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![[Bild: LukeLorelaiBannerAmy.gif]](http://i12.photobucket.com/albums/a221/kucheen/Sonstige%20Fanarts/LukeLorelaiBannerAmy.gif)
Ich habe letztens einfach so losgeschreiben und habe eine Idee für eine FF bekommen.
Meine lieben Mädels aus dem Lore-Club (pan, Mela, Leni88) haben mir dann ein bisschen geholfen!
Ich hoffe euch macht das Lesen so viel Spaà wie mir das Schreiben!!
!Wichtiges!
Die FF ist teilweise aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Meistens steht ein Name oder Ort über den Absätzen.
Und nun Vorhang auf:
Teil 1:
Babette:
Stumm saà sie drauÃen vor der Tür. Ihren Kopf hatte sie auf die Arme gelegt. Ab und zu konnte man ein schluchzen aus ihrer Richtung hören. Sie weinte. Lorelai Gilmore weinte. Das kam in letzter Zeit häufiger vor. Seit das mit Luke war.
Damit niemand merkte, dass sie weinte, setzte sie sich immer auf den hinteren Balkon. Aber ich konnte sie sehen. Vielleicht wusste sie, dass ich sie beobachtete, denn ab und zu sah sie mir direkt in die Augen. Das Gefühl hatte ich zumindest. Aber es war unmöglich, durch die Vorhänge konnte man nicht sehen, da war ich mir sicher.
Langsam hielt ich es nicht mehr aus sie so weinen zu sehen. Ich wollte hinausgehen und ihr sagen, dass alles gut wird. Aber sie würde darauf nur sagen, dass alles mit ihr in Ordnung ist und es ihr hervorragend geht. Und dann würde sie ins Haus verschwinden und erst wieder kommen, wenn sie sich sicher war, dass ich schon schlafe.
Lorelai:
Wie konnte er mir das nur antun? Wie nur? Er konnte mich hier doch nicht alleine lassen mit dem Kind. Wie hatte er sich das vorgestellt?
Aber was sollte ich jetzt noch an der ganzen Sache ändern. Nun war es doch so und so zu spät.
Wie fast jeden Abend saà ich alleine auf dem Balkon und weinte in meine Arme. Ich wusste, dass mich Babette beobachtete, aber es war mir egal.
Sophie saà wahrscheinlich gerade in ihrem Zimmer und lernte. Sie war Rory so ähnlich. Von Rory, hatte sie auch ihren Ehrgeiz. Als sie noch regelmäÃig zu uns kam, lernte sie Sophie immer wie wichtig Schule sei.
Wie ich Rory vermisse. Mit ihr konnte ich immer über alles reden. Sophie ist da anders, sie wird Rory nie das Wasser reichen. Nun war alles zu spät. Ich hatte alles ruiniert. Wie konnte ich nur so dumm sein?
Vor Luke's Diner:
âWo willst du hin?â Vor Luke stand ein Junge im Altern von höchstens 22 Jahren. Er kannte diesen Jungen sehr gut. âWas geht dich das an? Was willst du hier überhaupt?â Luke hatte keine Lustb sich mit seinem Neffen zu unterhalten.
âIch bin nur wegen dir hier. Ich will dich aufhalten. Wenn du jetzt gehst, wirst du immer unglücklich sein. Du kannst doch nicht Lorelai mit eurem Kind alleine lassen!â
âSie ist nicht mein Kind. Und sie ist auch nicht Lorelaiâs Kind. Deshalb kann ich sie ruhig alleine lassen.
âIch weiÃ, dass es nicht dein Kind ist: Aber Sophie weià nicht, dass du nicht ihr Vater bist und sie glaubt du bist gerade auf Geschäftsreise.â, Jess sah ernst aus. Und besorgt. Luke hatte Jess noch nie besorgt gesehen und er wusste auch nicht Jess jemals wirklich besorgt war. Er war nicht besorgt als er die Schule abbroch und er war nicht besorgt, als er Rory verlieÃ. Warum war er also jetzt besorgt? Er hatte mit der ganzen Geschichte nicht zu tun.
âWoher weiÃt du das alles?â, Luke wurde skeptisch.
âRory. Ihr geht es nicht gut seit dem Dean Selbstmord begangen hat. Und da brauchte sie jemanden zu reden.â
Ich hab mal angefangen eine Gesichte zu schreiben.
Sie sitzt auf ihrem Bett und die Gedanken schieÃen, einer nach dem anderen, durch ihren Kopf. Der eine Gedanke jedoch bleibt hängen. Sie war wieder bei ihrem Stiefvater angelangt. Lee sah die Bilder von der schlimmsten Nacht ihres Lebens wieder. Sie schüttelte den Kopf um den Gedanken los zu werden. Lee zog ihre Beine an ihren Körper und um schloss diese mit ihren Armen. Der Gedanke das sie ab nächster Woche in ein Internat soll schoss ihr durch den Kopf und lieà Ãbelkeit in ihr Aufkommen. Doch vermissen würde sie hier keinen! Freunde hatte sie keine. Ihren Stiefvater und ihre Mutter würde sie sowieso nicht vermissen.
Eine einsame Träne kullerte über ihre Wange.
Eine Woche später stand sie in mitten von den Taschen auf. Sie schleppte ihre Sachen zum Auto. Sie wollte nur noch weg. Ihr Stiefvater hatte es schon wieder getan und das eine Nacht vor ihrer Abreise. Sie fühlte sich so schmutzig. Lee stieg in das Auto ein. Ein lächeln huschte über ihr Gesicht. Endlich konnte sie hier weg auch wenn sie vor einer Woche noch ganz anders gedacht hatte. Als sie vor dem groÃen Internats Gebäude hielten wurde ihr aber schlecht. Sie fragte sich wie die anderen wohl so sein würden. Angst kroch in ihr hoch. Diese Angst kroch durch jeden einzelnen Knochen ihres Körpers. Lee stieg aus dem Auto und holte ihre vier Taschen raus. Sie nahm immer zwei Taschen in eine Hand. So lief sie auf das Gebäude zu. Nun konnte sie auch lesen was über dem Eingang stand âAnstalt für Psychisch Geschädigteâ. Sie sah noch entrüstet zu ihrer Mutter. Dann ging sie jedoch ohne ein Wort zu sagen auf die Tür zu und betrat somit die Eingangshalle. Ihr Blick schweifte durch die groÃe Eingangshalle. Diese Halle hatte Steinböden, die dem ganzen eine gewisse Kälte gaben, ebenfalls hatte die Halle kalte weiÃe Wände. Lee schauderte und entdeckte etwas ähnliches wie eine Rezeption. Sie ging gerade Wegs darauf zu. Hier sollte sie erfahren wo ihr Zimmer war. âHallo, mein Name ist Jessy Lee Jordan.â Sagte sie. Die Empfangsdame nickte und antwortete. âHier der Schlüssel. Zimmer 04 im zweiten Stock. Lee nickte und nahm den Schlüssel entgegen. Dann ging sie zu der Treppe die genauso kalt aussah wie der Rest der Eingangshalle. An den Wänden konnte sie Bilder von alten längst verstorbenen Psychologen sehen. Ãberall um sie herum waren weiÃe kalte Wände mit hässlichen Bildern. Endlich war sie bei einem Zimmer angelangt. Auf der Tür war ein Schild angebracht auf dem âZimmer 04 Jona Black, Dayln McNorman, Kyle Black und Jessy Lee Jordanâ stand. Sie nickte und klopfte an die Tür und trat ein. Momentan war niemand im Zimmer auÃer ihr. Lee war sehr froh darüber. In dem Zimmer konnte sie zwei Hochbetten sehen. Die unteren Betten hatten beide jeweils ein Nachtischchen neben sich. Die oberen Betten nur Schränke auf denen man seine Sachen abstellen kann.
hatte gerade eine fixe Idee, die ich unbedingt umsetzen wollte!
Ich habe in den letzten drei Tagen 'Tell me your dreams' von Sydney Sheldon gelesen (ich weiss nicht, wie es auf deutsch heisst und ob es das überhaupt übersetzt gibt) und da die Story mich so beeindruckt hat, habe ich mich entschlossen, einen OneShot zu dem Thema zu schreiben.
Die Idee ist also quasi von Sheldon geklaut, die Figuren und der Hintergrund gehören allerdings mir :biggrin:
Ist auch wirklich nur die grobe Idee von Sheldon

Würde gerne mal hören, was ihr von dieser meiner Kurzgeschichte denkt und ich hoffe auf viel Feedback

Liebe GrüÃe und Viel Spass !
Can
~*~
3 Frauen
Julie nahm einen weiteren Schluck und genoss das brennende Gefühl, welches der Gin in ihrer Kehle verursachte. Genüsslich schloss sie die Augen und legte den Kopf in den Nacken.
Ihre Arme ruhten schwer auf der Lehne des cremefarbenen Sessels, in dem sie fast jeden Abend verbrachte und ein Glas nach dem anderen leerte. Sie hatte sich an diesen Zustand schon gewöhnt. Es hatte sich nichts verändert, seit Darren sie verlassen hatte.
Jeden Abend saà sie dort, ihre glasigen Augen auf das mickrige Feuer im Kamin gerichtet, wenn sie nicht gerade den Boden ihres Glases studierte.
âDu bist ein gottverdammtes Wrack geworden!â, sagte Lyn mit ihrer abwertenden, rauen Stimme. Sie war Kettenraucherin. Angefangen hatte sie damals, als es passiert war.
âSiehst du nicht, dass du dein Leben runinierst? Abend für Abend sitzt du hier und betrinkst dich! Widerlichâ¦â, Lyn schnalzte laut mit der Zunge und nahm sich dann eine Zigarette.
âWeiÃt duâ¦â, begann sie, die Zigarette zwischen den Lippen, das Feuerzeug in ihrer zittrigen Hand. Als es endlich funktionierte und sie den ersten Zug nahm, fuhr sie fort: âSie werden das nicht ewig so mitmachen! Sie werden dich feuern! Das kannst du dir als Versicherungsangestellte nicht leisten! Und wenn sie dich feuern, Süsse, was wird dann aus uns?â
âIch scheiss auf den Jobâ¦â, lallte Julie und nahm einen tiefen Schluck. Ihre rechte Hand verkrampfte sich kurz, bevor sie wieder entspannt auf der Lehne ruhte.
âLyn hat Recht,Jules!â, Jessicas Stimme war zart, aber sicher. Sie war eine tolle Frau, Julie war fast neidisch, dass sie nicht so war, wie Jess. Sie hatte immer alles unter Kontrolle und lieà sich von nichts aus der Ruhe bringen. Ausserdem strahlte sie eine unglaubliche Wärme aus, selbst Schicksalsschläge brachten sie nicht aus der Ruhe.
âDu musst dich auf dein Leben konzentrieren! Auf deinen Job! Es ist furchtbar, dass Darren gegangen ist, aber es muss weitergehen!â, versuchte Jessica es weiter.
âIch brauche diesen verdammten Mistkerl auch nicht! Soll er doch bleiben, wo er will⦠Ich brauche ihn nicht! Und diesen beschissenen Job brauch ich auch nicht!â, darauf hob Julie ihr Glas, als würde sie mit jemandem anstoÃen und leerte es dann in einem Zug.
âErbärmlichâ¦â, schnaubte Lyn. Sie konnte nicht begreifen, dass Julie sich so gehen lieÃ. SchlieÃlich hatten sie und Jessica es auch irgendwie geschafft. Es war eine schwere Zeit, aber die lag jetzt auch schon drei Jahre zurück. Das Schlimmste sollte überwunden sein.
âDu solltest dich mal sehen, Juju! Du bist nicht mehr du selbst!â
Jocelyn Cheny war eine starke Frau, fast wie Jessica. Sie verlor nie den Ãberblick und die Fassung, hatte immer eine passende Antwort auf jede Frage auf Lager und war niemals kleinzukriegen.
Ihre Wurzeln hatte sie in Afrika, ihre Eltern waren vor ihrer Geburt nach Amerika ausgewandert und hatten sich hier so gut es ging hochgearbeitet. Jocelyn hatte Chancen gehabt und es noch weiter geschafft.
âLyn, halt endlich die Klappe!â, fuhr Jessica sie schroff, aber bestimmt an, bevor sie ihren Kopf zur Seite drehte und hustete.
âDeine Raucherei⦠bringt mich noch um!â, beschwerte sie sich zwischen zwei Hustern.
Bewusst provokant zog Jocelyn erneut an ihrer Zigarette und grinste frech.
âDass du dich immer noch nicht dran gewöhnt hastâ¦â
âIch werde mich niemals daran gewöhnen! Rauchen ist furchtbar, basta!â, Jessicas kleiner Hustenanfall war vorüber und sie nahm einen Schluck Wasser, um ihre Kehle zu erfrischen.
Sie trank nicht, Alkohol war für sie nie ein Thema gewesen. Darauf legte sie keinen Wert, für sie gab es Wichtigeres, als sich zulaufen zu lassen. Es reichte ihr schon, wenn sie sah, dass sich Julie jeden Abend abschoss. Und das auch noch alleineâ¦
Jessica Caruso lebte religiös. Sie war schon immer katholisch erzogen worden und lebte diesen Glauben auch voll und ganz aus. Es gab für sie bestimmte, festgelegte Normen und Werte, an die sie sich ohne wenn und aber hielt.
Diese Sache von damals hatte sie noch längst nicht überwunden, das passte einfach nicht in ihr Bild, aber sie lieà es die anderen denken, um Julie helfen zu können. Sie war nämlich nicht wie Lyn. Lyn verstand es, Julie fertig zu machen. Immer wieder erwähnte sie diese Sache, obwohl sie wusste, dass Julie es nicht ertrug.
Jessica hingegen wollte ihr wirklich helfen. Auch wenn sie dafür ihre eigenen Gefühle zurückstecken musste.
âLyn hat Rechtâ¦â, lallte Julie plötzlich. âSie hat vollkommen Recht! Ich bin ein erbärmliches Wrackâ¦â Ihr stiegen Tränen in die Augen, die sie aber sofort mit einem Schluck neueingefülltem Gin runterspülte. Ihr Blick heftete an dem kleinen Feuer, welches sich in ihren Augen wiederspiegelte. Es wäre so einfach. So einfach könnte sie das alles beenden. Dann würde es endlich vorbei sein. Nie wieder würde sie die schrecklichen Stimmen hören, die ihr immer und immer wieder dasselbe sagten.
âEr ist tot, Juju, tot. Und du bist schuld!â, hallte es in ihrem Kopf. Sie schloss die Augen und sah ihn vor sich. Niemals hatte sie ihn gesehen, aber sie konnte sich genau vorstellen, wie er ausgesehen hätte. Blonde Haare hätte er gehabt. Und braune Augen. Genau wieâ¦
âVerdammt, Juju! Pass auf dein Glas auf!â, fluchte Lyn und stellte das Glas, welches Julie soeben runtergefallen war, auf den kleinen Tisch neben dem Sessel. âDu musst dich und deine Sauferei endlich beherrschen! Sonst endest du noch wie Treyâ¦â
âTrey war ein guter Mensch! Wäre seine liebe Frau damals nicht gestorben, wäre er ein erfolgreicher Anwalt geworden!â, nahm Jess ihn in Schutz.
Trey war ein ehemaliger Kollege in ihrer Firma gewesen, doch als seine Frau Sally bei einem Unfall ums Leben gekommen war, hatte er sich zurückgezogen und war Alkoholiker geworden, bis seine Leber das alles irgendwann nicht mehr mitgemacht hatte.
âNatürlich war Trey ein guter Mensch! Er war toll und er war ein Traummann! Aber das ändert nichts daran, dass er als dummer Idiot gestorben ist! Er hätte sich einfach ein bisschen zusammenreiÃen müssen⦠Genau wie Juju jetzt!â, erklärte Lyn, während sie sich eine neue Zigarette nahm und an der kleinen Kerze neben dem Sessel anzündete. Sie blies den Rauch genussvoll wieder aus und beobachtete ihn einen Moment lang, wie er sich langsam auflöste und irgendwann nicht mehr zu sehen war.
âJuju hat damals groÃe Scheisse gebaut!â, fing sie nun wieder an. Lyn konnte es einfach nicht lassen. Sie sagte zwar, dass sie über die Sache hinweg war, aber im Grunde dachte sie heute noch an nichts anderes. Ständig redete sie sich ein, dass es nun mal passiert war und dass das Leben weitergehen musste. Aber im Grunde nagte es immer noch an ihr, ob sie es nun einsehen wollte oder nicht.
âLyn! Nicht heute, bitte nicht heute Abend!â, Jessica hatte schon die ganze Zeit gehofft, dass Lyn wenigstens heute Abend nicht davon anfangen würde.
âDu merkst doch, dass es Jules nicht gut geht. Sie braucht unsere Hilfe! Du darfst gar nicht erst wieder daran denken, hörst du?â
Lyn schloss die Augen, während sie einen kräftigen Zug an ihrer Zigarette nahm. Dieses dumme Ding, dachte sie.
âHaltet doch beide endlich die Klappe⦠Ihr macht mich noch wahnsinnig!â, wimmerte Julie plötzlich. Eine Träne rollte über ihre Wange und sie schluchzte leise.
âBitte, Jules, nicht weinen! Ich kann das nichtâ¦â, flehte Jess. Es war furchtbar für sie, wenn Menschen weinten, besonders Julie.
âTu uns einfach den Gefallen und vergiss die Geschichte, Juju!â, sagte Lyn genervt.
âJocelyn! Wie kannst du so etwas sagen? So eine Sache kann man nicht vergessen, man kann lediglich irgendwann weiterlebenâ¦â, Jess war sich selber nicht sicher, ob man das tatsächlich konnte, aber Julie musste das wenigstens glauben.
âWas auch immer⦠hauptsache sie kriegt ihr Leben wieder auf die Reiheâ¦â, winkte Lyn gleichgültig ab.
âDu bist fiesâ¦â, Jessica konnte Lyn manchmal einfach nicht verstehen. Warum musste sie nur manchmal so bosartig sein? Hatte sie denn keine Gefühle? War sie wirklich schon über die Sache hinweg? Das konnte einfach nicht sein! Warum sonst sollte sie auch ständig davon anfangen?
âEr wäre jetzt drei, weiÃt du das, Juju?â, Lyn flüsterte fast, die Augen hatte sie geschlossen.
Julies Faust fiel wütend auf den kleinen Tisch neben dem Sessel. Die Flaschen darauf klirrten, einige fielen runter auf den hellen Teppich und ihre Inhalte verursachten dunkle Flecken. Das Bild von Julie und Darren fiel klirrend zu Boden, das Glas zersprang.
Julie stieà einen verzweifelten Schrei aus und ihre Hände verkrampften sich in den Lehnen.
âWas hast du nur getan, Lyn!â, Jessicas Stimme bebte vor Aufregung. Lyn war einfach unmöglich! Lyn antwortete nicht mehr.
âIch hasse euch, euch alle beide! Lasst mich endlich in Ruhe, ihr macht alles nur noch schlimmer!â, kreischte Julie, während Tränen ihre Wangen hinunterliefen.
âJules, bitte, ich bin bei dir! Ich will, dass es dir gut geht, Jules! Du hast damals nichts falsch gemacht! Lyn lügt! Sie hat keine Ahnungâ¦â
âHau endlich ab, du Miststück!â, Julies Stimme war kaum noch zu erkennen. Sie zitterte am ganzen Körper und ihre Hände waren immer noch in den Lehnen verkrampft.
Einen Moment später war wieder Stille eingekehrt. Julie hatte sich plötzlich beruhigt, starrte apathisch auf das Kaminfeuer.
âDu bist schuld, Juju, du hast ihn umgebracht!â, hörte sie die lästigen Stimmen in ihrem Kopf wieder singen. Sie nickte vorsichtig, kaum erkennbar.
âDu hast deinen kleinen Jungen sterben lassen, noch bevor er überhaupt leben konnteâ¦â, fuhren die Stimmen fort. âNiemand anderes hat Schuld! Niemand!â
Julie wimmerte leise, ihr Blick heftete immernoch starr auf dem Feuer. Sie war halb in sich zusammengefallen, und ihr Anblick war grauenvoll.
âHättest du damals noch nicht getrunken, wäre er jetzt bei dir⦠Und diese lästigen Weiber würden dich auch nicht ständig nervenâ¦â, höhnten die Stimmen weiter. Julie war dieses Spektakel in ihrem Kopf gewohnt. Jeden Tag sangen sie dort oben, jeden verdammten Tag. Und sie wusste, dass es kein Ende nehmen würde, niemals.
Das Schlimmste war, dass sie Recht hatten. Diese Stimmen hatten Recht. Hätte sie damals, während der Schwangerschaft nicht getrunken, wäre ihr kleiner Junge jetzt bei ihr. Und sie würde sich nicht mit zwei Frauen unterhalten, die nicht mal eigene Körper besaÃen. Sondern sich in ihrem eingenistet hatten, am Tag seines Todes.
So saà sie wieder alleine da, wie jeden verdammten Abend, wie jede verdammte Nacht⦠Und fürchtete sich jetzt schon vor der nächsten Nacht, weil es nachts immer am schlimmsten war.
~*~
edit: ja, julie/jules/juju; natürlich, o.c.
finde die spitznamen einfach klasse für 'julie', da musste ich die verwenden^^
Hi leute!
seiddem ich meine erste FF schreibe, fallen mir ideen für neue FFs ein! und deswegen habe ich angefangen eine neue zu schreiben. Es fängt nicht ab einer bestimmten Folge an. Im Moment hat die FF keinen bezug zum titel aber die ändert sich dann langsam.
Hoffe ihr mögt sie!?
hier ist der erste teil!
Eine Scheinverlobung bzw eine Scheinehe!?!
„Mom komm schon! Wir kommen sonst noch zu spät, und Luke so sehr er dich auch liebt, er hasst es wenn du ihn warten lässt!“ „Da er mich liebt so wie ich bin, muss er damit rechnen das ich auch zu spät kommen kann.“ „Ja das stimmt zwar, aber nicht nur Luke sondern alle warten. Also beeil dich! SchlieÃlich gibt es nicht alle tage eine Hochzeit in Stars Hollow und wir kommen zu spät.“ „ Ach quatsch nicht so einen Unsinn. Auf diese Hochzeit habe ich mich zu viel zu sehr gefreut, als das ich das ich jetzt zu spät komme.“ sagt Lorelai und kommt die Treppe hinunter, sie trägt ein weinrotes Brautjungfernkleid das ihr etwas über die Knie geht, ihre Haare sind hochgesteckt. „Du siehst toll aus, auÃer das dein Make up ein bisschen verwischt ist.“ Sagt Rory „Was? Eben gerade war doch alles noch in Ordnung!“ sagt Lorelai und will noch mal nach oben gehen, als Rory von drauÃen ruft: „Mom geh nicht hoch, ich habe doch nur Spaà gemacht, alles ist perfekt!“ „Na los wir müssen los!“ „Ja ist ja schon gut aber warum erschreckst du mich dann?“ sagt Lorelai und geht aufs Auto zu, wo Rory schon drinnen sitzt! „Mir war danach.“ sagt Rory mit einem lächeln. Gemeinsam fahren sie zum Diner, wo Luke schon sichtlich ungeduldet auf die beiden wartet. „Da seit ihr ja endlich!“ sagt Luke und gibt Lorelai einen Kuss auf den Mund. „Du weiÃt ja wie Mom ist! Sie braucht immer so lange!“ Lorelai gibt Rory einen schubs in den Rücken und erwidert Lukes Kuss als Entschuldigung für ihr spätes kommen. „Hey ihr beiden könnt später weiter machen! Sagte Rory leicht verärgert, es wird sowieso genug Liebe in der Luft hängen und darauf hatte sie im Moment keine Lust, warum das so war wusste sie selbst nicht so genau. Ihre Trennung lag ja immerhin eine Weile zurück, auch wenn sie damals Schluss gemacht hatte, sie hatte ihn irgendwie doch geliebt und wundert sich das sie anscheinend immer noch nicht über ihn hinweg gekommen ist.
„Bevor ich es vergesse Sookie hat nach dir gefragt. Ich denke sie ist doch aufgeregter als sie sich gibt. Schau bei ihr mal vorbei! sagt Luke
„Also ich wäre genauso aufgeregt und würde keine Sekunde still sitzen können, wenn es mein gröÃter tag wäre.“ sagt Lorelai und glaubt daran das sie auch mal heiraten wird ihren Schatz ihren Luke. Auch wenn die beiden erst seit 2 Wochen zusammen sind. Sie hat ihn schon immer geliebt, das wusste sie jetzt nur war das ihr nie so richtig bewusst gewesen! Luke hatte den ersten schritt gemacht und sie zum essen eingeladen, zunächst war sie sich nicht sicher, ob sie zustimmen sollte, tat’s dann aber doch und sie bereute es nicht! Sie sind nach New York gefahren in ein schönes Romantisches Restaurant, sie war einfach überwältigt. „Wie hast du das hier gefunden?!“ hatte sie ihn gefragt doch er sagte nur das bliebe sein Geheimnis. Seit dem waren die beiden zusammen und gingen es langsam an. Ich war noch nie glücklicher denkt Lorelai und gibt Luke einen kurzen aber zärtlichen Kuss und macht sich auf den Weg zu Sookie.
Na endlich haben sie aufgehört sich gegenseitig zu küssen denkt Rory. Nicht das sie was gegen die Beziehung zwischen Lorelai und Luke hat, im Gegenteil sie freut sich darüber das dir beiden es endlich geschafft haben, aber wie gesagt sie konnte im Moment keine Liebe sehen und macht sich auf den Weg um Lane zu suchen.
Während Lorelai weg geht, bemerkt Luke wiedereinmal wie hübsch Lorelai doch ist, seine Lorelai, sie sind endlich zusammen. Er hatte es sich schon lange gewünscht doch erst vor ca. 2 Wochen hat er dann den ersten Schritt gewagt. Hätte ich sie bloà schon früher um ein Date gebeten, dann wären wir vielleicht schon verheiratet. Vielleicht aber ist es besser so, das es jetzt erst anfängt, möglicherweise hätte sie damals nicht zugesagt und diesen Gedanken könnte Luke nicht ertragen.
Er wusste schon immer das er sie liebt, hat es aber für sich behalten auch wenn es Andeutungen von den anderen gab wie z.B. von Miss Patty, aber er leugnete es immer vor ihnen. Er ist auch froh das sich Rorys verhalten gegenüber ihm nicht verändert hat. Er mochte Rory schon immer, er war auch stolz auf sie genau wie ihre Mutter auch. Eines wusste Luke, wenn er und Lorelai mal Kinder haben werden, wird er niemals einen unterschied zwischen seinen Kindern und Rory machen! Ich war noch nie glücklicher denkt sich Luke.
freue mich auf jede Fb!
LG
Wir stellen die WG natürlich selbst zusammen.
ES SIND WIEDER ROLLEN FREI!
Es sind Girls genauso wie Boys da.
Aber es gibt ne begrenzung für die WG bewohner.
Und die liegt bei 10. dann gibt es noch die angehörigen und freunde die zwar nicht so oft drin vorkommen aber doch ne wichtige rolle spielen andere studenten und so weiter
Rollen:
Alexandra (betti)
Steff (Kiwi_power)
Samantha (babsili)
Lili (Sweety89)
Daniel (helloKitty)
Justin (smartie)
Joel (GoodCharlotte)
Benji (Robin)
ZIMMERAUFTEILUNG:
Daniel- Joel
Alex - Sam
steff- Lili
Justin- Benji
Die Verliebten :
steff + joel
Für einen bestimmten Zeitraum nicht da:
Kiwi_power: august
Steckbriefe:
Daniel:
Name: Daniel
Spitzname: Dan?
Alter: 20
Wohnort: In der WG
Hobbys: Vieles?...
Alexandra:
Name: Alexandra
Spitzname: Alex
Alter:19
Wohnort: in der WG
Hobbys: lesen, Musik hören, Gitarre spielen
Justin:
Name:Justin
Alter:20
Wohnort:Yale (SH)
Hobbies:Eishockey spielen, mit Freunden ausgehen, Musik hören und machen
Ich esse für mein leben gerne chinesisch
Studiert: kunst und literatur
Name:Joel
Spitzname:...keiner...
Alter: 20
Hobbys:E-Gitarre,lesen,Songs schreiben,usw...
Name: steffanie
Spitzname: steff
Alter:18
Wohnort: in der WG
Hobbys: lesen,spazieren gehn/im allgemeinen die natur
Name: Samantha
Spitzname: Sam
Alter: 20
Wohnort: die WG
Hobbys: shoppen, Kino gehen, lesen,
Name: Secilia Garcia
Spitzname: Lilli
Alter: 19
Wohnort: In der WG
Hobbys: Tanzen, hauptsächlich Salsa, da sie gebürtige Mexicanerin ist, Singen, Musik hören, Zeichnet für ihr leben gern, geht gern mit freunden aus und shoppen
Studiert: Kunst und Musik
Name:Benjamin James
Spitzname:Benji
Alter:21
Hobbys:mit Freunden weggehen,Schlagzeug spielen,kochen,Baseball spielen,Skateboard fahren usw.
Studiert:Medizin und Musik
Bilder:
Alexandra:
![[Bild: KatieHolmes22.jpg]](http://www.cinemovie.info/Katie_Holmes/KatieHolmes22.jpg)
Daniel:
![[Bild: pic03.jpg]](http://www.mostbeautifulman.com/actors/adambrody/images/pic03.jpg)
Justin:
![[Bild: 36de6c6eb8.jpg]](http://eur.yimg.com/i/xp/premier_photo/3/36de6c6eb8.jpg)
JOEL:
![[Bild: 72437161_small.jpg]](http://misslily16.skyblog.com/pics/72437161_small.jpg)
Steff:
![[Bild: 47-27247-sm.jpg]](http://www.dbi.ch/kiwiiii/images/47-27247-sm.jpg)
Sam:
![[Bild: ajcook.jpg]](http://www.wvah.com/programs/trucalling/ajcook.jpg)
Lili:
![[Bild: petra-nemcova.jpg]](http://i3.photobucket.com/albums/y56/sweety89/sonstiges/petra-nemcova.jpg)
![[Bild: 030522blueduncanpropertyxl8za.jpg]](http://img221.imageshack.us/img221/7397/030522blueduncanpropertyxl8za.jpg)
WG-HUND Billy:
Ich wollte mich auch einmal an einer Kurzgeschichte versuchen. Sie wird nicht sehr viele Teile haben, wieviele weià ich noch nicht genau.
In einer meiner Lieblingsfolgen verhalten sich Luke und Lorelai anders, als ich es gerne hätte 
Hier meine Version von 1x14 "That damn Donna Reed" oder "Kükenalarm"
Die Geschichte beginnt an dieser Stelle:
![[Bild: 130.jpg]](http://opposites-are-polar.net/GGepisodes/Season1/1-14/130.jpg)
~I Believe In Love~
âDanke für deine Hilfe.â flüsterte Luke von der Seite in Lorelais Ohr. Diese grinste nur und drehte sich zu ihm, während sie antwortete: âGern geschehen.â
Da war er wieder, dieser Augenblick, in dem man die Funken nur regelrecht fliegen sah. Lange und tief blickten sich die beiden in die Augen.
âWas soll ich jetzt machen?â dachte sich Lorelai. âDa ist sie wieder, diese Anziehungskraft, die ich in letzter Zeit so oft spüre, wenn ich in Lukes Nähe bin, dieses Gefühl von Wärme und Geborgenheit.â
âMein Gott, sie ist so wunderschön.â dachte sich nun Luke. âDas ist doch die Gelegenheit, soll ich sie wieder verpassen? Soll ich Lorelai noch einmal gehen lassen, wie ich es eigentlich täglich tue? Ich sehe sie andauernd, sie ist Teil meines Lebens und täglich lasse ich es zu, dass sie aus der Dinertür verschwindet. Weià ich denn, ob sie wiederkommt? Kann es nicht sein, dass sie eines Tages verschwindet und ich meine letzten Chancen verspiele?â
Luke wagte es tatsächlich. Er näherte sich ihrem Gesicht, ganz langsam und schloss dabei die Augen. Er führte seine Lippen auf die ihrigen, hauchte ihr einen Kuss auf und öffnete wieder die Augen, um Lorelais Reaktion zu prüfen. Auch sie hatte inzwischen wieder die Augen geöffnet. Plötzlich erschien ein Lächeln auf ihren Lippen. Ohne groà nachzudenken, zog sie Luke zu sich und küsste ihn noch einmal. Doch diesmal intensiver. Ohne die Augen zu öffnen, genossen beide einfach nur den Moment, auf den jeder so lange gewartet hatte. Luke legte seine Hand an ihre Wange und zog Lorelai näher an sich, dann umschlang er sie mit seinen Armen und beide lieÃen sich auf den Boden sinken.
Es trat eine kurze Kusspause ein, in der Lorelai Luke mit ihren funkelnden Augen anblickte und zärtlich über seine Wange streichelte.
âLorelai, ichâ¦â
âSchhh.â meinte sie nur und zog ihn erneut zu sich heran.
Mit einem Mal jedoch hörten sie ein lautes Rütteln an der Dinertür, durch das sie erschreckt hochfuhren. Luke blickte vorsichtig am Tresen vorbei Richtung Tür.
âOh, nein.â meinte er nur. âTaylor gibt wohl nie auf.â Lorelai jedoch schaltete sich sofort ein.
âWir können uns ja weiterhin verstecken, der geht schon wieder.â
âHm, ich glaub das ist keine so gute Idee, der gibt nie auf.â Luke erhob sich und ging Richtung Dinertür, vor der Taylor bereits stand und lächelte.
âBleib du da unten und rühr dich nicht.â meinte er nur zu Lorelai, die brav folgte.
Grummelig, doch auch mit einem kleinen Lächeln, das Lorelais Verdienst war, öffnete er.
âTaylor, was willst du?â
âLuke, endlich bist du da.â Verwirrt blickte Taylor auf den Tresen. âWas hast du da unten denn gemacht?â
âWieso?â fragte er unschuldig.
âNaja, du bist gerade da unten hervorgekrochen gekommen und da dachte ichâ¦â
âTaylor, hör auf zu denken und sag mir was du willst, klar?â
âAlso, wir würden gerne ein Vorher-Nachher Foto von deinem Diner machen und da hab ich Andrew gebetenâ¦â Luke unterbrach ihn.
âDas hätte ich mir ja gleich denken können, dass du Andrew geschickt hast. Hör mir zu. Das ist mein Diner. Meins. Nicht deines und nicht das von irgendjemand anderem. Und wenn ich will, dass es in der Zeitung erscheint, dann werd ich es dir sagen, aber vorher halt dich da raus.â Er knallte die Tür vor Taylors Nase zu, der daraufhin erschreckt zurückwich und wütend ging.
Dieser Taylor konnte einen in den Wahnsinn treiben. Luke hatte wirklich besseres im Moment zu tun, als sich darum zu kümmern, in der Stars Hollow Klatschpresse zu erscheinen. Lächelnd bückte er sich über den Tresen und lächelte Lorelai von oben an.
âDu kannst rauskommen.â Schweigend erhob sie sich und blickte Luke an.
âAlso, Luke, ich, also das geradeâ¦â Sie konnte nicht weiterreden, denn Luke hatte wieder einen Schritt auf sie zugemacht und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
âJa?â fragte er.
âAlso, ich will nur sicher gehen, dass du genausoâ¦â Luke brauchte nicht zu antworten. Er hob ihr Kinn und presste seine Lippen erneut gegen ihre. Beide waren sicher, dass es richtig war, was sie taten. Gemächlich gingen sie nun die Treppen hinaufâ¦
TBC
huhu leuts..ich mach ne umfrage für die schule...un es wär echt suppa lieb von euch wenn ihr einfach ma eure meinung textet..es geht darum ob der führeschein mit 17 sinnvoll ist...oder ob man lieber noch das eine jahr bis man 18 is warten sollte...:dance:
würde mich echt freun wenn ihr antwortet
hel vicky
un tut mir echt voll leid wenn das hier das falsche forum is um das rein zu schreiben..aber ich kenn mich hier nich aus..
![[Bild: unbenannt3ys.png]](http://img210.imageshack.us/img210/4807/unbenannt3ys.png)
Rating: R-16 (hätte ich gedacht)
FanFictionTyp: JavaJunkie, Literati (aber erst später)
Thematik: Rory kommt vom rechten Weg ab. Wie werden die anderen damit umgehen?
âDu machst mir alles kaputt. Ich hasse dich.â
Das waren die letzten Worte, die Lorelai von ihrer Tochter hörte, bevor sie die Tür hinter sich zuschlug. Ich hasse dich, Ich hasse dich, Ich hasse dich. Immer wieder hallten diese Worte in Lorelais Kopf wider. Ihre Tochter hasste sie. Noch nie hatten sie sich so furchtbar gestritten. Noch nie hatte Rory diese 3 Worte zu ihr gesagt.
Doch im Moment erschreckte sie die Tatsache, dass Rory sie hasste, weniger, als das, was sie gerade mitansehen musste. Rory hatte mit Dean geschlafen. Mit Dean Forrester. Der verheiratete Dean Forrester. Rory hatte soeben eine Ehe zerstört. Was hatte sie sich dabei nur gedacht?
Leise öffnete Lorelai die Tür. Sie musste mit Rory reden. Sie musste ihr erklären, welche Folgen ihr Handeln hatte. Doch was sie sah, zeriss ihr schier das Herz.
Rory saà drauÃen im Garten, auf ihre Knie gesunken und weinte. Ihren Kopf hatte sie in ihren Händen vergraben.
Vielleicht musste sie die Moralpredigt auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Vielleicht sollte sie die böse Mutter später raushängen lassen. Jetzt sollte sie die fürsorgliche Freundin sein.
Langsam ging sie die Stufen hinunter in den Garten. Als sie Rory erreichte, kniete sie sich neben sie und legte sanft den Arm um sie.
âHeyâ, sagte sie mit sanfter Stimme.
Rory erwiderte nichts, sondern löste sich ruckartig von ihrer Umarmung. Sie konnte auf die Fürsorglichkeit ihrer Mum pfeifen.
Lorelai lieà sich von dieser Reaktion nicht beeindrucken. So reagierten nun einmal kleine Mädchen, wenn sie von ihrer Mum gerade zur Schnecke gemacht wurden.
âKomm, lass uns redenâ, fuhr sie fort.
Rory sprang auf und sah Lorelai aus ihrem verheulten Gesicht an.
âDir hab ich nichts mehr zu sagen. Herzlichen Dank, dass du den schönsten Augenblick in meinem Leben kaputt gemacht hast.â
Sie drehte sich um und rannte zu ihrem Auto. Lorelai rief ihr nach, doch Rory ignorierte sie. Sie startete und brauste in einem Höllentempo davon. Lorelai sah ihr nach, bis die roten Rücklichter nicht mehr zu sehen waren. Dann stand auch sie auf.
Als Lorelai zurück ins Dragonfly kam, sah sie Luke auf einer Couch sitzen. Er blätterte in einer Zeitschrift, die den Gästen immer zur Verfügung standen. Im Zimmer war es dunkel, nur das Licht einer Stehlampe beleuchtete den Raum spärlich. Es war ruhig. Die Gäste waren wohl alle schon zu Bett gegangen.
Als Luke sie kommen hörte, blickte er auf. Er lächelte, doch als er Lorelais Niedergeschlagenheit sah, erstarb es. Sofort sprang er auf und kam auf sie zu.
âAlles in Ordnung? Du siehst furchtbar aus.â
âDas hört eine Frau wie ich immer gerneâ, versuchte sie zu scherzen, was ihr aber nicht gelang. Sogleich kamen ihr die Tränen. Luke nahm ihre Hand und führte sie zur Couch. Er setzte sich zu ihr und legte den Arm um sie.
âWo ist Kirk?â, versuchte sie vom Thema abzulenken.
Da musste Luke grinsen. Das war schon ein Wahnsinns Anblick gewesen. Kirk lief nackt durch die Nacht. Unter normalen Umständen hätte er sich kaputt gelacht, aber Kirk hatte somit den Kuss mit Lorelai zerstört.
âIch konnte ihn fassen und hab ihn wieder hoch geschleppt.â
Lorelai nickte und schmiegte ihren Kopf an Lukes Brust. Noch nie hatte sie sich so sicher und geborgen gefühlt. Luke tat nichts, auÃer da sitzen und sie im Arm halten. Mitten in der Nacht.
âLuke?â
âHm?â
Er hatte die Augen geschlossen und den Moment einfach nur genossen. Lorelai ganz eng bei ihm. Das hatte er sich immer gewünscht.
âWir haben uns geküsst.â
Bei dem Gedanken musste er lächeln. Ja, sie hatten sich geküsst.
Es trat Schweigen ein. Kein unangenehmes Schweigen. Einfach nur Schweigen. Beide hingen sie ihren Gedanken nach und genossen den Augenblick. Hin und wieder küsste Luke Lorelais Haare. Sie mussten nichts klarstellen. Sie verstanden sich auch ohne Worte. Sie waren jetzt zusammen. Und dieses Gefühl machte beide glücklich. Luke wollte fragen, was mit Lorelai los war, doch er wagte nicht, diesen einmaligen Moment zu ruinieren. Doch Lorelai tat es.
âRory hat mit Dean geschlafen.â
Luke war so überrascht, dass er sich sofort aufsetzte und somit Lorelai aus ihrer bequemen Position rüttelte.
âSie hat was?â
âSie hat mit Dean geschlafen.â
Luke war geschockt. Das konnte doch nicht möglich sein. Und Lorelai sagte das so ganz nebenbei, als würde sie nur übers Wetter reden. Berührte sie das denn gar nicht? Doch, natürlich. Er musste sie nur ansehen, um zu erkennen, wie fertig sie das Ganze machte.
âAber er ist doch verheiratet.â
âWem sagt du das. Ich hab ihr das auch schon vorgehalten, aber sie ist nur aus dem Haus gerannt. Sie ist der Ãberzeugung, dass er sie liebt.â
Luke war fassungslos. Er lehnte sich wieder zurück und sofort lag Lorelais Kopf wieder auf seiner Brust. Sie vergrub ihren Kopf in seinem Hemd. Er spürte, dass sie weinte. Ihre Tränen durchnässten den Stoff.
Luke wusste nicht, was er sagen sollte. Also blieb er still und strich Lorelai sanft durch die Haare. Eine Weile saÃen sie nur so da. Irgendwann fiel Luke auf, dass sie eingeschlafen war. Er schlang seine Arme unter ihren Körper und trug sie die Treppe hinauf in ihr Zimmer. Nachdem er sie ins Bett gelegt und zugedeckt hatte, überlegte er sich kurz, ob er sich zu ihr legen sollte. SchlieÃlich entschied er sich dagegen. Lorelai war im Moment so durch den Wind, dass sie wahrscheinlich am nächsten Tag an die Decke gehen würde, wenn sie ihn neben sich liegen sieht. Leise ging er aus dem Zimmer und schloss die Tür hinter sich.
Als Lorelai am nächsten Morgen aufwachte, hoffte sie, alles wäre nur ein böser Traum gewesen. Nicht alles. Das mit Luke zum Beispiel nicht. Aber das mit Rory. Sie richtete sich auf und sah sich im Zimmer um. Sie war ganz alleine. Das Bett, in dem Rory schlafen hätte sollen, war leer. Unbenützt. Also doch kein Traum.
Dann fiel ihr Blick auf die Uhr. Es war schon halb 11. Sie hatte verschlafen. Die anderen mussten doch schon alle aufgestanden sein. Wie sah denn das aus, wenn die Chefin verschlief. Schnell sprang sie aus dem Bett, zog sich an und stürmte die Treppen nach unten.
Als sie die letzte Stufe erreicht hatte, blieb sie wie angewurzelt stehen. Aus dem Speisesaal kam Rory. Sie hatte ihre Mutter nicht gesehen. Oder sie hatte sie gesehen, ignorierte sie aber mit Absicht. Mit festem Blick schritt sie auf die Eingangstür zu.
Lorelai löste sich aus ihrer Starre und rief ihr nach. Rory blieb stehen, drehte sich aber zuerst nicht um. Es schien, als müsste sie überlegen, was sie tun sollte. Warten und mit ihrer Mutter reden, oder einfach davonlaufen. Sie entschied sich für Bleiben. Die anderen Gäste würden sich sonst wundern, warum sie vor ihrer eigenen Mutter davon lief. Langsam drehte sie sich um und wartete, bis Lorelai sie erreicht hatte. Erwartungsvoll sah sie ihre Mum an.
âWas für eine Ãberraschung. Was machst du denn hier?â, fragte Lorelai, ganz ohne Gefühl. Doch sofort biss sie sich auf die Zunge. Sie wollte Rory nicht am frühen Morgen gleich schon wieder Vorwürfe machen. Wenn sie sich versöhnen wollten, musste sie freundlich sein.
âDie Leute hätten erwartet, dass ich zum Frühstück komme.â
Rory sah ihre Mum nicht an und Lorelai merkte, dass sie keine Lust auf eine Versöhnung hatte. Warum sollte sie sich also Mühe geben?
âJa, das hätten sie.â
âAlso bin ich zum Frühstück gekommen.â
Lorelai nickte nur. Es drohte ein Schweigen zu entstehen. Rory wollte dem entkommen und drehte sich um, um zu gehen. Doch Lorelai berührte sie leicht am Arm.
âRory, willst du nicht reden?â
Diesmal hatte sie einen sanften Tonfall angeschlagen. Selbst wenn Rory keine Versöhnung wollte, sie wollte eine. Und sie würde nichts unversucht lassen.
âDas haben wir doch schon getan.â
Wieder nur ein Nicken von Lorelai. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Ja sie hatten geredet. Aber das war in einen Streit ausgeartet und jetzt wäre es vielleicht Zeit, es noch einmal zu versuchen.
âIch muss gehenâ.
âRory, können wir uns nicht einfach setzen und darüber reden?â
Zum ersten Mal sah Rory ihrer Mum in die Augen.
âNein, danke. Ich hab alles gehört, was du gestern zu mir gesagt hast.â
Das war hart. Noch nie hatte Rory mit ihrer Mum in so einem Tonfall geredet. So...verächtlich.
âWeiÃt du was? Schön. Ich gebe auf. Es ist dein Leben. Mach, was du willst.â
âDanke.â
âDu bist 19. Du musst selbst wissen, was du tust.â
âIch weiÃ, was ich tue.â
Nein, du dummes Mädchen, du weiÃt nicht, was du tust. Du hast keine Ahnung, welche Konsequenzen dein Handeln hat. Das alles wollte Lorelai ihrer Tochter an den Kopf werfen. Doch was hätte es genutzt? Rory würde sowieso nicht darauf hören. Ganz im Gegenteil. Sie würde noch mehr abblocken. Sie würde sich noch mehr in ihrer Meinung versteifen, das Richtige getan zu haben.
âAlso, wenn du nicht reden willst, dann reden wir nicht.â
âSchön.â
âIch hatte nicht geplant, mit dir zu reden, wie eine Mum mit ihrem Kind spricht. Ich wollte einfach nur mit dir reden. Als Freundin.â
Auf Rorys Gesicht zeichnete sich ein verächtliches Grinsen ab. Lorelai konnte sich schon denken, was sie dachte. Du willst meine Freundin sein? Dann solltest du dich für mich freuen. Doch Lorelai konnte sich beim besten Willen nicht freuen. Nicht, nachdem Rory so einen Fehler gemacht hatte.
âIch werde trotzdem nichts von dem Gesagten zurücknehmenâ, fügte Lorelai noch schnell hinzu. Sie musste immerhin klarstellen, wer hier die Mum war.
âIch auch nicht.â
Lorelai war schon fast auf 180. Rory würde also auch nicht nachgeben. Sie hatte nicht schon wieder einen Streit beginnen wollen, aber sie waren gerade auf dem besten Weg dorthin. Also beruhigte sich Lorelai noch einmal und fuhr mit ruhiger Stimme fort.
âIch meine, er ist verheiratet. Und als deine Freundin will ich dich nur auf das Offensichtliche hinweisen.â
âDas hast du ja jetzt getan.â
âOkay, und ich bleib bei meiner Meinung. Aber ich dachte, ich könnte dir dabei helfen, damit umzugehen. Denn das tun doch Freunde. Sich gegenseitig helfen, mit komplizierten Situationen umzugehen. Aber wenn du nicht reden willst, dann ist ja gut.â
âGut.â
âWir werden nicht reden.â
Allmählich wurde ihre Konversation lächerlich. Ständig wiederholten sie bereits gesagte Dinge. Jeder war zu stolz, von seinem hohen Ross herunter zu steigen.
âAuf jeden Fall hab ich jetzt sehr viel zu tun. Du weiÃt ja, das Hotel ist gerade erst eröffnet worden. Es gibt noch viele Dinge zu erledigen. Ich muss jetzt weiter machen, also, wenn du deine Meinung noch änderst...â
âWas ich ganz sicher nicht tue.â
âGut. Aber wenn du es tust, tut es mir leid. Ich kann dir nicht helfen. Ich hab zu tun.â
Langsam wurde es Rory zu bunt. Ihr Gespräch hatte sich auf einen Punkt hinbewegt, wo es nur noch sinnlos war, weiter zu sprechen. Es war am besten, dem Ganzen ein Ende zu setzen.
âKommt dieses Gespräch auch noch zu einem Ende?â
âJa, das tut es. Du kannst gehen.â
Das lies Rory sich nicht zweimal sagen. Sie machte am Absatz kehrt und ging zur Tür. Mit einem lauten Knall fiel sie ins Schloss, als Rory gegangen war.
Lorelai wusste nicht, was sie jetzt tun sollte. Plötzlich stand Luke neben ihr. Er hatte das ganze Gespräch miterlebt.
âSie ist immer noch nicht zur Vernunft gekommen?â
Lorelai schüttelte den Kopf. Sie war mit ihrem Latein am Ende. Rory hatte den gröÃten Fehler in ihrem Leben gemacht, und war sich noch nicht einmal dessen bewusst.
Luke legte seinen Arm um Lorelai und versuchte ihr gut zuzureden.
âHey, das wird schon wieder. Irgendwann wird sie es schon kapieren.â
âIch wünschte, ich könnte dir glauben.â
Aber irgendwie hatte Lorelai das Gefühl, da kamen noch viel schlimmere Dinge auf sie zu, auÃer den Unmut und die Wut ihrer kleinen Rory auf sich zu ziehen.
Hey,
ich hatte mal wieder (*lol*) den Drang, eine FF anzufangen.
Hängt gröÃtenteils damit zusammen, dass ich vorgestern ENDLICH Butterfly Effect gesehen hab!
Fand die Idee so klasse, dass ich mich entschlossen habe, eine ähnliche Story zu schreiben. Aber wirklich nur ähnlich ... 
Und an alle, die hier immer nur kurz reinschauen, vielleicht die Story auch lesen und dann ohne FB wieder abhauen:
Bitte Bitte kritisiert auch ihr mich, egal ob positiv oder negativ !!!
Vielen Dank
Die Story beginnt am Ende der Folge 4x22
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Wütend marschierte sie von der Küche ins Wohnzimmer und griff im Vorbeigehen nach ihrer Jacke, die unsorgfältig über der Sofalehne lag. Ihre Mutter folgte ihr dicht, nicht bereit, sie einfach gehen zu lassen.
âIch hasse dich! Warum nur musstest du meine Mutter werden?â, schrie Rory, bevor sie die Tür öffnete und das Haus verlieÃ.
Lorelai stand wie angewurzelt im Flur. Wie in Zeitlupe sah sie die Tür zufallen, nahm das laute Knallen als dumpfes, undefinierbares Geräusch war.
Wie konnte Rory so etwas sagen? Oft schon hatten die beiden sich in die Haare bekommen, oft schon waren böse, zu bereuende Worte gefallen, aber niemals hatte Rory sich beschwert, dass Lorelai ihre Mutter war. Nie hatte sie etwas so sehr getroffen, wie dieser letzte Satz.
Aber was für Auswirkungen er wirklich für Lorelais Leben hatte, sollte sie erst später erfahrenâ¦
EINS
Mit einem Schlag war sie hellwach. Ihr Blick haftete an der Decke, sofort kam die Erinnerung an den letzten Abend zurück. Der Streit mit Rory, war sie überhaupt nach Hause gekommen?
Lorelai seufzte und wandte dabei ihren Blick zum Fenster, als ihr fast das Herz stehen blieb.
âWo ist mein Fenster?â, flüsterte sie mit halberstickter Stimme. Tatsächlich war ihr Fenster nicht mehr da, wo es eigentlich hätte sein sollen.
Vorsichtig drehte sie ihren Kopf nach links, betete dass wenigstens ihre Zimmertür noch da sein würde. Doch mit Schrecken musste sie feststellen, dass dort, wo sich ihre Zimmertür eigentlich befinden müsste, ein unglaublich groÃes Fenster mit Panoramablick über einen tiefgrünen Garten mit allerhand bunten Blumen am Rand befand.
Ihre Beine waren weich wie Pudding, als sie sie neben das Bett setzte und den flauschigweichen Teppich unter ihren nackten FüÃen spürte. Sie konnte kaum stehen, während sie die Sicht aus dem merkwürdigen Fenster erkundete und etwas weiter hinten in dem groÃen Garten einen türkisblauen Pool entdeckte. Direkt unter dem Fenster befand sich ein groÃes Holzdeck, mit hübschen Holzmöbeln darauf. Ein Mann lag auf einer der zwei massiven Holzliegen. Er trug nicht mehr als eine Badehose und einen Strohhut, den er sich zum Schutz gegen die Sonne über das Gesicht gelegt hatte.
Dieser Zustand machte es unmöglich für Lorelai, den Mann zu erkennen.
Immer noch vollkommen verwirrt von der merkwürdigen Situation, in der sie sich befand, drehte sie sich langsam um und lieà ihren Blick durch das riesige Schlafzimmer gleiten.
Das überdimensionalgroÃe Bett, in dem sie eben aufgewacht war, hatte sie eben gar nicht richtig wahrnehmen können. Es war ungefähr doppelt so groÃ, wie ihr normales Bett.
Auf der anderen Seite des Raumes befanden sich zwei Türen, von denen eine halbgeöffnet war, so dass sie erkennen konnte, dass sie dahinter das Badezimmer befindet. Die andere Türe interessierte sie im Moment eher wenig, sie wollte nur herausfinden, wo sie war und warum sie hier war.
Zu ihrer rechten befand sich eine weitere Tür, die in den Flur führte.
Obwohl diese ganze Situation sie äuÃerst verwirrte, genoss sie den weichen Teppich, der sich ihren FüÃen ungewohnt angenehm anpasste. Sie fühlte sich tatsächlich, als liefe sie auf Wolken.
Als sie endlich im Flur stand, konnte sie ihren Augen kaum trauen. Wo verdammt noch mal war sie?
Etwa zwei Meter vor der Schlafzimmertür befand sich ein weiÃes Geländer mit hübschen Verziehrungen an den Streben. Mit ihren Händen umklammerte sie es und lieà ihren Blick über das, was sich unter ihr befand schweifen. Ein unglaubliches Wohnzimmer sah sie dort, riesige cremefarbene Sofas und überall hübsche Lampen und riesige Fenster. Rechts konnte sie eine offene Küche erkennen, die aber auch noch mal etwa zwei bis dreimal so groà war, wie ihre eigene.
Lorelai führte ihren Weg langsam fort, stieg vorsichtig die marmorne Treppe zu ihrer linken hinunter.
Der Kontrast zwischen weichem Teppich und kaltem Marmor lieà sie leicht schaudern.
Am Ende der Treppe angelangt, fiel ihr Blick direkt auf die Fensterfront rechts, sozusagen unter der Empore und Treppe. Der mittlere Teil der Front war Tür und führte auf das riesige Holzdeck.
Der Mann lag immer noch auf der Liege, es schien, als würde er schlafen. Lorelai wagte es nicht, zu ihm auf das Deck zu treten. Obwohl sie neugierig war, konnte sie nicht den nötigen Mut aufbringen. Zu viel ging ihr in diesem Moment durch den Kopf. Womöglich würde der Mann sie für eine Einbrecherin oder Verrückte halten und sofort die Polizei rufen.
Sie entschloss sich daher, erst einmal den Rest des Hauses (insbesondere die Küche) zu inspizieren. Sie befand sich im Moment wieder auf dem flauschigen Teppich, der auch im ganzen Wohnzimmer lag.
Das Wohnzimmer, oder besser gesagt der Wohnbereich, war von der Küche durch eine Theke getrennt. Ein riesiger Kochbereich befand sich in der Mitte der Küche und einen doppeltürigen Kühlschrank fand sie auf der linken Seite zwischen Arbeitsplatte und Küchenschränken. Am anderen Ende befand sich ein Durchgang, der in einen weiteren Flur führte. Gerade als Lorelai langsam diesen Bereich des Hauses erkunden wollte, hörte sie, wie sich hinter ihr die Terrassentüre öffnete.
âDu bist auch schon wach? Warum bist du nicht zu mir gekommen?â, es war eine Männerstimme, vermutlich von dem Deck-Mann. Umdrehen? Sollte sie sich wirklich umdrehen? Warum nicht? Mit wem verwechselte er sie bloÃ?
Als sie sich endlich umdrehte, konnte sie kaum glauben, wen sie da vor sich sah. In Badeshorts und mit Strohhut auf dem Kopf stand er vor ihr, freundlich lächelnd.
âChrisâ¦â, entwich es ihren Lippen, kaum hörbar.
âLore, ist alles in Ordnung?â, er sah plötzlich besorgt aus, das Lächeln war verschwunden und er kam mit ein paar schnellen Schritten auf sie zu und legte seine Hände auf ihre Schultern.
âSie mich an, ist alles okay?â, wiederholte Chris aufgeregt. Wow, wann hatte er sich das letzte Mal solche Sorgen um sie gemacht?
âJa⦠ja⦠alles okay!â, stammelte Lorelai etwas hilflos âWo ist Rory?â, schoss es ihr plötzlich durch den Kopf âDer Streit gestern, ich muss sofort nach Hause, sicher wartet sie schon!â
âLore!â, sagte Chris bestimmt, aber äuÃerst freundlich. âWas redest du? Du musst schlecht geträumt haben!â
âNein, nein, wo ist sie? Wo ist Rory?â, woher sollte er das schon wissen, schlieÃlich hatte er sich in der letzten Zeit nicht sonderlich für seine Tochter interessiert, dachte sie abwertend.
âWer ist Rory?â, fragte er allen Ernstes. Anscheinend machte er tatsächlich keinen Spass, er sah ihr fest in die Augen und schien eine ernst gemeinte, ehrliche Antwort zu erwarten. Was war hier bloà los? War sie über Nacht in einen schlechten Film geraten?
Chris sah sie immer noch ahnungslos an.
âDu musst wirklich schlecht geschlafen haben, Schatzâ Schatz? Was bitte?
âAlso ich glaube das geht jetzt wirklich zu weit, Christopher!â, langsam wurde Lorelai wirklich wütend. Wer zum Teufel wollte ihr hier einen Streich spielen? Ein unwohles Gefühl breitete sich in ihrer Magengegend aus und sie glaubte, sich jeden Moment übergeben zu müssen.
Rory! Was war mit ihr geschehen, wo war sie? Und warum verdammt noch mal konnte sich ihr eigener Vater nicht an sie erinnern?
Fotos! Es muss doch irgendwo Fotos von ihr geben!
Lorelai entschied sich dafür, dass es wohl vorerst das Beste sei, Chrisâ lustiges Spiel mitzuspielen, damit sie überhaupt eine Chance hatte, nicht als vollkommene Spielverderberin dazustehen und nebenbei auch noch herauszufinden, wo Rory steckte.
Sie setzte ihr freundlichstes Lächeln auf und erklärte dann âDu hast Recht⦠Schatz. Ich muss wirklich schlecht geschlafen haben, ich weiss auch nicht, was los ist! Aber Kaffee wäre jetzt durchaus angebracht!â
Endlich kehrte auch Chrisâ warmes Lächeln zurück und er drückte ihr einen sanften Kuss auf die Wange. Es fühlte sich ungewohnt an, ihn so nah zu spüren, obwohl Lorelai zugeben musste, dass ein merkwürdiges Gefühl der Vertrautheit sich in ihr ausbreitete.
Während Chris sich daran machte, ihr einen Kaffee zu kochen, nahm sie auf einem der Hocker, die an der Theke standen, platz und fragte ihn dann: âWessen Anwesen hast du hier eigentlich gemietet für dieses lustige Spiel?â
Er warf ihr einen verwirrten, teils jedoch auch amüsierten Blick zu. âHast du über Nacht dein Gedächtnis verloren? Willst du mir tatsächlich erklären, dass du dein eigenes Haus nicht wieder erkennst?â, er lachte sie kurz an, bevor er sich wieder dem Kaffee widmete.
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Fand es ganz interessant, mir mal Gedanken darüber zu machen, was mit Lorelai passiert sein könnte, wenn sie damals nicht mit Rory schwanger geworden wäre 
Ãber euer Feedback würde ich mich sehr freuen und ich bitte euch, schreibt nicht nur "Die Story ist gut/schlecht", gebt bitte bitte bitte konstruktive Kritik okay ?!?!?
Liebe GrüÃe
Can
Hi Leute :hi:
Ich bins wieder mal, Liongirly. Ich habe mich jetzt hier ne weile nicht mehr gemeldet wie ihr sicherlich gemerkt habt.
erstens war ich hier so lange nicht mehr weil ich im urlaub war.
Und jetzt zu dem richtigen grund warum ich gleich nen thread auf mach. also es geht darum dass immer wenn ich was schreibe oder fragen stellle ich immer ignoriert werde. keine ahnung warum. lag es daran dass ich damals neu hier war?? ich habe deshalb auch aufgehört hier zu posten. Ich hoffe ihr schreibt mir eure gründe...
greeze all to you ich werde jetzt auch immer öfters in den clubs reinschreiben, versprochen. ich bin kein signaturen sammler!!!

