomm ich wenigstens einen Donut mit Streuseln?" Den Wunsch schlug er ihr nicht ab.
"Was war denn im Hotel? Du siehst etwas gestresst aus", meinte er schon versöhnlicher.
"So etwas hört eine Frau gern! Aber du hast recht, ich bin etwas gestresst. Wir haben seit heute zwei neue Gäste. Ein Mann und eine Frau", erwiderte sie mit einem Lächeln auf den Lippen.
"Ein Mann und eine Frau zusammen im Hotel", grinste er leicht.
"Luke!"
"Okay, warum sind die beiden so besonders?" Lorelai begann grinsend von dem Vormittag zu erzählen.


*FLASHBACK*

Sie stand gerade an der Rezeption, als die neuen Gäste eintrafen. Ein Mann im braunen Anzug, mittleren Alters mit kurzen schwarzen Haaren und eine schlanke Blondine mit Dauerwelle kamen auf Lorelai zu. Der Mann wirkte sichtlich nervös.
"Hallo", lächelte die Frau. "Ich bin..."
"Alles in Ordnung", fragte Lorelai den Mann, der sich ständig in dem Foyer umblickte.
"Wie? Ja, alles in Ordnung." Die Frau wandte sich an Lorelai.
"Er verreist nicht oft. Ich bin Sharona Flemming und das ist Adrian Monk. Wir bleiben drei Tage." Lorelai checkte beide ein und reichte ihnen die Zimmer Schlüssel, als der Mann plötzlich zu einem der Bilder, die an der Wand hingen, ging und damit begann es gerade zu rücken. Sie schaute die Frau fragend an, aber sie zuckte nur leicht mit den Schultern. "Er hat ein paar Eigenheiten."
Kurz darauf kam Mr. Monk wieder zurück.
"Kommen sie Adrian. Wir gehen nach oben", meinte Sharona zu ihm.
"Einen Moment noch. Haben sie ein Taschentuch für mich?" Lorelai wollte ihm eins geben doch er lehnte ab. "Nein danke, ich benutzt nur eine bestimmte Marke." Er bedankte sich bei seiner Begleiterin, die ihm eine Packung hinhielt, aus der er eins nahm. "Könnten sie ihren Arm ein Stück zur Seite nehmen", fragte er Lorelai, die sich immer mehr wunderte. Stars Hollow war eine Stadt voller Leute, die auf Außenstehende vielleicht ein wenig verrückt wirkten, aber dieser Mann, Mr. Monk, stellte alle in den Schatten. Sie folgte seiner Bitte und er fing an mit dem Taschentuch auf einer Stelle auf dem Tresen zu reiben.
"Was machen sie denn da?"
"Da war ein Fleck", erklärte er, während er Sharona das Taschentuch in die Hand drückte, als sei es das Normalste der Welt.
"Den hätten sie aber nicht wegmachen brauchen", lächelte Lorelai. "Die Zimmer liegen im ersten Stock. Die Koffer bringt ihnen jemand hoch."
"Ich trage meinen Koffer lieber selbst", meinte Mr. Monk. "Eine Frage hätte ich noch."
"Ja?"
"Wurde das Zimmer gereinigt?"
"Die Zimmer sind sauber. Unsere Zimmermädchen leisten gute Arbeit", beantwortete sie seine Frage mit einem leichten grinsen auf den Lippen.
"Ich meinte eigentlich..." Sharona beruhigte ihn.
"Sie haben doch das Desinfektionsspray mit." Desinfektionsspray?? Lorelai musste sich zusammenreißen, um nicht laut aufzulachen.
"Seien sie beruhigt Mr. Monk, hier gibt es keine Käfer oder Ähnliches. Außer die, die Sookie für den Salat benutzt." Er wurde blass und begann zu zittern.
"Sharona, hier kann ich nicht bleiben! Wir fahren wieder."
"Das war ein Scherz", beruhigte sie ihn.
"Aber..." Lorelai bestätigte, dass es ein Scherz war. Allerdings stimmte es ihn nicht unbedingt ruhiger. Erst nach ein paar Minuten konnten sie ihn überreden zu bleiben. Sharona und
Mr. Monk waren ein paar Schritte gegangen, als ihm noch etwas einfiel und er sich umdrehte. "Wie viele Zentimeter steht das Bett vom Fenster entfernt?"

*FLASHBACK ENDE*


Luke ließ ein Grunzen hören, was Lorelai grinsen ließ.
"Ich habe gesagt, dass es nicht weiß und dann hat er mich gebeten es auszumessen. Er könnte nicht schlafen, wenn es zu nah am Fenster steht." Luke schüttelte nur noch mit dem Kopf.
"Das ist ein Spinner! Ich hoffe du hast nicht..."
"Nein." Er wirkte erleichtert. "Auf der Suche nach einem Maßband kam mir Michel entgegen..." Luke Gesicht sprach Bände. "Ein Maßband habe ich nicht gefunden, aber eins der Kinder von den Gästen hat mir ein Lineal geborgt. Als ich zurück ging, versuchte Michel
Mr. Monk davon abzuhalten die Tastatur des Computers zu säubern."
"Ich hätte ihn schon längst rausgeschmissen."
"Er hat ein Zimmer gebucht! Ich habe Michel dann gebeten, dass er das Ausmessen übernimmt. Zuerst hat er sich geweigert, aber dann kam Sharona von der Toilette wieder und sie muss ihn ziemlich beeindruckt haben. Die drei sind nach oben gegangen. Es dauerte eine Weile, aber Michel kam nicht wieder. Deshalb bin ich ich hochgegangen. Mr. Monk und er stritten sich gerade darum, in der es darum ging, ob er das Bett verschieben kann. Ich habe ihm erklärt, dass es nicht möglich ist und er ist schließlich darauf eingegangen unter der Bedingung, dass er selbst das Zimmer sauber machen kann."

"Der ist nicht mehr ganz dicht!" Er tippte sich an die Stirn und verschwand in der Küche. Lorelai schaute sich währenddessen im Diner um. Es war fast leer. Um die Zeit war nie viel los. Auf eine Art und Weise musste sie Luke recht geben. Mr. Monk war ziemlich anstrengend. Wenn sie ehrlich war, hatte sie noch nie jemanden wie ihn getroffen. Andererseits war er nicht unhöflich gewesen. Er hatte nur ein paar spezielle Eigenheiten, wie Sharona es nannte. Sie begann zu lächeln. In dem Moment kam Luke wieder.

"Worüber denkst du gerade nach?"
"Über dich, deinen wundervollen Kaffee...", versuchte sie es wieder. Aber sie hatte keine Chance. Er blieb stur. "Und über Mr. Monks Bettwäsche." Luke glaubte sich verhört zu haben
Sie bestätigte und er schüttelte erneut den Kopf.
"Er hat sich alles von zu Hause mitgebracht. Bezüge, Laken..." Luke wollte schon eine Antwort geben, als plötzlich das Glöckchen klingelte, dass neue Gäste ankündigte. Beide blickten zu der Tür. Lorelai konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. Er verdrehte hingegen die Augen. Das durfte doch nicht wahr sein. Warum mussten sie ausgerechnet hierher kommen?
"Hab ich es dir zu verdanken, dass sie hier sind", fragte er Lorelai leise.
"Sharona wollte ein gutes Lokal wissen", flüsterte sie entschuldigend zurück. "So schlimm wird’s schon nicht werden. Erzähl mir heute Abend davon." Er schaute sie etwas irritiert an.
"Ich muss wieder ins Hotel."
"Du kannst mich mit ihm nicht alleine lassen."
"Sie wollen doch nur was essen", meinte sie mit einem aufmunternden Lächeln. Das wage ich zu bezweifeln. Lorelai gab ihm zu Abschied einen Kuss und verließ dann das Diner.

Luke verschränkte kopfschüttelnd die Arme und beobachtete, wie die beiden überlegten, wo sie sich hinsetzen sollten. Alle Vorschläge von seiner Begleiterin lehnte er ab. An der Tür sei es zu zugig, auf den Hockern zu hoch und die Tische am Fenster kamen schon gar nicht in Frage. Nach geschlagenen zehn Minuten hatten sie sich für einen Tisch entschieden. Während Sharona bereits saß, war Adrian damit beschäftigt mit einem Taschentuch den Stuhl zu säubern.
"Soll ich ihnen einen Eimer und Lappen bringen", fragte Luke genervt.
"Das wäre nett!"
"Entweder sie setzen sich jetzt auf den Stuhl oder sie können woanders Essen gehen!" Mr. Monk zuckte zusammen.
"Setzen sie sich hin Adrian. Der Stuhl ist sauber." Eher sträubend folgte er der Bitte.
Kurz darauf kam Luke an den Tisch, um sich zu erkundigen was die Beiden essen wollten.

Er war gerade dabei in die Küche zu gehen, um sich um Sharonas Bestellung zu kümmern, als plötzlich Taylor ins Diner gestürmt kam. Er kümmerte sich nicht um die verwunderten Blicke der anderen Gäste und ging direkt auf Luke zu, der ihn mit grummeligen Blick ansah.
"Wo ist Jess?" Ganz ruhig, Luke...
"Wieso?"
"Weil er in der Nähe des Tatortes gesehen wurde." Keiner von den Beiden merkte, dass Mr. Monk aufmerksam zuhörte.
"Es waren viele Leute unterwegs. Woher willst wissen, dass es Jess war", fragte Luke wütend. Taylor wollte ihn unterbrechen, doch er ließ ihn nicht zu Wort kommen. "Warum denken alle, wenn irgendwas passiert, dass es er war?" Taylor begann ein paar Dinge aufzuzählen, die Jess getan hatte seitdem er in Stars Hollow war. "Und? Nur weil er das gemacht hat, heißt es noch lange nicht, dass er an allem Schuld ist", sagte Luke, der immer weniger Lust auf dieses Gespräch hatte, laut. Beide waren im Begriff wieder etwas zu sagen, als sie durch ein Räuspern unterbrochen wurden. Das Geräusch stammte von Mr. Monk, der inzwischen aufgestanden war und sich zu ihnen gesellt hatte.
"Ich habe eben das Wort Tatort gehört. Worum geht es denn?"
"Um gar nichts", wiegelte Luke ab. Taylor hingegen war sichtlich erfreut, dass sich jemand dafür interessierte und begann ihm von dem Kreideumriss, der vor seinem Supermarkt gefunden wurde, zu erzählen.
"Adrian, sie sind im Urlaub!" Doch er kümmerte sich nicht um Sharonas Einwurf und hörte weiter zu. Zwischendurch stellte er ein paar Fragen. Taylor steigerte sich immer mehr in seine Erzählung rein. Nach ein paar Minuten bat Adrian Taylor ihm die Stelle zu zeigen und sie verschwanden aus dem Diner.

Luke atmete erleichtert durch, als die beiden weg waren und ging in die Küche, um Sharonas Sandwich zuzubereiten. Als er wieder zurück kam, lächelte sie ihn an. Sie öffnete gerade den Mund, um etwas zu sagen, doch in dem Augenblick klingelte das Glöckchen wieder und Mr. Monk kam zurück. Allerdings ohne Taylor, worüber Luke froh war, da er keine Lust auf weitere Diskussionen hatte. Seine Hoffnung, dass Adrian und Sharona auch gehen würden, bestätigte sich zu seinem Bedauern nicht.
Im Gegenteil. Mr. Monk begann ihn nach Jess auszufragen. Luke wollte ihm schon antworten, dass ihm das alles nichts anginge, als sich die Dinertür erneut öffnete. Jess betrat das Diner und machte sich ohne ein Wort der Begrüßung auf dem Weg nach oben. Mr. Monk schenkte ihm kein Blick. Stattdessen erzählte er Sharona gerade davon, dass der Umriss, der auf die Straße gemalt wurde, ziemlich unnatürlich aussah.
"Wenn da eine Leiche gelegen hat, muss sie jemand dort hingeschafft haben."
"Hier wurde niemand umgebracht", mischte sich Luke genervt ein. "Und jetzt..." Er beendete seinen Satz nicht, weil von der Treppe erneut Geräusche zu hören waren. Ein paar Augenblicke später kam Jess wieder ins Diner. Er war schon fast an der Tür als Mr. Monk, den Blick auf der Jeans haftend, ihn aufhielt.
"Warte mal kurz!"
"Was?"
"Zeig mir mal deine Hände", bat ihn Mr. Monk. Luke, Sharona und Jess schauten ihn gleichermaßen verwirrt an.
"Wieso sollte ich?"
"Ich habe eine Vermutung. Würdest du mir bitte deine Hände zeigen!" Aus Lukes Richtung war ein grunzen zu hören. Jess folgte widerstrebend der Bitte und Adrian nickte bestätigend.
"Kann ich jetzt gehen?"
"Noch nicht."
"Was ist los Adrian", fragte Sharona. Luke verschränkte seine Arme und beobachtete schweigend die Situation.
"Ich weiß was passiert ist."
"Wovon reden sie", fragten Luke und Jess gleichzeitig.
"Der Junge hat es getan", erklärte Mr. Monk.
"Wie kommen sie darauf", erkundigte sich Sharona.
"Was soll ich getan haben", fragte Jess etwas verwirrt.
"Du hast den Kreideumriss vor dem Supermarkt gemalt." Jess schnappte überrascht nach Luft, während von seinem Onkel nur ein brummen zu hören war. Adrian kümmerte sich nicht darum und begann seine Überlegungen zu verdeutlichen. "An deiner linken Handinnenfläche hast du einen kleinen Kratzer."
"Na und?" Jess schaute ihn desinteressiert an.
"Verschwinden sie endlich aus dem Diner", mischte sich Luke ein.
"Einen Moment noch!"
"Sie sind im Urlaub", erinnerte Sharona ihren Chef, der jedoch nicht darauf hörte, sondern seine Ausführungen fortsetzte.
"Mr. Doose hat mir den Ort gezeigt, wo der Umriss gefunden wurde. Dort habe ich einen kleinen Fleck Blut entdeckt. Wenn ich mich nicht sehr täusche muss das Blut von dir stammen."
"Das ist doch an den Haaren herbeigezogen", meinte Jess. "Ich war nicht der einzige, der dort war."
"Da gebe ich dir recht, aber es gibt einen weiteren Hinweis, dass du es gewesen sein musst. Hast du eine frische Jeans an?"
"Das kann ihnen egal sein", sagte Jess genervt. "Was für ein Typ ist das denn, Luke?" Der Angesprochene kam ohne eine Antwort zu geben, näher an die Tür. Jess, der keine Lust mehr hatte, war im Begriff zu gehen.
"Warte Jess", bat ihn Luke.
"Jetzt fängst du auch noch an..." Jess warf einen augenrollenden Blick zu Luke.
"Deine Jeans ist nur am rechten Knie etwas dreckig und aufgeraut. Du hast dich hingekniet und mit der linken Hand, während du den Umriss gemalt hast, abgestützt. Dabei hast du dich aus Versehen an einem der Glassplitter, die dort lagen, verletzt. Davon stammt die kleine Wunde an der Hand und der Blutfleck am Boden", beendete Adrian seine Erklärungen. Jess blickte abwechselnd zu Luke und Mr. Monk.
"Sie sind ja richtig clever", stellte er fest. "Werd ich jetzt verhaftet?"
"Da es nicht strafbar..."
"Dann kann ich ja gehen!" Mit den Worten verschwand er aus dem Diner und ließ einen völlig verdutzten Luke, einen zufriedenen Mr. Monk und eine lächelnde Sharona zurück. Für einige Momente war es still im Diner. Lukes schlechte Laune war der Verwirrung gewichen. Woher wusste dieser Mr. Monk, dass es Jess war? Wie war er nur darauf gekommen? Wegen der etwas dreckigen Jeans und dem Blutfleck, aber... Er wurde in seinen Gedanken unterbrochen.
"Adrian ist bzw. war Polizist", erklärte Sharona. Habe ich das gerade laut gedacht? Er schaute zu ihr.Sie schenkte ihm ein freundliches Lächeln und wandte sich dann wieder an ihren Chef, der gerade damit beschäftigt war, ein paar Fusseln von seinem Jackett zu entfernen. "Was halten sie davon, wenn wir noch einen Spaziergang machen?" Das ist eine gute Idee. Das fand Adrian auch und Sharona beglich die Rechnung. Ein paar Augenblicke später hatten sie das Diner verlassen. Luke atmete erleichtert durch.

Er hatte gerade damit begonnen den Tisch der Beiden abzuwischen, als das Glöckchen an der Tür erneut klingelte. Er blickte auf und rollte leicht mit den Augen. Eine Familie mit drei kleinen Kindern war herein gekommen...

"An actors job is the business of telling the truth in an imaginary situation."
- Tom Hiddleston
 
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#6

Oo du schreibst was, postest was udn sagst mir nix davon? Böses Mel, ganz böses Mel. Erster Absatz? Ziemlich IC. Nur hast du ein Wort - ich HASSE dieses Wort bezüglich FFs - viel zu oft verwendet. Grinsend. Das heißt lächelnd, breites Lächeln, nur ab und zu mal grinsen die, ganz ganz selten. Aber genug gemeckert. Dass du i-wann ne Monk-FF schreibst war sowas von klar, aber dass das gleich Crossover is? Oy. Sharonaaaaaaaaaa Wub ich hab sie so geliebt. Diese Neue is blöd. Gibts überhaupt eien Neue?
Was soll ich sonst sagen, ohne zu viel zu labern... Hm... Toller OS, obwohlich bleidigt bin, dass ich davon nix wusste :gg:
Weiter so ^^

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#7

Ich dachte, da bald Halloween ist, ist ein solcher OS sicher nicht schlecht, also habe ich einfach mal einen geschrieben.
Viel Spass damit Big Grin
FB ist immer gerne gesehen Wink



„Was tust du denn da?“

Ich gehe ihr nach, bis auf den Friedhof und frage mich was das soll. Wieso geht sie hier lang? Sie geht doch sonst nie diesen Weg. Sie sagte mir immer: „Ich weiss, dass es über den Friedhof schneller geht, aber ich kann da nicht lang. Ich meine da sind überall... Tote.“ Dabei lief ihr immer ein eiskalter Schauer über den Rücken, das merkte ich genau. Also liess ich das Thema fallen und ging mit ihr immer den längeren Weg. Und jetzt wo es zwischen uns aus war, sie mich wegen diesem Jess verlassen hatte, ging sie diesen Weg. Vermutlich wollte sie möglichst schnell zu einem Date mit ihm. Ich wurde sauer, als wir noch zusammen waren hatte sie nicht einmal mit mir diesen Weg gehen wollen und jetzt ging sie ihn ganz alleine. Ich hasste Jess aus tiefstem Herzen, Er hatte mir meine Freundin ausgespannt. Dafür würde er mir noch büssen und zwar richtig, aber zuerst würde ich Rory eine Lehre erteilen. So nicht. Mit mir nicht. Ich fasse in meine Tasche. Ja, es ist noch da, mein Messer. Mein Messer mit dem ich mir wieder Respekt verschaffen werde. Ich schleiche mich ganz leise an Rory heran und dann packe ich sie an den Schultern.
Sie zuckt zusammen und dreht sich geschockt um. Sie starrt mich mit grossen Augen an, doch dann, als sie mich erkennt, entspannt sich ihr Gesichtsaudruck wieder.
„Dean. Was machst du denn hier?“, fragt sie mich. Und ich merke, dass sie erfreut ist mich zu sehen. Bald wird sich das aber ändern. Ich umklammere den Griff des Messers und ziehe es aus meiner Tasche. Sie bekommt Panik, als sie das Messer sieht. „Dean spinnst du? Was machst du mit dem Messer? Bitte leg es weg!“ Sie weicht einen Schritt zurück und dann noch einen. Ich hebe das Messer hoch und gehe auf sie zu. Sie weicht noch weiter zurück und sieht den Grabstein nicht. Sie stolpert und fällt hinterrücks ins Gras. Ich gehe mit dem Messer auf sie zu und beuge mich über sie. Sie hat nun keine Chance mehr zu entkommen. Fassungslos liegt sie auf dem Boden. Schützend hebt sie beide Hände, als ob das etwas bringen würde. „Dean was soll das? Leg das Messer weg. Bitte!“, fleht sie mich an. Ich hole mit dem Messer aus und dann... steche ich zu. Ich stosse es Rory in die Brust, genau in ihr Herz. Ihre Augen sind vor Schreck weit geöffnet und sie keucht. Sie kann nicht fassen, dass ich das gerade wirklich tue. Sie will sich schon vor Schmerzen winden, da merkt sie, dass sie nur einen leichten Druck gespürt hat. Verblüfft sieht sie mich an und ich lache. Ich nehme das Messer von ihrer Brust und zeige es ihr. Ich zeige ihr die blitzende, silbrige Klinge. Ich lache noch lauter. „Happy Halloween!“, rufe ich spöttisch. Fassungslos sieht sie an sich hinab auf ihren Pullover. Kein Blut.
„Hey“, stiess sie mehr erstaunt als wütend aus.
Lachend drücke ich mir die Klinge in meine offene Hand. Statt die Hand zu verletzen, verschwindet die Klinge im Griff.
„Das ist ja nur ein Trickmesser.“ Rory ist wahnsinnig erleichtert.
„Klar, ist das nur ein Trickmesser. Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dich wirklich umbringen wollte, oder?“
„Na ja, ich meine...“ Rory schaudert. „Das sah alles so ernst aus.“
Ich helfe ihr hoch. „Entschuldige. War vielleicht doch zuviel des Guten. Sollte doch nur ein Scherz sein.“
„Mach so etwas nie wieder!“
„Okay. Ich werde dich nie mehr so erschrecken“, versichere ich ihr.
Sie sieht mich beruhigt an und zusammen verlassen wir den Friedhof. Wir plaudern über alles mögliche, unwichtiges Zeug halt. Dann sind wir bei Lukes Café. Sie geht hinein und trifft sich mit ihrem Jess. Ich verstecke mich derweil im Gebüsch und beobachte das Café.
Eine ganze Weile später verlassen die Beiden zusammen das Café. Ich bleibe im Gebüsch sitzen, denn Jess wird bestimmt bald wieder zurückkommen. Ich greife mir in die andere Tasche. Dort habe ich auch ein Messer, nur das dieses ein Echtes ist. Rory würde ich nie wirklich etwas antun, ich könnte sie nie verletzten. Aber bei Jess habe ich keine Hemmungen. Er ist ein Arsch und hat es verdient zu sterben.
Kurz darauf kommt er schon zurück. Vermutlich hat er nur Rory nach Hause gebracht.
Ich gehe auf ihn zu und unklamme den Griff des echten Messers.
„Was machst du denn hier?“, fragt er mich.
Ich ziehe das Messer aus meiner Tasche und trete auf ihn zu.
„Steck das Trickmesser weg!“
Rory hat ihm anscheinend von vorhin erzählt. „Das ist kein Trickmesser“, fahre ich ihn an. Ich zeige ihm die blitzende Klinge des Klappmessers.
„Ach mach doch keine Scherze. Das ist nicht witzig.“ An seiner Stimme erkenne ich, dass ihm nicht mehr wohl dabei ist. Langsam bekommt er Panik.
Ich weide mich an seinem Anblick. In dem Moment fühle ich mich unglaublich mächtig.
Das Messer glitzert in meiner Hand und ich gehe näher auf ihn zu. Er will zurückweichen, doch das geht nicht. Hinter ihm ist nur eine Hauswand. Er bleibt regungslos stehen und ich bekomme plötzlich Gewissensbisse. Kann ich ihn wirklich umbringen?
„Nun mach schon, Dean. Das traust du dich sowieso nicht. Auch Rory hält dich für einen Schlappschwanz. Wieso meinst du ist sie mit mir zusammengekommen? Du warst ihr einfach viel zu langweilig.“
Jetzt reicht es mir. Alle meine Zweifel sind mit einem Schlag verschwunden. Ich erhebe das Messer und dann steche ich zu. Jess sieht mich ungläubig an und krümmt sich vor Schmerz. Überall ist Blut. Ich ziehe das Messer aus seiner Brust und haue dann ab. Ihn lasse ich einfach langsam verbluten.

Ich wache auf. Gott sei dank. Das ist alles nur ein Traum gewesen, denke ich. Doch dann sehe ich mich in meinem Zimmer um und entdecke mein Sweatshirt. Der ganze rechte Ärmel ist voller Blut. Das ist bestimmt von mir selbst, vermutlich habe ich mich geschnitten, beruhige ich mich. Doch dann öffne ich meine Nachttischschublande und erschrecke. Darin liegt ein Messer und dieses ist voller Blut. Oh mein Gott, ich bin Mörder. Ich kann nicht fassen, dass ich das wirklich getan habe. Ich habe einen Menschen umgebracht.
Da kommt meine Schwester in mein Zimmer und sieht meinen geschockten Blick. Sie lacht. „Happy Halloween. Wie gefällt dir das blutige Sweatshirt und das Messer? Du hättest mal deinen Blick sehen sollen“, sagt sie lachend.
Ich sehe verwirrt an. „War nicht schon gestern Halloween?“
„Nein, heute. Was ist denn mit dir los?“
„Ach nichts...Wie geht’s Jess?“
„Ich weiss zwar nicht weshalb du fragst, aber ich habe ihn heute Morgen zusammen mit Rory gesehen...“
„Gott sei dank!“
Clara zeigt mir einen Vogel und verlässt dann ungläubig mein Zimmer.
Soll sie doch denken, ich sei verrückt, mir egal. Es fällt mir ein Stein vom Herzen. Ich bin kein Mörder!
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#8

Ich muss echt sagen, du hast mich ganz schön erschreckt, als Dean auf Rory "losgegangen" ist!Eek
Wär aber auch echt überl gewesen, wenn Dean sich so verändert hätte! Einen Mord hätte ich ihm echt nicht zu getraut und zum Glück war ja auch alles nur eicn Traum!Smile

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#9

So, mein erster Gilmore Girls OS. Eigentlich sollte das hier ganz anders werden, aber ich bin trotzdem ganz zufrieden damit, weshalb ich es einfach mal poste.

Titel: Twentythree
Genre: Allegemein (Schwer einzuordnen)
Rating: ab 6
Inhalt: Ein Oneshot über Jess und Rory, geschrieben aus der Sicht eines anonymen Freund von Jess.
Sontiges:
- das krusiv geschriebene ist der Song 'Twentythree' von Yellowcard
- es werden nur die Staffeln 1-4 berücksichtigt
Warnung: Rory kommt hier nicht sonderlich gut weg


Twentythree

Jess war immer ein Außenseiter gewesen. Er hatte nie sehr viele Freunde gehabt, kapselte sich
gerne ab und wenn er jemanden richtig an sich heran lies, dann war das etwas besondere.
Dann war diese Person etwas Besonderes.
In seinem Leben war wahrlich einiges schief gegangen. Seine verrückte Mutter mit ihren ständig wechselnden Männern, die sich nicht sonderlich für ihn interessiert hatte. Sein Vater, dieser Versager, der sich nie bei ihm hatte blicken lassen, nicht gerade das was man eine glückliche Familie nennen könnte. Aus diesem Grund war es auch nicht verwunderlich, dass er nicht unbedingt der freundlichste Junge wurde. Es machte ihm Spaß andere zu Provozieren, am liebsten seine Mutter. Als diese dann nicht mehr mit ihm fertig wurde schickte sie ihn weg. Einfach so. So wie sie immer ihre nichtsnutzigen Lover wegschickte, die sie nicht mehr gebrauchen konnte. Nun, man kann verstehen, dass er nicht gerade glücklich darüber war.
Und dann traf er dich.

I got to tell you that he waited all his life
For someone like you to come make the wrong things right
I know he didn't have the answers all the time
But you can't tell me that you've never told a lie

Du warst die, auf die er immer gewartet hatte. Die, die ihn seine Vergangenheit vergessen lies. Die, die ihn endlich glücklich machte.
In dieser Stadt, in der ihn alle hassten und die er mehr als alles verabscheute warst du alles für ihn. Vielleicht weißt du es nicht, aber er hat dich wirklich geliebt und er hat versucht alles richtig zu machen. Doch wie? Er wusste doch nicht wie. Woher auch? Nie hatte ihm jemand gezeigt, wie man mit den Menschen umgeht, die man liebt. Seine Eltern waren sicher keine Vorbilder gewesen.
Verschwiegen, einsilbig, aufmüpfig, so lerntest du ihn kennen und lieben und Jess, Jess war endlich glücklich.
Eure Beziehung ging nicht lange gut. Wie auch, ihr wart völlig unterschiedlich. Du konntest nicht mehr damit leben, dass er dir nicht alles erzählte, sich über manches einfach ausschwieg. Es gab immer häufiger Streit. Und mit Luke war es auch nicht besser. Als dieser erführ das Jess ihre Abmachung nicht einhielt und von der Schule geflogen war, handelte er wie seine Schwester. Er schmiss ihn raus.
Wie hätte er dir das sagen sollen? Er wusste wie du reagieren würdest, und er hatte Angst davor dich zu enttäuschen, deshalb ging er und lies dich ohne ein Wort zurück.
Du warst sauer, vielleicht auch zu Recht, doch du hast nie über seine Gründe nachgedacht. Hast dir nie überlegt, wieso er nicht mit dir reden konnte.

We're almost twenty-three and you're still mad at me
So much that I said to you and I want to take it back now
Twenty-three and it's so sad to me
You tell the world I'm dead to you
But I know you want me back now


Einige Zeit ist vergangen und einiges ist geschehen. Heute seid ihr dreiundzwanzig, erwachsen, und noch immer hast du ihm nicht vergeben. Noch immer bist du sauer.
Weißt du, manchmal wünscht er sich, er könnte rückgängig machen, was er getan hat. Noch immer leidet er darunter, dass du ihm nicht verzeihen kannst und jedem erzählst, dass er für dich nicht mehr existiert. Dein verletzter Stolz weigert sich, sich einzugestehen, dass er dir noch immer sehr viel bedeutet. Du hast es damals nicht zugeben wollen, doch deine Taten haben dich verraten. Wieso hast du Dean weggeschickt und nicht Jess, wenn er dir doch egal war? Du hast ihn noch immer geliebt, doch trotzdem hast du ihm nicht geglaubt, dass er sich ändern wollte und hast ihm auch keine Chance gegeben es dir zu beweisen.

Was it fun for you to watch him fall apart? (Watch me fall)
And suffocate him while you held him in your arms (in your arms)
I swear to God I wish he never let you in (let you in)
And I just hope we never hear from you again


Du hast ihn weggeschickt, ihn verletzt. Du hast keine Ahnung wie sehr. Du warst alles für ihn, für dich hätte er alles getan, wenn du ihn gelassen hättest. Und es hat dich nicht interessiert. Stattdessen hast du dich verletzt gefühlt, weil er dich bedrängt hat. Und wieder hast du ihm die Schuld dafür gegeben, dass eure Beziehung zu Ende war.
Hat es dir Spaß gemacht, ihm weh zu tun? Du hast gesehen, was dein ‚Nein’ in ihm angerichtet hatte? Du hättest mit ihm reden können. Es ihm erklären können, aber du hast ihn gehen lassen. Ich wünschte mir wirklich, er hätte dich niemals kennen gelernt, denn du hast all seine Hoffnungen auf ein normales Leben, auf Liebe auf einmal zerstört.

We're almost twenty-three and you're still mad at me
So much that I said to you and I want to take it back now
Twenty-three and it's so sad to me
you tell the world I'm dead to you
But I know you want me back


Es sind so viele Jahre vergangen. Wieso kannst du nicht einfach einmal über deinen Schatten springen? Er leidet noch immer darunter, dass du ihn nicht mehr sehen willst und ich denke er ist nicht der Einzige. Man sieht doch, dass du ihn vermisst. Aber dein Stolz und deine gekränkte Eitelkeit lassen es nicht zu, dass du ihm verzeihst, auch wenn du dir damit nur selbst weh tust. Denn du weißt, du liebst ihn noch immer und eigentlich willst du ihn zurück…
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#10

Titel: Tote Augen
Genre: Songfic
Rating: P12
Song: Saltatio Mortis - Tote Augen
http://www.youtube.com/watch?v=w_vZzdkxc-o
Disclaimer: Die Figuren, das Lied noch sonst irgendwas gehören mir. Rein die Idee hab ich mir selbst ausgedacht.
Anmerkung: Ich empfehle das Lied während des lesens anzuhören, da ich es dazu geschrieben habe und es die Stimmung verdeutlicht. Außerdem ist es einfach ein wunderschönes Lied ;D



Tote Augen


Mir ist kalt, die Welt ist grau,
noch gestern war der Himmel blau,
doch schon heute
bin ich hoffnungslos alleine, alleine


Dick in eine Decke gehüllt saß sie auf der Veranda. Obwohl es Sommer war und die Sonne erbarmungslos schien, fror sie. Es war eine innere Kälte, die sich auch durch die Decke nicht vertreiben lies. Die Knie angezogen, versuchte sie sich noch ein wenig besser einzuwickeln und ein schweres Seufzen entwich ihr. Es musste ein herrlicher Tag sein, einer der ersten wirklich schönen Tage dieses Sommers, doch sie bekam von all dem kaum etwas mit. Zwar roch sie die Blumen im Garten und hörte das Zwitschern der Vögel, doch es erreichte sie nicht wirklich. Viel zu tief saßen noch die Trauer und der Schrecken.
Blau und Wolkenlos, so sollte der Himmel laut den Wetterexperten heute sein, doch es war ihr egal, sie sah es sowieso nicht, denn alles hatte an Farbe und Glanz verloren.

Selbst bei Tag herrscht um mich Nacht,
schreiend bin ich aufgewacht,
so liege ich in meinem Bett
allein und weine, und weine


Noch immer war es ihr unbegreiflich, noch immer konnte sie nicht verstehen, was passiert war, welche Auswirkungen es haben würde, auf sie und ihr Leben.
Von einem Tag auf den anderen war ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt worden und alle Sicherheit war verschwunden. Wo noch gestern Alltag und Normalität geherrscht hatte, fand sie heute nur noch Angst und Unsicherheit.
Die Dunkelheit, die sie umgab, machte sie schwach und müde, hüllte sie in Einsamkeit. Wenn sie nachts aufwachte, wusste sie nicht wo sie sich befand, geschweige denn welche Tageszeit gerade war. Tag und Nacht waren zu einer einheitlichen Dunkelheit geworden, die ihr jede Freude nahm und nur Traurigkeit zurückließ.

Tränen toter Augen fließen stumm,
doch ich frage mich warum.
Gedankenbilder ziehen dahin
Und ich verzweifle an der Suche nach dem Sinn.


Sie konnte nicht mehr zählen wie oft sie in den letzten Tagen geweint hatte, still und heimlich wenn keiner in der Nähe war. Wie viele Tränen sie vergossen hatte, immer auf der Suche nach etwas, das die Situation erträglicher machen würde, doch sie fand einfach keine Lösung. Es war einfach zu schwer in dieser alles umfassenden Dunkelheit einen Lichtblick zu finden, und langsam gab sie die Suche auf und gab sich ganz den Träumen der Vergangenheit hin. Bilder von Menschen, die sie liebte zogen an ihr vorbei, Landschaften, Orte. Immer wenn es ihr zu viel wurde, zog sie sich in sich zurück und gab sich diesen Bildern ganz hin, kostete jedes Einzelne aus. Es waren Momente, bittersüß, die ihr halfen und wehtaten zugleich. Jede Erinnerung zeigte ihr Dinge, die sie nie wieder sehen würde, und doch hatte sie Angst auch nur eine von ihnen zu vergessen.

Deine Stimme fängt mein Ohr,
klarer als jemals zuvor,
doch mir erscheint
mein dunkles Dasein nur vergebens, vergebens


Seine Stimme riss sie aus ihren Gedanken und holte sie in die Wirklichkeit zurück. Es war erschreckend, wie sich ihre anderen Sinne verfeinert hatten, seit sie nichts mehr sah. Plötzlich hörte sie viel deutlicher und fühlte viel intensiver.
Er setzte sich neben sie, und auch wenn sie es nicht sehen konnte, wusste sie, dass er sie besorgt ansah. Wie immer in letzter Zeit. Sie alle machten sie große Sorgen um sie und versuchten ihr so gut es ging zu helfen. Zu Helfen, sich in diesem neuen Leben einzufinden, und es ihr ein wenig leichter zu machen. Es war nett, doch wollte sie es eigentlich nicht. Sie wollte sie alle nicht in ihrer Nähe haben, nicht ständig daran erinnert werden, dass sie Hilfe benötigte. Diese gutgemeinten Dinge machten alles nur noch schwerer zu Ertragen und sie schickte sie fort, wissend, dass sie sie mit ihrer Zurückweisung verletzte.

Deine Hand sie tröstet mich,
ein leichtes Zittern spüre ich,
mich quält die Angst
vor dem Ende deines Strebens, deines Strebens


Nur einen konnte sie nicht vergraulen, und tief in ihrem Innern war sie froh darüber.
Stumm nahm er sie in den Arm und sie ließ es geschehen, lehnte ihren Kopf an seine Schulter. Er war da, immer, doch trotzdem nagte die Angst, dass es irgendwann anders sein würde, stark an ihr. Er gab sich so viel Mühe, doch sie konnte es nicht würdigen, noch nicht, denn der Schmerz saß einfach noch zu tief. Irgendwann würde er vielleicht aufhören damit. Und selbst wenn nicht, wie konnte ihre Beziehung so auf Dauer funktionieren? Sie konnte kaum mehr etwas alleine machen und war ständig auf seine Hilfe angewiesen, wie ein kleines Kind. Würde ihre Beziehung das aushalten? Das, oder das sie ihn immer wieder zurückwies? Sie wollte das nicht tun, und doch ging es von ganz allein, es fiel ihr unheimlich schwer Hilfe anzunehmen. Immer schon hatte sie auf eigenen Beinen gestanden, hatte sich um sich selbst gekümmert und nun? Nun war das nicht mehr möglich.

Tränen toter Augen fließen stumm,
doch ich frage mich warum.
Gedankenbilder ziehen dahin
Und ich verzweifle an der Suche nach dem Sinn.


Sie war immer stolz gewesen auf ihre Unabhängigkeit und viele hatten sie dafür bewundert. Nie hatte sie für etwas Hilfe verlangt, das hatten ihre Eltern nie verstanden. Warum hatte sie den harten Weg gewählt, wenn sie doch alles hätten machen können? Aber es war ihr egal gewesen, sie hatte lieber gekämpft. Nun war dieser Kampf um Unabhängigkeit vorbei. Endgültig. Vielleicht war es Schicksal, dass ausgerechnet ihr so etwas passierte. Dass ausgerechnet sie ihr Augenlicht bei einem Unfall verlieren musste. Doch eigentlich glaubte sie nicht daran. Es war nur ein weiterer Versuch einen Sinn in der Dunkelheit zu finden, ein Versuch, an dem sie langsam verzweifelte.

Tränen toter Augen fließen stumm,
niemals werd ich doch wohl sehn
nie mehr lachend mit dir gehen,
ich wünsch mich nur noch, dass die Sonne wieder scheine…


Eine weitere Träne bahnte sich langsam ihren Weg über ihre Wange. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass sie schon wieder zu Weinen begonnen hatte.
Es war schrecklich, wie sehr dieser Unfall sie verändert hatte. Er hatte nicht nur ihre Art zu Leben verändert, sondern auch sie. Eigentlich war sie immer ein sehr lebensfroher Mensch gewesen, der das Leben in vollen Zügen genoss und auch seine Schönheiten zu schätzen wusste. Sie hatte es geliebt durch Stars Hollow zu Laufen und sich das bunte Treiben anzuschauen, die verrückten Menschen zu Beobachten oder im Winter am Fenster auf den ersten Schnee des Jahres zu Warten. Doch nun war alles anders. Am liebsten wäre sie überhaupt nicht mehr aus dem Haus gegangen, sie schloss sich lieber allein zu Hause ein. Dieser Unfall hatte einfach alles kaputt gemacht, ihr ganzes Leben
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