25.09.2006, 11:28
So, der neue Teil ist Fertig. Hoffe es gefällt euch, viel Spass beim lesen...
Kapitel 11
Langsam öffne ich die Augen. Vor mir sehe ich die kalte Krankenhauswand, einen grün-weià gekachelter Flur, alles in einem sterilen Ton. Ich schlieÃe die Augen wieder. Alles tut nur noch weh. Ich denke an Mom. Wo sie wohl ist? Ich hätte sie gerne bei mir, neben mir. Sie ist nicht da, und doch fühle ich, ich spüre wie sie an mich denkt, wie sie mich in Gedanken in den Arm nimmt. In die schützenden Arme einer Mutter. Ich spüre förmlich wie sie mein Haar streichelt und mich sanft wiegt. Ich sehe ihr leises Lächeln; das Lächeln einer Mutter, die mir sagt: "Alles wird gut."
Ich fühle mich hilflos und alleine, irre durch den Krankenhausflur, warte bis alles vorbei ist, bis ich wieder die Kontrolle habe, Gewissheit, über das, was geschieht. Es ist die schrecklichste Zeit, die ich je erlebt habe, die langen Monate, die ich neben Jess' Krankenbett verbrachte mit einbezogen. Ich fürchte und zugleich wünsche ich, dass die Ãrzte endlich herauskommen. Ich bin so hilflos und alleine, ich weià gar nicht mehr wer ich überhaupt bin.
In meiner Ratlosigkeit ziehe ich mein Handy aus der Tasche und versuche Mom anzurufen, doch es geht nur der AB ran. Ich wähle Lanes Handynummer, doch es ist ausgeschaltet, und ich bin den Tränen nahe. Haben mich denn alle vergessen?
Ich stütze meine Ellenbogen auf die Knie und vergrabe das Gesicht in den Händen. Ich schluchze leise. Ich stehe erneut auf und stecke die Hände in die warme Jacke, die eigentlich Jess gehört. Ich fühle etwas im Inneren der Tasche und greife danach. Es ist ein Stück Papier, und als ich es entfalte steht dort in Jess' krakeligster Handschrift: "Wir sehen uns später... Kuss"
Ich muss bitter lächeln, denn ich weià noch genau wann und warum er das geschrieben hat.
...................................
Ich stehe am Bahnsteig und warte. Lange. Sehr lange. Ungeduldig sehe ich auf die Uhr. Es ist acht Uhr. Ich setze mich auf eine Bank, neben einen alten Mann, der in einen eleganten schwarzen Mantel gekleidet ist. Er hält eine Pfeife in der Hand und zieht langsam daran. Ich sehe wieder nach vorne. Leute stehen auf dem Bahnsteig, dutzende. Ich höre das Lachen einiger Kinder und das Schimpfen einiger Mütter. Nervös sehe ich erneut auf die Uhr.
[B]Sie haben es eilig, was? [/B]Der Mann neben mir hat die Pfeife aus dem Mund genommen und sieht starr nach vorne. Dennoch bin ich sicher, dass er die Frage gestellt hat.
[B]Ja,[/B] sage ich und nicke.
Menschen haben es immer nur eilig. Sie rennen und laufen, fahren und fliegen. Früher, mein Kind, da sind die Leute höchstens auf einem Mistwagen gefahren. Heute ist alles nur noch teuer. Die Leute haben mehr Geld und geben mehr aus. Worin arbeiten Sie, wenn Sie es so eilig haben? Endlich dreht er sich zu mir um.
Ich arbeite nicht, ich studiere. Ich habe es trotzdem sehr eilig. Sage ich und sehe ihm ins Gesicht.
[B]So? Was studieren Sie denn schönes? [/B]Er sieht mich spöttisch an, als fände er es albern. Als fände er mich albern.
Warum? frage ich und in diesem Moment kommt der Zug. Ich springe schnell auf und schon bin ich am Bahnsteig. Der Mann folgt mir ebenso schnell und ich bin erstaunt über seine Schnelligkeit.
[B]Ich meine, wenn Sie es so eilig haben, muss das doch einen Grund haben, [/B]sagt er und folgt mir in das Abteil. Er setzt sich mir gegenüber und sieht mich fragend an.
[B]Ich habe es nicht eilig, weil ich studiere,[/B] gestehe ich. Mein Freund lebt in New York und er hat heute eine wichtige Prüfung, und ich würde ihm gerne Glück wünschen. Und zwar persönlich.
Ich sehe ihn an und bin überrascht als er nickt. Und er scheint mit dieser Antwort völlig zufrieden. Er schweigt. Die ganze Fahrt endlang. Er sieht aus dem Fenster und zieht hin und wieder an seiner Pfeife, die in seinem schiefen Mundwinkel hängt. Ab und zu schaut er mich an und heftet seine stahlblauen Augen, mit den Furchen-tiefen Falten, in die meinen. Lange sitzen wir so da. Bis er den Mund öffnet und mich fragt, was ihm schon seit er schwieg auf der Zunge lag.
Eine Fernbeziehung ist bestimmt nicht so leicht, oder? fragt er und sieht mich ehrlich an.
[B]Nein, das ist es nicht. Ich habe oft Angst, New York ist schlieÃlich sehr groÃ. Immer wieder sitze ich vor dem Fernseher, ein Zugunfall mit 20 Toten, ein Bankraub - 4 Tote. Ich sitze da und flehe, bete zu Gott es möge nicht er sein. Und ich bin erleichtert wenn er abends anruft um mir eine Gute Nacht zu wünschen. [/B]Ich schweige, denn ich fürchte zu viel gesagt zu haben. Er nickt freundlich und lächelt.
[B]Haben Sie keine Angst vor Konkurrenz? [/B]fragt er und ich glaube, er kann Gedanken lesen.
Ich nicke traurig. Ja. Natürlich. Davor auch. Sehr. Aber... ich vertraue ihm. Ich finde das sehr wichtig. Trotzdem... die Angst ist immer da.
Er nickt und lächelt wieder. Und er schweigt erneut. Diesmal bis zum Ende seiner Fahrt. Er steigt eine Haltestelle vor meiner aus. Er steht langsam auf und nimmt die Pfeife aus dem Mundwinkel. Er reicht mir die Hand.
[B]Leben Sie wohl. Es hat mich gefreut. [/B]Dann schickt er sich an zu gehen. Vorher sagt er jedoch etwas, dass ich niemals vergessen werde:
[B]Denken Sie immer daran, wenn sie Angst haben: "Was zusammen gehört wird niemand so schnell trennen." [/B]und er geht.
Ich muss lächeln. Hoffentlich ist das so.
Ich beschlieÃe gleich zu Jess' Schule zu fahren, denn es ist schon spät, und er ist sicher schon dort. Ich steige also aus und laufe einige Blocks weiter. Die StraÃen sind brechend voll. Alle Leute laufen in die gleiche Richtung. Alle auÃer mir. Ich werde geschubst und gedrängelt und merke, dass ein Leben in der GroÃstadt wirklich nicht für mich gemacht ist. So geht das eine Weile weiter und ich komme der Schule Stückchen für Stückchen näher.
Ich betrete die Schule, ein sehr groÃes Gebäude. Hell und steril, wie ein Krankenhaus. Vor einer Klasse, am Ende des Flures, stehen einige Schüler drauÃen. Unter ihnen Jess. Er sieht mich und kommt auf mich zu. Er trägt Jeans und einen Blaugrünen Sweatshirt, dass ich ihm gekauft habe.
Was tust du denn hier? fragt er doch ich habe keine Zeit zu Antworten.
Der Prüfer pfeift alle zusammen. Jess ziert sich, er will wissen, warum ich hier bin, doch ich schubse ihn ins Klassenzimmer. Durch die Fenster zum Flur hin sehe ich wie er sich setzt und zu mir sieht.
Ich öffne meinen Rucksack und hole ein Notizblock heraus. Ich schreibe "Ich wollte dir nur Glück wünschen", und halte es hoch. Durch die Jalousien sehe ich wie er mich ansieht und lächelt. Dann holt er seinen eigenen Block und kritzelt. "Wir sehen uns später... Kuss". Dann sehe ich nur noch wie er von seinem Lehrer zur Ordnung gerufen wird. Dann klappt die Jalousie zu und ich sehe ihn nicht mehr. Ich wandere langsam zum Ausgang. Als ich die Hände in die Hosentaschen stecke, spüre ich einen Schlüssel. Ich ziehe ihn heraus und es ist der Schlüssel, den Jess mir mal gegeben hat, damit ich in seine Wohnung komme. Ich gehe hinaus, die Treppe hinunter und in Richtung Jess' Wohnung. Diesmal schwimme ich mit dem Strom und niemand stöÃt mich. Alles ist toll. Und ich weiÃ; was zusammen gehört wird niemand so schnell trennen.
......................................
Ich muss lächeln. Gedankenverloren starre ich an die gegenüberliegende Krankenhauswand. Eigentlich ist alles nur noch trist und grau. Ich sehe auf das Blatt in meiner Hand. Tränen treten in meine Augen, beim Anblick von Jess' Handschrift. Ich bin nur noch verzweifelt und könnte nur noch heulen. Bei der Ãberlegung mir einen Kaffee zu holen, drehe ich das Blatt um. Erstaunt sehe ich darauf. Ich kriege weder Mund noch Augen wieder zu. Ebenfalls in Jess' Handschrift steht dort ein Name und eine Telefonnummer. Olivia. Wer ist Olivia? In sekundenschnelle schieÃen mir tausende von möglichen Antworten durch den Kopf. Ist New York vielleicht doch zu groÃ? Eine Mitschülerin? Eine... Am Ende hat er... Ich schüttle die Gedanken aus dem Kopf und ziehe langsam mein Handy aus der Tasche.
Kapitel 11
Langsam öffne ich die Augen. Vor mir sehe ich die kalte Krankenhauswand, einen grün-weià gekachelter Flur, alles in einem sterilen Ton. Ich schlieÃe die Augen wieder. Alles tut nur noch weh. Ich denke an Mom. Wo sie wohl ist? Ich hätte sie gerne bei mir, neben mir. Sie ist nicht da, und doch fühle ich, ich spüre wie sie an mich denkt, wie sie mich in Gedanken in den Arm nimmt. In die schützenden Arme einer Mutter. Ich spüre förmlich wie sie mein Haar streichelt und mich sanft wiegt. Ich sehe ihr leises Lächeln; das Lächeln einer Mutter, die mir sagt: "Alles wird gut."
Ich fühle mich hilflos und alleine, irre durch den Krankenhausflur, warte bis alles vorbei ist, bis ich wieder die Kontrolle habe, Gewissheit, über das, was geschieht. Es ist die schrecklichste Zeit, die ich je erlebt habe, die langen Monate, die ich neben Jess' Krankenbett verbrachte mit einbezogen. Ich fürchte und zugleich wünsche ich, dass die Ãrzte endlich herauskommen. Ich bin so hilflos und alleine, ich weià gar nicht mehr wer ich überhaupt bin.
In meiner Ratlosigkeit ziehe ich mein Handy aus der Tasche und versuche Mom anzurufen, doch es geht nur der AB ran. Ich wähle Lanes Handynummer, doch es ist ausgeschaltet, und ich bin den Tränen nahe. Haben mich denn alle vergessen?
Ich stütze meine Ellenbogen auf die Knie und vergrabe das Gesicht in den Händen. Ich schluchze leise. Ich stehe erneut auf und stecke die Hände in die warme Jacke, die eigentlich Jess gehört. Ich fühle etwas im Inneren der Tasche und greife danach. Es ist ein Stück Papier, und als ich es entfalte steht dort in Jess' krakeligster Handschrift: "Wir sehen uns später... Kuss"
Ich muss bitter lächeln, denn ich weià noch genau wann und warum er das geschrieben hat.
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Ich stehe am Bahnsteig und warte. Lange. Sehr lange. Ungeduldig sehe ich auf die Uhr. Es ist acht Uhr. Ich setze mich auf eine Bank, neben einen alten Mann, der in einen eleganten schwarzen Mantel gekleidet ist. Er hält eine Pfeife in der Hand und zieht langsam daran. Ich sehe wieder nach vorne. Leute stehen auf dem Bahnsteig, dutzende. Ich höre das Lachen einiger Kinder und das Schimpfen einiger Mütter. Nervös sehe ich erneut auf die Uhr.
[B]Sie haben es eilig, was? [/B]Der Mann neben mir hat die Pfeife aus dem Mund genommen und sieht starr nach vorne. Dennoch bin ich sicher, dass er die Frage gestellt hat.
[B]Ja,[/B] sage ich und nicke.
Menschen haben es immer nur eilig. Sie rennen und laufen, fahren und fliegen. Früher, mein Kind, da sind die Leute höchstens auf einem Mistwagen gefahren. Heute ist alles nur noch teuer. Die Leute haben mehr Geld und geben mehr aus. Worin arbeiten Sie, wenn Sie es so eilig haben? Endlich dreht er sich zu mir um.
Ich arbeite nicht, ich studiere. Ich habe es trotzdem sehr eilig. Sage ich und sehe ihm ins Gesicht.
[B]So? Was studieren Sie denn schönes? [/B]Er sieht mich spöttisch an, als fände er es albern. Als fände er mich albern.
Warum? frage ich und in diesem Moment kommt der Zug. Ich springe schnell auf und schon bin ich am Bahnsteig. Der Mann folgt mir ebenso schnell und ich bin erstaunt über seine Schnelligkeit.
[B]Ich meine, wenn Sie es so eilig haben, muss das doch einen Grund haben, [/B]sagt er und folgt mir in das Abteil. Er setzt sich mir gegenüber und sieht mich fragend an.
[B]Ich habe es nicht eilig, weil ich studiere,[/B] gestehe ich. Mein Freund lebt in New York und er hat heute eine wichtige Prüfung, und ich würde ihm gerne Glück wünschen. Und zwar persönlich.
Ich sehe ihn an und bin überrascht als er nickt. Und er scheint mit dieser Antwort völlig zufrieden. Er schweigt. Die ganze Fahrt endlang. Er sieht aus dem Fenster und zieht hin und wieder an seiner Pfeife, die in seinem schiefen Mundwinkel hängt. Ab und zu schaut er mich an und heftet seine stahlblauen Augen, mit den Furchen-tiefen Falten, in die meinen. Lange sitzen wir so da. Bis er den Mund öffnet und mich fragt, was ihm schon seit er schwieg auf der Zunge lag.
Eine Fernbeziehung ist bestimmt nicht so leicht, oder? fragt er und sieht mich ehrlich an.
[B]Nein, das ist es nicht. Ich habe oft Angst, New York ist schlieÃlich sehr groÃ. Immer wieder sitze ich vor dem Fernseher, ein Zugunfall mit 20 Toten, ein Bankraub - 4 Tote. Ich sitze da und flehe, bete zu Gott es möge nicht er sein. Und ich bin erleichtert wenn er abends anruft um mir eine Gute Nacht zu wünschen. [/B]Ich schweige, denn ich fürchte zu viel gesagt zu haben. Er nickt freundlich und lächelt.
[B]Haben Sie keine Angst vor Konkurrenz? [/B]fragt er und ich glaube, er kann Gedanken lesen.
Ich nicke traurig. Ja. Natürlich. Davor auch. Sehr. Aber... ich vertraue ihm. Ich finde das sehr wichtig. Trotzdem... die Angst ist immer da.
Er nickt und lächelt wieder. Und er schweigt erneut. Diesmal bis zum Ende seiner Fahrt. Er steigt eine Haltestelle vor meiner aus. Er steht langsam auf und nimmt die Pfeife aus dem Mundwinkel. Er reicht mir die Hand.
[B]Leben Sie wohl. Es hat mich gefreut. [/B]Dann schickt er sich an zu gehen. Vorher sagt er jedoch etwas, dass ich niemals vergessen werde:
[B]Denken Sie immer daran, wenn sie Angst haben: "Was zusammen gehört wird niemand so schnell trennen." [/B]und er geht.
Ich muss lächeln. Hoffentlich ist das so.
Ich beschlieÃe gleich zu Jess' Schule zu fahren, denn es ist schon spät, und er ist sicher schon dort. Ich steige also aus und laufe einige Blocks weiter. Die StraÃen sind brechend voll. Alle Leute laufen in die gleiche Richtung. Alle auÃer mir. Ich werde geschubst und gedrängelt und merke, dass ein Leben in der GroÃstadt wirklich nicht für mich gemacht ist. So geht das eine Weile weiter und ich komme der Schule Stückchen für Stückchen näher.
Ich betrete die Schule, ein sehr groÃes Gebäude. Hell und steril, wie ein Krankenhaus. Vor einer Klasse, am Ende des Flures, stehen einige Schüler drauÃen. Unter ihnen Jess. Er sieht mich und kommt auf mich zu. Er trägt Jeans und einen Blaugrünen Sweatshirt, dass ich ihm gekauft habe.
Was tust du denn hier? fragt er doch ich habe keine Zeit zu Antworten.
Der Prüfer pfeift alle zusammen. Jess ziert sich, er will wissen, warum ich hier bin, doch ich schubse ihn ins Klassenzimmer. Durch die Fenster zum Flur hin sehe ich wie er sich setzt und zu mir sieht.
Ich öffne meinen Rucksack und hole ein Notizblock heraus. Ich schreibe "Ich wollte dir nur Glück wünschen", und halte es hoch. Durch die Jalousien sehe ich wie er mich ansieht und lächelt. Dann holt er seinen eigenen Block und kritzelt. "Wir sehen uns später... Kuss". Dann sehe ich nur noch wie er von seinem Lehrer zur Ordnung gerufen wird. Dann klappt die Jalousie zu und ich sehe ihn nicht mehr. Ich wandere langsam zum Ausgang. Als ich die Hände in die Hosentaschen stecke, spüre ich einen Schlüssel. Ich ziehe ihn heraus und es ist der Schlüssel, den Jess mir mal gegeben hat, damit ich in seine Wohnung komme. Ich gehe hinaus, die Treppe hinunter und in Richtung Jess' Wohnung. Diesmal schwimme ich mit dem Strom und niemand stöÃt mich. Alles ist toll. Und ich weiÃ; was zusammen gehört wird niemand so schnell trennen.
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Ich muss lächeln. Gedankenverloren starre ich an die gegenüberliegende Krankenhauswand. Eigentlich ist alles nur noch trist und grau. Ich sehe auf das Blatt in meiner Hand. Tränen treten in meine Augen, beim Anblick von Jess' Handschrift. Ich bin nur noch verzweifelt und könnte nur noch heulen. Bei der Ãberlegung mir einen Kaffee zu holen, drehe ich das Blatt um. Erstaunt sehe ich darauf. Ich kriege weder Mund noch Augen wieder zu. Ebenfalls in Jess' Handschrift steht dort ein Name und eine Telefonnummer. Olivia. Wer ist Olivia? In sekundenschnelle schieÃen mir tausende von möglichen Antworten durch den Kopf. Ist New York vielleicht doch zu groÃ? Eine Mitschülerin? Eine... Am Ende hat er... Ich schüttle die Gedanken aus dem Kopf und ziehe langsam mein Handy aus der Tasche.
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