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Geschrieben von: Sindy85
15.06.2008, 21:26
Forum: Fanfiction
- Antworten (251)

Da die gute Gin sich entschieden hat nicht weiter zu übersetzen, haben Sweet-Gel und ich uns entschieden, die Arbeit fortzuführen!

Zu unsere Übersicht machen wir das in einem neuen Thread und posten abwechselnd!

Also bitte schön und viel Spass!

Wenn ihr nochmal die ganze Geschichte lesen wollt, dann hier!

Zuerst eine kleine Zusammenfassung von Sweet-Gel:

In dieser Story geht es um Rory und Logan. Sie fängt Anfang der 5. Staffel an wo die beiden sich kennenlernen. Doch im Gegensatz zur Serie geht es hier um die Gedanken von Logan, wie er alles miterlebt. Hier eine kurze Zusammenfassung bis zum neuen Kapitel:


Logan und Rory treffen sich zufällig im Branford Haus in dem sie wohnt. Sie liefern sich eine Art Wortduell und er merkt sofort das sie ihn nicht leiden kann. Sein Interesse an diesem Mädchen entflammt, immer öfter schleicht sie sich in seine Gedanken. Richtig gefährlich wird sie ihm aber erst als sie einen Artikel über die Life and Death Brigade schreiben möchte. Logan überredet die anderen Rory mitzunehmen. Dabei lernen sich die beiden besser kennen und auch seine Freunde scheinen sie zu mögen. Sie merken im Gegensatz zu Logan, dass er mehr für sie empfindet als er es zugeben möchte. Also Logan Rory auf einer Party vor einem schleimigen Kerl rettet und sie den ganzen Abend zusammen mit Colin und Finn verbringen, sieht es so aus als ginge es ihr genauso wie Logan. Logan tröstet sie, nachdem Dean mit ihr Schluss macht und der Weg für ihn zu Rory scheint endlich frei zu sein. Logan hat Angst vor seinen Gefühlen für Rory, er fühlt sich noch nicht bereit für eine richtige Beziehung mit ihr. Finn und Colin warnen ihn davor, nicht zulange zu warten und auch Logan erkennt, dass er Rory nicht mit jemand anderem als ihm sehen will. Also Rory sich um eine Schülerin ihrer alten High School kümmert beschließt Logan ihr einen kleinen Streich zu spielen....


Und nun der neue Teil:


„Los Jungs, beeilt euch ein Bisschen!“ Logan versuchte seine Kumpels anzutreiben, als sie auf dem Weg zum Pub waren.

Nein, es war nicht schwer, die beiden zu überreden, mit ihm zu kommen. Das Problem war nur, sie dazu zu bekommen, endlich loszugehen.
Es hat allein eine Stunde gedauert, um Finn aus dem Bad zu bekommen. Logan hatte keine Ahnung, was er so lange im Bad gemacht hat, aber er war sich auch ganz sicher, dass er das gar nicht so genau wissen wollte.
Und Colin wollte nicht eher gehen, bevor seine Serie im Fernsehen zu Ende war. Logan wusste, das Colin diese Episode schon ein paar Mal gesehen hatte, eine Wiederholung von Baywatch.

Jeder Junge bzw. Mann, mit Blut in seinen Venen, hat Baywatch das ein oder andere Mal gesehen, aber Colin? Ehrlich, manchmal dachte Logan, seine besten Freunde wären Frauen und keine Kerle.

Er hätte natürlich alleine gehen können, aber wenn Rory wirklich da ist, dann kommt sie vielleicht auf die Idee, dass er nur wegen ihr da wäre, um sie zu treffen, in der Hoffnung, das Anna sie dazu überreden konnte, mitzukommen. Das ist natürlich alles die Wahrheit, aber das musste Rory ja nicht unbedingt mitkriegen!

Ace denkt natürlich, er würde die meisten Nächte in diesem Pub verbringen und das ist gar nicht mal so unwahr. Er war zwar nicht jede Nacht hier, aber er und seine Freunde sind schon so was wie Stammgäste hier. Finn zum Beispiel hat seit seinem ersten Jahr einen Schlüssel, so müssen sie nicht nach Sperrstunde gehen, wenn sie nicht wollen.

Also sieht Logan keinen Grund Rorys Meinung zu ändern und es sieht einfach natürlicher aus, wenn er mit seinen Kumpels auftaucht. Außerdem gibt es ja noch die Möglichkeit, dass Rory gar nicht da ist, so wäre es langweilig, bis seine Freunde auftauchen würden.

Gerade, als er fünf Minuten davor war, alleine zu gehen, waren Colin und Finn endlich bereit und sie machten sich auf den Weg zum Pub.

Was Logan noch ein wenig Sorgen bereitete, war, das es schon zehn Uhr war. Sicher, weit entfernt, um zu spät zu sein. Ganz im Gegenteil, in diesem Pub, gerade an einem Montag, aber das war Rory.
Die Studentin, die er nirgends sah, wo es Spaß gab. Die sich einem sechzehn-jährigen Mädchen annahm und die darauf bestehen würde, um zehn zu Hause zu sein. Genau, das klingt exakt nach ihr. Sein Verdacht verstärkte sich immer mehr.

„Sag mal, kannst du mir mal sagen, warum du so ein ungeduldiger Spielverderber bist, an einem so schönen Abend?“ fragt Finn und legte seine Stirn in Falten. „Oder erklär mir mal, warum du praktisch schon rennst. Der Alkohol wird schon noch da sein, wenn wir kommen!“

Als die drei ankamen, beeilte sich Logan, der Finn keine Antwort geben wollte, in den Pub zu kommen. Drinnen ließ er seinen Blick über die Menge gleiten. Verdammt. Keine Ace.

Hat er sie verpasst? Er hätte eher kommen sollen und nicht auf diese zwei Idioten warten sollen!
Oder hat Anna sie gar nicht überreden können hierher zu kommen? Man, wird diese Frau sich irgendwann einmal erlauben Spaß zu haben?
„Wen suchst du?“ fragte Colin und ließ seinen Blick ebenfalls über die Menge gleiten, um zu sehen nach wem Logan suchte.
„Nach niemandem!“ Logans Laune sank immer mehr in den Keller, er hatte so gehofft, das Rory hier ist.

Hinter ihm brach Finn in schallendes Gelächter aus und zwängte sich zwischen seine beiden Kumpels: „Ich denke, da ist unser Zeitungsmädchen auf zehn Uhr.“, antwortete er auf Colins Frage.

Was? Logan schaute nach oben in die Richtung und da war sie, Rory, an der Bar gelehnt und auf ihre Bestellung wartend.
Erst sah er sie nicht richtig, weil zwei Kerle sie verdeckten, aber jetzt war die Sicht frei und was für eine Sicht das war.

Finn flüsterte: „Heiß!“ Ja, das war das einzigste Wort, was sie beschrieb, in ihrem kurzen Rock, mit ihren langen Beinen, die in schwarzen Schuhen endeten. Mit ihrer Jacke und ihrem Schal trug sie, nach Logans Meinung, viel zu viel. Aber das minderte ihre sexy Art nicht.
Ihre Schönheit war umwerfend und es ist eine Schande, dass sie nur gelegentlich ausgeht und das so selten macht. Logan musste seine Meinung wohl korrigieren.

„Was macht sie hier? An einem Montag?“ Colin war verwirrt und schaute zu Logan, dessen Blick immer noch an Rory hing. „Hast du sie eingeladen?“
„Hey Kumpel, wie hast du sie dazu bekommen hierher zukommen und warum hast du nicht schon früher was gesagt, wir hätten uns doch beeilt. Wir können doch so eine Schönheit, wie unser Mädchen hier, nicht mit all den bösen Jungs alleine lassen!“

Finn schaute ebenfalls zu Logan.
„Ich war mir nicht sicher, ob sie kommt. Das Highschool Mädchen, dass sie Freitag erwähnt hat, ist hier und Ace zeigt ihr hier alles und führt sie rum. Ich habe die beiden in der Bibliothek getroffen und ich denke ich habe Anna da auf eine Idee gebracht. Anna ist das Mädchen und ich habe gehofft, dass sie Rory so lange bearbeitet, bis sie aufgibt und mitkommt.“

Die Erinnerung daran ließ ihn lächeln und er wandte seine Augen von dieser wunderschönen Vision ab und grinste seine Freunde an: „Ach ja, als ich die beiden getroffen habe, erklärte Ace ein paar Bücher und roch daran. Ernsthaft, könnt ihr das glauben?“

„Absolut, das erklärt einiges. Armes Mädchen, Kaffeejunkie und Buchschnüfflerin.“ Gluckste Finn. „Wir müssen ihr unbedingt helfen!“
„Es sieht aus, als hättest du harte Konkurrenz“, grinste Colin, aber er ahnte schlimmes, „Diesen Loser da!“

„Was?“ fragte Logan und drehte sich wieder um. Oh nein. Rory, die gerade drei Tassen Cappuccino balancierte, setzte sich an einen Tisch, an dem Anna saß ……. und Marty, der aufstand, um ihr zu helfen. Ein Bisschen spät, wie Logan fand, sie hätte Hilfe von Anfang an gebraucht. Was macht der hier? Muss er nicht irgendwo kellnern? Es ist Montag. Irgendeiner wird schon eine Party geben.

„Wir hätten wirklich eher da sein sollen!“ kommentierte Finn schlecht gelaunt. Colin betrachtete Marty genauer: „Dieser Kerl sieht familiär aus, kennen wir den?“
„Das ist Marty“, sagte Logan. „Der Barkeeper von einigen unseren Partys. Er macht klasse Martinis!“
„Ah!“, meinte Colin. „Der neben ihr stand, als wir sie mal getroffen haben!“

„Der einzig Wahre!“, meinte Logan sarkastisch und sah, wie die drei miteinander sprachen und sich prima verstanden. Ihm entging nicht, wie Marty seine Ace ansah. Dieser Kerl wollte definitiv etwas von ihr.
Man, so wie er sie ansieht, ist der hoffnungslos verliebt!

Mist.

„Los, kommt schon, worauf warten wir noch?“ meinte Finn, als er Logans Gesicht sah und begab sich auf den Weg direkt zu Rorys Tisch.
Logan und Colin wechselten einen ängstlichen Blick und beeilten sich, an ihm dran zu bleiben. Es konnte nichts bedeuten, wenn Finn diesen Ausdruck bekam.

Rory, die mit dem Rücken zu den Dreien saß, hatte keine Ahnung, welche Gefahr da lauerte, in Form von Finn. Und so war sie überrascht, als er, natürlich versehentlich, gegen ihren Stuhl rannte.

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Geschrieben von: FreakyPhoebe
15.06.2008, 20:35
Forum: Funtalk & Spiele
- Antworten (821)

So, hier gehts dann weiter...

Zitat:Gütiger Himmel, das weibliche Geschlecht!

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Geschrieben von: Purzelbaer
15.06.2008, 20:06
Forum: Fanfiction
- Antworten (109)

Also ... ich hatte ja mal angekündigt, dass ich meine englische FF übersetzen und dann hier ins Forum stellen werde. Allerdings komme ich einfach nicht zum übersezen und da dachte ich mir, ich könnte sie ja trotzdem mal hier einstellen.

Titel: Back where I belong
Autor : das wär dann wohl ich
Genre : hmm ... bis jetzt zum großteil vermutlich romance - gespickt mit Stars Hollow
Pairing : PDLD (Punch drunk love duo)9, also Finn/Rory
Raiting : kann meiner Meinung nach jeder lesen
Disclaimer : Mir gehören werder die Gilmore Girls, noch Stars Hollow oder sonst irgendwas außer der Idee. Ich werd damit auch kein Geld verdienen.
Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: Spoiler sind keine drin, da die Serie ja zu Ende ist. Ansonsten wäre nur noch zu erwähnen, dass die FF eben auf englisch geschrieben ist.

So, und nun auf zur Story ...


[Bild: 2jkwcv.jpg]


Back where I belong

Prologue


As he opened the door to his apartment he was greeted by quietness. It was unusual. Normally his wife would come out of the kitchen and greet him smiling. She would have cooked something and they would have had dinner together.
This time it was completely quiet in their whole home.
“Ace? I’m home honey, where are you?” He looked into the kitchen and the bedroom, but there was no sight of her. Getting worried he looked in his office, the last room. There, on his desk, were two things:
One was a picture, cut in two halves; the other was a letter, written by his wife. He took it and began to read:

You said you loved me, you said that I make you happy.
But you cheated on me and hurt me over and over again.
By the time you read this, I will be back to where I belong.
I’m not going to take it anymore!
Rory

For a moment he stood completely still, even forgot how to breathe. She left him? Then he finally looked at the two halves of the picture, lying on his desk. It was their wedding picture …

-----------

Slowly she drove through the streets of her hometown. It seemed as nothing had changed in the five years she hadn’t been here. It was all the same, the gazebo, Luke’s, the houses, the people she had known her whole life. Miss Patty looked at her and then pointed at her car, saying something to Babette. She pulled up in front of her house. No, it wasn’t hers anymore. Her mom lived here with her husband Luke, she went away with Logan!
She got out of the car and slowly walked to the door. She knocked and waited, nervous what would happen now. Lorelai opened the door, looking into the house and obviously speaking with her best friend Sookie. As she looked at Rory, she went quiet.
“Rory?” was the only thing she said.
“Hey mom …”
“What are you doing here?”
“I’m back home …”




---------------------


So, das ist erstmal recht kurz, ich weiß, aber es sind ja schon 17 Chapter der FF fertig, also werde ich schnell weiter posten können, wenn sich jemand dafür interessiert.

Ich hoffe, ich bekomme ein paar Kommis, auch wenn es auf englisch ist.




LG, Susu Smile

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Geschrieben von: Kayara
14.06.2008, 19:18
Forum: Kaffeeklatsch
- Antworten (1046)

alter thread

auf weitere 100 seiten (spannungsreiche) diskussionen, tipps und so weiter. Wink

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Geschrieben von: ~sophie~
10.06.2008, 16:09
Forum: Fanfiction
- Antworten (103)

Ich weiß, ich weiß, ich habe bereits 2 FFS an denen mal wieder dringend gepostet werden sollte. Seid mir nicht böse. Here Without You habe ich gestern komplett abgeschlossen, also ist das vorerst fertig. Aber Anja meinte, die FF wäre so gut, sie hat sogar geheult Sad Dann habe ich mich halt überreden lassen, es doch zu tun und es zu posten. Die FF liegt mir wirklich sehr am Herzen und ich schreibe an dieser ziemlich oft, (wenn auch anfangs ziemlich dramatisch :-O) da ich dazu sehr viele Ideen habe.

Lasst euch durch den Titel und die ersten Teile nicht beirren, die Story wird größtenteils wahrscheinlich ziemlich glücklich sein. Der Titel kommt von dem gleichnamigen Song von Good Charlotte. Es war eher Zufall, dass der Song mit eingebracht wurde, die FF existierte schon vorher und dann habe ich plötzlich den Song gehört und er passt einfach wie wenn er für diese FF geschrieben wäre oder umgekehrtWink

Im Laufe der Teile wird teilweise am Anfang ein Ausschitt aus einem Gedicht/Spruch/Lied, ich weiß es nicht genau stehen. Habe es vor langer Zeit mal gelesen und wollte es mit einbauen. Leider konnte ich den Autr dazu nicht finden und es konnte mir auch niemand sagen. Wenn es also jnd weiß, sagts mir bitteWink

Hoffe es gefällt euch, auch wenn ich persönlich nicht weiß, wie es ankommt bzw. ob ich es selbst so mag wie es ist. Ich verlasse mich mal auf Anja...

Jetzt will ich aber aufhören rumzuquasseln, lest es einfach selbstBig Grin
kizz Anni


[Bild: 156.jpg]
[banner by me]


The Day That I Die

Titel: The Day That I Die
Autor: meine Wenigkeit
Genre: Drama/vllt Dark. Zwischendurch jedoch Crossover
Pairing: hauptsächlich Lorelai und Rory und Java Junkie, nebenher Lit
Raiting: PG-13
Disclaimer: Ich bin nicht der Copyrightbesitzer und ziehe keinerlei finanziellen Nutzen aus diesem Werk. Die Figuren sind ebenfalls nicht mein Eigentum, sondern gehören Amy Sherman-Palladino und den Gilmore Girls. Mir gehören nur die Idee und selbst erfundene Personen.
Das Gedicht zu Anfang mancher Teile habe ich im Internet gefunden, konnte den Autor jedoch nicht herausfinden.
Das Lied, nachdem die FF benannt ist stammt von Good Charlotte.
Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: Ich bin für jede Art von Kritik offen, freue mich aber auch über Lob und konstruktives FB ;-);
KEINE SPOILER

Was ihr vllt wissen solltet:
Lorelai ist an Krebs erkrankt, die Ärzte geben ihr nur noch ein paar Monate vllt ein Jahr. Die Story wird sich hauptsächlich um Lorelai + Rory und Luke + Lorelai (JJ) drehen. Nebenbei ist es auch Lit.
Die FF wird nicht nur aus traurigen Momenten bestehen, sondern größtenteils glücklich sein, da Lorelai ihr Leben sozusagen noch einmal leben und all die Orte noch einmal zu besuchen, mit denen sie etwas verbindet und an die sie gute sowie schlechte Erinnerungen hat. Diese letzte Zeit ihres Lebens will sie mit Luke und Rory (+Jess) verbringen.



Diese ganze FF habe ich für mein Schatzi Anja geschrieben. kizz :herz:
Weil sie bis jetzt immer meine Sophie Storys gelesen hat und regelmäßig FB gegeben hat, obwohl sie ein so großer JJ isWink

Und danke auch fürs Betan wie immer :-*



Prolog





If Tears could build a stairway

And memories were a lane

I would walk right up to heaven

And bring you back again


Es kam ohne Vorankündigung.
Es traf sie alle wie ein Blitz, als das Ergebnis nach Wochen endlich vor ihnen lag. Sie hatten ja nichts Schlimmes erwartet, doch es war ganz anders verlaufen. Lorelai Gilmore wurde schwarz vor Augen, doch es kümmerte sie nicht. Alles drehte sich, das schwach beleuchtete Zimmer verschwand und einzelne Bilder traten ihr vor die Augen. Bilder ihrer Familie und Freunde. Alle verschwommen. Nur einige Gesichter konnte sie klar und deutlich erkennen. Es waren die Gestalten ihrer Tochter und ihres Mannes. Ein kleines, nebliges Bild stach ebenfalls aus der bunten Menge schemenhafter Gestalten heraus. Sie konnte das Gesicht des kleinen Wesens nicht erkennen, doch sie wusste, was es war. Das kleine Kind, das sie in sich trug, noch nicht größer als ein paar Millimeter. Alle blickten sie geschockt an und sprachen undeutliche Sachen, schrieen sie fast an. Lorelai hielt es nicht mehr aus, sie hielt die Hände fest an die Ohren, um nichts zu hören, doch es nutzte nichts. Sie wollte weg von diesem Ort und die wirklichen Personen zu den Bildern sehen, sie wollte wissen, dass es noch nicht zu spät war und sie kämpfen konnte. Sie wusste nicht, ob sie die Kraft dazu hatte, aber sie hatte geliebte Menschen, die ihr dabei helfen würden und ihr den Abschied leichter machen könnten. Nur würde ein Abschied jemals leicht sein können? Alle geliebten Menschen und das Leben hinter sich zu lassen, in den Köpfen der Leute nichts weiter als eine kleine mehr oder weniger lebhafte Erinnerung? Konnte sie das ihnen allen antun, nicht nur den drei schemenhaften Gestalten vor ihr? Was würden die anderen sagen?
Plötzlich schreckte sie wieder auf, sie befand sich wieder in dem dunklen Raum, die einzige Lichtquelle war ein schwaches Licht einer Lampe einige Meter vor ihr auf dem Schreibtisch. Sie sah, wie der Mann, der dort gebückt über einige Unterlagen saß, den Kopf hob und den Blick prüfend durch das Zimmer gleiten ließ. Sein Blick blieb an dem Umriss des Körpers seiner Frau hängen. Schnell schloss sie die Augen, sie konnte ihm nicht in die Augen sehen und die ganze Sorge und Trauer darin wiederspiegeln sehen. Sie würde es nicht ertragen, die Schmerzen zu erkennen, die er ihretwegen erleiden musste. Sie spürte, wie er den Blick wieder von ihr nahm und schmerzerfüllt seufzte, jedoch erleichtert aufatmete, als er ihre leisen Atemzüge vernahm. Er bückte sich wieder über die Unterlagen auf dem Schreibtisch und sie vernahm das leichte, schnelle Kratzen eines Stiftes auf Papier. Sie wusste, was er dort tat und was es war, was er las. Es war das, was sie nicht sehen wollte, was sie versuchte zu verdrängen. Sie kannte den Inhalt, es war der Grund und gleichzeitig der Beweis für ihren Zustand. Sie kauerte sich zusammen, zog die Knie bis zur Brust und vergrub den Kopf zwischen Beinen und Oberkörper. Es konnte so nicht weitergehen, sie musste und wollte kämpfen. Doch ihre Beine würden sie nicht zu ihrem Ziel tragen, dessen war sie sich bewusst. Sie würde Luke gerne über die Schulter blicken, ihm helfen, so wie er ihr half. Sie wusste, er hatte es genauso schwer wie sie, vielleicht sogar noch schwerer, denn danach würde es für ihn weitergehen müssen, während sie das alles nicht mehr fühlen würde. Am liebsten würde sie aufstehen und die Briefe von Verwandten und Freunden, die er beantworten musste und ihnen erzählen musste, was los war, zerreißen und das Telefon still legen. Nur sie wusste, sobald sie sich aufrichten würde, würden die Bilder wieder auftauchen. Und sie hatte Angst davor, denn dort sah sie, was sie auch in den Augen der Menschen um sie herum sehen könnte. Schmerz. Und sie hatte Angst, darin zu ertrinken. Sie könnte es für die anderen leichter machen und sich selbst dafür noch mehr Schmerzen bereiten. Sie könnte wegrennen und alles sofort hinter sich lassen, doch wäre es besser oder würde es etwas ändern?

***

Sie war zu weit weg. Sie konnte ihre Mom nicht trösten und ihr durch diese Zeit helfen. Rory stand mitten in dem geräumigen Raum, was ihr Büro war. Sie hatte ihm den Rücken zugedreht und blickte hinab auf die Straßen New Yorks. Er konnte es nicht hören, doch er sah, wie ihr Körper von Schluchzern geschüttelt wurde. Ihre Stimme wurde von dem lauten Prasseln des Regens, der seit Tagen unaufhörlich gegen die große Glasfront des Büros in irgendeinem großen Hochhaus einer New Yorker Zeitung schlug, erstickt. Nicht irgendeiner Zeitung. Es war die New York Times, ihr ehemals großer Traum. In all den Jahren hatte sie sich das, was sie nun hatte, erarbeitet, hatte alles dafür gegeben. Und nun saß Jess Mariano hinter dem großen hölzernen Schreibtisch und versuchte ihr einzureden, das alles aufzugeben. Er stand aus dem Ledersessel auf und ging um den Tisch herum. Zaghaft legte er seine Hand auf ihre Schulter. Er spürte, wie sie leicht zusammenzuckte und im Begriff war, ihn wegzustoßen, doch der Druck, den er auf ihre Schulter ausübte, war sanft und trotzdem bestimmend. Sie drehte sich um und sofort ließ er seine Hand von ihrer Schulter gleiten. Wieder sah Jess das Gesicht, das er seit Monaten immer falsch sah. Jedenfalls nicht so, wie es normal war, wie es sein sollte. Glücklich und mit ihrem typischen Funkeln in den Augen. Stattdessen war dort nichts als gähnende Leere und der harte, traurige Ausdruck ihrer Augen, ohne jegliches Glitzern. Ihre Haltung war abweisend und er merkte, wie sie begann, die durchsichtige Mauer um sich herum aufzubauen, die alle Gefühle verbergen sollte. Doch er konnte sie jedes Mal durchdringen, während andere vor der einst so freundlichen lebenslustigen und nun kühlen und gefühlslosen Rory Gilmore zurückschreckten.
„Rory. Hör mir zu.“, versuchte er es zum wiederholten Male wie in den letzten Stunden und Tagen.
„Ich will nichts mehr hören Jess! Ich habe es verstanden, ich bin nicht blöd. Aber hör du mir doch mal zu und überleg mal, wie ich mich fühle.“, schrie sie sofort zurück und Jess erschrak bei dem barschen Ton ihrer Stimme. Er hatte sie schon ewig nicht mehr gehört, seit dem Tag, an dem die Ergebnisse da waren.
„Du redest ja nicht, Rory“, flüsterte er. Doch Rory hörte es und ihr Gesicht versteinerte zu einer undurchdringlichen Maske.
„Ich will nicht mehr reden. Ich habe genug geredet, für immer. Ich werde erst wieder reden, wenn es vorbei ist und ich wieder bei ihr bin. Richtig bei ihr bin.“, presste sie mit zusammengebissenen Zähnen heraus.
„Dann lass uns hinfahren Rory. Unsere nötigsten Sachen sind gepackt, wir können sofort losfahren, wenn du willst. Deswegen bin ich doch hier. Um dich endlich zu ihr zu bringen, damit du es ihr nicht noch schwerer machst. Und auch dir. Du stürzt dich nur noch in deine Arbeit, du bist morgens schon weg. Wenn ich aufwache, ist das Bett neben mir kalt und leer, so als wärst du nie darin gelegen sondern als hättest du die ganze Nacht auf der Arbeit verbracht. Und abends kommst du heim, wenn ich bereits wieder schlafe. Jeden Abend sitze ich alleine in der Küche und starre die Uhr an, während ich mich frage, wann das alles endlich ein Ende hat und ich dich wieder lachend sehe. So strahlend, wie ich dich kennengelernt habe, so wie du früher warst, wie du bis vor kurzem noch warst, so wie ich dich immer gesehen habe und sagen konnte: Dafür lohnt es sich zu leben.“
Kurz huschte ihr Blick über sein Gesicht, ehe sie wieder einen Punkt anstarrte, der nicht existierte. Ohne ein Wort drehte sich Jess wieder um und lief zur Tür. Als er die Hand auf die Türklinke legte, hielt er jedoch noch einmal kurz inne und sah noch einmal zurück. Sie hatte im bereits wieder den Rücken zugekehrt und sah wieder hinaus in den wolkenbehangenen Himmel. Leise ließ er die Tür wieder hinter mir ins Schloss fallen. Es war, als würde er in eine andere Welt treten. In den offenen Büros der Redakteure herrschte hektisches Treiben und niemand schien ihre Auseinandersetzung mitbekommen zu haben. Langsam bahnte er sich einen Weg zum Ausgang. An der frischen Luft atmete er einmal tief ein, ehe er wieder zu seinem Auto lief. Es war wieder voll beladen mit Koffern und Kleidern, alles, was Rory und er brauchen würden, wenn sie nach Stars Hollow fahren würden. Jess würde es an diesem Abend wieder auspacken und am nächsten Morgen wieder hoffnungsvoll einpacken und wieder das selbe tun, nämlich zu Rory fahren und sie auffordern, endlich den Schritt zu tun.


---

Ok das war der Prolog. Ich hoffe es hat euch gefallen,
Anja fand es gut, dann hoffe ich mal dass es euch ähnlich ging.
Oh man jetzt bin ich ganz schön nervös :lach:
Würde mich über ein bisschn Feedback freuen
kizz Anni

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Geschrieben von: ordinary
09.06.2008, 18:37
Forum: Fanfiction
- Keine Antworten

Ok, nach absprache mit Katrin hier ein kleines How-to-do zum Thema Feedback


Begriffserklärung:
FB - Feedback, oder auch Leserkommentar
Es bedeutet nichts anderes, als eine Antwort auf eine FF, oder ein bestimmtes Kapitel einer FF zu erstellen und dem Autor damit mitzuteilen, ob einem das Gelesene gefällt oder nicht.

StillLeser/SchwarzLeser
Sind die User, die regelmäßig bestimmte FanFictions verfolgen ohne ein FB zu hinterlassen.

Stammleser
Sind die User, die eine Geschichte lesen und regelmäßig (nicht zwangläufig nach jedem Teil) ein FB abgeben



Warum ist FB wichtig?
Feedback ist so wichtig, da es für den Autor immer eine Motivation darstellt.
Die Motivation zum Weiterschreiben.
Die Motivation an seiner Geschichte zu arbeiten.
Die Motivation seinen Stil zu verbessern etc.
Feedback zeigt, was geschätzt wird, es ist einen permanente Wertschätzung für die Arbeit des Autors, für die Zeit die er in seine Arbeit investiert.

Warum ist auch kritisches/negatives FB wichtig?
Kritisches/negatives Feedback ist wichtig, damit der Autor sieht woran er arbeiten muss.
Diese Dinge können sich auf stilistische Punkte, wie Rechtschreibung, Grammatik und den „Fluss“ der Geschichte beziehen, oder auf inhaltliche Aspekte, wie die Glaubwürdigkeit der Geschehnisse, die Darstellung der Personen in der Geschichte, oder auf die Darbietung, z.B. ob die Geschichte übersichtlich gestaltet ist, oder verliert man den Überblick irgendwann?
Am besten ist negatives FB in Form von konstruktiver Kritik.

Was ist konstruktives FB?
Konstruktives FB bedeutet zu sagen, was einem nicht gefällt und einen Verbesserungsvorschlag zu liefern.
z.B. „Du hast viel zu viele Rechtschreibfehler drin, persönlich fände ich es nicht schlecht, wenn du dir einen Beta-Leser suchen würdest.“
„Ich finde du stellt xy zu übertrieben da, erinnere dich doch mal an xy in der Serie, würde sie/ er wirklich so reagieren? Ich glaube ...“
Ob ein Autor bereit ist ein solches FB anzunehmen und zu berücksichtigen ist natürlich eine andere Sache, aber ihr könnt euch sicher sein, euren Teil zur Verbesserung einer Geschichten beigetragen zu haben.

Muss FB wirklich lang und ausführlich sein?

Nein, muss es nicht.
Ein zwei Sätze, deren schreiben nicht mehr als ein vielleicht zwei Minuten dauert, reicht aus.

Wie formuliere ich FB am besten möglichst kurz und schnell, wenn ich keine Zeit habe?

Die kürzeste Möglichkeit ist bestimmt :
„Diese Story gefällt mir. Freue mich auf mehr.“
Etwas länger:
„Mir gefällt gut, dass... Und ich finde, dass...“
„Ich finde es toll, dass... Aber mir hat nicht so gut gefallen, dass...“
„Ich habe schon bessere Teile von dir gelesen, dieses mal hast du...“

Wie kann ich ein kurzes FB geben, wenn ich gerade in eine FF eingestiegen bin und sie schon mehrere Seiten/Kapitel hat?
Wenn ihr in eine Story reingelesen habt, die ersten beiden Kapitel gefallen euch, ihr habt aber keine Lust und Zeit im Moment weiter zulesen, könnt ihr trotzdem FB geben!
„Ich habe gerade die ersten beiden Kapitel deiner FF gelesen und muss sagen...“
Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Kapitel insgesamt schon gepostet wurden, der Autor wird sich auch so darüber freuen.
Wenn ihr das nächste Mal weiterlest, spielt es auch keine Rolle, wie weit ihr kommt.
„Hab gerade weitergelesen. Gefällt mir immer noch!“
Oder, wenn ihr die ganze Geschichte gelesen habt, könnt ihr auch einfach ein allgemeines Urteil abgeben und z.B. kurz auf den letzten geposteten Beitrag eingehen.

Wird mein FB von den FF-Autoren überhaupt gewürdigt?
NATÜRLICH! Wobei jeder Autor seine Würdigung für seine Leser anders zeigt.
Der eine schreibt vielleicht nur ein kleines Dankeschön, zu beginn eines neuen Teils.
Der andere bedankt sich vielleicht, bei jedem FB-Geber einzeln.
Der nächste wiederum geht vielleicht auf jedes FB gezielt ein.

Für Gäste des Forums
Gibt es eine Geschichte die euch gut gefällt, und die ihr lest ohne angemeldet zu sein?

Vielleicht findet ihr ja mal ein paar Minuten Zeit um euch zu registrieren und ein kleines FB dazulassen.
Die Autoren würden sich darüber freuen.

Für StillLeser/ Schwarzleser
Nehmt euch hin und wieder ein paar Minuten, um etwas zu den FFs, die ihr lest zu schreiben. Jeder weiß wie schwer es ist, zu jeder FF die man liest immer etwas zu schreiben. Aber einmal die Woche, einmal alle zwei oder drei Wochen, ein zwei Sätze, dafür sollte man die Zeit aufbringen.

Für die Stammleser

Ich denke ich spreche im Namen aller Autoren, wenn euch hiermit ein dickes, fettes Dankeschön auf‘s Auge drücke!

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Geschrieben von: Lilia
08.06.2008, 15:00
Forum: Fanfiction
- Antworten (31)

[Bild: picture.php?albumid=128&pictureid=918]
(danke an JUHUI für den tollen Banner und die viele Mühe ^^)

Titel: She thinks she needs me

Autor : Meine Wenigkeit
Genre : Love
Pairing : Literati, Sophie
Raiting : R-16
Teile: 2 oder 3
Disclaimer : Alles gehört den Machern der Gilmore Girls und nicht mir!
Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: Spielt Ende der 6. Staffel, enthält also schon ein paar Spoiler im Bezug auf Logan und Rory und ebenso auch Jess und Rory…
Sonst ist zu sagen, dass es in der Szene anfängt, in der Rory Jess in Philadelphia besucht… und ich denke den Rest werdet ihr schon sehen. Die Pairings variieren sehr, ich hoffe nur, dafür köpft mich keiner.


Einen Moment lang hielt Rory ganz still, als sich ihre Lippen berührten und spürte innerlich nur diesem seltsamen Gefühl nach. Es war so lange her, seit sie sich das letzte Mal geküsst hatten und trotzdem tauchte wieder dieses gewohnte Gefühl in ihr auf, als sie das taten. Seine Lippen fühlten sich an wie damals und ebenso schmeckte auch sein Atem. Die Sekunden schienen für einen Moment still zu stehen, bis seine Hand auf ihrem Arm, der sie näher zu sich zog, sie wieder in die Realität riss.
„Nein… ich kann das nicht!“ murmelte sie zurückweichend. Jess sah sie etwas irritiert und fragend an und sie bereute schon längst, was sie da zugelassen hatte. Logan! Er war ihr Freund und das noch immer… und sie liebte ihn doch. Wie hatte sie nur so dumm sein können ihn zu vergessen… oder war es etwas Anderes? Ja, sie hatte ihn nicht vergessen. Sie hatte sich rächen wollen, sie hatte diesen Schmerz und diese Demütigung, die sie empfand, seit dem Moment, zu dem sie von den anderen Frauen wusste, verschwinden lassen wollen. Und dazu hatte sie Jess ausgenutzt….
„Ich kann nicht so sein wie er…“ meinte sie bedrückt zu Boden blickend.
„Wovon redest du da!“ Wieder sah sie der schwarzhaarige Mann an, mit diesem durchbohrenden Blick, den sie kaum ertrug. Denn als er ihn abwand, spürte sie, wie er resignierte.
„Du bist noch… mit ihm zusammen“
Sie konnte nur schwach nicken. Sie fühlte sich scheußlich, denn sie wusste, nach ihren Gesten und Worten war sie nun ein offenes Buch für ihn.
„Rory, das habe ich nicht verdient!“ meinte er und wurde nun wütend.
„Das hast du nicht verdient!“ sprach sie in tiefster Reue und blickte ihn traurig an.
„Es ist nur… in letzter Zeit alles so viel gewesen… er hat mich betrogen und dann…“
„Dieser… Schnösel hat dich betrogen?!“ kam fassungslos von ihm.
„Ja aber… ich liebe ihn! Ich dachte es ändert sich etwas, aber ich liebe ihn!“
Es musste so sein, denn sonst wäre er doch nicht ständig der, an den sie dachte. Auch wenn es keine positiven Gedanken waren, aber wer konnte so was schon steuern.
„Verstehe…“ murmelte der Schwarzhaarige und erhob sich und sie beeilte sich, es ihm gleich zu tun.
“Es war eine… so unsagbar blöde Idee, hierher zu kommen“ meinte sie reuevoll und blickte ihn an, konnte förmlich sehen, wie ihre Worte ihn fertig gemacht hatten. Sie wusste, zu ihm hatte sie das nie so gesagt, auch wenn es vermutlich damals so gewesen war.

„Hey…“ ergriff nun Jess wieder das Wort. „Ist doch in Ordnung. Weißt du, am Wichtigsten ist doch, dass du glücklich bist“ meinte er und strich mit der Hand über ihren Oberarm, wandte sich dann zum Gehen.
Diese Berührung war irrwitzig, dachte Rory, denn sie erinnerte sie irgendwie an Luke, der das schließlich auch oft tat. Scheinbar war doch mehr durch irgendwelche verschrobenen Gene durchgekommen als man vermutete. Oder Luke war so was wie Jess’ großer Held geworden zu der Zeit in Stars Hollow. Aber wenn das so war, hatte Jess ein großartiges Talent dazu gehabt, das zu verbergen.
Das andere Irrwitzige daran war nur noch… es fühlte sich ganz und gar nicht an, wie wenn Luke sie tätschelte. Das löste nämlich für normal bei ihr kein merkwürdiges Ziehen im Bauch oder einen Kloß im Hals aus.
Und während sie dem nachfühlte, überlegte sie ob es auch einfach so etwas wie die Auffrischung der Erinnerung von damals war. Aber es fühlte sich doch anders an.
Hatte sie sich so sehr verändert? Früher war sie wirklich gewesen wie Jess… Musikbegeistert von völlig unbekannten Künstlern und vor allem hatte sie gelesen und gelesen und sie hatten beide nächtelang darüber diskutiert und geknutscht und sinnlose Filme gesehen und kalte Burger mit matschigen Pommes dazu gegessen…. Sicher, Logan würde so etwas auch mit ihr tun… aber vielleicht als kleiner Witz und Abwechslung vom wahren Leben… doch früher war das ihr wahres Leben gewesen!
Und was war sie nun? Reich, verwöhnt, am Feiern und Trinken, das Einzige was sie in ihrem engen Zeitplan noch wirklich lesen konnte, waren Zeitungsartikel der Mitarbeiter bei der Yale Daily News…
Klar hatte sie sich als Kind immer so ein Leben gewünscht. Aber um welchen Preis? Um ein Abbild von Logan zu werden und mehr nicht?! Hatte sie sich so beeinflussen lassen?
Jetzt, wo sie Jess ansah und die Sehnsucht nach diesem Gefühl von damals aufkeimte, wusste sie nicht mehr, was sie wollte. Sie konnte nur hoffen, dass er ihr es zurück geben würde. Sie wollte wissen, ob sie noch dieselbe war, sie musste es wissen!
„Hey!“ meinte sie auf einmal mit fester, entschlossener Stimme und war mit zwei Schritten bei ihm. Er drehte sich zu ihr um. „Weißt du, ich sollte mal Matthews Dichter anrufen. Der kann mir erklären wie das mit der Liebe läuft. Dichter wissen das…“
Weiter kam er nicht, denn Rorys Arme umschlangen seinen Hals und sie küsste ihn hingebungsvoll, küsste ihn als gäbe es kein Morgen. Auch er erwiderte den Kuss so zögerlich, wie sie es vorhin getan hatte und ebenso entschlossen drückte er sie nach einem Moment weg.
„Rory, Moment mal, was soll das! Erst knallst du mir an den Kopf, wie sehr du diesen Typen liebst und jetzt das! Was soll das! Spiel nicht mit mir!“
Einen Augenblick sinnte sie dem nun doch nach… sie durfte ihm das nicht antun… aber gerade jetzt war sie so sicher, dass sie all das von damals wieder haben wollte. Sie hatte sich wirklich verändert, sie hatte sich irgendwie auch von ihrer Mum und Stars Hollow entfernt… Klar, sie wurde immer in alles ganz genau und ausführlich eingeweiht und sie hatten noch die selben gemeinsamen Filmabende… aber es war nicht ihr wichtigstes Hobby wie damals.. es war einfach nicht mehr das Wichtigste in ihrem Leben. Als sie darüber nachdachte, fühlte sie sich schäbig.
Wofür hatte sie das alles denn aufgegeben?! Für Logan, der andere Frauen flachlegte, wenn sie ihm den Rücken zudrehte…. Sie ballte die Hände zu Fäusten.
„Ich habe dich so vermisst!“ platzte plötzlich aus ihr heraus. „Du fehlst mir so! Ich will nicht unfair zu dir sein… das wollte ich nie. Und ich… verlange auch nichts von dir…“ Sie sah zu Boden und war den Tränen nahe, als Jess meinte.
„Verdammt, und wie ich dich erst vermisst hab… es ist schwer hier ohne dich. Ich muss so oft dran denken, wer mich her gebracht hat und…“
Sie sah lächelnd zu ihm hinauf, dann schlang sie die Arme um ihm und küsste ihn beinahe zaghaft und ebenso legte er nun seine Hände an ihre Taille, um den Kuss zu erwidern. Aus dem zaghaft wurde immer mehr Leidenschaft und bald waren beide zügellos.

Fortsetzung folgt


Ich muss nochmal sagen... ich bin wirklich nervös, die FF hier zu posten.... hoffe sie gefällt euch irgendwie

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Geschrieben von: Fauna
08.06.2008, 00:37
Forum: Bücher & Comics
- Antworten (2)

"Als Eddie Dickens elf Jahre alt war, bekamen seine beiden Eltern so eine abscheuliche Krankheit, von der sie gelb und an den Rändern etwas wellig wurden und nach alten Wärmflaschen rochen."

So beginnt der erste Band der 1. "Abenteuer des Eddie Dickens".

Damit Eddie sich nicht bei ihnen ansteckt, soll er zu seinem Großonkel "Der Wahnsinnige Onkel Jack" und seiner Großtante "Die Noch Wahnsinnigere Tante Maud" und ihrem Wiesel "Malcolm" (oder war es doch Sally?) ziehen. Das wäre alles nicht so dramatisch, wenn Malcolm nicht ein ausgestopftes Wiesel wäre und der Wahnsinnige Onkel Jack nicht, statt mit Münzen, mit Trockenfisch zahlen würde und ihr Haus auch noch Schlimmes Ende heißt...


Eine wirklich lustige Geschichte über einen Jungen, der jede Menge Abenteuer erlebt - hauptsächlich, in die ihn seine irren Verwandschaft verwickelt!

Ein Buch, dass man lesen kann um einfach nur zu lachen!

Zitat:"Wie spät ist es?" erkundigte sich die Wahnsinnige Tante Maud. Sie sah Eddie mitten ins Gesicht, als sie die Frage stellte, also entschied er, das sie ihn gefragt hatte und nicht das ausgestopfte Wiesel. "Ich habe leider keine Uhr" sagte Eddie. "Dann leihe ich dir meine." Seine Großtante wühlte in einem kleinen Sack aus Flicken, der neben ihr stand. Sie zog eine silberne Taschenuhr an einer Kette heraus und überreichte sie ihm. "Also, wie spät ist es?" Er las den Zeigerstand ab. "es ist drei Minuten nach acht Uhr" sagte er und gab ihr die Uhr zurück. Sie studierte das Chronometer in ihren knotigen Händen. "Das kann ich aber doch nicht annehmen." sagte sie. "Die ist ja massiv Silber." Sie hielt die Uhr an ihr rechtes Ohr und lauschte. "Und sie hat ein sehr kostspieliges Ticken. Nein, so ein wertvolles Geschenk kann ich nicht annehmen. Du bist ja noch ein Kind." "Sie ist aber doch deine" versuchte Eddie darzulegen. "nein, ich kann sie nicht annehmen" beharrte die Wahnsinnige Tante Maud streng. "Jetzt will ich nichts mehr davon hören. Was würde deine arme, an den Rändern so wellige Mutter dazu sagen, dass du versuchst, deine Uhr zu verschenken, die dir so viel bedeutet?" Eddie seufze, entscheid aber, dass es besser war, nicht mit seiner Großtante zu streiten. Er steckte sich die Uhr in die Tasche. "Dieb!" schrie Maud. "Dieb!" Sie ergriff Malcolm-das-ausgestopfte-Wiesel beim Schwanz und schwang ihn wie eine Keule. Er war so steif wie ein Polizeiknüppel und stellte eine Furcht erregende Waffe dar. "Gib mir auf der Stelle mein Eigentum zurück!" forderte sie. Eddie hatte schwer zu schlucken. Er grub tief mit der Hand in seine Tasche und gab ihr ihre Uhr zurück. Großtante Maud grinste von einem Ohr zum anderen. "Was für ein entzückendes Geschenk" sagte sie. "Wie aufmerksam. Wie nett."
Zitiert aus: "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh, übersetzt von Harry Rowohlt, Omnibus 2002

So und so ähnlich sind auch weitere Dialoge in diesem und den mitlerweile 5 folgenden Büchern.

Auch recht nennenswert sind die Zwischenkommentare von Philip Ardagh. Eigentlich schrieb er die Geschichte von Eddie Dickens für seinen Neffen und schickte die Kapitel bzw. die Folgen in dessen Internat. Manchmal erklärt er nur das ein oder andere Fremdwort, auf recht amüsante Art und Weise, oder er richtet sich direkt an den Leser um Ereignisse genauer zu erklären oder um "geschichtliche Hintergrundinformationen" zu geben, wobei man hier nicht wirklich was geschichtliches lernt...(zum Glück!)


Im Omnibus-Verlag sind bisher erschienen und sind auch bisher die einzigen Bücher:
  • Schlimmes Ende (2002)
  • Furcht erregende Darbietungen (2003)
  • Schlechte Nachrichten (2004)
  • Unliebsame Überraschungen (2005)
  • Abscheuliche Angewohnheiten (2006)
  • Allerletzter Akt (2007)
"Die Abenteuer des Eddie Dickens" (1. Triologie)
[/url]


"Die weiteren Abenteuer von Eddie Dickens" (2. Triologie)
[url=http://www.randomhouse.de/specialskids/ardagh/images/cover6.jpg]



Fazit:

Wundervolle Bücher, einfach etwas lustiges zum Lesen!


Übrigens:

Der erste Band "Schlimmes Ende" soll nun auch verfilmt werden! "Awful End" soll der Streifen heißen und Freddie Highmore spielt Eddie Dickens. (Freddie - Eddie - was für ein Wortspiel^^)

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Geschrieben von: Jane26
06.06.2008, 18:29
Forum: Musik & Charts
- Antworten (25)

Zitat:Jason Mraz ['dʒeɪsən ˈɱɹæz] (* 23. Juni 1977 in Mechanicsville, Virginia) ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und Musiker. Sein Stil ist von großer Variabilität geprägt. Er beinhaltet Pop, Rock, Folk, Reggae, Rap-Elemente und vieles mehr. Sein Markenzeichen ist seine glasklare, sehr umfangreiche Stimme.

Quelle: Wikipedia.de

Wie findet ihr ihn?
In Fachkreisen wird er als der bessere Jack Johnson bezeichnet...
Ist er das?

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Geschrieben von: Shopaholic
04.06.2008, 20:31
Forum: Bücher & Comics
- Antworten (39)

Lara Adrian

[Bild: 41jPA6rr2BLL.jpg] [Bild: 51N8K0Wn88L.jpg] [Bild: d7303dcb-489d-41ae-bec6-1ed45922a3b.jpg] [Bild: 51wZ2lLCDeL__SS500_.jpg]



Geliebte der Nacht

[SIZE=2]Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist ... [/SIZE]


Gefangene des Blutes

[SIZE=2]Bei der Tierärztin Tess Culver taucht ein Mann auf, der aus mehreren Schusswunden blutet. Verzweifelt kämpft sie um sein Leben, ohne zu ahnen, dass es sich bei dem gutaussehenden Fremden um einen Vampir handelt. Da schmiedet ein verhängnisvoller Kuss das Schicksal der beiden auf ewig aneinander und macht sie zu Verbündeten im Kampf gegen die Mächte der Finsternis ... [/SIZE]


Geschöpf der Finsternis

Mit einem Dolch in der Hand durchstreift Elise Chase die Straßen von Boston, um Rache an den Vampiren zu nehmen. Ihre übersinnlichen Kräfte helfen ihr, die Beute aufspüren, doch diese Gabe ist nicht ungefährlich. Als Lehrmeister hat sie sich ausgerechnet Tegan ausgesucht, den tödlichsten aller Vampirkrieger Dritter Roman der begeistert aufgenommenen Fantasy-Romance-Serie. Tauchen Sie ein in Lara Adrians Welt der Vampire und lassen Sie sich verzaubern!


Gebieterin der Dunkelheit
[SIZE=2](Erscheinungstermin: September 2008)[/SIZE]

[SIZE=2]Die Journalistin Dylan Alexander entdeckt eine verborgene Grabstätte und gerät dadurch in einen Strudel aus Gewalt und Geheimnissen. Doch niemand ist gefährlicher als der von Narben entstellte und unendlich verlockende Rio, der sie in seine Welt der ewigen Finsternis und dunklen Obsessionen entführt. Dylan kann sich Rios Berührung nicht entziehen, selbst als sie eine schreckliche Entdeckung macht, die ihn mit ihrer Vergangenheit verbindet. Dylan muss sich entscheiden: Will sie Rios Reich der Dunkelheit verlassen oder alles aufs Spiel setzen für den Mann, der ihr gezeigt hat, was wahre Leidenschaft ist? [/SIZE]


[SIZE=2]Quelle: www.amazon.de[/SIZE]

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Hat jemand die Bücher gelesen?

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