Geheime Liebe, Liebt länger

ja, lass dir zeit...
solange du es im hinterkopf behällst...
aber schlaf lieber genug!!

freu mich auf jedenfall auf jeden teil,
egal wie gut oder schlecht,
kuzr oder lang er ist,
und wie lange es noch dauert!!

vlg Micki


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So... endlich... nach etwas längerer Wartezeit... ein neuer Teil. Auch wenn er nicht sonderlich lang ist und auch nicht sonderlich gut, wie ich finde, da er einfach etwas hingezogen ist, aber es ist immerhin ein Teil also bitte nicht wundern. Unsure Ich hoffe trotzdem das er euch ein wenig gefällt. ich versuche bis Dienstag einen weiteren teil zusammen zu schreiben, aber ich weiß nicht ob ich es schaffe, also erwartet nicht zu viel von mir, da ich im Moment wie gesagt nicht sonderlich viel Zeit habe. Ich versuche mein bestest!

Danke an die vier Kommischreiber.

Ach so... ich hab es nicht mehr geschafft den Teil überzulesen, also nicht wundern wenn horrormäßig viele Fehler darin sind. Ich versuche es morgen noch mal überzulesen und sie vielleicht etwas zu beheben. Also macht mich einfach drauf aufmerksam wenn irgendwo welche sind die euch wahnsinnig stören, so das ich sie morgen dann beheben kann.

Teil 33:

Nachrichten


„RORY?“, der Laute Ruf von Lorelai lässt Rory etwas zusammen zucken. „Was? Was ist passiert?“, verlangt Rory hektisch zu wissen und verlässt ihren Raum um zu ihrer Mutter zu gehen. Luke taucht gerade im Flur auf, als Rory ihre Mutter erreicht, die sie fest an sich drückt. „Wie liebt hast du mich?“, verlangt Lorelai zu wissen. Rory sieht über die Schulter ihrer Mutter Luke fragend an.

„Mom wenn du mir sagst was passiert ist, dann kann ich dir sagen wie ich dazu stehe.“, schlägt sie vor. „Was denn? Du kannst mir nicht sagen wie sehr du mich liebst, ohne das du weißt was ich von dir will? Ich dachte du liebst mich ohne Bedingungen!“, beschwert sich Lorelai, die Rory immer noch fest an sich drückt. Irgendwas war ihr definitiv nicht so wie es sein sollte. „Ähm Mom? Was genau willst du jetzt von mir?“, erkundigt sich Rory etwas verunsichert.

„Du musst mit deiner Grandma einkaufen gehen. Es tut mir leid. Wirklich, aber die besteht darauf, mit den Brautjungfern einkaufen zu gehen. Und da du meine erste Brautjungfer bist wirst du wohl auf jeden Fall mit gehen müssen. Sookie anscheinend auch, aber erst wenn ihr etwas gefunden habt. Es tut mir wirklich leid, aber ich war so geschockt davon das sie mir bei fast allem zugestimmt hat, was ich wollte, das ich einfach zustimmt hat als sie gefragt hat, wann du zeit hast, um mit ihr die Kleider zu kaufen.“; plappert Lorelai.

Rory runzelt leicht ihre Stirn, ehe sie einfach nickt. „Das ist schon okay, Mom. Ich muss sowieso mit Grandma dem nächst einkaufen gehen. Sie will mit die Abschlussballkleider kaufen. Vielleicht können wir das gleich alles auf einmal machen.“, winkt Rory ab und versucht sich aus dem Klammergriff ihrer Mutter zu lösen. Doch die scheint Rory noch etwas sagen zu wollen. „Nicht so schnell, Fräulein! Und dann habe ich von Miss Patty etwas interessantes gehört, was mich etwas überrascht hat.“, teilt Lorelai ihrer Tochter mit.

Die braunhaarige windet sich aus den Armen ihrer Mutter um dieser in die Augen sehen zu können. „Ist das so? War es was schmutziges oder wieso siehst du mich mit diesem grinsen an was du immer nur drauf hast, wenn du etwas über das Sex Leben anderer weißt?“, verlangt Rory zu wissen und sieht zwischen Luke und ihrer Mutter hin und her.

„War es geplant das du und Jess euch im Diner küsst, oder war das einfach… ein versehen?“, verlangt Lorelai breit grinsen zu wissen. Rory wird etwas blass. Sie hat Jess geküsst als sie vor einer Stunde das Diner verlassen hat? Rory schluckt schwer. Ups. „Ich hab ihn geküsst?“, fragt Rory wirklich nicht sicher ob sie es getan hat. „Oh ja. Und Miss Patty meinte das es ja auch zeit wird das ihr beiden euch endlich findet und ich euch ja nicht dazwischen funken solle. Ihr scheint euch richtig gehen gelassen zu haben ihrem Blick und ihrem Gesichtsausdruck nach.“, teilt Lorelai Rory ernst mit, die leicht überrascht nach unten blickt.

„Ich war etwas in Gedanken als ich gegangen bin.“, meint sie fast schon entschuldigend. „Ich werde ins Diner gehen. Ruf an wenn du Hilfe brauchst bei dem Erstellen des Menüs.“, verabschiedet sich Luke, küsst seine Verlobte sanft und lächelt Rory aufmunternd an, ehe er das Haus der Gilmore Girls verlässt. Rory dreht sich ebenfalls um und geht wieder in ihr Zimmer um weiter zu lernen. Ihre Mutter folgt ihr.

„Du warst so sehr in Gedanken das du nicht mitbekommen hast wie du Jess geküsst hast? Verrätst du mir auch worum es in diesen Gedanken ging? Du bist nicht schwanger oder überfällig oder so etwas?“, hackt Lorelai leicht misstrauisch nach. Rory verdreht ihre Augen. „Nein Mom. Ich bin weder Überfällig noch schwanger. Ich hab einfach etwas über das ich nachdenken musste. Das ist alles. Ich würde jetzt wirklich gerne weiter lernen. Und du hast, denke ich doch, auch genug zu tun, oder nicht? Sag Grandma, wenn sie das nächste mal anruft das nächster Samstag gut wäre für mich.“, beendet Rory grinsend das Gespräch mit ihrer Mutter, die sie aus ihrem Zimmer schiebt und die Tür schließt ehe Lorelai noch etwas sagen kann.

Rory lässt sich auf ihr Bett fallen und angelt sich wieder ihre Bücher um weiter zu lernen. Allerdings schafft sie es jetzt einfach nicht mehr sich darauf zu konzentrieren. Sie kaut leicht auf ihrer Lippe. Ehe sie weiter darüber nach denkt, schmeißt sie ihre Sachen in ihren Rücksack, schultert diesen und verlässt ihr Zimmer. „Ich gehe zu Lane lernen, Mom.“, ruft sie zu ihrer Mutter ins Wohnzimmer und verschwindet durch die Hintertür aus dem Haus, nach dem ein „Okay, ich bin hier.“; aus dem Wohnzimmer gekommen ist.

Langsam und wieder komplett in ihren Gedanken versunken läuft Rory durch Stars Hollow zu ihrer besten Freundin. Sie bemerkt weder die neugierigen Blicke der Stadtbewohner noch das Babette ihr fast schon hinterher läuft um zu sehen wo Rory hin geht. Rory bleibt vor dem Haus ihrer besten Freundin sehn und kaut kurz auf ihrer Lippe, ehe sie durch das Gartentor tritt und den kurzen Weg bis zur Haustür hinter sich bringt und schließlich in das Antiquitäten Geschäft tritt.

„LANE?“; ruft sie laut und sieht sich um. „Oben.“, kommt es gedämpft von Lane zurück. Rory grinst leicht und läuft fast schon die Treppe nach oben in das Zimmer ihrer besten Freundin, die auf ihrem Bett liegt und in einem Buch liest. „Hey Lane.“, grüßt Rory die Koreanerin. „Ich will ja nicht irgendwie gemein klingen.. aber was tust du hier? Ich dachte du verbringst das Wochenende mit Jess und Lernen. Wobei die meiste Zeit wohl bei Jess drauf gehen wird, da es das letzte Wochenende im nächsten Monat ist welches du nicht mit lernen verbringst.“, meint Lane etwas verwirrt Rory zu sehen.

„Ich muss mit dir sprechen. Ich hab viel zu viel im Kopf um zu lernen und da ich nicht mit meiner Mom darüber sprechen möchte…“, fängt Rory an und wird von Lane unterbrochen. „Erkläre nicht. Rede was los ist.“, verlangt Lane und zieht Rory vor sich auf ihr Bett. Rory seufzt leise.

„Jess und ich haben gestern geredet…“, fängt Rory an und wird abermals von Lane unterbrochen. „Ihr habt worüber gesprochen? Ein ernstes Gespräch? So was wie… wir sollten uns besser trennen?“, hackt Lane sofort leicht panisch nach. Rory schüttelt ihren Kopf. „Nein. Wir sprechen Lane. Das gehört zu einer Beziehung dazu. Wir reden so ziemlich über alles. Und er hat mir gestern erzählt das er seinen Vater suchen möchte. Ich meine… wie sucht man einen Mann den man seit siebzehn Jahren weder gesehen hat noch etwas von ihm gehört hat.

Und was ist wenn er ihn gefunden hat und dieser Typ nicht mit ihm zu tun haben möchte, Jess enttäuscht wird und sich dann wieder komplett davon verschließt irgendwen an sich ran zu lassen. Sogar nicht mehr mit mir spricht. Ich bin durcheinander. Und dann hab ich noch von kein einziger Uni gehört, an der ich mich beworben habe… ich weiß auch nicht ich bin etwas durcheinander. Das ist alles.“, beendet Rory ihre kleine Rede etwas lahm. Lane sieht ihre beste Freundin etwas überrascht an.

„Darf ich dich etwas fragen und du versprichst mir ehrlich zu antworten?“, erkundigt sich Lane. Rory nickt zögerlich. „Hast du Angst das Jess seinen Vater findet und dich verlässt da er zu ihm will? Oder hast du einfach nur angst das ihr es nicht aus haltet wenn du auf einer Uni wie Harvard bist und er, wenn er überhaupt auf eine geht, hier auf einer der *normalen*?“, verlangt Lane zu wissen. Rory holt tief Luft. „Ehrlich gesagt hab ich angst das er bei seinem Vater bleiben möchte. Was ist wenn er es möchte? Was ist wenn er irgendwo weit weg wohnt und Jess bei ihm bleiben möchte?

Was würde dann mit unserer Beziehung passieren? Und dann ist mir war ich vorhin auch noch so dämlich und küsse ihm im Diner! Jetzt weiß ganz Stars Hollow das ich mit Jess zusammen bin, was es ihm auch nicht gerade leicht macht…“, plappert Rory schon wieder. Lane unterbricht sie bestimmt: „Rory das ist Schwachsinn. Jess ist doch schon seit Monaten in Bosten und ihr habt es geschafft eure Beziehung auf recht zu erhalten. Selbst wenn Jess, was ich wirklich bezweifele, bei seinem Vater, denn ihr auch erst mal finden müsst, bleiben möchte, dann würdet ihr das locker durchhalten.

Und von den Unis hörst du noch Rory. Ich hab auch noch nichts zurück bekommen. Nicht das ich es bedauere…Hast du eigentlich Jess gefragt ob er mit Dave wegen dem Abschlussball spricht?“, verlangt Lane plötzlich zu wissen. Rory grinst leicht. „Ja Lane. Er meinte er macht es. Auch wenn du mir etwas schuldest dafür das ich Jess überreden musst mir den Gefallen zu tun um den du mich gebeten hast dir zu tun.“, erinnert Rory ihre Freundin bestimmt. Lane strahlt Rory an. „Alles was du möchtest!“, meint die Koreanerin bestimmt. Rory lacht leise.

„Ich werde jetzt mal wieder lernen gehen. Danke Lane.“; meint Rory, die feststellt das ihre gesamten Gedanken die sie eben noch so sehr beschäftigt haben plötzlich weg sind. „Mach dir wirklich keine Sorgen, Rory. Und wenn dann solltest du einfach mit Jess reden. Obwohl ich nicht sonderlich auf der Seite von Jess stehe, er hat dich doch die letzten Monate sehr gut behandelt.“, erinnert Lane ihre Freundin abermals, umarmt sie fest und begeleitet sie dann mit nach unten zur Haustür.

„Melde dich wenn noch etwas ist.“, flüstert Lane leise. Rory nickt mit einem leichten lächeln und verlässt das Haus. Sie holt tief Luft und geht über die Straße zum Diner, welches sie betritt. Sie bemerkt die neugierigen Blicke und das leise tuscheln, aber sie reagiert nicht darauf. „Kaffee.“, meint sie müde und lässt sich an den Tresen sinken. Luke sieht sie etwas überrascht an. „Ist etwas passiert?“, verlangt er mit leicht besorgter Stimme zu wissen. „Nein. Ich bin nur müde und muss noch so viel lernen.“, winkt Rory ab, die an ihrer Tasse nippt die Luke ihr gerade voll gefüllt hat.

„Deine Mom ist…?“, fragt Luke und wird von Rory grinsend unterbrochen: „Zu Hause. Sie plant. Aber du könntest gehen und ihr helfen. Ich denke Ceaser und Jess schaffen das hier heute alleine. So viel ist ja nicht los. Und wenn es mehr wird helfe ich aus.“; schlägt Rory vor, die ihren Ordner aus ihrer Tasche zieht und vor sich auf den Tresen knallen lässt. „Nein ich…“; lehnt Luke schon ab wird aber abermals von Rory unterbrochen. „Geh schon. Mom freut sich wenn du ihr helfen gehst und ich bleib die nächsten fünf sechs Stunden einfach noch vom haus weg so das ihr eure Schweinereien alle machen könnt, ohne das ich sie sehe.“, erklärt Rory und grinst ihren baldigen Stiefvater leicht an.

„Wenn du dir…“, abermals wir er von der braunhaarigen bestimmt unterbrochen. „Wenn du noch etwas sagst überlege ich es mir anders und du musst hier bleiben. Sie zu das du verschwindest Luke!“, Rorys Stimme ist fest und duldet kleinen Widerspruch. „Jess müsst gleich wieder kommen er redet gerade mit wem am Telefon.“, erklärt Luke, während er hinter dem Tresen hervor tritt und seine Jacke nimmt. „Wir kommen klar.“, verabschiedet sich Rory und sieht ihn leicht Kopfschüttelnd hinter her als er das Diner verlässt.

Sie bemerkt dabei nicht wie Jess hinter dem Vorhang vortritt und sich über den Tresen zu ihr lehnt. „Sollte ich mir sorgen machen das du Luke hinter her siehst?“ Rory zuckt erschrocken zusammen und drückt reflexartig ihre Hand auf ihr Herz. „Himmel Dodger! Erschreck mich nicht so!“, entweicht es ihr leicht keuchend. Jess lacht leise. „Du kannst übrigens Lane sagen das sie heute oder morgen gefragt wird ob sie mit Dave zum Ball gehen möchte. Auch wenn ich nicht verstehe wie er so begeistert sein kann das Lane mit ihm gehen will.“, brummt Jess etwas maulig. Rory hebt leicht fragend ihre Augenbraue. „Verrätst du mir was mit dir los ist Sonnenschein?“, fragt sie auch sofort nach.

Jess schickt ihr einen Bösen Blick, der Rory abwährend ihre Hände heben lässt. „Schon gut. Sieh mich nicht so an. Ich bin hier und lerne. Sag bescheit wenn du Hilfe brauchst.“; bestimmt Rory, schnappt sich ihre Tasse und ihren Ordner, sowie ihre Tasche und lässt sich an einen der Tische nieder.

Vielleicht hat Lane recht und Rory sollte ihrem Freund ihre Gedanken und leichten Bedanken mitteilen. Vielleicht würde Jess wissen wie sie sie los wird. Aber im Moment sieht er her so aus als hat er selber genug, das sie ihn lieber nicht mit ihren kleinen Problemen stören möchte. Ihre Zähne vergraben sich kurz ihn ihre Lippe, bevor sie sich komplett auf den Stoff konzentriert den sie lernen muss.

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Erste!
So erst mal muss ich dir sagen wie toll ich deine FF finde!Ich lese sie schon länger bin aber nie dazu gekommen Fb zu geben!Dieser Teil war wieder mal super!
Bye

Sarahnie
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hey süsse!

schön das es einen neuen Teil gibt!
Ich fand ihn gut!
Rory sollte ihr Gedanken, jess mitteilen...
Wie Rory Luke zu Lorelai gescheucht hat finde ich toll!

:knuddel:
Viele Liebe Grüße
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Und ich melde mich schon wieder... Big Grin
Bringt doch richtig etwas wenn man mal drei Tage am Stück zu Hause ist und die Nächte nicht schlafen kann.

Bevor ihr euch fragt, was genau das jetzt ist, was ich hier rein stelle... es ist ein Übergang. Deswegen hab ich es auch genau so genannt Interlude. Es ist kurz und nicht wie die restliche FF geschrieben. Und das soll dieser kleine Beitrag auch nicht sein. Ich stelle später noch einen richtigen Teil on, den ich allerdings erst beenden muss. Spätestens heute Abend kommt er auf jeden Fall.

Es mag euch vielleicht seltsam vorkommen wie er geschrieben ist, mir ist er aber wichtig, daher habe ich ihn rein geschrieben. Zudem hilft er mir aus meinem kleinen Tief raus in dem ich kurz gesteckt habe, da ich nicht genau wusste wie ich jetzt diese FF weiter schreiben soll, ohne das sie zu lange auf einem Fleck stehen bleibt. Das war meine Art sie daraus zu holen. Und wie gesagt es ist nur ein kleiner übergangsteil. Also könnt ihr ihn praktisch auch überlesen wenn ihr ihn nicht mögt! Unsure Und später gibt es schon wieder einen neuen...

Interlude

Gefunden


Eine achtzehnjähriges Mädchen sitzt auf einer Wartestellenbank. Wenn jemand sieh sieht, der sie nicht kennt sieht nichts besonders in ihr. Vielleicht nur eine junge hübsche braunhaarige Frau, die in einem Buch liest. Oder wenn sie für einen Moment über den Buchrand hinweg sieht bemerkt man ihre strahlend blauen Augen die einen sofort in einen Bann ziehen dem man nicht mehr entkommt. Und schon bemerkt man, das dieses so unschuldig wirkende Mädchen vielleicht doch besonders ist. Nur durch ihre Augen.

Wenn man dieses Mädchen kennt weiß man das sie es ist. Das sie besonders ist. Das Rory Gilmore nicht wie alle anderen achtzehnjährigen Mädchen ist. Nicht nur da sie die Tochter einer Frau ist die noch ein Teeanger war, als sie sie bekommen hat. Oder da sie sehr wahrscheinlich intelligenter ist als so manch anderer in ihrem Alter. Oder auch da sie von allen Eliteuniversitäten angenommen wurde. Oder einfach weil sie einer der liebsten und freundlichsten Menschen ist die es wohl gibt.

Und doch. Für einen einzigen Menschen ist Rory Gilmore nicht nur besonders wie für alle anderen Menschen. Für einen Menschen ist Rory Gilmore der Grund wieso er so ist wie er nun ist. Wieso er für eine Eliteuniversität angenommen wurde, obwohl er noch vor einem Jahr nicht mal einmal im Monat in einer Schule erschienen ist. Für einen Menschen ist Rory Gilmore der Grund wieso dieser Mensch so ist wie er nun ist. Der Grund sein Leben zu Leben wie er es nun lebt.

Jess beobachtet seine Freundin seit knapp zwanzig Minuten von der anderen Straßenseite aus. Sie hat ihn nicht bemerkt, als sie aus ihrer Schule getreten ist. Sich mit Paris über irgendetwas unterhaltend, fast schon diskutierend. Und auch nicht als sie sich auf die Bank gesetzt hat und ihr Buch raus geholt hat. Eben sowenig wie sie ihn bemerkt hat, als sie sich kurz umgesehen hat, wahrscheinlich dadurch das sie einen Blick auf sich bemerkt hat.

Jess versteht nicht was Rory an sich hat, was sie so anziehend macht. Nein das ist falsch ausgedrückt. Er versteht sehr wohl was sie an sich hat, was sie so besonders macht. Er versteht nur nicht wieso er sich einfach nicht von ihr lösen kann. Wieso genau dieses Mädchen es geschafft hat all diese Veränderungen in ihm hervorzurufen. Wieso genau sie es geschafft hat ihn ihm hervorzurufen das er auf eine Universität gehen möchte. Jess Mariano. Auf einer Universität. Wenn ihm das vor einem Jahr jemand erzählt hätte, hätte Jess ihn für verrückt erklärt und demjenigen geraten in eine Therapie zu gehen.

Doch nun findet er die Idee nicht mal so verrückt. Sogar gut. Zudem er mit einer Frau in eine Uni gehen wird die er liebt. Ein sanftes seltenes lächeln legt sich auf seine sonst so ernstes Gesicht, bevor er mit leichtem Laufschritt über die Straße geht und sich mit einem seufzer neben seine Freundin fallen lässt. Erschrocken zuckt diese zusammen und lässt vor schreck ihr Buch aus ihren Händen rutschen.

„Jess! Himmel! Erschreck mich nie wieder so!“, beschwert sie sich, ihre Hand auf ihr Herz drückend. „Tut mir Leid, aber du bemerkst einen ja nicht wenn man dich seit zwanzig Minuten ansieht.“, meint er grinsend und hebt das Buch auf und sieht sich den Titel an. „Schon wieder?“, verlangt er dann fast schon angeekelt von seiner Freundin zu wissen, als er *Anna Karenina* so hoch hebt das auch sie den Titel nochmals lesen kann.

„Ich mag einfach deine Bemerkungen in diesem Buch. Darf ich jetzt erfahren was du hier machst?“, fragt sie mit einem leicht entschuldigendem lächeln. „Ich hab ihn gefunden.“, teilt er seiner Freundin bestimmt mit. Rory sieht ihn etwas überrascht an. „Was?“, fragt sie nach. „Ich hab meinen Vater gefunden. Ich fahre morgen los.“, teilt er ihr genauer mit was er damit meint. Rory nickt leicht. „Alles klar. Ich komme mit.“, bestimmt sie. Nun ist es Jess der nickt. Beide sehen auf die Straße vor sich und sehen sie doch nicht.

Zwei Teenager in den gleichen Gedanken versunken der doch so verschieden ist. Beide müssen nichts sagen um zu wissen worüber der andere nachdenkt. Keiner der beiden muss laut aussprechen was er denkt um den anderen wissen zu lassen worüber er nachdenkt. Sie kennen sich gut genug um es nicht zu müssen. Gut genug um nicht das aussprechen zu müssen was sie denken um den anderen wissen zulassen was das ist. Sie wissen es so. „Okay.“, stimmt Jess dann auch noch laut zu. „Okay.“, wiederholt Rory mit leiser Stimme.

Zwei Teenager die doch keine mehr sind. Die eine da sie schon immer den teil des Erwachsenen in ihrer Familie übernommen hat und sowieso selten wirklich ein Kind oder ein Teenager war. Der andere da er von einen Tag auf den nächsten für sich selber Sorgen musste, da sein Elternteil sich lieber um sich selber gekümmert hat. Beides Kinder von Müttern die noch viel zu Jung waren als sie sie bekommen haben. Beides Kinder die ohne Väter aufgewachsen sind. Beides Kinder die die Liebe ihres Lebens gefunden haben und alles mit diese durchmachen ohne es sich zwei mal überlegen zu müssen.

Angenehme stille schwebt zwischen den beiden bist der Bus vor ihnen hält und sie gleichzeitig aufstehen, ihre Hände miteinander verbinden und in diesen steigen.

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Stolzes Mitglied des Buch-Clubs!
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wow!!!!
der teil war ja mal komplett anders als deine anderen,aber mir hat der teil trotzdem gut gefallen!!!
Bin sehr gespannt wie es weiter geht und freu mich schon total auf den neuen teil

sorry für das kurze fb bin in eile!!!
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hey süsse!

Die Interlude ist klasse geworden. Es ist anderes, trotzallem mag ich ihn!

Zitat:Zwei Teenager die doch keine mehr sind. Die eine da sie schon immer den teil des Erwachsenen in ihrer Familie übernommen hat und sowieso selten wirklich ein Kind oder ein Teenager war. Der andere da er von einen Tag auf den nächsten für sich selber Sorgen musste, da sein Elternteil sich lieber um sich selber gekümmert hat. Beides Kinder von Müttern die noch viel zu Jung waren als sie sie bekommen haben. Beides Kinder die ohne Väter aufgewachsen sind. Beides Kinder die die Liebe ihres Lebens gefunden haben und alles mit diese durchmachen ohne es sich zwei mal überlegen zu müssen.

Angenehme stille schwebt zwischen den beiden bist der Bus vor ihnen hält und sie gleichzeitig aufstehen, ihre Hände miteinander verbinden und in diesen steigen.

Hast es toll beschrieben, ihre gemeinsamkeiten!

Freu mich auf den nächsten Teil!

HDL
Viele Liebe Grüße
Derya
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So nun... zwar etwas später als ich wollte, aber immerhin hab ich es überhaupt heute noch geschafft... ein neuer Teil! Big Grin
Ich hoffe er gefällt euch.

Teil 34:

Kalifornien

Ein Monat später:

„Du bist dir sicher das du das machen möchtest?“, fragt Lorelai zum wiederholten mal. Rory verdreht leicht ihre Augen. „Mom, hör auf dich so sehr zu sorgen. Ich bin mit Jess unterwegs. So sehr du Jess auch nicht traust, du kannst ihm zu trauen das er mir nichts passieren lässt. Sonst hätte Luke wohl kaum zugestimmt oder? Und außerdem bin ich doch schon nächsten Freitag wieder da.“, erinnert Rory ihre Mutter, während sie zwei Pullover aus ihrem Schrank nimmt und in ihre Tasche packt, die auf dem Bett steht. Lorelai sitzt im Schneidersitz hinter der Tasche und sieht ihrer Tochter dabei zu wie sie ein paar Sachen zusammen sucht.

„Trotzdem Rory. Du bist auf der anderen Seite von diesem Land! Da mache ich mir natürlich sorgen. Immerhin fährst du ohne Mommy. Und noch dazu mit einem Bad Boy!“, beschwert sich Lorelai leicht schmollend. Rory verdreht lachend ihre Augen. „Hör auf Mom! Ich bin in einer Woche wieder da, mir passiert nichts und wenn dann erlaube ich dir das du Jess schmerzen zu fügst.“, schlägt Rory vor. Lorelais Augen strahlen auf.

„Wirklich? So wirklich schlimme schmerzen?“, hackt sie sofort nach. Rory seufzt leise mit einem lächeln auf ihren Lippen. „Vertrau mir doch einfach Mom. Ich muss das für Jess tun, da ich ihn das nicht alleine durchmachen lassen möchte. Und er das auch nicht alleine durchmachen sollte. Er lässt zu das ich ihn begeleite, was ich wirklich möchte, also bitte tu mir den Gefallen und hör auf dir so große Sorgen zu machen.“, bittet Rory ihre Mutter. Die ältere der beiden seufzt.

Dann nickt sie. „Gut, ich hör auf etwas zu sagen. Ich will doch nur das meinem Baby nichts passiert. Außerdem ist es ungerecht das du schon so groß bist, das du alleine auf eine reise gehen kannst wie diese. Mommy war noch nie in Kalifornien.“, schmollt Lorelai leicht. Rory lacht. „Ich bring dir ein Geschenk mit.“, schlägt Rory vor. „Zwei und wir sind im Geschäft, ich verlasse dein Zimmer und sage nichts mehr.“, verhandelt Lorelai. Rory grinst ihre Mutter leicht an. „Gut zwei Geschenke. Und jetzt lass mich in Ruhe packen, ich muss in einer halben Stunde im Diner sein, da wir los wollen.“, bestimmt Rory und scheucht ihre Mutter mit einer Handbewegung aus ihrem Zimmer.

Lorelai blickt noch mal kurz im Türrahmen auf Rory, die zwei Bücher in ihre Tasche packt und diese dann schließt. Sie ist erwachsen. Nicht das Rory nicht irgendwie schon immer erwachsen war. Nur das Lorelai es jetzt nicht mehr bestreiten kann. Und das macht ihr fast schon Angst. Nicht das sie erwartet hat, das Rory immer bei ihr ist. Aber sie hat zumindest gehofft das ihre Tochter so lange noch keine Urlaube ohne sie unternimmt, bis sie im College ist. Aber das hat sich verändert mit Jess. Nicht das es so schlecht ist. Es ist einfach nur irgendwie seltsam das Rory jetzt so komplett Eigenständig ist.

Manchmal vermisst Lorelai einfach die Rory zurück die diese noch vor einem Jahr war. Wenn nicht sogar noch etwas früher. Ohne Jungen. Ohne einen Dean oder einen Jess. Oder überhaupt jemand der Männlich und irgendwelche Gefühle für ihre Tochter hat. „Kommst du mit zu deinem Luke, Mom?“, reißt Rory ihre Mutter aus deren Gedanken, als sie an ihr vorbei geht, ihre Jacke in der Hand und ihre Tasche über ihrer Schulter. Bereit zu gehen.

„Sicher. Immerhin ist er der einzige der mich nicht ständig verlässt.“, neckt Lorelai ihre Tochter mit einem leichten lächeln. Rory verdreht abermals ihre Augen. „Egal wie sehr du es versuchst, Mom. Ich habe kein Schlechtes gewissen da ich mit Jess mit fahre. Also hör auf zu versuchen mir das einzureden.“, bestimmt Rory. Die beiden Gilmore Girls laufen neben einander her zum Diner. „Es ist nur alles so plötzlich. Wir entscheiden uns das du nach Yale gehst. Nicht das das nicht toll ist, so kann ich dich wenigstens jedes Wochenende her bestellen, ohne ein schlechtes gewissen zu haben, aber dennoch es ist nicht Harvard. Dann erfahre ich das Jess ebenfalls dort hingeht. Du hast alle deine Prüfungen hinter dich gebracht ohne das ich mir sorgen machen musste, das du in deinen Büchern wohnst und jetzt fährst du auch noch so kurz vor den Abschlussbällen weg.“, mault Lorelai mit einem weiteren Schmollmund.

Rory schüttelt leicht ihren Kopf über ihre Mutter. „Mom ich bin in einer Woche wieder da. Und ich bringe dir zwei Geschenke mit. Zudem du ja nicht alleine bist. Da Luke da ist. Und er zieht die Woche über bei uns ein, da ist es doch ganz gut das ich nicht auch noch da bin und euch im Weg rum stelle, wenn ihr das Haus einweiht, wo es jetzt das Haus von Luke, dir und mir ist…“, stellt Rory bestimmt fest. Ehe sie ihr Gesicht verzieht als sie bemerkt was sie gesagt hat.

„Dreckig.“, bemerkt auch Lorelai mit einem grinsen. Die beiden betreten leicht lachend das Diner. Jess sitzt nervös am Tresen und spielt mit irgendwas in seinen Händen. Luke bedient wie immer die Gäste. Und Miss Patty sieh neugierig auf als sie Rory mit einer Reisetasche rein kommen sieht. „Wollen wir?“, wendet sie sich an Jess, dem sie sanft ihre Hand auf seine Schulter legt. „Jupp.“; kommt es knapp von ihm. Seine Stimme ist etwas kühl und nervös was Rory sanft lächeln lässt.

„Pass auf Mom auf, Luke. Und auf dich natürlich auch. Bis nächste Woche.“, verabschiedet sich Rory bestimmt, umarmt Luke und ihre Mutter kurz, der sie noch einen Kuss auf ihre Wange drückt, ehe sie hinter Jess aus dem Diner tritt, der seinen Seesack über der Schulter hängen hat. Vor dem Diner holen die beiden Teenager tief Luft, legen ihre Hände in einander und gehen zur Bushaltestelle.

„Du willst das.“, erinnert Rory ihren Freund der sichtlich nervös ist, als der Bus vor ihnen stoppt und die beiden einsteigen. Jess nickt ohne etwas zu sagen. Rory zieht ihn hinter sich in die letzte Reihe. Sobald er sitzt drückt sie ihm sanft einen etwas längeren Kuss auf seine Lippen. „Mach dir keine Sorgen, Jess.“, flüstert sie leise, ehe sie sich an ihn kuschelt und ihren Kopf an seine Brust lehnt. Er schließt sie fest in seine Arme und küsst sie sanft auf ihre Haare.

„Tu ich nicht. Ich weiß nur nicht ob es richtig ist was wir tun.“, teilt er ihr ehrlich mit. Rory beißt sich kurz auf ihre Lippe. „Das weiß ich auch nicht Jess. Wieso denkst du es ist nicht richtig?“, erkundigt sie sich. Sie hebt ihren Kopf und sieht ihren Freund neugierig an. Ihre Beine liegen immer noch über seinen, so das sie fast auf seinem Schoß sitzt.

Jess leckt sich kurz über seine Lippen ehe er antwortet. „Ich kenne diesen Typen doch gar nicht, Ror. Und ich bin die letzten Siebzehn Jahre ohne ihn ausgekommen.“, erinnert er sie dann. Rory nickt langsam. „Aber jeder sollte seinen Vater kennen lernen, Jess. Ich weiß das du eine Vorstellung von ihm hast. Und diese sich vielleicht nicht erfüllt. Und das das Beängstigend ist. Immerhin haben wir beide nicht wirklich eine Ahnung wo wir hin gehen. Aber dennoch tun wir es. Weil du es möchtest.“, Rorys Stimme ist bestimmt und fest.

Der schwarzhaarige sieht seiner Freundin nachdenklich in ihr hübsches Gesicht. Er weiß nicht woher sie diese Bestimmtheit hat, das alles gut enden wird. Aber sie hat es doch immer. Als würde sie es genau wissen. Und sie schafft es doch jedes mal ihn zu überzeugen. „Versprichst du mir etwas?“, Jess Stimme ist nicht lauter als ein Wispern. Rory nickt sofort. „Egal wie er ist, du gehst nicht?“, Rory versteht seine Worte fast nicht, da er sie so leise Spricht.

Ein sanftes lächeln legt sich auf ihre Lippen, ehe sie ihn sanft küsst. „Als würdest du mich loswerden.“, winkt Rory dann bestimmt ab. Jess lacht leise. Wieder küssen sie sich kurz. Eine angenehme stille legt sich über sie. Rory legt ihren Kopf an seine Schulter, während Jess seine Arme fester um sie zieht und sich etwas mehr zurück lehnt.

************
Rory weiß nicht mehr in welchen Städten, aber in neun Städten steigen sie um. Im Moment sind sie in der neunten und warten darauf das ihr Bus kommt. Schon seit etwa einer halben Stunde. Sie sind schon seit mehr als achtzehn Stunden unterwegs. Rory hat komplett die Übersicht verloren wo sie sind. Aber sie hat genug vertrauen in Jess das er weiß wo sie hinmüssen und in welche Busse sie steigen müssen, als das sie sich darum kümmert. Rory weiß nicht wieso Jess noch so munter ist, da sie wirklich müde ist. Das ein und aus steigen in die Busse oder aus den Bussen, ebenso wie das warten und das Fahren in diesen selber trägt auch nicht gerade dazu bei Rory wach zu halten.

Sie gähnt herzhaft und kuschelt sich etwas mehr an Jess Brust. Es ist kalt und etwas windig. Was nicht weiter verwunderlich ist. Es ist immerhin schon kurz nach zwei in der Nacht und das auf einem Busbahnhof in irgendeiner Stadt mitten in Amerika. In den ständig Busse ein oder raus fahren. Jedes mal mit einem neuen kalten Luftzug. „Du willst sicher in kein Hotel?“, fragt Jess mit sanfter Stimme das dritte mal seit sie hier sitzen. Und wenn Rory sich richtig in ihrem Müden Kopf erinnert dann das vierundzwanzigste mal in den letzten beiden Stunden.

Rory schüttelt leicht ihren Kopf und legt diesen wieder müde an die Brust von Jess. „Wir könnten wirklich in eines…“, fängt Jess abermals an. Rory hebt kurz ihren Kopf, küsst Jess schnell und legt ihren Kopf dann wieder an seine Brust. „Wir fahren jetzt noch kurz die letzten paar Stunden. Und dann suchen wir uns da etwas wo wir schlafen können.“, bestimmt Rory.

Sie spürt wie Jess zustimmend nickt. Kurz darauf bewegt er seinen einen Arm und blättert die Buchseite um. Rory versteht nicht wie Jess immer noch lesen kann. So sehr sie Bücher auch liest. Sie hat die letzten zehn Stunden gelesen und will jetzt für die nächsten zwei Tage kein Buch mehr in die Hand nehmen. Und Jess liest das Buch schon das dritte mal seit sie unterwegs sind. Ab und zu schriebt er mal eine Notiz an den Rand, oder etwas längeres unter die Seite. Doch meistens liest er einfach nur die Zeilen die er schon im Kopf haben müsste. Zudem er Rory nicht mal verraten möchte, was für ein Buch er überhaupt liest!

„Was liest du?“, versucht sie es ein weiters mal. Ihre Augen sind geschlossen und sie ist kurz vorm einschlafen, da sie von dem Duft und der angenehmen Wärme in Jess’ Armen noch schläfriger wird. „Ein Buch.“, kommt es abermals ausweichend von Jess. Rory gibt ein leises schnauben von sich, was Jess lachen lässt. „Wir müssten so gegen halb neun in Venice Beach ankommen.“, wechselt Jess dann abermals das Thema bevor Rory weiter nachfragen kann.

Sie sieht überrascht auf. „Wieso erst so spät? Ich dachte es sind jetzt nur noch knappe vier Stunden fahrt.“, verlangt sie überrascht zu wissen. Jess drückt ihr kurz einen Kuss auf die Lippen ehe er noch mal Luft holt um ihr zu antworten. „Schon, aber da wir nicht direkt nach L.A. fahren sondern nach Venice Beach dauert es noch etwas länger.“, weicht er immer noch etwas aus. Rory hebt leicht ihre Augenbraue. „Es ist kurz nach Zwei. Wie brauchen wir sechs Stunden bis dahin wenn wir bis nach L.A. vier brauchen? Gehen wir zu Fuß?“, verlangt Rory zu wissen. Jess lacht leise.

„Wir müsse noch einmal umsteigen.“, meint Jess knapp. Rory nickt leicht und legt ihren Kopf wieder zurück an seine Brust. Ihre Augen schließen sich wieder. Er wird schon wissen was sie machen müssen. Sie ist außerdem viel zu müde um sich jetzt darüber Gedanken zu machen. Mit einem weiteren Gähnen lehnt sie sich noch etwas mehr an ihren Freund und döst Minuten später vor sich hin.

Jess lächelt leicht auf Rory runter die langsam aber sicher auf ihm einschläft. Nicht das es ihn stört. Er freut sich das sie überhaupt mit ihm mit kommt. Und das obwohl eigentlich Schule ist und sie nun wirklich niemand ist der diese schwänzt um irgendwo hinzufahren. Gleichzeitig belustigt ihn ihre Sturheit. Er fragt sie schon seit zwei Stunden ob sie irgendwo für ein paar Stunden Pause machen sollen, so das sie sich in einem Bett etwas schlafen legen kann. Jedes mal, oder fast jedes mal da er nicht jedes mal überhaupt eine Antwort bekommt, sagt sie ihm das sie nicht so müde ist. Und jetzt schläft sie auf ihm obwohl sie in einem Bett liegen könnte. Er versteht sie manchmal wirklich nicht.

Mit einem leichten lächeln wendet er sich wieder dem Buch zu. Immerhin hat er noch etwas Zeit tot zu schlagen bis ihr nächster Bus kommt…

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Lorelai wickelt gedankenverloren eine Haarsträhne um ihren Finger. Ein Blick auf ihren Wecker sagt ihr das es kurz vor drei ist. Aber sie kann einfach nicht schlafen. Rory hat sie noch nicht angerufen, das es ihr gut geht. Nicht das Lorelai bezweifelt das es ihrer Tochter gut geht. Nur weil sie Jess nicht vertraut heißt es nicht das sie nicht weiß das er auf jeden Fall aufpassen wird das Rory nichts passiert. Aber sie macht sich dennoch Sorgen. Rory hat ihr versprochen sie anzurufen sobald sie da sind. Und sofort dann. Egal wann sie dort ankommen. Aber bis jetzt nichts. Und es ist immerhin schon fast neunzehn Stunden her seit die beiden los gefahren sind.

Andererseits könnten sie natürlich durchaus noch unterwegs sein. Sie fahren mit mehreren Bussen, wie Luke ihr vorhin erzählt hat, als Lorelai ihn gefragt hat wie lange es dauern wird bis Rory und Jess mit dem Bus dort ankommen. Lorelai weiß das es ewig dauern kann, wenn nur ein Bus Verspätung hat. Zudem sie ja anscheinend mehrmals umsteigen müssen. Hätte Rory ihr das erzählt, hätte Lorelai ihrer Tochter und Jess ein Flugticket gekauft. Was sie auch vorhat wenn die beiden wieder zurück fahren. Immerhin will sie nicht das ihre Tochter Stunden lang auf irgendwelchen Busbahnhöfen fest sitzt.

„Aua.“, beschwert sie sich wimmernd als sie ausversehen an ihrem Haar zieht, welches sie um ihren Finger gewickelt hat, da es sich zu fest um diesen gewickelt hat. Luke neben ihr gibt ein leises grummeln von sich. Anscheinend hat ihn aber ihr Schmerzenswimmer nicht geweckt. Sehr gut. Er sollte auch nicht davon wach werden, nur weil sie nicht schlafen kann da sie sich zu sehr zu viel Gedanken macht. Immerhin kann er daran nichts ändern.

Ihr entweicht ein leises seufzend, bevor sie wieder Anfängt eine Strähne um ihren Finger zu wickeln. Aber wie lange kann es dauern mit einem Bus nach L.A. zu fahren? Es wird sicherlich nicht mehr als neunzehn Stunden dauern, oder? Es kann doch gar nicht soooo lange dauern. Nervös wickelt sie ihre Haare fester um ihren Fingern. Abermals entweicht ihr ein Wimmern, als ihre Haare sich abermals zu fest um ihren Finger wickelt.

Lorelai hat versucht ihre Tochter auf ihrem Handy zu erreichen, hat dann aber fest gestellt das Rory dieses in ihrem Zimmer vergessen hat. Oder liegen hat lassen, da sie nicht möchte das ihre Mutter sie darauf anruft. Eines von beiden, wobei Lorelai eher denkt das es das zweite ist, auch wenn sie nicht genau weißt. Obwohl sie sich vorstellen kann, das ihre Tochter einfach nicht möchte as sie sie ständig anruft, da sie ihre Mutter einfach zu gut kennt.

Mit einem weiteren leisen seufzer wickelt sie weiter vorsichtig ihre Haare um ihre Finger und versucht endlich zu schlafen, oder zumindest ihre Gedanken von Rory weg zu bringen, damit sie wenigstens etwas zu ruhe kommt.

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Neun Uhr Morgens, elf verschiedene Busse und fünfundzwanzig Stunden später steigen Rory und Jess in Venice Beach aus dem Bus. „Wow.“, entweicht es Rory, als ihr die Hitze entgegen schlägt. Nicht das es in Stars Hollow nicht auch noch warm ist, es ist immerhin Sommer, aber hier ist es um diese Uhrzeit wärmer als es bis jetzt in Stars Hollow war. „Jupp.“, stimmt Jess kann zu. Er zieht Rory sanft an sich, seine Hand an ihrer Hüfte und atmet tief durch.

Es riecht nach Meer und Sand. Es ist ein seltsamer Geruch den Jess so noch nie eingeatmet hat. Nicht das er nie in New York am Meer war. Aber dort riecht es anders. Der Bus fährt an ihnen vorbei, während sie immer noch neben der Bank stehen. Rory sieht sich langsam um. „Wow.“, wiederholt sie dann abermals.

Jess sieht sich ebenfalls um. Langsam beginnen sie gleichzeitig zu gehen. Richtung Strand. Leute in Kurzen Klamotten laufen an ihnen vorbei. Die meisten sehen sie etwas seltsam an. Was wahrscheinlich nicht sonderlich seltsam ist. Immerhin haben beide fast schon Winterlichen Klamotten an, für diese Temperaturen.

„Wusstest du das ich noch nie das Meer bis jetzt gesehen habe?“, erkundigt sich Rory leise, mit einer Stimme die Jess grinsen lässt, da sie fast schon ehrfürchtig klingt. „Nope. So wie du es erwartet hast?“, verlangt Jess zu wissen. Rorys strahlendes fast schon nun Kindlich aussehendes Gesicht wendet sich zu ihm. „Natürlich. Sieh es dir doch an! Es ist traumhaft. Es heiß vielleicht. Aber Traumhaft!“, Rorys Stimme ist wie die eines Fünfjährigen Mädchens welches das Gewünschte Weihnachtsgeschenkt bekommen hat.

„Freut mich zu hören.“, meint Jess ehrlich. Er zieht sie noch etwas dichter, als sie auf den Strand treten und zusammen auf das Wasser sehen. Nicht auf die Leute um sich herum achtend. Rory schmiegt sich etwas dichter an ihn und lächelt sanft. Egal wie dieser kleine Trip ausgeht. Das ist einer dieser Momente im Leben die man nicht vergisst.

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Stolzes Mitglied des Buch-Clubs!
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hey süsse!

Schöner Teil!
Typisch Lorelai das sie schmollt!

Find ich gut das Lorelai, trotzdem Rory mit Jess schickt, wobei sie eigentlich keine Wahl hatte.

Bin gespannt wie es weiter geht!

HDL:knuddel:
Viele Liebe Grüße
Derya
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wahnsinn!!
eine woche ferien und schon drei(!) neue teile!!!

die teile sind echt gut,
bin auf den vater von jess gespannt!!

und generell wie es weiter geht!!!

vlg Micki


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