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Geschrieben von: Seraph_9
27.05.2006, 10:25
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (6)

So, ich habe mich jetzt auch mal an einer von Short probiert, fiel mir ein als die One Short von Speedy (alias Lava) gelesen hatte.
Freue mich über jegliches FB, denn nur aus Kritik kann man lernen und besser werden.

No!

[Bild: no.gif]

„Nein!“, schrie sie beinahe. Stille kehrte ein.
Ein geknickter Jess, sah sie traurig an. Jegliche Sicherheit, die kurz zuvor sein Blick beherrschte, verschwand in Sekunden. Innerhalb von Sekunden breitete sich ein unbeschreiblicher Ausdruck in seinen Augen aus, der unmissverständlich war. Er blickte nur kurz nach unten, drehte sich dann um und verlies ihr Zimmer, verlies ihr Leben

Wenn du nicht Kiefer sein kannst auf dem Hügel,
sei ein Busch im Tal – aber sei
der schönste kleine Busch am Ufer des Bachs.
Sei ein Busch, wenn du kein Baum sein kannst.

Sie stand kurz da, gehalten einzig von der Starre in ihrem Körper. Dann drang es sie zu Boden, setzte sich auf den Karton. Vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Sie hatte NEIN gesagt. Nein zu einer Beziehung, nein zu dieser Liebe, nein zu Jess. Sie hatte NEIN gesagt. Unzögerlich, nicht einmal eine Sekunde darüber nachgedacht, hatte sie einfach NEIN gesagt. Warum? Sie selbst wusste es nicht. Auf einmal stand er da, erneut einfach aus dem Nichts. Kam mit nichts und verlangte dabei so vieles von ihr. Eine Träne rann über ihre Wange. Eine Träne für tausende andere. Nein! Einfach Nein! Sie stand auf. Wütend. Wütend über sich. Nicht sie hatte nein gesagt. Ihr Verstand tat es. Nein zum erneuten Schmerz. Nein zu erneuten Lügen. Nein zu einem erneuten Versuch. Wütend trat sie gegen den Karton auf den sie kurz vorher gesessen hatte, der ihr kurz vorher noch Halt gab. Trat wütend gegen die Vergangenheit. Trat gegen ihr NEIN. Dann blieb sie still stehen. Hörte für einen Moment auf zu atmen. Hörte einem Moment der Stille zu. Hörte wie leise ihr Herz sprach.
Sie trafen sie, die kurzen Worte ihres Herzens. Sie zögerte nicht lange. Mit schnellem Schritt zur Tür, hinaus aus ihrem Zimmer, raus aus dem Gebäude, raus aus dem Nein.

Wenn du kein Busch sein kannst, sei ein Büschel Gras
Und steh heiter am Straßenrand.
Wenn du kein Hecht sein kannst, sei ein Barsch,
aber der munterste Barsch im See.

Er war noch da. Stand vor seinem Auto und wollte die Tür öffnen. Doch der Schlüssel schien ihm nicht zum ersten Mal aus der Hand zu fallen. Seine Hand zitterte. Er besaß keine Kontrolle mehr über sich.
Sie lächelte leicht als sie ihn sah. Blieb mehrere Meter von ihm entfernt stehen. Weit genug, dass er sie nicht sah und doch dicht genug um ihn zu sehen. „Ja!“, rief sie.
Er bewegte sich nicht mehr. Auf einmal hatte sein Herz die Macht über seinen Körper ergriffen und er war nicht mehr im Stande sich nur einen Millimeter zu bewegen.
„Ja.“, meinte sie nun etwas leiser und ging zögernd auf ihn zu.

Nicht nur Kapitän, auch Mannschaft muss sein,
für alle von uns ist Platz.
Viel Arbeit ist zu tun und wenig,
doch die Pflichten, die wir haben, sind gleich.

Er blickte verwundert auf. Sie war es tatsächlich. Ein leichtes Lächeln. Eine getrocknete Träne. „Ja?“, fragte er leicht zögernd.
Sie nickte. „Ja.“
Unweigerlich fing er breit an zu grinsen. Lies den Schlüssel fallen und ging schnellen Schrittes ums Auto herum, direkt zu ihr. In ihre Arme, in ihr Leben zurück. Er lächelte sie an, umfasste ihr Hals und küsste sie.
„Er ist nicht perfekt, ist es nicht mal annäherten. Er könnte dich verletzten, könnte es erneut tun. Es könnte sich alles erneut wiederholen. Es könnte, muss aber nicht. Er ist nun einmal er. Du kannst ihn nicht ändern. Doch solange er, er ist, wird er ewig dein Herz berühren. Denn so wie er ist, liebst du ihn nun einmal.“, flüsterte ihr Herz in der Stille.

Wenn du keine Straße sein kannst, sei nur ein Pfad.
Wenn du die Sonne nicht sein kannst, so sei ein Stern.
Es ist nicht die Größe, nach der du siegst oder fällst.
Sei das Beste, was immer du bist.

Poem von Douglas Malloch

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Geschrieben von: coffeegilgirl90
26.05.2006, 20:35
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (11)

Hallo erstmal
das hier ist mein erster FF und ich bitte inständig um feedback von euch.
Die Geschichte spielt ab dem heiratsantrag
und ich hoffe sie gefällt euch wenigstens etwas. Ich weiß noch nicht wie lange sie wird schauen wir mal


1.Kapitel

"Lorelai willst du mich heiraten ?" fragte Luke mit hoffnungsvoller Stimme und sah Lorelai mit einem Blick an ,der ihr das Gefühl gab ,dass er der richtige war .
Sie nickte nur, denn sie war zum ersten Mal in ihrem Leben völlig sprachlos. Luke nahm sie in die Arme und wirbelte sie herum. " Ich liebe dich über alles Lorelai Gilmore und ich will einfach immer in deiner Nähe sein." " Aber du weißt schon dass ich ziemlich nervig sein kann wenn ich etwas haben will ?" " Ich gebe dir alles was du haben willst." "Gut dann will ich jetzt erstmal einen Kuss und einen Kaffee !" Wird sofort erledigt." Luke gab ihr einen langen und nach mehr verlangenden Kuss. Als sie ihren Kaffee bekommen hatte, zog sie Luke mit nach oben und begann ihn auf sein Bett zu ziehen.
Am nächsten Morgen wachte Lorelai in den Armen von Luke auf und war überglücklich . " Warum hab ich nur so lange gewartet bis ich mit ihm zusammen gekommen bin." Sie nahm ihre Sachen und begann sich langsam anzuziehen. Sie schrieb ihm eine kleine Nachricht und machte sich auf den Weg nach Hause. Als sie die Tür aufschloss klingelte das Telefon . Gerade als sie im Haus war ging der Anrufbeantworter : " Hallo hier ist der Anschluss von Lorelai Gilmore, die wahrscheinlich gerade noch friedlich im Bett liegt und garantiert nicht gestört werden will. Wenn es etwas überlebenswichtiges ist rufen sie doch später nochmal an. !" " Hey Mum . Hier in Yale ist etwas passiert was du nicht glauben wirst ,wenn du daheim bist dann nimm bitte ab. Ich muss es dir erzählen sonst wird ich noch verrückt." Lorelai hetzte zum Telefon und nahm ab. " Rory ? Was ist passiert ?"


also ich hoffe es gefällt euch wenigstens ein bisschen und gebt mir bitte feedback

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Geschrieben von: *Stella*
26.05.2006, 16:39
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (52)

The Most Of It

[Bild: headerthemostofit14yi.jpg]

Autorin: *Stella*
Genre: Drama/Romance
Disclaimer: Nichts gehört mir, außer die Idee vielleicht^^
Credits: Brushes 77 Words, Dafont.com, Textura
Summary: Es sind genau 3 Jahre seit dem Streit zwischen Rory und Lorelai vergangen. Miteinander haben sie so gut wie keinen Kontakt mehr. Was ist inzwischen passiert? Und wie können die beiden sich wieder näher kommen?
A/N:
Vorsicht, es könnte sich eventuell um Spoiler handeln!
Also schön, dies ist meine zweite FF, man könnte sie vielleicht eher Kurzgeschichte nennen, da sie nur aus 6 Kapiteln besteht^^
Obwohl ich die erste nicht beendet habe, aber ich sie 100% beenden werde, das könnt ihr mir glauben, hatte ich diese Idee. Ich hoffe, sie gefällt euch irgendwie, wenn nicht, dann sagt es nur ruhig *lach*
Der Titel dieser FF ist von einem gleichnahmigen Gedicht von Robert Frost, welches mich inspiriert hatte. Ein sehr schönes Gedicht^^


Chapter One ~ The Enlightenment
Chapter Two ~ The Expectations
Chapter Three ~ The Astonishment
Chapter Four ~ The Explanation
Chapter Five ~ The Suggestion
Chapter Six ~ The Relief

Chapter One ~ The Enlightenment

Es war eine Nacht, wie keine zuvor.
Die Sterne standen ungewöhnlich hell am Himmel, leuchteten mit aller Kraft, als ob sie der Welt die frohe Botschaft verkünden wollten. Ihr kamen sie wie lästige Mahnungen vor.
Die Nacht war warm und kühl zugleich, ein stetiger Windhauch machte das Atmen in der schwülen Luft erträglicher. Sie hörte die Bäume leicht schaukeln, als wären sie mit einem Unsichtbaren Arm gewogen worden, wie eine Mutter, die sanft ihr Kind zum Schlummern bewegt. Es hätte eine äußerst beruhigende Wirkung auf sie gehabt. Heute nicht.
Sie hörte laute amüsierte Stimmen, welche aus der gewaltigen Vorhalle der Villa kamen und stolz von ihren Erlebnissen der letzten Jahre erzählten. Sie konnte diese Stimmen nicht mehr ertragen.
Das grelle Licht des Hauses, störte das sanfte des Mondes und der Sterne und sie musste bitter Lächeln, denn so war es doch und würde auch immer bleiben diesem Haus, mit diesem Leben. Aber sie hatte es sich so ausgesucht. Sie hatte sich so entschieden und alle hatten ihre Entscheidung respektiert und sich aufrichtig gefreut. Was jedoch keiner von ihnen wusste war, dass sie sich zurzeit mehr freuten, als sie selbst.
In dieser Nacht, schlich sie sich hinaus, belastet von den überfreundlichen Menschen, erschöpft von den vielen Dankessagungen und suchte Unterschlupf in der Dunkelheit.
Doch lange würde sie nicht bleiben können, denn sie wurde gebraucht, in der Welt, vor der sie doch so lange geschützt worden war. In einer Welt, die ihr doch bis vor kurzem noch Neu war, in eine Welt, in der sie heute für immer aufgenommen werden würde. Und diese Gewissheit, dass sie dann für immer dazu gehören würde, dass sie nicht so leicht entkommen könnte, machte ihr unbeschreiblich große Angst.

Sie hörte plötzlich die eindrucksvoll geschnitzte Tür, mit einem Knirschen aufgehen, sie hörte Schritte welche auf sie zukamen, sie spürte Arme welche sich um ihre Taille legten und sie spürte Lippen, welche sich auf ihre nackte Schulter drückten und sich weiter fortbewegten, bis sie ihren Nacken erreicht hatten. Dann erst, drehte sie sich um und ließ sich seine Hände über die Schultern legen.
„Wir müssen rein. Du musst rein. Sie warten alle nur auf dich“
Ja das wusste sie nur zu gut.
Sie warteten alle nur auf sie.
Und sie würden immer alle nur auf sie warten.
Mit einem leisen Seufzer, den er wie immer nicht hörte, ließ sie sich zurück ins Haus geleiten, wo sie wieder von reichen und versnobten Leuten umzingelt wurde und sie legte ihr bestes falsches Lächeln auf, dass die Frauen, unter den Leuten, ihre perfekten Lippen und Zähne beneiden ließ und die Männer, unter ihnen, verträumt hinter ihr her schauten.
Sie war immer perfekt.

Immer warteten die Menschen nur auf sie.


Er ließ ihre Hand den ganzen Abend nicht los, besitz ergreifend und überfürsorglich. Kein Wort hatte er jedoch mit ihr gewechselt. Nur Blicke warf er ihr zu. Sie musste sich benehmen, wie eine Lady, wie eine Prinzessin, wie jemand der in Kürze in die feinste Gesellschaft aufgenommen werden würde. Und sie gehorchte ihm. Sie tat was er ihr durch die Blicke versuchte zu sagen. Sie sprach keine Widerworte am Tisch mit anderen Leuten, sie untergrub seine Autorität nicht, sie schaute einfach nur in die Runde, lachte über die trockenen Witze seiner Kollegen, bot den Frauen Salat an und lächelte immer stillschweigend.

Sie hasste es.

Von Tag zu Tag hasste sie es mehr. Aber sie hielt dicht, fraß den Frust in sich hinein, überspielte es mit einem Lächeln und keiner merkte es. Auch er nicht. Und er sollte doch ihr Innerstes, ihre geheimen Wünsche kennen. Aber ihn interessierten nur die Geschäfte, die Abende mit seinen alten College Freunden. Für sie, hatte er nur wenig Zeit. Sogar diesen großen Abend, hatte er zur Planung allein ihr überlassen.
So was kannst du doch gut, hatte er gesagt. Ja so was konnte sie gut. Planen von Partys und Gesellschaftsabenden war immer schon ihr größter Traum gewesen.
So was kannst du doch gut.
Oft hatte sie in der Vergangenheit, als noch alles gestimmt hatte, das Gefühl gehabt, dass er ihre Arbeiten, ihre Leidenschaften, nicht unterstütze, oder sie gar nicht erst wahrnahm. Aber genau das brauchte sie in einer funktionierenden Beziehung.
Aber dennoch, ließ sie es zu. Wieder, setzte sie ihr Lächeln auf und machte sich an die Arbeit der Planung. Weil sie ihn damit glücklich machte. Weil sie damit den Problemen aus dem Weg ging. Denn vor einem hatte sie besonders Angst und das waren Veränderungen.

Doch diese Party war anders als die anderen, die sie vorher geplant hatte. Diese Party, war nur ihr und ihrem Verlobten gewidmet. Für diese Party waren hunderte von Menschen eingeladen worden, Menschen die ihr noch nie vorher begegnet sind, aber welche sie in Zukunft wohl eher wieder sehen würde. An diesem Abend konnte sie sich nur an wenige bekannte Gesichter klammern. Die Eltern seinerseits, oder seine Schwester und ihr Ehemann. Natürlich waren da noch ihre stolzen Großeltern, in feiner Kleidung und glücklichen Mienen.
Doch ein Gesicht vermisste sie doch immer noch am meisten. Ihre eigene Mutter würde wohl nicht zu ihrer Verlobungsfeier kommen. Zu stur waren beide, um vergangene Fehler zu beheben, zu Verzeihen und mit der Zeit wurden beide schwächer vor Schwermut und Kummer.
Vielleicht würde ihre Mutter ihr ausreden wollen ihn zu heiraten, war sie es doch, die immer gegen eine Beziehung zwischen den beiden war. Hätte sie doch bloß auf ihre Mutter gehört, damals.
Aber nun, nun war es zu spät, sie war gefangen in ihrer Depression, in ihrem Netz voller Lügen.

~*~

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Geschrieben von: karana
25.05.2006, 22:46
Forum: Fanfiction
- Antworten (103)

Da der alte OneShot-Thread irgendwie immer "in Vergessenheit gerät", unübersichtlich ist und anscheinend auch "unbeliebt", weil dort fast niemand FB gibt, dachte ich mir, ich eröffne einen neuen Thread.
Also an Alle Leute, die OneShots schreiben:

Bitte eröffnet nicht für jeden OneShot einen neuen Thread, sondern postet sie hier!
Ich verschiebe ab sofort alle OneShots in diesen Thread.


Um das Ganze etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich mir gedacht, dass jeder einfach eine kurze "Beschreibung" (kurz erwähnen, um was es geht, evtl Pairing) schreibt und ich setze das dann zusammen mit den Link des OneShots in den 1. Post.
Somit muss man man nicht Seiten mit FBs etc zu "durchwühlen", bevor man wieder auf den nächsten OneShot stößt.

So, ich wünsche Euch viel Spaß beim Posten und FB-Geben!

Liste der hier geposteten OneShots

Literati


Sinn des Lebens - Lava
Inhalt: Rory trifft Jess nach 40 Jahren wieder

Fallin' Down - Colorblind
Inhalt: Songfic- Epi 4x21 - Rory's Entscheidung

Jess Feels Like Romeo... Pain - GilmoreFanatic
Songfic, dark

Rorys Dream - GilmoreFanatic

Can`t be there for you - sushi
Inhalt: Auch wenn man sich liebt, kann man nicht immer für einander da sein...

Wie am ersten Tag - Colorblind

A baby´s smile - ~Irina~

"Namenlos" - Blume333

~One Touch~ - Gunni

Wie immer - phoe-nixe

Ein Leben ohne Vergangenheit - pimp_krümel

Say it right - LorelaîVictoria



Sophies


Regentropfen - CoughSweet

Erinnerungen - ~Loorie~
Inhalt: Jess Gedanken über Rory (nachdem er sie verlassen hat)
Pairing: keine wichtiges aber Rory/Logan

Say goodnight, not goodbye by Mrs Czuchry
Titel: Say goodnight, not goodbye
Pairing: Rory und...
Genre: Drama/Dark

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Geschrieben von: karana
25.05.2006, 22:46
Forum: Fanfiction
- Antworten (92)

Da der alte OneShot-Thread irgendwie immer "in Vergessenheit gerät", unübersichtlich ist und anscheinend auch "unbeliebt", weil dort fast niemand FB gibt, dachte ich mir, ich eröffne einen neuen Thread.
Also an Alle Leute, die OneShots schreiben:

Bitte eröffnet nicht für jeden OneShot einen neuen Thread, sondern postet sie hier!
Ich verschiebe ab sofort alle OneShots in diesen Thread.


Um das Ganze etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich mir gedacht, dass jeder einfach eine kurze "Beschreibung" (kurz erwähnen, um was es geht, evtl Pairing) schreibt und ich setze das dann zusammen mit den Link des OneShots in den 1. Post.
Somit muss man man nicht Seiten mit FBs etc zu "durchwühlen", bevor man wieder auf den nächsten OneShot stößt.

So, ich wünsche Euch viel Spaß beim Posten und FB-Geben!

Liste der hier geposteten OneShots


Java Junkie

Regen und Meer - Buffy Anne
Inhalt: Songfic. Schließt an die 4. Staffel an.

Everything you want - BuffyAnne
Inhalt: Songfic. Lorelais Gedanken über Luke...

Vorbei - ~Loorie~
Inhalt: Songfic..Rory Gefühle bei Lorelais Tod

Snow - °°°Mi°°°[URL="http://forum.gilmoregirls.de/showpost.php?p=1390621&postcount=10"]
[/URL]Inhalt: Lorelai, Luki und der Schnee

[URL="http://forum.gilmoregirls.de/showpost.php?p=1391748&postcount=11"]Walpurgisnacht - XxPruexX
[/URL]Inhalt: Songfic. Lorelai nimmt Luke auf eine ungewöhnliche Reise mit...

June 3rd (Spoiler!) - Mrs Czuchry
Inhalt: Lorelai durchlebt einen Tag den sie lange Zeit sehnsüchtig erwartet hatte, doch jetzt ist alles anders

Was bedeutet es zu vergessen? - Meeresbrise

Heavily Broken (Spoiler!) - Halliwell Paige
Inhalt: Lorelai und Luke nach dem Ende der 6. Staffel

Just a kiss (Spoiler!) - earthquake

Ewige Liebe - LGRG

Forgiven not forgotten (Spoiler!) - karana

Thorny Roses-Can we stand it? - Meffi

Luke's Letter (Spoiler!) - Halliwell Paige
Inhalt: Luke schreibt einen Brief an Lorelai nach der sechsten Staffel

Ich weiß nicht, ob... - Repugnant
Inhalt: Luke ist eigentlich in Lorelai verliebt, aber noch mit Nicole zusammen.

Mondschein by CoughSweet
Titel: Mondschein
Disclaimer: Alle Charaktere gehören ausschließlich AS-P und the WB
FB: Her damit! Bitte!

Words of farewell by Lava
Titel:Words of farewell(Abschiedsworte)
Inhalt:Lorelai´s Beerdigung mit der Abschiedsrede von Luke
Pairing: Eigentlich nicht wirklich...man kann es aber als Lore/Luke sehen wenn man will

Eine richtige glückliche Familie by ChrissiTine
Titel: Eine richtige glückliche Familie
Pairing, Charaktere: Lorelai/Luke, Rory, Jess
Inhalt: Rory hat Geburtstag, Lorelai will einen Kuchen backen und Luke versucht sie gerade davon abzuhalten.
Genre: Humor, etwas Romance

[B]Summer Night - A Round Mystery Thing[/B] by GimoreFanatic
Disclaimer: Die Charakte gehören den Palldinos und TheWB
Pairing: Rory und Jess; Literati
Genre: Songfic, dark
Credits: Die Toten Hosen - Alles aus Liebe

I´m sorry by Meffi
Disclaimer:Alle personen gehören gehört ASP!
Genre: Dark
Pairing: muss man das bei OS auch schreiben? ich find es passt hier nicht hin...
Anmerkungen:
1. kursiv ist vor ungefähr zwei monaten,
normal die nacht vor drei tagen.
fett gegenwart
2.ist ungebetat, hoffe es ist okay

It´s Only Love by Halliwell Paige
Titel: It's Only Love
Inhalt: Lorelai, nachdem sie bei ihren Eltern auszieht.
Pairing: keins vorhanden, ansonsten Anti-Chris
Credits: It's Only Love - Bryan Adams

[URL="http://forum.gilmoregirls.de/showpost.php?p=1522997&postcount=49"]Mourning by kayara
[/URL]Titel: Mourning
Genre: Drama
Pairing: -

I´ll get you by CoughSweet
Titel: I´ll get you!
Autor: CoughSweet
Inhalt: OS- Sequel zu „Weine nicht, ich bin bei dir!“
Genre: Drama/Psycho
Pairing: JJ/Sophies

[URL="http://forum.gilmoregirls.de/showpost.php?p=1558732&postcount=90"]Forlorn by kayara
[/URL]Titel: Forlorn
Genre: Drama
Pairing: -

A Diner - Girl Day by LaurenHG


[SIZE=2]Hasserfüllt by CoughSweet
[/SIZE]
Titel: Hasserfüllt
Autor: CoughSweet
Inhalt: Es wird das Blut fließen ^^
Genre: Dark
Rating: PG 13, würd ich sagen…

[URL="http://forum.gilmoregirls.de/showpost.php?p=1653954&postcount=148"]I´m So Sorry by Halliwell Paige
[/URL]Titel: I'm So Sorry
Inhalt:
Wie ein Streit das ganze Leben umkrempeln kann
Pairing: keins, einfach nur Lorelai

Starts With Goodbye by Halliwell Paige
Titel: Starts With Goodbye
Pairing: keins, einfach nur Lorelai
Credits:
Starts With Goodbye - Carrie Underwood


My Immortal by karana

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Geschrieben von: karana
25.05.2006, 22:46
Forum: Fanfiction
- Antworten (12)

Da der alte OneShot-Thread irgendwie immer "in Vergessenheit gerät", unübersichtlich ist und anscheinend auch "unbeliebt", weil dort fast niemand FB gibt, dachte ich mir, ich eröffne einen neuen Thread.
Also an Alle Leute, die OneShots schreiben:

Bitte eröffnet nicht für jeden OneShot einen neuen Thread, sondern postet sie hier!
Ich verschiebe ab sofort alle OneShots in diesen Thread.


Um das Ganze etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich mir gedacht, dass jeder einfach eine kurze "Beschreibung" (kurz erwähnen, um was es geht, evtl Pairing) schreibt und ich setze das dann zusammen mit den Link des OneShots in den 1. Post.
Somit muss man man nicht Seiten mit FBs etc zu "durchwühlen", bevor man wieder auf den nächsten OneShot stößt.

So, ich wünsche Euch viel Spaß beim Posten und FB-Geben!

Liste der hier geposteten OneShots

Erster Schnee - ~Loorie~
Inhalt: Lorelais Empfindungen im Schnee

Letting you go by Meffi
Disclaimer: nix meins...
Pairing: JJ, ist aber unwichtig.... eigentlich nur luke
Rating: PG-13

Credits:
Song: Bon Jovi- Letting you go

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Geschrieben von: karana
25.05.2006, 21:59
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (182)

okay, alle die Different pregnancy different man" gelesen haben, wissen, dass darin am Anfang viel von einem Buch die Rede ist. Ich wurde oft gefragt wo man das Buch bekommen kann und musste jedesmal sagen "gar nicht", denn das Buch gibt es nicht.
Es ist eine lange Story an der eine Freundin und ich schon laaaaange arbeiten und so kam die story in die Fanfiction. Da hier immer mehr non-fanfiction gepostet werden, dachten wir uns wir könnten jetzt mal das erste Kapitel veröffentlichen und mal abwarten wie es ankommt.

[Bild: withyoubn.jpg]
Prolog:


Sie saßen zu viert auf dem Fensterbrett und starrten auf die Einfahrt vor dem Haus. „Wo geht sie hin?“ flüsterte Rana. „Shsh!“ ermahnte Cilly ihre dreijährige Schwester. Dabei war sie doch selbst erst zehn. Sie sahen wie die große, schöne Frau ihre Koffer und Taschen in den Kofferraum ihres Wagens lud. Sie schaute sich ängstlich um. Tränen liefen ihr übers Gesicht und sie drehte nervös eine Strähne ihrer langen roten Haare zwischen den Fingern. Als die Kinder vom zweiten Stock aus die tränen sahen, griff Sahra nach Ranas Hand. Cilly riss schockiert die Augen auf. Lailas waren ausdruckslos. „Was macht sie da, verdammt?!“ fragte Cilly und ihre Stimme war schrill und laut. „Sie verlässt uns!“ flüsterte Laila. „Nein!“ schrie Cilly „so was würde sie nie machen!“Die Frau stieg ins Auto, startete den Motor und fuhr langsam davon. „Mum!“ schrie Laila, „Mummy!“. Sie schlug dabei mit den Fäusten gegen das Fenster. Rana lies Sahras hand los und griff langsam nach Lailas und hielt sie fest. „Hör auf. Du tust dir noch weh!“. „Das ist jetzt auch egal“ sagte Cilly und sprang vom Fensterbrett. Sie schlug die Tür zu als sie den Raum verließ. Sahra und Rana schauten sich kurz an. „Komm Laila. Lass uns ins Bett gehen. Es ist schon so spät und du hast morgen Schule“ sagte Sahra während Rana Laila and den Händen in Richtung des riesigen Bettes zog, das in der Mitte des Raums stand. Laila legte sich hin, Tränen liefen ihr immer noch übers Gesicht. Sahra schaute sie kurz an, setze sich dann in den Sessel der neben dem Bett stand und setzte sich Rana auf den Schoß. „Wir bleiben heute Nacht hier. Schlaf jetzt!“ sagte sie zu ihr. Tatsächlich schlief Laila sofort ein. Für einen Moment sahen die beiden ihre schlafende große Schwester an. „Jetzt haben die auch keine Mummy mehr, genau wie wir“ flüsterte Rana. „Ja, genau wie wir“ bestätigte Sahra und umarmte ihre kleine Schwester fest. Rana legte ihren Kopf gegen Sahras Schulter und in dieser Position schliefen sie ein.

Mallorca, Mai 2001 HOLA!

Als Encarna morgens um sieben Uhr im Hotel eintraf, war es noch sehr ruhig, da die meisten Touristen noch schliefen. Sie genoss diese Ruhe und war froh noch ein paar Minuten für sich zu haben. Sie lief durch die mit Marmor ausgekleidete Empfangshalle hinter die Rezeption. Auch hier saß im Moment noch niemand und sie kam um das „Guten Morgen“ herum. Ihr war nicht danach zu reden und so ging sie schnell in ihr Büro, das sich verborgen hinter der Rezeption befand.
Auch hier war der Boden aus Marmor, die Wände weiß gestrichen. Rechts und links der Tür standen hohe silberne Regale voller Aktenordner. Der Tür direkt gegenüber stand ein großer, dunkler Schreibtisch auf dem neben dem PC und dem Telefon noch eine Schreibunterlage und Stifte standen.
Hinter dem Schreibtisch stand ein lederner Schreibtischstuhl, hinter ihm wiederum weitere Regale. Links an der Wand war ein großes Fenster, an dem aber Rollos runtergelassen waren, an der rechten Wand hingen verschiedene Auszeichnungen und Urkunden die Encarna in all ihren Berufsjahren bekommen hatte, daneben ein Garderobenschrank.
Sie hängte ihren dunkelblauen Blazer in den Schrank, legte ihre Tasche hinzu und setzte sich dann in den Schreibtischstuhl. Sie wusste, dass bis Mittags die Menuvorschläge für den nächsten Tag fertig sein mussten und die Kalkulationen mussten auch dringend fertig gestellt werden. Bevor sie anfing überprüfte sie jedoch ob sie neue Emails bekommen hatte und ob Nachrichten auf dem Anrufbeantworter waren.
Kurz nach acht war sie bereits fertig und beschloss im Speisesaal nach dem Rechten zu sehen.
Sie verließ ihr Büro, ging an der Rezeption vorbei und links durch einen großen Durchgang, der mit Holzschnitzereien verziert war, und stand im Speisesaal. Der Raum war riesig und nie ganz zu überblicken. Insgesamt waren drei Buffets aufgebaut, alle in Hufeisenform angeordnet. Sie lief zum ersten Buffet und grüßte auf ihrem Weg Gäste die rechts und links an den Tischen saßen. Um diese Zeit waren meist nur ältere Gäste im Speisesaal und es war relativ ruhig.
Nachdem sie die Buffets auf ihre Vollständigkeit hin überprüft hatte, gab sie den Kellnern noch einige Anweisungen die das Aussehen der Tische betrafen. Sie legte großen Wert darauf dass alle Tische perfekt eingedeckt waren.
Zu guter letzt verschwand sie durch die großen, weißen Schwingtüren im hinteren Teil des Raumes in der Küche. Dort gab es einiges zu tun: Von der Begutachtung der Fischlieferung zusammen mit dem Küchenchef bis hin zu einer neuen Küchenhilfe die nicht wusste wie man die Gurken genau schnitt.
So wurde es halb zehn bis sie ihren morgendlichen Kontrollgang beendet hatte. Von der Küche aus ging sie zur Kasse, die vor dem Ausgang zum Pool an der rechten Seite des Raums stand, und suchte in dem Schrank darunter nach der Abrechnung von gestern Abend. Sie hatte gestern erst gegen halb zwei Uhr früh das Hotel verlassen und war nicht mehr dazu gekommen diese zu überprüfen.
Sie hatte sie gerade gefunden als sie ein „Hola!“ hinter ihr fast zu Tode erschreckte. Langsam stand sie auf und sah, dass sie von zwei jungen Frauen gegrüßt worden war die soeben den Raum betreten hatten. Etwas perplex schaute Encarna den beiden hinterher, wie sie ans Buffet gingen und sich dann einen Tisch in der Mitte des Raums suchten. Die ganze Zeit über während sie die beiden Neuankömmlinge beobachtete lachten und scherzten die beiden.
Encarna verstand nicht wie man so früh am Morgen schon so gute Laune haben konnte, musste dann aber doch lächeln. Ihr fiel auf dass sich die beiden sehr ähnlich sahen und schloss daraus, dass es Schwestern sein mussten. Sie waren beide schlank, etwa 1.70m groß und hatten dunkle Haare. Doch während die ältere der beiden, die so etwa 25 sein musste, glatte lange Haare und dunkle Augen hatte, hatte die jüngere, die sie auf etwa 20 schätzte, blaue Augen und schwarze Locken , die ihr auf die Schultern fielen.
Als die ältere der beiden gerade Kaffee getrunken hatte, sagte die Jüngere etwas und schnitt eine Grimasse um jemanden nach zu äffen. Encarna erkannte dass es sich um den Herrn handelte der hinter der Älteren am Tisch saß. Auch ihr war schon aufgefallen dass dieser Herr nicht in der Lage war anständig zu Essen. Er hatte keinerlei Tischmanieren und darüber machten sich die beiden offenbar lustig. Wieder konnte sie sich ein Lächeln nicht verkneifen als sie sah wie die jüngere ihn nun imitierte.
Auch ihre Schwester fand das zum Lachen und zwar so sehr dass sie ihren gesamten Kaffee ausprustete und ihr die Tasse aus der Hand fiel, direkt auf das weiße Tischtuch.
Bevor noch einer der Kellner reagieren konnte hatte sich Encarna schon einen Lappen und Servietten genommen und beseitigte den auslaufenden Kaffee, gab der jungen Frau etwas um sich abzutrocknen und wechselte mit ein paar geschickten Handgriffen das Tischtuch. In weniger als einer Minute sah es an dem Tisch aus, als wäre nie etwas passiert.
Muchas gracias“ sagte die Jüngere der beiden und schaute beeindruckt wie schnell das alles gegangen war. „De nada“ antwortete Encarna und wollte gerade gehen als die Ältere sich nun ihrerseits bedankte und entschuldigte. Während sie sprach fiel Encarna auf dass sie perfektes Spanisch sprach, wenn auch mit einem leichten Akzent, den sie nicht zuordnen konnte.
Schon in Ordnung, das macht doch nichts“ antwortete sie ebenfalls auf Spanisch. „ Das ist übrigens meine Schwester Sahra und ich bin Athina“, erklärte die Jüngere der beiden im nächsten Satz. „Mein Name ist Encarna Diaz, ich bin hier für Service und Gastronomie zuständig. Falls sie also irgendwann einmal irgendwelche Wünsche haben sollten wenden sie sich doch bitte an mich!“. Bevor sie weiter fortfahren konnte trat Kellnerin Ana hinter sie „Encarna, Telefon!“.
Mit einem „Entschuldigen sie mich bitte“ verließ sie den Tisch der beiden Schwestern und lief zum Telefon das auf dem Schränkchen neben der Kasse stand.
Am anderen Ende der Leitung war Rezeptionistin Isabella die ihr mitteilte, dass sie sich sofort beim Chef in seinem Büro melden sollte.
Etwas verwundert und beunruhig ging sie also wieder durch den verzierten Türbogen, lief dann aber nicht zur Rezeption, sondern zu den Treppen auf der rechten Seite der Tür und ging in den ersten Stock. Sie stand nun auf einer Art Empore von der aus man auf den Empfangsraum schauen konnte. Immer wenn sie hier oben stand kam ihr unweigerlich der Gedanke dass es hier aussah wie in einem orientalischen Palast: Der Marmorboden und die Marmor verkleideten Wände. Dazu die meterhohen Säulen die rings um den Springbrunnen angeordnet waren, der in der Mitte des Raums stand. Sie war froh und stolz in diesem Hotel arbeiten zu dürfen, denn schließlich war es das erste Haus auf der gesamten Insel.
Sie riss sich von dem Anblick los und lief fast einmal um die gesamte Empore, bis sie zu einem langen Gang kam. Es hatte sie schon immer interessiert was sich am Ende dieses Gangs befand, aber es war jedem verboten die Tür zu öffnen die den Gang teilte. Die Räume dahinter waren ausschließlich dem Besitzer des Hotels vorbehalten, der sich aber noch nie hatte hier sehen lassen. Auch dieses Mal war sie wieder versucht einfach zur Tür zu laufen und sie auf zu machen damit sie sehen konnte was dahinter lag. Doch wieder einmal traute sie sich nicht und klopfte stattdessen an der ersten Tür auf der linken Seite des Gangs.
Von drinnen hörte sie wie ihr Chef tönte „Herein“ und sie betrat das Zimmer. Wie jedes Mal wenn sie hier war tat ihr der scheußliche rote Teppich in den Augen weh,den ihr Chef in seinem Büro hatte auslegen lassen. Er war ein totaler Stilbruch gegenüber den sonst so stilvoll eingerichteten Räumen des Hotels. Zu den weißen Wänden und den schweren mahagonifarbenen Möbeln sah er einfach scheußlich aus.
Im hinteren Teil des Zimmers befand sich eine mit schwarzem Leder überzogene Sitzgruppe auf der bereits ihr Chef und Hoteldirektor Felipe Sanchez, der Chefbuchhalter Enrique Nunez und die Personalchefin Agnes Garcia Platz genommen hatten.
Sie setzte sich in den letzten freien Sessel und wartete gespannt, was es denn so dringendes gab, obwohl sie insgeheim dachte dass sie es nicht wissen wolle, da sie am Gesicht ihres Chefs abgelesen hatte dass es Probleme gab. Und anscheinend waren dies große Probleme.
Felipe begann und die anderen hörten ihm gespannt zu und für einen kurzen Moment hielt Encarna die Luft an.
Also, erst einmal danke, dass ihr so schnell gekommen seid.“ Sagte er und schaute bedeutend von einem zum anderen. Für eine Sekunde war es totenstill und jeder wartete dass er die Katze aus dem Sack ließ. „ Weshalb ich euch hier zusammen gerufen habe wird euch sicherlich interessieren. Man könnte sagen, dass es sich hierbei um eine Krisensitzung handelt. Ich erhielt gerade eben einen Anruf, der mich äußerst beunruhig hat. Wir bekommen nämlich Besuch und zwar ganz speziellen Besuch. Der Besitzer des Hotel, oder besser der Hotelkette, Said bin Wassim hat seinen Besuch für heute in zwei Wochen angekündigt. Er möchte das Hotel inspizieren und eventuell einige, wie hat er sich doch gleich ausgedrückt? Ach ja, personelle Umstrukturierungen in der Führungsetage vornehmen. Was im Klartext nichts anderes bedeutet als dass einige von uns, wie wir jetzt hier sitzen, gehen werden müssen.“
In dem Moment als Felipe dies aussprach kam es Encarna vor als würde man ihr den Boden unter den Füßen wegziehen. Was sollte sie denn nur tun wenn sie ihren Job hier verlieren würde? Sie liebte ihren Job und außer ihn hatte sie doch nichts. Sie war so schockiert, dass sie nicht einmal antworten konnte. Auch die Fragen der anderen hörte sie nicht mehr. Vor ihrem inneren Auge sah sie sich schon ihren Schreibtisch räumen und unter den Augen eines hämisch grinsenden Arabers im weißen Kaftan das Hotel verlassen.
Je länger diese Vision dauerte umso schlechter wurde ihr und sie wurde sich bewusst, dass sie sich jeden Moment übergeben musste. Also stand sie auf, presste ein „Entschuldigt mich bitte“ hervor und verließ fluchtartig das Zimmer. Sie rannte die Empore entlang und die Treppen hinunter, hinter die Rezeption und dort auf die Toilette neben ihrem Büro. Doch sobald sie dort angekommen war, war die Übelkeit verflogen und sie fühlte eine große Traurigkeit in sich aufsteigen. Sie kam sich blöd vor, weil sie aus diesem Büro gestürzt war, aber sie hätte keine Sekunde länger bleiben können. Sie verließ das Bad wieder und ging in ihr Büro.
Sie hatte sich gerade in ihren Stuhl fallen lassen als es etwas zaghaft an der Tür klopfte.
Sie erschrak und noch bevor sie etwas sagen konnte ging die Tür einen Spalt weit auf und das jüngere der beiden Mädchen vom Frühstück, Athina, schaute um die Ecke.
Entschuldigen sie bitte!“ begann sie während sie langsam den Raum betrat, „ aber sie sind eben an mir vorbei gerannt und sie sahen so blass aus, da hab ich mir gedacht dass ich vielleicht mal nach ihnen schauen sollte“. Die großen blauen Augen der jungen Frau blickten sie fragen an und Encarna beschloss, dass sie sich zusammen reißen müsse. „Nein, nein. Alles in Ordnung. Mir war nur etwas übel, wissen sie. Geht schon wieder. Aber trotzdem vielen Dank“ antwortete sie sehr gefasst und mit ihrem freundlichsten Lächeln auf dem Gesicht.
Doch Athina blieb stehen und schaute sie forschend an. Sie schloss die Tür und ging langsam auf den Schreibtisch zu. „Ist wirklich alles in Ordnung mit ihnen? Wenn ich ehrlich sein darf sehen sie furchtbar mitgenommen aus“ sagte sie mit einem kleinen entschuldigenden Lächeln. Encarna versuchte das Lächeln zu erwidern, aber es gelang ihr nicht. Ihre Mundwinkel begannen zu zucken und sie spürte wie Tränen in ihr aufstiegen. „Ich bin wirklich okay“ antwortete sie, doch ihre Stimme war mittlerweile so zittrig, dass ihr das nun niemand mehr geglaubt hätte, auch Athina nicht.
Die junge Frau gab nicht auf während Encarna mit aller Kraft versuchte ihre Tränen zurück zu halten. „Was ist denn passiert? Ich weiß dass es ihnen vielleicht unangenehm ist mit einem Gast darüber zu reden, ich weiß, dass man das normalerweise nicht tut, aber wenn sie möchten kann ich auch jemanden holen.“ Athina hustete kurz dann fuhr sie fort „ Wenn sie mir sagen wen ich holen soll mache ich das, das ist kein Problem, wirklich nicht. Aber ich kann sie doch nicht so hier sitzen lassen!“ Die Freundlichkeit Athinas und die Besorgnis in ihren Augen rührte Encarna zutiefst und nun begann sie endgültig zu weinen. Zuerst zögerte Athina einen Moment, doch dann stand sie auf ging um den Schreibtisch und nahm die ihr eigentlich völlig fremde, weinende Servicechefin in den Arm. Sie blieb jedoch nicht lange so stehen, sondern ließ Encarna los und kramte aus ihrer Tasche die sie umhängen hatte ein Taschentuch. Lächeln hielt sie es Encarna unter die Nase. „Geht’s wieder?“
Jaja, alles in Ordnung, ich weiß auch nicht was heute los ist. Sie brauchen sich wirklich keine Gedanken um mich zu machen“ versuchte sie nun Athina endlich los zu werden, denn ihr waren ihre Tränen mittlerweile sehr peinlich. Die junge Frau schaute sie kurz an und wandte sich dann zu gehen. Kurz vor der Tür blieb sie aber stehen. „Wissen sie, sie sagen ich soll mir keine Gedanken machen, aber ich bin mir sicher, dass ich das tun werde solange ich nicht weiß was mit ihnen los ist. Wahrscheinlich werde ich mir die ganze nächste Zeit Sorgen machen.“ Und dann begann sie zu Lächeln „ Was halten sie also davon wenn sie mit Sahra und mir heute Abend weggehen damit ich mich davon überzeugen kann, dass es ihnen gut geht. Und ganz nebenbei können sie uns noch die besten Diskos zeigen. In Ordnung?!“ Mittlerweile lachte sie über das ganze Gesicht. Auch Encarna konnte sich ein Lächeln jetzt nicht verkneifen während sie sagte „ Ich fürchte, dass ich von Diskos keine Ahnung habe. Dazu arbeite ich zu viel. Tut mir Leid“. „Na umso besser“ gab Athina immer noch grinsend zurück, „ dann wird ihnen das heute Abend mal gut tun! Also abgemacht. Sagen wir um 23Uhr hier an der Rezeption?! Bis dann!“
Bevor Encarna noch widersprechen konnte war Athina gegangen.
Etwas perplex ließ sie Encarna zurück. So was war ihr während all ihrer Zeit hier im Hotel noch nicht passiert. Sie wunderte sich was diese junge Frau wohl wollte. Gleichzeitig war sie perplex über solch ein Feingefühl, dass Athina überhaupt bemerkt hatte das etwas mit ihr nicht stimmte, sie kannten sich doch nicht. Selbst ihre beiden Kolleginnen an der Rezeption hatten nichts bemerkt. Oder es hatte sie nicht interessiert, sie wusste es nicht. Aber komisch fand sie das alles schon, aber nicht nur diesen Vorfall, sondern den ganzen Tag. Eigentlich sollte sie früh ins Bett gehen und hoffen, dass er schnell vorbei wäre.
Trotzdem stand sie punkt elf Uhr ausgeh fertig an der Rezeption. Es dauerte auch nicht lange und dann kamen Athina und Sahra. Während Athina eine schwarze Hose und ein hellblaues Oberteil trug, war Sahra, wie auch schon heute morgen, sehr bunt gekleidet. Sie trug eine blaue Hose die mir Comics verziert war und dazu eine weiß- blau gestreifte Bluse.
Beide hatten die Haare hochgesteckt und lachten sich schon wieder über irgendetwas schief.
Automatisch musste Encarna mitlachen auch wenn sie nicht wusste um was es geht.
Hallo! Da sind sie ja! Ich hätte nicht gedacht, dass sie kommen nachdem Tina sie so überfahren hat!“ begrüßte Sahra Encarna als erste. „Na ja, was blieb mir denn anderes, es war mir ja kaum möglich abzusagen nachdem ihre Schwester so schnell verschwunden war.“
Tut mir leid“ lachte Athina, „ aber bitte duzen sie uns doch, sonst komme ich mir so alt vor!“
In Ordnung! Aber wo soll es denn jetzt eigentlich hingehen?“ antwortete Encarana.
Na, wir dachten erstmal was essen und dann vielleicht noch in irgendeine Cocktailbar. Ist das okay?“ beantwortete Sahra ihre Frage.
Natürlich war es okay und so gingen die drei Frauen vom Hotel aus direkt runter zu Yachthafen, wo sie sich in einem Fischlokal hinsetzten.
Während sie aßen unterhielten sie sich die ganze Zeit, aber mehr über allgemeine Dinge. Encarna gab nicht gerne etwas von sich preis und sie hatte den Eindruck, dass es sich mit den Schwester, trotz ihrer anscheinenden Offenheit, ähnlich verhielt.
Encarna erfuhr dass Athina noch zur Schule ging und Sahra ausgebildete Kostüm- und Maskenbildnerin war. Beide gaben an ihr perfektes Spanisch in der Schule gelernt zu haben und eigentlich aus Frankreich zu kommen. Als die beiden das erzählten wunderte sich Encarna etwas, denn die Ältere sprach Französisch mit einem so starken Akzent, dass es selbst ihr auffiel.
Gegen halb zwei wollten sich die drei aufmachen um eine Cocktailbar zu finden die ihnen zusagte. Auf dem Weg dorthin kamen sie an etlichen Diskotheken vorbei und Athina schlug vor doch in die Disko zu gehen. Doch noch bevor Encarna etwas darauf antworten konnte, gab Sahra Antwort. Sie sprach sehr schnell und sehr scharf zu ihrer jüngeren Schwester, die Anfangs noch dagegen zu halten schien. Encarna verstand nur teilweise was sie sagten, denn sie sprachen weder Spanisch noch Französisch, sondern Deutsch. Und das in einem Tempo bei dem Encarna wirklich nicht mehr mitkam. Sie verstand nur soviel, dass Sahra sich weigerte in die Disko zu gehen weil es dort zu verraucht sei und dass Athina wohl bei allzu viel Rauch Probleme mit der Gesundheit bekam. Die Diskussion dauerte nicht lange, denn schließlich gab Athina nach, aber Encarna war doch etwas irritiert. Denn trotz allem was sie nicht verstanden hatte, war ihr doch aufgefallen dass Sahras Deutsch sehr viel besser war als ihr Französisch.
Der Abend wurde dann noch sehr lustig und dauerte bis morgens um fünf. Dann wurde er jäh unterbrochen. Denn während sie noch auf den nächsten Cocktail warteten begann Athina plötzlich zu husten. Sie hatte den ganzen Abend immer wieder gehustet und Encarna hatte angenommen, dass sie erkältet sei, doch jetzt hörte sie nicht wieder auf. Sie hustete und hustete, bekam dabei offenbar kaum noch Luft. Die Leute in der Bar drehten sich nach Athina um, die mittlerweile nicht mehr fähig war alleine zu laufen. Encarna bekam es mit der Angst zu tun, denn so was hatte sie noch nie gesehen. Sie glaubte jeden Moment würde Athina ersticken. Sahra schien das nicht wirklich zu beunruhigen, denn sie kramte mit einer erstaunlichen Ruhe in Athinas Tasche. Sie zog ein Spray hervor und verabreichte Athina ein Mittel indem sie es ihr vor den Mund hielt. Es dauerte nicht lange und Athina entkrampfte sich und konnte wieder halbwegs normal atmen. Sie war jedoch jetzt kreidebleich und sehr erschöpft. Encarna half Sahra sie zum Hotel zurück zu bringen, was nur mit kleinen Pausen möglich war, da Athina nicht mehr in der Lage war mehr als ein paar Meter zu gehen. Immer wieder wurde sie von heftigen Hustenattacken geschüttelt.
Am Hotel angekommen wollte Encarna Sahra noch helfen und sie dann fragen was denn mit Athina los sein, doch Sahra bedankte sich und führte ihre Schwester zum Aufzug. Der Abend war beendet und Encarna blieb etwas ratlos in der Tür des Hotels stehen bevor sie sich auf den Weg nachhause machte um wenigstens noch etwas zu schlafen.

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Geschrieben von: Emerson Rose
25.05.2006, 21:45
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (304)

Hey, da hier auch non GG Storys gepostet werden können, habe ich mich einfach mal entschlossen, meine Geschichte on zu stellen.
Ich arbeite inzwischen schon über 4 Jahre dran, mal mehr mal weniger, aber für ettliche Teile dürfte es erst mal reichen.
Falls also Interesse besteht, poste ich auch weiter, ansonsten bleibt es ein Versuch.

LG Emerson Rose

[Bild: MomentsofLife2.jpg]

Moments of Life
Teile: 69
Altersfreigabe: ab 12 (später auch ab 16 bzw. 18)
Inhalt: Das Leben hat viele Gesichter und noch mehr Geschichten. Das ist die Geschichte der Familie Hemmingwell mit allen Fassetten, eben Momente des Lebens
Hauptcharaktere: Anthony, seine Kinder Sarah, Alyson und Nick, außerdem Freunde und Verwandte
Disclaimer: alle Personen sind frei erfunden, bei den Namen bin ich etwas „klauen“ gegangen, jedoch zufällige Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind nicht beabsichtigt
Kommentar: So ehe meine Geschichte Staub und Schimmel ansetzt, wollte ich euch mein Erstlingswerk vorstellen. Also seit nicht zu streng und FB ist immer gern gesehen. Ein ganz liebes Dankeschön geht an Fabia und Melly fürs Probe- und Betalesen und die Unterstützung, die Geschichte überhaupt online zu stellen. *knuddel euch*
Kommentar 2: Ich setze oben in die Kapitelzeile jetzt immer rein, an welchem Teil ich gerade arbeite bzw. welcher fertig ist. Nur so zur Info.

Kommentar 3: Falls jemand jetzt erst dazu kommt und es ihm zu mühselig ist, die einzelnen Kapitel raus zusuchen, der kann mir auch eine PN schicken und ich versende dann die kompletten Kapitel bis zum aktuellsten per E-Mail.

Viel Spaß beim lesen.

Teil 1

Seit einem schweren Autounfall seiner Frau lebt Anthony mit seinen drei Kindern, Nicholas, Alyson und Sarah am Stadtrand von Boston. Durch die vorzeitige Geburt der beiden Zwillingsmädchen sind Sarahs Lungen nicht voll ausgebildet. Sie hat ein eingeschränktes Lungenvolumen und ist sehr anfällig gegenüber Viren und Bakterien.

Sarah lässt sich jedoch nicht entmutigen und lebt für einen Außenstehenden ein scheinbar normales Leben. Ihr Freund David erfährt von Sarahs Lungenschaden gleich bei ihrer ersten Begegnung.

An seinem ersten Tag an der Abraham Lincoln Highschool, wo er den praktischen Teil seines Studiums absolvieren möchte, bricht Sarah vor seinen Augen zusammen und entgeht nur einer Gehirnerschütterung, da er sie geistesgegenwärtig auffängt.

Als David schließlich verspätet bei Anthony in der Bibliothek auftaucht, kann er sich gleich eine Standpauke über Pünktlichkeit von seinem Mentor anhören. Er kommt gar nicht zu Wort Mr. Hemmingwell zu berichten, dass seine Tochter gerade auf dem Weg ins Krankenhaus ist. Erst Alyson, die kurze Zeit später erscheint, bringt ihren Vater wieder auf den Teppich zurück.

Die ersten Stunden verbringt David schließlich allein in der Bibliothek, da Anthony sich entschuldigt und dann zur Notaufnahme des Memorial Hospitals fährt.

Jetzt sitzt er in dem kleinen Büro seines Mentors und versucht sich auf das vor ihm liegende Buch zu konzentrieren. Aber seine Gedanken schweifen immer wieder zu dem Ereignis des Vormittags. Wie kommt ein so stocksteifer Mann wie Anthony Hemmingwell zu einer so hübschen Tochter. Denn die Fotos, auf dem kleinen Regal vor ihm, beweisen es. Knapp 1,60 groß, grüne Augen, blonde lange Haare. David schlägt das Herz bis zum Hals, wenn er an die Begegnung auf dem Schulhof zurückdenkt. Auch wenn Sarah von dem ganzen Tumult wahrscheinlich wenig mitbekommen hat.

Alyson reißt David schließlich aus seinen Gedanken, als sie ihn zum Mittagessen abholt.

„Du musst einen ziemlich eigenartigen Eindruck von unserer Schule haben, wenn dir gleich die erste Schülerin in die Arme fällt“, versucht Alyson ihn in ein Gespräch zu verwickeln.
„Normalerweise merkt Sarah frühzeitig, wenn sie nicht genug Luft bekommt oder es ist jemand von uns mit ihr zusammen.“
„Hat sie Asthma?“ Fragt David nach.
„Nein, einen Lungenschaden. Sie ist erst vor einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen worden. Auf eigene Verantwortung. Aber die Ärzte haben keine richtigen Antibiotika zur Behandlung mehr parat. Die Erreger in Sarahs Lungen sind dagegen überwiegend resistent. Sie wollte den Schulanfang nicht versäumen und ist deshalb letzten Montag wieder nach Hause gekommen.“
Alyson und David nehmen an einem kleinen Tisch in der hinteren Ecke Platz.

„Und was hat dich an unsere Schule verschlagen?“ Entlockt Alyson ihrem Gegenüber einige Worte. David scheint ansonsten ziemlich wortkarg.
„Der gute Ruf eures Vaters hat mich hier her gebracht. Ich studiere Geschichte und Geographie im dritten Semester. Na ja und mein Professor am College war der Ansicht, dass ich für den praktischen Teil meines Studiums bei Dr. Hemmingwell am besten aufgehoben wäre. Professor Wilkins hält große Stücke auf euren Vater und hat es wohl sehr bedauert, als er das College verließ.“

„Ja, das stimmt. Vor zehn Jahren hat Dad eher an uns gedacht, als an seine Karriere. Damals starb Mom und Dad brauchte eine Arbeit, die ihm mehr Zeit für seine Kinder ließ. Seine Eltern konnte er nicht um Hilfe bitten. Sie wohnen immer noch in England.“
„Daher also seine steife und distanzierte Art.“
„Dad ist nicht immer so, aber er hat seine Vorstellungen von Anstand und Erziehung. Dazu gehört für ihn vor allem Pünktlichkeit. Aber er kann auch sehr lustig sein. Ich finde, er hat uns drei nicht streng erzogen und selbständige Persönlichkeiten aus uns gemacht.“
„Uns drei? Heißt das, ihr seid noch mehr Kinder?“ David staunt. Er weiß genau, was es heißt allein erziehend zu sein. Seine Mom hat mit ihm und seiner Schwester Julie genug zu tun.
„Ja, Nicholas studiert am College Architektur. Er wohnt aber noch zu Hause und fährt uns jeden Tag zur Schule und wieder zurück. Sarah und ich sind zwar im März siebzehn geworden, den Führerschein dürfen wir aber erst in einem Jahr machen. Davon mal abgesehen, dass wir uns nur ein Auto leisten können. Nicholas hat lange auf dem Bau gearbeitet und ich gebe Nachhilfeunterricht, nur damit wir uns den Ford Pick Up kaufen konnten.“

„Und es gibt keine Streitereien, wer wo hin will. Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als meine Schwester ihren Führerschein bestanden hatte und wir uns das Auto zu dritt teilen mussten. Da hat Mom öfter mal ein Machwort gesprochen und den Schlüssel eingezogen, so dass wir beide auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen mussten.“

„Eigentlich nicht. Und wenn Dad und Nicholas wirklich mal keine Zeit haben, fährt uns Jenny. Ich kann sie dir ja mal vorstellen. Da kommt sie gerade.“ Alyson winkt eine junge Frau heran.
„Hi Alyson.“
„Hallo Jenny, darf ich dir David vorstellen. Er arbeitet ab heute bei Dad in der Bibliothek. David das ist Jennifer Calendar. Sie ist hier an der Schule Informatiklehrerin. Wenn du also mal ein Problem mit Bits und Bytes hast, wende dich vertrauensvoll an sie.“

„Hallo, nett sie kennen zu lernen. Um ehrlich zu sein, habe ich allerdings nicht viel mit Computern am Hut. Ich ziehe das geschriebene Wort vor.“
„Dann haben Anthony und sie ja etwas gemeinsam. Ich habe ihn bis heute nicht dazu gekriegt, seine Informationen aus dem World Wide Web zu holen. Lieber wälzt er stundenlang Bücher. Übrigens, wo steckt dein Vater?“ Jenny holt sich einen Stuhl heran.

„Er ist bei Sarah im Krankenhaus. Sie ist heute Morgen im Innenhof zusammengebrochen.“
„Hat sie sich verletzt?“
„Nein, ich habe sie aufgefangen.“ David lächelt verlegen.
„Na dann wird er ja bald zurück sein. Ich brauche noch einige Bücher für den Unterricht, die er mir heraussuchen wollte. Ich schau mal in seinem Büro nach. Vielleicht liegen sie dort.“ Schon ist Jenny wieder verschwunden.
„Tja und ich werde mich auch wieder meinem Lernstoff widmen“, schließt sich David an.
„Warte, ich komme mit. Für heute habe ich keine Stunden mehr. Ich will noch etwas im Internet surfen, bis Nicholas Unterrichtsschluss hat.“

Gemeinsam verbringen sie die nächsten Stunden in der Bibliothek. Kurz vor Schulschluss ist Anthony wieder da. Vor sich schiebt er Sarah her, die vergeblich versucht aus dem Rollstuhl zu entfliehen.
„Komm schon Dad, lass mich aus diesem blöden Teil raus.“ Sarah schmollt.
„Das ist die Anweisung des Arztes, also wirst du dich auch daran halten. Mit einer geprellten Kniescheibe ist nicht zu spaßen.“
„Ja Sir.“
„Hi Sarah. Schicker fahrbarer Untersatz.“ Alyson schiebt für ihren Vater weiter, während dieser sich erst mal einen Tee aufsetzt.
„Hör bloß auf. Hilf mir lieber hier raus. Sorry Dad, aber die Treppe schaffe ich mit dem Teil noch nicht", verteidigt sich Sarah, als sie ein strafender Blick trifft.
„Kann ich helfen“, mischt sich nun auch David in das Gespräch ein. Er hat Stimmen gehört und ist aus dem Büro getreten.
„Ja hol bitte mal den Stuhl von hinten und zwei Kissen“, gibt Alyson Anweisungen, während Sarah mit ihrer Hilfe die Treppe erklimmt und sich dann ziemlich geschafft auf die kleine Couch fallen lässt.
„Das Knie tut höllisch weh. Verflixter Springbrunnen.“ Dankbar legt Sarah das Bein hoch, als David mit Hocker und Kissen zurück ist.

„Ich glaube, so müsste es fürs erste gehen. Wenn sie nichts dagegen haben“, wendet sich David an Anthony, „mache ich für heute Feierabend.“
„Moment noch.“ Anthony holt einige Bücher hinter dem Tresen vor und schlägt eins davon auf. „Bitte arbeiten sie bis Montag zu diesem Thema eine Unterrichtsstunde aus. Ich möchte mir einen genaueren Überblick über ihren Wissenstand verschaffen. Wenn es Fragen geben sollte, steht meine Adresse auf dieser Karte.“ Anthony überreicht David alle Unterlagen und wendet sich wieder seinem Tee zu.

„Also, dann schönes Wochenende“, verabschiedet sich David. „Und gute Besserung.“ Das zaghafte Lächeln ist für Sarah bestimmt, dann fällt die Tür zum Flur zurück ins Schloss.

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Geschrieben von: Repugnant
25.05.2006, 14:26
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (13)

[Bild: inprison2rq.png]

Eines möchte ich nur einmal klarstellen. Alle Handlungen, außer der Antrag und der Botdiebstahl aus der fünften Staffel sind geschehen. Rory geht auch noch nach Yale, Lorelai ist nicht mit ihren Eltern verfeindet und sie hat auch nicht Luke gefragt, ob er sie heiraten möchte. Auch die sechte Staffel ist nicht passiert...
Ich höre natürlich gerne ein Feedback...

Author:
Repugnant
Title: In Prison
Subtitle: Lorelai in Prison
Fandom: Gilmore Girls
Genre: Drama/Dark
Disclaimer: Mir gehört keine der Charaktere, außer die von mir erfundenen...


Prolog: Das Verbrechen

Es war der 24. April, Rorys und mein spezieller Videotag. Ich freute mich auf diesen Tag, denn an diesem Tag hatten wir immer die schlechtesten und besten Filme der ganzen Welt geschaut. Wir hatten immer gelacht, geweint und uns über die Schauspieler und ihre Rollen lustig gemacht.

Dieser Tag schien wieder ganz normal zu beginnen. In der Früh holte ich um die fünfzehn Filme aus der Videothek ab, dann gab ich bei Pete eine Bestellung ab, zankte mich mit Luke wegen der Kaffeebestellung und rief dann anschließend Rory an. In Windeseile tippte ich ihre Nummer in mein Handy. Es wurde ein Freizeichen gegeben und schon hob jemand ab.
„Hallo?“, meldete sich eine maskuline Stimme auf der anderen Leitung.
„Wer ist da?“, fragte ich aufgebracht und verwirrt zugleich.
„Logan, Ma`am!“, antwortete er mir.
„Also, Logan. Erstens, wenn du schon an Rorys Handy gehst, dann melde dich mit deinem Namen, zweitens, nenn’ mich nicht Ma`am, da komm’ ich mir so alt vor!“, erklärte ich mit einer zuckenden, wütenden und pulsierenden Ader auf der Stirn.
„Okay, Ms. Gilmore ...“
„Na, du lernst ja sehr schnell“, sagte ich mit rollenden Augen.
Plötzlich krachte es in der Leitung und es meldete sich die Stimme meiner Tochter.
„Hallo, Mom?“
„Ist es nicht noch zu früh, mich ‚Mom’ zu nennen, mein Junge?“, scherzte ich.
„Ha ha, sehr witzig!“, meinte Rory; sie war sehr deutlich gereizt.
Ich wechselte sehr schnell das Thema, denn ich hatte Angst, dass so ein blöder Scherz uns den Tag versauen könnte.
„Kommst du heute zu mir oder soll ich zu dir kommen?“, fragte ich in der Hoffnung, mir eine Fahrt nach Yale sparen zu können.
„Wir machen es bei mir, ist das okay? Ach ja, Logan wird auch dabei sein, ich hoffe, das macht dir nichts aus?“, sie befragte mich sehr höflich.
„Nein, es macht mir nichts aus; ich komme bei dir vorbei. Ich freue mich schon!“, Letzteres log ich ihr vor.
Wir verabschiedeten uns und ich steckte mein Handy wieder in die Tasche. Als ich ihre Worte gehört hatte, war ich ziemlich enttäuscht. Ich hatte mich schon auf einen richtigen, klassischen Frauenabend, so wie es für die ‚Desperate Housewives’ normalerweise typisch ist, gefreut. Tratschen, lachen, nur eben Videos statt Poker. Nur diesmal würde Logan dabei sein und wahrscheinlich würden die beiden nur herumknutschen, während ich in die Klotze schaue und mich dabei langweile.

Als mich später Logan höflich an der Tür begrüßte, wunderte ich mich sehr darüber, dass er schwarze Lederhandschuhe trug. Ich dachte jedoch nicht weiter darüber nach, aber mich verwunderte die Tatsache sehr, dass Rory sich noch frisch machte. Zumindest behauptete das Logan. Er deutete mir den Weg in das Badezimmer und ich betrat es. Als ich die Tür geschlossen hatte, drehte ich mich um. Keine Spur von Rory!

Ich wanderte herum, schaute in jede Ecke und bemerkte etwas Eigenartiges. Vorsichtig berührte ich die Flüssigkeit und stellte fest, es war Blut! Es tropfte aus der Badewanne, die mit einem Duschvorhang umhüllt war. Rasch und mit weit aufgerissenen Augen zog ich ihn zur Seite. Ein riesiger Schock überkam mich und ich stieß einen Schrei hervor. Ich dachte, mein Herz würde stehen bleiben. Mein Herz raste immer schneller und verlor seinen Takt und ich atmete immer schneller. Schweiß durchnässte mich komplett und alles Blut wich aus meinem Gesicht. Vor mir lag meine Tochter. Tot! Ein Messer steckte in ihrer nackten Brust und ihr Körper lag am Badewannenrand. Ihre Kleidung blockierte den Abfluss, so dass die Mischung aus Blut und Wasser bald den Raum überflutete. Ich versuchte, mich gegen die Tränen zu wehren, doch es half nichts. Jetzt fühlte ich die Wut auf Logan, denn ich war mir ziemlich sicher, dass er meine Tochter umgebracht hatte, Hass auf die Welt, Trauer, wegen meinem einzigen Kind und Schock, über den schlimmen, blutigen Anblick.

In meinem Kopf entwickelten sich Vorstellung, in denen ich mir sagte, alles sei nur ein Traum, oder in denen einfach der Wecker klingelte und ich einfach wieder aufwachte.
Doch es war nicht nur ein schlimmer Albtraum; es war die Realität. Total tränenverschmiert und geschockt lief ich zur Tür und öffnete sie. Vor ihr stand Logan, der ein hämisches Lächeln aufgesetzt hatte und genau zu wissen schien, warum ich so geschockt war. Wutentbrannt schlug ich auf ihn ein, aber es nützte nichts. Er packte mich schnell am Rücken und drückte fest zu. Logan schnürte mir beinahe die Luft ab. Ich schrie und kreischte andauernd „Lass mich los, du Schwein!“, doch er ließ mich nicht los. Wehren nützte nichts. Ich bemerkte, dass es ihm gefiel, mich beinahe umzubringen. Plötzlich drückte er mir fest ein weißes Tuch vor mein Gesicht. Langsam sank ich auf den Boden nieder.

Einige Zeit später, ich wusste nicht genau, wie viel Zeit es wirklich war, fand ich mein Bewusstsein in einer grauen, eisig kalten Zelle wieder. Ich wusste nicht wo ich war und warum ich hier war. Langsam und verwirrt wischte ich mir die Tränen aus dem Gesicht. Vor den Gitterstäben der Zelle saß ein Beamter, der gerade etwas aß. Ich fragte ihn, wo ich hier war und warum ich hier war.
„Sie sind vorrübergehend in dieser Zelle. Wenn der Fall geklärt ist, dann entscheidet sich, wie lange Sie absitzen müssen.“
„Welcher Fall?“, fragte ich noch mehr verwirrt.
„Mord an eigener Tochter... “

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Geschrieben von: Nanni
24.05.2006, 20:06
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (140)

So...also das ist jetzt meine allererste FF und ich hab keine Ahnung wie man sowas schreibt...die Idee dazu hab ich schon mehrere Wochen...und nun hab ich sie endlich mal zu Papier gebracht...hoffe es gefällt euch wenigstens ein bissl und Kritik is erwünscht...also viel Spaß.
Aso...ein richtiger Titel is mir leider nit eingefallen:heul: ... So nun der erste Teil:

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„Mom, ich muss in einer halben Stunde in Yale sein! Bitte beeil dich, damit wir wenigstens noch zusammen zu Luke können!“
rief Rory genervt die Treppen zum Bad hinauf.
„Ja ja…ich brauche noch…ah…sch**** mein Zeh…ich brauche noch 5 Minuten. Weißt du zufällig wo meine weiße Jeans ist?“ Lorelai stolperte mit Lockenwicklern im Haar und mit Bademantel bekleidet aus dem Badezimmer.
„Mom…“
Rory blickte verzweifelt und Kopfschüttelnd auf den Boden
„Mom, dass ist meine Jeans und…ähm…die hab ich grad an! Bitte beeil dich, du hast noch genau 4 Minuten und 2 Sekunden.“ Lorelai betrat ihr Zimmer und kämpfte sich zu ihrem Kleiderschrank durch. Das war gar nicht so einfach, weil überall Hosen und Schuhe auf dem Boden lagen. Schließlich ließ sie sich enttäuscht auf ihr Bett fallen und beobachtete ihren Kleiderschrank. Nun wurde es Rory zu bunt, lauthals und wütend stampfte sie die Treppen rauf und betrat das Zimmer ihrer Mutter.
„Mom was zum Teufel machst du da!?! Du wolltest dich anziehen damit wir wenigstens noch zusammen Frühstücken können! Ich schreibe morgen eine wichtige Klausur und habe nicht den ganzen Tag Zeit!“
Nachdem Rory erstmal ihren Frust abgelassen hatte, schweifte ihr Blick zum ersten Mal durchs Zimmer
„Oh mein Gott!“
Sie stemmte ihre Hände in die Hüften
„Wie kannst du hier nur schlafen? Na ja egal…Mom jetzt zieh dich endlich an!“
Rory bahnte sich einen zum Kleiderschrank und warf ihrer Mutter ein rosanes Hello Kitty Shirt und eine hellgrüne Jeans zu.
„So, dass ist deine Sache wenn du nicht waschen willst! Ich habe jetzt Hunger und wir gehen jetzt."
Lorelai sah Rory geschockt an.
„Das kann ich doch so nicht anziehen…“
„Stimmt,“
Rory packte mit einem gekonnten Griff um die Tür und schob ihrer Mutter ein paar rosa Converse rüber
„ sonst hast du nachher noch Scherben im Fuß!“
Mit einem Grinsen verlies Rory das Zimmer
„Achso, du hast noch 1 Minute und 26 Sekunden.“
Nach knapp einer Minute kam Lorelai schmollend die Treppe runter und stolzierte ohne Rory eines Blickes zu würdigen an ihr vorbei. Rory schnappte sich schnell ihren Schlüssel und folgte ihrer Mutter.

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