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Geschrieben von: Candy
27.12.2004, 02:53
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (6)

Aaaaaalsooooo .... *räusper*

Darf ich vorstellen? Meine erste FF in Englisch. Big Grin
Naja... zumindest der Anfang... Weiss auch nicht, warum ich das mache! Es ist spät in der Nacht, ich sollte besser schlafen als vor dem laptop zu hängen, und komme auf komische ideen... so auch die idee von der englischen ff ... kann zwar nicht sooooo perfekt englisch wie manch anderer hier *an misslilli denk* Unsure aber versuchen kann mans ja mal ! Wink
mal sehen, was ihr so davon haltet, vielleicht gibts dann auch noch mehr... Und wenn ihr feedbacken (lol, hohles wort Tongue) solltet, seit nicht allzu hart, denkt immer dran -> weiss ja selber, dass mein englisch net perfekt ist...

man mag jetzt vielleicht noch nicht alles verstehen, aber das klärt sich noch ....

also hier ist sie ...

~~~~~~~~~~~~~~


The Beginning


"Sheila! Sheila! Come over here! You’ve got to help me, got that?”
“Damn…” Sheila whispered. “So what’s the problem, Ms Gilmore?” How fast she could switch the sound of her voice…
“No Problem, just get those into Room number eight! Mr Wilkes wants to have some more…” Lorelai put some extra pillows into her employee’s hands. Sheila smiled the most nicely she was able to and then went up to Room number eight.
“Stupid Bitch…” Lorelai murmured before she went back to the kitchen.
Sookie was cooking the lunch for the hotel guests. She was just fighting with some pans when Lorelai leaned against the kitchen cup-board, sighing. Sookie turned around to see her best friend. Lorelai’s eyes were closed and she said: “I hate my job! I hate this Inn!”
“No, you don’t! Such a hard day?” Sookie went over to her and caressed her arm.
“Harder!”
“You can go in about an hour!” She tried to encourage her.
“Too much! I think I’ll fire Sheila!” Lorelai murmured.
“Sheila? Why?”
“Stupid girl! Has no respect and… ah, I just don’t need her now!”
“Hm… I always thought she was doing fine…”
“Yeah… ah, I don’t know… Have to think about this later!”
Lorelai told Sookie that she would see her later and then went back to work again. She was thankful for having Michel doing most of the reception stuff. She couldn’t deal with all those stupid freaks calling every second.
It has been a hard day. Nothing went like Lorelai wanted it to and the only thing she wanted now was her bed. But before this she wanted a good cup of coffee. A real good one!

Lorelai left the Inn at quarter to eight. There was nothing more to do for her and she could finally dedicate her thoughts to her loved coffee.
There was this little diner in town. She had never been there, although she had already been living in Stars Hollow for about half a year. But she never really noticed that diner.
It smelled really good in there. Of coffee and… diner! Good diner! And there was a special atmosphere in there. Lorelai loved this diner from the first time on. Well, except of the owner...
“Hey, diner-boy!” she called over to the tall man behind the bar. He turned around slowly when he heard this beautiful, but dominant voice calling for him. The diner-boy.
“Get me some coffee! I’m dying…” she sighed and slipped on one of the bar stools.
Without saying a word he gave her what she wanted. Not letting an eye off of her. Who was she? Who was this strange beautiful woman? He didn’t ever saw her before…
“Do you have a problem?” Lorelai asked him peeved.
“Yeah!” Why should he let her talk to him this way?
“Oh… you do? So what’s your problem, burger-boy?” She looked him straight into the eye. How could he dare?
“I don’t like having guests in here who don’t respect me and my business” He didn’t get nervous by the way she peered at him. She was so pretty, why did she just act like that?
“Business? Oh, believe me, I do respect your business as you call it… Let me just drink my fuckin coffee and I’ll be out as soon as possible! And I won’t disturb you any longer! Fine?” She submitted.
“Hope so…” He murmured and turned backwards again.
Throwing some money on the bar, Lorelai left the diner without saying a word. Why should she talk to that impolite guy? No way… But she wasn’t finish with him yet…

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Geschrieben von: JeannieBillroth
26.12.2004, 14:54
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (18)

---~*~---

Disclaimer: Mir gehört nichts, nichts, nichts. Einer armen Studentin könnt ihr das ruhig glauben...

A/N: Im Original heißt diese Fic "Not Meant To Be". Ich habe die Weihnachtsferien genutzt und mit der Übersetzung begonnen.

Im Nichts – Kapitel 1: Wieso?

Eigentlich ist es jetzt nicht seine Aufgabe, hier zu sitzen. Er sollte da drinnen bei ihr sein, sie trösten und beruhigen.

Er sollte sie in die Arme nehmen und ihr über das wilde Haar streicheln, nimmer müde zu bestätigen, dass es nicht ihre Schuld ist.

Er sollte sich von wütenden Faustschlägen gegen seine Brust nicht davon abhalten lassen ihre Tränen zu trocknen. Die Feuchtigkeit in seinen eigenen Augen dürfte gar nicht erst die Chance bekommen, sich zu Nässe zu entwickeln.

Verdammt noch mal, er sollte jetzt stark sein. Für sie.

Stattdessen sitzt er auf einem Stuhl im Flur, weit nach vorn übergebeugt und den Kopf in die Hände gestützt, nicht in der Lage wieder hinein zu gehen. Die Ärmel seines Flanells kleben längst feucht an seinen Handgelenken, aber er kann trotzdem nicht aufhören, die Tränen fließen immer weiter. Er hat keine Ahnung, wie lange er schon so hier sitzt. Genug Kraft um wieder aufzustehen hat er jedenfalls nicht.

Man hat ihn aus dem Zimmer geschickt, damit man sie in Ruhe versorgen kann. Nach allem, was sie durchgemacht hat. Vor ein paar Minuten hat eine Schwester die benutzten Laken aus dem Zimmer getragen. Laken mit roten und rosafarbenen Flecken.

Er ist sich sicher, dass man drinnen mittlerweile fertig geworden ist, aber seine Beine bewegen sich einfach nicht. Es ist, als klebe sein Körper an diesem Plastikstuhl.

Seine Gedanken wandern wieder zu den blutigen Laken und Erinnerungen an ihre stählerne Umklammerung seiner Hand werden wach. In seinen Ohren hallen ihre Schreie von vorhin wider.

Und alles umsonst.

Rory und die Großeltern müssten jetzt jede Minute kommen. Er hat mehrmals versucht, sie anzurufen, aber erfolglos. Alle Handys sind abgeschaltet.

Jetzt kann er nur hoffen, dass wer auch immer sie in den endlosen weißen Gängen aufliest, genug Verstand hat sie erst zu ihm zu schicken. Er wird es ihnen schonend beibringen. So schonend wie möglich. Kann man Nachrichten wie diese irgendwie erträglicher machen? Er glaubt zwar nicht daran, aber ihn treibt der unbedingte Wille ihr wenigstens das zu ersparen. Sie soll nichts erklären müssen.

„Mr. Danes?“ Die Stimme kommt ihm bekannt vor. Und tatsächlich gehört sie dem Arzt, der gerade ihr Zimmer verlassen hat. Die Tür steht einen Spalt breit offen.

Er sieht dem anderen Mann ins Gesicht. Sind die Furchen um Mund und Nase des Arztes tiefer geworden seit er ihn das letzte Mal gesehen hat?

Die Worte, die sich aus dem Mund des Mediziners ergießen, versteht er nicht. Sie dringen nicht zu dem Ort in seinem Gehirn durch, der für ihre Verarbeitung zuständig wäre. Also nickt er nur, wann immer es angemessen scheint und schafft es auch endlich, von seinem Stuhl aufzustehen. Sie geben sich die Hände und als der Arzt über den Flur verschwindet, hat er plötzlich keine andere Wahl mehr, als doch zurück nach drinnen zu gehen.

Er wischt sich einmal quer und ziemlich sinnlos mit dem nassen Ärmel durchs Gesicht und nimmt seine Baseballcap ab. Sie bleibt auf einem der Stühle neben der Tür zurück.

Dann öffnet er die Tür vollends und betritt die vier Wände, die Zeugen ihres größten Glückes hätten werden sollen. Der Raum ist sonnendurchflutet, nichts erinnert mehr an die Dunkelheit, die zur Zeit ihrer Ankunft herrschte.

Und da liegt sie, noch immer in dem selben Bett, auf dem er sie vor einer halben Ewigkeit verlassen hat. Die Beinstützen sind jetzt allerdings verschwunden und man hat sie zugedeckt. Auch ihr Nachthemd ist neu. Gestern hat er gesehen, wie sie es in ihre Tasche gepackt hat. Man kann die Vorderseite aufknöpfen.

Aber sie wird die Knöpfe nicht brauchen.

Als die Tür hinter ihm ins Schloss fällt, dreht sie sich weg vom Fenster und sieht ihn an.

Wo vorhin noch ein unordentlicher Pferdeschwanz war, umrahmen jetzt lange, offensichtlich gekämmte, dunklen Locken ihr blasses Gesicht. Sie versucht sich an einem schwachen Lächeln, scheitert aber kläglich und muss ihren Mund mit der Hand bedecken, um nicht laut zu schluchzen.

Schnell ist er an ihrer Seite und nimmt ihre freie Hand. Sie ist eiskalt und kein Vergleich zu der Hand, die er vor wenigen Stunden gehalten hat. Sie war voller Leben, heiß und rot.

„Luke“, flüstert sie fast unhörber und umschlingt wenig später mit beiden Armen seinen Oberkörper. Sie hält so fest, als ginge es um ihr Leben.

„Wieso?“ Ihre Stimme zittert und weil er nicht weiß, was er ihr antworten soll, umarmt er sie einfach weiter und streichelt ihr mit einer Hand sanft den Rücken.

Lorelai weint an seiner Brust und für eine sehr lange Zeit ist nichts zu hören außer in Flanell erstickten Schluchzern.

Flanell. Sein Hemd ist blau-grün kariert und als er es heute Morgen anzog, dachte er, er würde darin Vater werden.

---~*~---

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Geschrieben von: jutschi
25.12.2004, 15:36
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (556)

So diese Story widme ich meiner Freundin Kerstin.
Weil sie einfach total toll ist und immer für mich da ist wenn es mir schlecht geht
Außerdem hat man immer voll den Spaß mit der Süßen
man kann einfach über alles mit ihr reden ich sag da nur Gilmore Girls oder Johnny Depp !! ;-)
Andauernd inspiriert sie mich mit genialen Ideen zum Beispiel die Geschichte mit Dean !
Ich möchte ihr einfach damit Danke, Thank you, Gracie sagen
Du bist die beste Freundin die ich je hatte.

Knuddel deine Julia
und immer schön Jk+ Jm bleiben ;-)
Confusedabber:





Hi das ist meine erste ff ich hoffe sie gefällt euch

Sie handelt über jess und rory da ich finde das die beiden einfach das absolute und himmlischste Traumpaar sind

1.Teil

„Ich sitze hier und schreibe über meine Vergangenheit, die Vergangenheit mit Jess. Anstatt mich mit meiner Zukunft zu beschäftigen und mich auf Yale vorzubereiten denke ich an die Zeit mit ihm, die doch schon so lange abgeschlossen ist.“ las Rory in ihrem Tagebuch. Es war ihr letzter Eintrag gewesen.
Im Inneren aber wusste sie, dass das alles noch lange nicht abgeschlossen war. Schließlich ging es um Jess, ihre große Liebe, die sie vor 3 Monaten nach New York zurückgeschickt hatte, obwohl er ihr seine Liebe gestanden hatte. Doch all diese Gedanken konnten nichts mehr ändern, denn er war jetzt weit weg von ihr.
Nachdem sie den Eintrag zu Ende gelesen hatte, fiel Rory schluchzend und weinend auf ihr Bett und es flossen und kullerten Tränen über ihr Gesicht .Wie gerne hätte sie sich jetzt an Jess gekuschelt, ihn geküsst, ihre Lippen auf den seinen gespürt.
Doch diese Dinge geschahen nun nur mehr in ihren Träumen. Deshalb hatte sie auch Angst vor dem einschlafen. An die Erinnerungen all ihrer wunderbaren Momente, die Erinnerungen an ihn. Nach endlosem hin- und herwälzen schlief Rory dann doch endlich mit einem glühend heißen und verweinten Gesicht ein.


2.Teil

Als sie am nächsten Morgen aufstand, hang an Gilmores jodelndem Kühlschrank ein kleiner Zettel mit den Worten „Bin im Diner. Komm doch bitte nach! Ich hab dich lieb! Kuss, Mom“
Lorelai war in letzter Zeit besonders glücklich, denn sie und Luke hatten sich vor einigen Tagen bei der Eröffnung des Dragonfly-Inn geküsst und waren seit dem überglücklich und bis über beide Ohren ineinander verliebt. Doch noch hatten sie es ganz Stars Hollow vorenthalten. Rory beschloss ihrer Mutter nichts von all dem zu erzählen, denn sie wollte sie nicht belasten, wollte ihr das Glück mit Luke nicht vermiesen.
Auf dem Weg ins Diner wurde ihr vieles klar über die gescheiterte Beziehung mit Jess. Sie hatte ihm eine lange Zeit die Schuld an der zerbrochenen Beziehung gegeben, doch auch sie hatte vieles kaputt gemacht. Sie wollte Jess immer verändern, wollte aus ihm einen zweiten Dean machen. Das tat Jess sehr weh, denn er dachte, dass sie Dean immer noch lieben würde. Für eine Zeit lang glaubte sie das auch, aber nun wusste sie was sie wollte, sie wollte Jess. Jetzt wo alles aus war.

Rory musste mit sich kämpfen, um ihre Tränen zu unterdrücken bevor sie das Lukes betrat.
„Hi Schätzchen!“, rief ihre strahlende Mutter ihr vom Tresen aus entgegen.
„Möchtest du nicht etwas essen, Kleines?“, fragte sie fürsorglich.
„Nein Mom, danke ich habe keinen Hunger.“
So saß sie eine Weile da und hatte ihre Gedanken wieder bei Jess. Sie spürte erneut Tränen in ihr aufsteigen und versuchte sie, so gut es ging hinunter zu schlucken.
Nach kurzer Zeit fragte Lorelai, was denn mit Rory los sei, doch sie bekam nur ein „Nichts Mom, mir gehts bestens.“ zur Antwort.
„Das glaub ich dir aber nicht. Hey Süße, weinst du??? Was ist denn passiert?“
Da brach es aus Rory heraus. Sie konnte ihre Tränen nicht mehr halten.
„Mom, mom...ich, ich....“. „Hey Süße, lass uns in Luke´s Wohnung gehen, oder willst du das Stadtgespräch werden?“ unterbrach ihre Mutter sie und deutete auf Miss Patty, Taylor und Kirk, die Rory anstarrten. Sie hatten sie noch nie weinen gesehen .
Als die beiden in Lukes Wohnung ankamen, trafen sie auf den Dinerbesitzer, der Lorelai mit einem Kuss begrüßte. Erst dann erblickte er die weinende Rory.
Er wurde augenblicklich ganz besorgt und fragte Rory was denn mit ihr los sei.
„Ich …ich“ begann Rory schluchzend und ließ sich auf die Couch fallen.
„...ich liebe ihn immer noch und ich ver-, vermisse ihn.“
„Wen?“, fragten die beiden besorgt.
„Jess!“ schluchzte Rory und sah ihrer Mutter dabei in die Augen.
Das war ein großer Schock für Lorelai und so musste sie erst einmal tief Luft holen.
„Du hängst noch immer an diesem Trottel, der dich zweimal sitzen gelassen hat?“ fragte Lorelai mit zorniger und zugleich besorgter Stimme.
„Mom! Erstens ist Jess kein Trottel und zweitens habe ich ihn nach New York zurückgeschickt, ich dumme Kuh!“ sagte Rory und begann im selben Moment noch fürchterlicher zu weinen.

Da kam Luke an ihre Seite und begann sie zu trösten.
„Ich habe einen so großen Fehler gemacht und hab Jess immer die Schuld an allem gegeben. Dabei liebe ich ihn doch!“
„Rory“, sagte Luke.“ ich weiß, ich hätte ihn dir schon früher geben müssen.“
Lorelai und Rory sahen sich gegenseitig stutzig an.
Luke stand auf, ging zu seinem Schrank, öffnete ihn, nahm eine ziemlich alte Schachtel heraus und gab sie Rory. Diese konnte ihren Augen kaum trauen als sie den Inhalt der Schachtel sah. Es war ein ganzer Stapel Briefe und ein Fotoalbum.
Luke sagte ihr, dass Jess neulich da gewesen wäre und das hier für sie dagelassen hätte.
Nach einer Weile hatte sich Rory beruhigt und so bedankte sie sich bei Luke und schlenderte alleine nach Hause.
Als sie in ihrem Zimmer war, nahm sie als erstes das Fotoalbum zur Hand. Sie konnte nicht glauben was sie da sah. Jess hatte unendlich viele Bilder von Rory, ihm und ihren Erlebnissen eingeklebt und darunter ganz persönliche Kommentare und Widmungen geschrieben.
Nachdem sie das Album durchgeblättert hatte, begann sie die Briefe zu lesen.
Unter anderem waren es Gedanken und selbstgeschriebene Gedichte, die voller Liebe und Wärme waren. Im letzten Brief standen noch unzählige Worte der Entschuldigung und Jess neue Adresse. Auch, dass er sie immer noch liebe und immer für sie da sein werde, wenn sie ihn brauchen werde.

Die letzten Worte waren : „dein dich immer liebender Jess“

Rory konnte es immer noch nicht fassen. War das wirklich ihr Jess? Der, der nie Gefühle gezeigt hatte? Der sie nie wirklich an sich rangelassen hatte? Sie war unendlich froh, als ihre Mutter kam und sie so endlich jemanden hatte, dem sie alles erzählen konnte.

In der Nacht konnte Rory kaum schlafen. Ihre Gedanken waren immer noch bei Jess und so fasste Rory den Entschluss ihn anzurufen.
Als sie seine Stimme am anderen Ende der Leitung hörte, brachte Rory kein einziges Wort über ihre Lippen und Jess legte wütend auf, denn schließlich war es drei Uhr morgens. So ging es Tag für Tag und Nacht für Nacht.

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Geschrieben von: lore
25.12.2004, 13:12
Forum: Archiv
- Antworten (993)

so und hier noch ein rollenspiel, wer hat lust???? meldet euch!
Lorelai: Meine Wenigkeit
Luke: HelloKitty
Rory: +*~*Rory*~*+
Jess: JESSYGIRL
Sookie:
Miss Patty:

liebe grüße
lore

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Geschrieben von: lore
25.12.2004, 13:12
Forum: Archiv
- Antworten (61)

ich hab zwar keine erfahrung damit, aber ich würde trotzdem gern ein neues rollenspiel eröffnen mit folgenden personen:
Lorelai: Meine Wenigkeit
Luke: *gilmore-girl*
Rory: +*~*Rory*~*+
Jess: Betti
Logan: Elizsa
Selten Emily:
Selten Richard:
Lane Kim: Alexis&Milo
Eventuell Dave: *gilmore-girl*

liebe grüße
lore

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Geschrieben von: MissLilli
25.12.2004, 02:29
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (36)

Gut, da Ssandy und meine kleine Wenigkeit vorhaben, noch mehr Gemeinschaftsgeschreibsel zu fabrizieren (ja, auch solche die nicht dark sind Wink) eröffne ich diesen Thread, gute Unterhaltung beim Lesen

Ach ja: Bitte bitte bitte bitte keine: "Schreib schnell weiter" oder :dito: Feedbacks *auf knien herumrutsch* Please please please not!


1.
Where you lead, I will follow
Dark JavaJunkie
Rated R



2.
It doesn't mean a thing...?
Strongly rated R


3.
Gott sieht alles
JavaJunkie Fluff Big Grin
Strongly rated R



Where you lead, I will follow
(By Sandy and Lil)



Sie saß auf einem dieser unbequemen Krankenhaussesseln, starrte auf seine weiße Bettdecke, doch sie sah sie nicht wirklich, sah durch sie hindurch.
Die fahle Halogenlampe machte das Zimmer nicht freundlicher, würde es eh niemals schaffen. Ihre Tränen tropften auf ihre eiskalten Arme, im gleichen Rhythmus wie die Infusion in den Tropf.
Wie sinnlos der Tropf, die ganze Infusion doch war, es war zu spät.
Er entglitt ihr jeden Tag ein Stückchen mehr, wurde in eine andere Welt gezogen zu der ihr der Zutritt verwehrt war.
Unfähig ihn zu halten saß sie in dem sterilen Plastikstuhl und versuchte verbittert ihn bei sich zu behalten, hielt seine leblose Hand.
Strich abwesend mit ihrem Daumen über seinen Handrücken, spürte die herausgetretenen Venen seiner abgemagerten Hand unter ihren Fingerspitzen

Wo war der Mann geblieben den sie schon so lange geliebt hatte und immer lieben würde, lieben musste?
Sie erkannte ihn nicht wieder in dieser leeren Hülle, der Tag für Tag nur durch das Beatmungsgerät Leben eingehaucht wurde.
Sie hörte das gleichmäßige Surren des Gerätes in ihren Ohren, nahm er es überhaupt noch war?
Die Ärzte meinten, es wäre gut für ihn, wenn sie mit ihm sprechen würde, doch sie brachte keinen Laut aus ihrem zugeschnürten Hals
Aber was wussten den schon die Ärzte, außer mitleidigen Blicken und nutzlosen Ratschlägen verschwendeten sie doch nur die wenige kostbare Zeit, die noch blieb.

Wie viel Zeit blieb ihr noch? Wie viel Zeit blieb ihm noch? Wann musste sie sich darauf vorbereiten, ihn gehen zu lassen?
Konnte sie sich überhaupt darauf vorbereiten? Ihr Blick schweifte sein aschgraues Gesicht. Er sah so friedlich aus.
Sie hob ihre zitternde Hand zu seinem Gesicht und legte sie zärtlich auf seine Wange.
Spürte er sie überhaupt? Er musste ihre Anwesenheit einfach spüren. Er durfte sie hier nicht alleine lassen. Alle sagten schon immer, dass sie zusammen gehörten. Es war so, es musste so sein.

Es lag immer etwas Besonderes zwischen ihnen. Sie mussten ihre Gedanken nicht aussprechen, der andere wusste instinktiv bescheid. Doch nun herrschte eine erdrückende Funkstille zwischen ihnen, sie versuchte sich vorzumachen, es wäre nur ein Funkloch, doch sie würde nie wieder in der Lage sein, seine Gedanken in seinen Augen zu lesen.
Es schien, als lägen keine Gedanken mehr in seinen Augen. War er überhaupt noch bei ihr? Wollte er sie wirklich zurück lassen?
Wie konnte er sie verlassen? Was fiel ihm eigentlich ein, sie einfach so alleine zurück zu lassen? Verzweifelte Wut ließ sie ihre Hand zur Faust ballen und sie schluchzte laut auf.

So durfte er nicht mit ihr spielen. Nicht mit Lorelai Gilmore. Sie stand auf und drehte ihm den Rücken zu. Wollte hinaus. Weg von ihm. Aber ihre Beine gehorchten nicht.
Sie befahl ihren Beinen, sich zu bewegen, sie fort zu bringen von ihm, doch die Kommunikation zwischen ihrem Gehirn und ihren Muskeln funktionierte nicht. Stattdessen gaben ihre Beine unter ihr nach und sie fiel zu Boden.
Sie sank immer weiter hinab. Tiefer und tiefer. Ihr Gesicht schlug hart auf dem Boden auf. Alle Kraft wich aus ihr. Zulange saß sie schon an seinem Bett und hoffte, betete für ein Wunder.

In ihrem Kopf pochte der Schmerz des Aufpralls auf dem Boden. Sie wollte mit beiden Fäusten auf den Boden eintrommeln, ihre Verzweiflung laut rausschreien, doch alles was sie zustande brachte war ein leises Wimmern und ein kraftloses Zucken ihrer Hände.
Egal wie sehr sie sich noch gebären oder anstrengen würde, es war sinnlos. Zu spät. Vergeudete Kraft, die sie nicht besaß.
Sie wollte stark sein. Stark für ihn, wollte ihm Kraft geben. Sie konnte nicht aufgeben, für ihn. In Wahrheit hatte sie sich längst aufgegeben.
Wie lange würde sie es noch schaffen sich selbst und ihm etwas vorzuspielen? Wie lange konnte es noch dauern bis ihr Schutzmauer entgültig bröckeln und in sich zusammen fallen würde?
Langsam versuchte sie sich aufzusetzen, vertraute ihren Armen nicht, sie zu stützen.

Das EKG piepte laut in ihren Ohren und hallte in ihrem Kopf wieder. Sie wollte es ausblenden, übertönen, einzig und allein der Gedanke, dass dies das Gerät war, dass seine schwachen Lebenszeichen ausdrückte bewahrte sie davor, den Stecker zu ziehen.
In ihren Ohren hallte der Klang wieder. Es war der Klang seines Lebens. Aber das monotone Piepen machte sie wahnsinnig. Er sollte nicht piepen. Er sollte aufstehen, sie umarmen, sie küssen, ihr Kaffee kochen.

Ihr ihren täglichen Koffeinschub verweigern, sodass sie ihn erst dazu bringen musste, nachzugeben. Sie vermisste ihre Kabbeleien, die Art, wie er sie ansah wenn sie ihm wieder eine ihrer albernen Theorien erzählte. Sie wollte ihn aufziehen mit seiner Liebe zu Flanellhemden. Es war nicht mehr möglich. Nie wieder würde sie ins Diner kommen und wegen ihm den ganzen Raum erhellen. Sie sah an die Decke, blinzelte gegen die Halogenlampen an und schrie Gott heiser an, verfluchte ihn für das, was er ihr antat.

Hätte sie die Kraft in der Stimme, sie hätte die ganze Welt verflucht. Aber so verhallten die Schreie in der grausamen Lampe und lies sie mit ihrem Schicksal alleine.
Der Gedanke an das Danach trieb sie fast in den Wahnsinn. Sie würde am liebsten mit ihm gehen, aber sie musste auch an Rory denken. Sie würde es nicht verkraften, zwei geliebte Menschen zugleich zu verlieren.
Oh wie sehr sie es hasste zu denken. Sich um alles und jeden kümmern zu müssen. Es war einfach ungerecht. Er machte sich aus dem Staub, lies nicht nur sie sondern auch noch ihre Tochter zurück. Wie grausam und umbarmherzig konnte ein Mensch sein?

Nein, sie konnte auf ihn nicht böse sein. Es war ungerecht. Wieso hatte sie es nicht früher bemerkt? Die Symptome erkannt? Ihn darauf aufmerksam gemacht. Sie machte sich Selbstvorwürfe, die sie fast erdrückten, doch sie konnte nicht aufhören sich selbst zu quälen.
Es war doch nicht ihre Schuld. Es war aber auch nicht seine Schuld. Rorys Schuld war es schon gar nicht. Gott, wessen Schuld war es? Sie brauchte jemand, dem sie die Schuld geben konnte. Ein Opfer, auf dass sie ihre Wut richten konnte. Einen Sündenbock.

Die letzten Wochen hatten die Ärzte herhalten müssen, ihren Wutausbrüchen und Verzweiflungstaten standhalten und sie beruhigen. Sie wurde fast verrückt schon allein durch den Gedanken, ihn zu verlieren. Die letzten Tage konnte sie sich an den Gedanken gewöhnen, denn er war ihr schon fast entglitten. Nur ein seidener Faden hielten ihre beiden Welten zusammen, er drohte schon zu reißen. Sie zitterte, die Kälte die ihr Innerstes ausfüllte schwächte sie, drückte sie immer wieder zurück auf den kalten Krankenhausboden.
Sie war machtlos gegen die eisige Kälte die in ihren Körper fuhr. Ihr Geist und ihr Gehirn waren nicht davor gefeilt zu überleben. Eisige Kälte lies sie wieder vor Schmerz verstummen.

Ihr Körper wurde durchgeschüttelt, ob mit Schluchzern oder vor Kälte wusste sie nicht. Es war ihr auch egal. Alles was zählte war er. Sie konnte die letzten Stunden die ihr noch geblieben waren nicht einfach vergeuden. Sie zog sich qualvoll langsam an seinem Bett in eine stehende Position, doch sie spürte, dass sie ihr Körper nicht lange unterstützen würde.

Sie musste die letzte Kraft in ihren Knochen noch nutzen. Bevor sein Leben aufhörte. Bevor er aufhörte zu existieren. Sie wollte und musste ihn noch einmal küssen. Damit sie den Geschmack seiner Lippen nie vergessen konnte und die Erinnerung an ihn in ihr eigenes Grab nehmen konnte.
Wollte seine weichen Lippen noch einmal auf ihren spüren, das Gefühl, das sie jedes Mal durchfuhr, wenn er sie küsste noch einmal erleben. Am liebsten wollte sie es in eine Dose sperren und ewig bei sich tragen. Kraftlos legte sie sich neben ihn, wand ihre Finger durch seine und hielt seine Hand fest umklammert. Sie hatte Angst, schreckliche Angst, die ihr fast die Luft zum Atmen raubte.

Ihre kalten Finger passten sich der leblosen Wärme seiner Finger an. Sie lag neben ihm. Spürte seinen schwachen Puls. Hörte seinen Atem. Es war nicht mehr sein Atem. Es war diese grauenvolle Maschine. Er hatte nie so geatmet. Sie erinnerte sich an Hundert Stunden, in denen sie neben ihm wach lag und seinem Atem lauschte. Glücklich neben ihm existieren zu dürfen.

Sie liebte es, ihn beim Schlafen zu beobachten. Wenn sie nicht schlafen konnte, wollte sie ihm stundenlang einfach nur beim Schlafen zusehen. Es beruhigte sie ungemein und sie glaubte, vor Glück und Liebe zu ihm zu zerspringen. Sie legte ihren Kopf auf seine Brust und ihre flache Hand über sein Herz. Sie musste seinen Herzschlag spüren, konnte nicht anders. Sein Brustkorb hob und senkte sich schwach und sie wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde. Sie wusste es einfach.

Es war ein Gefühl. Es entstand tief in ihrer Seele und breitete sich in ihrem ganzen Körper aus. Sie war machtlos dagegen. Auf einmal wusste ihr ganzer Körper das es bald so weit war. Sie war zu schwach um sich noch dagegen zu wehren. Presste ihren Kopf an seine Brust. Es zerriss ihr die Seele es zu spüren. Aber das Gefühl wurde stärker und mächtiger.
Streckte seine eisige Hand nach ihr aus und ergriff Besitz von ihr. Sie hob ihren Kopf, gerade weit genug um ihn ansehen zu können. Er sah so friedlich aus, als würde er schlafen. Doch das tat er nicht.

Tränen fielen stumm von ihrem Gesicht, landeten auf seiner Wange. Sie beugte sich vor um sie wegzuküssen, der salzige Geschmack ihrer Tränen brannte auf ihrer Zunge wie Feuer. Sie lehnte ihren Kopf gegen seinen und atmete schwer. Ihr Herz zog sich in ihrer Brust zusammen und jeder einzelne Muskel in ihrem Körper verspannte sich.
Nein! Der Schmerz in ihr bäumte sich auf. Das gleichmäßige monotone Piepsgeräusch unterbrach die scheinbar friedliche Stille. Sie wusste es. Schluckte den salzigen Schmerz hinunter und berührte zaghaft seine Lippen. Sein Mund war geschlossen. Zaghaft berührte sie seine Unterlippe. Öffnete er seinen Mund? Nein, dass konnte nicht sein. Sie schloss die Augen. Verdrängt den gellenden Alarmton aus ihrem Kopf.

Das monotone Alarmgeräusch des EKG zerriss die Stille, die gleichmäßige gerade Linie leuchtete im Halbdunkeln, noch hatte sie Zeit, Zeit bis jemand kam. Sie küsste ihn zärtlich, sog alles in sich auf, das Gefühl, die Emotionen. Wollte es nie mehr vergessen. Gerade als sie mit ihrer Zunge über seine Unterlippe strich, wie sie es immer getan hatte, kamen die Notärzte und Schwestern hereingestürmt. Zerrten sie brutal aus dem Bett, weg von ihm.

Die folgenden Minuten liefen wie ein Film vor ihr ab. Sie wurde in ein Eck gestellt. Stumm stand sie da und beobachtete die Reanimationsversuche der Ärzte. Niemand von denen hatte verstanden. Er war gegangen. Sie war allein in dem Raum. Er war nicht mehr da. Nur sein lebloser Körper – gebeutelt von Stromstößen und Luft war noch da. Sie wandte ihren Blick ab. Für sie war er gestorben. Der leblose Körper in dem Bett war nicht der Mann, den sie liebte. Er war es nicht. Er war weg. Gegangen. Der Kuss hallte auf ihren Lippen nach. Der Geschmack seiner Lippen brannte sich in ihr Gedächtnis.

Sie sank an der Mauer zu Boden, schlang ihre Arme beschützend um ihren Körper. Sie murmelte leise vor sich hin, wirres Zeug, um die hektischen Schreie der Ärzte und Schwestern nicht hören zu müssen. Sie schlug sich die Hände über die Ohren und stieß einen gellenden Schrei aus. Der Oberarzt schüttelte stumm den Kopf und legte dem Arzt mit den Defibrilatorpads in den Händen eine Hand auf den Arm um ihn zu stoppen.


Langsam erhob sie sich, ging hinüber zu den Maschinen. Steckte stumm und wie ferngesteuert das EKG ab. Sofort verstummte das monotone Piepsen. Auch die Beatmungsmaschine schaltete sie ab, sah seelenruhig zu, wie der Blasebalg langsamer wurde und schließlich komplett innehielt.

Die Ärzte um sie herum verstummten. Gebannt von der Kraft dieser Frau. Sie lies sie stehen. Sie hatten nicht verstanden. Niemand hatte verstanden. Der Kuss hallte nach, während sie das Krankenhaus verließ.

Es liefen keine Tränen mehr. Der Puls seiner Liebe schlug in ihrem Herzen weiter. Sie lief hinaus in den Regen. Wurde durchnässt. Merkte es nicht, sie verschwand in einer Traumwelt.

Kehrte zurück zu dem Mann, der ihr Leben war.

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Geschrieben von: LuckyDucky
24.12.2004, 15:30
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (26)

So, ich dachte mir, ich schreib jetzt auch mal eine WeihnachtsFF, so als kleines Geschenk für euch. Hier also meine GG-XMas-FF in drei Teilen.
Ich hoffe, sie gefällt euch.



Santa Clause is coming to town


Es war der 20. Dezember, vier Tage vor Heiligabend, und Gilmore Girls steckten gerade mitten in den Vorbereitungen für das nahende Fest. Am Tag zuvor war bereits Christopher mit Sherry und der mittlerweile vierjährigen Georgia angereist und bewohnten nun ein Zimmer im Dragonfly Inn.

„Hi, Mum“, begrüßte Rory ihre Mutter als sie an die Rezeption des Dragonfly trat.
„Hi, mein Schatz. Was gibt’s?“
„Ich wollte dir eigentlich nur kurz sagen, dass ich ins Einkaufszentrum fahre und dich fragen, ob du auch noch was von dort brauchst.“, erklärte die jüngere der beiden Frauen.
„Oh, also wen das so ist...“, Lorelai begann zu grinsen: „Dann hätte ich gern 20, nein besser 25 Paar neue Manolos, Größe 39; dieses tolle Diamant-Collier, das wir letztes mal im Schaufenster bei „Cartier“ gesehen haben... ach, und schau dir doch auch mal die neue Kollektion von Louis Vitton an, vielleicht ist da ja was dabei, was zu mir passen könnte...“
„Ok, wird erledigt. Darf’s sonst noch was sein?“, fragte Rory, nun ebenfalls grinsend.
„Wenn du schon so fragst: Was großes gutaussehendes zum Heiraten wär auch nicht schlecht.“
„Mum...“
„Was denn? Deine Grandma nervt mich schon seit Jahren damit, dass ich endlich heiraten soll und selbst ich werde nicht immer so gut aussehen wie jetzt, was die Sache erheblich erschwert.“
„Ein wahres Wort.“ Christopher war eben mit Georgia die Treppe herunter gekommen und hatte nur noch Lorelai’s letzten Satz mitbekommen.
„Christopher. Charmant wie immer.“, Lorelai funkelte ihn an: „Wo hast du denn Sherry gelassen?“
„Die ist oben und ruht sich ein wenig aus. Sie fühlt sich heute nicht so besonders.“
„Na hoffentlich ist sie bis zur Party wieder fit.“
„Bestimmt.“, dann wendet sich Chris an Rory: „Und was hast du heute noch so vor?“
„Ich fahr gleich nach Hartford ins Einkaufzentrum.“
„Hast wohl noch ein paar Besorgungen zu machen, wie?“
„Allerdings. Ich bin bis jetzt noch zu überhaupt nichts gekommen.“
„Geht mir genauso.“
Lorelai schüttelte gespielt tadelnd den Kopf: „Also, Christopher. Das hätte ich jetzt echt nicht von dir gedacht.“
„Tja, weißt du, es gab da einige Probleme...“ Chris warf einen Blick auf GG, die einige Meter entfernt gerade damit beschäftigt war, Michel in den Wahnsinn zu treiben, und beugte sich dann geheimnistuerisch näher zu den beiden Girls: „Sherry und ich hatten da noch was für GG geplant, das sollte ich eigentlich heute abholen, aber jetzt...“ Wieder blickte er zu seiner jüngsten Tochter und hob hilflos die Hände.
„Tja, das nennt man wohl Pech.“, war Lorelai’s trockener Kommentar dazu, doch schon hellte sich Chris’ Mine wieder auf: „Könntest du nicht vielleicht...? Es dauert auch bestimmt nicht lange.“
„Sorry, Chris, aber ich muss arbeiten. Außerdem hat mir ein Kind gereicht.“
„Hey!“, Rory zog eine Schnute: „Ich dachte, du liebst mich!“
„Natürlich lieb ich dich... Jetzt, wo du groß genug bist, um für dich allein zu sorgen.“
Rory verdrehte die Augen: „Na toll. Danke.“, dann wandte sie sich an ihren Vater: „Aber wenn du willst, kann GG mit mir ins Einkaufszentrum kommen. Die haben dort jedes Jahr so einen Kerl, der den Weihnachtsmann spielt, der wird ihr bestimmt gefallen.“
„das wäre echt toll von dir. Aber du weißt, du musst das nicht tun.“
„Ich weiß, aber das ist echt kein Problem. Schließlich ist sie meine kleine Schwester.“
„Danke, Rory. Ich schulde dir echt was.“ Chris umarmte seine Tochter und machte sich dann daran, Georgia die frohe Botschaft zu überbringen, dass ihre große Schwester mit ihr ins Einkaufszentrum fahren würde, um den Weihnachtsmann zu treffen.
Lorelai grinste ihre Tochter an: „Du weißt doch sicherlich, dass das kein angenehmer kleiner Einkaufsbummel wird, oder?“
„Wieso denn nicht? Ich werde meine Besorgungen machen und dann mit GG zum Weihnachtsmann gehen. Dann ist die Kleine glücklich und wir fahren wieder zurück.“
„Aber sicher doch. Kleine Kinder können einen ganz schön auf Trab halten. Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche.“
„Ach, so schlimm wird es schon nicht werden. GG ist doch eigentlich ganz brav.“
„Na dann wünsch ich euch mal viel Spaß.“
„Danke, den werden wir haben.“

Eine halbe Stunde später betraten die beiden Mädchen dann auch schon die Hartford-Mall. GG betrachtete staunend die vielen glitzernden Girlanden und die Weihnachtsdekorationen, die überall von der Decke hingen oder die Schaufenster der Geschäfte zierte.
Rory beugte sich lächelnd zu der Kleinen herunter: „Na, gefällt’s dir?“
Georgia nickte heftig und sah sich immer noch mit großen Augen um. Dann wandte sie sich wieder ihrer älteren Schwester zu und schaute sie erwartungsvoll an: „Und wo ist der Weihnachtsmann? Daddy hat gesagt, wir gehen ihn jetzt besuchen.“
„Nicht jetzt, Schätzchen. Ich muss erst noch ein paar Sachen besorgen und danach gehen wir dann zum Weihnachtsmann, ok?“
GG’s Mundwinkel rutschten nach unten und ihre Unterlippe begann zu zittern: „ich will aber JETZT zum Weihnachtsmann! Jetzt! Jetzt! Jetzt!“
Rory verdrehte die Augen. Na, das fing ja schon gut an. Worauf hatte sie sich da nur eingelassen? Und nun fingen die vorbeilaufenden Leute auch schon an, sie zu beobachten.
„Ist Ja schon gut, beruhige dich. Ich verspreche dir, dass es nicht lange dauern wird. Und sobald ich alles hab, was ich brauche, gehen wir zum Weihnachtsmann, ok?“
Schlagartig hellte sich das Gesicht der Kleinen wieder auf: „Versprochen?“
Rory nickte lächelnd: „Großes Indianerehrenwort.“
„Okay.“

Etwa 15 Geschäfte und vier gefüllte Einkaufstüten später hatte Rory dann endlich alles beisammen und die beiden machten sich auf den Weg in die Spielzeugabteilung, wo Georgia endlich den Weihnachtsmann treffen würde. Auf ihrem Weg wurden sie von Weihnachtsmusik – im Moment sang gerade Shakin’ Stevens sein „Merry Christmas Everyone“ – begleitet, die aus unzähligen Lautsprechern im ganzen Kaufhaus dudelte.
Endlich an ihrem Ziel, einem pfeilförmigen Schild mit der Aufschrift „Zum Weihnachtsmann“, angekommen wurden die beiden auch schon von einer langen Schlange aus Eltern und Kindern „begrüßt“, die sich durch die gesamte Spielzeugabteilung zog.
Rory verfluchte sich bei diesem Anblick schon dafür, GG auf die Idee mit dem Weihnachtsmann gebracht zu haben und wäre am liebsten sofort wieder umgekehrt, doch sie hatte es der Kleinen schließlich versprochen. Also stellte sie sich brav hinten in der Schlange an und betete innerlich, dass es nicht allzu lange dauern würde.
Auch Georgia schien das lange Warten absolut nicht zu gefallen und so begann sie bereits nach zehn Minuten ungeduldig an Rory’s Mantel zu ziehen. „Sind wir denn jetzt endlich bald dran?“
Rory seufzte. Ihre Mutter hatte sie ja gewarnt. Geduld war eindeutig eine Tugend, von der die Kleine noch nichts gehört hatte. „Noch nicht. Wir müssen erst abwarten, bis die anderen Kinder vor uns an der Reihe waren.“
„Und wie lange ist das noch?“
„Es dauert bestimmt nicht mehr lange“ Doch in Anbetracht der Schlange und der Geschwindigkeit, mit der sich diese vorwärts bewegte glaubte Rory nicht wirklich an ihre Aussage. Aber zumindest war GG für einige weitere Minuten und drei Meter in der Schlange ruhig gestellt, bis sie wieder anfing mit: „Ich will aber nicht mehr warten!“ und versuchte, Rory am Ärmel aus der Schlange und nach vorn in Richtung Weihnachtsmann zu ziehen.
„GG du kannst dich nicht einfach vordrängeln. Die anderen Kinder wollen genauso gern zum Weihnachtsmann wie du.“
GG blieb stehen und zog eine Schnute: „Mir ist aber langweilig.“
Rory seufzte. SO hatte sie sich ihre Shoppingtour ganz bestimmt nicht vorgestellt.
„Also gut, du hast jetzt ganz genau zwei Möglichkeiten: Entweder du willst gar nicht mehr warten und wir gehen jetzt einfach wieder...“
„Nein!“
„...oder wir bleiben hier in der Schlange stehen und warten eben, bis wir an der Reihe sind. Es liegt an dir.“
Georgia sah Rory eine Weile so an, als würde sie angestrengt ihre Möglichkeiten abwägen, dann verzog sie unwillig das Gesicht und meinte: „Dauert das noch lange?“
Rory schaute die Schlange entlang nach vorne und zuckte die Schultern. „Ich denk mal, ein Weilchen wird’s schon noch dauern. Also?“
„Ich will den Weihnachtsmann sehen!“
Genau das hatte Rory befürchtet. „Gut, dann warten wir eben. Aber dann darfst du jetzt auch nicht mehr quengeln, ok?“
Die Kleine nickte eifrig und drehte die Finger ihren rechten Hand wie einen Schlüssel vor ihrem Mund. Rory lächelte: „Na fein, dann nehm ich dich beim Wort.“
Und tatsächlich kamen keine weiteren Beschwerden mehr über Georgia’s Lippen. Sie beschränkte sich darauf, neugierig ihre Umgebung zu mustern und von einem Bein aufs andere zu hüfen, bis die beiden endlich – nach schier endlosen 25 Minuten des weiteren Wartens – vor der Absperrung standen.
In der Mitte des Raumes war ein Podest aufgebaut worden, neben dem ein große bunt geschmückter Weihnachtsbaum stand. Das Podest war mit weißen Stoffbahnen und Styropor-Schnee ausgelegt und in seiner Mitte war ein großer goldener Thron platziert auf dem ein als Weihnachtsmann verkleideter Mitarbeiter des Einkaufszentrum mit einem kleinen Jungen auf dem Schoß saß. Um ihn herum waren zusätzlich noch einige Plastik-Wichtel und Plüsch-Rentiere aufgestellt worden.
Der kleine Junge, der bis eben noch auf dem Schoß des Weihnachtsmannes gesessen hatte, sprang nun von dem Podest herunter und lief zu seiner wartenden Mutter, um dann strahlend von seinem Erlebnis berichtend mit ihr davon zu laufen.
„Ok, jetzt bist du dran!“ Eine als Weihnachtswichtel verkleidete Mitarbeiterin mit Dauergrinsen hatte sich zu Georgia heruntergebeugt und sah diese auffordernd an. Diese ging zögernd einige Schritte nach vorne, drehte sich dann jedoch wieder zu ihrer großen Schwester um: „Kommst du denn nicht mit?“
„Ich warte hier, bis du wiederkommst.“
„Du sollst aber mitkommen.“
„Aber...“, versuchte es Rory, doch da bemerkte sie, wie GG’s Unterlippe schon wieder gefährlich zu zittern begann und um keinen Zwergenaufstand zu riskieren, fuhr sie sogleich beschwichtigend fort: „Na gut, dann komm ich eben mit.“
Die Weihnachtswichtelin warf ihr einen verständnisvollen Blick zu, als sie die Absperrung passierte, ihre kleine Halbschwester an der Hand nahm und mit ihr die restlichen Schritte zum Podest zurücklegte. Dort blieb Rory stehen und nickte GG aufmunternd zu, als diese die drei Stufen zum Thron von Santa Clause erklomm.
Endlich stand Georgia vor dem Weihnachtsmann, sah ihn schüchtern an und piepste: „Hallo, Weihnachtsmann.“
Der Weihnachtsmann beugte sich zu ihr herunter und streckte ihr seine weiß behandschuhte Hand entgegen und sagte mit tief verstellter Stimme: „Hallo, Kleine. Wie heißt du denn?“
„Ich bin Georgia und das ist meine große Schwester Rory.“
Kaum hatte das Mädchen Rory’s Namen ausgesprochen, schnellte der Kopf des Weihnachtsmannes auch schon nach oben und er blickte direkt in ihre großen tiefblauen Augen. Auch Rory blickte nun direkt in die bekannten Augen des jungen Mannes hinter der Verkleidung und schrak zurück. „Oh mein Gott! Das darf doch nicht wahr sein.“
GG stand immer noch zwischen den beiden und sah verständnislos von einem zur anderen. Nach einigen Sekunden hatte Rory jedoch ihren ersten Schock überwunden und nahm die Kleine an der Hand: „Komm, Kleines. Wir müssen jetzt gehen.“
Und schon zog sie die Kleine unter heftigen Protesten aus der Spielzeugabteilung, ohne auf die erstaunten Blicke der übrigen Leute zu achten.


TBC

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Geschrieben von: Charisma
24.12.2004, 15:10
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (85)

Wieso hatte sie das getan? Wieso hatte sie mit Dean geschlafen? Rory hasste sich selbst dafür. Ihr war klar, dass Dean verheiratet war, doch sie hatte es verdrängt. Sie hatte sich eingeredet Dean zu lieben und hatte gehofft, damit ihre wahren Gefühle verdrängen zu können. Aber sie liebte nur einen…
Nun saß sie verstört und weinend im Garten. Sie hatte ihre Mutter enttäuscht. Sie hatte doch immer eine gute Tochter sein wollen und hatte nie vorgehabt ihre Mutter zu enttäuschen. Sie fühlte sich so schlecht deshalb. Doch noch schlechter fühlte sie sich, weil sie merkte, dass sie sich selbst eigentlich am meisten enttäuscht und betrogen hatte. Sie hatte immer ehrlich zu sich selbst sein wollen, doch sie konnte nicht ehrlich zu sich sein – nicht ehrlich zu ihren Gefühlen, denn das würde sie nicht ertragen.
Sie weinte und weinte und konnte gar nicht mehr damit aufhören. Sie hörte Schritte. Sie wusste, dass es ihre Mutter war. Sie hätte sich so gern in ihre Arme gelegt und ihr alles erzählt, so wie sie es früher immer gekonnt hatte. Doch das ging jetzt nicht mehr. Lorelai hätte die Wahrheit wissen wollen und die war für Rory einfach zu beschämend. Sie konnte sich keinem anvertrauen. Sie musste sich selbst erstmal über alles im Klaren werden.
Rory spürte Lorelais hand auf ihrer Schulter. Sie zuckte zusammen. Sie wünschte sich ihre Mutter würde von selbst gehen, sie wollte nun keine Nähe zu ihr – sie wollte keine Nähe zu niemandem, sie wollte ihrer Mutter aber auch nicht sagen, dass sie gehen sollte. Das konnte sie nicht. Sie wusste nicht, was sie wollte. Sie wusste nur, was sie nicht wollte: sich mit ihren Gefühlen auseinandersetzen.



So, das ist meine allerserste FF und sie ist ncoh nicht sehr ausgefeilt.

Ich hoffe trotzdem, dass sie euch gefällt, obwohl ja nich nicht sehr viel passiert.

Feedback und (konstruktive) Kritik jeder Art immer gerne gesehen...

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Geschrieben von: *emily*
24.12.2004, 10:26
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (128)

Hallo,
ich bin neu hier und dies ist auch meine erste FF - ich hoffe sie gefällt euch, Feedback bzw. Verbesserungsvorschlägen wäre ich nicht abgeneigt!

Edit: Die Story handelt von Emily und Richard - teils auch von Lorelai und Hopie, Emiliy's Schwester. Setting der Geschichte ist Hartford, kurz nachdem Lorelai von zu Hause weggelaufen ist. Emily ist verzweifelt, Richard weiß nicht wie er mit der ganzen Sache umgehen soll ... Die Geschichte ist noch in ihrer Entwicklungsphase und ich habe keine Ahnung wie es weitergehen wird - lasst euch überraschen!
cheers, *emily*

2. Edit: Mittlerweile hat die Geschichte einen ganz anderen Handlungsbogen bekommen, es geht nicht mehr alleine um Emily's Gefühle, als Lorelai von zu Hause fortging, mittlerweile spielt Lorelai selber eine wichtige Rolle und kommt dementsprechend in den neuen Teilen vor.



Emily ging im oberen Stockwerk auf und ab. Tausend Gedanken kreisten ihr durch den Kopf und sie wollte sie ordnen. Es waren jedoch so viele und sie wusste einfach nicht mehr wie sie diese ordnen sollte, was eigentlich nicht ihrer Art entsprach. Sie war der kühle Kopf der Familie, der alles stets geplant hatte und nicht ohne Terminkalender, in dem alles feinsäuberlich eingetragen war, das Haus verlassen zu pflegte. Doch jetzt war alles anders. Ihr Leben hatte sich schlagartig verändert und sie wusste nicht wie sie damit umgehen sollte. Es war einfach zu viel auf einmal, zuviel für Emily Gilmore. Richard war ihr auch keine Hilfe, er war den ganzen Tag im Büro und abends, wenn er endlich heimkam meistens zu Müde um irgendetwas zu machen, er hatte doch nicht einmal mehr Zeit für sie, er vergrub sich immer mehr in Arbeit.
Sie zitterte und ihr wurde plötzlich wieder schwindelig, sie musste sich an der Wand abstützen um nicht umzufallen. Dies war jedoch nichts Ungewöhnliches. Emily ging in das nächste Badezimmer um einen Schluck Wasser zu trinken. Normalerweise pflegte sie nur Mineralwasser aus Frankreich zu trinken, aber hier konnte sie ja einmal eine Ausnahme machen, es war schließlich ein Notfall. Das kalte Wasser half ihr sich wieder zu sammeln. Sie drehte den Wasserhahn ab und sah dann in den Spiegel, der über dem Marmorwaschbecken hing. Sie beugte sich näher zum Spiegel. Wer war die Frau die sie da im Spiegel sah? War sie das wirklich, oder war es nur eine Halluzination? Die Frau im Spiegel hatte gewisse Ähnlichkeiten mit ihr, aber sie sah viel älter aus, so gar nicht nach ihr. Emily fasste sich an das Gesicht und stellte fest, dass sie das wirklich war. Ihr Haar hing lasch an ihr herunter, ihre Augen waren von dicken, dunklen Ringen umgeben, sie sah ganz ausgemergelt aus und sie hatte den Glanz in ihren Augen verloren. Sie war nur mehr ein Schatten ihresgleichen. Sie konnte es nicht glauben, dass war aus ihr geworden? Sie drehte den Wasserhahn nochmals auf und beugte ihren Kopf hinunter um ihn unter das kalte Wasser zu halten, vielleicht half es etwas. Sie blickte wieder in den Spiegel, nein keine Veränderung, noch immer blickte sie diese ausgemergelte Frau an. „Emily? Ich bin zu Hause!“ hörte sie Richard im unteren Stockwerk rufen, sie wartete, und dann fiel auch schon die Tür seines Arbeitszimmers zu. Emily gab sich einen Ruck, sie trocknete ihr Gesicht in dem weichen Handtuch ab und ging die Treppe hinunter. Sie wollte mit Richard sprechen, sie musste mit ihm reden. Es war wichtig und vor allem sie musste wissen, was er dazu zu sagen hatte. Sie klopfte an seiner Arbeitszimmertür. „Richard?“ Sie klopfte erneut, doch da sich nichts rührte beschloss sie die Tür aufzumachen. Richard auf der Ledercouch und telefonierte. Er winkte sie zu sich und deutete ihr sich zu setzen. Emily setzte sich, doch sie war nervöser als zuvor… Ihr Gesicht war noch immer blass und man sah deutlich die Ringe unter ihren Augen, man sah ihr an, dass ihr irgendetwas schwer zu schaffen machte. Aber was erwartete man sich auch von ihr? Dachten sie sich wirklich, dass sie das alle so leicht verkraften würde? Gestern, als sie Besuch hatten, der erste seit einem Monat, erwähnte Colin Marshall immer wieder, dass Emily sehr mitgenommen aussehen würde. Wollte er sie damit absichtlich verletzten? Oder tat er nur so, als ob er nichts von der Geschichte wüsste? Emily war verzweifelt und ihr stiegen die Tränen, wie schon so oft im vergangenen Monat, wieder in die Augen. Sie konnte es noch immer nicht fassen, dass Lorelai von zu Hause fortgegangen war und auch noch die kleine Rory mitnahm. Emily war verzweifelt gewesen und litt sosehr unter dieser Trennung, dass sie einen Zusammenbruch erlitt und sich noch immer nicht richtig erholte hatte. Sie konnte es einfach nicht fassen, dass ihre Tochter den Entschluss gefasst hatte von zu Hause Fortzugehen, einfach so. War sie denn wirklich eine so schlechte Mutter gewesen? Und wenn sie wirklich eine so schlechte Mutter gewesen war? Richard seufzte und sah seine Frau an, er sah die Tränen in ihren Augen und er wusste, dass sie wieder an Lorelai und an die Kleine dachte. Sanft streichelte er ihr über die Wange und nahm ihre Hand und drückte sie fest. Emily lächelte ihn gequält an. Konnte er nicht endlich das Gespräch beenden? Sie wollte endlich mit ihm reden, sie ergriff seine Hand und drückte sie an sich. Sie suchte seine Nähe und legte deswegen ihren Kopf auf seine Schulter. Er streichelte ihr über das kastanienbraune Haar, während er sich von seinem Gesprächspartner verabschiedete. Emily? Liebling? Emily schluchzte auf und fing an bitterlich zu weinen. Emily … Was ist los mit dir? Sie drehte ihren Kopf in seine Richtung und sah ihn an. Er sah das schmerz-verzehrte Gesicht und wischte ihr die Tränen von der Wange. Sie sah schlimm aus, so mitgenommen, vielleicht sollte er sie von hier fortbringen. Ein Urlaub wurde ihr sicherlich gut tun und vor allem würde er sie auf andere Gedanken bringen … „Richard, ich muss mit dir reden. Es ist wirklich wichtig!“ „Was ist so wichtig, Emily? Möchtest du …“ Sie ließ ihn nicht ausreden, denn sie wusste, dass er sie auf Lorelai ansprechen wollte, doch der Schmerz in ihr war noch zu groß. „Nein, ich muss die was anderes sagen, aber ich weiß nicht wie!“ „Du weiß nicht wie? Emily, ich bitte dich.“ „Richard … ich bin schwanger!“

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Geschrieben von: ninchen090
23.12.2004, 20:59
Forum: Kaffeeklatsch
- Antworten (303)

Hallo!!
Ich hab bei der suchfunktion keinen Thread gefunden der das Thema hat!

Ich nöcht gern mal wissen wie eure augen so sind!
Hab ihr eher "große" oder "kleine" Augen?
Welche augenfarbe?

Also ich hab eher "große" Augen und die sind blau-grau-grün!
Also eigentlich keine richtige Farbe!
Manchmal sind sie auch Eisblau!
Oder nur grau!

bussal Nina

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