#41

Big Grin Also erstmal zu dem Video, ich würde die FF gerne lesen, wäre mal was anderes, Jess der Boss von Rory! Big Grin

Die Teile waren wieder der Hammer, die Kinder von Lorelai und Rory sind echt der Hammer!! Wink Weiter so, ich bin gespannt, was du dir noch alles einfallen lässt!

Liebe Grüße Sindy Big Grin
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#42

Da sind ja schon wieder einige Jahre vergangen!
Luke und Lorelai ergänzen sich prima als Eltern. Lorelai mit ihrer etwas unkonventionellen Art und Luke übervorsichtig und ein bisschen strenger...
Und bei Rory und Jess scheint es genau umgekehrt zu sein! Aber das passt, Rory war ja schon immer vernünftiger als Lorelai!
Ich bin mal wieder sehr zufrieden mit dem Teil Big Grin!!!

LG, Sandra

PS: Ich hab's zwar schon in dem Video-Thread gepostet, mach's aber gerne nochmal... Das Video macht Lust auf mehr, würd die FF gerne lesen und geb dir natürlich dann auch wieder FB, ist doch klar Wink!

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#43

Ich hab jetzt grade zwar nicht so viel zeit doch als ich dein neuen Teil gesehen hab musste ich ihn einfach lesen und wieder einmal sagen das ich ihn klasse finde.
Jess ist ein richtig cooler Daddy und Rory versucht alles richtig zu machen was ich super süß finde.
Lore ist auch einfach coolBig Grin

Zum Video, wie ich schon im Tread geschrieben habe find ich es super und wie meine Mitleser es schon sagten ich würde liebend gerne die FF dazu lesenSmile

Weiter so und liebe grüße

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You´ll always be my bella
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#44

Deine FF ist super. Mach weiter so.

GGLG

mybom

Bye

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Vielen Dank r.eg.02 <3 für das wunderschöne Set.

Stolzes Mitglied im Rory and Logan Club
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#45

Story-Infos/Disclaimer siehe 1. Beitrag.

A/N:
Big Grin Big Grin Big Grin Big Grin Big Grin Big Grin Big Grin Big Grin

Das ist alles, was ich heute sagen kann. Denn: Ihr seid so lieb. Ich freu mich so und werd - nachdem ich Moments abgeschlossen habe - zu beginnen, die Video-FF zu posten. Hoffe nur, dass sie bis dahin zumindest schon etwas fortgeschritten ist (noch lungere ich in den Anfängen herum) Und natürlich irgendwann dann auch mal meine anderen Geschichten, weil ich ja auch gerne wissen will, was ihr zu denen sagt. Smile

Doch zuerst einmal, vielen vielen vielen vielen vielen Dank an meine Kommentarschreiber vom letzten Teil:

Sindy85, HollowStar, Mariano Girl und mybom

Ihr seid die Sahne auf der Schokotorte! :herz:

Zum Kapitel: Die Jahre fliegen nur so dahin. *g*
Ich mag die Stelle mit Adrians Telefonat, ihr werdet noch sehen, was ich meine. Im Grunde sind in den wenigen Zeilen, die es heute gibt ziemlich viele Informationen enthalten.

Wie üblich kann ich euch jetzt nur noch viel Spaß wünschen und euch daran erinnern: Feedback ist Liebe! Big Grin

xoxo,
Tina

~*~*~*~*~


Moments
Sind es nicht einzelne Momente, die ein Leben erst lebenswert machen?


10. Kapitel - Welcome back, Champ!

Er ließ die Tasche auf den Boden sinken und warf die Jacke darauf. Das Haus roch immer noch so, wie er es in Erinnerung hatte. Kaum zu glauben, dass es über ein halbes Jahr her war, seit er das letzte Mal „zuhause" war.

Er seufzte einmal und sah sich um. Wirklich, es hatte sich nichts verändert. Stars Hollow würde sich niemals verändern.

In diesem Moment raste ein etwa 14-jähriges Mädchen um die Ecke, direkt auf ihn zu.

„Adrian!", rief sie dabei aufgeregt und breitete die Arme aus. Der junge Mann fing sie ohne große Mühen auf.

„Lexy! Nicht!", hörte er im selben Moment die Stimme seiner Mutter.

„Nenn mich nicht Lexy, Gran! Du weißt, das mag ich nicht!", gab das Mädchen zurück und schlang die Arme um den Hals ihres Onkels.

„Hi, Mom! Hi, Dad! Hi, sämtliche anderen Bewohner von Stars Hollow!", grinste der junge Mann und stellte gleichzeitig seine Nichte wieder zurück auf den Boden.

„Ich wusste, dass es nicht funktioniert", ertönte gleich darauf die amüsierte Stimme von Jess an Adrians Ohr.

„Natürlich! Du bist ja allwissend!", gab Lorelai sarkastisch zurück.

„Nein. Aber ich weiß, wie meine Tochter reagiert, wenn es um Adrian geht. Außerdem ist Adrian kein Blödmann!", antwortete ihr Schwiegersohn und der junge Mann konnte das verschmitzte Grinsen und das Schulterzucken von Jess regelrecht vor sich sehen, auch wenn er noch im Vorhaus stand und sich die restlichen Personen im Wohnzimmer befanden.

Als er den Raum endlich vollständig betrat sah er das Ausmaß, welches die Feier gedachte anzunehmen.

~*~*~*~*~

„Na, kleiner Bruder? Wie findest du das College?", grinste Rory und setzte sich neben Adrian auf die Verandastufen. Im Inneren tobte noch immer die Party. In der einen Hand hielt sie eine Flasche Bier und in der anderen eine große Tasse Kaffee. Adrian hielt sie die Flasche hin.

Das erste, was der junge Mann tat – sogar, bevor er antwortete – er trank einen großen Schluck davon. Danach schloss er für einige Momente die Augen und atmete tief durch, bevor er sich seiner älteren Schwester zuwandte und sie anlächelte.

„Sagen wir so: Football, Kurse, Vorlesungen und Prüfungen unter einen Hut zu bekommen ist gar nicht so einfach. Aber mir gefällt, was ich tue und ich bin zufrieden damit. Und das ist alles, was für mich im Moment zählt", grinste er und setzte die Flasche ein weiteres Mal an.

„Und wie geht es Davie? Schade, dass er nicht mitkommen konnte. Sookie hat sich so darauf gefreut", setzte Rory fort. Adrian nickte und erklärte, dass die Termine für Davies letzte Prüfungen einfach blöd gefallen waren. Danach wandte er seinen Blick gespannt auf sie: „Na, große Schwester? Wie findest du das Familienleben? Immer noch Harmonie pur?"

Rory stieß ihn mit der Schulter an, lächelte aber. Danach erklärte sie, dass Jess und Joshua sich seit einigen Tagen anschwiegen, da der Sohn in der Schule eine Schlägerei begonnen hatte und der Vater davon gar nicht begeistert war. Sie selber hatte inzwischen mit dieser Geschichte abgeschlossen.

Danach schwiegen sie wieder und saßen einfach so da, Rory ihren Kaffee in der Hand, Adrian seine Flasche Bier. Schließlich legte er den Arm um ihre Schulter und sie legte den Kopf an seine Schulter.

„Es ist schön wieder einmal zuhause zu sein", erklärte er daraufhin grinsend. Die Frau konnte dazu nur nicken.

~*~*~*~*~

Es war weit über Mitternacht als die Party endlich ein Ende fand.

Auch wenn er sich über diesen herzlichen Empfang gefreut hatte – er war erschöpft vom Footballtraining, welches er am selben Tag gehabt hatte. Zudem hatte ihn die Autofahrt hierher nach Stars Hollow auch ziemlich geschlaucht. Er freute sich eigentlich nur mehr aufs Bett. Doch vorher musste er noch etwas erledigen.

Es klingelte zwölf Mal bevor endlich jemand abhob.

„Du bist des Todes!", erklang der verschlafene Gruß am anderen Ende des Hörers.

„Hey, Beautiful", lachte er. Gleichzeitig hörte er, wie sich die Stimmung der Person am anderen Ende der Leitung deutlich hob.

„Adrian!", rief sie aufgeregt, setzte aber gleich fort, „Das Bett ist ziemlich leer ohne dich. Außerdem sind meine Füße eiskalt weil du nicht da bist."

Er lachte nochmals. Es war genau diese Art von Humor gewesen, welche ihn von Anfang an auf Hope aufmerksam gemacht hatte. Und ihre Tollpatschigkeit.

Als er sie kennen lernte war sie ihn im Flur umgerannt als er auf dem Weg zu einem seiner Management-Kurse war. Bei ihrer zweiten Begegnung hatte sie ihren Kaffee quer über seinem Hemd verteilt. Das dritte Mal war sie auf einem Stück Seife im Waschsalon ausgerutscht und hatte seine Haare mit Weichspüler behandelt. Danach hatte er sie gefragt, ob sie mit ihm ins Kino gehen wolle.

Inzwischen waren sie seit mehr als fünf Monaten ein Paar. Im Grunde konnte man sagen, dass sie zusammen lebten, obwohl jeder von beiden noch seine eigene Studentenbude besaß. Er hatte ihre Familie schon kennen gelernt.

Seine Familie hatte keine Ahnung davon. Ein Mitgrund, warum er beschlossen hatte vorerst alleine nachhause zu fahren. Er wollte es seiner Familie erzählen und Hope sollte am nächsten Tag nachkommen.

„Wann kommst du morgen?", wollte er schließlich erfahren.

„Gegen Mittag hin", erklärte sie. Danach wechselten sie noch einige Worte miteinander und wünschten sich schließlich eine Gute Nacht.

Es blieb ihm fast das Herz stehen als er – nachdem er sich verabschiedet und aufgelegt hatte – eine Stimme vernahm.

„Uh!", quietsche Lorelai vergnügt, „Ich freu mich ja so sie endlich kennen zu lernen."

~*~*~*~*~

Rory kämmte sich gerade ihre Haare. Es wurde Zeit, dass sie zum Frisör ging. Schön langsam wurden sie zu lang.

Die Party hatte vor gut einer Stunde ihr Ende gefunden. Es war wirklich schön gewesen wieder einmal alle Einwohner von Stars Hollow zu treffen. Sookie und Jackson. Miss Patty. Kirk und Lulu. Babette mit Morrey. Gipsy. Andrew. Bootsey. Sogar Taylor hatte für eine Weile vorbei gesehen, weil er den „heimkehrenden Stolz der Stadt" begrüßen wollte.

Die Tür zum Gästezimmer im Hause Danes öffnete sich und Jess kam vom Bad zurück. Er wandte sich dem Bett zu, nahm seine Armbanduhr vom Handgelenk, legte diese auf den Nachttisch und machte es sich dann unter den Decken bequem.

„Könntest du mir bitte einen Gefallen tun?", durchbrach Rory die Stille als sie sich vom Sessel am Kommodentisch erhob und ebenfalls zum Bett ging.

„Nur, wenn es nichts mit deinen Großeltern zu tun hat", stimmte er zu und streckte dabei seinen Arm aus, damit sie sich an seine Schulter legen konnte – was sie auch sogleich tat.

„Ich schwöre, es hat nichts mit Emily und Richard zu tun", lachte sie und hob wie zum Beweis zwei Finger in die Höhe. Jess nickte nur und gab ihr somit zu verstehen, dass sie ihm mitteilte, um was es sich bei dem Gefallen nun handelte.

Rory seufzte und legten den soeben noch erhobenen Arm wieder um Jess' Taille, bevor sich meinte: „Sprich doch bitte endlich wieder mir Josh, ja? Er hat einen Fehler gemacht. Jeder macht das Mal", sie lächelte leicht, „Darf ich dich an Chuck Presby, den du damals am Tag des Bracebridge Dinners verprügelt hast, erinnern? Und nicht nur das! Dean hat eingegriffen und dann wolltest du ihn auch noch schlagen."

„Kein Vergleich, Rory", murmelte er bereits im Halbschlaf zurück, „Dean wollte ich nur verprügeln, weil er noch dein Freund war."

„Und Chuck?", bohrte sie grinsend weiter.

„Weil er ein Arschloch war", gab er zu.

„Siehst du? Sprich bitte wieder mit Josh. Tu es für mich. Ich finde es furchtbar, wenn ihr beide nicht miteinander redet", seufzte sie ein weiteres Mal.

Auch Jess entfuhr ein Seufzer. Danach drückte er ihr einen Kuss auf die Stirn und gab murmelnd nach.

Rory war zufrieden, kuschelte sich engern an ihn und wünschte ihm eine Gute Nacht. Wenige Minuten später war sie eingeschlafen.

~*~*~*~*~

Hope war wundervoll. Sie bestand sogar Alexis' beinhartes Frage-und-Antwort-Spiel, welches diese bis jetzt noch bei jeder von Adrians Freundinnen durchgeführt hatte. Denn Adrian war Alexis' Liebling. Und von ihr wurde niemand akzeptiert, der nicht ihr Frage-und-Antwort-Spiel mit Bravour bestand.

Gerade stand die junge Frau zusammen mit Luke und Lorelai in der Küche und unterhielt sich mit ihnen. Obwohl sie inzwischen bemerkt hatte, dass diese Familie zu den liebenswürdigsten gehörte, welche sie jemals getroffen hatte – obwohl sie alle miteinander etwas verrückt waren – war sie immer noch furchtbar nervös und hatte Angst, sie könnte einen schlechten Eindruck machen.

„Das ist der beste Kaffee, den ich in meinem ganzen Leben getrunken habe", gab sie in diesem Moment von sich und nahm gleichzeitig einen Schluck.

Lorelai quietschte vergnügt los, hing sich an Lukes Arm und hüpfte leicht auf und ab.

„Ich liebe sie!", rief sie wie ein kleines Kind, bevor sie sich an die junge Frau vor sich wandte, „Willst du Adrian heiraten?"

Hope lachte leicht und bemerkte deshalb nicht, dass Adrian zusammen mit seiner älteren Schwester, seinem Schwager und deren Sohn die Küche betreten hatte.

Als er sie daher ansprach, erschrak sie dermaßen, dass sie sich so schwungvoll umdrehte, dass der restliche Kaffee in ihrer Tasse sich in hohem Bogen über Lorelai, Luke und sie selber verteilte.

Rory prustete los, auch Lorelai konnte sich ein Kichern nicht verkneifen und Luke studierte konzentriert den braunen Kaffeefleck auf seinem frischen Flanellhemd.

„Oh, dass tut mir schrecklich Leid. Ich … also … bitte entschuldigen Sie. Das ist mir furchtbar peinlich. Also … ich … oh, Gott!", stammelte Hope mit hochrotem Gesicht, bevor sie sich mit der Hand über die Augen schlug und den Kopf zu schütteln begann.

„Josh. Hol den Dreien doch bitte ein Handtuch", wandte Jess nun das erste Mal seit Tagen das Wort an seinen Sohn. Der 15-Jährige war dermaßen überrascht, dass er im ersten Moment ganz übersah, was er eigentlich tun sollte.

„Josh! Willst du hier Wurzeln schlagen? Ein paar Handtücher, bitte", wiederholte Jess seine bereits vor wenigen Augenblicken schon einmal ausgesprochene Bitte.

„Sofort, Dad!", rief der Junge fröhlich und sprintete in Richtung Badezimmer davon.

Rory lächelte leicht und sah auf ihren Mann neben sich. Gleichzeitig legte sie ihre Hand in seine und drückte diese. Als Antwort erwiderte er ihren Druck.

Als nach wenigen Minuten Joshua mit den Handtüchern zurückgekehrt war und sich die bekleckerten Personen wieder etwas frisch gemacht hatten, legte Lorelai schließlich den Arm um die ziemlich aufgelöste Hope und grinste sie an. Dazu meinte sie: „Ich kann nur eines sagen: Du hast uns mit Kaffee getauft. Willkommen in der Familie, Hope."

TBC

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~ Love never ends. ~
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#46

Fand den Teil sehr lustig!
Zitat:„Du bist des Todes!",
Das fand ich gut, Hope ist mir schon sehr sympathisch!
Und war ja klar, dass es Lorelai gefällt, wenn sie mit Kaffee getauft wird! Big Grin

Aber 2 Sachen wundern mich ein bisschen...
1. Leben Emily und Richard eigentlich noch? Es wird zwar ab und zu noch über sie gesprochen, aber die Jüngsten dürften sie in deiner FF auch nicht mehr sein (schätze mal, so um die 80?).
2. Wo hat sich denn Lorelai's zweite Tochter Christina in diesem Teil versteckt? Hat es sie gar nicht interessiert, dass ihr Bruder wieder zuhause ist?

Bin sehr gespannt, wie's weitergeht. Die Zeitsprünge waren ja zuletzt ziemlich groß... Mal sehen, ob Hope sich als Adrian's Freundin bewährt!

Mach so weiter!
Ganz liebe Grüße
Sandra

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#47

Ohh klasse, klasseBig Grin
Wow die sind ja wirklich einen großen Batzen älter geworden allemann.
Adrian geht schon aufs College und hat eine Freundin die ja zum knuschen istSmile Das mit der Tollpatschigkeit kenn ich auch sehr gut, also konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizierenSmile
Joshua hat sich also geprügelt und Jess ist sauer deswergen...Jess??
Der junge Mann der sich als Teenager dauernt geprügelt hat, haha er hat sich ja sehr verändert zum guten natürlichSmile aber schön wie er wieder ein Schritt auf Joshua zu istSmile
Zitat:Du hast uns mit Kaffee getauft. Willkommen in der Familie, Hope."
Hehe das war wohl das beste was sie jemals hätte tun können, sie ist schon fast eine GilmoreBig Grin Na ich hoffe doch das die Beziehung ein wenig hältSmile

Super Teil, mach weiter so
Liebe Grüße

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You´ll always be my bella
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#48

*lol* Deine FF ist der Wahnsinn. Mach weiter so. Ich liebe sie.

GGLG

mybom

Bye

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Vielen Dank r.eg.02 <3 für das wunderschöne Set.

Stolzes Mitglied im Rory and Logan Club
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#49

Big Grin Hope ist ja echt zauberhaft! Find ich richtig klasse! Big Grin

Der Teil war wieder klasse!! Wink Ich hoffe es geht weiter so, denn ich liebe diese Geschichte!! Big Grin

Liebe Grüße Sindy Big Grin
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#50

Story-Infos/Disclaimer siehe 1. Beitrag.

A/N:
Herzlichen Dank, ihr Lieben! :herz:

Und hier die wahren Helden der Geschichte:

HollowStar, Mariano Girl, mybom und Sindy85

Ihr seid ZUCKERSÜSS!!! Big Grin

Und bevor ich es vergesse:

@ HollowStar: Ja, Emily und Richard leben beide noch. Du hast auch Recht, sie waren im 10. Kapitel beide knapp unter 80 (Emily ist ca. 77,5 und Richard ca. 79 - zumindest hab ich mir das damals so ausgerechnet. *g*). Und wegen Christina: Du hast Recht, sie hatte dieses Mal keine Rolle. Leider ist es manchmal sehr schwer, dass man wirklich alle einbaut, aber sei versichert, dass auch sie sich über das Wiedersehen mit ihren Bruder sehr gefreut hat. Smile

Zum Kapitel:
Ich mag dieses Kapitel. Zwar ist es nur auf einen Teil der Familie konzentriert, aber so fand ich es richtig. Tja, ich weiß auch nicht, aber ich mag dieses Kapitel einfach. Es hat so viel Spaß gemacht es zu schreiben. Und ich hoffe natürlich, dass es euch auch gefällt.

Genug. Altbewährtes zum Schluss: Feedback ist Liebe! Wink

xoxo,
Tina

~*~*~*~*~


Moments
Sind es nicht einzelne Momente, die ein Leben erst lebenswert machen?


11. Kapitel - Daddys Prinzessin
„Du benimmst dich."

„Ja."

„Und du wirst ihn höflich behandeln."

„Jawohl."

„Und du wirst weder versuchen ihn zu beleidigen, noch ihn mit deinem Sarkasmus völlig aus dem Konzept zu bringen, geschweige denn ihn zu schlagen."

„Rory", überdrehte er die Augen, „Ich habe dir inzwischen tausend Mal versprochen, dass ich mich von meiner besten Seite zeigen werde."

Die Frau seufzte, widmete sich wieder dem Falten der Servietten und meinte selbst in sarkastischem Ton: „Genau das befürchte ich ja."

~*~*~*~*~

Siebzehn war ein schönes Alter, fand Alexis. Siebzehn war das perfekte Alter. Auch wenn das bevorstehende Treffen mit ihren Eltern kein Zuckerschlecken werden würde. Oder besser gesagt: Das bevorstehende Treffen mit ihrem Vater würde kein Zuckerschlecken werden. Bei ihrer Mutter machte sie sich wenig bis gar keine Sorgen, dass irgendetwas schief gehen konnte.

Doch Jess war heikel. Immer schon gewesen, wenn es um seine Prinzessin ging.

Und Alexis wusste, dass die Tatsache, dass sie Keanu Furgison – ihren Freund – mit zum Essen bringen würde, für Jess mit Abstand die heikelste Situation darstellte, die es geben konnte.

Im Stillen hoffte Alexis einfach auf den Rest ihrer Familie. Sie hoffte darauf, dass ihre Mutter ihren Vater so weit gebracht hatte, dass dieser sich benehmen würde. Sie hoffte darauf, dass Joshua sein Versprechen einhielt und ihr etwas unter die Arme griff.

Aber am meisten hoffte sie, dass Keanu nicht zu nervös war und sich durch irgendeine, ihm unbewusste Feststellung in Teufels Küche brächte.

~*~*~*~*~

Es war kurz vor sechs und im Esszimmer war der Tisch gedeckt. Rory sah mit einem breiten Lächeln auf ihr Werk.

„Du hast den Tisch gedeckt als würde der Dalai Lama höchstpersönlich zum Essen kommen. Alexis bringt nur ihren Freund mit nachhause. Hot Dog mit Kartoffelsalat hätte wirklich gereicht", schüttelte Jess den Kopf über seine Frau und betrachtete den festlich gedeckten Tisch vor sich.

Rory antwortete ihm nicht sondern warf ihm nur einen vernichtenden Blick zu.

Im Moment darauf hörten sie, wie der Schlüssel ins Schloss gesteckt wurde und sich danach die Haustür öffnete.

„Mom? Dad? Wir sind da!", hörten sie gleich darauf die Stimme ihrer Tochter durch das Haus rufen.

„Showtime!", grinste Jess und folgte dann seiner Frau, welche schon in Richtung Vorhaus davon gerauscht war.

~*~*~*~*~

Joshua kam verspätet zum Essen da er beim Schwimmtraining aufgehalten worden war. Außerdem hatte er Cassandra noch von zuhause abholen müssen, da deren Wagen nicht anspringen wollte.

Als die beiden das Esszimmer betraten wusste der junge Mann - als sein Blick zuerst auf seinen Vater und danach auf seine kleine Schwester fiel - sofort, was hier los war.

Kurze Zeit nachdem die beiden Platz genommen hatten erhob sich Rory aus ihrem Stuhl.

„Kann ich Ihnen behilflich sein, Mrs. M?", versuchte Cassandra im Moment darauf zu erfahren. Doch Rory winkte dankend lächelnd ab. Stattdessen erklärte sie mit ruhiger, aber sehr bestimmter Stimme: „Jess, hilf mir bitte schnell mal in der Küche."

Danach rauschte sie davon. Ohne auf die Antwort ihres Mannes zu warten. Mit einem aufgesetzten Lächeln erhob er sich ebenfalls vom Tisch und folgte Rory in die Küche.

Als die beiden verschwunden waren, stütze Alexis den Kopf in ihre Hände und schüttelte diesen leicht.

„So schlimm kann es doch nicht sein", versuchte Joshua seine kleine Schwester aufzuheitern.

„Dad benimmt sich unmöglich!", warf sie wütend ein und funkelte zornig in Richtung Küche.

„Du kennst doch Dad."

„Eben! Er benimmt sich unmöglich!"

„Also, wirklich. Ich glaube, du übertreibst hier ein bisschen, Lex."

Die Jüngere warf ihrem Bruder einen Blick zu, der schon alles sagte, jedoch erklärte sie dazu noch: „Er hat mit der Alkohol-Drogen-Schlägerei-Geschichte angefangen."

Joshua kapierte. Und auch Cassandra schaltete sofort, hatte doch auch sie damals bei ihrem ersten Treffen mit Mr. M die Alkohol-Drogen-Schlägerei-Geschichte gehört. Jedoch war damals die Geschichte für Joshua selbst bestimmt gewesen.

„Josh! Cassy! Bitte! Helft uns!", flehte Alexis im Moment darauf und sah ihren Bruder und dessen Freundin bettelnd an. Diesem entfuhr ein Seufzer, doch dazu nickte er, konnte er doch seiner kleinen Schwester noch nie etwas abschlagen.

~*~*~*~*~

„Du benimmst dich unmöglich!", zischte Rory ihm wütend zu, damit Alexis, Keanu, Joshua und Cassandra nichts davon mitbekamen.

„Er ist ein Vollidiot!", gab er zischend zurück und nahm die Dose Coke entgegen, die sie ihm entgegen hielt.

„Aber deshalb brauchst du dich nicht wie ein pubertierender Schuljunge aufzuführen, Jess! Außerdem finde ich ihn wirklich nett und man sieht, dass ihm wirklich etwas an Lex liegt. Also benimm dich endlich wie ein Erwachsener!", schimpfte sie weiter und warf die Kühlschranktür zu.

„Du meine Güte! Rory! Er hat geglaubt Hemingway wäre eine englische Zigarrenmarke!", konterte Jess und sah seine Frau ungläubig an.

„Das ist noch lange kein Grund mit dieser dämlichen Alkohol-Drogen-Schlägerei-Geschichte anzufangen! Er war den ganzen Abend über höflich, nett und sehr zuvorkommend."

„Diese Geschichte ist nicht dämlich! Das ist nur ein kleiner Hinweis für Mr. ‚Ich-bin-so-toll-und-will-deine-Tochter-flachlegen', damit er weiß, was ihm blüht, wenn derartiges mit Alexis passiert! Darauf kann er sich verlassen!" Damit verschränkte er die Arme vor der Brust und nickte einmal.

„Und ich habe hier jetzt einen Hinweis für Mr. ‚Ich-werde-die-heutige-Nacht-auf-der-Wohnzimmercouch-verbringen-wenn-ich-mich-nicht-bald-benehme': Noch eine einzige sarkastische Bemerkung oder ein einziger versteckter Seitenhieb gegen Keanu und ich mache meine Drohung wahr. Darauf kannst du dich verlassen!" Und mit diesen Worten rauschte sie – fünf Dosen Coke in der Hand – zurück ins Esszimmer.

Jess überdrehte einmal die Augen, nahm dann seine eigene Dose und folgte ihr.

~*~*~*~*~

Um drei Uhr nachts war er immer noch nicht eingeschlafen. Die Wohnzimmercouch war aber auch wirklich nicht die bequemste Schlafmöglichkeit.

Typisch. Rory hatte überreagiert. Er hatte doch gar nichts schlimmes gesagt. Er hatte nur nach dem Essen beiläufig bemerkt, dass er jetzt noch in sein Arbeitszimmer gehen und sich dort eine gute, englische „Hemingway"-Zigarre gönnen würde. Woraufhin Rory ihm einen tödlichen Blick zugeworfen und Alexis endgültig ihren letzten Nerv verloren hatte.

Jetzt lag er hier auf der Wohnzimmercouch und dachte über einige Dinge nach. Wann war es eigentlich passiert, dass sein kleines Mädchen nicht mehr sein kleines Mädchen sein wollte?

Es war das Geräusch von Schritten auf der Treppe, welche ihn aus diesen Gedanken sofort wieder hervorlockte.

Jess erhob sich und ging in die Küche, wo die Schritte verhallt waren.

Das Licht des geöffneten Kühlschranks bemerkte er schon an der Küchentür.

„Kannst du nicht schlafen?", erschreckte er die Person, die sich in die tiefen Tiefen des Nahrungsmittelreservoirs vergraben hatte. Als diese bemerkte, wer die Person war, die sie erschreckt hatte, wandte sie sich mit einem Achselzucken wieder ab.

„Ich habe Hunger bekommen. Keine Ahnung warum, aber vorhin beim Abendessen ist mir irgendwie der Appetit vergangen", gab Alexis spitz zurück bevor sie einen Teller mit einem großen Stück Schokotorte hervorholte. Mit diesem ging sie zur Kücheninsel und ließ sich auf einen Barhocker sinken. Dann begann sie die Schokotorte zu genießen.

„Du kannst dich ruhig wieder schlafen legen. Wie du siehst bin ich kein Einbrecher", erklärte sie daraufhin ohne ihn eines Blickes zu würdigen.

„Deine Mutter hat mich auf die Wohnzimmercouch verbannt", gab er Schulter zuckend zurück und setzte sich auf den Barhocker neben seine Tochter.

„Das hast du nach diesem Abendessen auch wirklich verdient", merkte die junge Frau zufrieden an und aß genüsslich ihr nächstes Stück Torte.

„Hey! Es ist eben nicht einfach mit ansehen zu müssen, wenn seine kleine Prinzessin plötzlich erwachsen wird", verteidigte Jess sich. Und Alexis hielt inne.

„Dad …"

„Ich will dich doch nur beschützen, Lex."

„Aber ich pass schon auf mich auf, Dad. Und ich will auch meine eigenen Erfahrungen sammeln. Das musst du verstehen", gab sie ihm jetzt in sanftem Ton zu verstehen.

„Aber du musst auch verstehen, dass es nicht einfach ist. Schließlich kann ich es nicht einfach so abstellen mir Sorgen zu machen. Du bist doch erst siebzehn."

Alexis lächelte: „Und darf ich dich darauf aufmerksam machen, dass du mit siebzehn bereits gewusst hast, dass Mom und du füreinander bestimmt seid? Das soll nicht heißen, dass es bei mir auch so ist, Daddy, aber es würde mich freuen, wenn du dich in Zukunft etwas bemühen könntest Keanu zu akzeptieren. Er ist nun Mal mein Freund. Ob es dir passt oder nicht."

Der Mann konnte nicht anders, nickte und senkte den Blick. Alexis konnte darüber nur lächeln. Doch sie spürte auch, dass sie ihm noch etwas sagen musste.

„Dad?"

„Jep?"

„Und sollte er mir doch jemals weh tun, dann bist du der Erste, der davon erfährt. Und dann hast du meine persönliche Erlaubnis, dass du dann ihm weh tun darfst. Schließlich werde ich immer auf irgendeine Art und Weise deine kleine Prinzessin bleiben." Jess lachte auf und legte den Arm um ihre Schulter. Dann drückte er ihr einen Kuss auf die Schläfe.

Schließlich erhob sich das Mädchen vom Barhocker und ging auf die Treppe zu. Doch bevor sie in das obere Stockwerk verschwand drehte sie sich noch einmal um und sah ihren Vater an.

„Gute Nacht, Daddy", lächelte sie.

Jess lächelte zurück.

„Gute Nacht, Prinzessin."

TBC

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~ Love never ends. ~
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