19.12.2004, 03:13
@ Ssandy...DANKE!
@ MissLili, ;-)
UND MORGEN KRIEGT IHR RIIIICHTIG FB!!!!
Hier nur kurz meine (1.*g*) Wff...
hoff sie gefällt.
Gut Nacht.
Ohnmacht
Sie schauderte. War es an Weihnachten schon immer so kalt gewesen? Sie lief die StraÃe weiter entlang. Ja. Es war wohl schon immer so kalt gewesen. Es roch nach Schnee. Bisher hatte sie die Kälte jedoch noch nie gestört. Wütend stapfte sie mit den Schuhen im Schnee umher, wirbelte ihn auf. Diesmal störte sie die Kälte. Sie fuhr ihr durch Mark und Glieder. Sie hatte keine Kraft mehr, lies das mit dem Schneegestampfe. Fröstelte. Taumelte. Lief weiter. Fühlte sich leer. Es war so kalt... so kalt wie es jedes Jahr an Weihnachten war. Dieses Jahr war nicht jedes Jahr. Und überhaupt, was war schon Weihnachten. Die Kälte zog immer mehr in ihr ein. Ihr aufgesetztes Lächeln erfror. Bisher hatte sie sich warm halten können. Durch gute Laune, durch das Gefühl, das Schnee verbreitete. Durch Lächeln und glänzende, ehrliche Augen. Ihre Augen strahlten auch jetzt Ehrlichkeit aus. In ihnen lag jedoch nicht das gewohnte Lächeln. Sondern eiskalte Resignation.
Er sah sie. Er wusste, dass sie wütend war. Sie taumelte. Ok. Dann war sie doch nicht wütend. Er kannte sie. Was passierte nur mit ihr? Er liebte sie doch. Doch sie würde es nie verstehen. Und würde er noch hundert mal zu ihr gehen, ihr tausend mal erklären, dass es ihm Leid tat, obwohl er im Recht war und dass er sie liebte. Sie würde es nicht verstehen. Sie würde es nicht verstehen können. Sie war die Queen, und er war... der Dealer? Hatte die Queen einen Dealer? Er lachte sarkastisch über seine eigenen Gedanken. Er war wohl vollkommen irre. Und in einer auswegslosen Situation, die so hoffnungslos schien wie nie. Er liebte sie. Sie war sein Ziel. Sie war sein Traum. Und da lag das Problem. Sie würde immer sein Traum bleiben. Keine Chance. Er war Luke Danes. NUR Luke Danes. NUR der Freund. Laut Jess kein guter. Und dennoch ihr Bester. Doch nur ein Freund. Was hatte Rachel gesagt? Warte nicht zu lange, es ihr zu sagen? Ha! Wie gerne hätte er gelacht. Doch er war zu verbittert. Durch und durch. Es steckte in ihm. Es würde nichts nutzen. Würde er es ihr sagen, oder nicht. Er würde nie mehr sein, als just a friend.
So kannte sie sich selbst nicht. Was war los mit ihr? War sie depressiv? Das konnte sie doch nicht sein. Wann war sie das schon mal... Sie war es lange nicht gewesen. Ein paar Mal, aber sie hatte sich schnell wieder gefangen. Rory zu Liebe. Rory... schon allein der Gedanke an sie schmerzte. Autsch. Sie war nicht am ersten Schneetag da. Und nicht an Weihnachten. Was war wohl schlimmer? Am schlimmsten aber war, dass sie ihre Gefühle verdrängte. Die Schmerzen beim Gedanken an ihre Tochter mussten weg. Und sie gingen weg. Gingen über ins Vakuum, die Leere. Depressiv. Ein schönes Wort, dachte sie. Spiegelte sich in so mancher Musik wieder. Musik. Musik war etwas schönes. Wenn sie depressiv war... dachte sie. Das war nicht gut, dass waren nicht ihre gewöhnlichen Gedanken. Nicht ihre eigenen. Kurz störte sie es, dann versuchte sie sich nicht weiter zu wehren. Verlor sich in dieser angenehmen Depression, diesem wohligen Gefühl völliger Resignation.
Keine Hoffnung mehr, kein Weiterleben. Und in diesem Moment hörte es auf zu schmerzen.
Was geschah nur mit ihm? Er hatte doch nicht wirklich vor, sie zusammenbrechen zu lassen. Nicht weit entfernt von seinem Laden. Er sah zu. Sah zu, wie sie in den Schnee sank. Sie weinte nicht. Er spürte es. Er spürte es? Fühlte er noch? Er fühlte dieses schreckliche Gefühl, diese Machtlosigkeit, diese schicksalhafte Wendung. Er wusste, was er zu tun hatte. Er musste sich zurück ziehen, von ihr weg gehen, Abstand gewinnen. Sein Ziel war verschwunden, oder einfach nicht erreichbar. Er wollte es sich nicht eingestehen, aber er wollte so tun. Es fühlte sich richtig an. Er fühlte sich ohnmächtig.
Diese Ohnmacht brach vollkommen über ihn ein. Als er sah, wie sie da kauerte. Er war nicht mehr derjenige, der helfen wollte. Helfen konnte. Er musste an sich denken. Er hatte immer nur an sie gedacht. Es würde sich ändern. Alles würde sich ändern. Er brauchte sie nicht. Sie braucht ihn noch viel weniger. Sie hatte ihn nicht verdient. Oder halt, er sie? Wie auch immer. Es zählte nicht. Es zählte nur, dass weder sie noch er den anderen als Freund brauchten. Sie lag auf der StraÃe. Hilflos im Schnee. Er stand da und starrte sie an. Half ihr nicht, rührte sie nicht.
Alles nur wegen dem Anruf. Dachte sie. Weil sie so blöd war. So eifersüchtig. Wieso überhaupt? Luke war idiotisch, redete sie sich ein. Wenn er ihr Freund wäre, würde er ihr helfen. Er sah sie. Sie wusste es. Sie spürte seinen Blick. Sie liebte ihn, doch sie verdrängte es. Gefühle waren sinnlos. Die wohlige, nicht mehr zu stoppende Wärme durchfloss sie. Sie schloss die Augen. Sie wusste, dass sie zu eifersüchtig reagiert hatte, dass sie Schuld war. Sie hatte ihn angefahren. Sie waren noch nicht mal zusammen. Er konnte machen, was er wollte. Aber nicht mit ihr. Sie war die Queen. Die Queen wollte sterben. Und die Queen bekam immer, was sie wollte.
Er schaffte die letzten ânegativenâ Gedanken zu Seite. Es war aus. Schluss vorbei. Diese Ohnmacht, dieses Gefühl hatten überhand genommen. Gewonnen. Ihn gewonnen. Er war umgeben, am aufgeben, umgeben. Aus Schluss vorbei. Er drehte sich um, packte seine Sachen. Seine Mütze, seine Handschuhe. Er wollte weg. Zum See. Keine Ahnung, wieso zum See. Es war schicksalhaft. Pah. War es nicht. Fatalismus... wenn er das schon hörte. Er ging nach oben, zog seine Jacke an. Er würde an ihr vorbei gehen, ohne sie zu beachten, wenn er zurück kommen würde. Er war sich sicher, er würde es schaffen.
Zweifel stiegen in ihm hoch. Er würde es schaffen. Wenigstens dieses eine mal. Sie würde ihm verzeihen, wenn er sie stehen lassen würde. Und er musste es tun. Sie musste verstehen, dass sie nicht weiter mit ihm so umgehen konnte. S i e b r a c h t e i h n n o c h u m.
Er ging zurück. Sie war nicht da. Sie war nicht da. Er hatte Angst. Er rannte. Er rannte um ihr Leben. Er rannte um sein Leben. Es würde enden, wenn ihrs zu Ende war. Er wusste, es war zu spät, doch er wusste, wohin.
Der See war nicht ruhig. Und dennoch oder deshalb war es zu spät.
Leise rieselte der Schnee... Seine Tränen waren noch leiser... flossen... hell, durchsichtig... in die Dunkelheit. Verschwanden. Im Nichts.[/b]
@ MissLili, ;-)
UND MORGEN KRIEGT IHR RIIIICHTIG FB!!!!
Hier nur kurz meine (1.*g*) Wff...
hoff sie gefällt.

Ohnmacht
Sie schauderte. War es an Weihnachten schon immer so kalt gewesen? Sie lief die StraÃe weiter entlang. Ja. Es war wohl schon immer so kalt gewesen. Es roch nach Schnee. Bisher hatte sie die Kälte jedoch noch nie gestört. Wütend stapfte sie mit den Schuhen im Schnee umher, wirbelte ihn auf. Diesmal störte sie die Kälte. Sie fuhr ihr durch Mark und Glieder. Sie hatte keine Kraft mehr, lies das mit dem Schneegestampfe. Fröstelte. Taumelte. Lief weiter. Fühlte sich leer. Es war so kalt... so kalt wie es jedes Jahr an Weihnachten war. Dieses Jahr war nicht jedes Jahr. Und überhaupt, was war schon Weihnachten. Die Kälte zog immer mehr in ihr ein. Ihr aufgesetztes Lächeln erfror. Bisher hatte sie sich warm halten können. Durch gute Laune, durch das Gefühl, das Schnee verbreitete. Durch Lächeln und glänzende, ehrliche Augen. Ihre Augen strahlten auch jetzt Ehrlichkeit aus. In ihnen lag jedoch nicht das gewohnte Lächeln. Sondern eiskalte Resignation.
Er sah sie. Er wusste, dass sie wütend war. Sie taumelte. Ok. Dann war sie doch nicht wütend. Er kannte sie. Was passierte nur mit ihr? Er liebte sie doch. Doch sie würde es nie verstehen. Und würde er noch hundert mal zu ihr gehen, ihr tausend mal erklären, dass es ihm Leid tat, obwohl er im Recht war und dass er sie liebte. Sie würde es nicht verstehen. Sie würde es nicht verstehen können. Sie war die Queen, und er war... der Dealer? Hatte die Queen einen Dealer? Er lachte sarkastisch über seine eigenen Gedanken. Er war wohl vollkommen irre. Und in einer auswegslosen Situation, die so hoffnungslos schien wie nie. Er liebte sie. Sie war sein Ziel. Sie war sein Traum. Und da lag das Problem. Sie würde immer sein Traum bleiben. Keine Chance. Er war Luke Danes. NUR Luke Danes. NUR der Freund. Laut Jess kein guter. Und dennoch ihr Bester. Doch nur ein Freund. Was hatte Rachel gesagt? Warte nicht zu lange, es ihr zu sagen? Ha! Wie gerne hätte er gelacht. Doch er war zu verbittert. Durch und durch. Es steckte in ihm. Es würde nichts nutzen. Würde er es ihr sagen, oder nicht. Er würde nie mehr sein, als just a friend.
So kannte sie sich selbst nicht. Was war los mit ihr? War sie depressiv? Das konnte sie doch nicht sein. Wann war sie das schon mal... Sie war es lange nicht gewesen. Ein paar Mal, aber sie hatte sich schnell wieder gefangen. Rory zu Liebe. Rory... schon allein der Gedanke an sie schmerzte. Autsch. Sie war nicht am ersten Schneetag da. Und nicht an Weihnachten. Was war wohl schlimmer? Am schlimmsten aber war, dass sie ihre Gefühle verdrängte. Die Schmerzen beim Gedanken an ihre Tochter mussten weg. Und sie gingen weg. Gingen über ins Vakuum, die Leere. Depressiv. Ein schönes Wort, dachte sie. Spiegelte sich in so mancher Musik wieder. Musik. Musik war etwas schönes. Wenn sie depressiv war... dachte sie. Das war nicht gut, dass waren nicht ihre gewöhnlichen Gedanken. Nicht ihre eigenen. Kurz störte sie es, dann versuchte sie sich nicht weiter zu wehren. Verlor sich in dieser angenehmen Depression, diesem wohligen Gefühl völliger Resignation.
Keine Hoffnung mehr, kein Weiterleben. Und in diesem Moment hörte es auf zu schmerzen.
Was geschah nur mit ihm? Er hatte doch nicht wirklich vor, sie zusammenbrechen zu lassen. Nicht weit entfernt von seinem Laden. Er sah zu. Sah zu, wie sie in den Schnee sank. Sie weinte nicht. Er spürte es. Er spürte es? Fühlte er noch? Er fühlte dieses schreckliche Gefühl, diese Machtlosigkeit, diese schicksalhafte Wendung. Er wusste, was er zu tun hatte. Er musste sich zurück ziehen, von ihr weg gehen, Abstand gewinnen. Sein Ziel war verschwunden, oder einfach nicht erreichbar. Er wollte es sich nicht eingestehen, aber er wollte so tun. Es fühlte sich richtig an. Er fühlte sich ohnmächtig.
Diese Ohnmacht brach vollkommen über ihn ein. Als er sah, wie sie da kauerte. Er war nicht mehr derjenige, der helfen wollte. Helfen konnte. Er musste an sich denken. Er hatte immer nur an sie gedacht. Es würde sich ändern. Alles würde sich ändern. Er brauchte sie nicht. Sie braucht ihn noch viel weniger. Sie hatte ihn nicht verdient. Oder halt, er sie? Wie auch immer. Es zählte nicht. Es zählte nur, dass weder sie noch er den anderen als Freund brauchten. Sie lag auf der StraÃe. Hilflos im Schnee. Er stand da und starrte sie an. Half ihr nicht, rührte sie nicht.
Alles nur wegen dem Anruf. Dachte sie. Weil sie so blöd war. So eifersüchtig. Wieso überhaupt? Luke war idiotisch, redete sie sich ein. Wenn er ihr Freund wäre, würde er ihr helfen. Er sah sie. Sie wusste es. Sie spürte seinen Blick. Sie liebte ihn, doch sie verdrängte es. Gefühle waren sinnlos. Die wohlige, nicht mehr zu stoppende Wärme durchfloss sie. Sie schloss die Augen. Sie wusste, dass sie zu eifersüchtig reagiert hatte, dass sie Schuld war. Sie hatte ihn angefahren. Sie waren noch nicht mal zusammen. Er konnte machen, was er wollte. Aber nicht mit ihr. Sie war die Queen. Die Queen wollte sterben. Und die Queen bekam immer, was sie wollte.
Er schaffte die letzten ânegativenâ Gedanken zu Seite. Es war aus. Schluss vorbei. Diese Ohnmacht, dieses Gefühl hatten überhand genommen. Gewonnen. Ihn gewonnen. Er war umgeben, am aufgeben, umgeben. Aus Schluss vorbei. Er drehte sich um, packte seine Sachen. Seine Mütze, seine Handschuhe. Er wollte weg. Zum See. Keine Ahnung, wieso zum See. Es war schicksalhaft. Pah. War es nicht. Fatalismus... wenn er das schon hörte. Er ging nach oben, zog seine Jacke an. Er würde an ihr vorbei gehen, ohne sie zu beachten, wenn er zurück kommen würde. Er war sich sicher, er würde es schaffen.
Zweifel stiegen in ihm hoch. Er würde es schaffen. Wenigstens dieses eine mal. Sie würde ihm verzeihen, wenn er sie stehen lassen würde. Und er musste es tun. Sie musste verstehen, dass sie nicht weiter mit ihm so umgehen konnte. S i e b r a c h t e i h n n o c h u m.
Er ging zurück. Sie war nicht da. Sie war nicht da. Er hatte Angst. Er rannte. Er rannte um ihr Leben. Er rannte um sein Leben. Es würde enden, wenn ihrs zu Ende war. Er wusste, es war zu spät, doch er wusste, wohin.
Der See war nicht ruhig. Und dennoch oder deshalb war es zu spät.
Leise rieselte der Schnee... Seine Tränen waren noch leiser... flossen... hell, durchsichtig... in die Dunkelheit. Verschwanden. Im Nichts.[/b]
||JAVAJUNKIE||Dealer&Junkie.GoOd OlD tImEs.4ever in my♥
||Forever TX||
!!KLINSI!!2010!!
::Lane&Dave::
::CHANGE is the LAW OF LIFE. In memory of
JOHN F. KENNEDY::