@ace-19 Ich versuche bei jeder FF die Kapitellänge etwas zu steigern...
@Elli Freut mich das dir der Grundgedanke gefällt
@contigo Du hast Recht, ich hätte mir tatsächlich etwas für die 3 Jahre dazwischen ausdenken können, aber ich hab mir inzwischen angewöhnt mit dem Prolog wirklich nur eine kurze Vorgeschichte zu erzählen und die richtige Geschichte erst danach zu erzählen. Und du hast ebenfalls Recht wenn du denkst das ich mir etwas dabei gedacht habe das Rory schon so "früh" davon erfährt
@r.eg.02 Jepp, Rory verhält sich hier so ziemlich zum kotzten... mal sehen ob sich das noch ändert
@Michi Aus deinem Post Scriptum (tschuldige hab gerade Latein gelernt) schlieÃe ich jetzt einfach mal das ich erneut über Soziologie gesiegt habe *gg*
@FunnyBunny Ãhm Lorelai weià gar nichts über Logan auÃer der Tatsache das er aus der High Society kommt... Logan hätte leben können wie ein Mönch und Lore hätte ihn trotzdem für einen Playboy gehalten
@Sindy85 Mal sehen was Rory so alles noch aus dem Hut zieht
@crazylittlegirl Ganz ehrlich, als ich die FF geplant habe, war nie geplant das Rory so extrem wird
@~sophie~ Ja, natürlich wird es ihm das Herz brechen sie nicht mehr zu sehen, aber er will eben über sie hinwegkommen und das geht nur wenn sie nicht ständig da ist um ihn wie den letzten Dreck zu behandeln
@Lyzzy Freut mich das meine FFs in Erinnerung bleiben werden *wie ein Honigkuchenpferd grins*
Bevor jetzt der nächste Teil kommt würde ich aber gerne nocheinmal etwas zu Logan sagen.
Er hat sich 3 Jahre lang von einer Angestellten wie den letzten Dreck behandeln lassen, weil er sie liebt. Man bekommt es in dieser FF vielleicht nicht mit, aber 3 Jahre sind eine verdammt lange Zeit in der Rory hätte erkennen können das Logan, der sich wirklich sehr um sie bemüht hat, kein komplettes Arschloch ist, nur weil er zufällig aus der High Society kommt. Aber das hat sie nicht. Ganz egal was Logan in den vergangenen 3 Jahren angestellt hat, ihre Meinung über ihn hat sich höchstens noch verschlechtert. Ich finde da ist es durchaus verständlich das Logan nun das Handtuch schmeiÃt, denn auch er ist nur ein Mensch und wie jeder Mensch kann er nur ein bestimmtes Maà an Leid ertragen.
Ich weià das es nur ein oder zwei waren die was gesagt haben, aber weil mir Logan in dieser FF wirklich sehr Leid tut, brannte mir das wirklich auf der Seele... Ich hoffe mal das ich damit jetzt niemanden genervt habe
Teil 2
Genervt saà Logan auf diesem Sofa und sah zu wie Rory, Verzeihung, Mrs Gilmore, berichtigte er sich selbst in Gedanken, wie ein aufgescheuchtes Huhn durch das Büro lief und versuchte die Zeitung rechtzeitig herauszubringen. âWissen sie...â, versuchte Logan erneut auch etwas beizusteuern, aber sie schnitt ihm wieder einmal das Wort ab. âNeinâ kam es knapp von ihr und Logan gab stöhnend nach. Wer hätte gedacht das es so anstrengend sein konnte 1 Stunde lang einfach nur auf einem Sofa zu sitzen und zu zusehen wie jemand anders sich verrückt machte. Allerdings konnte es auch sein das es nur dann anstrengend wurde wenn man versuchte mitzuarbeiten, dachte Logan weiter. Langsam aber sicher raubte es ihm den letzten Nerv das Mrs Gilmore sich weigerte ihn helfen zu lassen.
Hastig drückte Rory auf der Tastatur einige Tasten. Langsam lief ihr die Zeit davon, denn es war noch einiges zu tun. Plötzlich hörte sie Schritte hinter sich und drehte sich erschrocken um. Verwirrt sah sie zu wie Logan eine Taste drückte und es endlich klappte. âWie haben sie das gemacht?â, fragte sie ihn ungläubig und sah ihn fassungslos an. Sie hatte die letzte Viertelstunde damit verbracht heraus zu finden wie sie das schaffte und er machte eine Handbewegung und alles war so wie es sein sollte.
Dieser ungläubig Blick war genug für Logan. Er hatte sich vielleicht die letzten 3 Jahren wie den letzten Idioten behandeln lassen, aber nicht einmal sie konnte glauben das er nicht einmal in der Lage war ein einfaches Computerprogramm zu bedienen. Anscheinend doch, denn das Erstaunen in ihren Augen wich nicht. âIch bin vielleicht ein Huntzberger, aber das heiÃt nicht das ich ein kompletter Idiot bin! Vielleicht sollten sie das endlich mal in ihren Dickschädel reinbekommen!â Mit diesem Worten drehte Logan sich um und ging in Richtung Tür. Offensichtlich konnte sie ihn hier sowieso nicht gebrauchen, also konnte er auch genauso gut wieder nach hause und ins Bett gehen. âFälschen sie meine Unterschrift, Mrs Gilmoreâ, meinte er kühl, als er sich in der Tür noch einmal umdrehte. Im Prinzip war doch sowieso alles egal. Bald war er hier weg und ihre Meinung von ihm war sowieso nicht zu ändern. Jetzt musste er nur noch rausfinden wie er dieses Messer in seinem Herz verschwinden lies das erschien wann immer an sie dachte.
Als Logan die Tür zum Flur öffnete, kämpfte Rory mit sich selbst. Sie wusste das sie ihn vielleicht zu schnell beurteilt hatte und er ihr hier wirklich helfen konnte. Aber war es ihr wirklich wert ihren Stolz runter zu schlucken und ihn zu bitten hier zu bleiben? âVielleicht können sie ja doch was anderes tun als nur daneben sitzenâ, sagte sie schlieÃlich zögernd und flehte das er sich umdrehen würde um ihr hierbei zu helfen.
Bei ihren Worten dachte Logan zuerst das er sich verhörte hatte. Ebenso fassungslos wie sie noch vor einigen Sekunden drehte er sich um, während sich ein erfreutes Grinsen auf seinem Gesicht ausbreitete. âWas muss noch getan werden?â, fragte er sie und sah glücklich das sich auf ihrem Gesicht ein leichtes Lächeln ausbreitete. âDas Layout ist fast fertig, aber da sie mit diesem Computerprogramm besser zurecht kommen als ich sollten sie das vielleicht beendenâ, sagte Rory und versuchte dabei seinem Blick auszuweichen. âKein Problemâ, meinte Logan sanft.
Als Logan seine Abschiedsfeier betrat wurde er von viel Gelächter empfangen. Sofort stürmten alle auf ihn zu und er begann damit jede Menge Hände zu schütteln, während seine Augen immer wieder den Raum nach ihr absuchten. Nachdem sie das Layout zusammen gesetzt hatten, waren sie ihm aus dem Weg gegangen, oder zumindest kam es ihm so. Er fragte sich ob sie sich dazu durchgerungen hatte zu kommen oder ob er gehen musste ohne ihr Lebe Wohl zu sagen. Irgendwie kam ihm dieser Gedanke falsch vor. Vielleicht mochte sie ihn nicht, aber er wollte sich ordentlich von ihr verabschieden, wahrscheinlich brauchte er das sogar. Er musste einen Schlussstrich ziehen und das ging nur wenn er ihr in die Augen sehen konnte und sich dabei verabschiedete.
Nervös sah Rory sich um. Sie hatte keine Ahnung warum sie letztendlich doch gekommen war, aber irgendetwas hatte sie dazu getrieben. Vermutlich war es nach 3 Jahren in denen man zusammengearbeitet hatte einfach nicht richtig einfach zu gehen ohne sich zu verabschieden, ganz egal ob man sich gemocht hatte oder nicht.
Sie hatte diesen Gedanken gerade zu ende gedacht, als sich ihre Blicke trafen. Für den Bruchteil einer Sekunde setzte ihr Herz aus, bis es schneller weiter schlug als vorher, fast als würde es versuchen diese Pause wieder auszugleichen.
Logan versuchte seinen Blick von ihr zu lösen, aber er schaffte es einfach nicht. Ihre blauen Augen zogen ihn fast magisch an und in ihm breitete sich das bekannte warme Gefühl aus. Zögernd und ohne das er es wirklich bemerkte bewegte er sich auf sie zu, bis die Beiden sich gegenüber standen.
âHeyâ, begrüÃte Rory ihn ungewohnt schüchtern und versuchte wieder einmal seinem Blick auszuweichen. âDu bist gekommenâ, stellte Logan zärtlich fest. Es war albern, aber er liebte den Gedanken das sie gekommen war, obwohl sie ihn nicht mochte. Es gab ihm die Möglichkeit sich der Illusion hinzugeben das er ihr vielleicht doch nicht ganz egal war.
Rory sah Logan jetzt endlich an. Während sie ihn betrachtete, verschwamm plötzlich alles vor ihren Augen. Für den Bruchteil einer Sekunde hätte sie schwören können das seine braunen Augen blau geworden waren. So blau wie die Augen ihrer Mutter. Plötzlich kamen alle Erinnerungen zurück. Jedes Wort das ihre Mutter über Logan und High Society gesagt hatte. Wie charmant sie manchmal sein konnten, wenn sie etwas wollten, aber letztendlich doch nur Arschlöcher waren. Sie konnte sich nicht vorstellen das Logan auch so war, aber... Ihre Mutter war in diese Welt hineingeboren worden. Sie kannte diese Welt wesentlich besser als sie selbst und wenn ihre Mutter sie gewarnt hatte, dann immer nur um sie zu beschützten. Und genau das sollte sie sich jetzt vor Augen halten. Das Logan vielleicht ein Chameur war, aber im Prinzip wie alle anderen. Das er sie verletzten würde wenn sie das kleinste Zeichen von Schwäche zeigte.
Mit diesem Gedanken richtete sie sich wieder auf und sah ihm nun wieder fest in die Augen. âSie sind mein Boss. Würde keinen guten Eindruck machen wenn ich nicht hier wäre, oder?â, fragte sie mit ihrem üblichen kühlen Tonfall.
Alles was Logan in diesem Momente hörte war die Kälte in ihrer Stimme. Er hörte weder die Verzweiflung, noch sah er die Tränen ihren Augen. Er hatte das Gefühl noch einmal zu fallen. Bis eben hatte er am Abgrund gestanden, aber nun war er gestolpert und fiel. Er fiel so tief und dort unten war niemand um ihn aufzufangen. âJaâ, antwortete er und hoffte das man ihm seinen Schmerz nicht anhören konnte. Er hätte niemals glauben sollen das sich irgendetwas geändert hatte, denn alles was diese Illusion ihm gab war nur noch mehr Schmerz.
Während Rory zu sah wie Logan sich umdrehte und durch die Masse entfernte verschwamm ihr Blick erneut. Aber dieses Mal waren es Tränen. Sie hatte in seinen Augen sehen können das sie ihn getroffen hatte und zwar tief. Zum ersten Mal dachte sie das eventuell doch etwas dran war an dem was sie immer als Lisas Märchen bezeichnet hatte. Aber jetzt war es zu spät, oder? Sie hatte nicht auf ihr Herz sondern auf ihren Verstand gehört und jetzt musste sie damit leben. Zu ändern war es sowieso nicht. Rory atmete noch einmal tief durch und setzte dann ihr übliches freundliches Lächeln auf. Ohne lange nachzudenken ging sie auf eine Gruppe zu die sich gerade in der Nähe befand und begann mit zu reden.
Aus der Entfernung beobachtete Logan wie Rory sich zu einer Gruppe gesellte und wie immer einfach aufgenommen wurde. Er fragte sich wie sie es schaffte einfach so zwischen ihren zwei Persönlichkeiten hin und her zu schalten. Er auf jeden Fall konnte es nicht.
âHey Logan! Wir haben eine Karaokebar aufgebaut und als Ehrengast gebührt dir das erste Liedâ, riss Mike Logan aus seinen Gedanken. Leicht gezwungen lachte Logan und griff nach dem Mikrophon das Mike ihm nun hin hielt. âWelche Lieder gibt es denn?â, fragte Logan nach und ging mit seinem Freund in Richtung Karaokebar. Es wäre nicht fair allen anderen die Stimmung zu verderben weil er Probleme mit seinem Liebesleben hatte.
Rory hatte sich gerade wieder gefangen, als plötzlich Mikes Stimme durch den Raum hallte. âHi! Wie ihr sicher alle wisst sind wir heute hier weil unser guter Freund Logan uns morgen verlassen wird...â An dieser Stelle wurde Mike von einem lauten Oh unterbrochen. Leicht beschämt sah Rory nach unten. Alle in diesem Raum hatten Logan eine faire Chance gegeben, nur sie nicht. Wie war es nur so weit gekommen?
â... Unser Ehrengast wird jetzt die Karaokebar einweihen mit Do you know vonEnrique Iglesias!â, redete Mike jedoch unbeirrt weiter und dieses Mal löste er Begeisterung aus. Lachend trat nun Logan vor und nahm Mike das Mikrophon aus der Hand.
Do you know
Do you know
Do you know what it feels like loving someone thatâs in a rush to throw you away.
Do you know what it feels like to be the last one to know the lock on the door has changed.
If birds flying south is a sign of changes
At least you can predict this every year.
Love, you never know the minute it ends suddenly
I canât get it to speak
Maybe finding all the things it took to save us
I could fix the pain that bleeds inside of me
Look in your eyes to see something about me
Iâm standing on the edge and I donât know what else to give.
Do you know what it feels like loving someone thatâs in a rush to throw you away.
Do you know what it feels like to be the last one to know the lock on the door has changed.
How can I love you? How can I love you? How can I love you? How can I love you. . . .
If you just donât talk to me, babe.
I flow through my act
The question is she needed
And decide all the man I can ever be.
Looking at the last 3 years like I did,
I could never see us ending like this.
(Do you Know?)
Seeing your face no more on my pillow
Is a scene thatâs never ever happened to me.
(Do you know?)
But after this episode I donât see, you could never tell the next thing life could be
Do you know what it feels like loving someone thatâs in a rush to throw you away.
Do you know what it feels like to be the last one to know the lock on the door has changed.
Do you know what it feels like loving someone thatâs in a rush to throw you away.
Do you know what it feels like to be the last one to know the lock on the door has changed.
Do you know, Do you know, Do you know, Do you know?
Do you know what it feels loving someone thats in a rush to throw you away.
Do you know what it feels like to be the last one to know the lock on the door has changed.
Do you know what it feels like loving someone thats in a rush to throw you away.
Do you know what It feels like to be the last one to know the lock on the door has changed.
Do you know,Do you know, Do you know, Do you?...
(Do you know? - Enrique Iglesias)
Logan sah auf die klatschende und lachende Menge vor ihm, aber während er sich umsah, hatte er plötzlich das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Warum war er eigentlich hier? Es gab keinen Grund zu feiern das er ging, eigentlich gab es in seinem Leben zur Zeit überhaupt keinen Grund zu feiern. Ohne auf irgendjemanden zu achten, drehte er um und kämpfte sich in Richtung Tür. Um ihn herum wurde noch immer gelacht und gejohlt und wie durch Watte hörte er das nun jemand anders zu singen begonnen hatte. Vor seinen Augen begann alles zu verschwimmen und als er über seine Lippen strich merkte er das sie feucht waren.
Luft. Er musste hier raus. Dringend, bevor er die Fassung komplett verlor.
Mit groÃen Augen sah Rory zu wie Logan sich durch die Menge kämpfte, immer auf den Ausgang zu. âLoganâ, flüsterte sie ungläubig. Wenn ihr nun eins klar geworden war, dann das Logan sich wirklich in sie verliebte hatte. Und noch viel wichtiger, sie sich auch ihn in. âLoganâ, sagte sie erneut, diesmal lauter. Endlich löste sie sich aus diesem Salzsäulenähnlichen Zustand und ging Logan hinterher.
Logan wollte sich gerade in sein Auto setzten, als etwas ihn stoppte. âLogan! Logan!â, kam es keuchend von jemanden.
Sein Herz verkrampfte sich und er konnte spüren wie das Atmen wieder schwerer wurde. Er kannte diese Stimme, er wusste zu wem sie gehörte, aber es konnte nicht sein. âAceâ, flüsterte er sanft und drehte sich langsam um.
Angstvoll rannte Rory immer weiter und hoffte das er nicht ging. Tränen verschleierte ihre Sicht, aber es kümmerte sie nicht als Logan sich langsam umdrehte. âLoganâ, flüsterte sie erleichtert und blieb keuchend vor ihm stehen und sah ihn einfach an. Er war nicht gegangen... er war geblieben, weil sie nach ihm gerufen hatte, dachte sie nur immer wieder. Er war geblieben.
Für einen Moment standen sie beide einfach nur so da. Keiner wusste was er sagen sollte, sie wussten ja nicht einmal was sie jetzt fühlten. Alles was sie wussten war das dieser eine Momente alles ändern könnte...
Fortsetzung folgt...