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Geschrieben von: melle
21.11.2006, 18:54
Forum: TV- und Kinobereich
- Antworten (53)

[Bild: 3795142720th4.jpg]


Geht jemand rein?

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Geschrieben von: sweetGilmore
19.11.2006, 16:08
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (101)

[Bild: rory_jess.jpg]
It’s just a Lovestory
Prolog
E

s war erst halb drei, als Rory schon fast vor langer Weile platzte. Ihre Mutter und sie waren zur Hochzeit von Sookie, Lorelais bester Freundin, eingeladen worden und mussten außerdem als Brautjungfern herhalten. Natürlich waren die zwei wirklich erfreut darüber gewesen, dass gerade sie die Auserwählten waren, obwohl das eigentlich klar war.
Sie sah sich um und entdeckte hier und da bekannte Gesichter. Da war Miss Patty, die gerade auf Taylor einredete, Babette, die mit Murray am Klavier saß und schließlich Dean, der neben seiner Mutter stand und an seinem Glas nippte. Er sah zu ihr auf und winkte ihr lächelnd, aber Rory hatte keine Zeit um zurückzugrüßen. Sie wandte sich wieder ab und sah nun in die Richtung ihrer Mom. Sie stand auf der Brücke hinter dem Hotel und unterhielt sich angeregt mit Rorys Vater.
Wenn Rory genauer hinsah, konnte sie sehen, dass Lorelai nicht besonders glücklich war. Aber dabei haben die Zwei doch eben erst wieder zueinander gefunden. Wann werden die Zwei jemals glücklich miteinander?, dachte Rory seufzend und führte den Vorgang des Drehens weiter, bis sie plötzlich mitten in der Bewegung stecken blieb.
Sie hatte etwas entdeckt, besser gesagt jemanden. Er stand neben einer alten Weide und sah ihr aufmerksam entgegen. Er war kaum zu erkennen, aber Rory wusste, wer er war. Seine Jeans und das heraushängende Hemd verrieten ihn, die schüchtern, freche Haltung und das süße Grinsen, das er immer aufsetzte, wenn er sie sah. Warum nur? Rory wusste es nicht, aber sie wusste auch nicht, ob sie zu ihm gehen sollte und ihn einfach so begrüßen konnte.
Luke hatte ihn damals nach Hause geschickt und wollte nicht, dass er wiederkam, aber wie es aussah gab es da noch eine andere Regelung, eine neue Regelung, die alles andere von früher, die ganzen Schandtaten, die er damals in der Stadt verbreitet hatte, vergessen ließ.
Rory entschied sich doch zu ihm hinüber zu gehen und wurde dann, je näher sie kam, langsamer. Schließlich stand sie in einem Abstand von zwei Metern vor ihm und sah ihn neugierig an. Ja das war er, seine braunen Augen, sein süßes Lächeln, seine strubbeligen Haare. Plötzlich war die alte Zeit, die sie zusammen verbracht hatten wieder da, aber Rory wollte sie nicht noch mal erleben, sie wollte mehr.
Nur wie sollte sie ihm das denn bloß erklären?
Das war geradezu unmöglich und schien aussichtslos. Er würde sie vermutlich auslachen und dann wieder gehen und seinen Kumpels davon erzählen. War er wirklich so? War er in den letzten Monaten so ein Arschloch geworden? Das konnte sie einfach nicht glauben, aber trotzdem konnte sie ihm einfach nicht ins Gesicht sagen, was sie dachte oder gar fühlte.
„Was machst du denn hier?!“, fragte sie stattdessen etwas zu schroff für ihren Geschmack.
„Nette Begrüßung!“ Jess Gesichtsausdruck verblasste ein wenig und ein leichtes Stirnrunzeln kam zum Vorschein.
„Alles klar bei dir?!“, fragte Rory und sog die Luft tief ein. Sie ging ein Stück näher zu ihm heran und spielte nervös mit ihren Fingern. Gott, warum war sie in diesen Momenten immer so verdammt abwesend und konnte sich nicht auf das wesentliche Konzentrieren? Warum war das, was man sich kurz zuvor vorgenommen hatte so schwierig auszuführen?
„Du siehst gut aus!“, warf Jess ein und bekam auf einmal diesen verklärten Blick. Gott, hoffentlich merkt sie nichts davon! Man is es hier wirklich so heiß oder kommt mir das nur so vor?, dachte Jess, zeigte aber keine Regung, er achtete nicht wirklich darauf, was Rory von ihm wollte, aber wusste, was er wollte und das war weit mehr als das, was er von Rory erwarten konnte. Sie war einfach so niedlich, wenn sie schüchtern war und keinen richtigen Ton herausbekam.
„Danke... Was willst du hier?!“, fragte Rory noch nervöser als vorher. Er starrte sie so komisch an und das gefiel ihr gar nicht. Hatte sie etwa einen Pickel im Gesicht? Wenn das so war, dann hatte sie wirkliche ein Problem.
„Ich wohne wieder hier!“, entgegnete Jess gelassen. Seine Hände gruben in den Jeanstaschen nach irgendetwas imaginärem, dass er am Ende aber doch nicht fand und die Hände einfach stecken ließ. Heilige Scheiße färbt Nervosität etwa ab?, fuhr es ihm durch den Kopf und er sah Rory abwartend an, als diese plötzlich ebenfalls die Stirn runzelte und noch einen Schritt näher kam.
Wow macht die verfluchte Heizung aus, Leute wir haben Sommer!
„Was? Wieso? Bist du in New York verrückt geworden?!“, fragte sie etwas zu laut, wie er fand, doch das war ihm egal, er war ja nicht sie und so antwortete er eben so gelassen wie immer.
„Ich weiß nicht... anscheinend schon!“ Wahrscheinlich löste die Antwort irgendeinen Mechanismus in Rory aus, denn diese schoss jetzt auf ihn zu und küsste ihn. Jess war so erschrocken, dass er nicht einmal die Hände aus den Hosentaschen nehmen konnte, um sie in den Arm zu nehmen, aber da löste sich Rory auch schon von ihm und starrte ihn ungläubig an, bevor er sie in seine Arme zog und sie leidenschaftlich küsste.
Der Kuss war so anders, nicht so wie wenn Dean sie flüchtig küsste oder wenn er mit ihr im Wohnzimmer der Gilmorschen Hauses rumknutschten. Er war immer so sanft und zurückhaltend, dieser Kuss war ganz anders, er war stürmisch und fordernd und... eben Jess. Es war der wundervollste Kuss, den Rory je bekommen hatte.
Bis ihr allerdings bewusst wurde, dass sie nicht allein hier war. Sie war mit Dean hier. Mit Dean Forester, ihrem Freund und das war für sie von Bedeutung, von sehr großer sogar, sie würde am nächsten Tag mit dem Flugzeug nach Washington fliegen und ihn dann sechs Wochen nicht mehr sehen. Irgendwie tat es ihr noch nicht einmal leid Dean so lange nicht zu sehen. Er war komischer weise nicht mehr so bedeutsam wie jemand anderes es gerade in ihrem Leben geworden war.
Was mache ich hier? Wieso tu ich das? Das ist nicht richtig, ganz und gar nicht richtig... DEAN!, dachte Rory plötzlich erschrocken und sprang zurück.
„Oh mein Gott... oh mein Gott!“, entfuhr es ihr, während sie rückwärts ging.
„Rory ich...“
„Nein...!“ Rory drehte sich um und rannte unter Tränen nach vorn zu ihrer Mom, während sie im laufen Jess noch ein „Willkommen in Stars Hollow!“ zuwarf.
„Danke!“, dachte er laut und sah ihr noch lange nach, bis sie dann hinter den Bäumen verschwand.
Als Rory bei ihrer Mutter ankam, stand diese bereits auf dem Podest, der den Brautjungfernauftritt einleiten sollte und hatte zwei Blumensträuße in der Hand. Jeder konnte ihr ansehen, dass sie Tränen in den Augen hatte und anscheinend nicht darüber reden wollte.
„Kann’s losgehen?!“, fragte Lorelai und atmete tief durch. Rory nickte, während sie den Kloß in ihrem Hals herunterschluckte und den Blumenstrauß aus der Hand ihrer Mutter nahm. Das musste sie jetzt durchziehen, ob mit dem Gedanken an Jess oder ohne ihn.
Sie hatte ja keine andere Wahl und mit ihrer Mutter würde sie sowieso nicht darüber reden, was sie gerade getan hatte. Lorelai würde Jess wahrscheinlich für diesen Kuss umbringen.
Diesen wundervollen Kuss, der alles durcheinander geworfen hatte, der Rory an ihren Gefühlen zu Dean zweifeln ließ und ihr die Tränen in die Augen trieb. Was hatte sie da nur angerichtet? Warum hatte sie sich nicht zurückhalten können? Warum hatte sie nicht wenigstens bis nach der Hochzeit warten können oder gar nicht erst damit angefangen.
Am liebsten hätte sie geschrieen und damit ihrem Ärger Luft gemacht, aber das konnte sie schlecht machen. Sie konnte nicht Sookies Hochzeit über den Haufen werfen und dann alles für geklärt halten. Das war und blieb unmöglich.
Letztendlich fraß sie den Kummer in sich hinein und machte das, was man von einer starken Frau verlangte: sie versuchte zu vergessen. Aber das war gar nicht so einfach wie es aussah, Jess schwirrte noch stundenlang in ihrem Kopf herum.

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Geschrieben von: Mrs Czuchry
18.11.2006, 19:39
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (261)

So da ich mir noch nicht sicher bin ob ich eine der zwei anderen FF's weiter schreibe und da mir diese Story nicht mehr aus dem Kopf geht kommt hier meine neue FF.

Sehr viel zu sagen gibt es dazu nicht, es wird euch einiges erwarten, die Leser von Fear und If I could wissen wovon ich rede doch ich hoffe es gefällt euch.

Die FF spielt ungefähr in der Mitte der 6ten Staffel, keine Spoiler. Rory und Logan sind immer noch getrennt und Lorelai und Luke glücklich verlobt. April allerdings hat es nie geben (sie noch einzubringen wäre sehr schwierig geworden) Na ja genug von meinem Geplapper...los geht's

~~

[Bild: takingofhostages.gif]

Pilot


Es ist fern, es ist weit weg, man hört oft davon, man spricht darüber, zerbricht sich den Kopf über Dies und Jenes, Ereignisse wie diese werden nie vergessen, man wird sich immer daran erinnern, mit Tränen in den Augen, mit Angst die einen lähmt, mit Wut die aufsteigt, mit gemischten Gefühlen die man nicht einordnen kann und doch, meistens mit einem erleichterten Seufzen das es eben nur etwas ist das man in den Nachrichten hörte, in der letzten Tageszeitung las, etwas das einen erschütterte, über das man mit den Nachbarn redet aber nicht greifbar ist, in gewisser Weise nicht einmal real.
Man versucht zu verdrängen, weiter zu Leben und doch bleibt es in den Köpfen, Bilder die man sah werden zum täglichen Begleiter im Leben, prägen sich in das Gedächtnis ein, Betroffene kommen vielleicht nie darüber hinweg, Zeugen sehen Menschen, verzweifelt und mit einer Todesangst in den Augen, hören sie schreien und flehen selbst in ihren Träumen, der Rest der Menschen, der größte Teil von ihnen starrt einfach nur auf den Fernseher, liest den Artikel gleich zweimal um es wirklich zu verstehen, schüttelt entsetzt den Kopf und versucht seine eigenen Kinder zu beruhigen.
„Keine Angst“ flüstern sie jeden Abend, weichen zögerlich jeder Frage aus, geben wage Antworten, erwecken den Eindruck das ihnen selbst so etwas nie passieren kann.

Tut das nicht jeder von uns?
Wenn er etwas Schreckliches im Fernsehen sieht oder von jemand anderem hört?
Versucht nicht jeder seine Kinder oder die kleinen Geschwister zu beschützen?
Das ahnungslose Nachbarskind das zu Hause ohne Aufsicht durch die Programme zappt?

Unfälle die geschehen, Katastrophen die einen im Schlaf heimsuchen, Anschläge die die Welt erschüttern, Menschen die qualvoll sterben, Unglücke in Vergnügungsparks, Flugzeugabstürze, Kinder die verschwinden und meistens nie mehr nach Hause kommen, Geiseln die zitternd in einer Ecke sitzen und nicht wissen ob sie jemals wieder ihre Eltern sehen, den Freund oder die Freundin küssen können.

Es ist nicht einem selber passiert, niemanden dem man kennt, man ist nicht emotional an das Schicksal eines Menschens gebunden, man verdrängt und schon ist das scheinbar Aufwühlende Gefühl verschwunden, es ist weit weg, nicht greifbar, nicht hier, es raubt dir nicht die Menschen die du liebst, lässt nicht Trauer und Tod zurück, keine gebrochenen Herzen, kein Schmerz, nicht die Gewissheit das nichts mehr so sein wird wie es war und das dein Leben von einer Sekunde auf die nächste anders ist.

Doch was ist wenn es dir doch mal passiert, sich die Geschichten deiner Eltern als Notlügen herausstellen, es dich doch einholen kann, du dich nicht auf die Medien verlassen musst, du selbst dabei bist, es mit deinen Augen siehst, dich selbst als eine dieser Personen siehst über die man früher vielleicht geredet hat.

Man muss Entscheidungen treffen, Entscheidungen die einen überfordern, die man aber jetzt sofort treffen muss, jeder Sekunde zählt, jeder Atemzug könnte der Letzte sein, der Kaffee den du am Morgen getrunken hast könnte das letzte Mal deine Sucht stillen, der Gedanke den du hattest als du den Raum betratest könnte dein letzter geheimer Wunsch nach Liebe sein. Du könntest sterben, nicht Morgen oder in ein paar Tagen, Nein du könntest jetzt sterben, hier und jetzt, ein Schuss, ein gezielter Schuss, ein ängstlicher Blick in den Lauf des Gewehrs, oder die Erwartung des heranrasendem Auto das nicht bremst und dem du nicht ausweichen kannst, kann dein Schicksal sein.

Du bist mittendrin statt dabei, erlebst Dinge die du nicht erleben solltest, vor denen man dich bewahren und beschützen wollte, du stehst im Mittelpunkt eines Ereignisses das Millionen
Menschen verfolgen und auch diese werden ihre Zeitungen in den brennenden Kamin werfen oder den Fernseher ausmachen um ihre Kinder sanft auf die Wange zu küssen um zu sagen:
„Keine Angst Schatz, das passiert ganz weit weg.“

I'm not afraid of feeling
and I'm not afraid of trying
I'm just afraid of losing
And I am afraid of dying

I'm not afraid of screaming
and I'm not afraid of crying
I'm just afraid of forgetting
And I am afraid of dying

I'm not afraid of forgiveness
I absolve you everything
I'm not afraid of lying...
But I am afraid of dying

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Geschrieben von: Lava
18.11.2006, 16:14
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (277)

Hallo Leute.
Mal wieder bin ich mit einer neuen FF am Start.

Diese ist aber ein bisschen anders.
Und zwar gibt es überhaupt keine Rory. Ich bin dafür eingesprungenBig Grin Also bin ich sozusagen die Tochter von Lorelai. Und "wir" wohnen nicht in den USA sondern in good old Germany. Tja und was passiert, könnt ihr ja dann lesen.

Ich wusste am Anfang auch gar nicht, ob ich diese Idee verwirklichen sollte, aber dann habe ich einige gefragt und die haben "ja" gesagt. Also musste ich das dann natürlich machen.

Ein großes Dankeschön geht schon mal an Zora, die auch gleichzeitig die zweite Autorin ist, und an meine alte Socke^^ Susi, die mir beim korrigieren geholfen haben und mich ermutigt haben, die FF zu verwirklichen.

Des weiteren geht ein Dankeschön an Ginü,Viki, Nici, Dani,Irina, Liz und Mira, für ihre Antworten zu meiner Frage( sie wissen schon welche^^) und jetzt könnte ihr endlich erfahren, wozu das gut war.

[Bild: T6PCQ.jpg]
Einen großen Schmatzer an Mira, für den tollen Banner*schmaaaaaaaaaaatz*. Geile Bilder^^

Chapterguide:
1. The Goodbye
2. The Arrival
3. Crazy Family
4. Crazy Friends
5. The Club I
6. The Club II
7. The Call
8. First day in the College
9. Tourguide Jess
10. In the club again
11. The conversation with Jess
12. The Song
13. See Gin and Viki in action
15. The dream that will never come true?
16. Girls Night=Funny Night
17. A new face
18. The Girl behind the Bar
19. How would it go on?
20. The day after
21. Something happend
22. I miss you
23 News and Return
24. Only six months left
25. Happy Birhtday I,II
26. Jealousy is killing me
27.Why do you do this me?
28.Trust Me, Love Me
29. The Story of the Father
30. Shopping time
31. Time for two
32. Thoughts of Home
33. Memories
34. The Last Day
35. is it a goodbye for ever? I,II

Songguide:
Damien Rice~Blower´s Daughter (Kapitel 8)
Anna Nalick~Catalyst (Kapitel 11)
Jet~Shine On (Kapitel 12)
Hinder~Lips of an Angel (Kapitel 14)
Cyndi Lauper~Girls just wanna have fun (Kapitel 16)
Lifehouse~Everything (Kapitel 18)
Avril Lavigne~Slipped Away (Kapitel 21)
Janis Joplin~Leaving on a jet plane (Kapitel 23)
The Killers~Mr.Brightside (Kapitel 26)
Radiohead~Creep (Kapitel 34)
Rascal Flatts~You (Kapitel 35)


So jetzt kommt aber erst mal der 1.Teil, mit einem Gruß an den NELC.

1. The Goodbye
Man sagt, dass es für jeden Menschen auf der Welt einen Seelenverwandten gibt. Die meisten Menschen haben ihn schon gefunden. Die meisten Menschen suchen ihn noch. Doch den Menschen begegnet er einfach auf der Straße, im Urlaub oder irgendwo in der Stadt. Doch wenn du ihn siehst, wirst du sofort merken, dass der Mensch für dich Richtige ist. Doch wird wirklich jeder Mensch seinen Seelenverwandten finden? Wird er jeden Menschen begegnen?

Diese Frage beschäftigt viele Menschen auf der Welt. Auch Anne Gilmore. Sie saß gerade mitten in ihrem Zimmer. Um sie herum waren alle ihre Sachen verteilt und zwei große Koffer lagen auf ihrem Bett. Morgen würde es los gehen. Morgen würde sich ihr Leben verändern. Morgen würde sie ein Jahr in Amerika verbringen. Und sie würde ihre gesamte Familie, ihre ganzen Freunde ein Jahr nicht sehen. Doch war es auch eine Chance für sie. War es ein besonderes Abenteuer. Morgen würde sie für ein Jahr ein Au-Pair Mädchen sein.

„Mum! Mum!“ Sie brauchte unbedingt Hilfe von ihrer Mum. Alleine würde sie es nicht schaffen ihre Sachen zu packen. Sie hörte leises Getrappel auf den Stufen der Treppe und kurze Zeit später stand ihre quirlige, aufgedrehte Mutter in ihrer Tür. „Madame hat geläutet“, sagte sie und lächelte. „Ja Hoheit. Madame bräuchte ihre Hilfe beim Packen ihrer Sachen.“ Sie sahen sich kurze Sekunden an und fingen an zulachen. „Das wird mir bestimmt am meisten fehlen. Du weißt, dass du mir jeden Tag eine E-Mail schreiben musst und mindestens jede zweite Woche mich anrufst?“ „Ich weiß Mum. Und ich werde dir bestimmt jeden Tag einen Brief schreiben.“

Sie sah ihre Mutter an. Sie würde sie am meisten vermissen. Würde ihre Gespräche vermissen. Würde ihre Videoabende vermissen. Ihre Späße im Luke´s, ihre Spielchen während der Stadtversammlung. Sie würde einfach alles vermissen. Ihre Augen wurden glasig und das Lachen verschwand von ihrem Gesicht. Alle Muskeln entspannten sich und sie verzog keine Miene. Lorelai sah sie an. „Was ist los Schatz?“ Doch Anne sagte nichts. Langsam lief eine einzelne Träne über die Wange, die sie mit ihrer Handfläche wegwischte.

Lorelai ging auf sie zu, nahm sie in die Arme und streichelte ihr den Kopf. Leise flüsterte sie ihr ins Ohr „Was ist denn los mein Schatz?“. Doch anstatt einer Antwort erhielt sie nur ein paar Schluchzer von Anne. „Was ist denn los? Bist du dir nicht mehr sicher?“ Von Anne kam nur ein Kopf schütteln. „Was ist dann los mein Schatz?“ Lorelai ließ Anne los und sie bewegte Anne und sich in Richtung Annes Bett. Dort ließen sie sich beide sinken. Anne hatte immer noch den Kopf gesenkt und ab und zu konnte man einen Schluchzer von ihr hören.

„Ich weiß nicht was mit mir los ist. Ich möchte zwar nach Amerika aber ich werde euch alle schrecklich vermissen.“ Anne hob ihren Kopf und blickte ihrer Mutter ins Gesicht. Ihre Augen waren rot vom weinen und auf der Wange konnte man noch die letzten Tränen sehen, die sich ihren Weg nach unten bahnten. „Oh mein Schatz. Das ist doch ganz natürlich. Aber sieh mal, wenn du dich dort erst einmal eingelebt hast, wirst du ganz viel Spaß haben. Außerdem wirst du dort neue Freunde kennen lernen.“ Lorelai lächelte ihre Tochter an. „Danke Mum.“ Lorelai nahm sie in den Arm und so blieben sie für ein paar Minuten auf dem Bett sitzen.

„Und nun packen wir deine Sachen und danach werden wir zu Luke gehen und uns unseren heißgeliebten Kaffee holen.“ Sie lösten sich voneinander und lächelten sich an. Sie standen auf und fingen an, Annes Sachen in den beiden Koffern zu verstauen. Nach 2 Stunden hatten sie es endlich geschafft ihre Sachen in den Koffer zubringen und noch ein paar Bücher mit reinzupacken. Nun waren sie auf dem Weg zu Luke um sich ihren Kaffee zu holen.

„Luke! Kaffee! Sofort!“ Lorelai stand in der Tür und schrie durch das gesamte Diner. Es war schon eine Gewohnheit von ihr. Deswegen erschreckten sich die meisten Leute im Diner auch nicht. Doch es gab immer ein paar, die ihren Kaffee verschütteten oder sich an ihrem Essen verschluckten. Und wie jedes Mal kam die gleiche Antwort von Luke, der gerade hinter dem Tresen stand und wie immer sein Flanellhemd und sein verkehrt, aufgesetztes Cappi auf dem Kopf hatte. „Ich habe dir schon tausend Mal gesagt, dass du nicht so rumschreien sollst. Und euer Kaffee kommt gleich.“

Auf dem Gesicht von Lorelai erschien ein Lächeln und die beiden Gilmore Girls setzten sich an den Tresen. Und schon Sekunden später, standen zwei Tassen vor ihnen, aus denen Dampf hervor kam und ihr heiß geliebter Kaffee drinnen war. „Danke schön“, sagte Lorelai, beugte sich über den Tresen und gab Luke einen Kuss auf den Mund. Sie waren jetzt schon 3 Monate zusammen und konnten es immer noch nicht glauben, dass sie es als die Jahre nicht gemerkt hatten. Doch nun waren sie endlich zusammen und waren glücklich.

„Und Anne, morgen ist der große Tag?“, sagte Luke, nachdem er sich von Lorelai getrennt hatte und sie sich wieder auf ihren Stuhl gesetzt hatte und endlich einen Schluck von ihrem wohlverdienten Kaffee getrunken hatte. „Jupp, morgen geht es los.“ „Und bist du schon aufgeregt?“ „Ja. Sogar sehr. Ich weiß ja gar nicht, wie die Leute in Amerika sind und ob ich mit meiner Gastfamilie zurecht komme.“ „Du wirst das schon packen. Ich weiß das.“ „Danke Luke.“ Sie lächelte ihn an, nahm ihre Tasse in die Hand und trank sie mit einem Zug aus. „Ich werde jetzt noch zu Lane gehen.“ Mit diesen Worten stand sie auf und ging aus dem Diner.

Luke und Lorelai sahen ihr nach, bevor sie sich gegenseitig ansahen. „Und wie geht es dir?“ „Mein Baby verlässt mich morgen für ein ganzes Jahr. Wie soll es mir das schon gehen?“ Lorelai blickte Luke traurig an und zog ihren Schmollmund. „Oh du Arme. Kann ich dich irgendwie aufheitern?“ Luke grinste sie schelmisch an. „Ich weiß nicht. Hast du denn eine Idee?“ Sie sah ihn an und konnte sein Funkeln in seinen Augen sehen. „Ich hätte da schon eine Idee“, und beugte sich über den Tresen und drückte wieder seine Lippen auf ihre. Als sie sich lösten, lächelte Lorelai und sagte „Ich glaube, dass es klappen könnte“ und küsste Luke wieder.
***************************************************************************
Währenddessen war Anne bei Lane angekommen und beide saßen auf den Parkettboden, auf denen ein paar lose Bretter lagen neben einer Öffnung im Boden, wo man massenweise Cds sehen konnte. „Ich weiß gar nicht, wie ich das Jahr ohne dich aushalten soll. Vor allem, weiß ich nicht, wer mir meine Cds kaufen soll.“ „Ich weiß. Ich werde dich auch vermissen. Aber ich kann dir haufenweise E-Mails schicken und mit der Post kann ich dir die neusten Cds schicken. Klingt doch super? Und wenn deine Mutter es zulässt, kannst du mich ja einmal besuchen kommen.“ Anne sah Lane an.

Sie würde ihre beste Freundin, neben ihrer Mum, am meisten vermissen. Vor allem ihre Gespräche über Jungs, Cds und andere Sachen. „Vielleicht kann ich meine Mutter überreden. Aber ich kann nichts versprechen.“ „Wir müssen es einfach versuchen.“ So saßen die beiden noch 2 Stunden und unterhielten sich über alles mögliche, bis Anne los musste und ihre letzten Sachen noch packen musste.

„Ich werde dich vermissen.“ „Ich dich auch.“ „Vergiss mich bitte nicht dort drüben und schreibe mir so oft du kannst. „Ich verspreche es und du bekommst jeden Tag mindestens 5 E-Mails.“ Sie umarmten sich noch ein letztes Mal, bevor Anne aus dem Haus ging und zu ihr nach Hause ging. Sie strich sich auf dem Weg dorthin eine Träne aus den Augen. Sie würde Lane unheimlich vermissen.
***************************************************************************
Der nächste Tag brach an und die Gilmore Girls waren gerade auf dem Weg zum Flughafen. Luke bestand darauf, die beiden zu fahren und sich von Anne am Flughafen zu verabschieden. Außerdem hatte er ihr noch ein kleines Fresspaket für den Flug fertig gemacht gehabt, mit ihren Lieblingssachen und natürlich ihrem Kaffee. Nachdem sie einen Parkplatz gefunden hatten, waren sie mit Annes Koffern zur Eingangshalle gegangen und hatte ihr Gepäck abgegeben. Sie machten sie sich danach auf den Weg zum Gate. Das Flugzeug würde in 45 Minuten abheben. Also hatten sie noch eine halbe Stunde um sich zu verabschieden.

Manche Leute denken, dass Minuten oder Stunden sehr langsam vorbei gehen, doch sie hatten sich getäuscht. Die halbe Stunde ging für die drei zu schnell um. „Der Flug nach New York auf den Gate 6 geht in 15 Minuten. Wir bitten alle Fahrgäste einzuchecken.“ Dies war nun das Zeichen für die drei, dass es hieß, sich zu verabschieden. „Ich weiß du wirst es schaffen. Und denke immer daran, dass es Leute gibt, die dich sehr lieb haben“, sagte Luke, während er Anne in den Arm nahm und sie fest drückte. Für ihn war Anne wie eine Tochter. Er hatte sie aufwachsen sehen und sie immer mehr in sein Herz geschlossen.

Als er sie losließ sah er, dass sich Tränen in ihren Augen gebildet hatten. „Danke Luke“, flüsterte sie. Nun kam das Schwierigste für sie. Der Abschied von ihrer Mum. Am liebsten hätte sie jetzt schon los geweint. Aber sie riss sich noch zusammen. Doch als sie ihre Mutter sah, der schon die Tränen die Wange runterliefen, konnte sie nicht mehr. Sie schmiss sich in die Arme von Lorelai und fing zu schluchzen an. „Ich werde dich vermissen Mum. Ich werde dich vermissen.“ Mehr brachte sie nicht raus.

Lorelai streichelte ihr immer wieder über den Kopf und den Rücken. „Ich weiß mein Schatz. Ich werde dich auch vermissen. Und denk an die Worte von Luke. Und vergiss nicht, mir jeden Tag zu schreiben.“ Ihre Tränen fielen sachte auf das Haar von Anne und hinterließen jeweils einen dunkeln Fleck. „Der Flug nach New York auf Gate 6 geht in 10 Minuten. Wir bitte alle Fahrgäste einzuchecken.“ „Ich glaube, du musst dann auch los.“ Sie ließen einander los und sahen sich in die Augen. Blau traf auf blau. Sie prägte sich das Bild ihrer Mutter genau ein. Für ein Jahr würde sie sie nicht sehen. „Ich hab dich lieb Mum“, sagte sie noch ein letztes Mal, gab ihrer Mum einen Kuss auf die Wange, umarmte Luke noch einmal und nahm ihre Tasche und ging zum Check-In.

„Ich dich auch Schatz“, flüsterte Lorelai und sah Anne nach. Luke hatte sie in der Zwischenzeit in den Arm genommen und flüsterte ihr leise etwas ins Ohr. Hinter der Glaswand drehte sich Anne noch einmal zu den beiden um und winkte. Ein neuer Abschnitt in ihrem Leben würde beginnen. Ein neuer Abschnitt ihres Lebens würde in New York beginnen.

Freu mich über Fb und Kritik.

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Geschrieben von: CoughSweet
16.11.2006, 22:47
Forum: Abgebrochene FanFictions
- Antworten (35)

[Bild: fernweh.jpg]

Schön, dass du hergefunden hast! :hi:
Tja, öh, ich glaube, das iss jetzt meine 8. FF oder so *g*
Ich sag nur noch: viel Spaß!


Links:
anderen FFs: Mondscheingeflüster
I´ll never forget you!
Autor: CoughSweet
Titel: Fernweh
Disclaimer: Alle Charaktere gehören ausschließlich ASP und the WB
Copyright: liegt bei mir Smile
Pairing: JJ
Genre: Drama/Romantic (noch kein genaues Ziel ^^)
FB: kann nicht genug davon haben!
Credits: Banner by Patricia :knuddel:
Chapterguide:
Prolog, Kapitel 1


Fernweh


Prolog
~~~
Die Sonne schien auf das riesige, bunte Blättermeer der Bäume, deren Schatten auf dem Boden tanzten.
Sie stand noch nicht besonders hoch, da es früh am Morgen war und sie sich erst in wenigen Stunden in ihrer ganzen Pracht zeigen würde.
Kleine Wolken wogen sich sanft im Wind des Himmels und bildeten die verschiedensten Formen. Schäfchen rannten am Himmelszelt um die Wette.
Der Tau, der sich in aller Frühe gebildet hatte, glitzerte und verkündete einen neuen, schönen Tag.
Die Grashalme und farbenreichen Blumen wogen sich sanft in der Prise, die durch das Land streifte.
Leise wisperte der Wind wunderschöne Lieder.
Lieder einer in Vergessenheit geratenen Geschichte, die nur noch wenige Menschen dieser Welt kannten.
Es war eine erstaunliche Geschichte über das wahre Leben und der Suche nach der einzigen, großen Liebe.
Er flüsterte diese Geschichte ganz leise, aber doch so laut, dass sie alle verstehen konnten, die fest daran glaubten.

~~~

Unsere Reise beginnt in einem weit entfernten Land, einem Land, das eine wunderbare Kultur und lange Geschichte hatte, aber über das wir leider viel zu wenig wissen, um es genauer zu beschreiben.
Und sie beginnt mit einer Frau. Einer jungen, bildhübschen Frau, die schon so viel im Leben erreicht hatte, dass sie überglücklich sein musste.
Doch leider war das nicht der Fall.
Sie hatte zwar viele, gute Freunde, die sie unterstützen so gut es ging und einen Beruf, der ihr jeden Tag aufs Neue Spaß machte, aber eines hatte sie nicht: die große Liebe gefunden.
Sie hatte immerhin einen Freund und behauptete, dass sie ihn liebe, doch wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was wahre Liebe bedeutete.
Auf der anderen Seite handelt unsere Geschichte von einem Land, dass genau auf der anderen Seite der Welt war. Weit entfernt und doch so nah, dass man es problemlos erreichen konnte, wenn man wollte.
In diesem Land lebte ein junger Mann, der schon sein ganzes Leben lang, unzufrieden war. Seine Kindheit war hart gewesen, genauso wie seine Jugend.
Er war schon immer ein Einzelgänger gewesen und hatte nie Freunde gehabt.
Seine Eltern waren früh gestorben und so hatte er bei seinem Großvater eine neue Heimat gefunden. Fröhlich war er allerdings dort auch nicht gewesen.
Nun, da er erwachsen war, arbeitete er den Tag lang, doch machte es ihm keinen Spaß.
Er träumte davon, ein anderes Leben zu führen und irgendwann glücklich zu werden.
Es würde bald eine große Wende in seinem Leben geben, genauso wie im Leben der jungen Frau. Sie waren beide so verschiedenen, doch anderseits so ähnlich: sie waren im Moment nicht mit ihrem Leben glücklich.
Und hier beginnt unsere Geschichte erst richtig...
________________________________________________________________
Ich weiß, dass das sehr kurz ist und verspreche euch das nächste Mal was viel längeres!
Trotzdem ist FB erwünscht Big Grin





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Geschrieben von: karana
16.11.2006, 13:13
Forum: Abgeschlossene FanFictions
- Antworten (53)

[Bild: herdream4.jpg]
credits to Patricia (und ich hab auch noch dran rumgedreht)

Okay, ich muss vorweg schicken, dass das nicht meine Story ist, allerdings darf ich sie hier posten, da die Autorin keine Deutsche ist. Ich werd die reviews übersetzen und ihr zukommen lassen (falls es welche gibt)

Chapter1: Back with news


Lorelai carried a sleeping Gigi, while Christopher was carrying their suitcases. They had just arrived back home from Paris, where they had visited Sherry, so that she could spend some time with her daughter. Lorelai had to admit that woman really had changed and she had tried very hard to get in contact with her daughter again.
So she and Chris had had a lot of time to themselves while Sherry was looking after Gigi and spending time with her.
They had had an amazing time, although the vacation didn’t go as planned. Thinking about everything that had happened during the past year, Lorelai didn’t expected to be married at that moment, especially not to Chris.
But it happened, and she was happy about it. With a smile she walked towards the car and waited for Chris to open the door, so she could place Gigi in the backseat. She buckled up the girl, while Christopher loaded their luggage into the trunk. She climbed in the passenger seat and watched how he sat down behind the steering wheel.
“What are you smiling about?” he asked her and gave her a flirtatious smile.
“Nothing.” She said in a girly voice and shrugged.
“What are you smiling about?” she asked him the when he was still staring at her and not starting the car.
“Nothing”, he smiled and gave her quick kiss.
“Gimme more!” she pouted and tried to pull him back in by his shirt.
“We have to go home” he told her and motioned to Gigi.
“But that’s mean and I don’t wanna go home without a kiss. Actually I will sit right here and pout the whole drive through and not say another word” she said and played being offended.
“Lore” he said and sighed.
“What? You are my husband, so gimme!” she claimed again.
“You are being annoying” Chris laughed and started the car. When the car started to roll Lorelai suddenly opened the door.
“Lore!” Chris yelled surprised.
“What? I told you we wouldn’t leave without you giving me another kiss” she laughed and hoped up and down on her seat, happy that her trick had worked and he had stopped the car again. He sighed again, gave her another short kiss, pulled back and started the car again.
“Gimme more!” she arrogated again and laughed.
“Oh Lore, come on, we will never get home like that!”
“I don’t wanna go home, I want another kiss!” she laughed again, knowing that she would win.
After the sixth time she had won, the last time threatening him she would jump out of the driving car she turned around to stare out of the window and stopped her babbling. She never thought she would be happy again, definitely not with Chris. After Sherry had gotten pregnant with Gigi, she had given up on the two of them. And when she and Luke had finally gotten together, well she didn’t expect that they would ever be apart. Well, she realized, things never turn out the way you expect anyway and then pushed back the thoughts about Luke. She didn’t want to think about him. He had pushed her away, he had let her walk away, he didn’t fight for her, she reminded herself and gave Chris another smile.
“You want to go to your place or mine?” she asked.
“Well, I would say yours, because we still have to move our stuff in there, but let’s go to Yale. Let’s go tell Rory first.” He said and she smiled at him and he smiled back.
“Yale it is.” She said and stared out of the window again. In the mirror she saw the sleeping Gigi and she was looking forward seeing Rory. This was like it was supposed to be: Father, mother, kids. Her dream had come true.
Chris was the one carrying Gigi now and they were standing in front of Rory’s new apartment. Lorelai had to admit that she was nervous. Everything that had happened, had happened so fast. It was as if the past few weeks had gone faster than light. It was now that she was standing in front of Rory’s apartment door, that she felt nervous. How would Rory feel about this? Would Rory be happy that her parents finally got married. It took them 22 years, so she would be happy right? She just had to be ready, because this was perfect.

Chris was completely oblivious to Lorelai’s nervousness and rang the doorbell, waiting impatiently for his daughter to open the door.
“What are you doing here?” Rory opened the door and was surprised to see her parents standing there. “Did you just come back from Paris?” she asked and they both pulled her into a hug. Rory noticed the giddy smile Lorelai wore and also Chris seemed very happy. Lorelai nodded when she gave her daughter free again.
“Can we come in?”
“Of course.” Rory stepped aside and let her parents in. She told them to sit down on the couch, when she walked into her small kitchen to make them some coffee. She waited until the coffee was finished before she joined her parents in the living room.
“So, how was Paris? Did you go to the Louvre and Montmartre? Did you see the Mona Lisa? How was Sacre Coeur? Did you like it?” Rory started, the giddy feeling from Lorelai infecting her as well.
“Nah, well, not everyone is such a nerd like you. We walked around bit and eat some great French desert. Oh, did you know that they put real chocolate into the Mousse au Chocolat over there? And it’s even fluffier than Sookies. I told Chris that I wanna take a bath in it, but he wouldn’t allow me.” Lorelai babbled and Chris took her hand to stop her, without success.
“And then the French Cheese? I mean it was good when we went backpacking through Europe, but add another fifty bucks per piece and you’ve got the experience of a lifetime! Paris is really so much better when you actually have some money to spend.” Lorelai giggled.
”So she spend all of your money on food?” Rory asked Chris.
“Nah she spend half of the money on food, the rest she spend for clothes, shoes and tips for the room-service, which she needed every five minutes, because they had to bring her coffee” Chris only laughed.
“So you had a good time?” Rory asked with a smile.
“God, ye it was so romantic. We had dinner every night in a fabulous restaurant from where you could see the Eiffel tower. They even had little Eiffel tower chocolates for desert” Lorelai said with a dreamy expression.
“I always thought the Swiss is known for it’s chocolate!” Rory said.
“That’s what I told you, see! That’s what I told you!” Lorelai pointed her index finger right into Chris face and bounced up and down on the couch. Rory gve her mother a strange look, but Chris only laughed, and Lorelai didn’t seem to notice.
“You seem very giddy” Rory said then.
“That’s because I am” Lorelai giggled.
“Wow, you really must have had an amazing time” Rory concluded and smiled. She was happy that her parents seemed to be happy.
“Actually there is something we need to tell you” Chris started and his smile got wider.
“What?” Rory asked suspiciously. Suddenly she didn’t like the smiles of her parents that much anymore.
“We got married” Loerlai blurted out and showed her the ring, she had hidden behind her back all the time. Rory was stunned. She felt like an anvil had just fallen on her head, but she smiled.
“That’s, umh… great” she finally pressed put and was tackled by her parents into a hug, the next second.
“See, I told you she would be thrilled.” Chris said to Lorelai.
“You are thrilled right?” he wanted reassurance from Rory then.
“Yeah, sure. I am thrilled, happy, ecstatic, all at the same time” Rory said, very unconvincingly, what seemed lost on her parents, though.
“Aw, that’s so sweet hon’” Lorelai gushed and pulled her into another hug.
“Rory where can I put Gigi down?” Chris asked then, because his arm was getting tired from the sleeping child.
“Uhm, put her into the bedroom. It’s right over there” Rory said, pointed into the direction of her bedroom, but her eyes never left her mother.
”I’ll fill her in bout the proposal in the meantime” Lorelai winked at Chris when he stood up and left the room.
“Actually, it was so romatic! We were at that restaurant we told you about and…” Lorelai started, but Rory interrupted her.

“Mom!”
“What? Should I start at the proposal directly? Right, okay, no set up. We were eating and suddenly...” again Rory interrupted her, more harshly this time.
“Mom, have you lost your mind?” she asked her and a bit of anger swung in her words, but it was rising steadily inside of her.
“Rory..” Lorelai looked at her daughter and had no clue what she was talking about.
“How could you marry dad? How could you? You didn’t plan this! You didn’t look for a wedding dres, you didn’t send out invitation. You had no guests and no bridesmaids. You didn’t even care that I wasn’t there, your own daughter! But how could you do this? Not a year ago you wereebgaged to Luke and you love him and you desperately wanted to marry him and now you just marry dad? Is this a joke? Then please tell me it is the first of April! You two can’t be serious. You’ve only been together for a few months and I honestly always thought this was just a fling for you. That ou were trying things out with dad as a distraction from Luke. And now you two are married? Mom….” Rory trailed off when her father came back. Again he was oblivious to the pained expression on Lorelai’s face, which she wore since Rory had said Luke’s name and he also stayed oblivious to Rory’s serious expression.
“Go, Gigi is out cold. The jetlag really got to her. I think she will be awake all night. You told her about the proposal?” he asked, placed a kiss on Lorelai’s cheek and sat down beside her.
“Yeah sure” she smiled and pulled his arm around her shoulder, wanting to show Rory how happy she felt.
-xxx That evening xxx-

April was staying over at Luke’s for another week, because her mother was still with her grabdmother. She enjoyed staying at her father’s and felt more comfortable around him every day. She liked helping him at the diner. If she was lucky, he allowed her to run the cash register. And when she did, he allowed her to keep the tips. They were closing up now and April helped him lifting the chairs on the tables.
“Hey Dad?”
“Yeah?” he asked and heaved another chair onto the table.
“Can I use the bathroom upstairs?”
“Of course, since when do you have to ask? We’re almost done here anyway. I’ll be right there with you.”
April nodded and climbed the stairs to Luke apartment.
Luke shook his head as he watched his daughter leave. A couple of years ago, he thought, he would never have wanted a kid. And now he couldn’t imagine his life without one. With a small smile forming on his lips he finished closing the diner. He checked if all the doors were locked and then climbed the stairs towards his apartment. He was surprised to find the whole place dark.
“April?” He switched on the lights and went to check her bed. She wasn’t there so he figured she was still in the bathroom.
“Do you want to watch a movie or something?”
He sat down on the couch and switched on the TV. He zapped for a few minutes, glancing at the bathroom door occasionally. Suddenly he got worried and walked towards the door. He knocked twice.
“April, are you okay?”
“Go away.” Came the harsh reply from inside
He shook his head, wondering what was wrong.
“April?”
“I said go away. Leave me alone.”
“Come on, you can talk to me.” He said, surprised what brought this on. Everything had been okay when she had gone upstairs, or?
“No.”
He thought for a while and felt pretty helpless. He had no idea what was going on with her.
“April, what is it?” he tried again
“Leave me alone.” Was the only reply he got.
He shook his head and walked away. He waited for 5 more minutes and when she still didn’t come out, he picked up the phone. He thought about calling Anna, but there was nothing she could do from there and she had enough trouble already with her mother. So he called the only other person he knew, who might know what to do.
-xxxxxx-

Lorelai was still shocked from her conversation with Rory earlier. She knew Chris knew nothing about it, and she wouldn’t tell him. He put Gigi into bed, and went upstairs to their bedroom afterwards. He told her to come upstairs, but she’d told him she wasn’t tired yet and wanted to stay downstairs to watch TV.
She couldn’t find anything good and was happy when the phone rang. She flew up and answered.
“Rory?”
“Sorry, no. It’s me, Luke.” Lorelai felt like she was punched in the gut. It was so good to hear his voice again and her breath caught in her throat and she couldn’t say anything for a moment.
“Oh hey. What’s up?” She was surprised how casually she got it out and desperately wanted to know why he was calling her, especially this late at night. Maybe he knew about her and Chris?
“Something’s wrong with April. She locked herself up in the bathroom and she won’t come out. She’s been in there for half an hour already and she won’t talk to me.” He told her with a hint of desperation in his voice.
She sighed in relief. Maybe he didn’t know after all.
“You asked her to come out?”
“No, I told her to stay in there. Of course, I told her to come out, but she told me to leave her alone.”
“Okay….” She stretched the word as she thought about things that could be wrong with April.
“Hey Luke?”
“Mmm..?” he grunted and she knew that he was still staring at the bathroom door.
“Do you know if April has started her period already?”
“What?” he nearl screamed into the phone and she held it a bit farther away from her ear.
“Does she already have her period, you know, as in menstruation, aunt flow, the red…” she started to ramble.
“She is way too young for that” he said and sounded so sure.
“Luke, she is nearly thirteen years old, I got mine with twelve. She’s at that age now. So, does she already..?” he cut her off, before she could finish her sentence.
“I don’t know. I don’t think so.” He said, clearly uncomfortable. Lorelai could picture him scraping his neck with one hand, his face beet red.
“Then maybe she did now? Rory locked herself in the bathroom for a full day until she would tell me what was wrong with her.”
“So it could be…” he said.
“Yeah. It could be. I assume you don’t have any sanitary products, like pads laying around?"
He rolled his eyes.
“Why would I?”
“I don’t know. Maybe you use them to dry your dishes, or something, who knows. You should get some” she quipped.
“Where? Everything is closed by now” Luke said, the desperation rising in his voice.
“Well, I could give you some, if you want, that is” she said, suddenly shy.
“Would you?”
“Of course.” she nodded.
“I’ll be right there.”
She ran upstairs and grabbed a pack of pads from the bathroom. She glanced at the bedroom door that was closed. She didn’t feel like explaining where she was going, so she just left without saying anything.
She drove her car towards the diner and Luke was waiting for her , the diner door unlocked.

“Thank God you’re here.” He exclaimed when he saw her.
“No problem.” She said, the shyness still there and followed him upstairs and knocked on the bathroom door.
“April, it’s Lorelai. Can you open the door for me?” she asked.
“Go away.” Came from the inside.
“Honey, I know what’s going on with you and I’m here to help. Just open the door okay?” Lorelai glanced at Luke, who was waiting impatiently and gave him a little smile.
After a few seconds they heard the door unlock and April opened the door a little bit.
“Are you sure you can help me?”
“Positive.” Lorelai glanced at Luke one more time before she entered the bathroom, closing the door behind her again.
“You got your dad pretty worried out there” shesaid and handed April the package.
“I don’t wanna talk about that with him.” April admitted.
“I can understand, but he was really worried.” Lorelai smiled at the girl who should have been her step-daughter by now. Her chest tightened.
“I just felt so weird talking about that with him.”
“Why don’t you see it from the scientific side? It’s a normal reaction of your body when your monthly cycle is over and a new one starts”
“True. According to the books it’s a pretty interesting topic. Did you know that a woman only looses a half cup of blood during one menstruation?” April was immediately in her element.
“No, not really. But I am happy to know that now” she smiled at April and stroked her over the hair.
“I better get going and leave you to your business” Lorelai said and pointed to the package. April nodded.
“You know how it works?” she asked the girl and opened the door to step out.
“Not yet, but the instructions on the back are very detailed” April smiled.
“Thanks Lorelai” she said then.
“You’re welcome” Lorelai replied and left the bathroom.
Luke waited outside impatiently.

“She got her first period. You’re daughter is a woman now” Lorelai told Luke with a small smile. She knew that this was a scary experience for all parents and she remembered how freaked out she had been when it had happened with Rory.
“But she is just a kid” Luke said and looked as helpless as he felt.
“Not anymore” Lorelai said. Luke only looked at her and for the first time since she had stepped into the diner she really looked at him. He looked good, even in the sweat-pants and T-shirt he wore, his sleeping clothes.
His hair was cut and his stubble there as always. He looked the same. Well, almost. Something about his eyes was different, but she couldn’t tell what exactly. That moment she wanted to go over, and hold him tight, let her hands glide over his cheek and share his worries about April. But he wouldn’t let her. He had pushed her away. He didn’t want her in April’s life. And she was married now, to Chris.
“I should go” she said quietly, after a long silent moment, where they had stared at each other.
“Thank you” he told her with honesty.
“No problem” she shrugged.
“Maybe I can make it up to you with a cup of coffee? Come by the diner tomorrow” he said and smiled that boyish smile she had always loved so much.
“I can’t” she said then, barely audible.
“Oh, uhm, if you don’t have to time tomorrow... I mean... I didn’t mean it has to be tomorrow, it could also, uhm…” he stopped when she just looked at him and didn’t stop his rambling.
“I married Chris” she blurted out the next second and then bolted out of the apartment. Luke just stood there and stared blankly ahead. He must have misheard. She didn’t say…
“Dad, I am sorry” his thoughts were interrupted the next second when April came out of the bathroom and gave him a hug.
Tell us what you think!

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Geschrieben von: Lorelei05
15.11.2006, 20:17
Forum: Season 7 & 8
- Antworten (62)

From Ausiello: This episode marks a major turning point in the Luke/Lorelai/Christopher triangle. Apparently, Luke and Christopher choose to deal with Richard's health crisis in very different ways: Luke chooses to run around helping Emily, while Christopher chooses to go off and sulk about a bad fight he had with Lorelai. Cue the inevitable Lorelai epiphany.


Quelle


Ich versuche mal es zu übersetzen:

Diese Episode wird ein großer Wendepunkt für die Luke/Lorelai/Christopher Sache sein. Luke und Christopher werden sich für unterschiedliche Wege entscheiden, wenn es darum geht wie sie mit Richards Krankheit umgehen:
Luke entscheidet sich dafür Emily zu helfen, während Christopher abhaut und schmollt(?) weil er einen schlimmen Streit mit Lorelai hatte. Lorelai bekommt eine Offenbarung (?)

Ich bin mir nicht so sicher ob ich das richtig übersetzt habe, ich hoffe die Grundaussagen stimmen.
Hört sich doch gar nicht so schlecht an oder? JJ:herz:

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Geschrieben von: karana
12.11.2006, 15:16
Forum: Season 7 & 8
- Antworten (54)

7.11 heißt "Santa's secret stuff" und wird ebenfalls noch zur Weihnachtszeit spielen. Ob die Folge allerdings noch im November/Dezember oder erst im Januar ausgestrahlt wird ist nicht bekannt

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Geschrieben von: Kristina
10.11.2006, 18:46
Forum: Season 7 & 8
- Keine Antworten

Liebe Leute,
wenn ihr Texte/Bilder usw. von anderen Seiten posten wollt, denkt daran eure Quelle anzugeben und kein hotlinking zu betreiben. Bei nicht beachten, werden Strafpunkte verteilt.
Vielen Dank.

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Geschrieben von: Gunni
09.11.2006, 20:34
Forum: TV-Serienforum
- Antworten (8)

The Closer
[Bild: thecloser.jpg]

Mit "The Closer" will Vox eine weitere US-Serie im deutschen Fernsehen etablieren. Ein "Closer" ist ein Ermittler, dem jede polizeiliche Unterstützung zur Verfügung steht. Dies ist durch seine Ermittlungserfolge gerechtfertigt.

Brenda Leigh Johnson ist eine von ihnen. In Los Angeles übernimmt sie die Führung der Priority Homicide Division und muss sich dort sowohl mit privaten als auch mit beruflichen Schwierigkeiten auseinandersetzen.

Vox wird vorerst einmal 13 Folgen ausstrahlen. Bei einem Erfolg ist der Kauf von weiteren Folgen geplant. Erstmals läuft "The Closer" am 8. November um 21.15 Uhr.

Cast:
Kyra Sedgewick --- Brenda Leigh Johnson
JK Simmons --- Police chief Will Pope
Corey Reynolds --- Sgt. David Gabriel
Robert Gossett --- Commander Taylor
GW Bailey ---- Det. Liet. Provenza

_____________

Gestern lief die erste Folge der neuen Krimiserie auf Vox. Ich hab gestern nur den Anfang gesehen guck heute den Rest und ich fand schon den Anfang sehr klasse gemacht. Spannend!
Und Brendas Kommentar
Wenn ich wünschte zickig genannt zu werden, wäre ich noch verheiratet.
Die Figur hat was, ich werds auf jeden Fall weitergucken Smile

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