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Normale Version: Fanfiction Challenge #32
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Seiten: 1 2 3 4 5
Hallo lieber Schreiberlinge,

es ist wieder so weit und eine neue Challenge steht an.

Durch die Umstrukturierung des Forums hat sich jetzt aber auch die Challenge geändert, so dass nicht nur Fanfictions zu Gilmore Girls sondern auch zu Grey's Anatomy, Private Practice, Desperate Housewives, McLeods Töchter, Heroes und How I Met Your Mother gern gesehen sind.

Entscheidet Euch für eine der genannten Serien und schreibt drauf los.

Viel Spaß & Viel Erfolg, Carö
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Thema: Das Ende eines Sommers

Einsendeschluss: 12.10.2008

Mitmachen: Postet Eure Geschichte einfach hier im Thread. Eine Geschichte pro User.

Länge: Max. 4 Seiten bei Schriftart "Verdana", Schriftgröße: 10
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melitta: Paris ade

Greysgirl: Das Ende eines Sommers

sweetGilmore13: When Rain Has Fallen

Pretyn: Das Ende vom Anfang

JUHU: Der Sommer, der zu früh endete

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Die Challenge ist offiziell zu Ende. Jetzt könnt Ihr Euren Favoriten wählen.

klasse - endlich mal wieder ne herausforderung der ich mich stellen kann, hoffentlich macht mein schreibhirn das mit hab nämlich grad mal nix zu tun Wink
also ich hab auch mal vor mitzumachen, die frage ist nur, ob ich bis Sonntag fertig werden *gg* wenn das nicht der Fall sein sollte, müsst ihr nicht auf mich warten.
Die Challenge wird aufgrund der vielen Beiträge verlängert. :p
Also lass Dir Zeit.
XD Das ist gut dann kann ich mir auch was überlegen Smile

Ich hab nur noch keine Idee^^

Und seid nachsichtig mit mir und meinem eventuellen werk^^
ich schau mal, vielleicht schreib ich auch was =)
darf man eigentlich auch mit mehreren beiträgen dran teilnehmen?

zwergin

ich guck mal ob mir was einfällt Smile
So, ich bin fertig Big Grin also mit der story^^

Der Titel ist eventuell seltsam aber das ganze hat einen Sinn XD und ich finde man kann schön viel hineininterpretieren wie ich gerade bemerkt habe.

Disclaimer: Mir gehören keine der verwendeten GG Figuren, ich verdiene damit kein Geld, es dient bloß der Unterhaltung (hoffentlich^^)



Paris ade

Paris wusste nicht wie ihr geschah, die Sommerferien in Rom waren zu Ende. Sie hatte sich von allen verabschiedet, die sie während ihres Aufenthalts kennen gelernt hatte und war erstaunt über sich selbst, dass sie so viel Sentimentalität zulassen konnte. Fast hätte sie geweint, doch das konnte sie im letzten Moment verhindern, sie wollte doch nicht, dass jemand dachte sie wäre sentimental. Auch wenn sie die Chance gehabt hatte diesen Leuten zu zeigen wer sie wirklich ist, gewisse Prinzipien konnte sie nicht ablegen, und dazu zählte, weine niemals in der Öffentlichkeit sonst denken alle du hättest keine emotionale Stärke. Nun stand sie beim Check In und ließ ihre Koffer abwiegen, sie wusste sie würden zu viel wiegen, aber das Übergepäck war ihr egal.

Als die Koffer auf dem Fließband in der Dunkelheit des Flughafens verschwanden und sich auf eine Reise begaben, die nur wenige Menschen kannten, seufzte Paris laut. Sie wünschte ihren Koffern eine gute Reise und malte sich schon aus, was sie dem zuständigen Personal an den Kopf werfen konnte, wenn ihre Koffer nicht ankommen würden. Aber den Gedanken verwarf sie sofort.
Mit der Boardkarte und einer kleinen Handtasche machte sie sich auf Richtung Gate. Sie hatte nicht mehr viel Zeit, das Verabschieden hatte viel länger gedauert als sie geplant hatte.

Während sie im Bus stand, der sie zum Flugzeug bringen sollte, dachte sie an Doyle.
Es war kein gutes Jahr gewesen. Eigentlich war sie sich sicher, dass sie und Doyle alles im Griff hatten, aber sie hatte sich geirrt. Doyle hatte sie nicht genug gefordert. Paris liebte es die Oberhand zu haben, egal um was es gerade ging. Aber sie brauchte Gegner mit denen sie sich messen konnte, es machte einfach keinen Spaß, wenn ihr Gegenüber sofort klein beigab. Und Doyle hatte diese Anwandlung in den letzten Monaten ihrer Beziehung bekommen. Andauernd stimmte er mit ihr überein, nie hatte er etwas zu bemängeln, bis Paris nicht mehr wollte und konnte. Doch genau in diesem Moment machte Doyle ihr einen Antrag. Paris wusste, dass sie ihn nicht annehmen konnte, ihr zu liebe, aber auch Doyle zu liebe. So hatten sie sich getrennt und seitdem hatte sie nichts mehr von Doyle gehört. Sie bereute es nicht und vermisste diesen Doyle, den sie in den letzten Monaten kennen gelernt hatte, nicht, nur ab und zu dachte sie an ihren alten Doyle, als er noch fordernd war und laute Diskussionen mit ihr geführt hatte. Sie seufzte. Das Leben geht weiter dachte sie sich. Sie hatte schon so viel durchgemacht in ihrem Leben, was mich nicht tötet macht mich nur härter. Diesen Spruch hatte sie sich oft zu Herzen genommen, vielleicht zu oft.

Aber dieser Sommer war anders.
Paolo. Das war der einzige Mensch an den sie seit geraumer Zeit denken konnte, nicht ohne Wehmut. Seine Familie hatte sie so freundlich in der Pension aufgenommen. Anfangs hasste sie es, es entsprach nicht ihrem gewohnten Standard, aber sie wusste, hier kannte sie niemand und sie hatte die Chance aus ihrem alten Trott zu kommen. Zumindest hatte sie es versucht.
Es war befreiend gewesen zu lachen ohne sich Gedanken machen zu müssen ob es die anderen störte, oder Dinge zu sagen und sich zu fragen, ob diese verletzend waren, nun machte sie sich Gedanken. Denn sie hatte sich verändert, sie war nicht mehr die alte, verbitterte Paris. Sie war frei, zumindest hatte sie das Gefühl frei zu sein. Das einzig Alte das standhaft an ihr hängen geblieben war, war ihre Gewohnheit die Oberhand zu behalten. Sie konnte es nicht leiden, wenn etwas nicht in ihrer Kontrolle war. Doch das konnte sie verstecken und so merkten ihre neuen Freunde nichts. Auch nicht Paolo, der Sohn der Pensionsbesitzer. Sie hatte ihn drei Tage nach ihrer Ankunft kennen gelernt und er war einfach perfekt.
Er war entschlossen und standhaft, genau wie Paris es mochte, aber er war auch leidenschaftlich und zuvorkommend, und das störte Paris keineswegs. Paolo war perfekt. Doch wie sollte sie jemals eine Chance bei ihm haben?
Dieser Gedanke beschäftigte sie den ganzen Sommer. Sie wollte sich nicht verstellen und so zeigte sie in seiner Gegenwart, dass sie gerne die Kontrolle über alles behielt. Und es schien ihm nichts auszumachen. Paris war sich aber nicht sicher, ob es ihm nicht einfach egal war und er sie deswegen nicht ansprach.
Sie wollte nichts unüberlegtes tun. Es musste alles genau geplant sein, aber so, dass es nicht wirkte als wäre es ein Plan. Bis zuletzt hatte sie daran festgehalten. Erst heute als sie sich von ihm verabschiedet hatte und er sie umarmt hatte merkte sie, dass ihr Plan wohl nicht erfolgreich sein würde. Sie genoss die Umarmung, besann sich aber und ließ ihn los, sie wollte nicht, dass es den Anschein hatte als ob sie sehr an ihm hing Vermutlich war ihm das auch egal.

Der Bus hielt und die Passagiere wurden ins Flugzeug geleitet. Paris folgte den Anweisungen wie in Trance, sie konnte einfach nicht aufhören an Paolo zu denken.
Sie wollte nicht, dass das alles Einbildung gewesen war. Paolo gab ihr zwar nie das Gefühl Interesse an ihr zu haben, aber da waren diese Blicke. Diese tiefbraunen Augen die sie ansahen und durchleuchteten. Machte er das bei jeder neuen Bekanntschaft so? Oder hatte er doch Interesse an ihr gehabt? Paris verfluchte sich und ihre Sturheit, wäre sie doch bloß einmal über ihren Schatten gesprungen und hätte der neuen Paris Gelegenheit gegeben sich zu beweisen. Sie hätte ihn doch einfach nur fragen müssen. Was war so schwer daran? Millionen Menschen handelten so. Aber sie hatte zu viel Angst, was wenn Paolo nichts von ihr gewollt hätte, bloß eine nette Freundin in ihr sah? Diese Demütigung hätte sie nicht ertragen.
Paris beschloss, dass sie richtig gehandelt hatte. Es lag einfach nicht in ihrer Natur, weder in der alten noch der neuen, Menschen anzusprechen und ihnen ihre Gefühle offen darzulegen.

Das Flugzeug füllte sich langsam und die Flugbegleiterinnen gaben erste Anweisungen wie man sich während des Fluges zu verhalten hatte.
Paris wollte ihnen nicht zuhören, würde sie es tun, würde sie den Gedanken zulassen, dass es möglich war abzustürzen. Das konnte und wollte sie nicht wahrhaben. Alles war in bester Ordnung. Zumindest was den Flug betraf.

Sie lehnte sich zurück und dachte an New Haven. Wie würde es wohl sein in ihr altes Leben zurückzukommen? Würde sie in der Lage sein die neue Paris am Leben zu erhalten? Würde überhaupt jemand bemerken, dass sie sich verändert hatte? Würde Rory es merken? Das war das Wichtigste das sie tun wollte nach ihrer Ankunft, mit Rory reden. Sie wollte wissen was Rory während ihrer Abwesenheit gemacht hatte. Und wenn Rory bemerken würde, dass sie sich verändert hatte, zum Guten, da war sie sicher, dann würden es auch die anderen merken, das hoffte sie zumindest.

Das Flugzeug hob ab und sie fühlte das Adrenalin in ihren Adern. Dazu mischte sich die Aufregung über das Neue, das sie zu Hause erwartete.
Als das Flugzeug seine Position hoch über den Wolken eingenommen hatte und wie Paris empfand, langsam dahinglitt, schloss sie ihre Augen. Wenig später war sie eingeschlafen und träumte von Unbeschwertheit und Glück.
Glück, dass sie nun hoffentlich hatte, da sie sich sicher war, sich verändert zu haben und zwar so, dass sie Glück erkennen konnte wenn es da war.

Paris wurde von heftigem Geschaukel geweckt und öffnete hastig die Augen. Sie musste sich erst zurechtfinden ehe sie wusste wo sie war. Im Flugzeug, auf dem Weg nach Hause. Neben ihr am Gang stand eine Flugbegleiterin die den Passagieren erklärte, dass es einige kleine Turbulenzen geben würde. Sie bräuchten sich aber keine Sorgen zu machen, es war nicht schlimm, sie würden bald sicher landen.
Paris atmete tief ein. Vertraue dem Piloten, dachte sie. Er ist der Einzige der Kontrolle über die Situation hatte, nun hatte sie die Möglichkeit, sich, die neue Paris, zu testen. Würde sie es aushalten keine Kontrolle zu haben?

Kurze Zeit später hatte der Pilot die Lage wieder vollkommen im Griff und sie befanden sich im Landeanflug auf New York City.
Paris war stolz auf sich, sie hatte keine der Flugbegleiterinnen angeschrieen, noch hatte sie den Piloten beschimpft. Sie hatte es geschafft.

Wenig später verließ sie das Flugzeug und stieg in den Bus, er brachte sie zum Flughafen, es kam ihr vor wie eine Ewigkeit, als sie endlich die Halle erreichten.
Sie stand beim Fließband und wartete auf ihre Koffer. Ein brauner mit Schnallenverschluss und ein schwarzer mit Zahlenschloss, beschriftet und sauber. Zumindest waren sie das vor ihrer Reise. Sie wurde langsam nervös, doch dann tauchte endlich der erste Koffer auf. Sauber war er nun nicht mehr, aber das war ihr egal, die Hauptsache war, dass der Koffer da war. Gekonnte hievte sie ihn von dem Fließband und stellte ihn neben sich ab. Da kam auch schon der zweite Koffer und sie musste lächeln, es blieb ihr also erspart jemanden vom Personal anzuschreien, weil ein Koffer fehlte. Das Lächeln breitete sich über das ganze Gesicht aus, die neue Paris hätte nicht geschrieen, sie hätte die Fakten aufgezählt und für Ordnung gesorgt.

Sie rollte die beiden Koffer, die sie je an einer Hand trug, hinter sich her und dankte dem Erfinder der fahrbaren Koffer.

Es ging hektisch zu am Flughafen aber das störte sie nicht.
Nach einer Weile hatte sie nach draußen gefunden und betrat New York City. Paris atmete tief ein und fühlte sich zum ersten Mal frei.
Also ich habe auch mal etwas geschrieben. Jedoch habe ich etwas zu Greys geschrieben und meinen Gedanken zu diesen Thema "Freienlauf" gelassen. Ich hoffe euch gefällt die Geschichte.

Disclaimer: Ich schreibe diese FF nur zum Spaß. Ich ziehe keinen finanziellen Nutezn aus der FF und keiner der Charaktere gehört mir.

Das Ende eines Sommers



Lächelnd schlug Meredith die Augen auf, wie jeden Morgen schien die Sonne. Seit sie umgezogen war, wurde sie nicht mehr vom Regen geweckt, sondern von den warmen Sonnenstrahlen. Wie jeden Morgen ging sie zum Fenster und zog die Vorhänge zu, es war wie ein endlos langer Sommer. Ihr Blick fiel auf den Ring, der auf dem Tisch neben dem Fenster lag. Langsam griff sie nach ihm. Genau vor drei Monaten hatte sie ihn ausgezogen, genau vor drei Monaten war sie hier hergezogen und hatte alles hinter sich gelassen. Ihre Freunde, Seatel und Derek. Sie hatte ihn zurückgelassen, denn jedes Mal wenn sie ihn sah, wäre sie am liebsten davon gelaufen, was sie schließlich auch tat. Es war zu schrecklich jeden Tag seine Entschuldigungen zu hören, wieso er sie betrogen hatte. Wieso er die Ehe mit ihr aufs Spiel gesetzt hatte. Sie konnte und wollte es nicht mehr hören und deswegen war sie nach Florida gezogen.
Stöhnend legte sie den Ring weg und nahm das Telefon in die Hand. „Drei neue Nachrichten. Was soll das Derek? Jeden Tag seit drei Monaten!“ Sie lies das Telefon wieder auf den Tisch fallen und sah aus dem Fenster, das Wetter entsprach gar nicht dem, was sie normal vorzog. Sie hatte sich in Seatel wohlgefühlt, Wolken, Regen und wenn man nach Hause kam wurde man warm entfangen. Oder auch nicht mehr. Sie wischte sich übers Gesicht, nur weil es draußen nicht regnete, hieß es ja nicht, dass sie es übernehmen musste indem sie weinte. „Warum?“ Sie schüttelte den Kopf. „Ist es den so schwer?“ Immer wieder stellte sie sich die gleichen Fragen, doch diesen Morgen war es anders, sie wurde von einem lauten Klopfen aus ihrem Selbstmitleid gerissen. „Mach auf!“ Erschrocken rannte sie zur Tür, das war doch eindeutig Christinas Stimme. „Christina?“ Fassungslos sah sie Christina an und ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. „Schluss hier mit!“ Sie stürmte rein und ging ohne auf Meredith zu warten in das Wohnzimmer. „Was machst du hier?“ Sie kam in das Zimmer und setzte sich Christina gegenüber. „Ich? Das ist nicht die Frage! Was machst du hier?“ Meredith riss die Augen auf. „Das weißt du ganz genau!“ Christina schüttelte den Kopf. „Nein eben nicht! Du bist wieder die alte Meredith, die vor Herausforderungen wegläuft. Zuerst dachte ich noch, dass du wieder kommst und auch Derek dachte es. Doch langsam dauert es zu lange!“ Meredith sah sie wütend an. „Das geht dich nichts an!“ Christina schüttelte den Kopf. „Und wie! Ich sehe Derek jeden Tag, er leidet und dein Kind auch. Naja es ist noch Klein, aber es vermisst dich! Und ich vermisse dich auch! Wir brauchen dich! Izzie, George, Alex, ich und am meisten braucht deine Familie dich!“ Meredith schüttelte den Kopf. „Er braucht mich nicht, er hat es nicht einmal geschafft mich zu finden.“ „Oh doch, er hat rausgefunden, dass du hier bist, aber er traute sich nicht! Deswegen nehme ich es in die Hand!“ Meredith drehte sich weg und stand schließlich auf, um aus dem Fenster zu sehen. „Du magst keine Sonne!“ Meredith nickte über Christinas Kommentar nur. „Es ist wie ein langer Sommer.“ Christina grinste, sie wusste genau, wie sehr Meredith etwas gegen den Sommer hatte. Sie mochte es lieber, wenn es regnete und man sich zu Hause warm und geborgen fühlte. „Ich kann nicht zurück.“ Christina kam nun auf sie zu. „Wieso?“ Meredith drehte sich um. „Was ist, wenn es nicht klappt. Wenn ich mich nicht mehr Derek gegenüber öffnen kann, wenn ich nur noch sehe, wie er es mit ihr in unserem Bett tut!“ Christina stöhnte. „Willst du das den wirklich? Einen langen Sommer? Du willst es nicht und deswegen komm zurück!“ Sie stöhnte. „Ich kann es nicht einfach so. Ich will es nicht einfach so. Er soll kämpfen und sich hier blicken lassen. Er soll diesen Sommer enden lassen.“ Christina nickte Verständnisvoll. „Okay, ich werde es ihm sagen und ich werde ihm sagen, dass er dir besser eine Regenjacke mitbringt!“ Christina grinste bereit und nahm Meredith in den Arm.

Es war als würde die Zeit im Flug vergehen, seit Christina bei Meredith gewesen war. Die Anrufe von Derek hörten auf und eines Morgens, als sie schon nicht mehr damit rechnete stand er vor ihrer Tür. Ihre kleine Tochter auf dem Arm und mit einem ängstlichen Lächeln. „Meredith, darf ich rein?“ Geschockt stand sie vor der Tür. „Es ist spät.“ Derek sah auf seine Uhr und berührte dann mit seiner freien Hand Meredith Gesicht. In seiner Berührung lag soviel Liebe, dass sie zusammen zuckte. „Zu spät?“ Am Klang seiner Stimme und der Art seiner Berührung, wusste Meredith, dass er nicht die Zeit meinte. „Ich weiß es nicht.“ Eine Träne rollte über ihr Gesicht und Derek wischte sie vorsichtig weg. „Dann sollten wir es versuchen, vielleicht ist es ja nicht zu spät!“ Sie sah in seine warmen Augen und trat schließlich auf Seite. „Komm rein.“ Mit einem Lächeln trat er ein und blieb dann neben ihr stehen. „Komm her Süße.“ Meredith nahm ihm ihre Tochter ab und Tränen flossen über ihr Gesicht. Einige Minuten lies sie ihnen freien Lauf. Dann sah sie auf und nickte in Richtung Wohnzimmer. „Wollt ihr etwas essen?“ Derek schüttelte den Kopf. „Sie hat eben erst etwas bekommen und ich brauche nichts, nichts außer dir.“ Meredith setzte sich. „Das geht so nicht.“ Sie sah auf. „Du lässt Monate vergehen bis du um mich kämpfst. Du rufst an und hinterlässt meistens die gleiche Nachricht. Jeden Morgen hörte ich sie! Warum hast du mich nicht gesucht? Warum hast du mich nicht aufgehalten, als ich ging? Wieso?“ Derek stöhnte. „Ich war sauer auf mich, ich wusste nicht, ob du mich sehen willst. Ob du aufgehalten werden willst. Woher sollte ich den wissen, was du willst. Du warst so verletzt. So gebrochen.“ Sie sah wieder zu ihrer Tochter. „Kannst du es mir verübeln?“ Derek schüttelte den Kopf. „Nein. Ich verstehe es, aber es war wirklich einmalig.“ Meredith schüttelte den Kopf. „Es ist zu spät! Immer und immer wieder Derek! Erst die Sache mit der Frau! Du hast dich für Addison entscheiden, dann wolltest du mich wieder. Ich bin gekommen. Achja und dann haben wir uns getrennt. Du hast etwas mit Rose angefangen und nun? Wir waren zusammen, ich habe mich geändert. Ich war bereit dich zu heiraten. Ein Kind zu bekommen und dann komme ich nach Hause und darf mit ansehen, wie du es in unserem Bett treibst!“ Meredith drückte ihr Kind schützend an sich. „Meredith, glaub mir ich wollte das alles nicht! Ich will dich, ohne dich kann ich nicht leben. ES klingt kitschig, aber wir brauchen dich. Du wirst gebraucht!“ Sie nickte. „Ich weiß, aber warum soll ich wieder kommen? Damit ihr mich wieder benutzen könnt.“ Derek schüttelte den Kopf. „Damit wir wieder zusammen sind. Damit du wieder zu Hause bist. Damit ich wieder schlafen kann.“ Meredith sah ihn mitleidig an. „Es ist einfach…….“ Derek schüttelte den Kopf. „Sag es nicht, es ist nicht zu spät. Es ist erst zu spät, wenn du unsere Ehe nicht retten willst. Wenn du mir ins Gesicht sagen kannst, dass du mich nicht mehr liebst.“ Sie schüttelte den Kopf und sah in die großen Augen ihrer Tochter. „Das kann ich nicht.“ Derek legte ihr sanft die Hand unters Kinn und drehte sie zu sich. „Dann haben wir noch eine Changse und ich werde dich nicht einfach in Ruhe lassen.“ Er stand auf und nahm ihr das kleine Mädchen ab, was er dann auf das Sofa setzte und sie an sich zog. „Gib mir noch eine. Nur eine einzige Changse und ich werde dich nicht enttäuschen.“ Meredith lächelte. „Ich liebe dich, aber ich kann das nicht so schnell. Du musst mir Zeit geben. Ich muss nachdenken.“ Er nickte. „Natürlich, aber Meredith ich werde nicht Ewig warten. Lass dir Zeit, soviel wie du brauchst. Aber nicht zuviel.“ Sie nickte und dann spürte sie seine Lippen auf ihren, die sie langsam in einen leidenschaftlichen Kuss verwickelten. „Ich werde dir Zeit lassen. Ich liebe dich, wenn du bereit bist, dann komm zu uns zurück.“ Meredith nickte und legte ihm die Hand auf die Brust. Eine Weile verharrten sie in der altgewohneten Zweisamkeit, dann schrie das kleine Kind nach den beiden. „Wir werden dich dann alleine lassen.“ Genauso schnell, wie Derek gekommen war, war er auch wieder verschwunden und lies Meredith zurück. „Ich liebe dich.“ Liese hauchte sie die Worte hinter ihm her. Auch wenn er es nicht hören, konnte, sie wollte wissen, ob sie es noch ernst genug meinte, um es auszusprechen.

Meredith sah zu dem kleinen Ring auf dem Tisch und dann nach draußen, wie immer schien die Sonne. Doch irgendetwas war anders, es war einfach anders. Ohne nachzudenken, wusste Meredith was anders war. Sie hatte genug von der Sonne, den kurzen Röcken und dem ewigen Sommer, der sich lange hinzog. Sie wollte ihr altes Leben wieder, ihre Familie. Sie wollte nicht hier sitzen und in der Sonne liegen, während Derek zu Hause saß und wartete, dass sie wieder kam. Sie wollte wieder neben ihm liegen und nach draußen sehen, während es regnete oder sogar schneite. Sie wollte nur ihn und ihre kleine Tochter, die sie so lange alleine gelassen hatte.

Traurig saß Derek zu Hause und sah zu, wie seine Tochter im Garten spielte und immer wieder zu ihm aufsah. „Spielen.“ Derek schüttelte den Kopf und lächelte, als er sah wie sich die großen Augen mit Wasser füllten. „Heute nicht meine Süße. Morgen vielleicht.“ Er stand auf und zog sie zu sich, dann setzte er sich mit ihr auf die Treppe. „Mama!“ Derek sah zu seiner Tochter und schüttelte traurig den Kopf. „Nein.“ Doch dann sah er, wie sie auf eine Stelle im Garten deute. Und da zwischen den großen Bäumen, die langsam gelb wurden und deren Blätter bei dem starken Wind langsam runterfielen, stand sie. Ihre Harre wehten mit dem Wind zusammen und auf ihren Lippen war ein Lächeln, während sich ihre Augen mit Tränen füllten. Innerhalb weniger Sekunden war Derek durch den Garten gegangen und stand vor ihr. Ohne etwas zu sagen, zog er sie in seine Arme und küsste sie. Es war diesmal ein langer Kuss, voller Leidenschaft, voller Liebe und Freude. Gerade als sie sich lösten, fing es an zu regnen. „Der Sommer ist vorbei.“ Derek lächelte und nickte ihr zu.
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