06.03.2010, 13:39
Story-Infos/Disclaimer siehe 1. Beitrag.
A/N: Und weiter geht's. Ich kann einfach nicht genug von euch bekommen. :biggrin:
Herzliches Dankeschön an:
Ihr seid ZUCKERST!
Zum Kapitel: Wieder ist ein Jahr vergangen. Und es gibt schöne Neuigkeiten. Mehr wird nicht verraten.
Bussi ihr Lieben! Und: Feedback macht glücklich!
xoxo,
Tina
A/N: Und weiter geht's. Ich kann einfach nicht genug von euch bekommen. :biggrin:
Herzliches Dankeschön an:
mybom, Mariano Girl und HollowStar
Ihr seid ZUCKERST!

Zum Kapitel: Wieder ist ein Jahr vergangen. Und es gibt schöne Neuigkeiten. Mehr wird nicht verraten.

Bussi ihr Lieben! Und: Feedback macht glücklich!

xoxo,
Tina
~*~*~*~*~
Moments
Sind es nicht einzelne Momente, die ein Leben erst lebenswert machen?
8. Kapitel - Neue Familienverhältnisse
Moments
Sind es nicht einzelne Momente, die ein Leben erst lebenswert machen?
8. Kapitel - Neue Familienverhältnisse
âMommy?", jammerte ein kleiner Junge und streckte der Frau vor sich seine Ãrmchen entgegen.
âWieso nennt er dich Mommy, Mommy?", versuchte das kleine Mädchen neben der Frau gleichzeitig zu erfahren.
Lorelai schüttelte den Kopf und hob Joshua auf ihre Arme.
âEr nennt mich nicht Mommy, Chrissy. Er will nur zu seiner Mommy. Und wer ist Joshs Mommy?", lächelte sie während sie mit dem beinahe einjährigen Jungen durch das Wohnzimmer tanzte. Aus der Stereoanlage trällerte Franky-Boy Sinatras Stimme gerade âI've Got You Under My Skin".
In wenigen Tagen würden sie alle zusammen Joshuas ersten Geburtstag feiern. Das hieÃ, wenn ihre älteste Tochter bis dahin zurück war.
âRory!", jubelte das kleine Mädchen und klatschte in die Hände.
âUnd wer ist Rory?", spielte Lorelai weiter ihr Spielchen.
âMeine groÃe Schwester!", lachte Christina.
âUnd deshalb ist dieser kleine Fratz auf meinem Arm dein ...?"
âEr ist mein ... mein ...", grübelte die Kleine und biss sich dabei auf die Lippen, bevor sie wieder strahlte und ergänzte, âMein Nesse!"
Lorelai lachte, beugte sich zu ihrer Kleinen hinunter und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Christina kicherte los.
âDas heiÃt Neffe, mein Spätzchen."
Danach tanzten sie weiter durch das Wohnzimmer. Joshua quietschte in der Zwischenzeit wieder und ruderte wild mit seinen Ãrmchen zu den Bewegungen die Lorelai verursachte.
Wie gerne wäre Lorelai jetzt bei ihrer Ãltesten gewesen. Doch sie hatte Jess den Gefallen getan und zugestimmt, auf Joshua aufzupassen. Und weil Christina im Moment etwas erkältet war, hatten Luke und sie beschlossen, dass auch Christina zuhause blieb. Luke war mit Adrian vorgefahren. Sobald es Neuigkeiten gab würden sie sich melden, versprachen sie.
Im selben Augenblick klingelte das Telefon. Lorelai wurde aus ihren Gedanken gerissen. Sie schickte Christina zur Stereoanlage um die Musik leiser zu drehen. Joshua hatte aufgehört zu quietschen und lauschte nun dem Klingeln des Telefons.
Lorelai hob ab. Jess war am anderen Ende der Leitung. Sie hörte das Lächeln in seiner Stimme als er sagte: âEs ist ein Mädchen."
~*~*~*~*~
Luke hielt ihm eine Zigarre hin. Er hatte bis jetzt erst dreimal erlebt, dass sein Onkel so etwas tat. Zum ersten Mal bei Adrians Geburt. Das zweite Mal bei Christina. Und das dritte Mal bei Joshua.
Irgendwie hatte Jess schon darauf gewartet. Er hatte darauf gewartet, dass Luke zu ihm ins Freie trat, aus seiner Tasche die zwei Zigarren holte, eine davon an ihn weiter reichte und die zweite selber in den Mund steckte. Danach wartete er darauf bis Jess sein Zippo aus der Tasche zog, nahm es ihm ab und zündete sich seine Kubanische an. Daraufhin gab er ihm das Feuerzeug wieder zurück, damit er das Selbe tun konnte.
Dies waren die einzigen Augenblicke, in denen er jemals gesehen hatte, dass Luke etwas Ungesundes tat.
âName?", meinte der Ãltere zwischen zwei Zügen.
Jess schmunzelte und nahm noch einen Zug bevor er antwortete: âAlexis Lorelai."
Luke grinste.
âNoch eine Lorelai."
Jess nickte und grinste ebenfalls.
âGlaubst du, deine Lorelai würde es meiner Lorelai jemals verzeihen, wenn sie den Namen nicht wenigstens irgendwie weitergeben würde?"
âGlaubst du, deine Lorelai hätte es jemals in Erwägung gezogen ihren Namen NICHT weiter zu geben?"
âTouché." Danach kehrte wieder Stille ein. Beide Männer nahmen einige Züge von den Zigarren. Sie lehnten mit den Unterarmen auf dem Treppengeländer, welches in den kleinen Krankenhauspark führte. Der blaue Tabakrauch stieg langsam empor. Das Laub fiel von den Bäumen. Es war Mitte Oktober.
Die letzten Reste der Zigarren waren irgendwann ausgedämpft. Die beiden Männer vergruben die Hände in den Hosentaschen und drehten sich wieder dem Eingang zu.
Als die Schiebetüren bei Seite glitten war Lorelais Stimme das Erste, was sie hörten.
âWo ist mein Mädchen mit ihrem Mädchen? Wo ist die vierte Generation der Lorelais?", rief sie in fröhlichem Ton, während sie Christina deren GroÃvater Richard in die Arme drückte und Joshua auf den Boden stellte.
Wahrscheinlich wollte sie es genau umgekehrt machen. Danach verschwand sie durch die Zimmertür, durch die nach wenigen Sekunden zwei identische Rufe erklangen: âEine Lorelai!"
Joshua hatte inzwischen die beiden Männer entdeckt. Er zeigte sein unvollständiges Gebiss und wanderte sicheren Schrittes auf sie zu.
Jess hob ihn schlieÃlich hoch und der Junge schlang seine Ãrmchen um den Hals seines Vaters. Luke ging währenddessen zu seinen Schwiegereltern und seiner eigenen Tochter.
Adrian saà zusammen mit Georgia in einer Ecke und sie übten die neuesten Rechenaufgaben, welche sie gerade in der Schule durchgemacht hatten.
Nach wenigen Minuten erschien Lorelai wieder neben ihnen und rief lauthals nach Kaffee. Im Moment darauf mahnte Emily sie in strengem Ton, dass sie sich doch benehmen sollte, schlieÃlich wären ihr Vater und sie Ehrenmitglieder im Krankenhausvorstand.
Jess nutzte die Gelegenheit und schlüpfte durch die Tür ins Innere des Zimmers. Mit Joshua auf dem Arm.
~*~*~*~*~
Alexis war der weibliche Jess. Schon jetzt war das dunkle Haar sichtbar. Und sie hatte â ganz im Gegensatz zu vielen anderen Babys â bereits jetzt die schokobraunen Augen ihres Vaters. Die junge Frau stellte das fest als sie das Baby auf dem Arm hielt und es währenddessen an ihrem Daumen lutschte.
Lorelai hatte gerade das Zimmer verlassen und lauthals nach Kaffee gerufen. Auch Emilys Stimme war ihr nicht entgangen. Auf ihrem Gesicht lag ein wissendes Lächeln.
Im Moment darauf öffnete sich die Zimmertür ein weiteres Mal. Ihr Lächeln wurde breiter.
âHey, Baby. Ich hab dir und unserer Prinzessin jemanden mitgebracht", grinste Jess und wandte sich danach leise sprechend an den Jungen auf seinem Arm, âSag âHallo' zu Mommy und deiner kleinen Schwester Alexis. Sag âHallo', Josh." Dieser schien am Nagel seines linken Zeigefingers zu kauen.
âMommy", rief Joshua schlieÃlich aufgeregt und begann sich zu winden, um so schnell wie möglich zu Rory zu gelangen.
âHallo, mein Schatz", lächelte sie und rückte etwas zur Seite â immer auf das Baby in ihrem Arm Acht gebend. Joshua kuschelte sich an die Seite seiner Mutter und richtete seine Aufmerksamkeit nun auf das kleine Ding in deren Armen. Alexis war inzwischen wieder eingeschlafen.
âAdrian?"
âJa, Christy?"
âWenn Josh mein Nesse ist, ist Ale ... Ale ... Ally dann auch meine Nesse?", wollte sie von ihrem groÃen Bruder erfahren.
Der Junge schüttelte den Kopf und überdrehte einmal die Augen. Dann erwiderte er in altkluger Stimme: âErstens heiÃt das Neffe und nicht Nesse, Christy. Und zweitens kann Alexis nicht unser Neffe sein. Bei Mädchen heiÃt das Cousine!" Und dazu nickte er einmal bestätigend. Auch wenn es falsch war. Was er zwar wusste, aber nicht sagte, weil Jess ihm erklärt hatte, so würde es mehr Spaà machen. Und wenn Jess sagte, es würde mehr Spaà machen, dann war das auch sicher so.
âAuch falsch. Sie ist nicht eure Cousine, sondern eure Nichte", mischte sich Lorelai jetzt grinsend von der Seite her ein, bevor sie sich wieder auf âBambi" konzentrierte.
Eigentlich hatte sie den Film für die Kinder eingelegt. Aber im Grunde war sie jetzt die Einzige, die ihn sich ansah.
âWas ist eine Nichte, Mommy?", wandte Christina sich jetzt an ihre Mutter.
âAlexis, mein Schatz. Alexis", gab Lorelai abwesend zurück.
âIst Ale ... Ale ... Ally auch deine Nichte?", bohrte sie weiter.
âGeh und frag Daddy, mein Schatz", meinte die Frau und strich einmal über das blonde Haar des Kindes. Also marschierte Christina in Richtung Garage davon, in welcher Luke am Boot seines Vaters arbeitete. Adrian war ihr dicht auf den Fersen. Diese Sache schien interessant zu werden. Besonders, da sein Vater jetzt ins Spiel kam.
âDaddy, was ist eine Nichte?", wandte sich die Kleine jetzt an ihren Vater.
Luke sah von seiner Arbeit hoch und entdeckte seine beiden Kinder auÃerhalb der Garage. Er erhob sich, wischte sich die Hände an einem Lappen ab und ging hinaus zu den beiden. Er setzte sich auf die Stufen der Veranda. Die beiden taten es ihm gleich.
âEine Nichte ist, wenn ein Bruder oder eine Schwester von dir ein Baby bekommt und dieses Baby ein Mädchen ist."
âIst Ally auch deine Nichte?" Er sah sie verwirrt an.
âWer ist Ally?"
âAlexis", erklärte Adrian kurz und prägnant.
Luke überlegte einige Momente, wie er darauf antworten sollte.
âIrgendwie schon", meinte er schlieÃlich.
âIst sie auch Mommys Nichte?", bohrte Christina weiter. Adrian saà daneben und hörte gespannt zu. Luke atmete tief durch. Manchmal waren Kinder wirklich anstrengend.
âNein. Alexis ist Mommys Enkelin", antwortete er.
âAber wie geht es, dass Ally deine Nichte ist, aber Mommys Enkelin?"
Für einige Momente blieb es still. Luke sah die beiden Kinder mit groÃen Augen an. Die beiden sahen mit groÃen Augen zurück. SchlieÃlich sprang er von den Verandastufen und ging einige Schritte auf die Garage zu.
âDas erkläre ich euch, wenn ihr älter seid. Geht und seht euch mit Mommy den Film zu Ende an." Danach verschwand er wieder in die Garage.
Die Kinder gingen zurück ins Haus. Als sie im Flur in Richtung Wohnzimmer waren begann Adrian plötzlich zu grinsen. Mit einem leisen Kichern meinte er: âHab ich es dir nicht gesagt? Wenn Jess sagt, es wird lustig, dann ist es auch so." Gleichzeitig breitete sich auch auf Christinas Zügen ein breites Grinsen aus.
Zwei Tage später feierten sie Joshuas ersten Geburtstag. Gleichzeitig wurde Alexis Lorelai Mariano sieben Tage alt.
âWieso nennt er dich Mommy, Mommy?", versuchte das kleine Mädchen neben der Frau gleichzeitig zu erfahren.
Lorelai schüttelte den Kopf und hob Joshua auf ihre Arme.
âEr nennt mich nicht Mommy, Chrissy. Er will nur zu seiner Mommy. Und wer ist Joshs Mommy?", lächelte sie während sie mit dem beinahe einjährigen Jungen durch das Wohnzimmer tanzte. Aus der Stereoanlage trällerte Franky-Boy Sinatras Stimme gerade âI've Got You Under My Skin".
In wenigen Tagen würden sie alle zusammen Joshuas ersten Geburtstag feiern. Das hieÃ, wenn ihre älteste Tochter bis dahin zurück war.
âRory!", jubelte das kleine Mädchen und klatschte in die Hände.
âUnd wer ist Rory?", spielte Lorelai weiter ihr Spielchen.
âMeine groÃe Schwester!", lachte Christina.
âUnd deshalb ist dieser kleine Fratz auf meinem Arm dein ...?"
âEr ist mein ... mein ...", grübelte die Kleine und biss sich dabei auf die Lippen, bevor sie wieder strahlte und ergänzte, âMein Nesse!"
Lorelai lachte, beugte sich zu ihrer Kleinen hinunter und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Christina kicherte los.
âDas heiÃt Neffe, mein Spätzchen."
Danach tanzten sie weiter durch das Wohnzimmer. Joshua quietschte in der Zwischenzeit wieder und ruderte wild mit seinen Ãrmchen zu den Bewegungen die Lorelai verursachte.
Wie gerne wäre Lorelai jetzt bei ihrer Ãltesten gewesen. Doch sie hatte Jess den Gefallen getan und zugestimmt, auf Joshua aufzupassen. Und weil Christina im Moment etwas erkältet war, hatten Luke und sie beschlossen, dass auch Christina zuhause blieb. Luke war mit Adrian vorgefahren. Sobald es Neuigkeiten gab würden sie sich melden, versprachen sie.
Im selben Augenblick klingelte das Telefon. Lorelai wurde aus ihren Gedanken gerissen. Sie schickte Christina zur Stereoanlage um die Musik leiser zu drehen. Joshua hatte aufgehört zu quietschen und lauschte nun dem Klingeln des Telefons.
Lorelai hob ab. Jess war am anderen Ende der Leitung. Sie hörte das Lächeln in seiner Stimme als er sagte: âEs ist ein Mädchen."
~*~*~*~*~
Luke hielt ihm eine Zigarre hin. Er hatte bis jetzt erst dreimal erlebt, dass sein Onkel so etwas tat. Zum ersten Mal bei Adrians Geburt. Das zweite Mal bei Christina. Und das dritte Mal bei Joshua.
Irgendwie hatte Jess schon darauf gewartet. Er hatte darauf gewartet, dass Luke zu ihm ins Freie trat, aus seiner Tasche die zwei Zigarren holte, eine davon an ihn weiter reichte und die zweite selber in den Mund steckte. Danach wartete er darauf bis Jess sein Zippo aus der Tasche zog, nahm es ihm ab und zündete sich seine Kubanische an. Daraufhin gab er ihm das Feuerzeug wieder zurück, damit er das Selbe tun konnte.
Dies waren die einzigen Augenblicke, in denen er jemals gesehen hatte, dass Luke etwas Ungesundes tat.
âName?", meinte der Ãltere zwischen zwei Zügen.
Jess schmunzelte und nahm noch einen Zug bevor er antwortete: âAlexis Lorelai."
Luke grinste.
âNoch eine Lorelai."
Jess nickte und grinste ebenfalls.
âGlaubst du, deine Lorelai würde es meiner Lorelai jemals verzeihen, wenn sie den Namen nicht wenigstens irgendwie weitergeben würde?"
âGlaubst du, deine Lorelai hätte es jemals in Erwägung gezogen ihren Namen NICHT weiter zu geben?"
âTouché." Danach kehrte wieder Stille ein. Beide Männer nahmen einige Züge von den Zigarren. Sie lehnten mit den Unterarmen auf dem Treppengeländer, welches in den kleinen Krankenhauspark führte. Der blaue Tabakrauch stieg langsam empor. Das Laub fiel von den Bäumen. Es war Mitte Oktober.
Die letzten Reste der Zigarren waren irgendwann ausgedämpft. Die beiden Männer vergruben die Hände in den Hosentaschen und drehten sich wieder dem Eingang zu.
Als die Schiebetüren bei Seite glitten war Lorelais Stimme das Erste, was sie hörten.
âWo ist mein Mädchen mit ihrem Mädchen? Wo ist die vierte Generation der Lorelais?", rief sie in fröhlichem Ton, während sie Christina deren GroÃvater Richard in die Arme drückte und Joshua auf den Boden stellte.
Wahrscheinlich wollte sie es genau umgekehrt machen. Danach verschwand sie durch die Zimmertür, durch die nach wenigen Sekunden zwei identische Rufe erklangen: âEine Lorelai!"
Joshua hatte inzwischen die beiden Männer entdeckt. Er zeigte sein unvollständiges Gebiss und wanderte sicheren Schrittes auf sie zu.
Jess hob ihn schlieÃlich hoch und der Junge schlang seine Ãrmchen um den Hals seines Vaters. Luke ging währenddessen zu seinen Schwiegereltern und seiner eigenen Tochter.
Adrian saà zusammen mit Georgia in einer Ecke und sie übten die neuesten Rechenaufgaben, welche sie gerade in der Schule durchgemacht hatten.
Nach wenigen Minuten erschien Lorelai wieder neben ihnen und rief lauthals nach Kaffee. Im Moment darauf mahnte Emily sie in strengem Ton, dass sie sich doch benehmen sollte, schlieÃlich wären ihr Vater und sie Ehrenmitglieder im Krankenhausvorstand.
Jess nutzte die Gelegenheit und schlüpfte durch die Tür ins Innere des Zimmers. Mit Joshua auf dem Arm.
~*~*~*~*~
Alexis war der weibliche Jess. Schon jetzt war das dunkle Haar sichtbar. Und sie hatte â ganz im Gegensatz zu vielen anderen Babys â bereits jetzt die schokobraunen Augen ihres Vaters. Die junge Frau stellte das fest als sie das Baby auf dem Arm hielt und es währenddessen an ihrem Daumen lutschte.
Lorelai hatte gerade das Zimmer verlassen und lauthals nach Kaffee gerufen. Auch Emilys Stimme war ihr nicht entgangen. Auf ihrem Gesicht lag ein wissendes Lächeln.
Im Moment darauf öffnete sich die Zimmertür ein weiteres Mal. Ihr Lächeln wurde breiter.
âHey, Baby. Ich hab dir und unserer Prinzessin jemanden mitgebracht", grinste Jess und wandte sich danach leise sprechend an den Jungen auf seinem Arm, âSag âHallo' zu Mommy und deiner kleinen Schwester Alexis. Sag âHallo', Josh." Dieser schien am Nagel seines linken Zeigefingers zu kauen.
âMommy", rief Joshua schlieÃlich aufgeregt und begann sich zu winden, um so schnell wie möglich zu Rory zu gelangen.
âHallo, mein Schatz", lächelte sie und rückte etwas zur Seite â immer auf das Baby in ihrem Arm Acht gebend. Joshua kuschelte sich an die Seite seiner Mutter und richtete seine Aufmerksamkeit nun auf das kleine Ding in deren Armen. Alexis war inzwischen wieder eingeschlafen.
~*~*~*~*~
âAdrian?"
âJa, Christy?"
âWenn Josh mein Nesse ist, ist Ale ... Ale ... Ally dann auch meine Nesse?", wollte sie von ihrem groÃen Bruder erfahren.
Der Junge schüttelte den Kopf und überdrehte einmal die Augen. Dann erwiderte er in altkluger Stimme: âErstens heiÃt das Neffe und nicht Nesse, Christy. Und zweitens kann Alexis nicht unser Neffe sein. Bei Mädchen heiÃt das Cousine!" Und dazu nickte er einmal bestätigend. Auch wenn es falsch war. Was er zwar wusste, aber nicht sagte, weil Jess ihm erklärt hatte, so würde es mehr Spaà machen. Und wenn Jess sagte, es würde mehr Spaà machen, dann war das auch sicher so.
âAuch falsch. Sie ist nicht eure Cousine, sondern eure Nichte", mischte sich Lorelai jetzt grinsend von der Seite her ein, bevor sie sich wieder auf âBambi" konzentrierte.
Eigentlich hatte sie den Film für die Kinder eingelegt. Aber im Grunde war sie jetzt die Einzige, die ihn sich ansah.
âWas ist eine Nichte, Mommy?", wandte Christina sich jetzt an ihre Mutter.
âAlexis, mein Schatz. Alexis", gab Lorelai abwesend zurück.
âIst Ale ... Ale ... Ally auch deine Nichte?", bohrte sie weiter.
âGeh und frag Daddy, mein Schatz", meinte die Frau und strich einmal über das blonde Haar des Kindes. Also marschierte Christina in Richtung Garage davon, in welcher Luke am Boot seines Vaters arbeitete. Adrian war ihr dicht auf den Fersen. Diese Sache schien interessant zu werden. Besonders, da sein Vater jetzt ins Spiel kam.
âDaddy, was ist eine Nichte?", wandte sich die Kleine jetzt an ihren Vater.
Luke sah von seiner Arbeit hoch und entdeckte seine beiden Kinder auÃerhalb der Garage. Er erhob sich, wischte sich die Hände an einem Lappen ab und ging hinaus zu den beiden. Er setzte sich auf die Stufen der Veranda. Die beiden taten es ihm gleich.
âEine Nichte ist, wenn ein Bruder oder eine Schwester von dir ein Baby bekommt und dieses Baby ein Mädchen ist."
âIst Ally auch deine Nichte?" Er sah sie verwirrt an.
âWer ist Ally?"
âAlexis", erklärte Adrian kurz und prägnant.
Luke überlegte einige Momente, wie er darauf antworten sollte.
âIrgendwie schon", meinte er schlieÃlich.
âIst sie auch Mommys Nichte?", bohrte Christina weiter. Adrian saà daneben und hörte gespannt zu. Luke atmete tief durch. Manchmal waren Kinder wirklich anstrengend.
âNein. Alexis ist Mommys Enkelin", antwortete er.
âAber wie geht es, dass Ally deine Nichte ist, aber Mommys Enkelin?"
Für einige Momente blieb es still. Luke sah die beiden Kinder mit groÃen Augen an. Die beiden sahen mit groÃen Augen zurück. SchlieÃlich sprang er von den Verandastufen und ging einige Schritte auf die Garage zu.
âDas erkläre ich euch, wenn ihr älter seid. Geht und seht euch mit Mommy den Film zu Ende an." Danach verschwand er wieder in die Garage.
Die Kinder gingen zurück ins Haus. Als sie im Flur in Richtung Wohnzimmer waren begann Adrian plötzlich zu grinsen. Mit einem leisen Kichern meinte er: âHab ich es dir nicht gesagt? Wenn Jess sagt, es wird lustig, dann ist es auch so." Gleichzeitig breitete sich auch auf Christinas Zügen ein breites Grinsen aus.
~*~*~*~*~
Zwei Tage später feierten sie Joshuas ersten Geburtstag. Gleichzeitig wurde Alexis Lorelai Mariano sieben Tage alt.
TBC
[SIGPIC][/SIGPIC]
~ Love never ends. ~
~ Love never ends. ~