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Ich weià nicht, ob ich es mir nur einbilde, aber ich habe bemerkt, dass sich Rory und Lane in der 5.Staffel viel weniger begegnen. Wenn man Lane sieht, dann meist nur mit ihrer Band. Aber mit Rory redend oder telefonierend habe ich sie in der ganzen Staffel nur 2,3 mal gesehen. Was denkt ihr darüber? Glaubt ihr es auch? Oder denkt ihr, dass die Freundschaft zwischen Rory und Lane nicht so wichtig ist?
Dragon Fly
hallo meine Lieben....hab mich auch mal an was kleinem versucht, hoffe ja mal, dass es euch gefällt
es geht hier nicht um gg, sondern um einen jungen mann, der all seine hoffnung verloren hat...lest selbst warum
ist nicht so de rbrüller, aber ich würd mich über fb freun und über verbesserungsvorschläg...ach ja..ich bin etwas dramatisch, also nciht wundern
Jegliche Hoffnung, die er einst im Herzen trug war nun erloschen....zu lange hatte er auf eine Antwort gewartet.....Nichts interessierte ihn mehr....denn seine Sonne war untergegangen...
Es war ein stürmischer Abend, an dem er wiedereinmal, extrem schlecht gelaunt auf seinem Sofa saà und sich schlechte Filme im Fernsehen ansah. DrauÃen tobte ein Sturm und der Regen prasselte gegen die Fenster. Doch es lieà ihn kalt....wie alles, seit er nichts mehr von ihr gehört hatte....
Der Film rauschte an ihm vorbei, wiedereinmal waren seine Gedanken an dem Punkt angelangt, an dem seine Welt zerbrochen war
Flashback
„Ich will nicht, dass du mir jetzt um den hals fällst oder so, ich will einfach nur gern wissen, ob du dir eine Beziehung mit mir vorstellen könntest, mehr will ich gar nicht......“
„ich weià es nicht, ....ich weià es wirklich nicht.....“
Und mit diesen Worten drehte sie ihm den Rücken zu und lief davon...
Lange noch stand er da und starrte in die Richtung in die sie verschwunden war
Flashback ende
Das war das letzte gewesen, dass er seither von ihr gehört hatte......
Es klingelte an der Haustür, was er aber gekonnt ignorierte. Er wollte niemanden sehen...doch das klingeln hörte nicht auf...eins wurde ihm klar, die Person die davor stand würde wohl nicht aufgeben, bis er die Türe geöffnet hatte.
Murrend stand er also auf und setze sich richtung Haustür in Bewegung.
„was wollen sie, um diese.......“ weiter kam er nicht, denn es verschlug ihm die Sprache, diese Person hatte er nicht erwartet,da stand sie, vom Regen völlig aufgeweicht , mit blauen Lippen und am ganzen Leib zitternd. Doch das alles hatte sie nichts an Schönheit gekostet...
sie war so schön wie er sie in Erinnerung hatte.
In diesem Augenblick kam alles wieder hoch...ihre erste Begegnung, die schicksalhafte Fügung, die sie in seine Arme fallen lieÃ, die vielen glücklichen Momente, die sie zusammen erlebt hatten bis hin zu diesem Augenblick, in dem sie völlig durchnässt,vor seiner Tür stand.
Sie war sichtlich nervös und brachte nur ein leises „Hi“ zustande...
Und das nächste was er spürte, waren ihre nassen arme, die sich um ihn schlungen und ihre kalten Lippen die sich auf seine legten...
Sein Traum war also doch wahr geworden, sie hatte sich entschieden.....endlich.
Und in diesem Moment fühlte es sich an als würde sie beide den Abgrund hinter sich lassen und immer mehr gen Himmel aufsteigen, vereint und glücklich
so, wie gesagt, ist nur ein one shot....
Moderator: *GGLOVE*
ST. ANDREWS
![[Bild: jay1.jpg]](http://i7.photobucket.com/albums/y265/_dreamy_/RPG/jay1.jpg)
Veranstaltungsplan
30.11.2005 ; 20:00h - Maskenball im Internat
6.12 ; 15:00h - Nicolausfeier im Kinderheim
10.12. ; 12:30h - Essenausgabe im Obdachlosenheim
23.12. ; 15:00h - Besuch im Kinderheim + Weihnachtsprogramm
24.12. ; ganzen Tag - Weihnachten im Internat
25./26.12. ; ganzen Tag - Besuch der Eltern
31.12. ; 22:00h - Silvesterparty
Nähere Informationen zu den einzelnen Plots kommen.
Neue Vorschläge sind immer willkommen.
Im Moment nehmen wir KEINE MÃDCHEN (Schülerinnen) mehr auf.
Danke.
Datum: 26. November 2005 / Dienstag
Wetter: ein Sturm ist im Anmarsch / Regen aus Eimern
Uhrzeit: 12.00 Uhr - 18.00 Uhr
Wichtige Ereignisse: Mittagspause
**************************************************
Lästern erlaubt!
Secrets of Andrews
**************************************************
---Stundenplan---
Kurs A --- Kurs B
**************************************************
Fächer und Lehrer:
Geschichte: [SIZE=2]Rebecca Summer (B)
[/SIZE]Englisch: Danny Ocean (A), Rebecca Summer (B)
Kunst: Michelle Faye (B)
Mathematik: Dr. Garber (B)
Sport: Danny Ocean (A), Michelle Faye (B)
Bio: Charlize McNeal (B)
Deutsch: Amy Barros (A), Dr. Garber (B)
Sozialkunde: Amy Barros (A), Charlize McNeal (B)
Story:
In Schottland wurde ein neues Internat erbaut. Viele reiche und wohlhabende Ehepaare schicken ihre jungen SpröÃlinge auf dieses jetzt schon hochangesehene Internat.
Sie hoffen das ihre Kids sich bessern, dass sie mehr lernen und vorallem wenn sie mi derSchulzeit fertig sind das sie die Kinder geworden sind die die Eltern immer haben wollten.
Doch die Jugendlichen haben da ihre eigenen Pläne und denken nicht daran ihren Eltern diesen Wunsch zu erfüllen. Wer bist du? Ein aroganter Schüler, ein gestresster lehrer oder einach jemand der zufällig auf das Internat gestoÃen ist...
Wichtiges fürs RPG:
Richtet euch bitte IMMER nach der Zeit auf der ersten Seite und alles anderem wichtig. Ãber gröÃere Ereignisse werdet ihr von uns per pn informiert...
Zimmer 1: Kath, Chris, Steph
Zimmer 2: Matthew, Jay, Rick,
Zimmer 3: Natha, Emma, Julia
Zimmer 4: Naomi, Chloe, Roxy
Zimmer 5: Charlie, Pike, Collin, Josh
Zimmer 6: Morgan, Jewel, Zoé
Zimmer 7: Scott, Adam
Matt
Jewel
Julia
Emma
Kath
Zoé
Chris
Natha
Morgan
Roxy
Josh
Rollen:
Name: Katherine Daniels [Forumname: Gusteltier]
Spitzname: Kathy, kath
Alter: 16
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Name: Christina Roberts [Forumname: Soffel]
Spitzname: Chris
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Name: Nathalie Summers [Forumname: Clärchen]
Spitzname: Natha
Alter. 16
Bild
Name: Matthew Hayball [Forumname: Elizsa]
Spitzname: Matt
Alter: 17
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Name: Naomi Heatcher [Forumname: Yale Girl]
Spitzname: -
Alter: 17
Bild
Name: Jason Fuller [Forumname: Gusteltier]
Spitzname: Jay
Alter: 17
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Name: charles [Forumname: Ashlee]
Spitzname: charlie
Alter:17
Bild
Name: Mike Peter Gallagher [Forumname: BuffyAnne]
Spitzname: Pike
Alter: 17
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Name: Chloe Felictias Braxton [Forumname: Elizsa]
Spitzename: -
Alter: 16
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name:rick samuel lee [Forumname Yale Girl]
spitzname:ricky, sam, sammy, lee
alter:18
Bild
Name: Julia Albaton [Forumname: *GGLOVE*]
Spitzname: -
Alter: 17
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Name: Emma DiPierro- Salvucci [Forumname: MissLilli]
Spitzname: -
Alter: 16
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Name: Roxanna Riley [Forumname: ~springlay~]
Spitzname: Roxy (von manchen auch einfach Riley ganannt)
Alter: 16
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Name: Morgan Smith [Forumname: green day]
Spitzname: -
Alter: 16
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Name: Josh Rosenberg [Forumname: HelloKitty]
Spitzname: -
Alter: 17
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Name: Jewel Natasha Jones [Forumname: Elizsa]
Spitzname: -
Alter: 16
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Name: Collin Santaro [Forumname: ~springlay~]
Spitzname: -
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Name: Stephanie Wood [Forumname:green day]
Spitzname: Steph
Alter: 17
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Name: Zoé Hearst [Forumname: Cady]
Spitzname: -
Alter: 16
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Name: Scott Townsend [Forumname: GoodCharlotte]
Spitzname: -
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Name: Adam Levine [Forumname: KimberlyAlexis8]
Spitzname: -
Alter:17
Bild
Lehrer:
Name: Amy Barros [Forumname: Elizsa]
Alter: 38
Beruf: Direktorin
Fächer: Sozialkunde, Deutsch
Zimmer: kleine Wohnung im Internat
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Name: Michelle Faye [Forumname: Gusteltier]
Alter: 29
Fächer: Sport, Kunst
Wohnort: Kleine Wohnung im Internat
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Name: Charlize McNeal [Forumname: Clärchen]
Alter: 38
Fächer: Biologie, Sozialkunde
Wohnort: Wohnung im Internat
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Name: Danny Ocean [Forumname: Soffel]
alter: 38
fächer: englisch, Sport
wohnung: villa in der nähe
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Name: Prof. Garber [Forumname: *GGLOVE*]
Alter: 46
Fächer: Deutsch, Mathematik
Wohnort: Wohnung im Nordflügel des Internats
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Name: Rebecca Summer [Forumname: HelloKitty]
Alter: 32
Fächer: Englisch, Geschichte
Wohnort: Wohnung im Internat
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Love ![[Bild: liebe1.gif]](http://www.zwergensmilies.de/Liebe/herzenneu/liebe1.gif)
Getrennt:
Pike/Chloe ,
Zusammen:
Josh/Julia , Matt/Kath , Rick/Chris
Undefinirbar:
Matt/Roxy , Jay/Naomie , Colin/Jewel
Verliebt:
Pike->Chloe
Ich poste meine überarbeitete FF WAS WÃRE WENN⦠noch mal in einem neuen Thread und mit neuem Namen, auch aufgrund der Veränderungen, die noch folgen werden.
Was wäre wenn... [SIZE=1]Lorelai die kleine Rory nach dem ersten Lebensjahr zur Adoption freigegeben hätte?
[/SIZE]15 Jahre später!
-abends-
Lorelai Gilmore, eine selbstbewusste, intelligente junge Frau, war gerade dabei ihre Wohnung auf fordermann zu bringen, denn in wenigen Minuten erwartete sie den regelmäÃigen Kontrollbesuch ihrer Mutter Emily. Hektisch schmiss sie die herum liegenden Klamotten in den Schrank ihres Schlafzimmers.
Hier würde ihr Mutter es nicht wagen nachzusehen, oder? Emily Gilmore war alles zuzutrauen, dessen war sich Lorelai kläglich bewusst.
Gerade als sie das letzte Kissen aufs Sofa gelegt hatte, klingelte es bereits an der Tür. Gestresst stieà Lorelai ein lautes Stöhnen aus.
âNicht das du dich eine Minute verspätest Mutter, " nuschelte sie vor sich hin. Provokant trödelnd ging sie zur Tür und dachte daran wie sie den Abend schnellst möglich beenden konnte.
Mit einem, nur für Emily Gilmore reservierten, aufgesetzten Lächeln öffnete sie die Tür, doch es war nicht Emily, die vor ihr stand...
Vor ihr stand ein junges, unscheinbares Mädchen mit langen braunen Haaren und blauen Augen. Lorelai glaubte zu fantasieren... *sie sah aus, oder... nein,... sie konnte doch nicht...nein, dass war doch nicht möglich, ... oder doch?? *
âHi", begrüÃte Lorelai das, ihr scheinbar unbekannte, Mädchen. Sie spürte wie ihr Herz begann zu rasen, ihre Finger schwitzen und ihre Knie weich wurden.
âSind Sie Lorelai Gilmore?", fragte das Mädchen schüchtern, nicht in der Lage Lorelais Blick standzuhalten.
âHöchst persönlich... und du bist???"
âMeine Name ist... ist ...er ist ..., ich äh... ich heiÃe Rory Forrester...", stotterte sie und sah beschämt zu Boden.
âRory..."
âEigentlich Lorelai......."
âIch weiÃ...", flüsterte Lorelai fast. Ihr Herz schien jeden Moment zu explodieren. Ihre Tochter stand vor ihr, ihre kleine Tochter. Die Tochter, die sie im Stich gelassen hatte... jetzt stand sie da, vor ihrer Tür und war sicherlich genauso nervös wie, wenn nicht noch schlimmer.
âOh mein Gott... Rory... ich... ich bin sprachlos und ich bin eigentlich nie sprachlos..."
âIst das gut oder schlecht?", fragte Rory sichtlich verunsichert.
âOh Gott... möchtest du rein kommen?"
Rory nickte und folgte Lorelai in die Wohnung.
Möchtest du rein kommen? Was für ne blöde Frage, dachte sich Lorelai im nachhinein. Rory war zu ihr gekommen, um sie zu sehen. Natürlich wollte sie rein kommen!
Sie bat Rory sich aufs Sofa zu setzen und es sich bequem zu machen, während sie etwas zu trinken holte.
Nervös wirbelte Lorelai durch die Küche, sah zwischendurch immer nach ob Rory tatsächlich da saÃ, oder ob sie sich das nur eingebildet hatte, oder sie womöglich wieder gegangen sei, weil sie es sich doch anders überlegt hatte. Vielleicht hatte sie ja einen Schock bekommen als sie ihre Mutter gesehen hatte, oder vielleicht hatte sie das Gefühl das sie nicht willkommen sei. Vielleicht dachte sie noch viel schlimmere Dinge, die sich Lorelai bildlich schon ausmalte. Unsicher was Rory nun trinken mochte, oder nicht, stellte sie einfach viele verschiedene Getränke auf das Tablett...
âIch wusste nicht was du am liebsten trinkst...", erklärte Lorelai, als sie das Tablett auf dem Couchtisch abstellte.
âSchon okay, ich... ich trink fast alles."
Nervös sah Rory zu Lorelai, die gerade im Begriff war etwas zu sagen, um das peinliche Schweigen zu brechen, es sich jedoch wieder anders überlegt haben zu schien.
Rory suchte nach den Worten, die sie sich im Voraus überlegt hatte, musste jedoch feststellen das ihr so ziemlich alle entfallen waren. Seit sie wusste das sie adoptiert war hatte sie sich diesen Moment vorgestellt, in allen möglichen Farben ausgemalt, doch nun wo sie ihrer leiblichen Mutter in die Augen sehen konnte, war sie sprachlos. Selten war sie so Wortkarg, oder so unglaublich nervös wie in diesem Moment. Ihre Hände schwitzen und doch war ihr, als ob die Gänsehaut, die ihre Arme schmückte, durch Kälte hervorgerufen wurde. *Was war nur mit ihr los?* Sie hatte sich doch so lange nach diesem Treffen gesehnt und doch fühlte sie sich so unwohl, wie nie zuvor in ihrem Leben.
âWie... wie hast du mich gefunden?", fragte Lorelai nachdenklich, nachdem die Stille für sie unerträglich geworden war. Die Verunsicherung, die sie empfand, wenn sie in Rorys Augen blickte veranlasste sie kurz ihren Blick dem Boden zuzuwenden.
âMeine Mu..., ich meine...äh⦠meine Pflegemutter, sie- sie hat sie mir besorgt, nachdem ich sie darum gebeten hatte, " antwortete Rory, darauf fixiert wenigstens annährend den Blickkontakt zu halten. Jedes Mal wenn sich ihr Blick mit dem von Lorelai traf, zuckte sie innerlich zusammen und ihr stellte sich die Frage, die sie dazu bewegt hatte hier her zu kommen. Eine Frage, die sie seit Jahren begleitete und sie nicht loszulassen schien. Eine Frage, die an ihr nagte wie der Biber am Baum.
âRory, ich... ich bin etwas verwirrt, ich... weià nicht was ich sagen soll..."
Enttäuscht sah Rory zu Lorelai, sie versuchte ihre Tränen zu verbergen. Ihre Mutter hatte Recht gehabt. Sie hatte sie davor gewarnt ihr leiblich Mutter aufzusuchen, denn nicht ohne Grund wurde sie von ihr verlassen.
Rory stand auf und wollte die Wohnung verlassen als Lorelai sie zurück hielt.
âWarte, Rory es tut mir leid. Ich freue mich sehr das du hier bist... du weiÃt nicht wie sehr ich mir gewünscht habe dich wieder zu sehen... wie auch... sieh mal, ich, es gibt viele Dinge die ich dir sagen will, dir erklären will, doch mir fehlen im Moment die Worte.", erklärte sie und bat Rory sich wieder zu setzten.
âIch bin nicht so sicher ob Sie sich freuen mich zu sehen, denn wenn Sie mich hätte sehen wollen, hätten Sie mich schlieÃlich nicht zur Adoption gegeben...", platzte es aus Rory raus. Sie war etwas erleichterter und hatte nicht mehr das Gefühl eine Tonnen schwere Last läge auf ihrem Herzen und doch fühlte sie sich mies es so formuliert zu haben.
Sprachlos starrte Lorelai sie an, hatte Rory gerade Sie zu ihr gesagt? Und hatte sie ihr gerade begreiflich machen wollen, was sie empfand, ansatzweise halt... Lorelai war sich nicht sicher was ihr mehr Unmut bereitete.
âEs tut mir leid Rory, wenn ich diesen Eindruck bei dir erweckt haben sollte... ich..., wenn man ein Kind zur Adoption gibt, hat die Mutter später kein Recht ihre Entscheidung zu widerrufen, geschweige denn das Recht wieder Kontakt aufzunehmen. Glaube mir, ich habe täglich meine Entscheidung bereut und mich für diese Entscheidung verachtet."
âWarum sollte ich Ihnen das glauben?", fragte Rory zornig.
âWeil ich dich nicht anlügen würde, " sagte Lorelai.
âDas kann ich schlecht beurteilen, schlieÃlich kenne ich Sie nicht."
âIch weiÃ, ich weiÃ... ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns besser kennen lernen könntenâ¦ich meine, ähm, natürlich nur, wenn du das auch möchtest, natürlich⦠," meinte Lorelai unsicher und versuchte Rorys Blick festzuhalten.
âÃhm ja, sicher⦠das wäre schön. â
Ich, ich weià nichâ - ich meine, was ist passiert? Es gibt so vieles, was ich mich frage, was ich nicht verstehe und ich würde gerne verstehen. Können Sie mein Gebrabbel irgendwie nachvollziehen?", fragte Rory leise.
Einen Moment sahen sie sich in die Augen und eine inzwischen angenehmere Stille umgab sie.
âBesser als du dir das vielleicht vorstellen kannst, ich...", durch das Klingen an der Tür wurde Lorelai unterbrochen.
Wer konnte denn das jetzt sein? Es war doch niemand einge- ... Mist! Sie hatte ja völlig vergessen das Emily Gilmore heute zu einem ihrer Kontrollbesuche kam. Wie...? Das würde eine Katastrophe ergeben, dessen war sich Lorelai sicher...
âHey Mum!", Lorelais Herz klopfte ihr bis zum Hals, als sie ihre Mutter im Türrahmen stehen sah. Wie immer starrte Emily sie äuÃerst ärgerlich an.
âWillst du mich nicht rein bitten Kind? Das ist eine sehr unhöfliche Geste. Wo hast du dir nur solche Manieren angeeignet, Lorelai?", pfiff Emily sie gleich an und setzte ihren Fuà in die Wohnung.
âWo sollte ich meine Manieren schon her haben...", nuschelte Lorelai sich in den Bart, so dass Emily sie nicht verstand.
âWas sagst du Kind?", fragte sie fast erbost.
âNichts Mum nichts..."
Noch immer versperrte Lorelai ihrer Mutter den Weg durch die Tür, was Emilys Aufmerksamkeit mehr als erregte.
âLorelai, wirst du mich heute noch mal bitten rein zu kommen??? Oder soll ich vielleicht morgen kommen?!!!!!!!!!", zischte Emily, ohne ihren Sarkasmus zu verschleiern.
âGute Idee Mum, komm morgen wieder." Wieder begannen Lorelais Hände zu schwitzen, ihr Herz schlug schier unregulierbar. Sie konnte nicht riskieren das Emily auf Rory traf, nicht heute, nicht jetzt in diesem Moment.
âLorelai Gilmore, lass deine Scherze. Ich bin heute echt nicht zu Scherzen aufgelegt."
âWann bist du das mal... Hör zu Mum, ich habe unerwartet Besuch bekommen."
âSchick ihn weg!"
âWarum sollte ich?"
âWeil wir heute verabredet waren und seine Verabredungen hält man ein. Habe ich dir das nicht beigebracht?" Emily explodierte innerlich. Wie konnte ihre Tochter es wagen ihr so vor den Kopf zu stoÃen? Was erlaubte sie sich eigentlich? Als ihre Tochter war es ihre Pflicht, wenigstens ein Mal in der Woche etwas Zeit mit ihrer alten Mutter zu verbringen. SchlieÃlich war es sehr einsam in dem groÃen Haus, wenn Richard wieder auf Reisen war. Es war doch nun wirklich nicht zu viel verlangt, oder?
âWeiÃt du Mum, du hast mir so viel beigebracht, dass ich mir unmöglich alles merken konnte. Mein Gehirn ist so überschüttet mit Informationen,so dass ich, wenn ich dann mal eine davon brauche, zunächst mein mentales Inhaltsverzeichnis auf- und unter Sozialeninteraktionen nachschlagen muss!"
Emilys entgeisteter Blick brachte sie für einen Moment zum Schweigen, aber auch nur für einen kurzen Moment.
âMum, ich werde meinen Besuch nicht wegschicken. Nicht wegen so einer albernen Verabredung!"
âSo siehst du das also. Eine alberne Verabredung??? Gut, dass ich das weiÃ... So sterbe ich einmal nicht unwissend. Vielen Dank Lorelai."
Enttäuscht wandte Emily sich um. Sie würde es zwar nicht zu geben, aber das hatte sie getroffen. Nicht mal ihre eigene Tochter wollte sie bei sich haben, ihr eigenes Kind, ihr Fleisch und Blut.
âEs tut mir leid Mum. Ich meinte das nicht so, " gab Lorelai kleinlaut zu, âweiÃt du, es ist nur so, dass ich diesen Besuch schon seit einer sehr langen Zeit nicht mehr gesehen habe und ich glaube, dass wir uns viel zu erzählen haben."
âIch verstehe das schon, Lorelai, " antwortete Emily beleidigt. Sie fühlte sich vernachlässigt und abgeschoben, wie ein lästiger Hund, den man zur Urlaubszeit an den StraÃenrand setzte.
âNein Mum, du verstehst eben nicht. Irgendwann werde ich es dir erklären. Nur nicht jetzt."
âWenn du meinst..."
Lorelai sah in Emilys schmale, traurige Augen. Nur selten lies ihre Mutter Gefühle zu und gerade in dem Moment musste alles so kompliziert sein.
Emily drehte Lorelai den Rücken zu, um dem Ausgang entgegen zu gehen.
âHey Mum..."
Emily drehte sich wieder um, ihren Blick ihrer Tochter zugewandt.
âDad ist wieder mal nicht da, oder?"
Betreten schüttelte Emily den Kopf.
âDu kennst ihn. Die Arbeit ist sein Leben. Lange hat es gedauert bis ich das verstand... zu lange, " meinte sie bedrückt.
âIch weià Mum, ich weiÃ..."
Tröstend klopfte Lorelai ihrer Mutter auf die Schulter.
âIch werde jetzt gehen. In den nächsten Tagen werde ich mich melden."
âTu das Mum, bis dann."
Lorelai überkam das schlechte Gewissen und das überkam sie eher selten, zumindest in Bezug auf ihre Mutter.
Ein wenig erschöpft sah sie zu Rory, die noch immer auf dem Sofa saÃ. Sie schien so unscheinbar und unschuldig zu sein, doch ihre Augen spiegelten ein völlig anderes Gefühl wieder. Ein Gefühl von Entschlossenheit, aber zum gröÃten Teil innerer Unruhe.
Der Moment der Wahrheit, den sie lange gefürchtet hatte, war gekommen und es gab keine Chance mehr sich davor zu drücken. Es machte ihr Angst nicht zu wissen wie Rory reagieren würde. Seit der Adoption litt Lorelai unter ständigen Alpträumen. Sie sah Rory vor sich, wie sie sie verachtete, sie anschrie, sie angriff und ihr sonstige Vorwürfe entgegenbrachte. Bevor sie wieder zu Rory ging, holte Lorelai noch einmal tief Luft...
âHey... ähm, es tut mir leid, dass du so lange warten musstest, aber meine Mutter, sie hätte jetzt gestört. Sie ist sehr... wie soll ich sagen, sehr fordernd, in ihrer Art, " erklärte Lorelai, als sie sich wieder aufs Sofa setzte.
âSchon gut."
âWo waren wir?", fragte Lorelai mit einem unsicheren Lächeln. Natürlich wusste sie worüber sie gesprochen hatten. Wie sollte sie nur anfangen?
âÃhm, die Adoption⦠Was ist passiert?"
âJa, ich... es tut mir leid."
"Was?"
âHmm? Was mir leid tut?"
Rory nickte stumm.
âMir tut so vieles leid, was ich mit diesen paar Worten nicht mal annährend entschuldigen kann." Lorelai spürte wie die Tränen in ihre Augen stiegen. Sie stand auf und ging zum Fenster. Aufgrund der äuÃeren Dunkelheit und dem Licht in ihrem Wohnzimmer, sah sie im Fenster ihr Spiegelbild. Sie sah so klein aus, doch dann sah sie Rorys Spiegelbild und erkannte, dass es dieses eine Mal nicht nur um sie alleine ging, sondern auch um den Menschen, den sie am meisten liebte- ihre Tochter.
-Flashback-
15 Jahre vorher
Wie jeden Morgen, wenn Lorelai ihre Augen öffnete, sah sie an die kahle Decke ihres Zimmers. Mit der Zeit hatte sie geglaubt ein Muster entdeckt zu haben, doch diese Idee erschien ihr nach minutenlangem anstarren, als absurd. Ein Muster in der Decke? Wer sollte denn schon auf so eine Idee kommen? Sie erinnerte sich daran wie sie als Kind Leuchtsterne an die Decke geklebt hatte, um nachts auch in ihrem Zimmer den Sternenhimmel sehen zu können. Wie sehr sie die Sterne liebte...
âUUUÃÃÃÃÃÃÃÃÃHHHHHHHHHHHH" Hastig kletterte Lorelai aus ihrem Bett um nach der schreienden Rory zu sehen. Liebevoll nahm sie die Kleine aus ihrem Bettchen und drückte sie sanft an sich.
âGuten Morgen mein kleiner Liebling, wie gehtâs dir?"
Lorelai gab Rory ihren Guten Morgen Kuss auf die Stirn. Mit ihren blauen Kulleraugen und den kleinen Tränchen auf ihrer Wange sah Rory ihre Mum an.
âDada...dada, " brabbelte sie vor sich hin, während sie auf Lorelais Nase zeigte.
âDas ist eine Nase, Rory, eine Nase. Du hast auch eine, guck..."
Lächelnd stupste Lorelai auf Rorys kleines Näschen, die vor Freude gluckste.
Es war so eine Freude, jeden Morgen in dieses strahlende kleine Gesicht zu sehen. Rory war so ein glückliches und auÃergewöhnlich fröhliches Baby.
âWas machen wir beide heute? Wollen wir schwimmen gehen, oder spazieren gehen? Ich wäre auch nicht davon abgetan mich noch mal hinzulegen und noch ein wenig zu schlafen, was hältst du davon?"
âDada... dada..."
âIch verstehe. Ich hab mir schon gedacht, dass du nicht mehr schlafen möchtest und ja, wir waren schon lange nicht mehr spazieren. Dann haben wir ja jetzt einen Plan. Nur müssen wir ihn jetzt noch umsetzen, " erzählte Lorelai fröhlich und drückte Rory einen weiteren Schmatzer auf die Stirn.
Während Lorelai versuchte Rory fertig zu machen klingelte ununterbrochen das Telefon, doch da sie Rory nicht einfach liegen lassen konnte, ohne sie im Blick zu behalten, blieben die Anrufe unbeantwortet. Gerade als sie mit Rory das Zimmer verlassen wollte, um zu frühstücken, klingelte das Telefon wiederholt. Genervt nahm Lorelai den Hörer ab:" Hallo?"
âLorelai, ich binâs Chris..."
âChristopher....", stellte Lorelai ernüchternd fest.
âStöre ich gerade?", fragte er fast schüchtern.
âIch wollte grade mit Rory frühstücken...", erklärte sie ein wenig angenervt.
âHör zu Lorelai, ich wollte mit dir reden... über uns. Dich, mich und das Baby..."
âDas Baby heiÃt Rory, Christopher, und ist rein zufällig deine Tochter, " wies Lorelai ihn zurecht.
âIch weiÃ, bitte können wir reden?"
âIch bin heute Nachmittag mit Rory im Park."
âOkay, ähm, können wir uns um vier an unserem Treffpunkt treffen?", fragte er unsicher.
âBis dann."
Lorelai lieà den Hörer auf das Telefon sinken. Was konnte er nur wollen? Sie würde es raus finden, aber irgendetwas sagte ihr, dass ihr das Resultat dieses Treffens nicht gefallen würde.
-Am Nachmittag im Park-
Nervös sah Lorelai auf ihre Uhr. Christopher verspätete sich, wie immer. Das war noch ein Grund warum sie ihn nicht heiraten wollte, er war so unzuverlässig. Das konnte sie ihrer Tochter nicht antun. SchlieÃlich brauchte Rory jemanden, auf den sie sich verlassen konnte- ein Leben lang. Chris war nicht der jemand der viel Verantwortung übernahm. Er war auch noch nicht annährend dazu bereit, obwohl er das selbst am wenigsten einsah. Fürsorglich strich sie der schlafenden Rory über die Wange. Es war so schön sie einfach anzusehen wie sie schlief, in ihrem Wagen, den Daumen festgehalten mit ihrem kleinen Mund.
âLorelai...", rief Christopher aus der Ferne, lief zügig auf sie zu und setzte sich zu ihr.
âHi, " begrüÃte Lorelai ihn mit etwas weniger Enthusiasmus, als er vielleicht erwartet hatte.
âHi, " gab er fast kleinlaut zurück.
Er riskierte einen kurzen Blick auf seine Tochter, bevor er sich wieder Lorelai zuwand.
âIch hatte gehofft sie wäre wach..."
âWenn du um vier da gewesen wärst, wie du es gesagt hast, hättest du sehen können wie sie dich angelächelt hätte."
âEs tut mir leid Lorelai. Ich hatte einen fürchterlichen Streit mit meinen Eltern und... ich..."
Er sah wie enttäuscht Lorelai ihn anblickte.
âEs ist nicht zu entschuldigen, ich weiÃ..."
âWarum tust du das dann immer?", fragte sie fast verletzt.
âDas mach ich nicht mit Absicht, glaub mir. Ich liebe dich, " erklärte er hochmütig.
âWarum wolltest du mich treffen, Christopher?"
âIch werde Hartford verlassen..."
âDu wirst was?", fragte Lorelai überrascht.
âIch will das du mitkommst, du und Rory."
âDas ist doch nicht dein ernst, oder?"
âMein völliger ernst. Wir können uns gemeinsam eine Existenz aufbauen. Eine die völlig anders ist als die, die unsere Eltern für uns geplant haben."
âHast du dich darüber mit deinen Eltern gestritten?"
Christopher senkte betroffen seinen Blick, sah jedoch schnell wieder auf. Er sah in Lorelais blauen Augen voller Hoffnung und Zuversicht.
âIch hab die Schnauze voll, nach dem Lebensplan meiner Eltern zu leben. Es ist mein Leben, unser Leben. Wir sind eine Familie Lorelai, wir drei."
âSind wir nicht Christopher. Wir sind noch so jung, so unerfahren. Wir würden es bereuen, glaub mir, " versuchte Lorelai ihn zu überzeugen, doch Christopher wollte nicht hören.
Enttäuscht erhob er sich von der Bank, die einst ihr geheimer Treffpunkt war.
âIch hatte gehofft das wenigstens du zu mir hältst..."
âChristopher, du bist ein Träumer. Wir sind noch âKinder".
âNein, sind wir nicht. Wir sind vielleicht die Kinder unserer Eltern, aber wir sind vor allem Rorys Eltern, Lorelai, und wir müssen entscheiden was für uns und unser Kind das Beste ist."
Lorelai stand auf und nahm Chrisâ Hände in ihre. Sanft strich sich mit ihrem Daumen über seinen Handrücken, während sie ihm in die Augen sah.
âWas hast du vor Chris?", fragte sie in einem ruhigen Ton.
âIch will mir mit dir und Rory eine Existenz aufbauen. Eine Existenz worauf wir stolz sein können, wenn wir in 30 Jahren auf unserer Veranda sitzen vor unserem Haus und vielleicht unsere Enkelkinder beim Spielen beobachten."
âUnsere Enkelkinder?", fragte Lorelai mit einem Lächeln auf ihren Lippen.
âDu weiÃt was ich meine..."
âIch versteh dich, aber was hast du genau vor? Also, wie planst du das?"
âWillst du das wirklich hören? Es interessiert dich?", fragte er ein wenig verunsichert.
âSonst würde ich nicht fragen, oder?"
âJa, hmm... ich würde gerne das Land verlassen..."
âWas????? Gehtâs dir zu gut??????!!!"
âLorelai, hör mir doch erst mal zu! Ich- ich glaube, dass wir es schaffen könnten."
âChristopher wir sind siebzehn und haben ein Kind. Du glaubst, dass wir es schaffen könnten???? Auf welchem Planeten lebst du eigentlich?"
âAuf einem wo unsere Eltern bisher unser Leben bestimmt haben."
âDu machst das aus Trotz, oder? Purem Trotz. Du machst das nicht, weil du glaubst dass es für Rory das beste ist. Du machst es um deinen Eltern zu zeigen, dass sie dir nichts zu sagen haben und das... und das, Christopher, ist der falsche Grund. Ein verdammt falscher Grund!"
Betroffen sah Christopher zu Boden. Zwar wollte er nicht zugeben wie recht Lorelai hatte, doch für sich persönlich gestand er sich diesen Gedanken ein. Er hatte es nicht für seine Tochter getan, nicht für Lorelai; sondern nur für sich und sein verdammtes Ego.
âEs tut mir leid, " murmelte er und sah in Lorelais Augen, die auf ihn unschuldig und vielleicht auch ein wenig verletzt wirkten. Sanft strich sie ihm ein Strähne aus seinem Gesicht.
âWas hast du jetzt vor?", fragte sie ein wenig traurig und begann sich bei bereits in ihrem Inneren von ihm zu verabschieden.
âIch werde wohl alleine weggehen und mein Glück versuchen, " sagte er tonlos.
âDas ist es was du willst, Christopher. Du wirst erreichen was du immer haben wolltest. Wenn du eines Tages wieder her kommen solltest, wir sind hier."
âDanke Lorelai. Du weiÃt, dass ich dich liebe? Dich und Rory."
âIch weiÃ. Wir lieben dich auch... auch wenn du ein verrückter Kerl bist."
Zärtlich berührten sich ihre Lippen ein letztes Mal.
âLorelai Gilmore, du bist der für mich faszinierendste Mensch, den ich kenne. Du steckst zurück, nur damit ich mein Leben leben kann, so ich es mir vielleicht mal vorgestellt habe. Ich werde nie in Worte fassen können, was ich für die empfinde, denn dafür gibt es keine Worte. Ich weiÃ, dass ich dich schon oft verletzt und im Stich gelassen habe, wie im Moment, aber glaube mir, wenn ich dir sage, dass ich niemanden so sehr liebe und respektiere, wie dich. Das war schon immer so und hält bis in die Ewigkeit.
Pass gut auf mein kleines Mädchen auf, Lorelai."
âDas werde ich." Lorelai versuchte die aufsteigenden Tränen zu unterdrücken, ohne Erfolg.
âWir werden uns wieder sehen, Lorelai Gilmore."
âJa, wir werden uns wieder sehen, Christopher Hayden, " flüsterte sie und sah ihn an.
Ein letztes Mal strich Christopher über Rorys Wange und küsste ihre Stirn, bevor er ging.
Er sah nicht mehr zurück, denn dann hätte er es nicht übers Herz gebracht seine kleine Familie zurück zu lassen. Es fiel ihm so unglaublich schwer diesen Schritt zu machen, aber er musste es tun. Sie hätten sonst nie glücklich werden können; nicht hier, wo ihre Eltern über ihr kurzes Leben bestimmten.
Autor: MaraMariano
Titel: The Mount Horizon High
Rating: PG-13 / R-16
Spoiler: teilweise Staffel 5 & 6 der Gilmore girls
Charas (GG) : Jess, später Rory... indirekt auch Luke und Lore
Disclaimer: Jess gehört nicht mir... Pierre gehört nicht mir... die Schule gehört nicht mir... nur die verrückten Ideen die ich aufgrund eines RPGs hatte sind meins meins meins!!!
Inhalt: Ein Internat in Kalifornien... doch kein gewöhnliches, sondern für Jugendliche die etwas zu verarbeiten haben. Jess ist Betreuer dort und fühlt sich ganz in seinem Element... immerhin kennt er die Schattenseiten des Lebens ganz genau.
A/N: So... das war eine wage Idee von mir *g* wollte mal wissen was ihr davon haltet... fairer weise muss ich aber sagen das ich durch ein RPG inspiriert wurde... das gibt es aber mitlerweile glaub ich nciht mehr... nunja... es ist nicht wirklich viel von diesem RPG... vllt ansatzweise ein paar charas... Pierre vielleicht etwas mehr als die andern... und eben wo die schule steht und so... war aber selbst nicht lang in diesem RPG also sind die meisten Ideen dann doch von mir *Lach* ich möchte aber niemanden aus diesem RPG angreifen also... so... ich hab es wirklich und tatsächlich geschafft den Teil 2 Wochen! sage und schreibe 14 Tage auf meinem PC zu belassen ohne ihn hier zu veröffentlichen... tja... aber wies so ist... jetzt ist meine Geduld am Ende... ich kann nicht mehr warten... ich möchte aber ausdrücklich sagen das es nur eine wage idee ist und ich wirklich noch nciht weitergeschreiben hab... es kann ewig dauern bis ich hier weiterschreibe oder auch nie... also erschlagt mich bitte nicht ja? ich tu wirklich was ich kann *flehend anschau* nunja das wärs dann auch *lach* feedback und kritik ist wie immer mehr als erwünscht :biggrin:
Teil 1: Welcome to Californian Hell
âWums!â
Sie lies ihre Taschen fallen und sah sich um. Nun stand sie hier vor der Treppe und sah auf die groÃe, braune Eingangstür des groÃen, weià getünchten Gebäudes. Das würde also für die nächste Zeit ihr zu Hause sein. Alex seufzte und schlang die Arme fest um ihren Körper. Sie zitterte vor Kälte, dabei war sie in Kalifornien wo die Sonne die Umgebung schon am Morgen in angenehme Wärme tauchte. Aber eigentlich war es kein Wunder, immerhin hatte sie seit mehr als 24 Std. keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt. Sie verfluchte Chris. Allein schon dafür sie hier her zu schicken aber noch mehr dafür ihr verboten zu haben gestern Nacht auszugehen. Und dann auch noch ihr Geburtstag vor zwei Wochen. Eigentlich sollte der Geburtstag etwas Besonderes sein. Okay, besonders war er⦠besonders enttäuschend. Natürlich konnte auch nur ihr durchgeknallter Onkel auf die Idee kommen und ihr an ihrem Geburtstag zu eröffnen dass sie nach Kalifornien auf die Mount Horizon High gehen würde.
âEine Schule für Gestörteâ, schoss es ihr durch den Kopf. Sie wanderte mit ihren Blicken umher und sah einen leeren Hof. Alex wusste nicht was sie erwartet hatte, wohl eher ein paar Jugendliche die zusammengekauert irgendwo saÃen und apathisch vor und zurück wippten, aber nicht das.
âSitzen wahrscheinlich alle brav beim Frühstückâ, dachte sie und verdrehte dabei die Augen. Wie gern würde sie sich einfach umdrehen und gehen doch wie sie Chris kannte würde er unten an der StraÃe warten. Also nahm sie ihren Seesack und ihren ausgebeulten Rucksack und betrat das Gebäude. Sie schauderte. Einerseits weil es in der Halle recht kühl war und andererseits weil der Knall der zufallenden Tür laut widerhallte und ihr durch Mark und Bein ging. Wieder lies sie ihre Taschen fallen, diesmal aus Hilflosigkeit. âVerdammt!â, murmelte sie als sie die Halle und die dazugehörigen Treppen, Türen und Gänge sah und erkannte dass sie ihrem Onkel hätte zuhören sollen. Also lieà sie sich an der Wand auf ihren Seesack fallen, nahm ein Buch heraus und begann zu lesen.
Nach einer Weile, der Rest war immer noch still, kam ein Junge, oder junger Mann, auf jeden Fall in ihrem Alter in die Halle. Alex bemerkte ihn nicht, so tief war sie in ihr Buch versunken, Auch er bemerkte Alex nicht. Erst als er nach der Türklinke greifen wollte fiel ihm die Veränderung in der sonst immer gleichen Halle auf. Pierre drehte sich um und sah überrascht auf die Gestalt am Boden. Er ging wieder einige Schritte zurück bis er neben Alex stand und begrüÃte sie freundlich.
âHallo, guten Morgen!â
Alex schreckte aus ihrer Lektüre auf und hielt sich reflexartig eine Hand an die Brust wo ihr Herz schneller Schlug als normal.
âGroÃer Gottâ, sagte sie geschockt und sah zu Pierre hinaus der jedoch nur grinste.
âDu brauchst nicht groÃer Gott zu sagen, Pierre reicht völlig.â
Na toll. Das was Alex als letztes gebrauchen konnte war ein witziger Typ dem es hier auch noch gefiel und ihr zeigen sollte dass die Mount Horizon High doch nicht so schlecht war. Das wollte sie nicht. Sie wollte nicht hier her und wollte die MHH hassen.
Alex verdrehte die Augen und murmelte verstimmt und abweisend:
âAlex.â
Pierre lieà sich davon jedoch nicht stören. Er war lange genug hier um zu wissen wie sich die Neuen verhielten.
âJa, also, freut mich. Willst du hier Wurzeln schlagen oder wollen wir zu einem Betreuer damit du dein Zimmer bekommst?â, fragte er freundlich.
âIch wäre eindeutig für Wurzeln schlagen aber ich scheine nicht um das Betreuer Büro herum zu kommen oder?â, fragte Alex ohne von ihrem Buch aufzusehen.
âMit einem Wort? Ãhm⦠nein.â
âGenau genommen waren das zwei Worteâ, gab Alex trocken zur Antwort während sie sich aufrappelte. Sie steckte ihr Buch in die Hosentasche und wollte schon nach ihrem Seesack greifen doch Pierre hatte ihn sich schon geschnappt.
âIch kann das auch alleineâ, fuhr Alex ihn an doch er lieà sich davon nicht stören sondern antwortete ganz gelassen:
âDavon bin ich überzeugt allerdings kann ich meine guten Manieren einfach nicht unterdrücken.â
Und schon war in Richtung Treppe davon gegangen. Alex schnappte sich ihren Rucksack und lief ihm nach bis sie auf gleicher Höhe mit ihm war. Als sie zusammen die Treppen hinauf stiegen betrachtete sie Pierre das erste Mal genauer.
Er war ein Stück gröÃer als sie selbst, also wohl um die 1,80, war gebräunt, was bei diesem Wetter nicht verwunderlich war, und hatte schwarzes glattes Haar. Er sah nicht so sportlich oder knochig aus wie die Jungs mit denen sie in New York immer abhing. Pierre lag genau dazwischen.
Alex wunderte sich dass sie sich nicht unwohl fühlte. Das stimmte so nicht. Sie fühlte sich unwohl, ihre Alarmglocken schlugen Alarm, wie immer seit einem halben Jahr wenn sie mit einem Jungen allein war. Aber sie waren nicht so laut, schienen nicht ihre eigenen Gedanken zu übertönen wie sie es sonst immer taten.
âUnd? Musterung bestanden?â, fragte der Junge und grinste sie von der Seite an.
âSei einfach stillâ, seufzte Alex genervt. Beide liefen weiter.
Schon einige Meter vor der eigentlichen Tür hörte man âCity of Angelsâ von den Distillers durch den Flur hallen. Alex sah verwirrt zu Pierre hinüber, denn sie glaubte nicht das die Zimmer der Schüler neben den Büros der Betreuer lagen, doch dieser verhielt sich ganz normal, soweit sie das natürlich einschätzen konnte. SchlieÃlich blieb Pierre vor der Tür hinter der sich die Quelle der, doch sehr lauten Musik zu befinden schien.
âBist du dir sicherâ¦â, wandte sich Alex an Pierre der schon klopfte.
âGanz sicher. Ich denke ihr werdet euch gut verstehenâ, antwortete er während er ein weiteres Mal klopfte.
âHätte ich mir ja denken könnenâ, murmelte er und öffnete dann einfach die Tür. Alex war zuerst etwas überrascht folgte Pierre aber dann in das Büro.
Dort stand Jess, der Betreuer, mit dem Rücken zur Tür gedreht und sortierte CDs.
âOkay⦠ich bin eindeutig im falschen Filmâ, dachte Alex und sah verwirrt dabei zu wie Pierre ihren Seesack absetzte und dann nach einem kleinen Basketball griff der direkt neben dem Papierkorb lag. Alex war kurz davor alles nach versteckten Kameras zu durchsuchen als der junge Mann neben ihr eben diesen Ball, dem Betreuer in den Rücken warf.
Jess drehte sich blitzschnell um und sah in das grinsende Gesicht von Pierre.
âWas ist an dem simplen Satz: âDu sollst mich nicht erschrecken sondern anklopfenâ so schwer zu verstehen?â, fragte der ältere Mann den jüngeren während er die Musik leiser drehte.
âAnklopfen? Hallo? Bei Distillers in voller Lautstärke? Also bitte!â
âBouvier was soll ich nur mit dir machen?â, seufzte Jess ohne es jedoch wirklich ernst zu meinen.
âIch weià nicht, Jess, mir vielleicht meine Pflichten weil ich ständig den Reiseleiter für die Neuen spiele?â, fragte Pierre, doch Jess lachte nur spöttisch auf.
âVergiss es.â
âEinen Versuch war es wertâ, schmollte Pierre.
âWenn du meinst. Also⦠wen haben wir denn da?â, wandte sich Jess das erste Mal an Alex, wartete ihre Antwort allerdings erst gar nicht ab.
âPierre du kannst dann gehen. Die Tasche lass vor der Tür stehen.â
Pierre nickte Alex und Jess noch mal kurz zu bevor er sich den Seesack schnappte und das Zimmer verlieÃ. Ohne auf eine Auforderung zu warten warf sich Alex auf den Stuhl vor Jess Schreibtisch. Jess registrierte das mit einem Nicken.
âJa, klar, nimm ruhig Platzâ, murmelte er bevor er sich auf seinen Stuhl fallen lieà und Alex ansah. Kurze Zeit herrschte Schweigen in denen sich beide nur ansahen.
âAlso ich bin Jess Mariano, einer der Betreuer und du bistâ¦?â
âAlex.â
âAlexâ, nickte Jess langsam, âmir sitzt eine der 200 Millionen Alex auf der Welt gegenüber. Toll.â
Alex konnte über den Sarkasmus ihres Betreuers nur die Augen verdrehen und antwortete dann abweiÃend.
âAlexandra Constance Moriarty.â
Jess nickte und fing an auf seinem Computer herumzutippen während Alex sich das Büro näher ansah. Hinter dem Schreibtisch am Fenster standen mehrere schwarze Aktenschränke, genauso wie hinter der Tür. Rechts neben der Tür stand eine Couch mit passendem Tisch, auf dem sich, wie auch auf den Aktenschränken hinter der Tür, dem Regal, und auf dem Boden, Bücher stapelten. Nur auf den Aktenschränken hinter dem Schreibtisch türmten sich keine Bücher. Dort standen eine Stereoanlage und diverse CDs.
Alex lehnte sich etwas über die Stuhllehne um einen Blick auf die Buchtitel zu erhaschen. Was sie sah erstaunte sie. Dort türmten sich nicht etwa âFreuds Einführung in die Psychoanalyseâ oder âPädagogik für Anfängerâ, sondern âOliver Twistâ, âHowlâ und âPlease Kill Meâ. Ebenso überraschte sie der Musikgeschmack des schwarzhaarigen Mannes. Nicht unbedingt weil er nicht der Typ dafür war, sondern weil ein Betreuer in solch einem Internat normal einfach kein Metallica, Offspring oder Distillers hörte.
âNa? Gefällt dir die Musik?â
Alex schreckte hoch und sah in das grinsende Gesicht von Jess.
âWas?â
âOb dir die Musik gefällt.â
âJaja⦠ist okay.â
Jess nickte langsam bevor er wieder zum Thema zurückkehrte.
âAlso ich hab deinen Ordner gefunden. Also du kommst aus New York?â
âWenn es da steht wird es wohl stimmenâ, antwortete sie abweisend.
âIch komme auch aus New Yorkâ, versuchte Jess eine Unterhaltung anzufangen die Alex jedoch sofort abwürgte. Sie konnte einfach nicht ignorieren dass sie sich unwohl fühlte. Alle Alarmglocken in ihrem Kopf schlugen Purzelbaum seit die Tür ins Schloss gefallen war. Sie wollte raus, nicht allein mit einem Mann in einem Raum ohne Fluchtmöglichkeit sein, doch wusste zur selben Zeit das diese Gedanken absolut fehl am Platz waren.
âSchön für sie.â
âErst mal nenn mich bitte Jess. Erstens macht das hier eh jeder und zweitens fühle ich mich sonst so alt.â
Alex erwiderte nichts, sah Jess einfach nur an, was ihm einen Seufzer entlockte.
âAlso⦠warum bist du hier?â
âWarum fragen sie? Sie haben es doch bestimmt eben gelesen.â
Alex siezte ihn bewusst. Sie wollte nicht so tun als würde sie ihn so weit mögen um ihn, als einen erwachsenen Mann, zu duzen.
Jess wusste was das ignorieren seiner Bitte für einen Hintergrund hatte. Er kannte es, viele der Jugendlichen hatten die gleichen Gedanken, Hintergründe bei dem ersten Gespräch.
âJa, aber ich würde es gerne von dir hören.â
âMein Onkel hat mich hergeschickt.â
Das war nicht falsch, durchaus nicht, aber nur ein kleiner Teil der Wahrheit, der wirklichen Geschichte.
âUnd warum?â
âEr fand ich feiere zu viel⦠trinke zu viel⦠mache zu wenig für die Schule.â
âUnd du findest das alles⦠was? Ãbertrieben?â
âKlar. Ich meine ich bin 17, da werde ich wohl selbst entscheiden können wann ich zu viel trinke.â
âRichtig, du bist 17⦠du weiÃt schon das man legal erst ab 21 Alkohol trinken darf oder?â
Es war kein Vorwurf. Jess würde sich hüten Alex einen Vorwurf zu machen, wo er doch selbst nicht besser war als er 17 war. Es war eine ganz normale Frage⦠ja⦠er war einfach neugierig.
âUnd? Alle trinken⦠Was erwarten sie von New Yorker Partys? Ohne Alk läuft da nichts. Sie müssten das doch wissen, wo sie doch auch aus New York kommen. Oder sind sie etwa der Sohn eines Gehirnchirurgs aus der 5th Avenue?â
Alex Stimme triefte nur so vor Sarkasmus und Spott doch Jess ignorierte es. Natürlich wusste er das sie es als ârichtig geratenâ interpretieren würde, aber hier ging es nicht um ihn sondern um sie und er würde einen Teufel tun und ihr von seinem Leben erzählen.
âAlso du trinkst weil alle trinken.â
Keine Frage, mehr eine Feststellung.
âKlar, sonst ist man der reinste AuÃenseiter.â
Das war eine Lüge. Sie war nie eine AuÃenseiterin gewesen⦠sie war richtig beliebt. Sie musste nicht trinken um Spaà zu haben, sie trank um zu vergessen.
Jess wusste es, es stand alles in ihrer Akte, sagte aber nichts.
âWar oder ist es dir wichtig was andere von dir denken?â
âJa.â Wieder eine Lüge. âUnd nur weil mein toller Onkel das nicht versteht werde ich hier her geschicktâ, sagte Alex während sie die Augen verdrehte und ihre Arme vor ihrer Brust verschränkte.
âDa du anscheinend kein gutes Verhältnis zu deinem Onkel hast sollte er dich wohl nicht besuchen kommenâ, murmelte Jess bevor er anfing auf dem PC zu tippen.
Alex sah erschrocken hoch.
âNein nein. Ich mag meinen Onkel⦠das tue ich wirklich⦠es wäre toll wenn er mich besuchen würde⦠besonders wegen meiner Schwester⦠auch wenn ich bezweifle das das so oft vorkommen wirdâ, unterband sie Mr. Marianos Absicht. Ja, sie war nicht begeistert von dieser Idee aber sie wollte auf keinen Fall das jemand dachte sie und Chris würden sich nicht verstehen.
âOkay, dann freust du dich auf Besuche von deinem Onkel⦠okayâ, lächelte er das Mädchen vor ihm an, die ihn wiederum mit einem nachdenklichen Blick bedachte.
âAlsoâ¦â, fing sie zögernd an, âich kann ihnen einfach einen Namen nennen und dann darf diese Person mich hier nicht besuchen?â
âGanz genauâ, stimmte Jess zu. âGäbe es denn jemanden?â
âJa⦠meinen Fr⦠Ben. Ein Bekannter⦠einer aus der Klassenstufe über mirâ, erklärte sie.
Jess nickte langsam, er hatte ihren Versprecher sehr wohl gemerkt und durch ihn die Bestätigung für den Verdacht ihres Onkels.
âWie heiÃt er genau?â, fragte er mit den Fingern schon auf der Tastatur.
âBen OâConnor.â
âOkayâ, sagte Jess als er die letzte Taste gedrückt hatte. âKannst du mir auch sagen warum du ihn nicht sehen willst?â
âKönnen schon, wollen aber nicht.â
Gerade als Jess weiter gehen wollte im Text hörte man eine Stimme aus dem Nebenraum. Alex fiel da erst auf das die Verbindungstür offen stand.
âJess? Was macht eigentlich dein Seesack drauÃen? Willst du weg? Du hast gar nichts erzählt. Ich müsste das schon wissen weil ja heute dieses Mädchen kommen soll. Und was ist auÃerdem mit Pierre? Denkt er wirklich ich würde ihn von seinen Pflichten entbinden? Soll er doch die Eingangshalle meiden wenn es ihm nicht gefällt.â
âGenau richtig, nur findet er es ganz toll dass er alles zuerst weiÃ. Und übrigens ist das Mädchen schon da und der Seesack nicht von mirâ, antwortete Jess durch die Tür worauf hin kurz darauf ein Mann durch die Tür trat. Dessen Blicke fielen sofort auf das Mädchen vor dem Schreibtisch. Seesack, ausgewaschene, lockere Jeans, Jeansjacke, zerknautschten Rucksack und ein Buch in der Hosentasche.
âHeilige Maria Mutter Gottes! Ein weiblicher Jess!â, rief Brad aus bevor er sich umdrehte und mit knallenden Türen verschwand.
Alex starrte mit geöffnetem Mund auf die Stelle an der kurz zuvor noch der Betreuer gestanden hatte.
âWas⦠was war das?â
âDas war Brad⦠der andere Betreuer.â
âUnd sie sind sicher dass er kein Patient ist?â, fragte Alex.
âÃhm⦠ja⦠aber stimmt schon⦠er ist recht verrückt.â
Alex gab nur ein schwaches Lachen vor sich, immer noch zu geschockt von dieser Begegnung.
âOkay⦠also hast du noch Fragen?â
âNope.â
âGut dannâ¦â, er fing an auf dem Papierchaos auf seinem Tisch zu wühlen, âeinen Moment.â
Alex beobachtete den Betreuer dabei wie er sich durch das Chaos auf seinem Schreibtisch kämpfte. Nach einer Weile sah sie einem Papierknäuel nach das an ihr vorbei in Richtung Papierkorb flog. Den kleinen Basketballkorb der darüber angebracht war verfehlte dieses Knäuel allerdings.
âAlso⦠hier hast du sie wichtigsten Informationen. Hausordnung, Stundenplan usw.â
Jess hielt ihr ein paar Zettel über den Tisch hin, die Alex an sich nahm.
âOkay, und wo ist mein Zimmer?â
âAch ja dein Zimmer⦠das ist Nummer 45. Pierre wird dich hinführen.â
âUnd was ist mit meinen Sachen?â
âDeinen Sachen?â
âJa, meinen CDs usw. Wir mussten sie unten am Tor abladen⦠bei so einem scheintoten Typen.â
âAch so! Wie schnell brauchst du sie?â
âSchnell.â
âIch werd mich drum kümmern.â
âKann ich dann gehen?â
âJa klar aber pass bitte auf wenn du die Tür aufmachst, Pierre hatte erst eine Platzwunde.â
Alex sah den jungen Mann hinter dem Schreibtisch verwirrt an.
âBitte was?â
âPierre. Er steht drauÃen vor der Tür und lauscht, das macht er immer. Du sollst aufpassen wenn du die Tür aufpasst.â
âEr lauscht?â
âJa genau.â
âLauschen tun normal nur alte Tratschweiber.â
âMöglich.â
âIst er schwul oder was?â
Jess verzog das Gesicht.
âDas würde ich ihn nicht fragen.â
âWarum nicht?â
âVertrau mir einfach.â
ich hab mir hier einfach mal rausgenommen den neuen thread aufzumachen! :biggrin:
damit es keine missverständnisse bezüglich des gesprächsthemas gibt:
Zitat:Here's what the poster said:
About the Scott and Lauren rumour.. don't believe it. Yes, they do have bad days sometimes.. they work many hours together and who better to take it out on than the person you work closest with? I can't say much of anything for fear that my source will personally come out and shoot me.. but things have been very good on the set lately. There is one particular scene coming up that I'm dying to see how it plays out on tv because I know what was happening behind the scenes. I wouldn't worry too much about them, they get along fine.
das ist das neueste was wir zu bieten haben!
Hier noch eine kleine Short Story zu X-Mas
viel spa´Ã
~~~~~~~~~~~~~
Nervös saà Lorelai auf ihrem Sofa, eingekuschelt in ihren Teppich. Es war die Nacht vor dem Weihnachtsmorgen doch sie bekam keine Auge zu. Sie dachte an Luke wie er wahrscheinlich noch oben friedlich schlief und an Rory die sie zu gern wecken würde. Sie hatte das Bedürfnis zu reden besser jetzt als gleich. Rory war erst sehr spät aus Yale nach hause gekommen und so hatte sie den ganzen Abend nie die Chance gehabt mit Rory alleine zu reden und das nagte doch sehr an ihr. Sie sah zu ihrer Kaffeetasse, die auf dem Tischstand. Der Dampf über der Tasse war verschwunden, ihr Lieblingsgetränk wahrscheinlich kalt. Sie atmete tief ein und sofort überkam sie ihr *Schnee-Feeling*. Doch diesmal ging sie nicht nach drauÃen um in den Genuss WeiÃer Weihnacht zu kommen, sie blieb einfach weiter sitzen.
Wieso gerade jetzt? Fragte sie sich jetzt
Willst du das wirklich? Fragte ihr Verstand
Du liebst ihn doch! Du willst den Rest deines Lebens mit ihr verbringen! Antwortete ihr Herz
Doch was so klar erschien, war es gar nicht, ihre Gefühle fuhren Achterbahn. Weihnachten war schon immer etwas besonderes für sie gewesen, nicht nur wegen dem Schnee sondern weil es einfach etwas wunderbares war: Die Familie, die Freunde die man liebt bei sich zu wissen, kein Streit oder Ãrger, vielleicht ein wenig Stress aber doch verfiel man immer wieder in diese Stimmung so als ob man auf Wolken schweben würde, so als sei alles perfekt, so als Gebe es nur Gute und glückliche Zeiten. Für ein paar Stunden einfach nur Vergangenes vergessen und genieÃen.
Doch dieses Jahr bedeutete ihr das Fest noch mehr. Diesmal war es anderes. Weihnachten mit Luke, ihrem Luke, der dem sie erst vor 2 Wochen ihre Liebe gestanden hatten. Ja sie hatte es gewagt, das erste Mal in ihrem Leben. Es war nicht mal ein besonders romantischer Moment gewesen, ehrlich gesagt war es sogar im Diner passiert. Es war ihr heraus gerutscht, während eines normalen Gesprächs âIch liebe dich Lukeâ Und schon hatte sie alle Blicke der Gäste auf sich gezogen wie ein Magnet. Es hatte gedauert bis sie selbst überhaupt realisierte was sie da gerade getan hatte. Auch als Luke kurz darauf âIch dich auchâ sagte, hatte sie einen Moment gebraucht bevor sie ihn wirklich verstand. Sie hatte nachgefragt was er denn meine, und als er lachend seine Antwort wiederholte war auch ihr endlich ein Licht aufgegangen. Ihr Herz hatte sofort begonnen schneller zu schlagen und sie hatte die Welt um sich herum vergessen können. Sie hatte ihm zugezwinkert und dann nach einer weitere Tasse Kaffee verlangt so als sei gar nichts besonderes passiert, so war sie eben, trotzdem war sie an diesem Tag sicherlich die glücklichste Frau in ganz Stars Hollow gewesen, mindestens. Nachts, als sie in Lukes Armen lag war sie dankbar dafür das sie diese 3 Worte nie jemand anderem gesagt hatte.
Weder Rorys Dad, oder ihrem Verlobten Max, es wäre nicht richtig gewesen, dieses âIch liebe dichâ war vielleicht von Anfang an nur für einen Mann bestimmt: Luke Danes
Und trotzdem fing sie jetzt wo sie alleine im Wohnzimmer saà an zu grübeln, fragte sich wie der Morgen verlaufen würde und ob sich danach alles verändern würde. Sie hatte vorgestern zufällig ein Gespräch von Michel und Sookie belauscht als ihre Freundin erzählte das sie von Miss Patty erfahren hatte das Kirk und Taylor ihren Freund in einem Juwelier Laden gesehen hätten. Sofort hatte Lorelai die Panik gepackt aber davon erzählt hatte sie selbst Rory nicht. Wer weià vielleicht wusste sie es, schlieÃlich schienen es alle zu wissen oder Luke hatte sie in seinen Plan eingeweiht. In seinen Plan? Hatte er wirklich vor was sie glaubte? Wollte er sie wirklich fragen ob sie seine Frau werden möchte? Wenn ja war sich Lorelai nicht sicher was sie antworten sollte. Sicher, sie liebte ihn und wollte nie mehr von ihm getrennt sein, aber heiraten? Jetzt schon? Sie waren schlieÃlich erst 1 ½ Jahre zusammen, war es da so eine gute Idee schon zu Heiraten? Sie seufzte, wenn das, das einzige Problem an diesem Wochenende wäre. Auch sie trug ein âGeheimnisâ rum das nur ihre Tochter kannte, zumindest teilweise, da sie gestern nicht mehr reden konnten. Sie hatten natürlich vor allem nach der Szene im Diner öfters über ernste Dinge geredet, Luke war zu ihr gezogen, trotzdem war das was passiert war etwas das ihr ganzes Leben verändern konnte. Sie schloss die Augen und hoffte eine Antwort auf all ihre Fragen zu finden doch was sie fand war die Welt der Träume
âMerry Christmasâ hauchte ihr jemand ins Ohr und als sie langsam die Augen öffnete sah sie direkt in die Augen von Luke âGuten Morgenâ meinte sie verschlafen und richtete sich leicht auf âKonntest es mal wieder nicht abwarten oder?â grinste er sie an âWas denn?â Er sah zum Fenster raus und Lorelai tat es ihm gleich und so erkannte sie das alles in weià eingehüllt war. âSchneeâ erklärte sie mit einem leichten Lächeln auf ihren Lippen und stand auf. Als sie in die Küche blickte sah sie das der Tisch bereits reichlich gedeckt war und ein genüsslicher Duft von Kaffee stieg ihr in die Nase.
âDu bist der perfekte Freundâ erklärte sie erfreut und obwohl sie alleine waren konnte man ein wenig Stolz heraus hören âIch tu mein bestesâ Lorelai zog ihn näher an sich heran und küsste ihn, doch ein paar Sekunden später wurden sie durch ein Räuspern gestört âHey ihr zweiâ meinte Rory grinsend âHeyâ antwortete ihr, ihre Mum ebenfalls grinsend während Luke ein wenig Rot anlief, er würde sich nie daran gewöhnen wenn Rory ihn und ihre Mum erwischte. Wahrscheinlich würde er sich sogar noch unwohl fühlen wenn sie schon längst ausgezogen war.
âDu bist schon wach?â fragte Lorelai Rory und umarmte sie âDer Kaffee Duft ist besser als jeder Wecker den ich kenneâ âJa, ich denke ich weià was du meinstâ Sie setzten sich beide an den Tisch und Luke füllte ihre Tassen.
Eine Stunde später saÃen sie alle unter dem Gilmorischen Weihnachtsbaum. Lorelais merkte wieder das merkwürdige Gefühl der letzten Nacht als Luke aufstand und nach seinem Geschenk unter dem Baum suchte. Als sie das Geschenkpapier entfernte hielt sie tatsächlich ein kleines Schmuckkästchen in der Hand und sofort dachte sie ihr Herz würde stehen bleiben
âDu hast bestimmt von den Gerüchten gehört?â fragte er dann schlieÃlich und sah sie an âÃhm...jaâ¦neinâ Lorelai war verwirrt, spielte in Gedanken durch was sie antworten sollte. âNun ja ich war dortâ erklärte er aufrichtig und sagte dann nichts mehr um ihr die Chance zu geben ihr Geschenk zu öffnen. Mit zittrigen Augen, und beinahe in Zeitlupe, öffnete sie es dann und zum Vorschein kam eine wunder schöne Kette in Silber mit einem Herzanhänger aus Diamant. Sofort bekam Lorelai Tränen in die Augen und schüttelte leicht den Kopf. Sie war so sentimental geworden seit sie mit Luke zusammen war. âGefällt sie dir?â âSie ist wunderschönâ âRory hat mir beim Aussuchen geholfenâ Lorelai blickte kurz zu Rory bevor sie Luke liebevoll umarmte âFür das andere denke ich haben wir noch Zeitâ flüsterte ihr Freund dann an ihrem Ohr âAlle Zeit der Weltâ erklärte sie glücklich und küsste ihn sanft. Als Luke ihre die Kette umgelegt hatte fand er das es Zeit war das er sein Geschenk bekam und Lorelai nahm das gröÃte Geschenk das unter dem Baum stand. Es war eine neue Kreissäge, klar alles andere als romantisch doch er hatte sich genau diese gewünscht, hatte ihr vorgeschwärmt wie schnell damit das Boot seines Vaters wieder auf Vordermann sei.
âMerry Christmasâ meinte sie dann und wollte ihm das Geschenk überreichen als sie inne hielt âHaltâ meinte sie laut und sowohl Rory als auch Luke sahen sie überrascht an. Sie stellte Lukes Geschenk ab, stand auf und ging zum Schrank, öffnete eine Schublade und nahm einen weiÃen Umschlag heraus, den sie dann Luke reichte, mit dem Gefühl das richtige zu tun. Luke öffnete den Umschlag und plötzlich fiel ein kleines Bild heraus
âFrohe Weihnachten Daddyâ stand auf dem Ultraschallbild auf dem man bei weitem noch nicht viel erkennen konnte. Luke blickte zu Lorelai und sie nickte, ja in gut 7 Monaten würden sie Eltern sein
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Nicht gerade das beste was ich vollbracht habe aber ich war grad in der Stimmung und hatte noch ein wenig Zeit
Frohe weihnachten
jess
Das gesamte gilmoregirls.de Team wünscht euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Feiert schön und lasst euch reich beschenken.
Irgendwie sieht man bei mir den weihnachts wallpaper nciht und runterladen kann ich ihn auch nicht!
Stimmt da was mit der url nicht oder liegts an eminem PC?
würde mich über ne Antwort freuen da ich mich wie letztes Jahr, sehr auf den wallpaper gefreut habe!
Also, bevor ich meine neue Ff reinstelle, wollte ich etwas sagen. Das ist eine 'echte' ff, dass heiÃt das ist eine ff über das Set Leben von den Gilmore Girls, also von Alexis, Lauren und Co. Da ich die echten Charaktere dieser Personen nicht kenne, habe ich sie so geschrieben, wie ich es für meine ff passend finde
. Es gibt hier vielle ffs die sich um die Schauspieler handeln aber meine wird ein bisschen anders sein, wie ihr gleich sehen werdet. Es wird entweder bei diesem einen Teil bleiben oder noch weiter gehen. Es kommt auf euch an, also ob ihr wollt oder nicht. Meine andere Ff, A daughters Mistake, wird meine Hautfanfiction bleiben. Daher wird hier wohl nicht sooo oft etwas reinkommen. Bitte nimmt meine ff nich ZU ernst. Es ist nur eine ff und die Charaktere sind von diesen Schauspielern in echt bestimmt ganz anders. Also, jetzt zu meiner ff
'And action!'
Teil 1
âUuuund Schnitt!â
Alexis und Jared, die Rory und Dean spielten, lieÃen sofort voneinander los. Alexis musste sich schwer zurück halten um sich nicht den Mund abzuwischen. Auch hätte sie jetzt gern ein Bonbon, um seinen ekligen Mundgeruch zu überdecken. Sie konnte nicht fassen, dass er nach Zwiebeln schmeckte.
Gott! Kannte er das Wort Mundspülung nicht? Sie nickte ihm zu und verlieà das Set in Richtung Toiletten um sich erst einmal gründlich den Mund auszuwaschen. Sie hasste Zwiebeln. Normalerweise wäre sie nicht so nett und hätte ihm Vorwürfe gemacht, doch Jared machte sonst nie solche Fehler und er war einer der Wenigen mit denen sie sich verstand. Nach dem sie sich den Mund gründlich ausgewaschen hatte und gegen den Drang gekämpft hatte, ihre Zunge ein zu seifen, ging sie zu den Kostümen. Im Gilmore Girls Team hatten sie 2 Costume Designer, was ihr eindeutig zu wenig waren. Sie hasste die Kleidung von Rory. Sie waren spieÃig und langweilig. Aber ein Minirock und enge Oberteile passten einfach nicht zu dem Charakter von Rory.
Im Costume Raum war nur Caroline. Alexis hasste sie. Sie hasste fast alle am Set, daher war das kein Wunder. Caroline bückte sich gerade und änderte den Saum eines Rockes. Als sie hoch sah und Alexis entdeckte veränderte sich ihre Miene unwillkürlich.
âAlexis, schön das sie kommen. Ich habe Ihre Kleider bereits herausgelegt.â, versuchte sie zu lächeln und deutete auf eine Jeans und ein Oberteil.
Alexis sah sie missbilligend an, als sie sich die Kleider griff.
âWas ist daran schön? Sie haben doch gewusst, dass ich komme. Es steht doch im Plan.â, knurrte sie, zeigte auf ein Blatt, das auf einem Tisch lag und ging Kopfschüttelnd in eine Kabine.
Sie bekam nicht mit, wie Caroline ihr still nach äffte und die Zunge rausstreckte.
In dem Moment kam Lauren herein. Caroline musste lächeln. Lauren war wie der Sonnenschein persönlich.
âHey, Caro!â, begrüÃte Lauren Caro lachend.
âHey, Lauren! Hier, dein Outfit. Die zweite Kabine ist frei. In der ersten ist Ms Bledel.â, sagte Caroline. Man konnte ihren spöttischen Unterton nicht überhören und Alexis schnaufte wütend.
âOh! Dann wollen wir MS. Bledel nicht stören.â, antwortete Lauren, wobei sie das Miss stark betonte. Alexis schnaufte noch mehr, zog sich ihre Schuhe an und ging wütend raus.
âCaroline, dieses Oberteil ist potthässlich! Nicht einmal eine Langweilerin, wie Rory würde sowas anziehen! Aber bei deinem Geschmack ist das ja kein Wunder!â, schnaubte sie und raste raus.
Caroline und Lauren starrten nur ungläubig hinterher. Aber Alexis fühlte sich sofort besser.
Trotzdem stampfte sie den Flur wütend entlang. Als sie nach links bog, stieà sie schmerzhaft mit jemandem zusammen.
âLaufen denn hier nur noch Vollidioten herum?â, zischte sie den jungen Mann an, den sie zum ersten Mal sah.
Dieser fuhr sich durch seine wilden, dunklen Haare und grinste sie schief an.
âDas weià ich nicht aber ich bin nicht der Einzige der hier herum läuft also könnte ich dich das auch fragen.â, spottete er. Sie hob die linke Augenbraue und sah ihn herablassend an, dann ging sie den Kopf erhoben weiter. Er sah ihr einen Moment hinterher und lächelte, bevor er weiter ging.
Alexis ging zuerst zu den Visagisten, um sich schminken zu lassen. Rory war ein sehr natürlicher Charakter und schminkte sich selten, doch Alexis musste sich zumindest Make-up dran machen lassen. Unter den hellen Scheinwerfen glänzte die Haut sonst fettig und hässlich. Nach dem Make-up ging sie raus aus dem Gebäude und die StraÃen von Stars Hollow entlang. Das schöne Städchen Stars Hollow war eigentlich ein Set, wo die meisten Häuser unecht waren, bis auf ein paar Ausnahmen. Das Haus der Foresters war z.B. echt aber die Räume dienten als Kostümräume, Make-up Räume oder als Requisiten Ablage. Sie ging die StraÃe entlang und betrat das Gilmore-Haus. Alexis mochte dieses gemütliche Haus, auch wenn es nicht ihr eigenes wahr. Das Haus war voll von Arbeitern, die meist nur hinter der Kamera standen, doch unglaublich wichtig waren für die Serie. Sie setzte sich auf das Sofa und begann sich noch einmal das Drehbuch nachzulesen. Nach 5 Minuten ging die Tür des Hauses noch einmal auf und Lauren betrat das Haus mit Melissa McCarthy und Jackson Douglas, die Darsteller von Sookie und Jackson. Alexis sah kurz hoch, wobei es zu Augenkontakt mit Lauren kam. Sofort sahen beide weg. Der Regisseur gab kurz darauf Anweisungen, wo wer stehen würde, oder sitzen würde. Sie drehten die 5. Folge der 2. Staffel 'Ein schwerer Fall'. Heute würden alle den neuen Schauspieler kennen lernen, der den Neffen von Luke spielen würde. Alexis runzelte die Stirn und blätterte kurz im Drehbuch. Achja, Jess, Jess Mariano würde er heiÃen. Sie ging in das Schlafzimmer von Rory und setzte sich vor den PC und der Dreh begann. Alexis kannte die Person, die Jess spielen würde noch gar nicht. Sie wusste nur, dass er Milo irgendwas hieÃ. Jess war ein ganz neuer Charakter in dieser Serie. Er würde das erstemal in dieser Folge auftreten. Es war die erste Szene die dieser Milo drehe würde, doch im Nachhinein, also nach dem die Folge geschnitten wurde, würde es einer seiner letzten Szenen werden.
Sie hörte die Tür klingeln und wie Lauren sie aufmachte. Ihr kamen Gesprächsfetzen ans Ohr, die sie schon auswendig konnte, dann hörte sie wo Lauren sagte:
âDas ist meine Tochter.â
Alexis, alias Rory, drehte sich um und sah in zwei dunkle, ihr schon bekannte Augen. Einen Moment hatte sie das Gefühl einen Tritt in den Bauch zu bekommen.
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Auf Rechtschreibfehler und so habe ich nicht so geachtet. Sorry
. Feedback ist erwünscht.
Mfg
Mili

