Neverlost (Twilight)
#41

alexis1002 schrieb:Juhu ein neuer Teil..

Naja und wenn Jo und Finn überhaupt nichts finden würden, hätte die Geschichte ja auch irgendwie nicht so richtig einen Sinn..^^

Freu mich auf mehr..
Das würde ich so unterschreiben Wink
Vielen Dank für dein FB.

Mela schrieb:Die FF gefällt mir wirklich ausgesprochen gut. Ich war richtig enttäuscht als ich die bisherigen Teile fertig gelesen hatte, denn ich bin sehr gespannt ob sie die lange Fahrt umsonst auf sich genommen haben, oder ob sie Früchte tragen wird.=)
Freut mich das dir die FF gefällt Smile

~sophie~ schrieb:heey simi (:

ich hoffe, doch dass eine der 5 Adressen richtig
ist Tongue
auch wenn ich glaube, dass das zu einfach wäre,
aber schön wärs trotzdem :pfeif:

LG Anni

ganz so einfach ist es wirklich nicht, aber auch Kleinvieh macht Mist^^


some people were concerned about whether the Winchesters survived
and everybody was concerned about whether the car survived [Eric Kripke]
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#42

hey..

jetzt hatten die Beiden endlich Erfolg bei der Suche und nun stehen sie schon wieder an..^^

Mich hätte es eigentlich ziemlich verwundert, wenn sich überhaupt niemand an die Cullens erinnert hätte, denn sie sind doch sehr auffällig..Wink

Was mich jedoch stutzig macht, ist das Verschwinden der Studenten.
Ich meine Bella wäre ein junger Vampir gewesen, hätte sich vielleicht nicht unter Kontrolle gehabt und Menschen getötet, doch das, naja ich weiß auch nicht, wäre untypisch..Wink
Aber wenn es so wäre, hätten sie wenigstens einen Grund gehabt wegzuziehen und Bella und Edward hätten ganz einfach durch ein vorgetäuschtes "Verschwinden" untertauchen können..

Aber ich denke, das wird sich im Laufe der Geschichte noch aufdecken..

Freu mich sehr auf den nächsten Teil!Smile

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#43

Das war mal wieder ein super Teil. Ich muss sagen die GEschichte gefällt mir besser als die STory "Mary Adams" Hier die ist viel spannender, und schöner geschriebenen, als würdest du dir hier mehr mühe geben *lach* Ich hoffe nur das du diese Story kein offenes Ende lässt, sowas find ich immer ganz schrecklich..

Freu mich auf das nächste Kapitel ^^


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#44

Vielen Dank ihr beiden!


~~~~~
[Bild: chap7.jpg]
~

Ich weiß nicht, wie ich das hier beginnen soll. Es kommt mir so unglaublich, so wahnsinnig vor, aber, was sonst bleibt mir übrig.
Es zu wissen, und doch nicht zu wissen, nimmt mehr Raum in meinem Kopf ein, als ich zulassen sollte. Die einzige, meine letzte Chance Ruhe zu finden ist dir diesen Brief zu schreiben und auf eine Bestätigung zu warten oder in dreißig, vierzig Jahren zu begreifen, dass nichts von allem wahr ist, dass du diesen Brief nie bekommen hast.
Ich weiß nicht, ob du weißt wer ich bin. Ich bin deine Nichte. Mein Name ist Joana Isabella Swan. Selbst wenn du nicht weißt wer ich bin, ich weiß wer du bist, was du bist oder wenigstens glaube ich es zu wissen.
Ich habe mir nie viele Gedanken über dich gemacht...


Sie schrieb alles auf.
Darüber, wie ihr Großvater gestorben ist, über Mr. Newton, über die Dinge, die ihr Dad erzählt hatte, darüber, wie sie mit Finn nach Sitka gefahren ist, darüber, wie groß ihre Verzweiflung war, als sie nichts fanden und dann darüber, wie sie doch noch fand was sie suchte. Ihr Puzzleteil.
Das Puzzleteil, das nur für sie von Bedeutung war, weil sie wusste, wonach sie suchen musste.
Es war an ihrem letzten Tag in Sitka gewesen.
In ihrer letzten Nacht, in dem kleinen Motel, hatte sie wachgelegen, ist alles noch mal durchgegangen und hatte beschlossen, dass es etwas geben musste, etwas, was niemand sonst entdeckt hatte.
Finn war nicht begeistert gewesen und trotzdem hatte sie ihn mit geschleppt.
Sie waren zu Fuß zu der kleinen städtischen Bibliothek gegangen. Sie war nicht sehr weit von ihrem Hotel entfernt und es war ein überraschend angenehmer Morgen.
Ein klares Kontrastprogramm zu den verregneten, trüben, Forks so ähnlichen Tagen. Es war nur eine Idee gewesen, die sie in der letzten Nacht hatte, ihre Hoffnung darauf, tatsächlich etwas zu finden, war eher gering.
Die Bibliothek war in einem eher neuen Gebäude untergebracht.
Zwei große Flügeltüren führten ins Innere.
Direkt neben dem Eingang, bevor man überhaupt Fuß in die überdimensionale Halle voller Bücher setzten konnte, befand sich ein Tresen, nicht sehr groß, aber groß genug, dass ihr im ersten Moment die junge Frau dahinter nicht auffiel.
Erst als sie zum zweiten, dritten Mal zum Tresen schaute, entdeckte sie den roten Harrschopf dahinter.
Ohne länger zu warten ging sie auf den Tresen zu. “Entschuldigung?”
Die Frau schaute zu ihr auf, sie war wirklich jung.
Jo zweifelte nicht daran, dass sie noch nicht mal dreißig war, doch ihr Alter spielte keine Rolle, sollte keine Rolle spielen.
Alles was sie von ihr brauchte, war eine Information.
“Wie kann ich dir helfen?”
Joana biss sich auf die Lippe “Gibt es hier zufällig ein Zeitungsarchiv? Wenn möglich, das einer Regionalzeitung?”
Nickend stand die Frau auf. Sie war groß, aber nicht dürr, ihre Figur entsprach eher dem Normalbild und sie bewegte sich schnell, innerhalb weniger Sekunden war sie um den Tresen herum gegangen.
“Kommt mit!
Sie winkte Jo und Finn hinter sich her.
“Eine Gruppe von Studenten hat vor ein paar Jahren ein digitales Archiv angelegt, es ist ganz einfach zu bedienen, einfacher, als die meisten modernen Suchmaschinen.”
Sie führte die Beiden Regalreihe um Regalreihe durch die länglich gezogene Bibliothek.
“Der Sentinel aktualisiert die Datenbank seitdem jeden Tag. Über Suchbegriffe spukt das Ding alles aus, was es dazu findet. Hier!”
Sie deutete auf einen Tisch vor sich. Ein einfacher PC, nicht mehr. Kein riesiger Server, nichts, was nach einem Umfangreichen Archiv aussah.
“Er ist an. Ihr müsst nur wissen wonach ihr sucht.”
Finn warf Jo einen skeptischen Blick zu, den sie nur mit einem kurzen Grinsen bedachte, bevor sie sich wieder der Bibliothekarin zuwendete.
“Vielen Dank!”
“Kein Problem. Schreit, wenn ihr was braucht” Die Frau lächelte die beiden an und verschwand dann, kein bisschen langsamer, als sie gekommen waren, in die entgegengesetzte Richtung.
“Ok, verrätst du mir jetzt wonach wir suchen?”, fragte Finn, als sie schon auf dem Stuhl, vor dem kleinen Computer platzgenommen hatte.
Sie antwortete ihm nicht, sonder tippte schnell einige Begriffe in die
dafür vorgesehen Spalte ein.

Studenten. Vermisst. Tod. Mord

Finn schaute nicht schlecht, als nur wenige Sekunden später eine Liste mit zahlreichen Schlagzeilen aufgeführt wurde, jeweils mit einem Datum daneben.
Er beobachtete Jo, wie sie langsam ihre Augen darüber gleiten ließ.

Leiche einer der Vermissten gefunden. Dezember 2006
Student vermisst. Polizei bittet um Mithilfe. Januar 2007
Todesursache vermutlich Knickbruch durch Fremdeinwirkung. Januar 2007
Weitere Vermisstenmeldungen bekannt. Januar 2007
Polizei hat keine Spur. Januar 2007
Todesursache bestätigt. Identität geklärt. Januar 2007
Polizei bestreitet Zusammenhang zwischen Mordopfer und den Vermissten. Februar 2007
Polizei tappt weiter im Dunkeln Mai 2007
Polizei stellt Ermittlungen ein März 2008
Zweiter Jahres Tag des Verschwindens von vier Studenten - Eltern des gemordeten Studenten werden erwartet. Januar 2009
Mordfall 2007 - Autopsiebericht veröffentlicht Juli 2011


Der letzte Link war der, auf den sie gewartet hatte.
Noch, bevor der Cursor den Link berührte, war ihr klar, dass er die Antwort beinhalten würde.

Juneau.
Vier Jahre nach dem Mord an einem Studenten der University of Alaska Southeast hat die Gerichtsmedizin in Juneau mit Zustimmung der Eltern den Autopsiebericht veröffentlicht.
Bereits 2007 wurde bekannt, dass der zwanzigjährige Student an einem Knickbruch durch Fremdeinwirkung umgekommen war.
Nun wurden noch andere Details an die Öffentlichkeit getragen. In dem Bericht finden sich Informationen über weitere Verletzungen, die dem Opfer zugefügt worden sind. Mehrere Rippen, sein Arm und der Oberschenkelknochen waren gebrochen, heißt es.
Zusätzlich wies sein Körper Bissspuren auf, die eindeutig einem Menschen zuzuordnen sind. Anzahl, Form und Anordnung der Zahnabdrücke lassen keinen Zweifel daran zu.
Laut Polizeisprecher, war der Punkt, der bei den damaligen Ermittlungen im Zentrum der Aufmerksamkeit stand, ein anderer. Der Körper des Opfers war Blutleer. Am Fundort, der auch als Tatort in Frage gekommen ist, waren aber keine Blutspuren zu finden. Ein weiteres, der bis heute nicht gelösten Rätsel, gibt den Ermittlern eine nicht identifizierbare Flüssigkeit auf, die, die Pathologen an den Rändern der Bisswunde gefunden hatten.
Die Polizei von Alaska erhofft sich, trotz eingestellter Ermittlungen, durch die Veröffentlichung des Gerichtsmedizinischenbefundes weitere Hinweise auf das Verbrechen.

...Als ich mich zu Finn umdrehte war er bleich. Keine Farbe mehr im Gesicht. Er sah in diesem Bericht das gleiche wie ich. Es war eine Bestätigung.
Wir haben bis heute, zwei Wochen nach unserer Rückkehr nach Forks, nicht darüber gesprochen. Wir haben unsere Abmachung, an Vampire zu glauben, gebrochen. Er hat uns angst gemacht, dieser Bericht. Ich sah es ihm an, auf der ganzen langen Fahrt nach Hause. Ich bin mir sicher, dass wir vor verschiedenen Dingen Angst haben. Er vor euch und ich davor enttäuscht zu werden.
Finn hält mich nicht mehr für wahnsinnig, so viel zumindest hat er mir gesagt und trotzdem ist er auf Abstand gegangen. Er kann nicht damit umgehen und ich weiß nicht, wie ich es leichter für ihn machen kann. Ich muss selbst erst mal damit klarkommen. Damit das eine fixe Idee Realität geworden ist.
Obwohl ich mir jetzt eigentlich sicher bin, gibt es etwas in mir das immer noch nicht daran glaubt, was du bist, wenn du es denn bist. Ich habe so viele Fragen an dich und weiß nicht, ob sie jemals beantwortet werden.
Hast du die Studenten getötet? War es jemand anderes, um nicht zu sagen, etwas anderes? Was ist mit den vermissten Studenten passiert?
Seid ihr deshalb gegangen? Wo wart ihr all die Jahre? Warum bist du zurück gekommen? Wie oft? Weißt du von deinem Bruder? Von mir? Beobachtest du uns, wie du deinen Vater beobachtet hast? Warum sind die Cullens mit euch verschwunden? Wie geht es Edward? Dir? Den andern?
Alles was ich gefunden habe, herausgefunden habe, hat mich dichter an die Lösung herangebracht, aber ich bin nicht so weit gekommen, wie ich es insgeheim gehofft hatte. Wenn du lebst, wenn du ein Vampir bist, wenn du ein guter Vampir bist, wenn du diesen Brief jemals findest - Bitte, sag mir, was ich wissen will. Sag es mir, persönlich. Komm mich besuchen. Sprich mit mir. Räum alle Zweifel ein für alle Mal aus.
Wenn du nicht antwortest, werde ich vielleicht in einigen Jahrzehnten aufhören zu glauben, vielleicht werde ich es sogar vergessen, vielleicht. Eigentlich kenne ich mich selbst zu gut, um zu behaupten, dass ich es je vergessen könnte:
Dieser Brief ist Schwachsinn. Nutzlos. Unsinnig. Aber er ist meine letzte Chance endgültig hinter das Geheimnis zu kommen.
Lass mich nicht im Dunkeln tappen.

Sie überflog den Brief noch mal.
Zeile für Zeile. Wort für Wort.
Es war Schwachsinn, Wahnsinn. Und war tatsächlich alles, was ihr noch übrig blieb. Sie hatte nach jedem Halm gegriffen, aber keiner hatte ihr Halt gegeben.
Keiner hatte sie zu der einzigen ultimativen Antwort geführt.
Also, hatte sie ihre Reise notiert, jede Station, jede Vermutung, jede Schlussfolgerung und sie würde den Brief dorthin bringen, wo Bella ihn, sollte sie wirklich noch leben, noch existieren, irgendwann finden würde.
Sie saß an ihrem Schreibtisch, fahles Licht, das erste Licht des Morgens erhellte den Raum, übertönte das grelle Licht der Deckenlampe.
Sie hatte mitten in der Nacht begonnen zu schreiben und eigentlich hatte sie nicht damit gerechnet, dass es so lange dauern würde alles, wirklich alles, zu Papier zu bringen.
Ihre Eltern würden noch für ein paar Stunden schlafen. Immerhin war es ihr erster Urlaubstag, und damit die perfekte Zeit für sie selbst, um einen kleinen Ausflug zu machen.
Sie brauchte nicht lange dafür, sich umzuziehen, kurz ins Bad zu schleichen, die Zähne zu putzen und ihre Haare zu Kämmen.
Und noch weniger Zeit benötigte sie, um im Wohnzimmer einen kleinen weißen Umschlag aus einem der Schränke zu fischen und ihn mit fünf großen Druckbuchstaben zu versehen.
Bella.
Sie faltete die vier Blätter, die Vorder- und Rückseite, bis auf die letzte Zeile, gefüllt waren und ließ sie in dem Kuvert verschwinden. Das Kuvert wiederum verschwand in der Tasche ihrer braunen Regenjacke, die sie überzog, während sie aus dem Haus ging.Es war nicht so schwer, wie sie erwartet hatte, den Weg zur Villa ein zweites Mal zu finden.
Er hatte sich in ihr Gedächtnis gebrannt, jede Straße, jede Abzweigung.
Sie hatte eigentlich keinen sehr guten Orientierungssinn, daher überraschte es sie umso mehr, dass sie sich nicht einmal verfuhr.
Als sie die letzten Meter der überwucherten Auffahrt hinter sich ließ, schimmerte das Haus im Licht der aufgehenden Sonne rot vor ihr auf.
Erst jetzt bemerkte sie, dass keine Wolke am Himmel zu sehen war. Es war einer der wenigen, sonnigen Tage in Forks.
Sie hielt ihren Wagen an, dichter beim Haus, als sie in Finn gehalten hatten, als sie zum ersten Mal hier gewesen waren.
Eigentlich hatte sie sich noch gar keine Gedanken darüber gemacht, wo sie den Brief deponieren wollte, aber sehr viele Möglichkeiten hatte sie nicht.
Ohne Finn bestand ihre einzige Möglichkeit ins Haus zu gelangen darin, tatsächlich ein Fenster einzuschlagen, nur, dass ihr die Idee dieses Mal nicht so gut erschien, wie zu vor.
Sie ließ die Tür des Hondas offen stehen.
Sie hatte nicht vor lange zu bleiben, gerade lange genug, um langsam die letzten Meter zum Haus zurück zu legen.
Vor der Haustür, am oberen Treppenabsatz blieb sie stehen und schaute sich um. Ihre Auswahl an Möglichkeiten war mehr als nur stark begrenzt. Die einzige, die sie sah, war den Brief unter der Tür hindurch zu schieben.
Es war die reinste Millimeterarbeit. Zwischen Tür und Boden war kaum genug Platz. Sie brauchte mehrere Minuten, mit hin und her schieben und der Hilfe eines dünnen Astes, schaffte sie es dann doch den Brief vollständig verschwinden zu lassen.

Es geschah mehr aus Gewohnheit, als aus reinem Willen.
Es war eine der Gewohnheiten, die sich im Laufe der Jahre eingeschlichen hatten, nichts großes, nur die Tatsache, dass sie, wann immer sie alleine unterwegs war, am Ende ihrer Tour Finn einen Besuch abstattete.
Es war noch sehr Früh, aber er musste schon auf sein, da um neun seine Schicht im Laden anfing. Jetzt war es gerade acht, was auch bedeutete, dass er noch zu Hause sein musste.
Sie hielt ihren Wagen auf dem ihr angestammten Platz, etwa zehn Meter Luftlinie von der Haustür, der Newtons entfernt.
Evelyn öffnete ihr, noch bevor sie dazu gekommen war zu klingeln. Sie begrüßten sich und Evelyn erklärte ihr im selben, sie habe Jo von ihrem Schlafzimmerfenster aus ankommen gesehen, als sie Joanas überraschtes Gesicht bemerkt hatte.
“Finn ist noch oben”, fügte seine Mutter gleich darauf noch hinzu. Jo lächelte, nickte und war schon auf halbem Weg zur Treppe, als Evelyn die Tür wieder schloss.
Sie klopfte nicht an als sie Finns Zimmer erreichte, sondern stürmte einfach hinein, wie auch er es immer bei ihr tat.
Er saß auf der Kante seines Betts und rieb sich gerade die Augen, als der Knall, mit dem seine Zimmertür gegen die Wand prallte, ihn auffahren ließ.
Er war mehr als überrumpelt darüber sie mit einem Mal in seinem Zimmer stehen zu sehen, aber er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen.
“Ich war wieder beim Haus”, schoss es aus Jo heraus, bevor Finn überhaupt Zeit gehabt hatte ein T-Shirt überzuziehen.
Finn warf ihr einen leeren Blick zu. Sie hatte eigentlich mit etwas mehr Interesse gerechnet, aber anscheinend hatte sie sich geirrt, völlig geirrt. Noch nicht mal ein müdes Brummen, war ihm diese Information wert.
Statt ihr zu antworten erhob er sich von seiner Bettkante und ging nur in Boxershorts an ihr vorbei ins Bad.
Joana hatte keine andere Wahl, als seinen gerade erst verlassenen Platz auf der Bettkante einzunehmen und auf seine Rückkehr zu warten.
Als er dann wieder zurück kam, schaute er dezent an ihr vorbei. Sie war genervt, aber nicht genervt genug, um kampflos das Feld zu räumen. Für einen Augenblick beobachtete sie ihn schweigend, bevor sie wieder anfing zu reden.
“Ich habe ihr einen Brief geschrieben. Ich glaube, ich hoffe eigentlich mehr, dass sie immer noch her kommt. Wenn es so ist findet sie ihn.”
Finn, inzwischen in Jeans und T-Shirt, schwieg immer noch.
“Finn?” Sie hakte nach. Er reagierte nicht “Finn?”
Mit einem Mal fuhr er herum und funkelte sie an.
Mit allem hatte sie gerechnet, aber nicht mit der Wut, die in seiner Stimme mitschwang, während er sie anschrie.
“Wie deutlich muss ich es machen, damit du es verstehst? Ich will davon nichts mehr hören! Nie wieder! Sitka liegt hinter uns und damit ist die Sache erledigt!”
Sie starrte ihn an. Er atmete tief durch, versuchte sich zusammenzureißen.
“Du gehst jetzt besser.”
~~~~~

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#45

hey..

Jo schreibt also einen Brief an Bella...interessant, aber ergibt im Moment noch wenig Sinn.Wink Sie hat ja bislang keine Adresse oder so.. Aber ich denke das wird sich noch klären.

Ich finde es so komisch die Schlagzeilen zu lesen und dann das Jahr 2007 oder 2008 acht daneben zu sehen.^^ Für mich ist es immer irgendwie so, als ob Jo in unserer Zeit leben würde und nach Jahrzehnte voraus.. Naja und solche Jahreszahlen schocken mich dann immer wieder..Wink Dort ist es schon so lange her und bei uns ist es JETZT..Wink Aber ist ja bloß ne Geschichte..^^

Wir, diejenigen die wissen warum die Körper blutleer waren, schockt es ja nicht besonders. Es bestätigt eigentlich nur meine Theorie, dass Bella als Jungvampir "etwas undiszipliniert" war..:pfeif:
Komisch, dass sie die Leichen nicht verbrannt hat..

Also, ich freu mich jedenfalls auf den nächsten Teil!Smile

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#46

Das Kapitel war irgendwie zu Ereignislos (obwohl eigentlich viel passiert ist, schwer zu beschreiben), zu kurz würd ich irgendwie nicht sagen, aber etwas fehlte diesmal.. naja vielleicht beeinträchtigt meine doofe Erkältung meine Lust aufs lesen..

Ich bin wie immer gespannt wie es weiter geht..
LG Ace


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#47

Ja, alles wirklich ganz toll.
Ein wahrer Bestseller.
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#48

hey!

ich hab vor kurzen deine ff entdeckt und war seitdem stiller leser O:-)
aber ich dachte mir, dass ich es immer gehasst habe, wenn bei meiner ff stille leser waren und deshalb schreib ich dir hier jetzt mal was Wink

ich find feine ff echt gut und auch das thema und wie du es umsetzt super! du beschreibst nicht zu viele details - genau richtig Wink auch die handlung find ich bisher grandios (twilight-ig halt Big Grin)
bin gespannt, wie es weiter geht und wann jo und finn genauere spuren finden Wink

lg mimi
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#49

Da diese Woche kein neuer Teil kommt, antworte ich schonmal auf euer FB.

alexis1002 schrieb:hey..
Jo schreibt also einen Brief an Bella...interessant, aber ergibt im Moment noch wenig Sinn.Wink Sie hat ja bislang keine Adresse oder so.. Aber ich denke das wird sich noch klären.

Für mich ist es immer irgendwie so, als ob Jo in unserer Zeit leben würde und nach Jahrzehnte voraus.. Naja und solche Jahreszahlen schocken mich dann immer wieder..^^

Komisch, dass sie die Leichen nicht verbrannt hat..

Das ist mir auch aufgefallen. Diesen Teil hätte ich vllt. direkt komplett posten sollen, damit er Sinn macht. Andererseits so ist es dann doch etwas spannender Wink
Deswegen sind die Jahreszahlen immer mal wieder drin, damit man daran denkt, dass Jo uns zeitlich vorraus ist.
Wirklich komisch^^ aber durchaus durchdacht Wink
Vielen Dank!

ace-19 schrieb:Das Kapitel war irgendwie zu Ereignislos (obwohl eigentlich viel passiert ist, schwer zu beschreiben), zu kurz würd ich irgendwie nicht sagen, aber etwas fehlte diesmal.. naja vielleicht beeinträchtigt meine doofe Erkältung meine Lust aufs lesen..

Ich bin wie immer gespannt wie es weiter geht..
LG Ace
Ich glaube, ich weiß was du meinst - der AHA Moment fehlt. Ich denke mal Part II von diesem Kapitel wird den nachliefern.
Danke für dein FB!

~Mimi~ schrieb:hey!

ich hab vor kurzen deine ff entdeckt und war seitdem stiller leser O:-)
aber ich dachte mir, dass ich es immer gehasst habe, wenn bei meiner ff stille leser waren und deshalb schreib ich dir hier jetzt mal was Wink

ich find feine ff echt gut und auch das thema und wie du es umsetzt super! du beschreibst nicht zu viele details - genau richtig Wink auch die handlung find ich bisher grandios (twilight-ig halt Big Grin)
bin gespannt, wie es weiter geht und wann jo und finn genauere spuren finden Wink

lg mimi
Da du normalerweise stiller Leser bist, freut mich dein FB umso mehr Big Grin
Dann hoffe ich mal, dass die Handlung auch weiterhin nach deinem Geschmack ist. Vielen lieben Dank für das FB!

some people were concerned about whether the Winchesters survived
and everybody was concerned about whether the car survived [Eric Kripke]
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#50

Hallo ich muss eins sagen ich bin seit gestern Twilight Fan und ich liebe diese FF jetzt scvhon ^^

Mach schnell weiter

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Signatur und Avatar von r.eg.02
Mein Rory und Logan Video : http://www.myvideo.de/watch/3889493/Rory_Logan
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