31.03.2006, 19:21
Sorry Leute...es hat doch länger gedauert als ich gedacht habe. War letzte Woche im skilager...und total keine Zeit gehabt..Ausserdem immer dieser Schulstress
.Tut mir leid. Nun auf jeden Fall habe ich jetzt für euch etwas *gg* Sollte hoffentlich ja auch so sein! Ich hoffe es gibt überhaupt noch jemanden der sich für den neuen Teil intressiert..^^
Nun Hier bitte sehr:
Part 13
~Flashback zwei Jahre zuvor~
Wie gelähmt sitze ich da. Ich höre dem Arzt, der mir die Situation genauer erklären und mir näher bringen will, nicht zu. Ich schaffe es nicht⦠bin einfach nicht in der Lage dazu. Es ist so, als ob ich momentan zu nichts fähig bin. Fühle ich Schmerz? Ich habe das Gefühl rein gar nichts zu empfinden. Nichts.
Nach einer Ewigkeit, zumindest kommt es mir so vor, verlasse ich immer noch benommen das Büro des Arztes. Meine Mum liegt also im Zimmer 43 im zweiten Stock. Das Einzige, das ich überhaupt wahrgenommen habe...
Langsam steige ich die Stufen zum nächsten Stock hinauf. Vor der von mir gesuchten Türe halte ich einen Augenblick inne und trete dann schlieÃlich ein.
Und da sehe ich sie⦠mit all diesen Schläuchen, die ihren Körper bedecken, und diesem blassen Gesicht liegt sie in diesem Bett und rührt sich nicht. Nur, kaum wahrnehmbar, bewegt sich ihr Bauch im Takt der sachten Atmung. Mir scheint erst jetzt richtig klar zu werden, was eigentlich geschehen ist. Ich sinke zu Boden und lass meinen Tränen einfach freien Lauf. Soll mich doch jemand so sehen... Unaufhörlich flieÃt Salzwasser über meine Wangen. Mein Vater ist tot! Tot! Ich werde ihn nie wieder sehen⦠nie wieder mit ihm reden⦠lachen⦠streiten können. Meine Mum liegt im Koma und es ist unklar ob sie jemals aufwachen wird. Weshalb war das alles nur geschehen? Hatte ich irgendwas Schlimmes verbrochen? War es meine Schuld, dass so etwas grausames geschah? Warum meine Eltern? Wieso konnte es nicht andere ungeliebte Menschen treffen? Warum ausgerechnet sie? Es schien doch gerade alles so perfekt zu sein. Mit meiner Familie war alles in Ordnung gewesen, sie hatte der eines Bilderbuches geglichen... und dann war Jess in mein Leben getreten. Jess. Der Gedanke an ihn lässt mich einen Stich im Herzen spüren. Es war doch alles perfekt gewesen...
~Flashback ende~
Ihr Herz schlägt ihr bis zum Hals. Ihre Hände zittern, als sie die Türe des grauen Gebäudes öffnet und eintritt. Umso näher sie dem Empfangsschalter kommt, desto schneller schlägt ihr Herz. Zuerst will sie zögern und wieder ohne ein Wort gehen. Doch dann, das weià sie genau, würde es die nächsten Male genauso ablaufen und das würde bedeuten, dass sie sie nicht finden kann... Sie schlieÃt ihre Augen und atmet noch einmal tief durch. Sie kann gar nicht anders, sie muss es tun. Eine Lorelai Gilmore lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Sie braucht einfach die Klarheit. Sie muss wissen, wie es ihrer Tochter geht. Ob es ihr nun gut geht oder schlecht oder dass sie vielleicht... Nein! An so etwas soll und will sie nicht denken⦠ihre Tochter lebt. Ja sie lebt!
âGuten Tagâ, begrüÃt sie eine junge Frau hinter dem Schalter. âKann ich ihnen helfen?â
âJa⦠das... ähm⦠will ich hoffen...â Lorelai erzwingt ein Lächeln, âIch war schon mal hier und danach haben sie mich angerufen und mich gebeten ein paar Fragen zu beantworten. Ich bin hier wegen meiner... Tochter.â Jetzt war es also raus.
âIhr Name bitte?â
âLorelai Gilmore.â Die junge Frau tippt energisch auf der Computertastatur.
âMh. Sie suchen ihre Tochter. Ist das so?â, erkundigt sie sich, nachdem der Computer scheinbar etwas ausgespuckt hat.
âJa genauâ, meint Lorelai etwas mürrisch. Das hatte sie ja gerade gesagt.
âGut. Ich werde gleich mal nachfragen. Einen Moment, bitteâ
âOkay. Danke.â
Die Frau nimmt das Telefon zur Hand und tippt eine Nummer ein. In dieser Zeit schaut sich Lorelai etwas um. Seit ihrem letzten Besuch hier hat sich hier nichts geändert.
âMiss Waren wird Sie gleich empfangen. Setzen Sie sich bitte einen Moment ins Wartezimmer.â, holt die junge Frau sie wieder aus ihren Gedanken.
âGut.â Lorelai wendet sich vom Empfangsschalter ab und setzt sich auf einen der leeren Stuhl im Wartezimmer. Da ist sie nun. Lorelai nimmt eine von vielen Zeitschriften vom Tisch und überfliegt die Seiten. Aber sie kann sich nicht konzentrieren. Unmöglich.
âMiss Gilmore?â
Lorelai schreckt auf. âÃhm ja. Anwesend.â Sie lächelt kurz und streicht sich nervös eine Haarsträhne aus dem Gesicht. âIch nehme an Sie sind Miss Kelly Waren?â
âJa, genau die bin ich.â Die schon etwas ältere Frau mustert Lorelai durch ihre groÃen Brillengläser.
âKommen sie bitte mit mir.â
Lorelai erhebt sich und folgt der Dame. Sie gehen einen langen Flur entlang, bis sie zu einer Tür mit der Nummer 22 gelangen. Sie treten ein.
âSetzen Sie sich und machen sie es sich bequem.â Kelly lässt ein kleines Lächeln blitzen.
âDanke.â, meint Lore etwas nervös.
âAlso, Miss Gilmore. Eine Suche nach jemanden ist nicht gerade einfach. Vor allem nicht, wenn ihre Tochter weit weg von hier ist. AuÃerdem haben wir weder Papiere noch einen Namen - ist das so richtig?â
âJa, nein. Ich meine es könnte sein, dass ich den Namen meinerâ¦â Lorelai hält für einen Augenblick inne und fährt dann mit leiser Stimme fort. â⦠meiner Tochter weiÃ.â
âAch wirklich?â, hakt Mrs Waren nach.
âJa. Also nun wissen Sie, ich hatte entschieden meine Tochter nach mir zu benennen. Ich habe sie auch schon zwei Tage vor ihrer Geburt immer so genannt. Aber es kann natürlich sein, dass entweder meine Mutter oder die Pflegeltern einen anderen Namen ausgesucht haben.â Lorelai Kehle fühlt sich trocken, fast schon wie zugeschnürt an.
âInteressant. Sie hatten also vor, ihre Tochter Lorelai zu taufen, verstehe ich das richtig?â Kelly blickt ihr gegenüber fragen und ein wenig neugierig an.
âJa.â
âIch weià nicht, ob diese Information viel nützt, denn das Kind könnte, wie Sie schon gesagt haben, umbenannt worden sein. Kommen wir zu einer Frage: Wo haben sie ihr Kind zur Adoption freigegeben?â
âIch weià das nicht.â
âSie wissen das nicht?â Die schön etwas ältere Dame mit den groÃen Brillengläsern scheint erstaunt und verwirrt zu sein.
âJa. Wissen Sie meine Mutter hat meine Tochter zu Adoption freigegeben und ich wusste nichts davon.â Lorelai spürt, wie ihr langsam wieder Tränen in die Augen steigen.
âOh. Das ähm... Sie wussten also nichts von der Adoption?â, erkundigt sich Kelly noch immer erstaunt.
âNein, nichts.â
âNun dann werden Sie mir nicht leider nicht sehr hilfreich sein. Ich werde aber alles in Bewegung setzten, um die Suche nach ihrer Tochter zu starten. Es wäre sehr günstig, wenn Sie diesen Fragebogen ausfüllen würden - mit dem Geburtsdatum usw... Füllen Sie einfach alles aus, was sie wissen. Es wäre auch gut, wenn ich vielleicht mal mit ihrer Mutter reden könnte.â
âNein!â, entgegnet Lorelai schroff und bestimmend. âIch habe keinen Kontakt mehr zu ihr. Geht es auch ohne sie?â Ihre Stimme wird wieder ruhiger. Sie kann und will nicht noch einmal ihre Mutter sehen.
âEs wird auf jeden Fall schwieriger werden, wir können es jedoch versuchen. Hier.â Kelly hält ihr den Bogen entgegen und lächelt Lorelai aufmunternd zu.
âDanke. Ich werde dann mal...â Lorelai steht langsam auf und wendet sich zum Gehen, als ihr noch etwas einfällt,
âVielleicht könnte Ihnen das helfen. Ich habe sie oft einfach nur Rory genannt.â Innerlich betet und hofft Lorelai. Sie weià nicht, ob sie einen Fehlschlag überstehen könnte. Sie will es sich gar nicht ausmalen.
âWir werden sehen.â
âJa, wir werden sehen.â Lorelai schenkt Mrs Waren noch einmal einen dankenden Blick, bevor sie das Zimmer endgültig verlässt und die Türe hinter sich schlieÃt.
Ãber fb würde ich mir sehr freuen

Nun Hier bitte sehr:
Part 13
~Flashback zwei Jahre zuvor~
Wie gelähmt sitze ich da. Ich höre dem Arzt, der mir die Situation genauer erklären und mir näher bringen will, nicht zu. Ich schaffe es nicht⦠bin einfach nicht in der Lage dazu. Es ist so, als ob ich momentan zu nichts fähig bin. Fühle ich Schmerz? Ich habe das Gefühl rein gar nichts zu empfinden. Nichts.
Nach einer Ewigkeit, zumindest kommt es mir so vor, verlasse ich immer noch benommen das Büro des Arztes. Meine Mum liegt also im Zimmer 43 im zweiten Stock. Das Einzige, das ich überhaupt wahrgenommen habe...
Langsam steige ich die Stufen zum nächsten Stock hinauf. Vor der von mir gesuchten Türe halte ich einen Augenblick inne und trete dann schlieÃlich ein.
Und da sehe ich sie⦠mit all diesen Schläuchen, die ihren Körper bedecken, und diesem blassen Gesicht liegt sie in diesem Bett und rührt sich nicht. Nur, kaum wahrnehmbar, bewegt sich ihr Bauch im Takt der sachten Atmung. Mir scheint erst jetzt richtig klar zu werden, was eigentlich geschehen ist. Ich sinke zu Boden und lass meinen Tränen einfach freien Lauf. Soll mich doch jemand so sehen... Unaufhörlich flieÃt Salzwasser über meine Wangen. Mein Vater ist tot! Tot! Ich werde ihn nie wieder sehen⦠nie wieder mit ihm reden⦠lachen⦠streiten können. Meine Mum liegt im Koma und es ist unklar ob sie jemals aufwachen wird. Weshalb war das alles nur geschehen? Hatte ich irgendwas Schlimmes verbrochen? War es meine Schuld, dass so etwas grausames geschah? Warum meine Eltern? Wieso konnte es nicht andere ungeliebte Menschen treffen? Warum ausgerechnet sie? Es schien doch gerade alles so perfekt zu sein. Mit meiner Familie war alles in Ordnung gewesen, sie hatte der eines Bilderbuches geglichen... und dann war Jess in mein Leben getreten. Jess. Der Gedanke an ihn lässt mich einen Stich im Herzen spüren. Es war doch alles perfekt gewesen...
~Flashback ende~
Ihr Herz schlägt ihr bis zum Hals. Ihre Hände zittern, als sie die Türe des grauen Gebäudes öffnet und eintritt. Umso näher sie dem Empfangsschalter kommt, desto schneller schlägt ihr Herz. Zuerst will sie zögern und wieder ohne ein Wort gehen. Doch dann, das weià sie genau, würde es die nächsten Male genauso ablaufen und das würde bedeuten, dass sie sie nicht finden kann... Sie schlieÃt ihre Augen und atmet noch einmal tief durch. Sie kann gar nicht anders, sie muss es tun. Eine Lorelai Gilmore lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Sie braucht einfach die Klarheit. Sie muss wissen, wie es ihrer Tochter geht. Ob es ihr nun gut geht oder schlecht oder dass sie vielleicht... Nein! An so etwas soll und will sie nicht denken⦠ihre Tochter lebt. Ja sie lebt!
âGuten Tagâ, begrüÃt sie eine junge Frau hinter dem Schalter. âKann ich ihnen helfen?â
âJa⦠das... ähm⦠will ich hoffen...â Lorelai erzwingt ein Lächeln, âIch war schon mal hier und danach haben sie mich angerufen und mich gebeten ein paar Fragen zu beantworten. Ich bin hier wegen meiner... Tochter.â Jetzt war es also raus.
âIhr Name bitte?â
âLorelai Gilmore.â Die junge Frau tippt energisch auf der Computertastatur.
âMh. Sie suchen ihre Tochter. Ist das so?â, erkundigt sie sich, nachdem der Computer scheinbar etwas ausgespuckt hat.
âJa genauâ, meint Lorelai etwas mürrisch. Das hatte sie ja gerade gesagt.
âGut. Ich werde gleich mal nachfragen. Einen Moment, bitteâ
âOkay. Danke.â
Die Frau nimmt das Telefon zur Hand und tippt eine Nummer ein. In dieser Zeit schaut sich Lorelai etwas um. Seit ihrem letzten Besuch hier hat sich hier nichts geändert.
âMiss Waren wird Sie gleich empfangen. Setzen Sie sich bitte einen Moment ins Wartezimmer.â, holt die junge Frau sie wieder aus ihren Gedanken.
âGut.â Lorelai wendet sich vom Empfangsschalter ab und setzt sich auf einen der leeren Stuhl im Wartezimmer. Da ist sie nun. Lorelai nimmt eine von vielen Zeitschriften vom Tisch und überfliegt die Seiten. Aber sie kann sich nicht konzentrieren. Unmöglich.
âMiss Gilmore?â
Lorelai schreckt auf. âÃhm ja. Anwesend.â Sie lächelt kurz und streicht sich nervös eine Haarsträhne aus dem Gesicht. âIch nehme an Sie sind Miss Kelly Waren?â
âJa, genau die bin ich.â Die schon etwas ältere Frau mustert Lorelai durch ihre groÃen Brillengläser.
âKommen sie bitte mit mir.â
Lorelai erhebt sich und folgt der Dame. Sie gehen einen langen Flur entlang, bis sie zu einer Tür mit der Nummer 22 gelangen. Sie treten ein.
âSetzen Sie sich und machen sie es sich bequem.â Kelly lässt ein kleines Lächeln blitzen.
âDanke.â, meint Lore etwas nervös.
âAlso, Miss Gilmore. Eine Suche nach jemanden ist nicht gerade einfach. Vor allem nicht, wenn ihre Tochter weit weg von hier ist. AuÃerdem haben wir weder Papiere noch einen Namen - ist das so richtig?â
âJa, nein. Ich meine es könnte sein, dass ich den Namen meinerâ¦â Lorelai hält für einen Augenblick inne und fährt dann mit leiser Stimme fort. â⦠meiner Tochter weiÃ.â
âAch wirklich?â, hakt Mrs Waren nach.
âJa. Also nun wissen Sie, ich hatte entschieden meine Tochter nach mir zu benennen. Ich habe sie auch schon zwei Tage vor ihrer Geburt immer so genannt. Aber es kann natürlich sein, dass entweder meine Mutter oder die Pflegeltern einen anderen Namen ausgesucht haben.â Lorelai Kehle fühlt sich trocken, fast schon wie zugeschnürt an.
âInteressant. Sie hatten also vor, ihre Tochter Lorelai zu taufen, verstehe ich das richtig?â Kelly blickt ihr gegenüber fragen und ein wenig neugierig an.
âJa.â
âIch weià nicht, ob diese Information viel nützt, denn das Kind könnte, wie Sie schon gesagt haben, umbenannt worden sein. Kommen wir zu einer Frage: Wo haben sie ihr Kind zur Adoption freigegeben?â
âIch weià das nicht.â
âSie wissen das nicht?â Die schön etwas ältere Dame mit den groÃen Brillengläsern scheint erstaunt und verwirrt zu sein.
âJa. Wissen Sie meine Mutter hat meine Tochter zu Adoption freigegeben und ich wusste nichts davon.â Lorelai spürt, wie ihr langsam wieder Tränen in die Augen steigen.
âOh. Das ähm... Sie wussten also nichts von der Adoption?â, erkundigt sich Kelly noch immer erstaunt.
âNein, nichts.â
âNun dann werden Sie mir nicht leider nicht sehr hilfreich sein. Ich werde aber alles in Bewegung setzten, um die Suche nach ihrer Tochter zu starten. Es wäre sehr günstig, wenn Sie diesen Fragebogen ausfüllen würden - mit dem Geburtsdatum usw... Füllen Sie einfach alles aus, was sie wissen. Es wäre auch gut, wenn ich vielleicht mal mit ihrer Mutter reden könnte.â
âNein!â, entgegnet Lorelai schroff und bestimmend. âIch habe keinen Kontakt mehr zu ihr. Geht es auch ohne sie?â Ihre Stimme wird wieder ruhiger. Sie kann und will nicht noch einmal ihre Mutter sehen.
âEs wird auf jeden Fall schwieriger werden, wir können es jedoch versuchen. Hier.â Kelly hält ihr den Bogen entgegen und lächelt Lorelai aufmunternd zu.
âDanke. Ich werde dann mal...â Lorelai steht langsam auf und wendet sich zum Gehen, als ihr noch etwas einfällt,
âVielleicht könnte Ihnen das helfen. Ich habe sie oft einfach nur Rory genannt.â Innerlich betet und hofft Lorelai. Sie weià nicht, ob sie einen Fehlschlag überstehen könnte. Sie will es sich gar nicht ausmalen.
âWir werden sehen.â
âJa, wir werden sehen.â Lorelai schenkt Mrs Waren noch einmal einen dankenden Blick, bevor sie das Zimmer endgültig verlässt und die Türe hinter sich schlieÃt.
Ãber fb würde ich mir sehr freuen

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The LovE is to LivE <3