So... hier ist der neue Teil, Re-Fb ist nur ganz kurz, ich hab nicht viel Zeit
Katalin: Schoen dass es dir gefallen hat

Und wie es mit den Jungs weitergeht wirst du ja sehen
Sindy: Ja, dass stimmt, es ist echt total traurig

Ob sie durchhaelt wirst du ja sehen
@ :laugh: Allerdings, der Kaffee haelt ja nicht mal bis zum Telefon durch bei Lore ^^ Und der naechste Teil, der kommt ja jetzt
Kapitel 15
Die Bahn stand an dem Gleis, als die beiden ankamen. Kein Wunder â denn sie würde auch in 5 Minuten abfahren. Natürlich waren die beiden Gilmoreâs viel zu spät dran.
Nun blieb leider keine Zeit für einen groÃen Abschied. Lorelai kam noch mit Rory in die Bahn und suchte mit ihr ihren Platz.
âSo, hier wären wir alsoâ, Rory blieb stehen. Lorelai hatte gerade einer auffällig dicken Frau mit pinken Haaren hinterher gesehen und lief deshalb in Rory rein.
âHey â autsch â das hat weh getan!â
âSorry, aber hast du eben diese Frau gesehen. Das ist ja wie im Fernsehen hier. Ich sollte öfters mit der Bahn fahren.â
Eine Ansage, die ankündigte dass die Bahn gleich losfahren würde, ertönte.
Lorelai sah sich um. Alle Leute gingen zu ihren Plätzen und andere verlieÃen die Bahn wieder. Sie wusste, dass sie eigentlich auch dazu gehören sollte aber sie hatte sich noch nicht verabschiedet.
âJetzt ist es also soweitâ, piepste sie heiser.
Rory nickte mit dem Kopf.
âJa, leider.â
âIch hätte nicht gedacht dass der Moment je kommen wird. Pass auf dich auf.â
âDu auch.â
âVerführ nicht zu viele Maenner.â
âMach Luke nicht wütend.â
âTrink auch immer schoön viel Kaffee.â
âTrink nicht zu viel Kaffee.â
âRuf mich ganz oft an.â
âSchreib mir ganz viele Mails.â
Die Stimmen der beiden wurden immer heiserer und beiden liefen Tränen über das Gesicht.
âHab viel SpaÃ.â
âDu auch.â
âBring mir was von deiner Tour mit.â
âSchick mir ab und zu was. Ein Shirt oder so.â
âLern viel.â
âSei glücklich.â
âVermiss mich nicht zu sehr.â
Nun arbeiteten Roryâs Tränendrüsen wie verrückt. Sie musste ihren Bauch umklammern, weil er so wehtat. Sie bekam durch ihre Nase fast keine Luft mehr und musste deswegen immer wieder ruckartig Luft durch den Mund holen.
âDanke Mum. Danke für alles. Dafür, dass du mich nicht abgetrieben hast, dass ich bei dir aufwachsen durfte, dass du mich so erzogen hast, wie du mich erzogen hast, dass ich immer Kaffee trinken konnte wenn ich wollte, dass ich nach Chilton gehen durfte, dass ich einen Freund haben und mit ihm ausgehen durfte, dass du immer fair warst, dass du meine beste Freundin und Mutter bist und vor allem dafür, dass ich jetzt so bin wie ich bin und du immer für mich da warst. Ich liebe dich Mum.â
Lorelai hatte die Hand auf den Mund gedrückt, damit man ihr Schluchzen nicht so hören konnte. Sie fiel Rory noch ein letztes mal um den Hals und drückte sie so fest sie konnte an sich.
âIch liebe dich auch Rory. Ich weià nicht was ich ohne dich machen sollte. Bis bald.â Sie versuchte Rory anzulächeln, aber das Ganze wirkte sehr gequält. Rory lächelte genauso gequält zurück und beide fingen urplötzlich an schallend zu lachen. Alles erschien ihnen sinnlos und sie dachten an all das Schöne, dass sie erlebt hatten. Sie dachten daran wie sie immer herumgealbert hatten und Spaà hatten und dann letztendlich doch wieder an den Abschied und wie schlimm es für beide war, wenn sie sich nicht sahen.
Das Lachen wurde zu einem âHalb-Lachen, Halb-Schluchzenâ. Es liefen ihnen Tränen über die Wangen und das Kinn und tropften ihre Shirts voll. Lorelai musste sich an Rory festhalten um nicht umzukippen. Die anderen Leute sahen sie an als wären sie Verrückte und so erschienen sie wahrscheinlich auch.
Es kam eine letzte Ansage, dass die Bahn abfuhr. Lorelai sah Rory noch einmal tief in ihre Augen und drückte ihre Hand fest und rannte dann zum Ausgang. Die Bahn rollte schon los, als sie ausstieg. Rory war schnell zum Fenster gerannt und die beiden winkten einander solange hinterher, bis die Bahn schon längst abgebogen war. Längst abgebogen, von der Welt in der Rory bis jetzt gelebt hatte. Längst abgebogen von ihren Problemen, die die Namen Tristan und Tucker trugen.
âWir befinden uns an der Endstation. Bitte aussteigenâ, ertönte eine laute Frauenstimme und schreckte Rory aus dem Land der Träume. Sie blinzelte mit ihren müden, verklebten Augen und gähnte laut. Dann musste sie grinsen, weil Lorelai heute morgen genau so eine Frau nachgeahmt hatte. Rory packte ihre Sachen und stieg aus. Sie fragte sich wie sie nun zu dem Treffpunkt der Journalisten kommen sollte. Sie wusste nur dass es irgendwo in Detroit war. Die Adresse hatte sie zwar, aber weder eine Karte noch eine Ahnung wo sie eine herkriegen sollte. Laufen fiel also weg. Bus auch. Sie wusste ja nicht welchen sie nehmen musste. Also Taxi, beschloss sie. Sie rückte ihren Journalistenpass, welchen sie sich bereits umgehängt hatte, zurecht, schulterte ihre schweren Taschen und lief zum Taxistand. Allerdings stand dort weder eine einzige Person, noch ein Taxi. Verwirrt blieb Rory erstmal stehen und wartete darauf, dass vielleicht doch ein Taxi kam.
Während sie wartete schrieb sie Lorelai eine SMS:
Bin in Detroit angekommen.
Die Fahrt war schrecklich lang.
Jetzt versuch ich ein Taxi zu kriegen.
Rory
Lorelai stand im Hotel in der Küche, starrte ausdruckslos vor sich hin und hielt eine Tasse mit inzwischen kalten Kaffee in der Hand.
Seit sie im Hotel angekommen war saà sie so da. Und blieà Trübsal.
Doch plötzlich schreckte sie auf, denn ihr Handy vibrierte. Eine neue SMS.
Rory schoss es ihr durch den Kopf. âRory, Rory, Rory!â, schrie der Kaffee ihr zu, in den sie schaute.
Ihr Herz machte einen Hüpfer. Sie vermisste ihre Tochter jetzt schon und war besorgt um sie, weil sie das erste mal auf sich allein gestellt war.
Sookie hatte sie schon den ganzen Tag misstrauisch begutachtet, aber ihren Mund gehalten, weil Lorelai sie so angesehen hatte, als würde sie gleich Mord begehen, als Sookie sie aufmuntern wollte. Nun fieberte auch sie mit, ob es Rory war, die geschreiben hatte.
Lorelaiâs Gequieke, was Sookie als ein: âEs ist Roryâ auffasste, hörte sich eigenartig an.
âUnd und und... was schreibt sie?â wollte sie wissen.
Lorelai tat so als wpüde sie vorlesen was sie auf dem Handybildschrim sah:
âHey Mum,
ich hab dich so vermisst, dass ich aus dem Zug ausgestiegen bin und jetzt nach Hause laufe. Ich hab dir auf der Tankstelle einen Teddy gekauft. Ich hoffe er gefällt dir.
Ich hoffe auch ihr habt im Hotel einen Platz für ein Dienstmädchen frei, denn das würde ich gerne machen.
Bis heute Abend, hol ein paar DVDâs aus dem Schrank und lad unsere Freunde ein, denn es wird eine Party geben!
Roryâ
Lorelai biss sich auf die Lippe um nicht grinsen zu müssen. Sookie erkannte das natürlich und verdrehte die Augen. Aber sie freute sich dass Lorelai schon wieder Witze riss.
âWas hat sie wirklich geschrieben?
âEs geht ihr gut und sie sucht sich jetzt ein Taxi. Sie vermisst michâ, lächelte Lorelai und schreib schon eifrig zurück.
Hey Suesse!
Ich vermiss dich auch!
Ruf mich sobald du Zeit hast, mal an. Ich will alles wissen.
Schade, dass du nicht wieder aus dem Zug ausgestiegen und hierher zurück gelaufen bist. Hätte gerne einen Teddy von der Tanke gehabt.
Lorelai
Rory wartete nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf ein Taxi, aber sie konnte weit und breit keines sehen. Sie bekam schon Panik, weil sie es sie es sich auf keinen Fall erlauben durfte zu spät zu kommen. Unruhig sah sich auf ihre Uhr und dann auf die StraÃe und den Bahnhof.
Plötzlich kam ein Mädchen auf sie zu, welches sie in die Schublade âSupermodelâ steckte. âHey duâ, sagte es ihr mit einer ruhigen,âcoolenâ Stimme. Rory war etwas verwirrt, bis sie an ihr hinab sah.
Was da wohl auf sie zukam?