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So, nach 100 Jahren (mir kommt es wirklich so vor) kommt endlich mal wieder eine neue Challenge. Tut mir leid, dass es solange gedauert hat.
Würde mich freuen, wenn viele mitmachen würden und wer Vorschläge für die nächste Challenge hat "darf" die mir natürlich gern per PN mitteilen
Thema
Storys über "Nicht!-Standardpairings"
Tja, so wirklich deutsch klingt das ja nicht
^^
Zur Erklärung: Schreibt eine Story über ein Paar, das nie wirklich im Vordergrund der Serie stand, bei dem also keins der beiden "Gilmore Girls dabei" ist, das aber schon mal in der Serie zusammen war, z.B. Luke+Nicole.
Die 2. Möglichkeit: Schreibt eine Story, in der mal nicht die üblichen Pairings die Hauptrolle spielen, sondern Leute, die niemals zusammen waren. Ob das jetzt etwas verrücktes (was ja auch hier im Forum immer belieber wird *g*) ist oder, ob ihr einfach über zwei Menschen schreibt, bei denen Ihr Euch schon immer gedacht habt, dass sie gut zusammen passen würde (Ich nenne da jetzt als Beispiel einfach mal Marty+Rory), ist natürlich Euch überlassen.
Um das Ganze nochmal verständlicher zu machen. Zu den "Standard-Pairings" gehören:
Lorelai/Chris
Lorelai/Max
Lorelai/Alex
Lorelai/Jason
Lorelai/Luke
Rory/Dean
Rory/Tristan
Rory/Jess
Rory/Logan
Ich hoffe das Thema gefällt Euch, auch wenn es vielleicht etwas "seltsam" ist, aber ich finde es auch mal interessant etwas zu lesen, was sich von den üblichen FFs unterscheidet.
Bei der nächsten Challenge werde ich mir aber wieder ein Thema ausdenken, bei dem man auch etwas anderes als eine "Love-Story" schreiben kann oder wieder auf die "guten, alten" Pairings zurückgreifen kann *g*
Viel Spaà beim Schreiben!
Einsendeschluss: (verlängert) 21.10.2006
Wie kann man mitmachen? Einfach die Story hier im Thread posten.
Länge: maximal 4 Seiten bei Schriftart "Verdana", SchriftgröÃe: 10
Teilnehmer:
After all the Years – Gunni
Novembernächte – Selene
A Moment Of Weakness – Colorblind
What a nice feeling -with you – pimp_krümel
Just A Minute Longer - XxPruexX & Halliwell Paige
A weird love - CoughSweet
Morgenstunden - *chrissie*
After all the years... - kayara
Voting: bis 29.10.2006
Zum Voting geht's hier!
Also, hier gibt's die Fortsetzung von meiner ersten FF zu lesen,
ich hoffe diesmal kann ich mehrere Leser dafür begeistern,
als für meinen ersten Teil. Und wenn ja, bitte FB nicht vergessen
Hinweise
- Auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, weià man hier um was es geht...
- Kursiv geschriebenes zwischen dem normalen Text sind Gedanken
- Alle Charaktere gehören alleine Amy Sherman-Palladino und ihrem Mann, nicht mir
- Selbst erfundene Charaktere wie z.b. Jelsey sind gedoch mein Eigentum

FF! Viel SpaÃ!!
![[Bild: a2y-p.jpg]](http://www.bilder-hochladen.net/files/a2y-p.jpg)
[B]Kapitel 1
[/B]âJelsey, bleib bitte endlich in deinem Zimmer, du musst doch schlafen", bettelte Luke, nun schon zum 3. Mal.
Seine mittlerweile 4 jährige Tochter wollte einfach nicht auf ihn hören. Er war ja auch kein guter Schimpfer und leider war Lorelai gerade nicht zu Hause.
Auf Lorelai hörte Jelsey natürlich. Lore hatte ja auch eine sehr starke Ãberzeugungskraft und manchmal konnte
man sogar regelrecht Angst vor ihr bekommen. Vorallem, wenn sie einen stressigen Tag hinter sich hatte.
Doch die kleine Jelsey hatte Luke ganz um ihren Finger gewickelt, wenn er in ihre strahlenden blauen Augen sah,
die sie ganz genau wie ihre Mutter hatte, konnte er ihr einfach nicht mehr böse sein.
Und wenn sie den gleichen Schmollmund wie ihre Mum machte, bekam sie alles von ihrem Dad, was sie nur wollte und das wusste sie auch.
Er tat alles für seinen kleinen Liebling. Lorelai war manchmal ganz überwältigt davon, wie sanft Luke mit ihrer Tochter umging,
obwohl die kleine ziemlich anstrengend sein konnte, sie war genau nach ihrer Mutter gekommen.
Trotzdem hatte Lore es leichter, als bei Rory, schlieÃlich hatte sie einen Mann an ihrer Seite, der ihr
immer beistand und auf den sie sich immer verlassen konnte.
âHi, Schatz, ich bin wieder da" kam es plötzlich aus dem Gang.
Luke folgte der vertrauten Stimme. âHey, na wie warâs?", begrüÃte er seine Frau und küsste sie.
Naja, ging so", gab diese zur Antwort.
âUnd hast du unsere Kleine gut ins Bettchen gebracht?", fragte Lore Luke mit einem frechen Grinsen, auf dem Weg ins Wohnzimmer.
âEs hat einige Zeit gedauert, aber zum Schluss habâ ich dann doch gewonnen", sagte Luke und grinste.
Er sah wie Lorelai plötzlich auf dem Boden zusammenbrach.
âHey Lore, was hast du?", er stürmte zu Lorelai und half ihr wieder vom Boden hoch zukommen.
âNichts nichts, geht schon wieder, ich bin einfach ein bisschen müde", log sie Luke an.
âIst auch wirklich alles okay?", fragte der noch einmal nach.
âJa, alles klar", machte Lorelai ihrem Mann weiÃ, obwohl sie genau wusste, dass nicht alles klar war.
Es war ganz und gar nicht alles klar. Aber sie konnte es ihm einfach nicht antun.
Und Jelsey auch nicht. Es war einfach noch zu früh es ihnen zu sagen.
Viel zu früh. Sie wusste, dass sie das irgendwann tun musste, nur nicht jetzt.
Es waren inzwischen zwei Wochen vergangen, seit sie es erfahren hatte und sie grübelte immer noch darüber nach,
wie sie es ihrer Familie und auch allâ den anderen in Stars Hollow mitteilen sollte. Bis jetzt war sie noch zu keinem guten Entschluss gekommen.
Eher gesagt zu gar keinem.
~Flashback~
âMrs. Danes, setzten Sie sich bitte", bat sie Dr. Breens.
Lorelai war ins Krankenhaus gefahren, denn es ging ihr
gar nicht gut. Zuerst dachte sie, dass sie nur eine Grippe hätte,
doch jetzt merkte sie, dass es etwas schlimmeres sein musste.
Ohne es Luke oder sonst irgendjemandem zu sagen, war sie
nach Hardford gefahren und hatte sich dort gründlich
durchchecken lassen. Sie hatte es nur aus einem Grund heimlich gemacht:
Sie wollte Luke und natürlich Jelsey schützen.
AuÃerdem wollte sie nicht umsonst die Pferde scheu machen.
Aber dem ernsten Gesichtsausdruck von Dr. Breens zu folge,
hätte sie anscheinend gar nicht umsonst Aufregung erzeugt.
âIch habe leider gar keine guten Nachrichten für Sie", setzte er fort.
Lorelai blieb das Herz stehen, sie wurde ganz still und hörte gespannt zu, was der Arzt noch zu sagen hatte.
âDas ist immer das Schlimmste für michâ¦Mrs. Danes es tut mir leid, aber es deutet alles darauf hin , dass Sieâ¦
Dass Sie an Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden."
~Flashbackende~
âOkay", sagte Luke und es klang überhaupt nicht überzeugt. âDann geh jetzt lieber mal rauf, schlafen. Ruh dich ein bisschen aus, das brauchst du"
âJa, gute Idee. Kommst du dann nach, Schatz?"
âJa, ich muss hier nur noch ein bisschen aufräumen"
Lorelai nickte und ging die Stiege hoch ins Schlafzimmer.
Dort legte sie sich erschöpft aufs Bett. Tränen liefen ihr über die Wangen.
Ihr war schlecht, sie hatte Bauchschmerzen, sie war müde und konnte auch nicht klar denken.
Es hatte jetzt keinen Sinn darüber nachzudenken, was geschehen war, und was es hieÃ, dass sie Krebs hatte.
Sie wollte auch gar nicht daran denken, obwohl sie das sowieso nicht konnte.
Seit sie es erfahren hatte, konnte sie den ganzen Tag nur noch daran denken. Es gab nur ganz wenige Minuten in denen sie es verdrängen konnte.
Das war wenn sie mit Luke und Jelsey zusammen war. Die zwei waren einfach ihr ein und alles, in ihrer Gegenwart konnte sie sogar vergessen,
dass sie dem Tod noch nie so nahe gewesen war.
Sie bemühte sich, so schnell wie möglich einzuschlafen, um den Schmerz nicht mehr erleiden zu müssen.
Immer öfter flüchtete sie in ihre kleine Traumwelt, in der alles noch in Ordnung war.
Auch Luke hatte seine Frau belogen, er musste nichts mehr wegräumen. Er saà am Sofa und dachte darüber nach,
was Lorelai ihm verschwieg. Auch er merkte seit längerer Zeit, dass nicht alles klar bei Lore war.
Das Glitzern und Funkeln in ihren Augen war nicht mehr so stark. Es war nicht verschwunden,
und inzwischen glaubte er auch, dass es nie verschwinden könnte.
Aber man konnte es nicht schon von 2 Kilometern Entfernung strahlen sehen.
Auch ihr Temperament wurde langsam immer schwächer und das war, was Luke so vermisste.
Was ihm Sorgen bereitete. Bis jetzt schien es, dass es allen anderen noch nicht aufgefallen war.
Aber Luke kannte sie jetzt seit 12 Jahren und das war lange genug, um zu wissen, wann etwas nicht mir ihr stimmte.
Rory hätte es früher auch noch gewusst. Aber sie führte mittlerweile ihr eigenes Leben und besuchte die drei nicht mehr so oft.
Nur zu besonderen Anlässen. Sookie hätte es eigentlich auch wissen müssen, aber Lorelai war einfach eine zu gute Schauspielerin.
Nur Luke konnte sie nichts vormachen. Er merkte, dass etwas nicht stimmte, er hatte nur keine Ahnung was das sein könnte.
Er wollte Lorelai aber nicht ausquetschen, er wollte ihr Freiraum geben und sie selbst entscheiden lassen, was sie ihm sagte und wann sie es ihm sagte.
Lorelai würde es ihm schon sagen, wenn es etwas sehr schlimmes sein sollte und sie nicht allein damit fertig werden würde.
Das hoffte er zumindestâ¦
Erinnern wir uns alle noch an Roone? Der ist ja gerne mal muffelig-schlecht-gelaunt durch die Kulisse gelaufen & hat Leute angeraunzt.
In der 7. Staffel von Charmed, die gerade samstags läuft, habe ich festgestellt, dass er da gerne mal muffelig-schlecht-gelaunt durch die Unterwelt läuft & Zenkos Pläne für undurchführbar hält.
Da der ein oder andere hier wohl auch Charmed guckt dachte ich das interessiert vielleicht.
Hi Leute
Was würdet ihr von einer Gilmore Girls Musical Episode halten, so wie es damals bei "Buffy" war.
Das bei Buffy hat mir einfach super gefallen!
Bei Gilmore Girls fände ich es einfach super wenn sie das machen würden. Am meisten würde ich mich auf Emily freuen ^^
Also gibt euren Senf dazu
Also sorry schonmal für einen evtl doppelten Post, aber wie ihr es euch viell denken könnt suche ich die Suchfunktion
Hab es in Erinnerung das es unter Nützliche Links war, aber nun?! Wollte einen Beitrag von mir suchen. um was zu posten. Help please
Ich finde das Lorelai und Christopher immernoch ein super paar wären oder nich??
:dance: Lorelai+???:dance:
Also ich finde ganz klar +Christopher
oder doch Max
Rivers of Joy
Genre: Alternative Universe/Romance
Rating: ab 6 Jahre
Charaktere: Lorelai, Rory, Luke, Emily & Richard, Dean… eben alle!
Pairing: JJ, Dean/Rory, später auch noch was anderes... was, verrat ich noch nicht!
Story: Lorelai ist in etwa so reich wie ihre Eltern, hat ein gutes Verhältnis zu ihnen und ist mit Luke verheiratet! Rory ist siebzehn, mit Dean zusammen und hat keine Lust auf Familienausflug. Die Gilmores haben eine Villa in Stars Hollow und ein wundervolles Leben, doch dann wollen Lorelai, Luke und Rory eine Kreuzfahrt über fünf Wochen machen, Liebe und Leiden angesagt!
So, und jetzt viel spaà beim lesen!
Chapter One
„Ich will aber nicht..., du weiÃt genau, dass ich ziemlich schnell Seekrank werde und dann versaue ich dir und Luke die ganze Reise, nur weil ich die ganze Zeit im Bett an Bord bleiben muss, um mich auszukurieren.“, jaulte Rory auf und sah ihre Mutter herausfordernd an. Sie wollte bei Dean in Stars Hollow bleiben und auf keinen Fall das Geknutsche von Luke und Lorelai bei ihrer Hochzeitsreise mit ansehen.
Lorelai und Luke hatten eigentlich gesagt, dass Rory alt genug sei, um vier Wochen allein zu bleiben, aber am Ende hatten sie doch entschlossen, dass sie sie nicht so lange allein lassen konnten, sonst würde sie sich noch gänzlich von Lorelai entfremden.
Die Siebzehnjährige setzte sich genervt in ihrem Bett auf und starrte auf den geöffneten Koffer, der vor ihr stand und eine Menge Sommerkleider beinhaltete.
„Tut mir leid, Schatz, aber ich will dich auf keinen Fall hier zurücklassen und mir Sorgen machen, dass du hier gänzlich versauerst!“, entgegnete Lorelai seufzend und warf noch mehr T-Shirts und Shorts in den Koffer.
„Aber ich werde hier ne Menge Spaà haben, Dean ist da, Grandma wird auf mich aufpassen, Miss Patty und Babette sind in der Nähe und wenn was ist, kann ich euch anrufen!“, schlug Rory noch einmal vor und lächelte zaghaft.
„Nein! Ich finde es ganz gut, dass du mitkommst, schlieÃlich soll das eine Familienreise werden! Was meinst du, warum wir für drei Personen bestellt haben?!“, fragte Lorelai und sah Rory zum ersten Mal enttäuscht an.
„Hör zu, es tut mir wirklich leid, dass du nicht mit Dean zusammensein kannst, aber ich möchte dich bei mir haben, wenn ich über Bord springe und mir das Leben nehme, weil Luke mich nicht glücklich machen kann!“, lächelte sie dann und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Hey... meintest du das gerade ernst?!“, fragte Luke, der gerade die Treppe hoch ging. Lorelai drehte sich lächelnd um und streichelte ihm zärtlich über die Wange, als er in der riesige Zimmer ihrer Tochter kam. „Natürlich nicht, das würde ich nie tun... ich sagte: Ich will dich bei mir haben, wenn ich mit Luke glücklich bin und gemeinsam mit ihm über Bord springe!“, stellte Lorelai klar und küsste Luke sanft.
„Bäh... seht ihr, genau das meine ich! Ich will euch nicht beim Fummeln zugucken, während ich ganz allein an Bord bin und mich grün und blau über das Wasser ärgere!“, jammerte Rory noch einmal hilfesuchend. Aber Lorelai schüttelte nur den Kopf. „Wenn wir morgen losfahren, möchte ich, dass du Drake noch die fünfzehn Dollar von eurer Wette letzten Samstag gibst und dann setzt du dich in die Limousine zu Jake!“
„Welche fünfzehn Dollar?!“, fragte Rory erschrocken. Luke grinste. „Wir haben ne Menge Ãberwachungskameras im Haus installiert, erinnerst du dich? Was im Keller abgeht, bleibt uns nicht verborgen! Du hast mit Drake gewettet, dass du uns bis kurz vor der Abfahrt herumkriegst, hier zu bleiben!“, sagte er und streichelte ihr Väterlich über den Kopf. „Nimm es nicht so schwer, in fünf Wochen sind wir wieder da und dann kannst du dich wieder mit Dean treffen, auÃerdem haben die an Bord bestimmt ein Telefon!“
Rory verdrehte die Augen und lieà sich in ihre weichen Kissen zurückfallen. Sie wollte nicht mit auf diese Kreuzfahrt über den Atlantik. Das war doch langweilig und öde, oder etwa nicht? da würden vermutlich eine Menge alter Leute rumspazieren und sich die schöne Landschaft vom Meer aus ansehen und sie würde als einziges Mädchen von siebzehn Jahren auf dem Schiff hocken und sich von den alten Tanten bemuttern lassen.
Worauf hatte sie sich da nur eingelassen?
„So, und nun schlaf, okay wir wollen morgen früh los, und wenn du nicht ausgeruht bist, dann brauchen wir wieder Stunden, ehe wir dich aus dem Bett kriegen und dann ist das Schiff bereits weg!“, sagte Lorelai und küsste ihr einziges Kind auf die Stirn.
„Komm Paul Anka wenigstens mit?!“, fragte Rory hoffnungsvoll.
„Nein Schatz, ich hätte ihn auch gern mitgenommen, aber das Reisebüro sagte, dass Tiere nicht gestattet sind!“, entgegnete Lorelai traurig und wandte sich dann an Luke, der Rory auch noch kurz an sich gedrückt hatte.
„Gehen wir ins Bett, oder musst du etwa auch noch deinen Koffer packen? Ich denke nicht, dass die uns noch an Bord lassen werden, wenn sie schon fünfhundert Meter von der Anlegestelle entfernt sind!“
„Wieso denn nicht? Dann schwimmen wir eben rüber!“, entgegnete Luke sarkastisch und zog seine Frau mit sich aus Rorys Zimmer.
Rory allerdings dachte noch nicht ans Schlafen, vielleicht war es bereits halb zwölf, aber trotzdem noch lange kein Grund, Dean nicht anzurufen. Sie hatten abgemacht, dass sie immer erreichbar waren, egal wo, egal wann. Und das nützte Rory jetzt aus, indem sie seine Nummer in ihr Mobiltelefon eintippte.
„Dean? Hey, hier ist Rory... ich wollte dir nur sagen, dass ich morgen doch mitfahren muss... ja ich weiÃ... du wirst mir auch fehlen... Dean? Ich liebe dich...!“ Mit einem leisen Seufzer klappte sie ihr Handy zu und rollte sich auf die Seite, um das Licht auszuknipsen.
Sie hatte nicht auf seine Antwort gewartet, hatte es einfach gesagt, dass, was er ihr damals gesagt hatte, als er ihr das Auto schenken wollte und sie keinen Ton herausgekriegt hatte. Ich liebe dich das waren drei Worte, die dafür bestimmt waren einen mitten ins Herz zu treffen. Drei Worte, die auch sie getroffen hatten, als Dean sie zum ersten Mal angesprochen hatte. Nur hatte sie damals keine Antwort darauf gewusst. Nun wusste sie, sie empfand das Gleiche für ihn.
Am nächsten Morgen...
„Du hättest mir ruhig sagen können, dass wir eine Videokamera im Keller haben!“, zischte Rory ihrem Butler zu und verdrehte theatralisch die Augen. Drake grinste sie nur an und hielt ihr die Hand hin, nicht etwa, um sie zu begrüÃen, nein... er wollte seine fünfzehn Dollar.
„Wir machen zehn draus, weil du mir das verschwiegen hast.“, schlug sie vor, aber der Fünfzigjährige schüttelte den Kopf.
„Elf?!“ Wieder ein Kopfschütteln. „Zwölf fünfzig?!“, fragte Rory weiter, doch sie erhielt jedes Mal das Kopfschütteln vom vorrangegangenen Mal und musste letztendlich feststellen, dass sie bei fünfzehn angekommen war. „Na gut, aber das nächste Mal wetten wir im Badezimmer, da gibt’s wenigstens keine Kameras... habe heute Morgen bei der Toilette noch mal gründlich nachgeguckt.“, sagte Rory, gab dem alten Herren eine Kuss und machte sich auf den Weg zur Limousine, mit einem Fahrer, der nich viel älter war als Luke.
„Guten Morgen Jake, hast du eine Ahnung, wann Mom und Luke kommen wollen?“, fragte Rory, als sie gerade mal einen Fuà in der Tür hatte.
„Keine Ahnung, die zwei sagten nur, ich solle Sie vorher noch bei Mister Forester vorbeifahren. Sie sollen sich verabschieden, damit wir später nicht noch einen Umweg machen müssen!“, erklärte Jake und grinste.
„Alles klar, dann fahr mal los, Dean ist bestimmt schon wach!“, sagte Rory und setzte sich auf die gepolsterten Sitze der Strechtlimousine. Jake fuhr los und fünf Minuten später hielten sie vor Deans bescheidenem Haus. Gegen ihre Villa war es wirklich winzig, aber davon wollte Rory nicht anfangen, als sie die Villa von ihrer Grandma geschenkt bekommen hatten, hatten Lorelai und Luke sich noch sorgen gemacht, ob das Haus nicht etwas zu klein für drei wäre. Nun war es eher zu groÃ, aber Rory fand es gemütlich, auch wenn sie es nicht gewöhnt war, wie ihre GroÃmutter zu leben. Das Haus sah fast genauso aus wie das ihrer Grandma und das machte es für Rory noch ungewöhnlicher.
Als sie aus dem Wagen stieg, winkte ihr Dean schon von der Auffahrt aus zu. Sie warf sich ihm sehnsüchtig in die Arme und gab ihm einen stürmischen Kuss auf den Mund. „Ich dich auch!“, sagte er grinsend und gab ihr einen Kuss, der ihr das Gefühl gab zu schweben.
„Ich will nicht weg!“, hauchte Rory traurig, als sie sich von einander lösten. „Ich will auch nicht, dass du gehst! Aber du kennst deine Mom, sie wäre bestimmt maÃlos enttäuscht, wenn du sie hängen lässt!“, warf Dean vorwurfsvoll ein.
„Ja... vielleicht. Ich werde dich vermissen!“, sagte sie und umarmte ihn fest, als wäre es das letzte Mal, dass sie sich sahen. Vielleicht war es ja auch das letzte Mal, dachte Rory, vielleicht springe ich am dritten Tag vor Sehnsucht über Bord und werde von den Schiffsmotoren zermalmt, oder ich erfriere im eisigen Wasser... oder aber ich ertrinke gleich, weil ich gegen den Bug geknallt bin... ach, irgendwas wird mir schon passieren! Rory sah Dean noch einmal traurig an, dann stieg sie wieder in die Limousine und fuhr zurück zum Daneschen Anwesen.
Sie würde Dean unglaublich vermissen, dass wusste sie und sie würde sich vielleicht wirklich was antun, wenn sie keinen Kontakt zu ihm pflegen konnte. Noch ehe sie ihre Gedanken zu Ende spinnen konnte, klingelte ihr Handy und zeigte an, dass Dean es noch nicht mal fünf Minuten ohne sie aushielt.
„Ist das etwa Dean? Der Knabe hat wirklich nichts zu verlieren!“, sagte Lorelai, die sich gerade neben Rory setzte und ebenfalls aufs Display schielte. „Ich habe Jake doch gesagt, ihr sollt kurz zu ihm fahren, wart ihr denn noch nicht dort?!“, fragte Luke ungläubig.
„Doch, wir sind gerade zurückgekommen!“, entgegnete Rory und fragte sich, was Dean wohl von ihr wollte. Sie nahm ab und grinste bei dem Klang seiner Stimme.
„Was gibt’s denn so dringendes?!“, fragte sie neugierig. „Ich wollte nur noch mal deine Stimme hören! SchlieÃlich fährst du jetzt für fünf Wochen weg und du wirst nicht immer Zeit für mich haben, also...!“
„Dean, wir hatten doch abgemacht, dass du mich jederzeit anrufen kannst, selbst wenn ich zwischen den Gletscherspalten vom Mount Everest stecken würde!“ Lorelai begann zu lachen und gab Rory einen Kuss auf die Stirn. Hoffen wir mal, dass es nicht so weit kommt! Sag Dean einen schönen GruÃ, okay?!“, bat Lorelai und Rory nickte artig.
„Ich soll dir einen schönen von Mom ausrichten! Wir sind gerade auf dem Weg zum Hafen!“, erklärte Rory kurz um ihren Standpunkt mitzuteilen. Dean seufzte. „Na dann... viel spaà beim ablegen!“
„Vergiss nicht, du kannst mich immer und überall anrufen!“
„Klar... wie könnte ich das vergessen? Machs Gut, ich liebe dich!“
„Ich liebe dich auch!“, sagte Rory noch zum Abschied und steckte ihr Handy ein.
„Wow... so weit seid ihr schon? Ich dachte, du würdest ihn noch von dir fernhalten wollen?!“, fragte Lorelai erschrocken.
„Ich denke, ich habe ihn lange genug auf die Folter gespannt, was meine Gefühle betrifft!“, entgegnete Rory überglücklich. Ihrer Meinung nach stand ihrem Glück zu Dean nichts mehr im Weg und wenn jemand anderer Meinung war, sollte er sich gefälligst äuÃern. Lorelai sah ihre Tochter zufrieden an und sah dann aus dem Fenster, sie hatte sich wirklich Gedanken darum gemacht, wie sie Rory den Aufenthalt ohne Dean versüÃen könnte und extra nach einem Schiff ohne die etwas ältere Generation gefragt. Und nun war ihre Tochter so glücklich, dass sie das Gefühl hatte, dass es ihr nicht mal mehr was ausmachen würde, wenn sie mit einem Rettungsboot fahren würden, was sie Gott sei dank nicht taten, da Lorelai glücklicherweise doch noch ein Schiff gefunden hatte, dass ihren Vorstellungen entsprach.
„Wenn ich Sie nun alle bitten dürfte an Bord zu gehen, wir legen in fünfzehn Minuten ab!“, rief der Kapitän durch sein Megaphon und winkte den Passagieren zu um deren Aufmerksamkeit zu erregen. „Wer in fünfzehn Minuten nicht an Bord ist, muss leider an Land bleiben, wir haben einen Zeitplan und den müssen wir einhalten!“, sagte er nun etwas strenger und wandte sich dann an die Gäste, die ihm Fragen stellen wollten.
„Und du meinst, das geht wirklich gut mit diesem Greisgram?!“, fragte Rory ungläubig, als sie das Schiff Lollita passierten. „Ja, glaub mir, sonst hätte ich nicht das Empfehlungsschreiben von der Tante aus dem Reisebüro bekommen!“, entgegnete Lorelai zuversichtlich und gab einem der Pagen ihre Koffer und die Zimmernummer. Rory sah sich neugierig um und entdeckte zu ihrer Freude nicht einen Greis auf dem Schiff, der ihr irgendwie verdächtig vorgekommen wäre. Nirgends war irgendetwas weiÃhaariges zu entdecken.
„Mom... hast du etwa deine Fingernägel zum Einsatz gebracht?“, fragte Rory unsicher und sah Lorelai verunsichert von der Seite an. Lorelai grinste schief und schüttelte dann den Kopf. „Ich habe einfach nur nach einer Rentnerlosen Reise gefragt und die hat die Reisebürotante mir dann auch angeboten!“, erklärte sie, als sie plötzlich vorm ersten Zimmer, von zwei Zimmern, hielten.
„Das ist dein Zimmer!“, sagte Lorelai anscheinend hocherfreut, dass sie nicht zusammenwohnen mussten. Und fünf Türen weiter war ihr Zimmer.
„Alles klar, dann viel spaà an der Freude!“, grinste Rory den zwei Turteltäubchen noch nach und verschwand dann in ihrer Suite. Als sie sich da drinnen genauer umsah, musste sie sofort an Dean denken, es wäre perfekt für sie gewesen: ein rundes Bett in der Mitte des Zimmers, ein Badezimmer, ein begehbarer Kleiderschrank, eine Minibar, ein Schminktisch inklusive Spiegel, eine hübsche, kleine Couch in der einen Ecke des riesigen Zimmers mit einem Glastisch und zwei Stühlen und ein Fernseher an der Wand gegenüber vom Bett. Es war traumhaft. Zwar nicht so, wie bei ihr in der Villa, wo sie erst einmal durchs halbe Haus rennen musste, um aufs Klo zu kommen, aber wirklich traumhaft.
Vielleicht würde die Reise ja doch nicht so schlimm werden, wie sie gedacht hatte. Vielleicht würde es ja sogar richtig entspannend.
TBC???
So, das war jetzt der erste Teil, ich hoffe es war nicht zu ooc und ich hab mal ein wenig frischen Wind in die Bude gebracht, wo man sonst neuerdings nur Sophies sieht! Freue mich über jedes FB und jede Kritik!
LG Mel
Hey Leute.
Ich hatte am Mittwochabend ne Blitzidee und eigentlich sollte es nur ein One-Shot werden, aber jetzt wurde eine Kurz-FF daraus, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will.
Name: Warum?
Autor: Lava
Pairing: Literati
Rating: RG-13
Disclaimer: Alle Personen gehören leider nicht mir sondern Amy Sherman-Palladino
A/N:Du ziehst nur deine Jacke enger um deinen Körper, um die Kälte zu vertreiben und das Gefühl der Einsamkeit. Doch nützt es nichts.
Diese Songs haben mich dazu inspiriert:
Alexs Johnson- White Lines und Liar,Liar
Silbermond-Unendlich
Des´ree-Kissing you
Mars-Borderline
Junges Glück-Hier im Vakuum(Album)
2.The Feeling inside you
3.The new Life
Du siehst in das Fenster des Hauses und siehst das, was du nie hattest. Du siehst das, was du dir immer im Innersten gewünscht hast. Du siehst eine glückliche Familie. Sie lachen zusammen, sie speisen zusammen, sie spielen zusammen. Und du denkst dir Warum?. Du beobachtest sie weiter und spürst diesen Stich im Herzen. Spürst, was dir gefehlt hat das ganze Leben. Spürst, warum dein Leben so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Und plötzlich wird dir klar, warum du es in keinem Ort aushalten kannst. Warum du dich nicht binden kannst. Warum du keine Gefühle zeigen kannst. Denn jetzt weiÃt du, was dir ein Leben lang fehlte und du fragst dich Warum?.
Du bewegst dich vom Fenster, vom Haus weg und gehst wieder einsam die StraÃe entlang. Doch das Wort und das Bild bleiben in deinem Kopf und lassen dich nicht los. Erst jetzt merkst du, dass du dieses Wort schon immer mit dir herumgetragen hast. Dass es ständig in deinem Ohr war. Dass es immer wieder in deinem Unterbewusstsein aufgetaucht war. Du kannst es einfach nicht loswerden. So sehr du es auch willst. Es verfolgt dich bis in deine Träume. Und dann fragst du dich wieder selber Warum?.
Die Leute sehen dich an und denken sich auch Warum?. Aber nicht dasselbe Warum, dass du dich fragst, sondern ein anderes Warum. Sie fragen sich warum du wieder hier bist, warum du nicht weggeblieben bist?. Und die Antwort kennst nur du. Nur du kannst die Fragen beantworten. Und zwar mit deinem Warum?. Du gehst weiter und achtest nicht auf die Leute. Achtest nicht auf die Blicke, die dir zu geworfen werden. Du gehst weiter deinen Weg und fragst dich immer noch Warum?.
Du kommst zu dem Ort, den du am meisten magst. Der Ort, wo du nur du sein kannst. Wo du dich nicht verstellen musst. Und wo dich die Frage nicht quält. Wo dich die Frage einfach los lässt. Doch sobald du wieder diesen Ort verlässt, wird die Frage wider kehren. AuÃer du wirst eine Antwort finden. Und so sitzt du da und blickst in dein Spiegelbild. Siehst deine Augen, deine Gesichtskonturen, dein Gesicht. Und du malst dir aus, wie dein Leben hätte besser laufen können. Was du alles verändert hätten könntest. Doch dazu ist es jetzt zu spät. In deinen Augen liest du es ab. Sie zeigen nichts. Keine einzige Regung. Nur Leere. Und so sitzt du da und schaust weiter auf dein Spiegelbild.
Du merkst, wie der Wind langsam aufzieht und deine Haare in alle Richtung stehen lässt. Die kahlen Ãste biegen sich und werden in alle Richtung geweht. Es sieht so aus, als würden die Bäume anfangen zu leben und sich hin und her bewegen, um aus der Erde zu kommen. Du merkst, wie Wolken aufziehen und die ersten Tropfen den Himmel verlassen und auf die Erde treffen, wo sie in den Boden gezogen werden. Wassertropfen perlen von deiner Jacke ab. Tropfen sammeln sich an deinen Haarspitzen, bis sie zu schwer werden und auf dein Gesicht auftreffen. Wenn dich jetzt jemand sehen würde, könnte er denken, dass du weinst. Doch dieses stimmt nicht.
Blitze zucken links und rechts von dir auf. Doch du bewegst dich nicht. Schaust immer noch in dein Spiegelbild, was sich unter den Wellen der Tropfen hin und her bewegt. Als wäre es ein Strudel. Und du kannst dich nicht davon losreiÃen. Du ziehst nur deine Jacke enger um deinen Körper, um die Kälte zu vertreiben und das Gefühl der Einsamkeit. Doch nützt es nichts. Langsam fängst du zu zittern an. Erst mit deinen Zähnen, die einen unrhythmischen Takt von sich geben. Dann kommen die Lippen hinzu, die an den Seiten einen leichten Blauschimmer schon angenommen haben. Du presst sie fest gegeneinander, in der Hoffnung, dass der rote, leicht rosa, Schimmer wieder kommt. Doch passiert nichts. Und dann zittert dein ganzer Körper wie Estenlaub. Doch kannst du die Kälte nicht einfach abschütteln. Sie bleibt an dir haften. Du versuchst durch das rubbeln deiner Hände an deinen Oberarmen Wärme zu erschaffen, doch gelingt es dir nicht.
Wieder zuckt ein Blitz neben dir und du legst deinen Kopf in deinen Nacken, damit du in den Himmel sehen kannst. Du zwinkerst immer wieder mit deinen Augen, weil die Regentropfen auf dein Gesicht auftreffen. Trotzdem siehst du die hellen Blitze am Himmel und ihre Formen. Und du siehst das eine Gesicht. Das Gesicht, was dich bis in die Träume verfolgt. Das Gesicht, was du all die Jahre immer vor dir siehst. Das Gesicht, was du versuchst dir immer hervorzurufen wenn du abends alleine und einsam in deinem Bett liegst und neben dir nichts als Leere, Kälte und Dunkelheit ist.
Wieder ein Blitz und das Licht des Blitzes erhellt für eine Sekunde die Gegend und du siehst ihr Gesicht ganz genau. Tropfen laufen ihr die Wange runter und du bist dir sicher, dass es keine Regentropfen sind sonder Tränen. Es ist die salzige, nasse Flüssigkeit die du selbst in manchen Nächten von dir gegeben hast. Und nun siehst du sie auf ihrem Gesicht und du weiÃt, dass es nur wegen dir ist.
Du stehst auf und stellst dich in einiger Entfernung von ihr hin. Du siehst sie dir genau an. Willst jedes einzelne Merkmal in dein Gehirn einbrennen lassen. Willst sie nie wieder anders sehen als jetzt. Sie ist immer noch hübsch. Genauso hübsch wie du sie das erste Mal gesehen hast. Du siehst in ihr Gesicht und die meeresblauen Augen sehen dich an. Sie ziehen dich wieder in ihren Bann und du kannst dich wieder nicht von ihnen abwenden. Trotz der Dunkelheit strahlen sie dich an. Du beobachtest sie weiter. Sie sieht immer noch Engelsgleich aus. Ihre Haare liegen wegen der Nässe an ihrem Gesicht an. Umspielen die sanfte Konturen ihres Gesichtes.
Und du kannst nicht anders. Deine FüÃe haben ein Eigenleben erfunden und bewegen sich auf sie zu, ohne es ihnen befohlen zu haben. Du bleibst dicht vor ihr stehen und verlierst dich wieder in ihren Augen. Sie haben nicht mehr das gleichen Ausdruck wie vor Jahren. Nicht mehr diese Ausstrahlung wie vor Jahren. Diese Augen vor ihm sind stumpf und leer und haben jeden Lebenssinn verloren. Warum? , schalt es wieder in deinen Kopf.
Du streckst deine Hand aus und berührst sacht ihre Wange. Wischt die nasse, salzige Flüssigkeit weg. Ihre Haut fühlt sich immer noch zart und sanft an. Am liebsten würdest du deine Hand dort liegen lassen, aber sie zuckt zurück. Zuckt vor deiner Berührung weg. Und wieder spürst du diesen Stich in deinem Herzen und das Warum? in deinem Kopf und Herzen wird lauter. Du siehst ihr weiter ins Gesicht. Du kannst keine Regung erkennen. Nicht das kleinste Zucken ihrer Lippen, noch ihrer Stirnfalten. Ihr Gesicht bleibt einfach regungslos.
Du blickst nach unten auf den Steg und atmest ruhig aus und ein. Du weiÃt nicht was du machen sollst. Am liebsten würdest du ihr Gesicht in deine Hände nehmen und endlich wieder ihre weichen Lippen auf deinen spüren. Doch kannst du es nicht. Sie würde es nicht zulassen. Und du weiÃt es selber. Du würdest am liebsten ihr alles sagen, was dir auf dem Herzen liegt und was du die Jahre ihr immer sagen wolltest, doch wüsstest du nicht wie du anfangen solltest. Deswegen schweigst du lieber.
Wieder geht dein Blick nach oben und wieder in ihr Gesicht. Du merkst, dass der Regen mehr wird. Du siehst, dass ihre Sachen an ihrem Körper liegen. Schmiegen sich an den perfekt geformten Körper als eine zweite Haut. Und du siehst, dass sie zittert. Ihr Körper bewegt sich leicht, zuckt leicht. Ihre Hände liegen auf ihren Oberarmen. Genauso, wie du es vor wenigen Minuten getan hattest. Langsam öffnest du deinen ReiÃverschluss, ziehst deine Jacke aus und streckst sie ihr entgegen. Sie nimmt sie ohne ein Wort und murmelt sich darin ein. Du siehst, wie sie kurz darin riecht und ein Lächeln auf ihren Gesicht erscheint. Natürlich riecht die Jacke nach dir. Nach deinem Aftershave, Zigarettenrauch und deinem eigenen Geruch.
Ein kurzes Lächeln umspielt deine Lippen, verschwindet aber sofort, als du ihr ins Gesicht siehst und du darin nur eine einzige Emotion vorfindest: Enttäuschung. Auch wenn sie nichts sagt, keine Mimik hat, weiÃt du ihre Augen zu deuten. Und wieder ist der Stich im Herzen da und das Warum? wird unerträglich laut. Der Regen hat deine gesamte Kleidung durchweicht. Dein T-Shirt hängt nur herunter und klebt an dir. Deine Hose sitzt eng. Am liebsten würdest du dir die Sachen vom Körper reiÃen, um dieses Gefühl der Enge loszuwerden.
„Warum?“, hörst du sie fragen. Du blickst sie fragwürdig an und sie stellt die Frage noch mal. „Warum?“ Doch du weiÃt immer noch nicht, was sie meint. „Warum was?“ „Warum bist du wieder zurückgekehrt? Warum bist du wieder aufgetaucht? Warum bringst du in mein Leben nur so eine Verwirrung? Warum? Warum Jess?“ Deinen Namen hatte sie nur noch geflüstert. Du merkst, dass sie keine Kraft mehr hat. Dass sie einfach nicht mehr kann. Und du allein bist schuld daran. „Ich bin wegen dir wieder hier. Ich wollte dich wieder sehen. Wollte einfach nur wissen, wie es dir geht. Ich vermisse dich Rory. Ich habe dich die ganzen Jahre vermisst und nicht vergessen können. Ich wollte mit dir reden. Aber als ich vorhin bei deinem Haus war und ich dich mit deinem Mann und deiner Tochter gesehen habe, hat mich mein Mut verlassen. Ich konnte nicht mehr mit dir sprechen. Ich hätte keinen Ton rausgebracht, wenn ich vor dir gestanden hätte.“ Endlich kannst du ihr alles sagen. Kannst ihr alles erklären. Doch du weiÃt nicht, ob sie es verstehen wird.
„Es tut mir Leid, dass ich vor Jahren einfach ohne irgendeinen Abschied gegangen bin. Aber ich hielt es so für richtig. AuÃerdem hätte ich mich nicht von dir verabschieden können. Ich hätte es einfach nicht gekonnt. Ich hätte dir ins Gesicht sehen müssen. Hätte deine Tränen gesehen und deine Enttäuschung in deinem Gesicht. Und das hätte ich nicht ertragen können. Mein Herz hätte das nicht ausgehalten. Ich wollte..“ „Dein Herz hätte es nicht ausgehalten? Hast du auch nur einen Moment an mich gedacht? Wie ich mich gefühlt habe? Wie ich mich gefühlt habe, als ich von Luke und meiner Mum erfahren musste, dass du einfach abgehauen bist? Dass du einfach abgehauen bist, ohne etwas zu sagen? Ohne etwas zurückzulassen? Ohne einen Brief, Zettel oder Nachricht von dir? Hast du dich gefragt JESS? Hast du dich wirklich gefragt?“ Sie schreit dich an. Sie schreit ihre gesamte Wut, Enttäuschung raus. Und du stehst nur da und hörst ihr zu.
„Ich habe jede Nacht heulend in meinem Bett verbracht. Habe mir jede Nacht unsere gemeinsamen Fotos angesehen. Habe jeden Tag auf einen Anruf von dir gewartet. Auf einen Brief. Aber es kam nichts. All die Jahre kam gar nichts von dir. Und jeden Tag ist mein Herz um ein weiteres Stück zerbrochen. Bis heute zerbricht mein Herz wenn ich nur einen Gedanken an dich verschwende. Ich habe dich geliebt Jess. Ich habe mir sogar vorgestellt, dass wir eine gemeinsame Zukunft haben. Aber du hast all dies zerstört.“ Sie schmeiÃt dir deine Jacke für deine FüÃe und rennt davon. Und du stehst einfach nur da und siehst ihr nach. Ihre Worte hallen immer noch in deinen Ohren. Sie hatte dich geliebt. Sie hatte sich eine Zukunft mit dir ausgemalt und du hast alles weggeschmissen.
Und das Warum? hallt in deinem Kopf unerträglich laut.
Pairing: Kirk und Lorelai
Wo: Stars Hollow
![[Bild: nothingleftbehindii7.png]](http://img407.imageshack.us/img407/1231/nothingleftbehindii7.png)
Es war ein wunderschöner Sommermorgen in Stars Hollow. Die Sonne schien friedlich vom Himmel und man hörte die Vögel zwitschern. Nur einzig allein das Geräusch einer Bohrmaschine schien diese idyllische Stille zu stören. Ein schlanker Mann mit mittelblondem Haar stand vor einem weiÃen Haus. Direkt neben ihm stand ein länglicher Holztisch mit einem groÃen Brett darauf. Diese Konstruktion hatte er mitten in seinem Garten, gleich neben einer alten Eiche platziert. Dieser Mann, der niemand weniger als Kirk war schien schon einige Zeit zu arbeiten, da er einen groÃen, aber nicht gerade ästhetischen SchweiÃfleck auf seinem Rücken hatte. An dieser Stelle klebte sein graues, einfach geschnittenes T-Shirt förmlich am Körper.
„Immer diese Arbeit, nie kann man mal seine Ruhe haben. Lorelai bildet sich ja immer ein sie müsse alles so schnell wie möglich haben, auch wenn man den armen Kirk dann am Sonntagmorgen zwei Stunden arbeiten lassen muss, nur weil man ein neues Geländer für sein Hotel braucht!“, schimpfte Kirk vor sich hin. „Aber nein, mit mir kann man das ja machen!“, er schüttelte den Kopf. Natürlich machte er gerne Arbeiten für das DragonFly Inn, was nicht unbedingt daran lag das er eine ganze Stange Geld dafür bekam, sondern auch weil er Lorelai mochte. Dennoch war er der Meinung es müsse ja nicht unbedingt immer sofort geschehen.
Als er sich damit abgefunden hatte das er sicherlich noch gut eine halbe Stunde hier unten stehen müsse um sich wegen des Geländers abzurackern kam eine kleine rundliche Frau mit kastanienbraunen, kurzen Haaren die StraÃe herunter. Sie schien so ganz aufgeregt und voll dem Drang etwas zu erzählen das sie nicht mehr normal ging, sondern in kleinen Schritten auf ihren Stöckelschuhen schnell die StraÃe entlangtippelte. „Morgen Patty!“, begrüÃte Kirk sie, was er im nächsten Moment bereute. Wie konnte man nur Mrs. Patty grüÃen? Jedes kleine Kind in Stars Hollow wusste das man sich die nächsten 15 Minuten nicht mehr vor einem Wortstrom retten konnte der unerlässlich auf einen einströmte. Sofort waren auch die Auswirkungen der netten Geste zu sehen und Mrs. Patty hob zum Gruà die Hand, winkte kurz und bog dann so schnell sie konnte die Einfahrt hinein. Ihre kleinen Wuselschritte waren schlürften so stark am Boden das sogleich die mit Kieselsteinen belegte Einfahrt in einer riesengroÃen Rauchwolke unterging und man aus dieser Rauchwolke nur noch ein leises Husten hörte. „Patty, alles in Ordnung?“, fragte er in der Hoffnung das es nicht so war. „Nein, nein Kirk keine Angst. Nur der“, sie klopfte sich den Staub von ihrem aubergine farbigen Oberteil, „Nur der Staub Kirk“. Wahrlich, Kirk hatte nun wirklich keine Angst um Mrs. Patty, auch wenn ihr Verlust auch ein groÃer Verlust für die Stars Hollow News waren, die eigentlich nur aus drei Damen in Pattys Alter bestand die alles, aber auch wirklich alles mitbekamen und wussten.
„Und Patty gibt es irgendwelche Neuigkeiten? Du hast vorhin so aufgeregt gewirkt“, fragte Kirk mit einem beiläufigen Unterton. „Ob es IRGENDWELCHE Neuigkeiten gibt Kirk?“, stöhnte sie in einem entsetzten Ton. „Wahrlich es gibt Neuigkeiten, aber diese sind nicht irgendwelche SüÃer. Luke und Lorelai haben sich getrennt, das ist los!“
hey ihr lieben!
Es gibt mal wieder ne FF von mir, eigentlich wollte ich mit dem online stellen warten, aber ich habs nicht ausgehalten...
Um was es in der FF geht!? hmm lieÃt und erfahrt es selbst! 
Den ersten Teil widme ich der lieben Anne! Danke, für deine Hilfen und Ideen! :knuddel: hdl
Hier der erste Teil:
Heute war ein anstrengender Tag für ihn. Eigentlich müsste er müde sein und einschlafen, sobald er sich aufs Bett legte, aber das konnte er irgendwie nicht. Er musste an sie denken. An die Frau, die er schon immer geliebt hatte. Es war nicht immer einfach mit ihr gewesen. Es hat schon eine ganze Weile gedauert, bis sie es sich eingestanden hatte. Das war der beste Tag in seinem Leben.
Er hatte viele Situationen verpasst, um ihr zu zeigen, wie sehr er sie, Lorelai Gilmore, liebte. Er wollte schon immer mit ihr zusammen sein. Eines Morgens war er aufgestanden und seit dem war es ihm klar, er würde um sie kämpfen.
Das hatte er getan, hatte alles, was er in sich hatte, zusammen gesucht, um der zu werden, der Lorelai gegenüberstehen konnte und ihr seine ganzen Gedanken und Gefühlen gestehen konnte.
Es war nicht einfach und sie war sich auch nicht sicher, aber dann am Ende hatte sie doch eingewilligt, einen Versuch zu Starten, den sie nicht bereute, das sagte sie ihm fast jeden Tag, in dem einem Jahr, in dem sie nun schon zusammen waren. Sie führten ein gemeinsames, glückliches Leben. Er war kurz danach zu ihr gezogen.
Auch Rory, war glücklich. Froh darüber, dass Lorelai mit dem Mann zusammen war, den sie aus ganzen Herzen liebte.
***********
Sie war im Badezimmer. Lief dieses ungeduldig auf und ab. Was würde sie machen, wenn ihre Befürchtung wahr werden würde. Das was sie, Lorelai Gilmore, getan hatte, war unverzeihlich. Sie würde durch die Hölle gehen, das wusste sie. Sie würde sich wie immer die Vorträge ihrer Mutter anhören müssen und allein schon dieser Gedanke, bereitete ihr viele Sorgen.
Aber vielleicht war ihre Sorge auch unberechtigt, alles war in Ordnung und sie machte sich umsonst diese ganzen Gedanken.
Er würde sicher bald nach Hause kommen. Lorelai wollte bis dahin Klarheit über ihre Situation, aber bis zur vollständigen Klarheit dauerte es noch eine ganze Weile.
Ihr Körper zitterte noch immer. Was ist wenn? Ging es ihr durch den Kopf Alle werden von mir enttäuscht sein, wenn sie es hören. Was habe ich bloà getan.
Für Lorelai verging die Zeit nicht, immer wieder blickt sie auf die Uhr. Dann hielt sie es nicht mehr aus, nahm das kleine weiÃe Gerät und packte es in ihre Handtasche. Sie konnte im Moment nur zu einer Person und das war ihre Freundin, Sookie.
Als sie aus dem Haus ging und zu ihrem Auto wollte, kam gerade ihre Nachbarin, Babette, aus dem Haus und fragte gleich neugierig â Hey Schätzchen, wo willst du jetzt noch hin?â
âIch? Ich muss zu Sookie, wir müssen was besprechen.â
âUm diese Uhrzeit noch?â
âJa, schuldige ich muss jetzt wirklich los, sie erwartet mich.â, log Lorelai. Sie würde Sookie mit ihrem Besuch überraschen. Lorelai wusste nicht was sonst noch tun sollte. Mit Rory konnte sie im Augenblick nicht reden, auch wenn sie wusste, dass ihre Tochter immer ein offenes Ohr für sie hatte, aber sie schrieb viel zu wichtige Arbeiten. Lorelai wollte sie nicht stören.
Babette merkte wohl, dass sie es eilig hatte und lieà Lorelai gehen. âGut, dann geh mal und richte schöne GrüÃe aus.â, sagte sie und ging zurück ins Haus.
âDanke, werde ich machen.â, erwiderte Lorelai, ging zu ihrem Auto und setzte sich hinein. Sie war froh, dass es schon dunkel war, den so hatte Babette nicht Lorelai´s angeschwollene Augen und tränenverschmiertes Gesicht gesehen.
Sie holte tief Luft und fuhr erst dann los. Es dauerte nicht lange, bis sie vor dem Haus ihrer Freundin war. Sie stieg aus dem Auto aus und ging auf das Haus zu, sie sah das noch Licht brannte und war erleichtert darüber.
Als sie davor stand zögerte sie einen kurzen Moment, bevor sie klingelte.
Kurz nachdem klingeln öffnete Sookie, halbverschlafen, die Tür. Als sie aber das verheulte Gesicht ihrer Freundin sah, war sie sofort hellwach.
âLorelai, was ist passiert?â, fragte Sookie ihre Freundin erschrocken. Kaum hatte Lorelai diese Wörter gehört, begannen sich ihre Augen wieder mit Tränen zufüllen.
Sookie nahm ihre weinende Freundin an der Hand und zog sie ins Haus. Kaum hatte sie die Tür verschlossen, nahm sie ihre Freundin in dem Arm und sagte âHey, ganz ruhig. Komm und setzt dich doch erst mal.â
âSchuldige das ich dich jetzt noch störe.â, brachte Lorelai nur heraus.
âRed doch nicht so einen Unsinn. Du störst nicht, Jackson und Davie schlafen wie ein Stein. Ich saà noch, weil ich irgendwie nicht schlafen konnte. Also, erzähl was ist los? Habt ihr euch gestritten?â, fragte Sookie ihre Freundin.
Lorelai öffnete schweigend ihre Handtasche und holte das kleine Gerät, das sie eben schnell in ihre Tasche gepackt hatte, heraus und sah sich nun das Ergebnis an. Als sie es sah, begann sie erneut zu weinen und übergab den Test in die Hände ihrer Freundin.
Sookie blickte auf das Gerät und machte ein erfreutes Gesicht, verstand aber zugleich nicht, warum ihre beste Freundin weinte.
âLorelai, das ist doch toll! Du bist schwanger!â, rief Sookie erfreut und nahm ihre Freundin in den Arm.
Lorelai erwiderte die Umarmung ihrer Freundin und dachte Oh Gott, wie soll ich ihr das jetzt sagen?! Aber ich muss, sonst platze ich noch. Sie löste sich langsam von der Umarmung und sagte kaum hörbar.
âIch weià aber nicht, ob es von ihm ist.â Nun war ihr etwas leichter ums Herz.
Sookie dagegen schaute sie ihre Freundin geschockt an.
âWie meinst du das? Du weiÃt es nicht? Das würde ja heiÃen....â
Lorelai nickte nur.
****
âWarum hast du es nicht eher was gesagt?!â, fragte Sookie nach einer Weile des Schweigens.
âIch konnte es nicht, ich habe mich geschämt. Du bist die Erste, der ich es erzählt habe.â, erwiderte Lorelai leise.
âWer...Wer ist der Vater des Kindes, Lorelai?!â, brachte Sookie langsam und leise heraus. Sie wusste nicht so recht, wie sie reagieren sollte.
Lorelai hatte ihr Leben nach einer ganzen Weile in Ordnung gebracht. Das war schon über ein Jahr so, dass sie glücklich war. Doch vielleicht war sie es doch nicht, nicht wenn das passiert war, was eigentlich nicht hätte sein sollen. Oder war es wirklich nur ein Ausrutscher? Was auch immer es war, jetzt hatte es eine Konsequenz, eine die ein Leben lang daran erinnern würde, auch wenn das Kind, das in ihr wuchs, gar nichts dafür konnte.
Oder bedeutete das, dass sich Lorelai ihrer Gefühle, gegenüber ihrem Freund, ihrer groÃen Liebe, wie sie es selbst immer sagte, doch nicht sicher war. Sookie wusste es nicht, sondern nur ihre Freundin Lorelai.
âIch wollte das alles doch nicht Sookie.â, begann Lorelai erneut zu schluchzen
âDas weià ich doch. Willst du das Kind denn!?â
Lorelai sah ihre Freundin unglaublich an.
âOkay, das war eine dumme Frage. Schuldige bitte! Ich bin ein bisschen durcheinander.â âSchon okay, ich bin auch verwirrt, aber ich weiÃ, dass die oder der Kleine da drin nichts dafür kann. Ich will das Kind, egal was kommt.â, sagte Lorelai.
âWas willst du denn jetzt machen? Weià er, dass du hier bist?!â
âNein, das weià er nicht. Er weià gar nichts, er ist auch nicht zu Hause, im Moment. Ich habe es dort nicht mehr ausgehalten. Ich weià einfach nicht was ich machen sollâ
âDu musst es Beiden sagen, sie haben ein recht darauf.â, sagte Sookie.
âDarüber bin ich mir im Klaren, aber wie soll ich das denn machen? Hey Schatz, ich bin schwanger weià aber nicht wer der Vater ist?!â
âNein, so sollst du es auch nicht machen!â
âUnd wie denn dann?â
âDann wenn du es sagen willst, wirst du schon die richtigen Worte wählen.â Kaum hatte Sookie ihren Satz beendet, klingelte auch schon das Handy.
Lorelai holte ihr Handy aus ihrer Tasche und blickte drauf. âEs ist Christopher.â
âEr fragt sich bestimmt wo du bist.â
âDa hast du wahrscheinlich Recht. Soll ich...?â, fragte Lorelai und sah ein Nicken von Sookie. Sie ging ans Handy.
âHiâ, meldete sich Lorelai.
âHallo, ich wollte nur sagen, dass ich noch eine weitere Nacht wegbleiben muss. Es tut mir leid!â
âOh, warum denn?!â
âIch habe erfahren, dass ich morgen früh auch noch einen Termin habe. Aber abends werde ich dann da sein. Was machst du?â, fragte er.
âIch bin bei Sookie.â, erwiderte Lorelai.
âNa dann ist es wohl nicht so schlimm, oder Schatz?â
âNein, ist es nicht. Ich bleibe noch ein bisschen bei ihr und gehe dann auch nach Hause.â, sagte Lorelai und versuchte dabei entspannt und fröhlich zu wirken.
âLorelai? Alles in Ordnung? Hörst dich nicht so gut an.â
âJa...ja mit mir ist alles in Ordnung, werde wohl krank.â
âMeine armer Schatz. Ich bin ja bald wieder da und dann pflege ich dich gesund.â
âDas will ich aber auch hoffen.â
âIch freue mich schon auf morgen. Habe dich vermisst!â
âJa ich dich auch.â
âGut, dann sehen wir uns morgen.â
âJa, das tun wir. Gute Nachtâ
âDanke, wünsche ich dir auch. Grüà Sookie von mir.â
âMache ich. Bis morgen.â, sagte sie und legte auf. âEr grüÃt dich.â
âDanke.â In der Zwischenzeit, wo Lorelai telefoniert hatte, bereitete Sookie ihrer Freundin einen Kaffee. Sie wollte ihn gerade abstellen, als ihr einfiel, dass sie gar keinen Kaffee trinken durfte. âOh du darfst ja keinen Kaffee trinken, du bist schwanger.â
âIch weiÃ, Sookie.â
Sookie hatte ihr auch einen Kamillentee gebracht, den sie nur wiederwillig trank. Sookie hatte sich wieder neben ihre Freundin gesetzt. Beide schwiegen, konnten nichts sagen.
âSüÃe, du solltest noch mal zum Arzt gehen und wirklich sicher sein das du schwanger bist, dann weiÃt du es 100%.
âDu hast Recht. Kommst du mit?â
âNatürlich!â, entgegnete Sookie.
âDanke.â
âLorelai...â begann Sookie, beendete aber nicht ihren Satz, denn Lorelai beantwortete diese schon.
âFrag mich nicht, ich weià es nicht. Diese ganze Sache ist alles zur falschen Zeit passiert.â
âEs hört sich nicht so an, als würdest du diese Nacht bereuen.â
âSookie, ich weià es nicht. Wir haben darüber nicht geredet, irgendwie mussten wir das nicht, aber er guckt mich jetzt anders an. Intensiver.â
âSüÃe, soll ich dir mal was sagen? Das war schon immer so. Er hat dich schon immer so angesehen!
Lorelai blickte ihre Freundin fragend an.
âDu hast es nicht mitbekommen, oder?â
âDu meinst das ernst?! Nein, das habe ich nicht.â
âHast du denn jetzt Gefühle für ihn, die mehr als Freundschaft sind?â
âKönnte sein. Ich weià es nicht.â
Wieder herrschte schweigen.
Sookie begann zu reden.
âIch würde mich für euch beide freuen, wenn es eine andere Situation wäre, Lorelai. Ich wärt ein tolles Paar. Aber du bist vergeben. Du musst dir deiner Gefühle klar werden. Es ist den Beiden gegenüber nicht fair.â
âIch weià Sookie. Seit dieser Nacht bin ich mir mit allem nicht so sicher. Ich lebe jetzt seit einem Jahr mit ihm zusammen. Es läuft gut, natürlich streiten wir, aber wir sind glücklich. Ich hätte nicht gedacht, dass so was passieren würde.â
âIch sehe es dir doch an, dass du glücklich bist. Aber nun ist es passiert und dazu bist du auch noch schwanger.â Es herrschte wieder einmal schweigen.
âLorelai bleib heute Nacht hier. Ich will nicht, dass du alleine bist, heute nacht. Er kommt ja nicht so wie ich es mitbekommen habe oder?!â
âDas ist nett, aber ich sollte lieber gehen. Er kommt heute nicht, da hast du recht.â
âDu bleibst hier, keine wiederrede. Ich hole nur mal eben das Schlafzeug, dann kannst du dich hinlegen und schlafen. Das erste was wir morgen machen ist, beim Arzt anrufen, damit du einen endgültiges Ergebnis hast.â
âDanke, Sookieâ, erwiderte Lorelai nur.
Sookie kam so schnell wie sie gegangen war und hatte Bettzeug dabei. Beide bereiteten das Sofa vor. Es war ein Schlafsofa und so musste sich Lorelai nicht so einengen.
Als sie es fertig bezogen hatten, blieb Sookie noch kurz bei Lorelai ging dann aber auch nach kurzer Zeit.
âJetzt schlaf aber. Wir reden morgen weiter.â, sagte sie als sie aufstand und das Licht ausmachte.
âOkay, bis morgen.â entgegnete Lorelai und schlief mit Tränen in den Augen kurz darauf ein.
Hoffe er hat euch gefallen!
Her mit dem FB, würd gern wissen wie ihr es findet!
Liebe GrüÃe
Chery

