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Geschrieben von: ~sophie~
06.04.2008, 22:48
Forum: Fanfiction
- Antworten (24)

Hallu Ihr da:wink:

Mein Schatzi Anja und ich, wir haben zusammen eine neue FF geschrieben *trommelwirbel*

Wir werden die Teile jeweils abwechelnd posten.

Mehr will ich aber hierzu nicht sagen, lasst euch einfach überraschen und lest selbst.

Wir hoffen, es gefällt euch

LG Anni und Anja

[Bild: Bild4-1.jpg]
Vielen vielen Dank, Lysi (adoreee-Logan) für diesen tollen Banner




The Best Time of our Lifes


Titel: The Best Time of our Lifes
Autoren
: JUHUI und ~sophie~, also wir=)

Genre:
Crossover

Pairing:
lasst euch überraschen Tongue

Raiting:
PG-13

Disclaimer:
Wir schreiben diese Fanfiction rein aus Spaß. Wir sind nicht der Copyrightbesitzer und ziehen keinerlei finanziellen Nutzen aus diesem Werk. Die Figuren sind ebenfalls nicht unser Eigentum, außer uns und denen, die wir selbst erfunden haben, sondern gehören Amy Sherman-Palladino und den Gilmore Girls.

Sonstige Bemerkungen/ Spoilerwarnungen:
Diese Fanfic wird aus unserer Sicht geschrieben.
Anja und ich fahren für ein Austauschjahr in die USA, zu unseren Girls. Es beginnt am Anfang unserer Sommerferien und bei den Gilmores am Ende der 5. Staffel, dennoch sind Rory und Logan noch nicht zusammen. Anja und ich werden gemeinsam auf die Stars Hollow High gehen.
Wir sind für Kritik offen, freuen uns aber auch über Lob.



Epilog:


Es war das erste Mal, dass ich sie sah. Sie stand da und wartete auf mich.

Ich war gerade erst aus Wien angekommen und gleich sollte unser großes Abenteuer beginnen. Die USA! Das beste Jahr unseres Lebens.

Ihr fielen ihre Haare ins Gesicht. Sie lächelte mir zu. Ich ließ meine Sachen fallen und lief zu ihr und schrie dabei: "Anni, ich kann es nicht glauben" Wir fielen uns gegenseitig um den Hals. „Bist du bereit?", fragte sie mich aufgeregt. „Man kann doch nie bereit sein!", scherzte ich. Wir holten meine Sachen und gingen zu ihren Eltern.

Für 2 Tage würden wir in noch in Deutschland sein und dann ging es los. Das Austauschjahr. Ich war schon richtig nervös gewesen, aber das verflog, als ich nun endlich bei ihr war.



Lächelnd stand ich in der Ankunftshalle des Frankfurter Flughafens. Heute war der Tag, an dem sie endlich kommen sollte und ich freute mich schon irrsinnig darauf. Wir hatten schon so oft miteinander geredet, um uns auf das kommende Jahr vorzubereiten. Doch getroffen hatten wir uns noch nie.

Ein Lächeln huschte mir über das Gesicht, als ich sie dann sah. Ich erkannte sie sofort von den Bildern, die sie mir geschickt hatte. Grinsend winkte ich ihr zu, als sie auch schon angerannt kam und mich fest umarmte.


„Na, bist du bereit?“, fragte ich sie aufgeregt und half ihr, ihr Gepäck nach draußen zu tragen, wo meine Eltern auf uns warten sollten.


„Man kann doch nie bereit sein!“, scherzte sie und ging neben mir her aus dem großen Flughafengebäude. Draußen wehte ein frischer Wind und wir waren froh, dem hastigen Treiben der Leute entkommen zu sein.


Vor dem Flughafen angekommen trafen wir dann auf meine Eltern, die gemeinsam mit meinen Geschwistern am Parkplatz auf uns warteten.





Kapitel 1
:

Gedanken an dich


Am Morgen des Abflugtages standen wir wieder gemeinsam mit meiner Familie am Flughafen und verabschiedeten uns. Die Stimmung war gedrückt. Meine Eltern umarmten erst Anja, sie hatten sie während der zwei Tage richtig ins Herz geschlossen, und dann mich. Meine Mum hatte Tränen in den Augen, als sie mich in die Arme schloss und strich mir noch einmal sanft durch die Haare. Ihr rannen so viele Tränen über das Gesicht, dass ich sie schon gar nicht mehr richtig zählen konnte. Sie würde mich total vermissen, das wurde mir in diesem Moment klar. Logisch, ich war immerhin ihre älteste Tochter und für Eltern war es immer schwer, wenn ihre Kinder flügge werden und sie dann das Nest verließen. Sie flüsterte mir leise ins Ohr, sodass es nur ich hören konnte: „Du wirst eine schöne Zeit haben, genieß es. Und schreib uns ganz oft!“ Ich nickte zustimmend.
Sogar mein Bruder, der normalerweise froh war, mich ab und zu los zu sein, drückte mich einmal kurz fest und flüsterte dann: „Schade, dass du so lange weggehst. Ich werde dich vermissen, zumindest so lange mir langweilig ist.“

Belustigt lächelte ich ihn an und stellte mich dann zu Anja. Wir winkten noch einmal kurz. Anja und ich würden nun endgültig gehen und als ich mich noch ein letztes Mal umdrehte sah ich meine Familie mir zulächeln und jeder von ihnen hatte ein Taschentuch in der Hand, mit dem sie mir zum Abschied zu winkten dann wurde unser Flug aufgerufen und wir gingen mit einem letzten Blick zurück zum Check-In-Schalter. Dort legten wir Ausweise und Gepäck vor und bekamen unsere Bordkarten. Danach machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Gate.

Ich war zum einen ziemlich aufgeregt und trotzdem ein wenig traurig. Wir würden unsere Familien erst in wenigen Monaten wieder sehen, doch trotzdem begann in diesem Augenblick, als wir in das Flugzeug stiegen, das aufregendste Jahr unseres Lebens.


Etwa 20 Minuten später ertönte das vertraute Geräusch, das ansagte, dass es in wenigen Minuten losging. Mein Lächeln verschwand, als ich an die nächsten Stunden dachte. Ich hasste den Start und drehte mich zu Anja. Sie lächelte mich aufmunternd an, dann ging es endlich los.


Einige Stunden später...



Endlich waren wir In New York gelandet. Die Größe des Flughafens beeindruckte mich. Gut der Wiener Flughafen ist nicht sonderlich groß. Er ist halt heimelig, dachte ich. Ich war zwar schon am Frankfurter Flughafen gewesen, und dieser war groß gewesen. Und am Londoner Flughafen Heathrow auch. Also machte es mir nicht mehr so viel Angst. Man musste ja nur der Masse nachgehen. Ich packte Anni bei der Hand. Ich wollte sie ja nicht schon am ersten Tag verlieren. Nein, das wäre schlimm. Ich allein in den USA – eine schreckliche Vorstellung.


„Komm“, sagte ich zu ihr. Ich hatte einen guten Orientierungssinn und so fanden wir schnell zu den Passkontrollen. Es gab keine Probleme. Ich war erleichtert. „Und falls etwas gewesen wäre, Anja, wir können ja beide Englisch, was wir jetzt die ganze Zeit sprechen müssen!“, meinte Anni und sie schluckte. Ich lachte. Ja, wie Recht sie hatte.

Die Koffer kamen überraschend schnell. Jeder hatte zwei Stück mit sich. Nun ja wir brauchten Sommer- als auch Winterklamotten. „Ich hab nicht gedacht, dass ich so viel mit mir nehmen muss.“, gestand ich ihr, „Aber ich hab noch so viel Platz drinnen, weil all das Zeug, dass ich kaufen werde, muss auch wo untergebracht werden!“ Wir beiden lachten. „Bei mir ist es genau dasselbe! Das hast du aber zu Hause gesehen, oder?“, fragte sie mich. Ich nickte fröhlich.

Hätte ich gewusst, wie es kommen sollte, wäre ich wahrscheinlich nicht so glücklich gewesen. Da vorne war die Eingangstür. Wir standen vor ihr. Wir atmeten noch einmal gemeinsam tief ein und wieder aus. Wir blickten uns noch einmal an. „Das wird die beste Zeit unserer noch jungen Leben!“, sagte Anni. „Ja“, bestätigte ich sie. Hand in Hand gingen wir los. Die Tür öffnete sich und wir schritten hinaus.


Die Empfangshalle war riesig und die Menge Menschen ebenfalls. Wir suchten aufgeregt nach unserer Gastfamilie. Eine Mutter und einer Tochter. Auf den Fotos sahen sie so gar nicht aus als wären sie Mutter und Tochter, eher Schwestern oder beste Freundinnen. Ich ließ meine Blicke über die Menge schweifen. Da erblickte ich ein Schild mit meinem Namen. ich wollte Anni Bescheid geben, dass ich sie gefunden hatte, als sie sagte: „Da drüben ist ein Schild mit meinem Namen. Komm Anja!“. Sie lief schon hin und ich schrie ihr aber hinterher: „Da drüben ist aber ein Schild mit meinem Namen!“ Daraufhin blieb sie stehen. Ich sah sie verwirrt an und sie mich.

Wir wussten zwar, dass wir getrennt wohnen würden, aber sie hatten geschrieben, sie würden uns zusammen abholen und die ersten Wochen, sprich die Sommerferien, würden wir alles zusammen machen. Und die Schule natürlich auch. Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Sie merkte das auch: „Geh du dort hin, wo dein Name ist und ich geh zu meinem. Ist doch nur für kurz. Wir sehen uns doch wieder!“ Sie lief fröhlich zu ihrem Schild. Sie fiel einer jüngeren Frau um den Hals. Anni winkte mir noch ein letztes Mal zu.

Ja, nicht für eine lange Zeit. …


Ich hatte ein ungutes Gefühl in meinem Bauch. Nervosität machte sich breit. Vor mir stand eine Frau mit blitzblauen Augen, die mir sofort auffielen. „Hi“, war das erste was mir einfiel. Sie umarmte mich und sagte: „Willkommen in den USA“. Sie lächelte mich an und ich erwiderte das Lächeln. Ich war in Gedanken und zwar über Anni. „War der Flug gut?“, Lorelai holte mich wieder in die Realität zurück. „Ja, alles bestens. Sogar die Sache bei dem Zoll hat geklappt.“, antwortete ich. Lorelai ging voraus und nahm mir einen Koffer ab. Ich ging ihr nach. Doch Anni konnte ich nicht mehr entdecken.



Als die großen gläsernen Türen hinter uns zuglitten, sahen wir uns gespannt in der überfüllten Ankunftshalle um. Wir standen immer noch dicht beieinander, während wir langsam weiter in die Halle hineintraten und unsere Koffer abstellten. Unsere Gastfamilie wollte uns hier abholen, um dann gemeinsam zu dem Haus fahren, in dem Anja über das ganze Jahr wohnen sollte.
Wahrscheinlich würden sich danach unsere Wege teilweise trennen, denn ich würde mit Rory Gilmore nach Yale gehen und unter der Woche mit Anja in Stars Hollow zur Schule gehen.


Ich spürte, wie Anja den Griff um meine Hand verstärkte und sie nach rechts ging, doch in diesem Moment sah ich sie. Sie sah so aus wie auf dem Foto und hielt ein Schild mit meinem Namen in der Hand. Ich drehte mich zu Anja, die sich ebenfalls an mich gewandt hatte und mich anstrahlte.

„Da drüben ist ein Schild mit meinem Namen. Komm Anja!“, ich lief ein paar Meter voraus und sah sie noch einmal an. Sie stand immer noch auf demselben Fleck und blickte abwechselnd zu mir und auf irgendeinen Punkt in der Menschen Menge. Dann sah sie mich wieder fragend an.


„Da drüben ist aber ein Schild mit meinem Namen!“ Daraufhin blieb ich abrupt stehen und sah sie erneut verwirrt an, dann in die Richtung, in die sie zeigte. Tatsächlich stand dort Lorelai, die ich schon von Bildern kannte, mit dem Schild in der Hand. Ich wendete mich wieder Anja zu. Sie stand völlig sprachlos und ängstlich da, woraufhin ich zu ihr zurück ging und ihr einen Arm um die Schulter legte.


„Geh du dort hin, wo dein Name ist und ich gehe zu meinem, Anja. Ist doch nur für kurze Zeit. Wir sehen uns doch gleich wieder!“ Fröhlich sah ich sie noch einmal an, um sicher zu gehen, dass sie es auch wirklich tat und dass es ihr gut ging und lief dann weiter in Richtung Rory, der ich sofort um den Hals fiel, nachdem sie mich begrüßt hatte.


Eigentlich war ich eher schüchtern, doch Rory sah mich freundlich an, ich konnte nicht anders, als ihr schon ab dem ersten Moment zu vertrauen. Nachdem wir noch ein paar Freundlichkeiten ausgetauscht hatten, nahm sie eine meiner Taschen und ich die andere. Sie lief ein Stück voraus, als sie sich noch einmal zu mir umdrehte und mich auffordernd ansah. Doch ich reagierte nicht, sondern blickte mich in der Halle um. Doch ich konnte Anja und Lorelai nirgends finden. Ich lief schnell Roy hinterher.


„Wo sind Anja und Lorelai hin, wir wollten och zusammen zu euch fahren!“, fragte ich sie irritiert und sah ihr in die eisblauen freundlichen Augen, die plötzlich kalt und leer aussahen. Sie sah aus, als hätte ihr jemand einen Schlag in die Magengegend verpasst und sah mich total verloren an. Doch sie fing sich schnell wieder und ihr Blick wurde distanziert. Hatte ich etwas Falsches gesagt?


„Wir haben den Plan ein wenig geändert. Wir... wollen erst zu mir fahren, damit du dich ausruhen kannst. Du bist sicher noch total fertig von der Anreise und der Jet-lag wird dir auch zu schaffen machen.“

Das beruhigte mich ein bisschen und so lief ich ihr hinterher aus dem Gebäude hinaus auf den Parkplatz. Irgendetwas war passiert, das spürte ich. Doch ich konzentrierte mich vorerst auf das Hier und Jetzt und stieg in ihr Auto.


Auf der Fahrt herrschte bedrücktes Schweigen. Ich sah unentwegt aus dem Fenster. Vor meinen Augen flog New York vorbei, doch ich nahm es gar nicht war. Meine Gedanken waren ganz wo anders.




Wir saßen nun in einem Jeep. Wir fuhren los. Ich sah stumm aus dem Auto und betrachtete meine neue „Heimat“. Ich konnte die Skyline New Yorks sehen. Es war schon beeindruckend. Die vielen hohen Häuser. Man kam sich noch viel kleiner vor. Auch wenn sie so weit weg schienen.


„Du bist so still. Was ist los?“, wollte Lorelai wissen.

„Ach, ich bin nur in Gedanken!“, meinte ich und lächelte sie an, „Das ist unglaublich hier. Das ist tausendmal schöner als auf den Fotos!“

„Das Gefühl kenn ich. Über was denkst du denn nach?“, wollte sie wissen.


„Wo meine Freundin ist. Ich dachte, wir werden zusammen abgeholt und machen alles zusammen. Mit deiner Tochter“, antwortete ich. Ich sah sie erwartungsvoll an.


„Die Pläne haben sich geändert.“, war das einzige was zu dem Thema sagte. Ich wusste, sie wollte nicht darüber reden. Es war wohl ein Geheimnis, was ich hoffentlich schnell lüftete. „Ich freu mich schon so, das ist mein großer Traum hier.“, wechselte ich das Thema und wir begannen über alles Mögliche zu reden, was wir machen könnten. Lorelai war eine klasse Frau. Sie verstand es Spaß zu haben. Sie hatte auch einen eigenen Sinn für Humor und erzählte mir von diversen lustigen Situationen, in denen sie schon war. Die ganze Fahrt nach Stars Hollow lachten wir nur. Wir verstanden uns von Anhieb prächtig.


Und doch musste ich die ganze Zeit an Anni denken. Wo sie war und was sie machte. Und ob sie an mich dachte. Wie es ihr ging. Und wann wir uns wieder sehen würden. All diese Gedanken in so einer jungen Frau.




Hoffe es hat euch gefallen
Würden uns über FB freuen
Ggglg Anni
+Anja, natürlich

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Geschrieben von: Starli
04.04.2008, 18:52
Forum: Fanfiction
- Antworten (92)

Autor: Starli
Rating: FSK 12
Pairing: Unbekannt
Inhalt: Rory ist in ihrem zweiten Jahr in Yale und seit 3 Jahren mit ihrem Freund Jess zusammen, als der charmante Logan Huntzberger Interesse an ihr bekundet.
Genre: AU
Anmerkung: 1.) Ich entschuldige mich bereits im Vorraus das ich Jess vielleicht nicht gerade gut getroffen habe, aber man muss bedenken das er bereits seit 3 Jahren in einer Beziehung mit Rory ist, dass muss ja seine Spuren hinterlassen.
2.) Diese FF ist meiner Freundin gewidmet, die ich leider immer noch nicht zum Sophie bekehren konnte, mal sehen wie sie ihren Job macht, wenn sie mich zum Lit bekehren will *lach*
Disclaimer: Alle GG Charaktere gehören mir nicht. Diese Fanfic wurde lediglich zum Spaß geschrieben und nicht um damit Geld zu verdienen. Jegliche Ähnlichkeiten zu Lebenden und Toten Personen sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Teil 1

Rory Gilmore freute sich auf das zweite Semester in Yale und darauf, endlich bei der Yale Dayly News mitmachen zu können. Sie freute sich ebenfalls auf die verschiedenen Kurse und darüber das sie wieder Zeit haben würde, Stunde in der Bibliothek zu verbringen. Sie freute sich jedoch nicht darauf wieder einmal wenig Zeit mit ihrem festen Freund verbringen zu können. In den Ferien hatte sie sich daran gewöhnt das er immer da war, so dass es ein merkwürdiger Gedanke war, dass sie ihn jetzt nur noch alle paar Wochen sehen würde. Man sollte meinen, dass sie sich in ihrem ersten Jahr in Yale daran gewöhnt hatte, aber sie hatte es anscheinend doch nicht. Oder vielleicht hatte sie sich auch nur wieder entwöhnt durch die Ferien. Was auch immer es war, es machte es schwerer als es sein sollte in ihr Auto zu steigen und nach Yale zu fahren. Dabei war er nicht einmal hier.
Seufzend schloss sie die Tür und legte beide Hände ums Lenkrad. Sie hatte es tausende Mal gemacht, warum sollte es jetzt anders sein? Und doch war es anders als sie auf das Gaspedal trat und Stars Hollow hinter sich lies. Denn dieses Mal hieß es wieder einmal Ciao, bis in ein paar Wochen. Verdammt lange Wochen, wenn man sie fragte. Denn so sehr sie Yale auch liebte, sie liebte auch Stars Hollow, ihre Mom, Luke(’s) und seinen Neffen, ihren Freund, Jess Mariano.

***

Paris war selbstverständlich schon da und hatte alles geregelt, als sie ihr Zimmer für ein weiteres Jahr in Yale betrat. Die Schwermut, die sie auf der Fahrt hierher begleitet hatte, war verschwunden als sie Paris, wie immer wütend über irgendetwas, getroffen hatte. Yale war wo sie hingehörte, auch wenn das bedeutete, dass deswegen andere Dinge in den Hintergrund rutschten. Es machte sie nicht weniger wichtig. Es bedeutete nur das etwas anderes wichtiger war. Es war nicht das selbe. Und natürlich würde sie lieber in Yale studieren und gleichzeitig ihr Leben in Stars Hollow nicht vernachlässigen müssen. Aber es ging nicht. Und langsam schwirrte ihr der Kopf von den vielen Wichtig, Wichtiger, Am Wichtigsten Gedanken.
„Hey Gilmore!“, hörte sie wie Paris sie rief und so ging sie seufzend wieder zurück ins gemeinsame Wohnzimmer. Sie fragte sich unwillkürlich was es diesmal war, dass Paris nicht passte. Wahrscheinlich wollte sie Zimmer tauschen, weil ihres nicht genug Licht bekam. Oder sie wollte Zimmer tauschen, weil ihres zuviel Licht bekam. Bei Paris konnte man so etwas nie genau sagen. Doch überraschenderweise war es nichts von alle dem. Es war ein Umschlag angekommen mit ihrem Namen drauf und da Paris im Wohnzimmer gewesen war, hatte sie ihn für sie angenommen. Neugierig riss sie den Umschlag auf und faltete den Zettel auseinander. Hätte sie geahnt was dieser Zettel bedeutete, hätte sie es vielleicht nicht getan.

Rory Gilmore,
Wir wurden über deinen Wunsch bei der Yale Dayly News mitzuarbeiten in Kenntnis gesetzt und wir wünschen das du eine Probe ablegst, bevor du es tust.


Stirnrunzelnd betrachtete Rory den Zettel in ihrer Hand. Eine Probe? Das war doch wohl ein Scherz. Es war schließlich kein supergeheimer Club, dem sie beitreten wollte, sondern nur eine Collegezeitung.

Verfasse einen Artikel über die Life and Death Brigade (LDB). Viel Glück.

Wo sie gerade an supergeheimen Clubs dachte... Abwesend sah sie gerade aus und dachte über das Thema ihres Artikels nach. Die Life and Death Brigade, kurz LDB. Es sagte ihr etwas, doch sie wusste nicht warum. Allerdings hoffte sie, dass es ihr wieder einfiel, denn wenn sie diesen Artikel verfassen wollte, brauchte sie jede Information die sie bekommen konnte.

***

Den Rest des Tages machte Rory sich mit ihrem Stundenplan bekannt und versuchte Paris zu beruhigen, da sie drohte einen Anfall zu bekommen, als sie herausfand das einer ihrer Kurse nicht statt finden würde. Es war anstrengend gewesen, aber auf eine Art und Weise war es angenehm zu wissen das sich gewisse Dinge nicht änderten. Es würde etwas fehlen, wenn Paris sich nicht in einen Hysterieanfall steigern würde. Dennoch war es anstrengend gewesen sie wieder zu beruhigen und so lag Rory recht erschöpft in ihrem Bett. Noch einmal überdachte sie die Ereignisse des Tages, wobei sie an dem Brief der Yale Dayly News stoppte. Sie wusste nicht bis wann ihr Artikel erwartet wurde und so wollte sie gleich morgen nach den ersten Kursen im Zeitungsarchiv nachschlagen ob sie irgendetwas finden konnte. Wenn sie sich doch nur erinnern konnte wo sie diesen Namen schon einmal gehört hatte. „Die Life and Death Brigade. LDB”, flüsterte sie leise, als würde es ihr wieder einfallen, wenn sie es laut aussprach. Doch der erwünschte Geistesblitz blieb aus und so kuschelte sie sich nur etwas tiefer in die Kissen bevor sie ins Reich der Träume wechselte.

Rory murrte unwillig als das monotone Piepen ihres Weckers erklang. Am liebsten hätte sie sich einfach wieder umgedreht, doch ihr Wecker stand außer Reichweite und so musste sie aufstehen um ihn ausstellen zu können. „Arg“, grummelte sie und schlug die Decke zurück. Natürlich war es die einfachste Methode um sicher zu stellen, dass sie wirklich aufstand, aber das hieß nicht das sie diese Methode nicht trotzdem hasste.
Genervt schlug sie etwas härter nötig auf den Ausschalte Knopf des Weckers und begann sich anzuziehen. Noch immer etwas grummelig, doch zumindest wacher betrat sie kurz darauf die Küche und machte sich einen Kaffee. Allein der Geruch ihres Lieblingsgetränks lies ein Lächeln auf ihrem Gesicht erscheinen und so reagierte sie nicht vollkommen gereizt als ihr Handy klingelte.
„Hey“, meinte sie mit einem zufriedenen Lächeln, während sie versuchte gleichzeitig ihr Telefon zu halten und sich Kaffee einzuschenken. Wer auch immer es war, der sie gerade anrief, schien zumindest lange genug gewartet zu haben bis sie in der Lage war Kaffee zu kochen und allein das stimmte sie sanfter gegenüber dieser frühmorgendlichen Störung. „Hey“, kam es von ihrem Freund zurück und Rory lies beinahe ihre Kaffeetasse fallen vor Überraschung, als sie seine Stimme vernahm. „Jess“, stieß sie freudig aus und stellte die Kaffeetasse auf die Theke um sicher zu gehen, dass sie diese nicht doch noch fallen lies. Es wäre wirklich eine Schande gewesen den ersten Kaffee des Morgens so zu verschwenden. „Ich wollte dir eigentlich nur viel Glück wünschen für deinen zweiten ersten Tag in Yale“, erklärte Jess, was Rory ein sanftes Lachen entlockte. „Danke“, sagte sie ehrlich und griff nun erneut nach ihrem Kaffeebecher. Frühmorgendliche Anrufe von Jess waren ja nett, aber es ging eben doch nichts über einen guten Kaffee in solch einer Herrgottsfrühe.
„Nichts zu danken. Ich liebe dich“, sagte Jess mit einem sanften Unterton und plötzlich hatte Rory das Gefühl, dass der Kaffee an ihrer Lippe wesentlich kälter wurde und auch anders schmeckte. Irgendwie wie Asche. „Hmm, ich liebe mich auch“, sagte sie scherzend und legte dann auf. Sie wusste das es nicht gerade das netteste war, besonders nicht nachdem er so früh aufgestanden war nur um ihr Viel Glück zu wünschen, aber jedes Mal wenn sie die Worte Ich liebe dich von ihm hörte, war da plötzlich Panik. Sie waren jetzt schon seit einigen Jahren in einer Beziehung und sie waren glücklich, aber manchmal überkamen sie ein merkwürdiges Gefühl. War es wirklich Liebe was sie für ihn empfand? Er schien sich dessen sicher zu sein, aber etwas in ihr zweifelte daran. Sie hasste sich selbst dafür, sie wollte nicht Zweifeln. Sie wollte nicht einer Antwort immer wieder aus den Weg gehen, denn sie wusste das es ihn verletzte und doch konnte sie sich selbst nicht dazu bringen jene 3 Worte zu sagen. Manchmal, wenn sie nicht wusste was sie sagen sollte, murmelte sie ein undeutliches ‚Ich dich auch’ doch in den meisten Fällen, erwiderte sie etwas scherzhaftes oder gar nichts. Sie fühlte sich hinterher stets schlecht deswegen, aber es gelang ihr immer wieder es zu verdrängen bis er es das nächste Mal sagte. Sie wünschte sich er würde es einfach lassen, es nicht mehr zu sagen, aber sie wusste das er es immer wieder sagen würde, stets in der Hoffnung das sie es eines Tages erwidern würde. Das war auch der Grund für die große Zeitspanne zwischen seinen Ich liebe dichs. Er wollte ihr Zeit geben, sich sicher zu werden das sie es ebenfalls fühlte. Und deswegen fühlte sie sich nur noch schlechter.

***

Als sie halb durch ihre Kurse war hatte Rory das Ende des frühmorgendlichen Gesprächs erfolgreich wieder verdängt, hauptsächlich dadurch das sie sich voll und ganz auf die Kurse konzentriert hatte. Nun da sie eine größere Pause vor sich hatte, drohten Schuldgefühle sie wieder zurück zu erobern und so ging sie mit schnellen Schritten in Richtung Bibliothek. Es gab dort einige Bänder über die Geschichte Yales und sie hoffte dort auch etwas über die geheimnisvolle Life and Death Brigade zu finden.

Rorys schneller Blick glitt über die Titel verschiedener Bücher, als einer ihr Interesse weckte. In Omnia Paratus. Es hatte nichts mit Yale zu tun, aber sie hatte das unbestimmte Gefühl das sie hier das fehlende Puzzleteil in der Hand hielt. Mit einem schnellen Griff zog sie das Buch heraus und blätterte wahllos durch die Seiten. Es war die Geschichte eines Abenteurers, aber sie wusste nicht wirklich was es ihr im Bezug zu LDB bringen sollte. Trotzdem sah sie es noch einmal durch. Im allgemeinen konnte sie sich auf ihr Gefühl verlassen und sie wollte nicht glauben das es sie ausgerechnet jetzt im Stich lies. Doch auch dieses Mal konnte sie beim durchsehen nichts entdecken und so stellte sie das Buch seufzend wieder zurück. Es war frustrierend zu wissen das es direkt vor ihrer Nase war, aber jedes Mal wenn sie nahe genug kam um etwas zu erkenne, zu sehen wie es ihr wieder entwischte. In Omnia Paratus. Zu allem Bereit. Warum verband sie es mit der LDB? Und warum verband sie überhaupt irgendetwas mit der LDB? Genervt gab sie auf und ging wieder aus der Bibliothek. Es brachte ja doch nichts.

„Ich weiß das ich es weiß“, flüsterte Rory beschwörend, während sie in Gedanken wieder einmal alles durchging was sie tatsächlich wusste. „Wie philosophisch“, hörte sie die spöttische Stimme von jemanden, doch sie beschloss einfach weiterzugehen und so zu tun als hätte sie es nicht gehört. Gedankenverloren nahm sie einen Schluck von ihrem Kaffee. Mit jeder Sekunde, die verstrich, schien es sie nur noch mehr zu nerven, dass sie nicht erinnern konnte was es mit der LDB auf sich hatte. Seit wann konnte sie sich denn nicht mehr auf ihr Gedächnis verlassen? Sie war immer in der Lage gewesen alle Informationen die sie brauchte einfach abzurufen, ganz egal ob sie diese nun gezielt aufgenommen hatte oder ob sie diese nur in einem Gespräch zufällig mitbekommen hatte, sie war einfach sofort da. Und nun, wo ihre Zukunft als Journalistin auf dem Spiel stand, konnte sie sich einfach nicht erinnern.
In diesem Moment hörte sie einen vertrauten Klingelton und so öffnete sie mit einem Handgriff ihr Handy. „Ich hasse mein Leben“, war alles was sie als Begrüßung sagte, ihr stand nicht wirklich der Sinn nach Smalltalk. „Ist Yale niedergebrannt?“, fragte ihre Mutter sofort und hätte sie nicht solch schlechte Laune gehabt, hätte Rory über diese Frage sicher lachen müssen. Als würde man es nicht erfahren, wenn eine der Top-Universitäten Amerikas abbrannte. „Nein! Weißt du noch als wir darüber gesprochen haben, dass ich bei der Yale Dayly News anfangen werde? Ich muss zur Probe einen Artikel schreiben, in dem es um die Life and Death Brigade geht. Das klingt ja nicht sehr schlimm, aber man findet nirgendwo etwas über sie. Und als wäre das nicht genug, weiß ich auch noch ganz genau, das ich etwas wichtiges weiß, aber es fällt mir nicht ein. Es ist so frustrierend“, beklagte sich Rory und steigerte sich mit jedem Wort mehr in ihre Wut hinein. Als sie es alles ausgesprochen hatte, spürte sie sofort wie es ihr besser ging. Wie so oft hatte es geholfen einfach alles rauszulassen und zu wissen das ihr jemand zuhörte, denn es auch wirklich kümmerte.
„Die Life and Death Brigade? Ich wünschte ich könnte dir helfen, aber tut mir Leid, da klingelt bei mir gar nichts. Aber ich bin mir sicher, dass es dir noch einfallen wird. Es wäre das erste Mal, dass dich dein Superhirn im Stich lässt“, meinte Lorelai und obwohl es das selbe war, was Rory sich die ganze Zeit über sagte, fühlte es sich gut an es von ihrer Mutter zu hören. Aus irgendeinem Grund schaffte sie es immer wieder alles wie eine Tatsache klingen zu lassen, ganz egal ob es eine wahr oder nicht. „Danke Mom. Ich brauchte einfach mal jemanden an dem ich alles raus lassen konnte“, sagte Rory mit wesentlich ruhigerer Stimme und als sie nun einen weiteren Schluck von ihrem Kaffee nahm, war sie schon fast vollkommen überzeugt, dass es nicht mehr lange dauern würde bis sie beginnen konnte ihren Artikel über die LDB zu schreiben. „Kein Problem, Kiddo! War den dein Tag ansonsten gut?“, erkundigte ihre Mutter sich neugierig und Rory lächelte als ihr klar wurde, dass das der Grund ihres Anrufes war. Sie und ihre Mom waren sich immer nahe gewesen, näher als irgendeiner anderen Person und sie hatte damals die Befürchtung gehabt, das College daran etwas ändern könnte. Anscheinend war es unbegründet gewesen, denn sie waren sich noch immer sehr nahe. „Ansonsten war er wirklich gut“, erwiderte Rory mit einem ehrlichen Lächeln im Gesicht. Wenn man mal davon absah das Frustration sie verfolgt hatte, war es ein wirklich gelungener Tag gewesen.

Starli

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Geschrieben von: black_desire
02.04.2008, 22:49
Forum: Fanfiction
- Antworten (6)

Hallo erstmal,
ich weiß es ist zimlich früh für eine eigene FF, doch ich versuch es trotzdem mal.
Also *räusper*
Titel: Die Geschichte der Leandra Moldovia
Autor: black_ desire
Genre: Dark, Angst
Pairing: Noch nicht vorgesehen

Raiting: 14. Wenn das Raiting mal hörer sein sollte schreib ich es über den Teil.
Disclaimer: Die Idee gehört mir sowie die Charaktere. Ich vediene jedoch kein Geld mit dieser FF und schreibe sie nur zum Spaß.
Beschreibung: Eine Frau die zwar nicht vom aüßerlichen aber im innern ganz anders ist als andere Frauen lebt in Mexiko City.

Mehr braucht ihr für den anfang nicht zu wissen.
Dieser Teil gilt nur als einleitung nd zählt nicht als Kappi.
Also viel vergnügen bei meiner FF.
Über FB würde ich mich freuen.



Die Geschichte der Leandra Moldovia

Ein ganz normaler Tag, in der ganz normalen Gefangenschaft.
Diese Gefangenschaft hieß: Leben.
Es war Tag für Tag dasselbe:
Aufstehen, schnell einen Kaffee trinken, jegliche Beschimpfungen, Beleidigungen und Drohungen von den lieben Mitmenschen anhören,
Arbeiten gehen wo auch schon weitere von den
Urzeitmonstern namens Mitmenschen hausten, nach der einen in die nächste Arbeit gehen damit sie
ihre täglichen Qualen weiterhin finanzieren konnte, in die allgemein
beste Kneipe
dieser großen, wunderschön grässlichen Stadt.
Und wenn sie da drei Schalen Erdnüsse
gegessen hatte durfte sie, was für eine große ehre, wieder in das
Loch zurückkehren was sie Zuhause nennen musste. Anschließend durfte
sie sich ihre tägliche Prügelstrafe abholen (die gründe für die
Schläge hatte ihr hauseigener Henker wohl schon wieder vergessen)
und dann gnädigerweise zu Bett gehen um dort erst mal von all den netten Freunden ihres Henkers
ordentlich vergewaltigt zu werden.
Ja, dies ist ein ganz normaler Tag im ganz normalen Leben der nicht so ganz normalen
Leandra Moldovia

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Geschrieben von: Aki
29.03.2008, 19:38
Forum: Fanfiction
- Antworten (84)

Titel: Need to be next to you
Autor: Aki (das bin ich! :hiSmile
Genre: Comedy, Romantik, weiter weiß ich noch nicht...
Pairing: JavaJunkie, mehr gibt es noch nicht zu sagen...
Raiting: R-14
Disclaimer: Mir gehört nur die Idee..
Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: Spoiler kann es schlecht geben, wir haben ja alles längst gesehn. Wie so vielen hier fällt auch mir der Abschied von den Gilmore Girls sehr schwer, darum schreib ich diesen FF - das macht es vielleicht leichter.. Ansonsten darf ich im Voraus bemerken, dass ich leicht zu Übertreibungen neige und ich kann mich da meist vergebens bremsen. Es lässt sich nicht ändern. Ach, und worum es geht: Rory ist weg, Lorelai bleibt zurück und alles weitere ist strenggeheim..





[Bild: egneni.jpg]
(ein großes Dankeschön an Purzelbaer für ihren tollen banner, der die optimale größe hat:herzSmile


1. Kapitel:
Schlaflos in Stars Hollow


Es ist Nacht. Am Himmel leuchten die Sterne und die Bewohner von Stars Hollow liegen alle friedlich in ihren warmen Betten und träumen von Verücktheiten wie Topflappen, die Zeitung lesen oder Gänseblümchen, die eine Wasserallergie haben und jämmerlich verdursten. Nur eine Person liegt seit dem Moment, in dem sie sich ins Bett verkrochen hat schlaflos und somit auch traumlos zwischen bunt verstreuten Kissen und einer weggestrampelten Decke. Und dieser Moment, in dem sie sich Schlafen gelegt hat mit der festen Absicht, wirklich zu schlafen und total abzuschalten liegt nun schon ganze 7 Stunden zurück. Lorelai seufzt tief und leidend. Sie kann einfach nicht schlafen. Sie muss die ganze Zeit nachdenken und sich selbst leid tun und sich dann ärgern, weil sie gar nicht nachdenken und sich selbst leid tun möchte. Und dann ärgert sie sich noch mehr, weil sie trotzdem weiter nachdenkt und sich noch mehr leid tut und nun ist sie total am verzweifeln. Das darf doch nicht wahr sein, denkt sie grimmig. Mit einem Ruck hockt sie kerzengerade in ihrem Bett und knipst das Licht ihrer Nachttischlampe an. Sie starrt zu ihrem pinken Fellwecker. 4 Uhr in der Früh. Jetzt liegt Rory bestimmt gerade in ihrem riesigen Doppelbett in dem luxiorösem Hotelzimmer, das sie in etwa zwei Stunden verlassen wird, um ihrem Beruf nachzugehen und mit Obama und irgendwelchen anderen Politikmännchen in irgendeine Maschine zu steigen und durch die Luft zu segeln. Und das alles für eine lange Zeit, ohne ihrer armen Mutter, die mutterseelenallein im öden Stars Hollow zurück bleibt und mit schlaflosen Nächten gestraft ist. Obwohl Lorelai zugegeben froh ist, mutterseelenallein zu sein, weil wenn sie es nicht wäre, würde das ja bedeuten, dass ihre Mutter hier wäre und dann könnte sie sich erst recht den wohlverdienten Schlaf aus dem Kopf schlagen und sich stattdessen in die volle Badewanne legen, untertauchen und dort bleiben, bis ihr Kiemen wachsen. Sie nimmt ein zerknautschtes Kissen in die Hand und drückt es sich gegen das Gesicht, lässt sich wieder nach hinten fallen und versucht krampfhaft Schäfchen zu zählen. Doch die Schäfchen verwandeln sich ungewollt in kleine Puffwölkchen und die kleinen Puffwölkchen erinnern sie an die Ausicht aus einem über den Wolken dahinschwebendem Flugzeug und das dahinschwebende Flugzeug erinnert sie an Rory, die in nur wenigen Stunden dort sitzen und dahinschweben wird und das ärgert Lorelai nur noch mehr. Sie reißt sich das Kissen vom Gesicht und wirft es in hohem Bogen in irgendeine unbestimmte Richtung. Es segelt durch die Luft und fliegt aus dem Fenster. Sie hat ganz vergessen, dass sie vor einer Stunde das Fenster weit aufgerissen hat, weil sie fest davon überzeugt war, bei frischer Nachtluft sofort in einen tiefen Schlaf zu fallen, was sich leider als einen unverzeihlichen Irrtum erwies. Und nun liegt ihr Lieblingskissen irgendwo, verlassen und einsam im Garten vor ihrem Fenster und fragt sich, womit es sein Schicksal nur verdient hat. Lorelai kommen bei dem Gedanken beinahe die Tränen. Sie stellt sich vor, ihr Kissen zu sein, das schutzlos im kalten, vom Tau genässten Gras liegt und verspürt große Gewissensbisse. Mit einem Satz springt sie aus ihrem Bett und stürzt zum Fenster.
„Ich bin sofort bei dir, Stewart!“ Hastig schlüpft sie in ihren flauschigen Hello-Kitty-Morgenmantel und rennt barfuß aus ihrem Zimmer, die Treppe nach unten ins Wohnzimmer. Nachdem sie Stewart vor einem jähzornigen Gartenzwerg, der sich scheinbar irgendwie auf eine unerklärliche Art und Weise aus Babettes Garten zu dem armen, eingeschüchterten Kissen geschlichen hatte gerettet hat, beschließt sie nach diesem heldenhaften Tun eine Tasse Kaffee zu trinken und sich dabei über alles mögliche den Kopf zu zerbrechen, nur nicht über Rory und die Puffwölkchen. Sie kehrt zurück in das Haus, platziert Stewart auf den Stuhl an dem Küchentisch, wo Rory immer gesessen hat, vertreibt diesen Gedanken hastig und setzt die Kaffeemaschine in Gang. Dann wandert ihr Blick ungewollt zu der Tür, die in Rorys Kinderzimmer führt und sie muss die Augen schließen, weil der Anblick sie nur noch mehr aufwühlt und alle lästigen Gedanken und Erinnerungsfetzen um ihren Kopf zu schwirren beginnen. Stattdessen versucht sie sich voll und ganz auf das Kissen am Küchetisch zu konzentrieren.
„Na?“, fragt sie betont fröhlich. „Willst du auch eine Tasse Kaffee, Stewart?“
Das Kissen sitzt da und schweigt.
„Was heißt hier, du magst keinen Kaffee!“, entrüstet sich Lorelai und stemmt die Hände in die Seiten. „Du bist mein absolutes Lieblingskissen. Ich habe dich gerade vor einem agressiven Gartenzwerg gerettet und das ist der Dank? Du lehnst meinen mit Mühe und Not zusammengebrauten Kaffee ab? Ist das dein Ernst?“
Stewart schweigt hartnäckig. Und Lorelai muss über sich selbst den Kopf schütteln.
Dann greift sie nach der dampfenden Kaffeekanne, stellt sie auf den Tisch, holt aus alter Gewohnheit zwei Porzellantassen aus dem Küchenschrank und gießt in beide etwas von der warmen, duftenden Flüssigkeit. Lorelai hält inne und starrt die beiden Kaffeetassen an. Traurig nimmt sie die rote mit den weißen Tupfen und dem verschnörkeltem Namen, den sie ihrer Tochter einst gegeben hat darauf in die Hand und gießt den Inhalt ins Spülbecken. Auf Kaffee hat sie irgendwie keine Lust mehr, also schnappt sie sich den wortkargen Stewart, tapst ins Wohnzimmer zum Sofa. Im Vorübergehen schnappt sie sich das Telefon. Da hockt sie nun und zerbricht sich den Kopf darüber, was zu tun ist. Lustlos legt sie das Telefon wieder zur Seite, greift nach der Fernbedienung. Schaltet den Fernseher ein, schaltet ihn wieder aus, legt die Fernbedienung weg. Kratzt sich am Kopf und boxt Stewart in die Seite. Doofes Kissen. Ihr Blick wandert durch das gemütlich eingerichtete Wohnzimmer, streift flüchtig über die vielen Bilderrahmen auf dem Kaminsims. Sie erhascht die sechsjährige Rory, die über das ganze Gesicht strahlend eine große, prallgefüllte Schultüte stolz in die Kamera hält. Dann Lorelai selbst, wie sie mit der zwölfjährigen Rory im Luke`s Diner hockt und ihr eine Kaffeetasse vor die Nase hält. Rory blickt skeptisch über den Rand, ins Innere der Tasse. Das Bild hat Luke einst gemacht. Sie kann sich erinnern, wie Rory damals von ihrer Kaffeetasse kostete und sich das Erstaunen auf ihrem niedlichen Gesicht ausgebreitet hat. Es gibt halt immer ein erstes Mal. Lorelai senkt den Blick hastig und denkt an Luke. Soll ich ihn anrufen, überlegt sie niedergeschlagen, aber dann verwirft sie den Gedanken. Volljammern kann sie ihn in drei Stunden genauso gut. Da muss sie ihn nicht extra aus dem Schlaf klingeln. Gelangweilt beobachtet sie Paul Anka, der total weggetreten auf dem Wohnzimmerteppich liegt, alle vier Pfoten in die Luft gestreckt und momentan ganz bestimmt keine Lust hat, sein Frauchen von ihrem Kummer abzulenken und für sie mit Brokkolie zu jonglieren. Sie nimmt wieder das Telefon in die Hand. Und nun kann sie nicht anders, der Gedanke hat es endlich geschafft, sich in ihrem Innersten zu entfalten und sie zu quälen. Warum ruft Rory nicht an? Warum meldet sie sich nicht? Ok, sie ist erst seit 24 Stunden weg, aber in denen hat sie doch Zeit genug gehabt, sich kurz bei ihrer von Einsamkeit und Sehnsucht geplagten Mutter zu melden und ihr zu versichern, dass es ihr gut geht und alles super läuft. Oder noch besser ihr mitzuteilen, dass das alles ein großer Fehler ist, den sie da macht und sie auf der Stelle zu ihr zurück nach Stars Hollow kommen wird. Sie nie wieder verlässt. Lorelai seufzt tief.
„Was meinst du, Stewart? Soll ich oder soll ich nicht oder...“
In diesem Moment klingelt das Telefon. Lorelai starrt es ungläubig an, wagt nicht zu denken, was sie aus tiefstem Herzen hofft und geht ran.
„Hallo?“
„Vielleicht ist das Ganze doch nichts für mich!“, kommt es schrill und weinerlich vom anderen Ende.
Lorelai wird warm um das Herz. Sie schließt die Augen und lächelt leicht.
„Rory, Schatz. Es gibt keinen, der besser dafür geeignet ist! Mach dir keine Sorgen!“
„Oh, Mom. Du wirst mir unglaublich fehlen..“ Rory schluchzt leise.
„Ich weiß, du mir auch.“
„Was soll ich denn anziehen? Was soll ich sagen? Was, wenn ich nichts sagen kann oder wenn ich was ganz Blödes sage? Wenn ich alles vermassel?...“
„Nimm die graue Stoffhose und die weiße Bluse – damit kannst du wirklich nichts falsch machen. Ansonsten sag Bitte, Danke und verwechsel die Reihenfolge nicht. Wenn du gar nichts sagen kannst, verständige dich mit Zeichensprache.. oder kleb dir einen Zettel an die Stirn, auf dem steht: Bitte nicht ansprechen, sonst Panikattacke! Falls du was ganz Blödes sagst, versink im Erdboden. Und wenn du alles vermasselst... Stars Hollow wird dich mit offenen Armen empfangen, das weißt du doch!“
„Ja..“
„Du bist nicht allein, Kleines. Du kannst mich jederzeit anrufen oder schreiben.“
„Ok!“
„Wenn ich nicht erreichbar bin, dann plauder ein bisschen mit dem Anrufbeantworter – dem ist eh ständig langweilig. Oder nerv Michel im Hotel. Er ist einfach dazu geschaffen, geärgert zu werden. Und wenn du Lust auf eine einschläfernde Moralpredigt hast, kann ich dir jederzeit Tailor`s Telefonnummer besorgen!“
„Nein danke, sehr freundlich!“ Rory klingt schon etwas munterer. „Wie geht es dir so?“
„Naja, wenn du Annie Reed wärst und ich Sam Baldwin und Stars Hollow gar nicht Stars Hollow wäre, sondern Seattle und dir spontan der Name dieses genialen Filmes einfallen sollte, dann weißt du vielleicht ungefähr, wie es mir geht!“
„Ja, verstehe. Ich kann auch nicht schlafen, hier in Baltimore.. wo ich verzweifelt auf die große Liebe warte. Vielleicht wenn ich das Radio andrehe, vielleicht spricht sie dann zu mir.. wer weiß.“
„Oh Annie!“
„Sam!“
„Ok, genug davon..“
„Gott sei Dank..“
„Hey, kannst du dich an Stewart erinnern?“
„Stewart?“
„Ja, er ist vorhin aus dem Fenster geflogen.. Meine Schuld, das gebe ich zu. Aber es war einfach zu eng mit ihm im Bett und dann ist da ja auch noch Luke, eigentlich sollte ich mich schämen.“
„Wovon redest du??“
„Naja, und dann war da dieser Gartenzwerg. Ich weiß auch nicht, ist alles ziemlich kompliziert!“ Lorelai grinst.
„Ich versteh nur Bahnhof..“
„Hm, besser wäre, du würdest Flughafen verstehen. Da musst du nämlich hin, in ehm? Einer Stunde und dreißig Minuten. Süße, schlaf noch ein bisschen. Am Ende nickst du ein, wenn du Obama gerade die Hand schüttelst. Würde einen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber auf keinen Fall einen positiven! Am Ende kriegst du einen fiesen Spitznamen, wie Siebenschläfer oder das Sandmännchen. Wie steh ich denn dann da? Am Ende wollen die die Mutter von Siebenschläfersandmann kennen lernen und kreuzen hier in Stars Hollow auf. Vielleicht stehen sie schon vor der Tür – oh! War da was im Garten? Ich schau gleich mal nach!“
„Da ist nichts im Garten, lass das sein. Ich kann nicht schlafen, erzähl mir was. Erzähl mir von Stewart... und wie war das mit dem Gartenzwerg?“

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Ich würde mich über FB sehr freuen.
LG Aki :herz:

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Geschrieben von: JUHUI
26.03.2008, 19:09
Forum: Fanfiction
- Antworten (316)

Titel: Das Leben geht weiter ...
Autor : JUHUI
Genre: Drama/Comedie/Liebe
Pairing : JJ (wohl klar ^^) und Sophie
Raiting : PG-13 aber auch später dann vlt. R-16
Disclaimer : die Geschichte gehört mir nicht!! nur die Idee
Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: es schließt an das Serienfinale an...

Das Leben geht weiter

[Bild: daslebengehtweiter2.jpg]
Banner von Linda(ace-19) Thanks
[Bild: daslebengehtweiter1.jpg]
und noch einer von ihr
[Bild: fubvcxztdfddd.jpg]
banner von Lysi (adoreee-Logan) Thanks

Also jetzt ist es soweit. Ich poste meine erste FF. Also seid nicht all zu streng mit mir, aber Feedback ist jeder Zeit erwünscht. *zwinker*
Leider muss ich sagen, dass ich den Titel finden nicht sehr kreativ bin und ich deswegen diesen Spruch (Das Leben geht weiter) gewählt habe. Aber ich denke, dass es doch ziemlich gut zu meiner FF passt, da wirklich einiges passiert und die Charas versuchen nicht den Kopf hängen zu lassen.
Ich hoffe natürlich, dass es euch gefällt.
Ich nehem mal an, dass eine sehr weitläufige FF werden wird, da ich auch eigentlich sehr an ihr hänge, weil es das zeigt, wie ich gerne gehabt hätte, dass die Gilmore Grils enden. Also so schnell werde ich nicht aufhören zu schreiben - hoffentlich. *zwinker*
Es kann sein, dass sich ein paar Rechtschreib-, Grammatik- oder Tippfehler eingeschlichen haben, aber ich denke das wird nicht so schlimm sein oder?[INDENT]
Kapitelführer (Index):


Abschied nehmen
„Schlamm ist gut für die Haut!“
„Ich denke sie ist ok. Sie ist eine Gilmore. Sie schafft das.“
Lorelita
„Du kommst mir sehr bekannt vor!“
Alles ist anders ...
Die attraktive Zeitung
Seelenverwandt
Diese Person ...
DAS Versprechen
Augen lügen nicht
Ein depressiver Hund
„Lassen Sie mich!“
Gilmore-Talk
Eine ganz normale Versammlung
Lieber Logan ...
Der triftige Grund muss her
"Wer kennt mich am Besten"
Rory-Sucht-Krankheit
Die eine kämpft fur die andere
Er/sie ist überrascht und es ist überraschend
Ein kleiner Zettel
Rorys Vorhaben
Vorbereiten auf den Abend
Rege Gespräche
Lasst die Party beginnen
Die Schokoriegelkarte
Kaffee in Stars Hollow
Erik beim Freitagsdinner
Kommen oder nicht kommen?
Abschied II
Schwiegerschwester
Das ist er
So kenne ich Sie ja gar nicht
Emily und der Anrufbeantworter

Kaffee und Tee Achtung langer Teil!


[/INDENT] 1. Kapitel:

Abschied nehmen

Rory umarmte Luke noch ein letztes Mal. Als die beiden die Umarmung lösten, sagte sie: „Du hast mir so oft geholfen, mir so oft deinen Rat gegeben, mich so oft aufgebaut, wie kann ich nur ohne dich dort überleben – ohne euch beide!?“
Ihr stieg eine Träne hoch. „Das ALLES fehlt mir jetzt schon so sehr. Ich …“, sich schnappte nach Luft und wollte gerade fortfahren, als Luke seine rechte Hand auch ihre linker Schulter lag. Er schaute ihr in die Augen. Er lächelte. „Egal wo du bist, wir werden immer bei dir sein.“, sagte Luke.
Sie lächelte und dabei lief ihr eine Träne über die Wange. „Weinen ist nicht angebracht.“, meinte er. Sie wurde traurig.
Sie konnte nicht mehr. Sie musste raus. Rory und Luke schüttelten zum Abschied noch Hände und sie scherzte: „ Man sieht sich wieder Mr. Danse!“
Das waren ihre letzten Worte an Luke. Sie drehte sich um und öffnete die Tür. Rory verlies den Laden und stellte sich zum Wagen ihrer Mutter, der genau vor dem Laden stand.

Lorelai, die die ganze Szene beobachtet hatte, war zutiefst berührt.
Man konnte von ihren Augen ablesen, dass das womöglich der schwierigste Tag in ihren Leben sein könnte. Der Tag, an dem Ihre Tochter endgültig erwachsen werden würde.
Sie schaute zu Luke, der neben ihr stand.
Sie grinste.
„Wir werden immer bei dir sein!?“, äffte sie ihn nach und musste lachen. Ein leises Lachen – ein Lachen-Lächeln. Er erwiderte ihr Lachen und antwortete: „Ich wollte irgendetwas Sentimentales sagen“ „Das finde ich gut!“

„Bist du traurig?“, fragte Luke schließlich. „Was soll das für eine Frage sein?“
Nun schauten beide zu Rory, welche schon ungeduldig wartete.
„Eine Frage, die beantwortet werden soll!“
Lorelai schüttelte den Kopf und meinte: „Du kannst dir gar nicht vorstellen wie sehr. Keiner kann das. Man kann nur versuchen sich abzulenken.“
Sie blickte ihm tief in die Augen. So wie sie es schon lange nicht mehr gemacht hatte. Sie beide wussten ganz genau, was sie damit meinte.
Er legte seinen Arm um sie. „Sie ist so schnell groß geworden, war sie nicht erst in der High School?“, erinnerte sich Luke.

Rory stand du und wartete auf ihre Mutter. Diese stand noch bei Luke.
Rory lächelte.
Wie die beiden da standen. Luke den Arm um Lorelai und diese ihren Kopf auf seiner Schulter. Man hätte ein Foto machen sollen. Sie starrten auf Rory. Sie, die das stolze Elternpaar waren.
Sie wusste, dass die beiden für einander bestimmt waren und sie wusste auch, dass sie es schaffen würden ihre Probleme zu lösen. Ja das alles würden sie schaffen und dann konnten sie richtig glücklich werden.
Als sie daran denken musste, dass sie alle wichtigen Schritte in ihrer Beziehung verpassen würde, wie das erste Date, das erste „Ich liebe dich“, die kurze Trennung, die Versöhnung, die Verlobung, wurde sie wieder traurig.
Auch wenn es ein wirklich guter Job war, musste sich damit abfinden, dass sie nicht mehr da sein würde. Sie konnte in den Ferien kommen, aber all das Schöne und Bedeutende, was in Stars Hollow passieren würde, könnte sich höchstwahrscheinlich nicht miterleben.
Sie wurde nach dem Verlassen kein richtiges Mitglied dieser Stadt mehr sein.
Vielleicht war das alles auch nur Einbildung, aber es fühlte sich so traurig an. Ihr kullerten jetzt schon so oft Tränen über ihre Wange hinunter. Ihr Gesicht war komplett nass. Das Make-up war verschmiert. Sie suchte nach einem Taschentuch, konnte aber keines finden. Ihre Hand musste fürs Erste ausreichen.
Sie sah zu Luke und Mom und gab ihnen zu verstehen, dass es jetzt an der Zeit war zu gehen. Luke umarmte Lorelai.

„Es tut so gut, wenn du mich umarmst. Nur in deinen Armen habe ich das Gefühl es kann mir nichts passieren!“, flüsterte Lorelai Luke ins Ohr.
Über sein Gesicht machte sich ein dickes Lächeln breit.
Er war glücklich seine Lorelai wieder zu haben. Es fühlte sich gut, es fühlte sich richtig an. Sie beendeten die Umarmung.
Er drückte ihr eine Tüte in die Hand. Sie wollte ihm Geld in die Hand drücken, doch er
entgegnete: „Lass es gut sein!“ Sie nickte ihm dankbar zu.
Ihre blauen Augen glitzerten mehr als zu vor. Es lag auch an den vielen Tränen, die sie heute noch sicher vergießen würde und an all der Trauer, die sie noch verspüren würde.
Er kannte das Gefühl von Menschen getrennt zu werden, die er liebte. Er war dadurch stark geworden, aber sie? Er wusste nicht, wie sehr ihr das in Wirklichkeit zu schaffen machte. Wie sehr es ihren Alltag beeinflussen würde. Es würde sich zeigen.

Sie atmete noch ein letztes Mal tief ein und aus, bevor sie den Laden verlies.
Er kam immer näher der Augenblick der Trennung.
Sie stand nun vor Rory, wischte ihre Tränen weg und wisperte ihrer Tochter zu: „Du willst doch nicht an deinem ersten einen schlechten Eindruck machen, weil deine Schminke verschmiert ist? Das wäre nicht die Art der Rory Gilmore.“
Rory musste darauf keine Antwort geben, es war auch gar keine verlangt.
„Du bist so schön. Du bist mir so gut gelungen. Für das du meine erste warst. Ich hätte nichts besser machen können!“, prahlte Lorelai.
Sie stiegen ins Auto.

Der Motor startete. Ihre Mom fuhr langsam los. Rory ließ alles hinter sich. Ihre ganze Kindheit. Ihre Vergangenheit.
Sie winkte Luke noch so lange, sie konnte Stars Hollow gar nicht mehr sehen.
Sie konnte ihre Tränen nicht mehr stoppen. Sie weinte, wie sie es noch nie zuvor getan hatte.
Sie drehte sich nun zu Lorelai um. Es kullerte eine weitere große Träne hinunter. Rorys Nase war rot.
Lorelai konzentrierte sich auf die Straße. Sie wollte sich nicht in Tränen ausbrechen. Sie wollte stark bleiben und just in diesem Augenblick sagte Rory: „Eigentlich wollte ich nicht weinen. Ich meine, ich brauche nicht zu weinen. Ich hab doch etwas Tolles vor mir! Aber als Luke dann so emotional..“
„Sentimental“, warf Lorelai ein.
„..was auch immer wurde, ich konnte nicht mehr. Es ist schon schwer genug von seiner Mutter getrennt zu werden, aber auch noch alle Bewohner von Stars Hollow. Yale war nicht so weit weg“
„Gar nicht! Ein Katzensprung gegenüber Iowa.“
„Was habe ich mir dabei gedacht?“
„Du warst frustriert!“
„Frustriert hin oder her...“
„Es ist eine fabelhafte Chance, Rory. So etwas wirft man einfach nicht weg.“
„Ja, ich weiß, aber ...“
„Kein aber!“
„Ist es das Richtige, was ich tue?“
„Richtig?“
„Ja, richtig. Ich will wissen, ob es das Richtige für mich ist.“
„Rory, Schatz. Richtig ist ein Wort, welches man nicht definieren kann. Es ist relativ. Du musst selbst wissen, was richtig und was falsch ist. Und noch dazu für dich!“
„Ich brauch Bestätigung!“
„Alles was du tust, es wird klasse!“, bestätigte Lorelai Rory.
Sie lachten, lachten wie verrückte Hühner. Es war wie immer. Sie scherzten und lachten.

„Den Ort, den ich am meisten fürchte“, erklärte sie Rory.
„Flugangst, Mom?“, fragte Rory ernst und lächelte dabei, wie sie es immer tat.
Lorelai stotterte: „Ja…“
„Du musst mich nicht rein begleiten!“, gab Rory Lorelai zu verstehen.
„Erkennst du keinen Scherz mehr? Ich und Flugangst?!“, spaßte Lorelai.
„Ja stimmt“, kicherte Rory.
Sie lachten und kicherten. Die meisten Menschen starrten auf sie. So ein fröhlich-freches Duo sah man nicht jeden Tag.
„Einchecken, komm Rory“, schrie Lorelai. Dort über dem Check-In leuchtete Des Moines, die Hauptstadt Iowas.
Lorelai stellte den Koffer auf das Förderband und sagte stolz zu der Stewardess: „Meine Tochter lernt den zukünftigen Präsidenten kennen. Toll nicht wahr?“ Diese antwortete verwundert: „Ja und ich schlafe mir George Clooney. Wir haben alle Wunschträume!“
Lorelai sah zu Rory und sofort mussten sie lachen. Sie wussten es ja besser.

„Welches Gate?“, wollte Lorelai wissen.
„24“, antwortete Rory, „das Boarding muss schon angefangen haben. Ich dachte wir hätten noch viel länger Zeit! Wir haben getrödelt.“
„Ich wollte das du deinen Flug verpasst.“, scherzte Lorelai und Rory entgegnete ihr:
„Das kann ich mir gut vorstellen!“ Rory fiel ihrer Mom um den Hals: „Ich werde dich so vermissen! …. Ich wollte irgendetwas Großartiges sagen, aber mir fällt nichts ein. Ich probier es mal so: Ich liebe dich!“
Lorelai flüsterte in ihr Ohr: „Ich liebe dich auch und werde nicht weinen. Das ist schon schwer genug für dich.“
Rory bedankte sich: „Danke! Ich werde mich auch zusammen reißen.“
Sie lösten ihre Umarmung.
Rory winkte ihr und sie ging durch die Tür. Rory drehte sich noch einmal um und schickte ihrer Mom einen Kuss. Lorelai rief ihr zu: „Wir sehen uns bald wieder Schatz!“
Nun war sie endgültig weg.
Und sowohl Rory und Lorelai realisierten, dass sie so richtig getrennt waren.
Beide hatten eine Erkenntnis.
Rory, wusste nun, dass es das richtige sein würde.
Und Lorelai wusste, dass es nicht mehr dasselbe wie früher sein würde.

- die Gilmore Girls getrennt.



das war erstmal der erste Teil ...

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Geschrieben von: reggaekati
18.03.2008, 16:58
Forum: Funtalk & Spiele
- Antworten (880)

Heeey guys!

Wollte mal fragen, ob wer dises Quiz kennt bzw. "spielt"?!

der Link, falls man es noch nicht kennt -> http://www.grauezelle.net/

Finde das nämlich total witzig und gut gemacht! Leider stecke ich zurzeit beim 31 Level - langsam wirds echt schwer..

lG Kati

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Geschrieben von: L.V.G.L.L.G.
18.03.2008, 15:51
Forum: Fanfiction
- Antworten (80)

[Bild: FFheader.jpg?t=1211622856]

Ich hab mir mal was neues ausgedacht. Der Titel ist ne Ableitung von
Together forever – never apart. Maybe in distance but never in heart.
Eines meiner Lieblingszitate. Ich schreibe in der Ich-Form und als Junge, was die Sache ganz schön schwer macht, aber es hat Spass gemacht zu schreiben...

Titel: Apart in distance but never by heart
Autor : Ich die Chanti
Genre : Drama, Liebe
Pairing : Literati
Raiting : R-16 (aber nur vielleicht)
Disclaimer : Ich ziehe keinen finanziellen Nutzen aus dem nachfolgenden Text und die Story ist frei meiner Fantasie entsprungen. Die Figuren sind hauptsächlich Bestandteil der GG´s, nur einige nebensächliche Personen entstammen meiner Feder sind aber von sekundärer Bedeutung.
Sonstige Bemerkungen/Spoilerwarnung: Es sind keine Spoiler zu befürchten. Die ganze Geschichte entstammt meiner Fantasie und findet nicht in dieser Zeit statt. Es ist eher die mittelalterliche Zeit, in der Frauen kaum Rechte hatten oder wenige Rechte, was die freie Entfaltung anbelangt, aber ich denke das dürfte relativ schnell klar werden....

Viel Spass beim Lesen...
Liebe Grüße,
die Chanti Big Grin

weitere Angaben zur FF:
Kapitel 3 - Songtext aus Eric Clapton´s "My fathers eyes" aus dem Jahre 1998...

[Bild: ffapartin.jpg]

Together forever – never apart. Maybe in distance but never in heart.

Zu mir:

Ich war nie ein Mensch, der sich Sorgen um die Zukunft gemacht hat. Ich bin jeden Tag aufgestanden ohne zu wissen, was mir der Tag bringen würde und Entscheidungen habe ich immer aus dem Bauch heraus getroffen.
So kam es auch, dass ich im jugendlichen Leichtsinn im Alter von 13 Jahren von zu Hause ausriss und mein Leben selbst in die Hand nahm. Zu meinem Vater hatte ich sonst auch keinen Kontakt, aber jedes Mal, wenn ich in den Spiegel sehe, dann habe ich das Gefühl er sieht mich an, noch heute.
Ich hatte wenig Erfolg bei Frauen, Beruf kann man die Tätigkeit auch nicht nennen, die ich ausübe, denn ich verdiene daran nichts, und ich habe mein Leben lang nicht damit gerechnet meinen Vater jemals wieder zusehen, aber das ist eine andere Geschichte.
Sei es drum – heute bin ich der glücklichste Mann der Welt und ich will euch erzählen, wie sich mein Leben so verändern konnte.

Kapitel 1

Seit ich klein bin verehre ich das geschriebene Wort. Es kam mir jedoch nie in den Sinn, selber zu schreiben, bis ich, kurz nachdem ich das Haus meiner Mutter verlassen hatte (ich habe mich einfach nie mit ihr verstanden, das reicht als Erklärung), einen Schreiber kennen lernte, der mich lehrte, wie man eine Geschichte lebendig zu Papier bringen kann.
Er lehrte mich zu formulieren, Gedanken miteinander zu verbinden und Ideen so auszufüllen, dass sie für den Leser anschaulich und nachvollziehbar sind.
Er nahm mich bei sich auf und die folgenden 5 Jahre passierte wenig. Ich schrieb so viel es ging, in jeder freien Minute brachte ich neue Worte zu Papier. Mein Mentor, dem ich damals versprach seinen Namen nicht zu erwähnen, solange ich lebe, starb als ich 18 wurde.
Es war, seit meiner Lehre unter seiner Feder, seine größte Leidenschaft mich vorlesen zu hören, jedoch habe ich damals nicht verstanden wieso. Heute weiß ich es, aber dazu kommen wir vielleicht später mal. Es gehörte zu den Dingen, die ich nie begriff, bei ihm vielleicht auch deshalb, weil er sonst auch ein komischer Kauz war.
Er hat immer allen geholfen und Geschichten, Gedichte oder anderes geschrieben ohne je Geld zu verlangen.
Es ist mir immer unergründlich geblieben, wie er seinen hohen Lebensstandard zu finanzieren imstande war, doch das ist eher nebensächlich. Trotz seines Wohlstandes und seiner Beliebtheit unter dem einfachen Volk, lebte er in einer bescheidenen Hütte, funktional eingerichtet und optimal zum Schreiben. Er hat es mir vererbt und auch das kann ich bin heute nicht verstehen.

Seit einem Jahr lebe ich nun alleine in diesem Haus und schreibe, lese oder beschaffe mir Bücher. Trotzdem verbringe ich so wenig Zeit wie möglich in diesem haus, denn es erinnert mich an ihn – scheint so leer ohne ihn – obwohl seine Seele immer anwesend scheint, denn ich habe nie etwas geändert.
Ich suche mir meist ruhige und nicht ganz ungefährliche Plätze aus, um zu lesen, jedoch lese ich nur für mich selber. Seit er gestorben ist habe ich kaum noch vorgelesen, Geschichten erzählt, sogar kaum mit jemandem gesprochen – meine eigene Stimme nicht mehr gehört – bis ich eines Nachmittags zu weit ging und mir einen sehr gewagten Platz suchte, um ein weiteres Buch zu verschlingen.

Das Reich, in dem ich lebte, hatte sich zu der Zeit schnell verändert. Unser meist grimmiger König Lukas Danes I. hatte Lorelai Gilmore II. geheiratet – eine wahrlich ungewöhnliche Frau für diese Zeit-, die eine Tochter mit in die Ehe brachte. Lorelai Gilmore III.. Man erzählte sich, dass Lorelai III. in Familienkreisen auch Rory genannt wird und dass sie ihre Mutter an Schönheit beinahe noch übertrifft. Langes braunes und glattes Haar sollte sie haben, große blaue Augen und einen recht ansehnlichen Körper.
Sehr umstritten war das Gerücht ihrer Weisheit und Wortgewandtheit, denn Frauen war es zu dieser Zeit selten gestattet zu lernen, zu lesen oder gar viel zu reden, leide. Es gab viele Gesetze, die Frauen einschränkten, aber ich habe nie eingesehen diese zu akzeptieren, aber heute ist das auch nicht mehr nötig- aber zurück zum eigentlichen.
Der besagte Nachmittag war sommerlich warm. Die Sonne stand hoch und spiegelte sich auf dem Wasser des Meeres. Die Blumen blühten in den prachtvollsten Farben und das Königspaar veranstaltete ein Fest in dem Schlosshof, zu dem alle Bürger eingeladen waren und für das alle Söldner und Soldaten von ihren Posten abgezogen wurden. Der Schlossgarten war somit unbewacht und dorthin verschlug es mich letztendlich auch. Er war oder ist noch immer ein wunderschönes Labyrinth aus Sträuchern, Büschen Bäumen und allen bekannt Pflanzen meiner Zeit. Ich suchte mir einen Baum, der sowohl Schatten spendete, als auch Licht durch lies und machte es mir gemütlich.
Nach den ersten Worten war ich voll und ganz in dem Buch versunken, so wie es immer geschah. Vor meinem geistigen Auge konnte ich die Figuren sehen und die Orte durchwandern, sodass ich nicht bemerkte, dass ich beobachtet wurde.

Ich las ohne Pause, war gefesselt von der Geschichte, die mein Mentor damals geschrieben hatte. Immer wehrend hatte ich den angenehmen und doch durchdringenden Geruch von frisch geschnittenem Gras in der Nase und manchmal drang die Musik des Festes zu mir durch und untermalte die bunte Geschichte von Geistern und einer dunklen Welt.
Ich vermag nicht zu sagen, wie lange ich dort saß, bevor ich beim Lesen unterbrochen wurde.
Das Buch oder besser die Geschichte hatte an Spannung so zugelegt, dass sie meinen Puls leicht erhöhte, als ich ein Räuspern hörte.
Ich erschrak, ließ das Buch fallen, sprang hoch und stieß mir den Kopf an einem Ast. Während ich mir an den pochenden, schmerzenden Kopf fasste und leise „mist“ und „verdammt“ fluchte, kicherte es neben mir.
Als ich mich zögernd in die Richtung, aus der das Kichern kam, umdrehte und einen Schritt vom Baum weg machen wollte, stolperte ich über das Buch, das ich zuvor fallengelassen hatte. So vergrub ich zur Krönung auch noch meine Nase im Gras und aus dem Kichern wurde herzhaftes Lachen.
Verärgert, sowohl wegen meiner Tollpatschigkeit, als auch wegen des Spotts, stand ich auf und wollte gerade losschimpfen, als ich meinen Beobachter, oder meine Beobachterin eher, erblickte.

Zuerst sah ich die Schuhe, hellblau mit dunklen, sich in der Sonne spiegelnden, Steinen, die so stark erisierten, dass es mich blendete. Darüber begann der Saum des Rockes, auch hellblau, aber noch um einiges heller, als die Schuhe. Der Rest des Kleides war mit blauen - nein blau-grün waren sie – also mit blau-grünen, in sich mehrmals verschlungenen, Linien überzogen, die mit gleichfarbigen Perlen verziert waren. Mein Blick wanderte weiter, wobei ich nicht bemerkte, dass mein Mund inzwischen weit offen stand, zu den zarten Händen, die auf Taillenhöhe lagen. Danach erblickte ich den weichen Hals und natürlich das dezente Dekolletee, das ich mir mit Sicherheit noch länger angesehen hätte, wenn ich nicht so erpicht darauf gewesen wäre das Gesicht zu sehen.

Als ich endlich in das nahezu vollkommene Gesicht sah wurde meine peinlich-offener Mund noch größer, bevor ich mich ermahnte mich zusammen zu reißen und ein unverschämtes und total deplaziertes „Woah!“ hervorpresste.
Die wunderschönen Lippen waren zu einem spöttischen Lächeln verzogen und die Haare lagen offen auf Schulterlänge, waren aber gelockt, sodass sie sicherlich um einiges länger gewesen waren.
Dann sah ich in die Augen. Diese großen, strahlendblauen Augen, die mich verzauberten, als hätte jemand zwei Stücken Himmel genommen und dort eingesetzt. Ich traute – schlechter Wortwitz – meinen Augen nicht, als ich in die ihren sah.
Ich stand also da, unbeholfen, mit schmerzendem Kopf, verdreckter Kleidung und konnte meinen Blick nicht abwenden - ich war außerstande überhaupt etwas zu tun, ich stand einfach nur da.
Ich muss ausgesehen haben, wie der größte Dorftrottel des ganzen Reiches, aber es schien sie keineswegs zu stören.
Sie legte ihren Kopf etwas schief, ohne ihren Blick von mir abzuwenden und das einzige, was ich denken konnte war: Verdammt ist die schön!“ Ich habe nicht einmal darüber nachgedacht, wer sie wohl sein mochte.
„Ist alles in Ordnung bei euch? Geht es euch gut? Soll ich einen meiner Ärzte herkommen lassen, um nach euch zu sehen?“ Während sie das sagte, kam sie mit kleinen Schritten auf mich zu. Ich hatte kaum ein Wort von dem verstanden, was sie zu mir sagte, ich war verzaubert von ihrem Aussehen und dem Klang ihrer Stimme.
Sie blieb einen halben Arm weit von mir entfernt stehen und musterte mich erneut. Dann hob sie seicht ihren linken Arm und wedelte vor meinem Gesicht herum.
„Entschuldigt, aber ich habe euch etwas gefragt! Geht es euch gut?“ Ich wich zurück und senkte beschämt meinen Kopf um einen klaren Gedanken zu fassen.
„Ja…ähm…ich danke euch…aber es ist alles gut!“ stammelte ich vor mich hin und ärgerte mich im selben Moment über meine eigene Unsicherheit.
„Ich bin Rory, wie ist euer Name?“ Sie kam wieder auf mich zu, als sie das sagte. Sie schien von meinem Anblick weniger verzaubert zu sein, als ich von ihrem.
„Mein Name…ist Jess! Verzeiht ich wusste nicht wer ihr seid!“
„Jess und weiter?“, fragte sie ohne auf mein bedauern einzugehen.
„Mariano. Jess Mariano.“, sagte ich und verbeugte mich leicht.

Ich hoffe die Länge ist in Ordnung...Wink

(pics by: 1.contigo / 2. ordinary >>thx<<)

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Geschrieben von: Yror Eromlig
16.03.2008, 17:39
Forum: Fanfiction
- Antworten (86)

hi, also dies mein erster Versuch einer ff. ich hoffe es gefällt euch und ihr schreibt ganz viel Kommentare dazu. Hier ist erst mal das erste Kapitel. Die weiteren folgen dann.
Die Geschichte beginnt nach der 7. Staffel. Den Rest seht selbst.

Titel: True love is never ending
Autor : ich
Genre : Romance, Drama
Pairing : Sophies
Raiting : R-16
Disclaimer : mir gehört gar nichts außer der idee.

  • Kapitel: Welcome home

Rory fährt am Haus ihrer Mum vor. Endlich ist es so weit, denkt sie sich, nach fast einem Jahr sieht sie ihre Mum wieder.

„ Sie ist da, sie ist da. Rory!“ Lorelai läuft ihrer Tochter entgegen. Rory steigt so schnell sie kann aus dem Auto aus und läuft direkt in die Arme ihrer Mum. Sie umarmen sich eine halbe Ewigkeit, während Luke ebensfalls aus dem Haus kommt und in Richtung Rory läuft.
„ Schön, dass du endlich da bist. Deine Mutter wartet schon den ganzen morgen ganz ungeduldig und lief jedes Mal aus dem Haus wenn wieder ein Auto vorbei fuhr.“ Rory löste sich von Lorelai um auch Luke zu umarmen.
Das letzte Mal als sie zu Hause war, haben Luke und Lorelai geheiratet. Nachdem sie sich am Abend ihres großen Abschieds endlich wieder versöhnt hatten, ging alles ganz schnell. Luke machte Lorelai, keine 3 Wochen später, einen Antrag und 2 Monate später wurde geheiratet. Es war ein wundervolles Fest. Ganz Stars Hollow hatte sich unheimlich viel Mühe gegeben so kurzfristig eine wunderschöne Hochzeit zu organisieren. Ausser Taylor, der dieser Verbindung immer noch kritisch gegenüber stand und dem Frieden noch nicht traute.

„ Wie geht es dir, wie war die Fahrt, was gibt es neues? Ich will alles sofort wissen.“
„ Mum, ich bin so froh wieder hier zu sein. Ihr habt mir so gefehlt.“ Rory muss ihre Mutter einfach noch mal umarmen. Sie hatte sie so vermisst.
„ Kommt rein ich hab Kaffee gemacht, “ sagte Luke.
„ Oh Mum, ich weiß wieso du ihn geheiratet hast,“ lächelte Rory, nahm ihre Tasche aus dem Auto und ging ins Haus. Dieses hatte sich kaum verändert.
„ Wann musst du in New York sein?“ fragte Lorelai
„ Am Montag darf ich das erste Mal arbeiten gehen. Bin also fast eine ganze Woche hier. Muss vorher mein neues Apartment ein bisschen einräumen und brauche dringend noch was Neues zum Anziehn für meinen ersten Tag. Mum, ich kann es kaum erwarten. Endlich darf ich für die Times schreiben.“ Rory strahlte glücklich und nahm sich einen Kaffee.
„ Ich freu mich so für dich. Wir sind so stolz auf dich. Aber erzähl noch mal, wie hast du Marc eigentlich kennengelernt? Wie sieht er aus? Ist er heiß?“ fragte Lorelai.
„ Mum, Marc ist ein Kollege nicht mehr und nicht weniger.“
„ Also sieht er gut aus?“ bohrte Lorelai weiter.
„ Er schreibt gut. Hab ihn bei einer Veranstaltung in New York kennen gelernt. Ich bin so froh, dass er mich für den Job bei der Times vorgeschlagen hat. Ich kann es noch gar nicht glauben. Aber was gibt es neues hier? Luke du verwöhnt Mum zu sehr. Sie hat zugenommen.“ Lorelai musste grinsen. Vor Rory konnte man wirklich nichts verbergen.
„ Wir müssen dir was sagen, also ich muss dir was sagen, also ich wollte es dir schon sagen, aber ich dachte es ist besser wenn ich es dir sage wenn du hier bist und nicht am Telefon...“
„Mum, was willst du mir sagen?“ unterbrach Rory ihre Mum.
„ Lass mich ausreden Rory. Es ist so, dass ich neulich total Lust hatte auf Äpfel. Und nicht nur auf Äfel sondern auch auf Birnen und auch auf Gemüse und..“
„ Mum“
„ Rory“
„ Mum, jetzt sag schon.“
„ Also ich bin schwanger. Also wir sind schwanger.“ Endlich hatte Lorelai es gesagt. Rory sprang sofort auf und umarmte ihre Mum und Luke.
„ Oh, ich freu mich so. Das ist super. Ich bekomm endlich ein Geschwisterchen. Mum das ist einfach toll. Ich will alles wissen. Wann ist es soweit, was wird es, wie soll es heißen? Geht es dir gut oder ist dir schlecht? Du solltest keinen Kaffee mehr trinken.“ Sofort nahm Rory Lorelais Tasse weg.
„Hey“ sagte Lorelai protestierend.
„ Das sag ich ihr schon die ganze Zeit. Aber sie lässt es einfach nicht sein. Ich muss leider los. Aber ihr kommt später zu mir was Essen. Bis dann.“ Luke gab seiner Frau einen Kuss und ging.
Rory und Lorelai saßen noch lange am gemeinsam in der Küche redeten. Beide waren froh, endlich wieder zusammen zu sein und hatten sich so viel zu erzählen.

Am Abend konnte Lorelai mal wieder nicht einschlafen. Seitdem sie schwanger war könnte sie den ganzen Tag schlafen. Dafür war sie aber nächtelang wach. Sie lief hinunterte und wollte schauen, ob Rory noch wach ist. Diese schlief aber bereits tief und fest. Lorelai saß zu ihr ans Bett und betrachtete ihre Tochter. Es war so schön, dass sie endlich wieder hier war. Sie saß eine Weile da und dachte über das vergangene Jahr nach.
Als Lorelai wieder aufstehen wollte stieß sie unglücklich mit ihrem Fuß an Rorys Tasche, die natürlich promt umkippte. Gerade noch konnte sie verhindern, dass alles heraus fiel und alle geweckt wurden. Sie wollte die zwei Shirts zurücklegen, welche ihren Weg doch heraus gefunden hatten und nun auf dem Boden lagen. Als Lorelai die Tasche ganz aufmachte entdeckte sie ein großes silbernes Ding. Es war die silberne Rakete, die Logan Rory geschenkt hatte, als er nach London musste.

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Geschrieben von: Sunrise Alexis~
11.03.2008, 15:30
Forum: Feedback
- Antworten (1)

!Hallo!

Also ich bin ganz neu hier und ich finde es schade, das es hier keine Seite gibt oder sowas ähnliches, wo man sich vorstellen kann wenn man hier ganz neu hier ist

Smile Naja würde mich freuen, wenn sowas hier noch hinzugefügt wird Smile

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Geschrieben von: LillyKiki
10.03.2008, 17:02
Forum: Allgemeines
- Antworten (4)

huhuSmile

James Tupper, der zur Zeit bei Men in Trees mitspielt, soll bei Gilmore Girls eine Gastrolle gehabt haben...Das Gesicht kam mir ja schon immer bekannt vor, aber mir will einfach nicht einfallen, wen er gespielt hat, also welche Rolle und in welcher Folge usw...Weiß das vielleicht jemand?:confused:vor lauter nachdenken u grübeln tut mir schon der kopf wehWinkFaint

lg
LillyKikiWink

p.s.
hier noch ein bild von james tupper:
http://bilder.rtl.de/archiv/vox/darsteller/71509.jpg

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