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Geschrieben von: Sweety89
01.07.2005, 16:22
Forum: Allgemeines
- Antworten (769)

Und hier gehts weiter

Alter Thread
GG Artikel/Bilder in Zeitschriften & Co Teil 2

Viel spaß noch!

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Geschrieben von: Aiko
01.07.2005, 10:55
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (2)

Welche von den hier aufgelisteten Fanfics sind eigentlich Crossover zu anderen Serien, Filmen, Büchern oder der Realität?

Und sind das alles Dramen?

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Geschrieben von: cora
30.06.2005, 20:27
Forum: Board Support
- Antworten (6)

Also erstens sieht man die Angabe meiner Clubs unter dem banner nicht ( sind nicht zu viele zeichen)


zweitens also ich habe nirgendwo herausgefunden wie ich einen Dauerhaften Anhang unter meine Beiträge mache ( sprich Beitrag _________________
text)


es wäre toll wenn mir jemand helfen könnte


cu all

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Geschrieben von: Dreamcatcher
29.06.2005, 21:26
Forum: Bücher & Comics
- Antworten (41)

Hi!

Sicher kennt ihr das alle: ihr seid begeisterte Leser und habt eine Menge Bücher im Regal stehen - aber einige davon (geschenkt bekommen, gewonnen etc.) wollt ihr nicht lesen weil sie nicht eurem Geschmack entsprechen oder ihr es schon habt!!!
Und hier mein Vorschlag: wie wäre es wenn wir einen Tauschbasar aufmachen, in dem erst einmal jeder ein Buch / Bücher vorstellt die er gerne "loswerden" will.
Andere die ebenfalls Bücher überschüssig haben und Interesse an diesen Büchern haben, können dann mit ihnen in Kontakt treten und vielleicht kommt es zum Tausch!!
Das Ganze würde natürlich kein Geld kosten, nur das Porto für die Büchersendung, (kostet einheitlich 1,40€), welches ja beide Tauschpartner bezahlen würden!
So wäre keiner benachteiligt und am Ende hätte jeder das gewünschte Buch in den Händen!
Praktisch wäre es außerdem um preiswert an gute Geburtstagsgeschenke zu kommen!

So, jetzt kommt natürlich der Punkt an dem man sagen könnte:
- was, wenn ich ein Buch verschicke, aber keines zurückbekomme?
- wenn beim Tausch irgendetwas dazwischen kommt?
- wenn ich eines von Person X möchte, diese wiederrum von Person Y und diese von Person Z und eine Dreiecks-Aktion entsteht?

Antwort auf die Fragen: das ist ein Risiko, welchem man nicht vollständig aus dem Weg gehen kann. Aber manche hier kennen sich ja mehr oder weniger 'persönlich' und ich zum Beispiel könnte jetzt sofort ein paar Leute nennen mit denen ich auf so einen Tausch eingehen würde!

Ihr seid ja auch zu nix verpflichtet. Wink Erster Schritt wäre einfach erst mal, ein Buch (oder mehrere) hier vorzustellen und dann kann man immer noch weitersehen ...


Ich hoffe sehr ihr findet diese Idee nicht vollkommen absurd und doof!
Ich beginne mal einfach ...

1.)

[Bild: 3407809123.03.LZZZZZZZ.jpg]

- ungelesen, nagelneu
- 269 Seiten, gebundene Ausgabe
- Inhalt:
Johannas Familie gehört das größte Modehaus der Stadt. Doch bei einem Besuch in Israel erfährt Johanna von dunklen Flecken in der Firmengeschichte. Ein brisanter Roman über drei Generationen einer Familie und deren unterschiedlichen Umgang mit deutscher Vergangenheit.
- überschüssig weil: das Buch nicht meine Stilrichtung ist

2.)

[Bild: 59514-59515-1-buch_sonnenamhimmel.jpg] (Abb. ist viel Farbintensiver)

- 1x gelsen, jedoch sehr guter Zustand
- 252 Seiten, Taschenbuch
- Inhalt:
Im Kampf des Volkes von Atlantis gegen die Kriegerinnen der Amazonen gelingt es dem Feldherrn Usir, die Thronerbin Isa in seine Gewalt zu bringen. Er verschleppt sie nach Atlantis, doch noch während der Überfahrt verliebt er sich in die stolzre Amazone. Usir bringt sich damit in größte Gefahr, denn es würde seinen Tod bedeuten, wenn der mächtige Priesterkönig davon erfahren würde. Doch der hat bereits eigene Pläne mit dem Paar ...
- überschüssig weil: mein Regal überquillt und ich ausmisten muss^^


Bitte schreibt mir wie ihr die Idee findet, Fragen können immer Gestellt werden (oder habt ihr eigene Ideen??)
Und ich würd mich freuen wenn ihr mitmacht und auch einige Bücher reinstellt!!

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Geschrieben von: sunshinesmile
28.06.2005, 21:21
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (136)

Hey!!!
Ich hatte da diese geniale Idee von einer neuen FF und dann komme ich hier herein und sehe, dass jemand anderes schon so eine ähnlich Geschichte hat. Aber ich werde sie trotzdem schreiben. Ihr müsst sie auch nicht lesen, wenn sie euch nicht gefällt. Es würde mich zwar freuen, wenn ihr sie lest, aber wenn nicht, kann ich auch wieder aufhören und mich mehr meinen anderen beiden FFs widmen.
Meine FF unterscheidet sich sowieso ein bisschen vo "Letters can tell", da Rory die Briefe nicht an Lorelai schreibt sonder, wie könnte es auch anders sein, an Jess. Das heißt, sie spielt ein paar Tage, nachdem Jess Rory verlassen hat.
Also, falls ihr meine FF lesen wollt, wünsche ich euch viel Spass


1. Brief:

Lieber Jess!
Du wirst diesen Brief nie erhalten und trotzdem schreibe ich ihn. Ich werde ihn nie abschicken, aber ich muss ihn einfach schreiben. Ich muss meine Gefühle und Gedanken loswerden, niederschreiben. Ich könnte dazu auch ein Tagebuch verwenden, aber durch den Brief habe ich das Gefühl, als würde ich dich persönlich ansprechen. Das ist mir wichtig. Ich werde nicht lange um den heißen Brei herum reden, sondern komme gleich zur Sache.
Also...
Du hast es verbockt. Total versaut. Hier haben sie dir alles zugetraut, aber das ist sogar für dich eine Meisterleistung. Du hättest mit mir reden müssen. Du hättest mir sagen sollen, dass du den Abschluss nicht schaffst und von der Schule fliegst. Du hättest mir auch sagen müssen, dass dein Vater in Stars Hollow war. Ich hätte dir zugehört und dich unterstützt, wofür auch immer du dich entschieden hättest. Dazu ist eine Freundin doch da. Dass sie zuhört und einen unterstützt. Du hättest nur den Mund aufmachen müssen. Aber du hast es nicht getan. Stattdessen hast du alles in dich hineingefressen und bist dann abgehauen. Jess, du hättest mir vertrauen müssen. So wie ich dir vertraut habe. Ja, ob du es glaubst oder nicht, ich habe dir vertraut. Das hab ich immer. Auch wenn du es mir manchmal ziemlich schwer gemacht hast. Ich dachte, du würdest mir auch vertrauen, doch anscheinend tust du das nicht. Zumindest nicht genug. Du bist lieber davongelaufen und hast dich wieder nicht verabschiedet. Damit hast du mich sehr verletzt. Kann sein, dass ich dich einmal geliebt habe, aber das ist jetzt wohl vorbei. Dafür hast du zu viel kaputt gemacht. Ich werde dir nicht nachweinen. Ich hoffe, du erwartest das nicht von mir.
Ich frage mich nur, wo du bist. Von einem Tag auf den anderen bist du weg, ohne eine Notiz. Ich verstehe das nicht, aber anscheinend habe ich dich nie verstanden. Du hast mir nicht die Gelegenheit dazu gegeben. Na schön, du bist weg. Wen kümmert's? Ganz genau. Mich kümmert es. Und Luke. Wir machen uns verdammt noch einmal Sorgen. Aber das ist dir egal. Dir war immer schon egal, was die anderen denken. Ich hoffe nur, dass es dir gut geht. Das wünsche ich dir wirklich, egal, wo du gerade bist.

Also gut. Ich habe geloagen. Ich habe oben geschrieben, dass ich dich nicht mehr liebe, aber das war gelogen. Du kannst mir gar nicht so weh tun, dass ich dich nicht mehr lieben würde. Das werde ich nämlich immer tun. Du hast dir einen Platz in meinem Herzen erobert und der wird für immer dir gehören. Aber dieser Platz schmerzt. Es tut weh. Ich vermisse dich und ich wünschte, du würdest anrufen und sagen, dass es dir gut geht. Dann könnte ich endlich wieder ruhig schlafen. Aber wie schon gesagt, dich kümmert nicht, was andere denken. Auch ich nicht. Du wirst wohl nicht mehr zurück kommen. Damit muss ich mich wohl abfinden. Ich wünsche dir viel Glück und hoffe, dass du eines Tages deinen Weg findest.
Leb wohl! Das mag für dich jetzt blöd klingen, aber so ist es nun eimal. Ein einfaches Leb wohl!

Rory

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Geschrieben von: MaraMariano
28.06.2005, 20:17
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (79)

[size=4]Letters can tell

[/size]das ist eine ff von Luna_Bezi und mir (MaraMariano)
sie beginnt in der dritten Staffel ein paar Tage nach dem Gespräch von Rory und Jess im Bus
Sie wird in Briefen zwischen Rory und Lorelai geschrieben
lange rede kurzer Sinn
hier kommt Teil 1:


[Bild: Lct600.jpg]
Banner by Luna_Bezi


Liebe Mom,

es tut mir leid, dass ich deine Anrufe nicht entgegen genommen habe, aber ich konnte es nicht. Du hättest versucht mich davon abzuhalten und ich hätte es vielleicht getan. Das wollte, und konnte ich nicht riskieren.

Ich bin in Californien und es geht mir gut. Ja Mom du hast richtig gelesen. Ich bin in Californien, dem Sonnenstaat. Ich bin von der Ostküste zur Westküste gefahren. Ich weiß, dass zu enttäuscht von mir bist, weil ich weggefahren bin ohne etwas zu sagen, aber wohl noch mehr weil ich vor meiner Abschlussfeier an der Chilton abgehauen bin. Aber ich konnte nicht anders. Vielleicht wirst du schon ahnen was, oder besser gesagt wer der Grund für meine Entscheidung und ich schätze du hast recht. Es war Jess. Ich konnte nicht ertragen das er weggefahren ist und mir nicht bescheid gesagt hat, er mir nichts von seinen Problemen erzählt hat und alles hinuntergeschluckt hat, ich meine ich bin seine Freundin, oder war es zumindest vor 4 Tagen. Jetzt weiß ich nicht was ich für Jess bin, im Moment bin ich nur ein Mädchen das mit ihm bei seinem Vater und deren Freundin in einem Haus lebt. Vielleicht erfüllt es dich ja mit Genugtuung, denn du konntest ihn nie leiden.

Ich weiß nicht ob Luke es dir schon erzählt hat, aber Jess Vater Jimmy kam in die Stadt um ihn kennenzulernen. Luke hat ihn aber weggeschickt und Jess ist ihm gefolgt. Er wollte es nicht verstehen, dass er erst gekommen, aber dann doch wieder abgehauen ist. Ich glaube, er wollte ihn zur Rede stellen. Und dann war da auch noch unser Streit auf Kyles Party, obwohl man es nicht wirklich Streit nennen kann. Wir haben uns danach noch einmal gesehen, am Morgen bevor ich weg bin saß er im Bus. Er sagte mir, dass er mich anrufen würde, doch das tat er nicht. Ich lag in meinem Zimmer und habe abwechselnd auf mein Handy und auf das Telefon gestarrt. Der Morgen graute schon fast als ich es nicht mehr aushielt. Da habe ich ein paar Sachen gepackt und habe den allerersten Bus nach Hartfort genommen und bin von da aus nach Californien um genauer zu sein nach Oceanside. Du fragst dich sicher woher ich wusste das Jimmy in Oceanside wohnt. Ich sage nur Internetcafé am Hartforter Busbahnhof. Die Fahrt dauerte knappe drei Tage. Ich kam gestern gegen 16 Uhr hier an und fragte mich durch bis ich das Haus gefunden hatte (natürlich auch mit Hilfe von Telefonbuch und Stadtplan). Da stand ich nun, meine Tasch umgehängt vor dem Gartentor und rieb mir die Schweißnassen Hände an meiner Hose ab. Es lag nicht nur daran das ich Angst hatte vor dem was mich hinter diesem Gartentor erwartete, sondern auch an der grausamen Hitze die hier herrscht. Also ein nur so nebenbei: niemals im Sommer nach Californien in den Urlaub fahren. Ich stand da und versuchte genug Mut zu sammeln um die Tür zu öffnen. Ich stand wohl sehr lange da denn Sasha (das ist Jimmys Freundin) kam raus und sprach mich an:

"Hallo! Kann ich dir helfen? Suchst du jemanden?"
"Hallo! Ja... ist... ist Jess da?"

Sasha sah mich überrascht an, doch da hellte sich ihre Miene auf.

"Nein, er ist gerade mit Jimmy im Imbiss. Du kennst ihn oder? Ich habe ein Foto von dir in seinem Portemonnaie gesehen."
Zuerst war ich wie vor den Kopf geschlagen. Sie war so direkt und doch so freundlich obwohl sie mich nicht kannte.

"Ja ich bin seine... war... Hallo ich bin Rory!"
Sasha musste schmunzeln und streckte mir ihre Hand entgegen.

"Sasha. Ich bin die Freundin von Jimmy. Willst du nicht reinkommen?"
Ich nickte und ging durch das Gartentörchen. Ich sah mich im Garten um. Grandma würde ihn eine Zumutung oder einen Urwald genannt haben aber ich fand ihn einfach traumhaft. Ich hatte das Gefühl das sich nachts Feen und Elfen in diesem Garten tummelten. Sie führte michins Haus und bedeutete mir mich an den Tisch zu setzen.

"Willst du was trinken?"
"Kaffee, bitte."
"Nein. Das ist Kalifornien. Ohne Wasser überlebst du nicht. Ich schätze du kommst auch aus Connecticut."
Mit diesen Worten stellte sie mir ein Glas Wasser vor die Nase und ich muss jetzt zugeben das sie recht hatte. In Californien kann man nur spät Abends Kaffee trinken sonst schmilzt man weg.

"Ja, aus Stars Hollow."
"Ah... Jess hat nicht viel erzählt,er ist wohl nicht der große Redner."
Da musste ich unwillkürlich lächeln.

"Nein das ist er wirklich nicht. Fast so muffelig wie sein Onkel."

"Naja das kann ich nicht beurteilen. Rory... ein merkwürdiger Name. Das soll nicht heißen, dass er nicht schön ist, aber doch schon merkwürdig."
"Ja. Eigentlich heiß ich Lorelai Leigh, aber meine Mom heißt auch Lorelai und da hat sie sich den Spitznamen für mich ausgedacht."

"Wow... ich bin ja schon ziemlich verrückt aber das wäre mir auch nicht in den Sinn gekommen. Apropos... LILLY! Komm mal bitte und begrüß unseren Besuch."
Ich hatte gar nicht mitbekommen das noch jemand im Haus war. Noch erstaunter war ich als der Schrank aufging und ein kleines Mädchen von etwa 10 Jahren herauskletterte. Sie hatte eine Kappe mit Taschenlampe auf und ein Buch in der Hand.

"Hallo. Ich bin Lilly, die Tochter meiner Mutter. Aber Jimmy ist nicht mein Vater obwohl ich Jess gern als Bruder hätte."
"Äh...freut mich. Ich bin Rory, eigentlich Lorelai aber meine Mom heißt auch Lorelai. Du liest gern?"
"Ja und das würde ich auch gerne weiterhin tun."
Sasha stöhnte genervt auf und erlaubte ihr damit wieder in ihrem Schrank zu verschwinden. Sasha und ich unterhielten uns lange. Ich erfuhr das Jess seine Leidenschaft für Bücher wohl von Jimmy haben musste, denn ihr Haus war voller Bücher und die waren bestimmt nicht von Sasha. Sie war eher der kreative Typ der malt oder sich selbst Kleider einfärbt. Es war schon dunkel als die Tür geöffnet wurde. Es waren Jimmy und Jess, der gerade über eine von Jimmys Bemerkungen lachte. Er hörte aber schlagartig auf als er mich sah.

"Rory..."
"Jess..."
Wir beide flüsterten, Sasha schmunzelte. Sie konnte sich wohl denken das wir mal zusammen waren. Ich bin beeindruckt wie viel Menschenkenntnis ein Mensch haben kann. Jimmy sah verwirrt drein, doch als wir uns nach ein paar Minuten immernoch nur anstarrten räusperte er sich und warf ein:
"Jimmy!"

Diese Chance nutzte Sasha um wieder das Wort zu ergreifen.

"So... ich werde dann mal anfangen zu kochen. Rory du hilfst mir."
"Aber ich kann gar nicht kochen."
"Na dann wirst du es lernen. Jess geh du raus und fütter die Hunde und gies die Blumen."
Jess ging nach draußen und Sasha verschwand mit Jimmy in seinem Arbeits-Lese-Zimmer. Ich weiß immer noch nicht, was sie besprochen haben, aber ich schätze, dass es über mich und Jess ging. Beim Essen saßen wir meist schweigend da. Jess und ich antworteten nur einsilbig auf Fragen von Jimmy und Sasha, Lilly war in ein Buch versunken. Nach dem Essen, Sasha hatte bemerkt das ich zimlich müde war, gingen sie und Jimmy in die Küche um den Abwasch zu erledigen während sie Jess dazu verdonnerte mir das Zimmer zu zeigen und beim Betten machen zu helfen. Es kann sein das du es nicht wissen willst, aber ich möchte es dir erzählen, oder eher schreiben. Es war so anders zwischen uns, nicht direkt kalt aber eben anders. Wir redeten kaum und wir zuckten zurück als sich unsere Hände beim Betten machen berührten. Keiner konnte dem anderen in die Augen sehen, eigentlich wollte er nicht das ich ihm helfe, aber ich fand ich sollte das tun. Immerhin war ich der Grund warum er auf dem Sofa schlafen musste. Naja... wir gingen zu Bett, aber nicht ohne uns vorher noch zögerlich 'Gute Nacht' gewünscht zu haben.

Am nächsten Tag, also heute Morgen, wachte ich gegen 10 Uhr auf. Sasha erzählte mir das Jimmy und Jess schon lange das Haus verlassen hätten. Jess sogar noch früher, er sagte er wollte am Strand joggen oder schwimmen. Es machte mich stutzig, ich hatte Jess nie Sport machen sehen und er hat nie auch nur erwähnt das er manchmal laufen ging. Ich dachte immer er hasst Sport genauso wie ich, naja vielleicht nicht genauso aber schon das er Sport nicht mag. Nach einem leckeren Frühstück und ein paar Tipps für Schokopfannkuchen machte mir Sasha den Vorschlag ihr zu helfen. Sie wollte neue Batik-Vorhänge machen, etwas im Garten arbeiten und im Ernst Hausarbeit machen. Ich hätte nie gedacht das es wirklich eine Frau gab der Hausarbeit Spaß machte. Und ich muss sagen so schlimm war es gar nicht. Wir haben uns prächtig amüsiert und warem hinterher klatschnass. Das war aber nicht schlimm immerhin ist es Californien. Das waren meine Erlebnisse bis jetzt. Jetzt sitze ich hier im Garten, schreibe dir diesen Brief und lasse mich wieder trocknen. Lilly liegt irgentwo mit einem Buch in der Hand und Sasha betreitet gerade ein Barbecue vor. Sie will zur Feier das sie Besuch haben grillen.

Ich hoffe das du mir nicht allzu böse bist. Bitte sag Grandpa, Grandma, Luke und den anderen das es mir gut geht und das es mir leid tut vor der Abschlussfeier abgehauen zu sein, aber ich konnte nicht anders. Sonst schreibe ich immer Listen und berede alles mit dir. Ich bitte dich mich wegen dieser einen spontanen Entscheidung nicht zu verurteilen.

Ich hab dich lieb

Rory

PS: Ich habe mir gerade den Brief nocheinmal durchgelesen und ich wollte nicht das es sich so anhört als wäre Sasha cooler als du, das ist sie nicht. Ich wollte einfach nur ehrlich sein und das bin ich auch jetzt: Ich weiß noch nicht wann ich wieder nach Stars Hollow kommen werde. Ich hoffe du bist mir nicht zu böse und antwortest mir.




so das war er
wir hoffen er gefällt euch
freuen und auf feedback und konstruktive Kritik

Mara

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Geschrieben von: Calanthe
28.06.2005, 17:49
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (38)

Da hier einige tolle Fanfics online gestellt wurden, ich sie gelesen habe und mir seitdem immer wieder Gedanken zu einer Geschichte durch den Kopf schwirren, habe ich mir gedacht, dass ich auch einfach mal eine schreibe.l

Fb ist nicht verpflichtend, nur damit ich ein weiteres Kapitel online stelle. Ich habe hier nämlich oft gelesen, dass User nur weiterschreiben, wenn sie so und so viel Fb's bekommen. Ich schreibe hier aus Spaß und nicht, wegen den Fb's. Auch noch eines vorweg, ich versuche jeden Tag ein neues online zu stellen, sollte es nicht dazu kommen, bitte nicht böse sein, ja?

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Geschrieben von: JanaBlue
28.06.2005, 15:24
Forum: GG Cast & Crew
- Antworten (556)

Ich bin ein großer Fan von Lauren und selbst Brillenträgerin. Deswegen wollte ich mal wissen, ob sie auch eine Brille trägt?!? In einigen Szenen der Gilmore Girls hat sie ja ne Brille auf und deswegen komme ich auch auf die Idee!
Wär cool, wenn das jemand weiß!

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Geschrieben von: Neoprax
28.06.2005, 10:34
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (34)

Diese FF spielt ungefähr einhalbes Jahr nachdem Jess in Yale aufgetaucht ist und Rory ihn hat abblitzen lassen und auch etwa ein halbes Jahr nachdem sie mit Dean geschlafen hatte und Lorelai mit Luke zusammen gekommen war.
Rory hat derweilen mit Dean Schluss gemacht und Lindsay hat die Scheidung eingereicht.

Dies ist meine erste FF und ich bitte um ausführliches FB und um Kritik. Lasst es raus Cool
Feedback macht happy!!
________________________________________________________________________

Jess.

Was ich im letzten halben Jahr erlebt habe, ist kaum in Sätze zu fassen.
Etwas in mir starb als Rory mir, mit nur einem Wort, das Herz brach.
NEIN.
Dieses Nein war es gewesen. Ob sie wusste, was sie mit diesem Wort in mir auslöste?
Aber ich konnte sie verstehen, was konnte ich ihr schon bieten? Ich konnte kaum michselbst durchbringen. Wie konnte ich erwarten, das Rory, die so vernünftige Rory sowas verrücktes mitmachte?
Und doch, trotz meines wissens um ihre Antwort, brach es mein Herz. Ich wusste das sie so antworten würde. Und doch, das ausgesprochene Wort, ihr Gesicht, die kälte in ihren Augen, das alles traf mich härter als erwartet.
Sie was das einzige Mädchen, nein, der einzige Mensch, den ich jemals geliebt habe. Zumindest bis dahin. Und ein Teil von mir liebt sie auch jetzt noch.
Trotz der vergangenen Zeit und den Dingen die geschehen sind liebe ich sie nochimmer.
Der Schmerz wird niemals fortgehen, ich kann versuchen ihn zu ignorieren, ihn fortzuschieben, doch er wird immer dasein.

Ich musste raus. Raus aus ihrem Zimmer, raus aus ihrem Wohnheim, raus aus Yale. Ehe ich mich versah saß ich schon im Auto, doch ich konnte nicht fahren.
Ich zwang mich tief ein und aus zu atmen. Ich bekam keine Luft mehr, es war so als schnürte mir etwas den Brustkorb ab.
Ich konnte nicht weinen. Die Tränen, die nur in der Kindheit meine täglichen Begleiter waren, kamen nicht.
Stille Verzweiflung machte sich in mir breit.
Ich konnte nicht mehr.
Wollte nicht mehr.
Ich wollte das alles beenden. Ich wollte raus.
Ich weiß nicht, warum ich mich nicht einfach umgebracht habe. Vielleicht ist es gut, das ich es nicht getan habe, vielleicht nicht.

Ohne groß nachzudenken fuhr ich nach New York, zu meinem WG-Appartment, packte meine Sachen, schmiss sie ins Auto und fuhr los.
Egal wohin, hauptsache weg.
Es war der Anfang von meinem Roadtrip quer durch die USA. Von Osten nach Westen, vom Norden in den Süden. Durch Wüsten, Wiesen, Gebirge.
Das Gefühl sich einfach treiben zu lassen ist kaum zu beschreiben. Ich war frei, frei wie eine Feder im Wind.
Ich lebte hier und dort, arbeitete wann immer ich Geld brauchte und fuhr weiter wenn ich Lust dazu hatte.
Eigentlich lief ich schonwieder vor meinen Problemen und Gefühlen davon.
Doch ich genoss meine Freiheit in vollen Zügen, ich wohnte im Auto, fuhr den ganzen Tag, schlief abwechselnd in billigen Motels und im Auto. Bis der Winter vor der Tür stand.
Es war Anfang Dezember, es schneite, als ich durch Chicago fuhr.
Ich hatte nicht vor lange in Chicago zu bleiben, doch das Leben setzte einen Strich durch meine Pläne.
Mein Auto blieb liegen. Mitten in Chicago.
Ich schaffte es, das Auto zu einer Werkstatt zu schieben, doch die Reparatur war zu teuer.
Es blieb mir nichts anders übrig, als mir einen Job zu suchen, mich von meinem Reservegeld in ein billiges Hotel einzumieten und die Winterzeit in Chicago zu verbringen.

Ich fand einen Job als Hilfskellner in einem großen Restaurant. Da bald Weihnachten war, verdiente ich nicht schlecht.
Doch es lohnte sich nicht wirklich, mein Auto zu reparieren. Es war eine Schrottmühle, ein Wunder, das sie mich soweit gebracht hatte.

Es musste so etwa der 18. Dezember gewesen sein, als jemand wieder in mein Leben trat, den ich nicht vermisst hatte und den ich froh war, losgeworden zu sein.



Dean.

Was seit diesem Sommer alles passiert ist, kann man kaum beschreiben. Die Ereignisse haben sich überschlagen.
Es begann mit dem Probelauf im Dragonfly Inn. Dem Hotel von Lorelai, Rorys Mum.
Rory. Ich habe sie immer geliebt, und ich glaube, ich werde nie aufhören sie zu lieben.
Ich erinnere mich noch an unseren ersten Kuss.
In Doose´s Supermarket. Ich bot ihr eine Soda an, aber nicht ohne Gegenleistung. Wir flirteten ein wenig.
Schließlich nahm ich meinen ganzen Mut zusammen, den ich war vom ersten Augenblick in sie verknallt, und küsste sie.
Sie war vollkommen verwirrt, sagte nur
„Dankeschön“ und verließ fluchtartig den Laden, wobei sie Soßenbinder stahl.
Oder der Videoabend, zu dem ihre Mum mich eingeladen hatte.
Als Rory kurz im Bad war nutzte Lorelai den Moment um mir klarzumachen, wie ich mit ihrer Tochter umzugehen hatte.
Wenn ich an Rory denke kommen so viele Erinnerungen hoch.
Sie war, ist, ein tolles Mädchen. Aber alles hat mal sein Ende, und ich muss lernen loszulassen. Das hätte ich vielleicht schon tun sollen, als sie mit Jess zusammenkam.
Doch damals war das leichter gesagt als getan. Ich glaubte nicht, das er gut genug für sie war, das er sie wirklich verdiente.
Meine Gedanken schweifen ab, der Probelauf.

Rory war zu sich nach Hause gegangen um einige Platten zu holen. Ich ging ihr nach, an diesem Abend hätten wir uns schon beinahe geküsst. Obwohl ich verheiratet war. War, Lindsay hat tatsächlich die Scheidung eingereicht, ich kann es ihr nicht verübeln.
Jedenfalls ging ich Rory hinterher. Bei ihr angekommen nahm ich allen Mut zusammen und ging hinein. Vielleicht wäre es besser gewesen, ich hätte es nicht getan.
Wir redeten, lachten, küssten.
Wir hatten miteinander geschlafen. Es war ihr erstes Mal. Ihr erstes Mal mit einem verheiratetem Mann. Mit mir.
Hätten wir das nicht getan, vielleicht hätten wir unsere Beziehung, oder wenigstens unsere Freundschaft retten können.
Ich hätte mich erst von Lindsay trennen sollen. Erst die Scheidung einreichen sollen.
So hatte ich Rory zu „der anderen Frau“ gemacht. Eine Affäre. Obwohl ich sie liebte.

Lindsay erfuhr davon, sie ist ausgerastet, wäre ich wohl auch. Sie schmiss mich hinaus, reichte die Scheidung ein und sprach niewieder ein Wort zu mir. Nicht das ich sie vermisse, aber, ich wollte ihr nicht wehtun. Aber ich liebte sie eben nie. Nie so wie ich Rory liebte, immernoch liebe.
Auch Rory ertrug es nicht, sie gab sich die Schuld an dem Scheitern meiner Ehe. Doch es war nicht ihre Schuld, es war meine.
Rory machte mit mir Schluss, zerstritt sich mit ihrer Mutter und fuhr über die Sommerferien mit ihrer Grandma nach Frankreich.

Bald hielt ich es in Stars Hollow nicht mehr aus, ich ertrug es nicht, das alle mich ansahen, ertrug es nicht Lindsay zu sehen, zusehen wie sie litt.
Ich musste raus.
Ich packte meine Sachen und fuhr nach Chicago, immerhin komm ich aus Chicago.
Ich war erst 5 Jahre vorher mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester nach Stars Hollow, Conneticut gekommen.
Ich wohnte schon mehrere Monate in Chicago, als ich etwa am 18. Dezember jemanden traf, den ich eigentlich niewieder sehen wollte.

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Geschrieben von: Katrin
27.06.2005, 06:51
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (58)

Ich möchte erst einmal darum bitten, dass mich hier niemand für verrückt erklärt ( :biggrin: )... schließlich ist das schon meine 3. Fanfiction hier.
Aber die Idee für diese Story kam mir heute Nacht (Ja, Schlaflosigkeit lässt grüßen) und ließ mich irgendwie nicht mehr los.
Anfangs dachte ich, dass es nur eine Kurzgeschichte wird... aber man kann sich irren *g*
Also habe ich es gerade aufgeschrieben und jetzt würde mich eure Meinung dazu interessieren.
Es ist meine 1. Geschichte in der Ich-Perspektive und ich muss ehrlich zugeben, dass es mir irgendwie schwerer fiel, als in der Erzählform... deswegen bitte ich hier um etwas Gnade.
Obwohl: Natürlich würde ich mich auch über Kritikpunkte freuen, Vorschläge, was ich besser machen kann etc
Also lange Rede - kurzer Sinn: Viel Spaß beim Lesen und ich würde mich sowohl über positives, als auch negatives Feedback freuen!


It's over, let's face it!

Du musst dein Leben weiterleben!
Lorelai’s Worte klingen in meinen Ohren, als ich an einem kühlem Aprilmorgen mein Auto vor dem kleinen gelben Haus zum Stehen bringe, den Schlüssel aus dem Zündschloss ziehe und langsam aussteige.
Ich verzichte darauf meinen Wagen abzuschließen. Es wird schließlich nur einen Moment dauern und dann werde ich wieder darin sitzen und zu meiner Wohnung fahren. Meine Wohnung - ein kleines Ein-Zimmer-Appartment, das ich seit einiger Zeit gemietet habe und das ich immer noch nicht, auch nur ansatzweise, als mein Zuhause sehen würde. Noch immer stehen die Kisten, in denen sich die Kleidung befindet, unausgepackt im Zimmer und auch sonst steht nichts Persönliches herum. Doch! Ein Ding in meinem Apartment dürfte man wohl als persönlich bezeichnen – auf dem Nachttisch neben meinem Bett steht ein Bilderrahmen, in dem sich ein Foto befindet.
Wenn ich sagen würde, dass ich nicht wüsste, wieso es dort immer noch steht, obwohl das ganze schon lange her ist, würde ich lügen. Denn ich weiß es: Ich habe die letzten Monate beziehungsweise Jahre immer noch gehofft, dass sich alles wieder ändern würde,... ganz nach dem bekannten Spruch: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Doch es hat sich nichts mehr geändert, nur die Tatsache, dass ich nun selbst weiß, dass alles so ist wie es ist und sich eine bestimmte Sache nicht mehr ändern wird. Lorelai hat mir mit ihren Worten etwas klar gemacht, was mir eigentlich schon seit Monaten mehr oder weniger bewusst war, was ich jedoch nie ganz einsehen wollte.
Ist es verrückt auf jemanden zu warten, der einen selbst anscheinend schon vergessen hat, sobald man aus dem Blickfeld verschwunden war?
Ja, das ist es... und deshalb werde ich von nun an viel ändern. Sobald ich wieder in meiner Wohnung bin, werde ich meine Klamotten auspacken und in den dafür vorgesehenen Schrank räumen. Ich werde meinen ganzen persönlichen Kram aus den Kartons nehmen und so im Zimmer verteilen, als wären sie schon immer dort gewesen, so, als wäre die Wohnung mein wirkliches Zuhause... und ich bin mir sicher: Irgendwann werde ich diese Wohnung als Zuhause betrachten.
Genauso wie ich das Haus vor mir als Zuhause betrachten wollte, als wir es gekauft haben. Ich betrachte das kleine, zartgelbgestrichene Haus mit den weißen Fensterläden und der weißen Tür. Auch der Zaun der den kleinen Garten umrahmt ist weiß gestrichen. Der Rasen ist frisch gemäht, die Bäume sehen frisch geschnitten aus und somit wirkt das Haus und der komplette Garten sehr gepflegt – es sieht so wie das perfekte Haus einer Kleinstadt aus. Doch nicht ich habe den Rasen gemäht oder mich in irgendeiner Weise um das Haus gekümmert. Das war Taylor, der wahrscheinlich gehofft hat durch diese Hilfe irgendwann das Vorkaufsrecht zu haben.
Er hat auch das Verkaufsschild, das nun an der Hauswand lehnt, an das Haus gehängt. Er hat es aufgestellt - und ich habe es vor einigen Tagen abgenommen.
Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie die Leute in Stars Hollow reagiert haben, als sie von dem Verkauf erfahren haben: Sie werden erstaunt gewesen sein, sie werden tuscheln und einfach nicht verstehen , wieso ich es genau jetzt verkaufe. Schließlich fragen mich manche Leute, wie zum Beispiel Taylor schon seit Ewigkeiten danach, weil sie wissen, dass ich weder in diesem Haus wohne, noch es vermiete. Taylor hat mir schon mehrmals ein Kaufangebot gemacht, aber ich habe es immer wieder, ohne auch nur darüber nachzudenken, angelehnt – bis jetzt.
Er war der erste, der ein Kaufgebot gemacht hat, als er davon erfahren hat.. er hätte mehr geboten als alle Anderen – und doch habe ich es an jemand anderes verkauft.
Ein schwarzer Volkswagen hält neben mir und ein junges Ehepaar und ein kleines Mädchen steigen aus. Ich friere plötzlich ein bisschen und ziehe den Reißverschluss meiner Jacke noch weiter nach oben, sodass ich mein Kinn nun im Kragen verstecken kann.
Dann gehe ich langsam zu dem Ehepaar mit Kind hinüber und schüttle ihnen die Hand. Sie heißen Mr und Mrs Hanston, kommen aus Hartford und scheinen beide etwa Mitte Zwanzig zu sein.
Nachdem die ersten Förmlichkeiten ausgetauscht sind, zieht das Mädchen ungeduldig an der Hand seiner Mutter.
,,Mommy? Können wir jetzt endlich in den Garten und schauen, wo wir meine Schaukel aufstellen? Du und Daddy habt schließlich versprochen, dass ich hier eine Schaukel bekomme und einen Sandkasten.“ Die blauen Augen sehen bittend zu den tiefbraunen Augen der Mutter auf.
Diese wendet sich entschuldigend an mich.
,,Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn meine Tochter und ich mal verschwinden? Ich weiß das ist unhöflich, aber Beccy ist so aufgeregt, seit sie erfahren hat, dass wir hier einen Garten haben und...“
,,Gehen Sie ruhig!“ Ich winke lächelnd ab, die Aufregung des kleinen blonden Mädchens ist schließlich nicht zu übersehen. ,,Es passiert schließlich nicht alle Tage, das man eine Schaukel und einen Sandkasten bekommt, nicht wahr?“ Ich beuge mich etwas zu Beccy hinunter, doch sie weicht meinem Blick aus und vergräbt ihr Gesicht im roten Mantel ihrer Mutter.
,,Sie ist etwas schüchtern bei Leuten, die sie nicht kennt,“ sagt Mrs Hanston mit einem entschuldigendem Lächeln, bevor sie mit ihrer Tochter im Garten verschwindet.
Ich blicke den beiden hinterher, versinke in Gedanken. Ich sehe, wie das Mädchen aufgeregt hin und her rennt, wie sie ihre Mutter an der Hand nimmt, um sie wieder an eine andere Stelle zu ziehen... wie sie mit ausschweifenden Handbewegungen versucht etwas zu erklären.
Mr Hanston, dem anscheinend nicht entgangen ist, wie ich seine Frau und seine Tochter beobachte, sagt plötzlich: ,,Ja, ein richtiger Wirbelwind, nicht wahr?“
Ich drehe mich wieder zu ihm, mir ist es unangenehm, weil ich nicht einmal weiß wie lange ich zu ihnen hinüber gestarrt habe. Ich kann nicht sagen, ob es nur wenige Sekunden oder Minuten waren.
,,Ja, scheint so,.“
,,Und Sie? Werden Sie hier in Stars Hollow bleiben oder wegziehen?“ will er wissen.
,,Bleiben,” antworte ich nur. Ich habe mir wirklich ernsthaft überlegt von hier wegzuziehen, doch ich weiß, dass ich es nicht übers Herz bringen würde.
,,Daddy? Kommst du mit? Du musst unbedingt sehen, wo Mommy und ich alles haben wollen.” Beccy steht wieder neben ihrem Vater und fasst nach seiner Hand. Einen Moment starre ich auf diese winzige Hand, die nach der großen fasst. Wie oft habe ich mir so was vorgestellt? Dass sich eine solche kleine Hand in meine legt und mich irgendwo hinzerren will, um mir etwas zu zeigen.
,,Gleich, Schätzchen,“ antwortet ihr Vater und streicht ihr über das Haar. ,,Ich habe hier noch etwas zu erledigen und dann komme ich, ok?“
,,Kannst du nicht gleich mitkommen?“
,,Nein.” Er wirft einen Blick zu mir. ,,Aber in ein paar Minuten, in Ordnung?“
Dem kleinen Mädchen, dem der Blick seines Vaters zu mir nicht entgangen war, wendet sich nun an mich: ,,Würden Sie auch mitkommen? Anscheinend muss mein Daddy noch was mit Ihnen besprechen und wenn Sie mit in den Garten kommen, kommt mein Daddy sicher auch mit.“
Ich muss lächeln, weil die Schüchternheit von vorher anscheinend wie weggeblasen ist.
,,Ich würde ja aber...“ aber ich will nicht länger hier sein, als nötig, beende ich den Satz in Gedanken. Ich will nicht länger da sein, sowohl weil ich mich an diesem Haus unwohl fühle, als auch, weil ich merke, dass die kleine Familie so schnell wie möglich alleine sein will. Sie wollen bestimmt alles genauer anschauen, planen, wo welches Möbelstück stehen soll und so weiter. Und das einzige, was sie von diesem Glück trennt ist das kleine Ding in meiner Jackentasche – der Schlüssel, den ich ihnen gleich in die Hand geben und sie damit zu stolzen Hausbesitzern machen werde.

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