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Geschrieben von: copkiller
20.07.2006, 00:00
Forum: Board Support
- Antworten (4)

Ich weis wie man Bilder höchlädt und wie ich das in jeden anderen Forum mache, dass der mir auch die Bilder anzeigt.
Wenn ich hier auf "Grafik einfügen" gehe und den Link reinkopiere, spuckt der den richtigen HTML-Code aus, aber am Ende zeigt der nur den Link an und nicht das Bild.
Das Bild ist ja schon geuppt.....

Was mache ich falsch (wobei ich net wüsste was, weil das überall gleich ist) od gibt es irgendwelche Beschränkungen bezüglich Größe ?

EDIT: jetzt gehts..........der hat Probs bei Bildern, wo kein *.jpg dahinter steht. Muss zwar immer dahinter, aber kA warum das manchmal net geht.

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Geschrieben von: krümelmonster
19.07.2006, 15:05
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (51)

so, hier... ich hatte einfach eine idee und die ging mir nicht mehr aus dem kopf... der erste versuch... Unsure kritik erwünscht!!



I'm still here


Ihre Hände zitterten.
Es war kalt und der Wind fegte durch die Straßen.
Die junge Frau zog den dünnen Mantel enger um sich.
Ihr langes braunes Haar war zu einem einfach Knoten zusammengebunden und steckte nun unter ihrem dicken roten Schal.
Ein Auto raste an ihr vorbei und der Fahrer hupte.
Sie achtete nicht auf ihn.
Einige dunkle Gestalten standen in den Nebengassen und sie wusste, dass sie angestarrt wurde.
Die Angst packte sie immer wieder, wenn sie abends durch die Straßen musste.
Ein Auto hatte sie nicht.
Wozu auch?
Sie beschleunigte ihre Schritte.
Sie wollte bloß nach Hause.
Ins Warme.
Sie schob ihre Hände in die Manteltasche und zog sie gleich darauf wieder heraus. Nervös schob sie sich das Haar aus dem Gesicht und klammerte sich an ihre Handtasche.
Dann, endlich, erreichte sie das Haus.
Ein kleiner Seufzer entfuhr ihr, als sie die Haustür aufschloss und sie hinter sich zufallen ließ.
Sie eilte die Treppe hinauf und blieb an einer Tür stehen.
Sie klingelte.
„Mom!“, rief eine Stimme.
Die Frau musste lächeln.
Eine Sekunde später ging die Tür auf und ein kleines Mädchen mit hellen blauen Augen und dunklen Haar stand vor ihr.
„Mommy!“
Sie beugte sich zu ihr runter und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. „Hey, meine Kleine! Alles okay?“
Das Mädchen nickte eifrig.
Eine Frau mit schwarzen Locken erschien hinter ihr.
„Carmen, ich danke dir!“
„Schon gut! Die Kleine war brav! Sie macht mir keine Mühe!“, erklärte Carmen und grinste auf das Mädchen herunter.
„Wir haben Kuchen gebacken! Und Rafael war mit mir in Park Schlittschuhlaufen!“
Die junge Frau grinste. „Hol deine Jacke, Sweety! Wir müssen hoch!“
Carmen lehnte sich an den Türrahmen. „Ich kann am Donnerstag nicht!“
“Oh, nein!“
„Tut mir Leid, Süße! Aber es geht nicht! Ich muss meine Mutter besuchen!“
„Natürlich… schon gut. Grüß sie von mir! Sie muss noch mal herkommen!“
Carmen zog eine Augenbraue hoch. „Oh, bitte nicht…“, flüsterte sie und grinste.
„Okay, ich bin fertig!“
„Katie, wo ist denn dein Schal?“, fragte ihre Mutter.
Katie biss sich auf die Unterlippe. „Den hab ich verloren…“, antwortete sie leise und sah auf den Boden.
Die junge Frau seufzte. „Na, schön… er hatte sowieso ein Loch! Komm!“ Sie fasste ihre Tochter bei der Hand und gab Carmen zum Abschied einen Kuss auf die Wange.
„Bis dann!“
„Bis dann, ihr Süßen!“
In der Wohnung angekommen rannte Katie sofort in ihr Zimmer. Sie schaltete das Licht an und kletterte auf einen Stuhl um an ihr Bücherregal heranzukommen.
„Schatz, es ist schon neun!“
“Oh, bitte! Bloß ein Kapitel vorlesen!“
„Nein, Süße! Du musst ins Bett!“
„Mommy…“
“Nein!“
Katie ließ sich vom Stuhl heben.
„Zieh dich um und geh ins Bad! Ich komme gleich!“, sagte ihre Mutter, küsste sie auf die Stirn und ging rüber in die Küche um sich einen Kaffee zu kochen.
Später als Katie endlich im Bett lag und schlief, ließ sich Rory auf die Couch fallen.
Es war ein anstrengender Tag gewesen. Furchtbar anstrengend.
Heute hatte sie zwar nicht so lange arbeiten müssen, aber sie war bereits am frühen Morgen unterwegs gewesen.
Die Arbeit in der Bar schaffte sie wirklich. Und dazu der Job im Bücherladen.
Rory nahm einen Schluck von ihrem Kaffee, schloss die Augen und lehnte sich zurück.
Sie wollte nur noch schlafen.
Und am liebsten gar nicht mehr aufwachen.


„Rory, was tust du da?!“
“Ich packe!“
„Wieso?“
Er packte sie an den Schultern und zog sie hoch.
„Ich gehe!“, schrie sie und riss sich wütend los.
„Aber… wieso?“
„Ich kann das nicht mehr! Ich kann nicht mehr! Verstehst du?!“
Er sah sie an.
„Nein, natürlich nicht… wie auch?!“
Sie riss den Kleiderschrank auf und holte ihre Sachen heraus.
„Rory, warte…“ Er fasste sie erneut an den Schultern. „Bitte, lass uns reden!“
“Nein…“ Sie sah ihm in die Augen. „Nein, wir können nicht mehr reden.“
“Rory…“
Sie schluckte und schloss kurz die Augen. Eine Träne wanderte über ihre Wange.
„Ich liebe dich nicht mehr.“
Er ließ sie los. „Was redest du denn da?! Rory, was soll das?! Wieso sagst du so etwas?! Was…“
Sie hob die Hand und brachte ihn so zum schweigen. „Es tut mir Leid…“


Sie riss die Augen auf und schnappte nach Luft.
Wie oft musste sie diesen Traum noch haben?
Wie oft sollte sie die Vergangenheit noch einholen?
Rory setzte sich auf und sah auf die Uhr. Fünf.
Sie schob die Decke zur Seite und ging zum Fenster.
Sie musste hier raus. Sie brauchte dringend frische Luft.
Leise öffnete sie die Tür zu Katies Zimmer.
Das Mädchen schlief tief und fest, umklammerte ihren Teddy und hatte ein seliges Lächeln auf den Lippen.
Vorsichtshalber schrieb sie ihrer Tochter einen Zettel, falls sie aufwachen würde und legte ihn auf den Küchentisch.
Rory zog sich eine Jeans und einen Pullover an und nahm Mantel und Schal.
Das Treppenhaus war still.
Als sie draußen auf die Straße trat, atmete sie die frische Luft ein und fühlte sich um einiges besser.
Sie band ihre Haare zu einem Zopf zusammen und machte sich auf den Weg zum Park.
Einige Autos fuhren an ihr vorbei und Frühaufsteher kamen ihr entgegen.
Im Park konnte sie am besten nachdenken.
Wenn sie auf ihrer Bank saß, auf den kleinen See starrte und um sie herum alles ruhig war.
Sie schloss die Augen, atmete die kalte Luft ein und fühlte sich plötzlich frei.
Ohne Sorgen.
Ohne Probleme.
Der Alltag lag hinter ihr.
Alles was hier zählte, war sie. Sie allein.
Sie war schon so oft hergekommen. Es war der erste Ort gewesen, als sie in diese Stadt kam, an dem sie sich wohl gefühlt hatte.
Sie erinnerte sich noch zu gut an diesen Abend.
Es dämmerte bereits und die Stadt schien gerade erst zu erwachen. Aus den Straßen dröhnte die Musik, Autos hupten und das Stimmengewirr wurde immer lauter.
Aber als sie auf den See schaute und über sich das Rauschen der Bäume hörte, fühlte sie sich der Stadt ganz fern.
Fern von allem.
Und das war ein wunderbares Gefühl.
Rory seufzte leise und legte den Kopf in den Nacken.
Der Baum über ihr verlor seine letzten Blätter.
„Wusste ich es doch!“, ertönte plötzlich eine Stimme.
Sie sah sich um.
„Ich bin aufgewacht und hatte plötzlich das Gefühl, dass ich dich genau hier finde! Um fünf am Morgen!“
Tom grinste und setzte sich einfach neben sie.
Rory musste lächeln.
„Du bist gerade erst aufgewacht?“
„Nein, ich bin kurz davor einzuschlafen!“
Und so sah er auch aus. Sein schwarzes Haar stand wirr von seinem Kopf ab und unter seinen Augen zeichneten sich bereits dunkle Ringe ab. Er feierte eben gern.
Tom war genauso alt wir Rory und ihr bester Freund seitdem sie hergekommen war.
„Wie geht’s Katie? Ich war schon so lange nicht mehr bei euch!“
„Ja, seit etwa 3 Tagen nicht mehr!“, antwortete Rory grinsend.
„Ich vermiss die Kleine eben!“
Katie liebte Tom. Immer wenn er da war, passierte irgendwas Verrücktes. Katie war immer begeistert, Rory durfte später aufräumen und Tom stolz, dass er Katie wieder etwas beigebracht hatte. Und ihre Mutter war immer diejenige, die darunter leiden musste.
„Du kannst Donnerstag auf sie aufpassen! Ich hab Spätschicht!“
Toms Miene erhellte sich. „Oh ja! Ich hab auch schon klasse Ideen für…“
„Tommy! Diesmal keine Ideen, Experimente oder sonstiges, klar?! Ich will, wenn ich zurückkomme, dass mein zu Hause noch steht!“
„Hast du früher schon mal irgendwas ausgeheckt oder warst Mamas Lieblingskind?!“, fragte Tom und verengte seine Augen.
Rorys Lächeln verblasste. Früher…
Tom erkannte was er gerade gesagt hatte und biss sich auf die Unterlippe.
„Tut mir Leid… du willst ja nicht darüber reden…“
“Schon gut! Macht doch nichts!“
Sie wusste, dass Tom immer deswegen enttäuscht war. Sie erzählten sich eigentlich alles und sie kannte ihn sehr, sehr gut. Aber in solchen Momenten wurde ihr bewusst, wie wenig sie von sich preisgab. Sie wünschte sich, dass er sie kennen würde, dass er alles über sie wusste. Aber sie konnte einfach nicht. Sie konnte nicht alles wieder aufwühlen.
Er sprang plötzlich auf. „Hast du Lust auf Frühstück?“
Sie grinste. „Klar! Was fragst du da noch?!“


„Ein Bier, einen Wodka-Orange auf Eis und zwei Gin Tonic!“, rief eine Stimme.
Rory hatte inzwischen den Überblick verloren. Heute war es ziemlich voll. Nur weil so ein langweiliges Baseballspiel lief. Die New York Yankees lagen vorne und die Bude war voll.
„Hey, ich hab schon vor Stunden ein Bier bestellt!“, raunte eine Stimme.
„Wir nehmen keine Vorbestellungen an! Das weißt du! Du bist erst seit einer halben Stunde hier, Joe!“, rief Rory und zapfte ihm sein Bier.
„Rory, soll ich dich ablösen?“ George, ihr Chef, tauchte neben ihr auf.
„Ja, danke… ich brauch ne Pause!“ Sie warf das Handtuch auf die Spüle und schnappte sich ihre Jacke. „Ich geh frische Luft schnappen!“ Der Zigarettenqualm machte sie verrückt. Aber George ließ sich zu einem Rauchverbot nicht überreden.
Es war halb neun und sie fischte ihr Handy aus der Jackentasche. Carmen passte heute wieder auf Katie auf.
„Hallo?“
„Hey, hier ist Rory!“
„Hallo Süße! Katie geht es gut! Sie isst gerade zu Abend! Wir haben Pfannkuchen gemacht!“
„Super! Ich hab ihr versprochen, dass sie bis halb zehn aufbleiben darf! Vergiss das nicht!“
„Ja, mach ich! Alles klar bei dir? Du klingst nicht gut…“
“Ach, ich bin nur ziemlich geschafft! Aber morgen habe ich ja frei!“
„Ja.. oh, ich glaube da ist etwas kaputt gegangen! Bis später!“
„Halb zehn! Denk dran!“
“Jaha! Bye!“
„Bye!“
Rory legte auf und atmete tief die kalte Luft ein.
Auf einmal schossen ihr Tränen in die Augen. Sie drückte sich die Hand auf den Mund und schluchzte. Einige Passanten sahen sie irritiert an.
Rory lief zurück in die Bar und verschwand auf der Toilette.
Sie stützte sich auf dem Waschbecken ab und drückte die Augen zu. Immer mehr Tränen liefen über ihre Wangen.
Sie hob den Kopf und blinzelte durch den Tränenschleier.
Ihre Haut war hell und sie hatte einige Sommersprossen auf der Nase. Ihre blauen Augen waren dunkel geschminkt. Sie hatte sich ihren Pony vor ein paar Tagen geschnitten. Ihre dunkelbraunen Haare waren lang und wellig.
Sie trug eine enge Jeans und ein weißes Tanktop.
Sie sah an sich herunter. Ihre dunklen Cowboystiefel waren etwas dreckig. Sie hatte sie vor zwei Jahren in einem Secondhandshop gesehen und Tom hatte sie ihr eine Woche später geschenkt.
Was war nur aus ihr geworden?
Vor 6 Jahren war ihre Welt noch in Ordnung. Sie hatte studiert, einen festen Freund gehabt und tolle Freunde.
Und jetzt?
Jetzt lebte sie in New York. Mit einem Kind. Mit ihrem Kind.
Sie arbeitete die meiste Zeit in einer Bar und bekam vom Besitzer extra Zuschuss wegen ihrer Tochter. George mochte die Kleine und hatte sie, genau wie Rorys Mitarbeiter, ins Herz geschlossen.
Ab und zu jobbte sie in der Buchhandlung von einer Bekannten.
Sie hatte sich vollkommen verändert. Ihre Kleidung, ihr ganzes Auftreten, ihre Art zu sprechen.
Die Art, wie sie mit fremden Leute umging. Sie war selbstbewusster. Stärker.
Aber manchmal fragte sie sich, ob sie das überhaupt wollte.
Sie hatte ihr altes Leben weggeworfen und ein völlig anderes begonnen.
Nur wegen ihm.
Wegen diesem einem Fehler.

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Geschrieben von: Colorblind
18.07.2006, 21:04
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (254)

Hallöchen alle miteinander...

Stolz (naja mehr oder weniger^^) darf ich nun verkünden , dass meine 3.Fanfiction auf Sendung geht.

Titel : Give Me One Last Chance
Autor : Colorblind
Genre : Romance, AU
Pairing : Literati
Rating : PG-13
Disclaimer: nichts gehört mir, nur die Idee^^
Bemerkung: Rory und Jess sind sich noch nicht begegnet, er hat nie in Stars Hollow gelebt. Sonst ist alles im Grunde genommen wie in der Serie.

Ich danke Liz ganz besonders, da sie mich ermutigt hat sie zu posten [Bild: d010.gif]
Desweiteren gehen Grüße an Anne, die noch in Schweden ist und diese FF praktisch als Willkommensgeschenk lesen wird. Hab euch lieb!


~ Missed Moments ~

[Bild: mmbannerft1.png]







.. to be continued...





1. The First Encounter

Mit schnellen Schritten lief ich den Gang entlang. In dem Raum herrschte eine drückende Hitze, mein Kleid klebte wie eine zweite Haut an mir und ich pustete mir meine Haare aus der Stirn.
Luft. Ich brauchte Luft.
Es war wieder einer dieser Abende, an die ich mich immer noch nicht gewöhnt hatte. Ein Galaabend zu Ehren der New York Times, zu der mein Freund und ich eingeladen waren. Warum auch nicht? Der Name Huntzberger war auf allen Gästelisten sehr gefragt. Natürlich mochte ich die New York Times, ich fand auch alles sehr interessant, aber all die Eleganz und der Prunk waren Nebensächlichkeiten, ohne die ich auch ausgekommen wäre. In solchen Momenten musste ich immer an meine Mutter denken. Sie hatte ihre Bedenken geäußert, als sie den Namen Huntzberger zum ersten Mal gehört hatte. Sie meinte, Logan und seine Familie würden nicht zu mir passen. Natürlich, ihre Lebensweise war so ganz anders als die meiner Mutter und mir, aber es war meine Entscheidung.

Stöhnend und mir mit dem Programmheft Luft zufächelnd, stand ich vor dem Aufzug. Ich wollte auf die Dachterrasse um etwas frische Luft zu schnappen. Dort gab es sogar eine Bar. Der Aufzugsknopf wechselte von rot auf grün. Die Tür ging auf. Ich ging hinein und schaute mich um. Aufzüge waren nicht meine liebsten Aufenthaltsorte. Mir war immer etwas mulmig zumute. Zum Glück war dieser Aufzug relativ groß. Die Wände waren verspiegelt, was den Raum wiederum noch größer erschienen ließ. Der Boden war mit weinrotem Teppich ausgelegt.
Ich drückte den Knopf und lehnte mich gedankenverloren an die Wand.
An der nächsten Etage hielt der Aufzug erneut. Ein junger Mann trat ein. Ich warf ihm einen kurzen Blick zu. Er nickte mir zu. Stumm erwiderte ich den Gruß.
Mir ist es immer unangenehm mit Fremden im Aufzug zu sein. Die Nähe ist so intim, man ist in einem kleinen Kasten gefangen. Man weiß nicht wo man hinschauen soll, was man sprechen soll. Nervös räuspert man sich oder hustet. Um die unangenehme Stille zu übertönen.
Mein Gegenüber las in einer kleinen Broschüre. Ich sah genauer hin. Es war das Programm, das ich auch in den Händen hielt. Ich musterte ihn unauffällig. Er war nicht viel größer als ich selbst und in meinem Alter, trug einen schwarzen Anzug mit einem weißen Hemd darunter, hatte dunkle, etwas wirre Haare. Seine Augenfarbe konnte ich nicht genau erkennen, da er seine Augen niederschlug und scheinbar angestrengt las.
Ich mochte es ihn beim Lesen zu beobachten. Er legte seine Stirn in Falten, auf der eine Ader zu pochen schien, und knabberte auf seiner Unterlippe herum.
Unwillkürlich musste ich lachen. Meine Mutter sagte immer, dass ich die einzige Person wäre, die so angestrengt und abgelenkt lesen würde. Dieser Mann machte mir anscheinend Konkurrenz. Ein Glucksen entglitt meinem Mund.
Verwirrt schaute der junge Mann auf. Er zog eine Augenbraue hoch und sah mich fragend an. „Verzeihung“ sagte ich und hielt mir die Hand vor den Mund.
Wie peinlich. Er dachte sicher, dass ich verrückt bin. Oder angetrunken.
Auf einmal ruckte es. Ich hielt mich an der Art Geländer fest, damit ich nicht umfiel.
Auch mein Gegenüber ließ vor Schreck sein Programmheft fallen.
Dann war Stille. Der Fahrstuhl bewegte sich nicht mehr. Auch das noch.
Panik breitete sich in mir aus. „Verdammt!“ fluchte ich und haute verzweifelt auf den Notrufknopf.


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Geschrieben von: Gilmore-Mariano
17.07.2006, 19:55
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (147)

Das einzige ist was ich zu dieser FF noch sagen muss ist:
Danke an Chery, die mir dabei geholfen hat das ich das hier rein stelle und mir etwas bei der Idee geholfen hat. Also danke Sweety. Ich hoffe das es dir wenigstens jetzt so gefällt wie ich es geschreiben habe!
Und es noch ein paar anderen gefällt!:biggrin: Wenn es euch gefällt dann würde ich mich sehr über Feedback freuen! Unsure


***********

Überraschendes Leben

Inhalt: Rory macht Urlaub! Urlaub in Las Vegas. Und was kann passieren? Nun ja... das könnt ihr ja jetzt nach lesen!
Kategorie: Literati
Charaktere: Jess, Lorelai, Luke, Paris, Rory, sonstige, Lane
Genre: LL/RJ/RD, Friendship


Teil 1:

Böses Erwachen

Langsam wacht die junge Frau auf. Oder zumindest hat sie das Gefühl wach zu werden. Denn wirklich bewegen kann sie sich nicht. Sie fühlt sich wie erschlagen. Im Wörtlichen nicht im Übertragenen Sinne. Mühsam öffnet sie ihre Augen. Sie liegt auf jeden Fall in einem Bett. So viel ist schon mal klar. Und anscheinend befindet sie sich in einer Hotelsuite. Auch das fällt ihr auf während ihr Blick langsam durch den Raum gleitet.

Das ist mit Sicherheit nicht das Zimmer was sie sich gestern genommen hat, als sie nach Las Vegas gefahren ist um sich während ihrer Ferien Woche etwas von ihrem Arbeitsstress zu erholen. Und gleichzeitig mit Paris und Lane etwas Zeit verbringen. Stöhnen drückt sie ihre Hand auf ihre Stirn. Sie wünscht sich das dieser dumme Kerl, wer auch immer es ist, aufhört ihren Kopf auszubauen und seine Baustellengeräte abstellt. Dieser Kopfschmerz ist kaum auszuhalten!

Wenn sie nur wüsste was gestern passiert ist. Gestern Abend als sie in diese Bar gegangen ist um sich einen Drink zu genehmigen. Immerhin kommen ihre beiden Freundinnen erst heute Abend an. Rorys Augen fallen wieder zu. Vollkommen egal das das hier nicht hier Zimmer ist, sie keine Ahnung hat wie sie her gekommen ist und wieso sie hier ist, sie ist viel zu zerschlagen um sich über irgendetwas Gedanken zumachen!

Nur ein paar Sekunden später reißt die braunhaarige ihre Augen geschockt auf, als ihr wieder etwas einfällt. Sie würde doch nicht? Nein. So etwas macht sie nicht. Oder? Dieser dumme Back out! Wieso weiß sie aber auch überhaupt nichts mehr? Abermals entweicht ihr ein stöhnen.

Es ist doch zum Verrückt werden. Ihre Hand etwas fester auf ihre pochende Stirn drückend, setzt sich Rory leicht auf. Ihre Gedanken wandern zu dem schwarzhaarigen jungen Mann von gestern Abend aus der Bar. Doch schnell verdrängt sie die Gedanken, da sie viel zu weit her geholt sind, als das es war sein könnte. Und zu dem hatte sie einen schrecklichen Traum.

Vorsichtig steht sie auf. An ihrem Körper trägt sie ein ihr etwas zu großes T-Shirt. The Clash. Vielleicht ist die doch in ihrem Zimmer? „Verflucht!“, zischt sie leise, als ihre Grübelei nichts bringt. „Ist das jeden Morgen dein erstes Wort oder zur Feier des Tages?“, ertönt eine Männliche Stimme von der Tür. Rory reißt erschrocken ihren Kopf hoch. Der schwarzhaarige aus der Bar. Wie war noch mal sein Name? Rory versänkt ihre Zähne in ihrer Unterlippe.

„Wie komme ich hier her, Jess?“, erkundigt sie sich dann, als ihr endlich der Name einfällt. Der junge Mann betritt neckisch grinsend das Schlafzimmer. „Wir müssen wirklich an deiner Morgendlichen Begrüßung arbeiten.“, weicht er allerdings der Frage aus. Kurz vor ihr bleibt er stehen. „Ich nehme an du hast ein ziemliches Back out.“, rät der Mann dann. Vorsichtig legt er seine Hand auf ihre Wange. „Ja.“, stimmt Rory zu, die sich allerdings etwas unwohl fühlt mit seiner Hand auf ihrer Wange. Ihr ist diese Geste etwas zu Intim.

„Dann werde ich dir etwas auf die Sprünge helfen, würde ich vorschlagen.“, meint Jess. Sofort nickt Rory, was sie ebenso schnell wieder bereut, da ihr Kopf noch mehr pocht. „Ich gebe dir die Kurzfassung damit du dann gleich eine Tablette schlucken kannst.“, bestimmt er. Jess’ Hand liegt immer noch auf Rorys Wange. Doch seltsamerweise stört es sie nicht mehr. Nein. Im Gegenteil. Es fühlt sich richtig an. So seltsam es sich auch anhört.

„Wir haben uns unterhalten, getrunken, geredet, getrunken, geredet und schließlich wieder getrunken. Du hast mir erzählt das du schon immer mal sagen wolltest das du in Las Vegas vor den Traualter getreten bist. Wir sind zu einer dieser Dinger, haben geheiratet und sind dann schließlich hier, bei mir im Hotelzimmer gelandet wo wir, wenn ich mich richtig erinnere, wovon ich ausgehe da ich keinen Black out habe, eine fantastische Nacht verbracht haben.“, erzählt Jess der jungen Frau, die schlagartig blass wird.

Oh nein. Oh nein! OH NEIN! Das hört sich überhaupt nicht gut ein. Um nicht zu sagen das das ja wohl der schlimmste Alptraum ist den Rory je in ihrem bisherigen Leben hatte. Sie hat geheiratet. In Las Vegas. Erinnert sich nicht daran und kenn den Mann den sie geheiratet hat nicht ein kleines bisschen da sie sich ebenfalls nicht mehr daran erinnern kann was er ihr erzählt hat. Sehr schlecht.

Rory stolpert ein Schritt nach hinten. „Oh Gott.“, flüstert sie dann geschockt. Der junge Mann, IHR Mann wie sie Gedanklich verbessert, sieht sie besorgt an. „Wir sind…“, fängt sie an nach zu fragen. „Jupp. Ab jetzt heißt du wohl Rory Mariano.“, stimmt Jess zu was Rory noch etwas blasser werden lässt. Soweit das überhaupt noch möglich ist. Das war die Hölle. „Bitte sag mir das das ein Scherz ist.“, bettelt Rory schon fast. Den schwarzhaarigen scheint es nicht sonderlich viel auszumachen das sie nun mit ihm verheiratet ist. Na ja gut, er kann sich immerhin daran erinnern das er sie geheiratet hat. Auch wenn er das anscheinend auch nicht ganz nüchtern getan hat. Aber sie weiß nichts mehr davon.

„Nope. Wir sind jetzt seit guten vierzehn Stunden verheiratet.“, lehnt Jess ab und legt seinen Kopf ein wenig schräg. „Ich besorg dir jetzt erst mal eine Schmerztablette. Das Bad ist diese Tür. Oder du legst dich einfach wieder etwas hin. Was vielleicht besser ist. Du siehst aus als würdest du mir gleich umkippen.“, bestimmt Jess, schiebt Rory sanft zum Bett und drückt sie drauf.

„Kaffee.“, kommt es völlig in Gedanken versunken von der braunhaarige. Jess lächelt leicht. Er gibt ja zu das er sich das von seinem Aufenthalt hier auch nicht erträumt hat, aber er war ziemlich betrunken. Etwas auch nicht geplant war, aber diese süße, unschuldig aussehende Frau war jetzt seine Frau. Die Frau die praktisch zu ihm gehört. Seine Frau. Wow das hört sich wirklich gut an wenn er das so überdenkt. Dann hört sich das sogar irgendwie richtig an. Als ob er schon immer das Bedürfnis gehabt hätte das er jemand zu seiner Frau macht. Obwohl er das nie wirklich hatte. Gut er kennt Rory nicht wirklich. Denn so viel weiß er von ihrem Gespräch auch nicht mehr. Aber sie sieht niedlich aus. Und irgendwie werden sie schon wieder aus dieser Sache raus kommen!

„Ich hol dir einen.“, teilt er Rory mit, die allerdings immer noch abwesend zu seien scheint. Mit einem leichten grinsend verlässt Jess das Zimmer wieder um ihr erst mal Kopfschmerztabletten und einen Kaffee zu holen. Vielleicht wurde sie ja dann etwas gesprächiger.

********
Zwanzig Minuten, drei Tassen Kaffee und mit einem sich langsam beruhigenden Kopf später sitzt Rory auf einen der Sessel in dem Wohnzimmer der großen Hotelsuite. Sie hat sich wieder ihre Klamotten angezogen, war duschen und sieht jetzt schon etwas frischer aus. Auch wenn sie ihre Beine eng an ihren Körper gezogen hat, die Kaffeetasse fest mit ihren Händen umklammert und immer noch nicht ganz verdaut zu haben scheint, das sie im Moment Mariano und nicht Gilmore heißt. Denn immerhin das hat Jess aus ihr heraus bekommen da er sich daran nicht erinnert konnte ob sie es ihm gesagt hat oder eher nicht.

„Okay. Vielleicht sollten wir anstatt uns kennen zu lernen, versuchen das ganze rückgängig zumachen? Ich meine…“, schlägt sie dann leise vor. Ihr Blick ist unsicher und sie spricht auch nicht aus, sondern zuckt kurz mit ihren schmalen Schultern. Jess grinst leicht. Er sitzt ihr gegenüber auf dem Sofa und hält ebenfalls eine Kaffeetasse in seiner Hand. Allerdings nicht als würde sein Leben davon abhängen im Gegensatz zu Rory.

„Klar können wir das. Vorschläge wie das funktioniert ohne das die Presse davon Wind bekommt?“, verlangt Jess zu wissen. Rory grinst leicht. „Welche genau?“, erkundigt sie sich dann. „Vollkommen egal.“; winkt Jess ab. „Vielleicht ist es doch besser wenn wir uns erst mal vorstellen.“, schlägt Rory abermals leise vor. Jess hebt etwas überrascht seine Augenbraue. „Klar fang an.“, stimmt er dann allerdings nur zu. „Ähm… also am besten von Anfang an nicht wahr?“, stottert sie dann etwas nervös. Jess nickt nur. Sein Blick ist gestand auf ihr Gesicht geheftet aus dem man so leicht die Emotionen von ihr lesen kann.

„Gut. Ich heiße, wie du ja schon weißt, Rory Gilmore. Eigentlich ja Lorelai, aber da meine Mom ebenfalls so heißt und sie nun mal älter ist, steht ihr der Name zu und irgendwie kam sie dann auf Rory also haben mich schon immer alle Rory genannt. Ich bin in Stars Hollow auf gewachsen, habe in Yale studiert, bin nach dem Abschluss nach New York gezogen und arbeite nun in der New York Times als Journalistin. Und jetzt du.“; bestimmt Rory und rasselt schnell die Wichtigsten Daten aus ihrem Leben runter.

Jess blickt sie kurz überrascht an. Es war ja klar das diese Frau auch einen Haken haben musste, wenn es auch nur der ist das sie bei der Presse arbeitet. „Ich bin in New York geboren, bin mit 16 abgehauen, habe meinen Vater gesucht und gefunden.“, erklärt Jess knapp. Rory hebt etwas überrascht ihre Augenbraue. Ihr Gehirn fängt langsam an wieder zu arbeiten wo der nervige Schmerz aufhört. „Mariano…“, murmelt sie dann leise vor sich hin.

„Oh Gott.“, entweicht es ihr dann als bei ihr der Groschen fällt wer ihr gegenüber sitzt. „Du bist Jimmy Marianos Sohn, oder?“, fragt sie dann etwas verwirrt an. Jess grinst sie schief an. „Jupp.“, stimmt er dann nur knapp zu. „Oh Gott. Ich bin mit Jess Mariano verheiratet.“, flüstert sie dann leise, allerdings so laut das Jess es hören kann, der fast gelacht hätte bei ihrem Ehrfürchtigen Ton. „Wie wäre es mit Frühstück? Oder eher verspätetest Mittagessen?“, wechselt Jess das Thema. Er hat jetzt keine Lust anzufangen darüber zu sprechen worüber Rory sicherlich sprechen wollen wird.

„Himmel ich bin Dauerkunde in denn Läden von euch. Mich fragen schon andere Kunden wo die Bücher stehen und ich kann es ihnen sagen. Und jetzt gehöre ich theoretisch dazu. Ich meine…“; stottert Rory nervös, die gar nicht bemerkt das Jess sie etwas gefragt hat. Viel zu sehr scheint sie der Gedanke an die ganzen Bücher, ja fast schon zu hypnotisieren da ihr Blick gleich Glasig wird und ihr Gesichtsausdruck könnte man schon fast als verträumt bezeichnen.

Jess beobachtet sie belustigt. Anscheinend kennt sie die Läden von seinem Vater und ihm wirklich. „Und das beste ist natürlich das man über all in den Geschäften Kaffee bekommt. Man kauft sich einen, schnappt sich ein Buch und verzieht sich in eine Ruhige Ecke. Einfach himmlisch…“, träumt Rory weiter laut. Sie schüttelt leicht ihren Kopf, anscheinend aufwachend aus ihrem Tagtraum. Sie wird leicht rot und trinkt schnell einen schluck aus ihrer Tasse.

„Du liest gerne?“, fragt der schwarzhaarige dann immer noch belustigt grinsend. „Lesen ist praktisch neben Kaffee und Filmen mein Leben. Meine Mom hat mich damit neben Fast Food ernährt. Daher liebe ich es zu lesen. Außerdem ist es recht praktisch das ich Artikel über Autoren und deren Bücher schreibe. So kann ich Hobby und Beruf verbinden.“, erklärt Rory. Ihre Wangen sind immer noch leicht rot.

„Tut mir Leid. Ich rede die ganze Zeit.“, entschuldigt sich Rory. Nervös tippt sie mit ihren Fingerspitzen an ihre Tasse. Jess schüttelt leicht seinen Kopf. „Das ist gut. Immerhin muss ich meine Frau ja kennen lernen.“, meint er dann. Die beiden wechseln kurz ein sanftes lächeln.

„Also erzähl Jess. Freundin? Verlobte? Noch eine andere Frau?“, bringt Rory die Sprache wieder auf Jess. Der lacht leise. „Nope. Bei mir hält es keiner lange aus.“, lehnt er ab. „Was ist mit dir?“, erkundigt er sich bei Rory die abermals leicht rot wird. „Trennung.“, kommt es dann das erste mal knapp von ihr. Jess nickt verstehend. Anscheinend hat der Kerl sie ziemlich verletzt.

„Also was verschlägt dich nach Las Vegas?“, wechselt Jess daher von dem Thema weg. Rorys Gesicht überzieht ein weiters mal ein strahlen. „Meine Mom hat mich hier her geschickt, als ich meinen Freund mit einer Arbeitskollegin in unserem Bett erwischt hab. Sie räumt meine Sachen aus der Wohnung in der ich mit ihm gewohnt habe und kümmert sich um alles, während ich weit weg von all dem das geschehne verdauen soll. Meine Freundinnen kommen heute ebenfalls her. Und eigentlich hatte ich nicht geplant verheiratet wieder von hier weg zu kommen.“, erklärt Rory. Jess fällt ein weiteres mal auf das sich dieses Mädchen anscheinend gut mit ihrer Mutter versteht, da sie sie wiederholt erwähnt.

„Nun ja. Wir können versuchen es Rückgängig zu machen. Dann verlässt du Vegas als geschiedene Frau.“, neckt Jess sie leicht. Rory wird ein weiteres mal rot. „Das sollten wir wohl versuchen.“, stimmt sie dann zu. Beide nicken und versinken dann wieder in ihren Gedanken.

„Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wie so etwas funktioniert.“, kommt es dann leise von Rory. Jess blickt sie wieder an. „Hast du einen Anwalt?“, fragt er leise um sie mit dieser Frage nicht zu verschrecken. Allerdings erscheint nur ein belustigtes grinsen auf ihren Lippen. „Jess, ähm… vielleicht sollte ich dir noch etwas von mir erzählen. Ich bin sehr geborgen aufgewachsen. Und ich meine. Wirklich sehr behütet. Ganz Stars Hollow hat ständig auf mich aufgepasst wenn meine Mom nicht mit mir unterwegs war.

Meinen ersten festen Freund hatte ich mit sechzehn mit dem ich zusammen war bis ich im zweiten Jahr in Yale meinen jetzige Ex-Freund getroffen habe. Den der mich betrogen hat. Ich habe weder mit der Polizei noch mit irgendwem anderes je Schwierigkeiten gehabt. Sogar mit meinem ersten Freund habe ich ein gutes Verhältnis. Das einzige mal das ich etwas in meinem Leben mit der Polizei zu tun hatte, war als der Polizeichef ins Diner von Luke gekommen ist und ich mich mit ihm unterhalten habe.“, teilt sie ihm dann mit.

Jess fängt leicht an zu lachen. „Dann würde ich vorschlagen wir unterhalten uns mit dem von meinem Vater.“, schlägt Jess vor. Rory runzelt leicht ihre Stirn. „Der dann was macht?“, erkundigt sie sich leise. „Nun ja… ich habe keine Ahnung was wir machen können ohne eine richtige Scheidung über uns ergehen lassen zu müssen. Aber ich nehme an das ein Anwalt sich damit etwas besser auskennen wird als wir es tun.“, erklärt Jess. Rory trinkt nachdenklich einen Schluck aus ihrer Tasse.

„Kann man sich schon nach, wie viel Stunden sind es jetzt fünfzehn?“, fragt Rory nach. Jess nickt. „Also kann man sich schon nach fünfzehn Stunden scheiden lassen?“ Der schwarzhaarige zuckt mit seinen Schultern. „In Las Vegas?“, antwortet er dann einfach mit einer Gegenfrage. Seufzend nickt Rory. „Gut. Dann ruf du diesen Typen an und ich werde meine Mom fragen was sie dazu meint.“, schlägt Rory vor. Jess nickt zustimmend und steht auf um im Schlafzimmer nach der Nummer zu suchen. Rory blickt ihm kurz hinter her. Anscheinend ist er nicht gerade der schlimmste der ihr hätte passieren können, auch wenn sich Rory das alles etwas anders vorgestellt hat. Doch schlecht fände sie es nicht, jetzt nach dem ersten schock, mit Jess verheiratet zu sein. Sie wird leicht rot bei ihren Gedanken.

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Geschrieben von: **jeanee**
16.07.2006, 21:20
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (79)

Hallo zusammen!

Also hier startet jetzt meine zweite FF und diesmal muss ich euch vorweg sagen (vor allem für die, die meine erste FF gelesen haben) :
- es ist ganz anders als in "Eine Nacht...."
- haltet euch Taschentücher bereit
- es ist nicht 100% GG-treu

ansonsten wünsch ich euch viel Spass beim Lesen und starke Nerven....
Über FB und Kritik jeder Art freue ich mich immer!
Ich hoffe euch gefällt meine Idee und ihr reißt mir nicht gleich nach dem ersten Part den Kopf ab *g*

Los gehts:

Zitternd hatte sie sich in eine dunkle Ecke verkrochen. Ihr Baby hielt sie verängstigt im Arm, sie sah dem Entführer direkt in die Augen und betete, dass er sie beide am Leben lassen würde...

Doch der unbekannte Kerl wusste nicht, wie nah ihm die Polizei schon war.
Langsam und leise schlichen sie um das verlassene Haus herum und arbeiteten sich vorsichtig immer näher an sein Versteck heran. Der leitende Detective war nervöser als gewöhnlich, schließlich ging es heute um seine Familie. Seine Frau und sein kleines Baby, die gefangen gehalten wurden.
Endlich standen sie vor der Wohnungstür. Das müsste das richtige Appartement sein.
Die Polizisten gaben sich untereinander Zeichen, bis der Detective nach vorne stürmte und sich gegen die Tür warf, welche sofort nachgab. Doch der grausame Anblick, der sich ihnen allen bot, ließ ihn selbst, sowie seine Kollegen vor Schreck sofort erstarren.
Auf dem Boden lag die Ehefrau des Detectives in einer riesigen Blutlache, ihr Körper verrenkt auf dem Boden. Ihr so hübsches Gesicht, auf dem man sonst immer ein Lächeln gesehen hatte, war aschfahl und regte sich nicht. Ihre einst so funkelnden Augen waren glanzlos und vor Schreck weit aufgerissen. Die Schmerzen die sie offensichtlich erlitten hatte, zeichneten sich noch immer auf ihrem Gesicht ab.
Die Beamten sahen sich nur fassungslos an. Wie konnte ein Mensch nur so grausam sein? Wie konnte man sowas einem anderen antun?
Der Detective sank auf die Knie und wollte gerade ihren Kopf in seine Hände nehmen, als einer seiner Kollegen ihn davon abhielt. „Nicht! Du weißt doch, die Spurensicherung.“
Plötzlich sprang der Dedective auf, sah sich hastig im Zimmer um und fragte aufgebracht „Wo ist mein Baby?“
Die restlichen Cops standen suchend im Raum, als plötzlich der Entführer aus einem Nebenzimmer zu ihnen hereintrat.
Er hielt ein Baby auf dem Arm, an dessen kleinen zarten Hals er bedrohlich nah ein Messer hielt, dessen Klinge aufblitzte.
„Tu ihr nichts!“, flehte der Detective.

Doch der Entführer schien nur auf ihren Daddy gewartet zu haben, denn schon spritze das Blut in alle Richtungen durch den Raum....

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Geschrieben von: cRaZy_A.J.
16.07.2006, 17:53
Forum: Musik & Charts
- Antworten (34)

So, ich dachte mir, ich mach mal einen Thread zu dem Mann, der uns diesen wunderbaren Sommer herbei gesungen hat...

Ich selbst find ihn ja super (pkay, sonst würde ich diesen Thread ja auch nicht machen) und muss sagen, dass die restlichen Lieder auf seinem Album fast noch besser sind, als "Wenn jetzt Sommer wär"
Von seiner Live-Perfomance will ich gar nciht erst anfangen. ZUm Teil wirklich nur er und seine Akkustik-Gitarre. Einfach super!

Also, was denkt ihr über Pohlmann und seine Musik???

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Geschrieben von: sweetGilmore
15.07.2006, 17:24
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (10)

Wie die Mutter so die Tochter
Prolog

Ich bin jetzt sechszehn Jahre, meine Mom vierzig und mein Dad einundvierzig. Die zwei sind wirklich süß zusammen, und ich glaube ich hab sie nur noch glücklicher gemacht. Mom hat mir das Buch gezeigt, welches sie Dad zum Geburtstag geschrieben hat. Ich war wirklich begeistert davon. Es war schön geschrieben und deswegen will ich jetzt auch was schreiben.
Es ist meine kleine Geschichte. Die Geschichte über mich, meine Familie und mein Leben. Alles begann damit, dass ich in Chilton angemeldet wurde, und zwar von keiner geringeren als meiner Mutter, die eigentlich nie zu spät kam. Nur dieser eine Tag war eben die Hölle gewesen. Aber dazu später mehr.
Wir wohnen jetzt in einem hübschen Haus in Stars Hollow, die jetzt ihre erste weibliche Chefredakteurin bei der Stars Hollow Post hat. Meine Mom! Sie hat ihre Familie nicht aufgeben wollen und hat einfach die Stars Hollow Post gegründet. Und jetzt wohnen wir im größten Haus der Stadt und das gleich neben meiner Großmutter und deren Mann. Luke Danes, der, wie Mom schon sagte, den besten Kaffee der Welt macht. Seine Kinder Laila und Lucas sind zwei Jahre älter als ich und gehen aufs College.
Mom und ich verstehen uns mit Lorelai wie drei Freundinnen, die sich gegenseitig alles sagen. Und Moms beste Freundin Lane, die jetzt in einer Band spielt, die schon seit zwanzig Jahren Kult ist kommt uns auch immer noch besuchen und bringt ihren Mann mit. Der sieht wirklich gar nicht mal so schlecht aus. Aber für mich ist er eben nichts. Ich habe das lange, braune, glatte, Haar meiner Mutter und die unwahrscheinlich blauen Augen ihrer Mutter geerbt. Meine Figur ist die einer Gilmore und meine Klamotten die eines ausgeflippten Mädchens. Also mehr Gilmore geht nicht. Das einzige, was ich von meinem Vater habe, ist seine rebellische Art. Ich bin eben ein Draufgänger und kein schüchterner Typ, so wie Mom.
So das war's mit dem Prolog, jetzt fang ich mit meiner Geschichte an und ich denke, sie wird genauso interessant, wie die meiner Mutter. Das hoffe ich zumindest.

Kapitel 1

Ich war sechzehn und meine Mutter tat alles dafür, um mich endlich an die richtige Schule zu bringen. Die Chilton. Klar, was anderes hatte ich auch gar nicht erwartet. Eine Eliteschule und meine Mutter als ehemalige Schülerin. Dummerweise gab es da ein Problem: Diese ehemalige Schülerin war viel zu spät dran und deswegen brüllte ich mir die Seele aus dem Leib, als sie nicht aufstehen wollte.
Mom hatte sich extra zeit genommen und wollte mich noch rechtzeitig in der Schule anmelden, und was ist? Sie liegt zwanzig Minuten vor dem Termin immer noch im Bett.
„MOM!!!!!!!!!!!!“, schrie ich, zog ihr die Decke weg und zerrte sie aus dem Bett ins Badezimmer. Dort verpasste ich ihr eine kalte Dusche, so dass sie mich böse ansah, als sie mit dem Schockschrei fertig war.
„Oh mein Gott, Lilly, spinnst du?“, rief sie und sah an sich hinunter. Ihr Pyjama war völlig durchnässt und ihre Haare, die sie eigentlich nicht mehr hatte föhnen wollen, hingen lasch an ihrem Kopf herunter.
„Ich wollte nicht zu spät kommen, es ist zwanzig vor und du bist immer noch im Pyjama, dabei hast du mir versprochen pünktlich zu sein! Los jetzt, mach, dass du fertig wirst!“, sagte ich bestimmend und verließ das Badezimmer. Meine Mom würde vermutlich auch ohne mich duschen können. Ich holte ihre Klamotten aus dem Schlafzimmerschrank und legte sie ihr über die Toilette, kurz bevor sie aus der Dusche kam.
Etwa zwanzig Minuten, drei Tassen Kaffee und etliche Schulleiterwitze später, standen wir dann vor dem Büro des Rektors und sahen uns noch einmal lächelnd an, bevor wir klopften.
„Herein?!“, tönte es von drinnen und wir traten nacheinander ein.
„Miss Gilmore, wie schön, Sie mal wieder zu sehen!“, sagte Moms ehemaliger Fast-Stiefvater und Exliteraturlehrer freundlich, als er sie zuerst sah. Dann sah er in mein Gesicht und grinste noch breiter. Anscheinend hatte er erkannt, welche Ähnlichkeit ich doch mit meiner Mutter und seiner Exverlobten hatte.
„Misses Marino, wenn ich bitten darf!“, entgegnete Mom und setzte sich in den Ledersessel vor Mister Medina. „Was ist mit dem Doulche passiert?“, fragte sie und runzelte die Stirn. Ich hatte keine Ahnung, was ein Doulche war. Anscheinend gab es hier so was wie Geheimsprachen, die keiner entziffern konnte. Ich sah von meiner Mom zu Max Medina und wieder zurück zu Mom. Irgendwie sah es gar nicht so lustig aus, wie sie sich so ansahen. Mister Medina schien vielleicht neunundfünfzig oder sechzig zu sein. Vielleicht war er aber auch erst Mitte fünfzig. Aber seine Falten verrieten, dass er die fünfzig schon längst überschritten hatte. Was man meiner Grandma nicht gerade behaupten konnte. Sie sah immer noch aus wie Anfang vierzig, obwohl sie bereits sechsundfünfzig war.
„Der Doulche ist vor zehn Jahren in Rente gegangen!“, erklärte Mister Medina und langsam dämmerte mir, was Doulche bedeutete.
„Das heißt also, jetzt sind Sie der neue Doulche?“, hakte ich nach und die zwei erwachsenen sahen mich verblüfft an. „Ich will es bloß hinter mich bringen, das ist alles!“, schnaufte ich und endlich legte sich die Spannung im Raum.
„Okay... ähm hier ist deine Mappe, da sind Stundenplan, Schließfachnummer und Code, Klasseraumnummern, deine Lehrer und deine Pausen verzeichnet. Ich hoffe, du hältst dich daran.
Deine Klasse ist die elfte und da deine Noten ziemlich gut auf einigen Fachgebieten, wenn nicht sogar auf allen, sind haben wir dir einen eigenen Stundenplan angefertigt. Das machen wir bei allen guten Schülern so. Du wirst einige Aufnahmeprüfungen bestehen müssen, aber ich denke, das schaffst du auch noch! Es gibt wieder verschiedene Kurse, für Eltern, wie für Schüler. Schülerzeitung, Veranstaltungscomite und so weiter und so weiter. Deine Mutter kann dir das sicherlich alles erklären.
Da deine Mutter früher viel gelesen hat und dadurch in fast keinem Club angemeldet war, haben wir einen Buchclub eröffnet. Wo das alles stattfindet, steht auch in deiner Mappe. Also, ich habe noch ein wenig zu tun, und hoffe, ihr findet allein heraus!
Es war mir eine Freude Sie wieder zusehen, Misses Mariano ich hoffe, wir sehen uns bald wieder! Und dir Lilly, einen schönen Aufenthalt.“, damit warf er uns förmlich raus, ohne ein einziges Wort mit mir gewechselt zu haben. Wir konnten uns noch nicht einmal verabschieden, so schnell, wie wir draußen waren.
„Sag mal, der neue Doulche hat früher nicht zufällig den Part als netter Mann in deinem Leben übernommen, oder? Ich finde ihn nämlich abscheulich!“, stellte ich klar. Meine Mutter sah mich an, als hätte ich sie nicht mehr alle.
„Der Typ hat meiner Mom einen Heiratsantrag gemacht und ich wäre kurz davor gewesen, ihn Daddy zu nennen. Gott sei dank sind wir abgehauen!“, grinste sie dann und führte mich zum Biosaal. Das war mein absolutes Hassfach.
Als ich das Thema an der Tafel las, wurde mir noch schlechter. „Na toll, erste Stunde gleich Insektenforschung, habe ich eigentlich überhaupt mal die Chance glücklich zu sein, mit dem, was ich mache?“, fragte ich laut und alle Schüler des Biokurses sahen mich entsetzt an.
„Entschuldigung... ich bin etwas spät... ich“
„Sie müssen Lilly Mariano sein! Stellen Sie sich doch ihrer Klasse vor und setzen Sie sich dann an einen freien Platz. Am besten neben Tyron De Gray.“ Als meine Mom den Namen hörte, kam ihr Kopf hinter der Tür hervor und sah ins Klassenzimmer. „Setze dich niemals neben einen De Gray!“, zischte sie mir ins Ohr und verschwand dann.
Ich stellte mich also kurz vor. Nannte meine zwei Namen: „Lilly Lorelai ( wie sollte es auch anders sein) Mariano“ und setzte mich letztendlich an einen freien Tisch, weit weg von Tyron de Gray.
Ein leises, abschätzendes Gemurmel ging durch den Klassenraum, als ich mich durch die Reihen an meinen neuen Platz schlängelte. Er war zwischen drei Mädchen, die sich sofort zu mir umdrehten und mich wie meine besten Freundinnen anlächelten.
„Hey!“, flüsterte die eine schwarzhaarige. „Mein Name ist Mel Lynn! Das sind Patricia Gellar und Laura Grant!“, stellte sie die beiden anderen vor. Was hatte meine Mom doch immer gesagt? Vertraue niemals einer blonden, die auf den Namen Gellar endet!? Ist egal, die drei sahen ganz nett aus, und wenn ich sie zum aufholen von meinem Stoff gut gebrauchen kann, dann immer her damit.
„Hey, ich bin Lilly Gilmore!“ als ich das sagte, sahen die drei sich an und kicherten leise. „Unsere Mütter waren Freundinnen!“, sagte Patricia und lächelte. Anscheinend war sie Paris Gellars Tochter. Na das Schuljahr fängt ja wirklich fantastisch an!, dachte ich nur und vertiefte mich in mein Biobuch. Irgendwie musste ich mich ja ablenken um nicht ständig zu gucken, wie ähnlich sich die drei mit ihren Müttern waren.
Damals merkte ich auch, dass jemand anderes das selbe wie ich tat, nur versuchte er sich nicht von den drei Freundinnen abzulenken, sondern von mir, sonst hätte er mich wohl kaum die ganze Zeit angestarrt.


_________________________________
so, ich hoffe der Teil hat euch gefallen und ich krieg von meinen Treuen Lesern ganz viel FB! Unsure

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Geschrieben von: Check
13.07.2006, 16:19
Forum: GG Cast & Crew
- Antworten (163)

So, im alten Thread haben wir es auf 100 Seiten geschafft Wink
Also musste ein neuer Thread her

Hier ein paar Bilder, die im vorherigen Thread gepostet wurden! :lach:

[Bild: 74.jpg][Bild: party4.jpg][Bild: 112.jpg][Bild: 285.jpg]
[Bild: jaredjensen4pj4wv0xk.png]

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Geschrieben von: Kayara
12.07.2006, 22:10
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (217)

Titel: Don't look back - Tears 'n Heaven
Autor: me (kayara)
Genre: Romance and a little bit Drama
Pairing: JJ
Raiting: P-13
Disclaimer: alle bekannten charas und orte gehören nicht mir und ich verdien kein geld damit mit. der rest gehört ganz allein mir *g*
Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: enthält teilweise dark / no spoiler


Worauf habe ich mich nur eingelassen? Wenn man nicht schlafen kann kommt man auf die verrücktesten Ideen. Bei mir kam der Gedanke auf, eine Fanfiction zu schreiben.
Ein ganz großes Dankeschön an meine Betaleserin jeany_loverin, der ich diese Story widme und die mir ganz viel geholfen hat.

Bitte seid nicht so streng mit mir. Es ist das erste Mal, dass ich mich an so etwas versuche. Ich freu mich auf euer Feedback.

Schaut doch auch mal in meine andere FF 'The Promise' rein.

Das solltet ihr zur Story wissen:
- es gibt keine Rory
- Zunächst spielt es in Hartfort später in SH
- Lukes Großmutter lebt noch
- Luke und Lorelai kennen sich noch nicht







[Bild: lore.jpg]




Don't look back- Tears 'n Heaven
Kapitel 1


"Ich bin wieder da Liebling! Kannst du mir mal mit den Tüten helfen?" Lorelai schloss die Tür mit ihrem Rücken, ließ den Schlüssel auf die Kommode fallen und und stellte die Einkäufe auf den Boden.
"Chris... wo bist du? Helf mir doch mal eben. Im Auto sind noch mehr" Es kam immer noch keine Reaktion.
Wo kann er denn nur sein? Wir wollen doch nachher ins Kino. Genervt rollte sie, mit den Augen.Kaum, dass sie alles verstaut hat, klingelte das Telefon.
"Moment, ich komme ja schon" Hastig lief sie in den Flur und hob ab.
"Lorelai Gilmore. Mit wem spreche ich?"
"Hallo hier ist Babara. Sie müssen die Haushälterin sein. Ich würde gerne mit dem Hausherren sprechen."
"Entschuldigen Sie bitte, aber müssen sich verwählt haben. Wir haben keine Haushälterin."
"Dies ist doch der Anschluss von Christopher Hayden, oder?"
"Ja ist er, aber..."
"Gut, dann würde ich jetzt gerne mit ihm reden"
"Vielleicht kann ich ihnen auch helfen?"
"Nehmen Sie es mir nicht übel meine Gute, aber würden sie mit jeder X-beliebigen Person über Sachen sprechen, die nur Sie und ihren Freund etwas angehen?"
Meine Gute? X-beliebige Person? Wofür hält die sich denn eigentlich? Lorelai war schon drauf und dran eine passende Antwort zu geben, als ihr etwas auffiel und sie stutzig machte. Doch bevor sie reagieren konnte, fing die Frau am anderen Ende wieder an zu reden.
"Kann ich nun mit meinem Freund reden oder nicht?"
Freund? Chris ist mein Freund und... Lorelai konnte nicht mehr klar denken.
"Ähh... ihrem was?"
"Ich würde jetzt gerne mitmeinem Freund Chris reden. Was ist daran so schwer zu verstehen?"
"Äh... nichts. Er, er... ist nicht da."
"Okay, dann probier ich es später noch mal", sagte die Frau und hängte den Hörer ein.
Mit zitternden Händen legte auch Lorelai den Hörer beiseite. Meinte diese Frau das ernst? War sie mit Chris, ihrem Chris, zusammen? Sie war doch Chris Freundin. Das müsste ja bedeuten, dass... Lorelai lehnte sich mit dem Rücken gegen die Wand, um nicht sofort zusammen zu sacken. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Ihr Chris betrog sie. Das konnte doch nicht stimmen. So etwas würde er doch niemals tun. Nicht Christopher. Dazu liebte er sie doch zu sehr. Das hatte er ihr erst heute früh gesagt. Langsam ließ sie sich auf den Boden sinken. Sie konnte nicht mehr denken. Ihr Kopf war völlig leer. Nach einer kleinen Ewigkeit, stand sie vorsichtig auf. Als sie in den Spiegel blickte, erschrak sie. Ihr Make-up war verschmiert und ihr Pullover von den Tränen feucht. Mit wackeligen Beinen betrat sie die Küche und wusch sich ihr Gesicht über der Spüle. Als sie fertig war, goss sie sich eine Tasse Kaffee ein.
"Hallo Liebling, ich bin wieder da!" Lorelai zuckte zusammen. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass Chris wieder zurückgekommen ist. Wie sollte sie nur reagieren? Sie hörte seine Schritte und sah, wie er in die Küche trat. Er kam auf sie zu und wollte ihr einen Kuss geben, doch sie drehte ihr Gesicht von ihm weg. Verdutzt schaute er sie an.
"Was ist denn los, hast du geweint", fragte er, als wenn nichts gewesen wäre. Lorelai atmete tief durch.
"Nein, alles Ordnung"
"Dann ist ja gut. Wie war denn dein Tag?"
"Ähmm... ganz ok und deiner?" Sie bemühte sich ruhig zu bleiben, aber es fiel ihr immer schwerer.
"Ich kann nicht meckern" Wo zum Teufel hat er sich rumgetrieben? Er kam ihr näher.
"Sag mal hab ich dir eigentlich schon mal gesagt wie sehr ich dich liebe?" Nun waren Lorelais Nerven total am Ende. Sie hielt es nicht mehr länger aus. Sie begann auf seine Brust einzutrommeln.
"Du verdammtes Schwein! Wie lange betrügst du mich schon? Ist sie gut im Bett?" Chris wich erschrocken einige Schritte zurück.
"Wovon redest du bitteschön?"
"Wie lange seid ihr schon zusammen? Warum verletzt du mich so? Bin ich dir nicht mehr gut genug? Du sagst du liebst mich! Warum tust du mir das an?"
"Ähmm.. um ehrlich zu sein, weiß ich nicht wovon du redest!"
"Warum lügst du? Warum tust du das?" Sie spürte, wie ihr wieder die Tränen in die Augen stiegen, aber sie versuchte sie zu unterdrücken. Nicht vor ihm. Diese Genugtuung gebe ich ihm nicht.
"Warum spielst du so mit mir und meinen Gefühlen?"
"Wie oft soll ich dir noch sagen: Ich habe keine Ahnung wovon du redest", unterbrach er sie. Lorelai lachte auf.
"Ach du weißt nicht wovon ich rede?" Sie räusperte sich kurz und sah Chris in die Augen. "Hallo mein Name ist Babara und ich würde gerne mit meinem Freund Christopher reden", sagte sie mit eine einer flötenden Stimme. Er wurde blass.
"Ahmm ich kann dir das erklären! Das ist nicht so wie es aussieht..."
"Wie denn sonst? Wo wir schon dabei sind: wie mache ich mich eigentlich so als deine Haushälterin? Bist du zufrieden mit mir?" Bei den Worten griff sie hinter sich und schleuderte ihm die Tasse mit dem Kaffee entgegen, die klirrend auf dem Boden zerschellte. Christoper sprang einen Meter zurück.
"Upps... das tut mir aber leid", sagte sie sarkastisch. Ein Teller und ein Glas folgten.
"Lor, komm zu dir! das können wir klären!"
"Klären? Hab ich da richtig gehört? Vergiss es! Verschwinde! Verschwinde aus meinem Leben! Ich will dich nie wieder sehen!" Sie rannte in den Flur, nahm den Autoschlüssel und verließ das Haus. Chris lief ihr hinterher.
"Wohin willst du denn?" Sie antwortete ihm nicht. Als sie im Auto saß fühlte sie sich sicherer. Wohin sie wollte wusste nicht. Hauptsache weg.
Chris rief noch irgendwas, aber das hörte sie schon nicht mehr, als sie den Motor startete und ihr gemeinsames Haus in Hartfort verließ.

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Geschrieben von: Buena
12.07.2006, 19:41
Forum: Kaffeeklatsch
- Antworten (116)

Juhuuu liebe Fories,

aus gegebenen Anlass, dachte ich mir, ich frag mal nach euren Erfahrungen. Einige sind ja schon älter *g* und haben doch bestimmt eine eigene Wohnung oder? Mich würde mal interessieren, wann ihr eure erste Bude hattet. Und wie es so lief.
Mein Freund rief grad an und meinte: Hey hier 60m" etc..Hast du Interesse?! Und dabei hatte er noch gesagt, er mag derzeit nicht ausziehen, will Hotel Mama genießen. Nun geh ich am We eine Wohnun besichtigen. Etwas verblüfft bin *gg*

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