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Da ich sicherlich nicht die einzige bin, die Bewerbungen schreiben muss dachte ich mir, eröffne ich mal einen Thread, wo man die mal reinstellen kann, um sich Kritiken und Verbesserungsvorschläge von anderen zu holen. Also ich fang mal an:Ausbildung zur BürokauffrauSehr geehrte Damen und Herren,hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen um die von Ihnen im Internet ausgeschriebene Anzeige zur Ausbildung zur Bürokauffrau ab dem 1.08.2006.Momentan bin ich an der Martin-Luther Universität in Halle immatrikuliert. Einzelne Bereiche meines Studiums machen mir viel SpaÃ, allerdings vermisse ich den direkten Praxisbezug. Deshalb habe ich mich entschlossen, mit dem Universitätsstudium aufzuhören.Stattdessen strebe ich eine erfolgreiche Ausbildung zur Bürokauffrau an. Sicherlich sind meine Sprachkenntnisse dabei sehr nützlich. Da ich von Natur aus Freude am Lernen habe, kommunikativ und anpassungsfähig bin, kann ich mir eine Zukunft als Bürokauffrau sehr gut vorstellen.Ãber eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch, würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen GrüÃen
--------------------------------------------------------------------------------Der Compi scheint sämtliche Freizeilen hier zu ignorieren. Also stelle man die sich mal vor. (Oder sage mir wie ich den Compi überliste)
Hallöchen ihr Lieben,
ich habe mich nach langer Ãberlegung nun doch dazu entschlossen meine zweite FanFiction (meine andere FanFiction ist "Away From All") online zu stellen.
Ich weià nicht, ich bin selbst nicht 100%ig überzeugt von ihr. Nicht so wie bei "Away From All". Trotzdem mag ich sie ^^
Ich habe "Against All Expectations" kurz nach "Away From All" geschrieben, also nicht wundern wenn manche Tatsachen etwas veraltet sind.
Sie ist noch nicht fertig und ich weià auch nicht, ob ich immer Zeit finden werde, um sie weiter zu schreiben. Ihr wisst schon, die Schule ruft und auch das Alltagsleben. AuÃderdem stehen mir meine ersten Prüfungen bevor und ich schreibe an meinem Buch, mal sehen ob ich da "AaE" noch dazwischen schieben kann. Natürlich geb ich mir gröÃte Mühe ^^
Ich will euch ja net enttäuschen... *zwinker*
So, jetzt aber los.
Es geht natürlich um Jess und Rory, wie ich schon sagte: Literati.
Mehr is ansich nicht zu sagen *grübel*
So, na dann hoffe ich auf fleiÃige FBs und meinetwegen auch Kritiken (^^).
Viel Spaà und GLG
De Sushi
Die liebe Gin (alias Noodle) hat sich bereit erklärt mir einen Banner zu basteln und dabei ist dieses wunderschöne FanArt rausgekommen.
Danke, noch mal an Gin für ihre Mühe *knutscha*!
![[Bild: headerAaE.jpg]](http://i83.photobucket.com/albums/j283/GingersNoodle/headerAaE.jpg)
by Noodle
Nervös blickte sie sich um. Sie waren alle gekommen. Alle ihre Freunde und Familienmitglieder waren gekommen, um mit ihr den schönsten Tag ihres Lebens zu feiern. Sie sah an sich herab. Der flieÃende, weiÃe Stoff schmiegte sich sanft an ihren perfekten Körper. Sie mochte dieses Kleid wirklich sehr. Der obere Teil war eine schlichte Korsage, die in einen weiten Reifrock überging. Es war hübsch, aber trotzdem schlicht. Der lange Schleier passte wunderbar zu ihrem schulterlangem Haar. Ihre Mutter winkte ihr begeistert zu. Sie freute sich wirklich sehr für ihre Tochter.
Nun stand sie hier in der kleinen Kirche in Conneticut und blickte auf den Mann, der neben ihr stand. Er lächelte sie überglücklich an.
Dies war nun der Mann. Der Mann mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, bis an ihr Lebensende. Sie war immer noch nervös, auch wenn er nun ihre Hand hielt. Sie zweifelte ein wenig, redete sich aber ein, dass das normal wäre. Ja, sie würde heute heiraten. Heute war ein Tag der Liebe.
âUnd nun frage ich sie, Dean Forrester, wollen sie die hier anwesende Lorelai Leigh Gilmore zu ihrer rechtnehmenden Ehefrau nehmen ? Sie ehren und lieben in guten und in schlechten Tagen ? So antworten sie mit âJaâ.â, fragte der Priester nun.
âJa, ich will !!â, sagte Dean laut und deutlich. Er strahlte mit der Sonne um die Wette. Nun bekam Rory ein schlechtes Gewissen, weil sie nicht so strahlte wie er.
âUnd nun frage ich sie, Lorelai Leigh Gilmore, wollen sie den hier anwesenden Dean Forrester zu ihrem rechtnehmenden Ehemann nehmen ? Ihn ehren und lieben in guten und in schlechten Tagen ? So antworten sie mit âJaâ.â, fragte der Priester nun auch Rory. Sie bekam ein mulmiges Gefühl. Sie wusste nichts mehr. Wollte schon âJaâ sagen, doch ihr Mund schien sich dagegen zu weigern. Mit einem Blick über ihre Schulter starrte sie in die erwartungsvollen Gesichter ihrer Lieben. Sie wünschten Rory so sehr ihr Glück. Sie freuten sich für sie. Nur tat sie es auch ? Dann blickte sie durch die offene Tür nach drauÃen auf den Platz vor der Kirche. Sie erstarrte, als sie eine vertraute Person erblickte.
Er stand dort, die Hände tief in den Taschen vergraben und blickte ihr genau in die Augen. Sein Blick war durchdringend. Er traf Rory genau im Herzen. Ein wohliger Schauer überkam sie, als sie in seine warmen, braunen Augen blickte. âRory !!! Tu es nicht !! Heirate Dean nicht !!!â, schien er zu flehen.
âRory ??â, fragte Dean besorgt und holte sie zurück auf die Erde. Ruckartig wandte sie sich ihm wieder zu.
âAlles okay ??â, fragte er besorgt. Als er sie an ihrer nackten Schulter berührte, zuckte sie zusammen. Am liebsten wäre sie von ihm weggetreten, doch das konnte sie ihm nicht antun. Er guckte sie so erwartungsvoll an. Er liebte sie über alles und alle Welt wusste es. Sie war sein Leben. Und er war auch ihres. Oder ?!
In ihrem Kopf spielten sich die Szenen einer glücklichen Beziehung ab. Die Szenen eines perfekten Paares. Die Szenen zweier Seelenverwandter, zweier Freunde, die sich abgöttisch liebten. Die Szenen einer Zeit in der Rory sich vollkommen gefühlt hatte. Szenen einer erfüllten Zeit.
Neidisch betrachtete Rory das fröhliche Paar. Sie wünschte sich diese Zeit zurück, denn die beiden Verliebten, die sie in ihrem inneren Auge sah, waren nicht Dean und sie. Sie sah sich und Jess.
Schnell drehte sie sich wieder in Richtung Ausgang und wollte Jess sehen.
Er stand dort und hob die Hand. Er winkte ihr zu, deutete ihr zu ihm zu kommen.
âMiss Gilmore ?â, ermahnte sie nun auch der Priester. Und in diesem Moment löste sich Jess vor ihren Augen auf. Erschrocken drehte sie sich weg, um gleich danach wieder auf Jess letzten Standpunkt zu starren.
Sie hatte es sich eingebildet. Sie hatte sich eingebildet Jess wäre hier gewesen. War das ein Zeichen ? War das die Deutung, die ihr Leben bestimmen sollte ? Sie wollte es nicht glauben, aber als sich in ihrem Hinterkopf immer und immer wieder die vergangenen Szenen abspielten, war es entgültig um sie geschehen.
âRory ?!â, rief Dean nun flehend. Er packte sie an den Schultern und zog sie nah an sich heran. âWas ist los ?â.
Sie konnte Dean nicht heiraten. Sie konnte einfach nicht. Es tat ihr unendlich leid für ihn. Sie wollte ihn nicht verletzten, sie wollte nur einmal in ihrem Leben etwas richtig machen. Wenn sie Dean jetzt heiraten würde, wäre sie für den Rest ihres Lebens unglücklich und es wäre unfair gegenüber ihm. Ihn glauben zu lassen, sie würde ihn lieben, wo sie doch jemand anderes liebte.
Nun standen schon die ersten Gäste auf. Sie wurden unruhig und fingen an zu tuscheln.
âIch kann nicht. Tut mir leid.â, presste sie hervor.
Rory trat zu Dean küsste ihn auf die Wange, hob ihr Kleid und blickte noch einmal in das entsetzte Gesicht ihrer Mutter, bevor sie aus der Kirche stürmte.
Gilmore Finale Goes "Pow! Bang! Ouch!"
[SIZE=2](Ausiello Report)
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Bis jetzt wissen wir nur, dass das Finale der 6. Staffel sich diesmal um das Liebesleben der Gilmore Girls dreht und noch viel besser als das der 5. wird.
Falls ihr neue Spoiler oder Bilder zur letzten Folge habt stellt sie bitte sofort
hier rein! Das wird wohl noch etwas dauern, aber vielleicht hat ja schon jemand etwas aufgeschnappt, bin gespannt!
Eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Spoiler:
From genki:
things don't end well for LL
I can tell you that they do not get married this season at all. I've been told they do not end the season as a couple.
Quelle: FF
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Hi ihr Lieben
Mir ist gestern kurz vor dem einschlafen die Idee zu dieser FF gekommen und ich hoffe einfach mal das sie euch gefällt
Es ist mal eine ganz andere Idee wie Luke und Lorelai zusammen kommen, vorallem wichtig ist noch zu sagen, das beide erst 16 sind.
Aber mehr will ich noch nicht verraten :biggrin:
Nur ein kleines Abenteuer.....
Kapitel 1
Von dem Mädchen mit der Pflanze Namens Bert
„Einen Kaffee bitte“ freundlich lächelte das Junge Mädchen den älteren Herren hinter dem Tresen an.
Mit einem spitzbübischen Grinsen auf den Lippen beobachtete sie genau wie er die Kanne nahm und vorsichtig Kaffee in einen Becher einfüllte.
Ungefähr zwei Zentimeter vor dem Becherrand hielt er inne, setzte die Kanne ab und wollte dem Mädchen den Becher reichen, doch diese blickte ihn nur mit groÃen Augen an
„Ja wollen sie ihn den nicht voll füllen?“ fragte sie verwundert und blickte den Mann treuherzig an.
„Aber...“ wollte dieser wiedersprechen doch das Mädchen unterbrach ihn stürmisch mit den Händen herumfuchtelte
„Wissen sie wenn sie den Becher jetzt nicht voll füllen, dann bekommt mein Körper ca. zwei Schlucke Kaffee weniger als sonst und das könnte verheerende AusmaÃe mit sich bringen, verstehen sie? Einmal...als meine Mum mir keinen Kaffee geben wollte, weil wir gerade bei einer Versammlung ihrer Frauengesellschaft waren und sie nicht wollte das ihre Freundinnen sehen das ihre vier Jährige Tochter schon Kaffee trinkt, wurde mir richtig schwummrig zumute“ sie hielt inne und schüttelt traurig dreinblickend, über ihre eigenen Worte den Kopf „ dann hat es mich plötzlich schrecklich hinter den Ohren zu jucken begonnen“ fuhr sie lächelnd fort“ und alle Freundinnen von meiner Mutter sind sofort abgehauen weil sie dachten ich hätte Flöhe...wirklich tragisch, meine Mum durfte in diesem Jahr nicht den Vorsitz des Sylfesterballes führen, ich glaube das hat sie mir nie verziehen“
Verdutzt und auch ein wenig verschreckt griff der kleine Mann sofort wieder zu der Kaffeekanne und fühlte den Becher so voll das er beinahe schon überlief.
„Oh sie sind so lieb.....Frank“ fügte sie mit einem kuren Blick auf das Namenschild an seiner Brust hinzu.
Der alte Mann begann zu lächeln und lief tatsächlich rot an, verlegen nickte er dem Mädchen noch einmal zu und hastet davon in Richtung Küche
Mit einem seligen Blick in den Lippen griff das Mädchen nach dem Becher setzte ihn an die Lippen und schloss glücklich die Augen.
Der zarte Duft des Getränkes stieg ihr in die Nase und ein gewisses Kribbeln der Vorfreude machte sich in ihrem Körper breit.
Genüsslich leckte sie sich die Lippen, nach dem ersten Schluck ab, und blickte sich in dem kleinen Cafe, das sich direkt neben der Autobahn und über einen ziemlich schäbigen Tankstelle befand um, auf der Suche nach einem noch freien Platz.
Es war schon eigenartig wie viele Menschen um 8 Uhr morgens in diesem kleinen Laden, so ziemlich am abgeschiedensten Ort den Lorelai jemals gesehen hatte, waren. SchlieÃlich entdeckte sie im hintersten Teil des Ladens einen Tisch an dem nur ein junger Mann saÃ, der eifrig damit beschäftigt war an einem kleinen Gerät herumzuschrauben.
Zielstrebig steuerte sie auf ihn zu und blieb unmittelbar vor dem Tisch stehen.
„Hey“ sagte sie und lächelte in der Annahme er würde zu ihr hochsehen, doch nichts geschah.
„Darf ich mich setzen?“ fragte sie freundlich und griff mit der rechten Hand in ihre Tasche
„Du bekommst auch ein Keks ab“ schlug sie ihm lachend vor und schob ihm einen Schoko Cookie zu.
Endlich blickte der Junge auf und so etwas wie ein schiefes lächeln erschien auf seinen Lippen.
„Eigentlich bin ich nicht bestechlich aber für dich mach ich mal ne Ausnahme“ brummte er und deutete mit der Hand auf die Bank ihm gegenüber.
„Dankeschön“ freudig lieà sich das Mädchen ihm gegenüber auf die Bank fallen und lehnte sich zufrieden zurück.
„Was machst du den da?“ fragte sie schlieÃlich nachdem sie ihn einige Minuten bewundert beobachtete hatte wie er aus einem kleinen Stückchen Holz langsam etwas wirklich Hübsches bastelt
„Ne Vogelhütte“ murrte der Junge „für meinen GroÃvater“ fügte er noch schnell wesentlich freundlicher hinzu als er bemerkt wie unfreundlich sich seine ersten Worte angehört hatten.
„Wirklich, das ist nett? Mein GroÃvater mag keine Vögel, ich denke sie sind für ihn so was wie lästige Mitbewohner die ab und zu auf dem Dach seines Hauses landen, ja ich hab sogar schon einmal gesehen wie er einen Schuh nach ihnen geworfen hat.“ Mitleidig schüttelte sie den Kopf „meine GroÃmutter war danach wirklich, wirklich wütend, es war nämlich ihr Schuh. Mein andere GroÃvater, dem gefallen Vögel, aber nur die aus Papier die man mit so einer eigenartigen Maschine“ sie hielt inne und formte in die Luft mit ihren Hände die ungefährer Form des Gerätes „in die Luft schieÃt“ fuhr sie fort „um sie dann mit einer Pistole abzuschieÃen. Wirklich seltsam, ich hab das auch mal probiert aber leider nur Plüschi die Katze von meiner Tanze getroffen. schreckliche Sache aber es geht ihr inzwischen wieder gut“ fügte sie rasch hinzu und lächelte , als sie bemerkte das der Junge sie anstarrte, verwundert und vielleicht auch ein wenig ärgerlich
„Du redest wohl ziemlich viel“ brummte er und wieder rutschte dieses schiefe Lächeln über seine Lippen, das ihr schon vorhin aufgefallen war.
Verlegen strich sie sich das lange dunkle Haar aus dem Gesicht
„Ja das ist leider so bei mir, vor allem weil ich seit zwei Tagen fast niemanden mehr zum reden hatte. Ich bin nämlich von Zuhause abgehauen“ wie selbstverständlich kamen diese Worte über ihre Lippen „ ich hab meinen Freund und meine Eltern einfach nicht mehr ausgehalten“ wütend begann sie an ihrer Serviette herumzufuzeln
„Lächerlich... sie wollten doch tatsächlich das wir heiraten... also ich und Chris... das ist mein Freund“ fügte sie erklärend hinzu und der Junge nickte verzweifelt versuchend ihrem Redeschwall zu folgen „ ich meine ich bin 16, da heiratet man nicht, auÃer vielleicht in Timbuktu, aber auch nicht nur weil man Schwanger ist. Wirklich lächerlich so was.
Na auf jeden Fall bin ich dann per Anhalter erst mal aus Hartford raus, aber mich hat so eine alte Frau gefahren die pausenlos am Steuer eingeschlafen ist, wirklich, es war harte Arbeit sie immer wieder aufzuwecken jedes mal wenn ich sie berührt habe hat sie nämlich ganz laut geschrieen: Viva Las Vegas“ Lorelai lächelte breit bei der Erinnerung an das eben erzählte „ und dann hab ich die erste Nacht bei meiner Cousine Mira verbracht, aber die hat meine Mum angerufen also musste ich gleich weiter, diesmal hat mich Bernie mitgenommen, und der hat sich gerade von seiner Frau getrennt... ich kann dir sagen verlassene Männer reden noch mehr als ich.
Ja und nun bin ich hier...“ sie verstummte und nahm einen tiefen Schluck aus ihrem Kaffeebecher.
„Erzählst du eigentlich immer wildfremden Menschen alles über dein Leben?“ fragte der Junge und blickte sie herablassend an
„Na hör mal“ empört rappelte sich Lorelai auf
„Ich wollte ja nur höflich sein, es ist ja auch nicht gerade leicht sich mit einem mürrischen Klotz zu unterhalten“ fauchte sie und setzte ihren Becher mit so einer Kraft ab das der Kaffee herausspritze.
„Bitte dann geh doch“ knurrte der Junge bloÃ
„Das brauchst du mir nicht zu sagen, ich wollte sowieso gerade los die beste Zeit zum Autostoppen, ist nämlich laut dem Buch von Hans Maestro 8 Uhr 30“ erwiderte das Mädchen nur barsch, deutete auf ihre Uhr und packte ihre Sachen zusammen, darunter zu der Verwunderung des Junges auch eine GroÃe Pflanze an der ein Schild mit dem Namen „Bert“ hing.
„Ich sehe dann deinen zerstückelten Körper neben der Autobahn“ rief der Junge ihr noch hinterher und blickte ihr einige Sekunden nach.
Fast bereute er schon seinen barschen Tonfall, dieses Mädchen war doch wirklich nett gewesen, aber eben nur fast...
Wütend trat das Mädchen hinaus an die frische Luft, das war ja wirklich nicht zu fassen umso weiter sie von Zuhause wegkam umso verrückte wurden die Menschen.
Ach egal, sie wollte nicht weiter darüber nachdenken sondern sich lieber auf die Suche nach einer Mitfahrgelegenheit machen.
Wenn sie in 2 Tagen in New York sein wollte musste sie sich ranhalten.
Sie beschloss jedoch nur noch bei jungen Frauen mit Kindern oder älteren Damen einzusteigen.
Die Sache mit der zerstückelten Leiche hatte ihr doch zu denken gegeben.
Lächelnd stellte sie sich neben die StraÃe, direkt gegenüber des Cafes und streckte ihr Schild, das sie sich notdürftig aus Pappe gebastelt hatte und mit der Aufschrift: New York? Nehmt mich mit“ versehen hatte in die Luft.
„Luke, du fauler Hund setzt deinen Arsch in Bewegung und komm her“ schrie eine laute Stimme zur gleichen Zeit durch das Cafe.
Erschrocken zuckte der Junge zusammen und blickte genervt auf.
Sein Onkel hatte sich mit wutentbranntem Gesicht vor ihm aufgebaut.
„Was lungerst du noch hier herum, glaubst du ich besorge dir einen Job für den Sommer damit du gleich am ersten Tag zu spät kommst“
Luke verdreht genervt die Augen und legte sein Werkzeug zusammen
„Ich kann mich nicht erinnern dich darum gebeten zu haben“ brummte er und wich geschickt der Hand seines Onkels aus.
„Werde nur nicht Frech Bürschchen“
Ehe seine Onkel noch weitere Schimpforgien loslassen konnte, verschwand Luke aus dem Cafe, packte seinen Seesack und stapfte wütend hinunter in den Hof.
Er hasste seinen Onkel ,abgrundtief und aus ganzem Herzen.
Warum überhaupt musste er sich das gefallen lassen?
Mit schwerem Herzen dachte er an seinen Vater der seit Monaten schwer Krank war, seine Mutter hatte ihn zu ihrem Bruder geschickt um Luke abzulenken und zu vermeiden das er etwas von dem schlechten Zustandes seines Vaters mitbekam.
Ãrgerlich seufzt er auf
Wenn sie wüsste wie es ihm hier ging...
Jetzt musste er auch noch den ganzen Sommer über in einem muffeligen Kaffee in New York arbeiten.
Heftig schlug er die Autotür hinter sich zu
Es hatte ja doch keinen Sinn sich aufzuregen.
Er wollte gerade seinen Wagen auf die Autobahn lenken als er das Mädchen von vorher am StraÃenrand sitzen entdeckte.
Sie schien schon ziemlich müde und verzweifelt zu sein, weil sie niemand mitnehmen wollte, dennoch sprang sie immer noch auf und ab und winkte den vorbeifahrenden Autos wild zu.
Einen Moment dachte Luke nach, dann siegte sein gutes Herz über den Wunsch alleine und mit der volltuenden Stille um sich nach New York zu fahren, und er steuerte auf sie zu.
„Steig ein“ brummte er als er direkt neben ihr stand und das Fenster runtergekurbelt hatte.
„Ich denk ja gar nicht daran“ erwiderte das Mädchen schnippisch
„Ich frag dich sicher nicht noch einmal“ knurrte er „immerhin kannst du bei mir sicher sein das ich dich nicht zerstückle“ meinte er und ein spöttischer Blick erschien auf seinem Gesicht.
Einen Moment musterte ihn Lorelai forschend
„und warum?“ fragte sie grinsend
Luke überlegte keinen Moment sondern stieà die Tür des Beifahrersitzes auf
„Nun ja ich hab einfach nicht das richtige Werkzeug, für einen Dickschädel wie dich mit“
Teil 1
Also: Rory schreibt ein Buch für sich und Jess, ist im neunten Monat schwanger mit ihrer ersten Tochter die sich Lili nennen wird, in der Vergangenheit, die Rory beschreibt, kriegt Lore Zwillinge (Laila und Lucas!), ist mit Luke verheiratet, Dean ist bei einem Autounfall gestorben, Christopher ist an einer Ãberdosis Schlaftabletten aus Frust an der endgültigen Vereinigung von Luke und Lorelai (Hochzeit) gestorben, Sookie ist Lores Schwester, immer noch mit Jackson verheiratet und sie erwartet ihr bereits fünftes Kind! Emily und Richard sind nach Australien übergesiedelt, weil sie es nicht verstanden, dass Lorelai einen Cafébesitzer heiraten konnte!
Logan hat sich von Rory getrennt und Rory trifft Jess wieder! Also: schön lesen!
Es war Mitte Sommer, und ich fühlte mich alles andere als wohl in meiner Haut. Gerade eben hatte Logan sich von mir getrennt. Er hatte mich einfach auf die StraÃe gesetzt. DrauÃen, vor einem Club in New York. Hätte ich bis dahin gewusst, was er für ein Arschloch war, hätte ich nie etwas mit ihm angefangen. Und jetzt saà ich hier auf dem Gehsteig und lieà meinen Tränen freien Lauf. Ich wusste nicht, wovon das kam. Ich wollte immer mit dem flegelhaften Jungen, der mit mir auf die selbe Uni ging, zusammen sein. Vielleicht hätte ich Martys Angebot einfach folgen sollen und Logan vergessen. Nur für diesen einen verdammten Tag, dann hätte ich mir die Beziehung zu ihm abgeschmatzt und alles wäre in Ordnung gewesen. Ich säÃe nicht nutzlos mitten in der Nacht hier auf der befahrenen StraÃe und Logan würde nicht mit einer anderen da drinnen, in diesem Gottverdammten Club rumknutschen. Was hatte er gesagt? âMach doch was du willst, ich brauche dich nicht mehr! Du warst mir eh nie von Bedeutung!â? Das war das wohl gemeinste, was ich je gehört hatte. Nicht einmal meine Mom sagte so etwas zu Emily oder umgekehrt. Aber Lorelai wusste auch nicht, dass ich hier saà und einem Vollidioten hinter her heulte. Sie wusste nichts. Reingarnichts. Denn ich hatte mich seit einer Woche nicht mehr bei ihr gemeldet. Eine Woche war vergangen, seit dem ich mich mit ihr gestritten hatte. Meine Mutter war schon immer stur gewesen. Aber das war wirklich die Krönung. Meine Mom hätte mich niemals einfach so im Regen stehen lassen. Nie! Dafür war ich ihr anscheinend viel zu Schade. Aber in letzter Zeit sah ich sie kaum noch, und so kam es auch, dass ich mich ihr nicht mehr so oft anvertraute.
Aber dann tat ich es doch. Ich kramte mein Handy aus meiner Handtasche und wählte ihre Nummer. Während ich mir den Hörer ans Ohr hielt, lauschte ich den vorbeifahrenden Autos. New York war eine schöne Stadt und ich wusste nicht mehr, was ich hier überhaupt sollte. Logan war weg. Ich war allein. Jess war in seiner Wohnung... Jess? Wie zum Teufel kam ich denn auf Jess? Woher wollte ich wissen, ob er in seiner Wohnung war? wieso interessierte er mich so brennend?
Auf der anderen Seite der Leitung kam ein erschöpftes âRory?â, von meiner Mutter. âMom! Gott sei dank ich...â Ich wusste selbst nicht warum, aber wieder brach ich in tränen aus, und hätte Logan am liebsten eine gescheuert. Aber das konnte ich ja nicht, da er ja seine Zunge gerade im Hals einer anderen stecken hatte. SCHEIÃKERL!!!, schrie mein Gedächtnis während meine Mom immer wieder verzweifelte Fragen stellte, die ich im Moment nicht wirklich hören wollte. âWo bist du Schatz? Was ist passiert? Wer macht mein Mäuschen so traurig? Soll ich vorbei kommen? Gott verdammt wo bist du?â
âIch will nicht mehr! Ich will hier weg! Ich will nach Hause!â, sagte ich nur und stand auf, nur um mich gleich wieder hinzusetzen. Der Alkohol saà noch tief in meinen Gliedern, und ich konnte mich nicht richtig bewegen. Es war ein reines Wunder, dass ich noch nicht eingeschlafen war. Obwohl das jetzt sicherlich auch ganz gut getan hätte.
âIch weià doch nicht einmal wo du bist! Ãhm siehst du irgendwo ein Hotel oder so was? schlaf da und morgen, falls du dann wieder nüchtern bist, hol ich dich ab alles klar?â, fragte Mom verzweifelt. Ich nickte, bevor mir einfiel, dass sie das nicht sehen konnte. Also sagte ich âJa! Bis morgen ich halte das nicht mehr länger hier...â Mir fiel fast das Handy aus der Hand, als ich sah wer vor mir stand. âRory? Rory? Hey! Wo bist du? Jetzt antworte doch mal!â, hörte ich nur noch Moms Stimme als ich das Telefon aus meinem Griff lockerte.
âDarf ich?â, fragte mich der junge Mann, mit den braunen, kurzen Haaren und den dunklen Augen und reichte mir die Hand.
Ich konnte es immer noch nicht glauben. Da stand wirklich der Mann vor mir, den ich über Jahre hinweg vergessen hatte. Den ich erfolgreich verdrängt hatte. Der sich aus meinem Leben entfernt hatte. Und jetzt stand er wirklich vor mir, und ich wusste nicht einmal wieso. âWas machst du denn hier?â, fragte ich verblüfft. Ich konnte mich natürlich an seinen Namen erinnern. Wer konnte diesen Namen schon vergessen? Ich nicht.
âNa ja, das sollte ich lieber dich fragen, da ich ja hier wohne und nicht du!â, grinste er mich an. Ich wusste nicht was ich darauf antworten sollte. Aber es war einfach verflucht schön ihn zu sehen. Ich wusste nicht warum, aber irgendwie wollte ich nicht aufwachen. Ich wollte diesen schönen Traum nicht beenden und ich wollte nicht, dass er wieder verschwand. Denn er war hier. Hier bei mir, und ich konnte mich glücklich schätzen. Ich ergriff seine Hand und lieà mich hochziehen. Zum Glück war es kurz nach eins, und er konnte meine Tränen nicht sehen. Das wäre das peinlichste, was ich damit durchgemacht hätte. Er sah mir tief in die Augen und fragte plötzlich: âGehtâs dir nicht gut? Soll ich dich nach Hause bringen Rory? Sag mal wo wohnst du überhaupt?â Ich schluckte. Ich wohnte immer noch in Stars Hollow. Immer noch bei Luke und Lorelai. Immer noch mit meiner Mutter, ihrem Mann, meiner Tante und meinen baldigen Geschwistern zusammen. Es war schön eine so groÃe Familie unter ein Dach bringen zu können. Zumal da auch noch Sookies vier Kinder waren und der eine Keimling der das fünfte darstellen sollte, aber noch nicht mal ein Monat alt war.
Ich sah auf meine Uhr und dann wieder in sein Gesicht. Er war bestimmt schon verheiratet oder hatte zumindest eine Freundin, dachte ich irgendwie enttäuscht. Ich wusste nicht direkt warum, aber ich war mir sicher, dass er gerade das selbe dachte.
âIch wohne nicht hier, ich wohne immer noch in deiner Lieblingseinöde!â, lachte ich. âNa ja, wenn wir das Lieblings weglassen dann könnte es hinhauen. Was machst du hier?â, fragte er. Ich musste mich konzentrieren, der Champagner saà mir noch etwas zu tief in den Knochen, und ich hatte mühe mich bei ihm festzuhalten. Aber als er dies bemerkte, legte er seine Arme um meine Taile und für einen kurzen Moment, dachte ich, ich sei im Himmel. Es war schön ihn wieder zusehen. Verdammt schön. Und ich wollte, dass dieses Gefühl der Glückseligkeit nie aufhörte. Gerade jetzt, wo ich mich so einsam und verlassen fühlte, brauchte ich seine starken Arme.
Auch wenn er sich wie ein Arschloch verhalten hatte, als er mich das erste mal für immer verlassen hatte. Er war einfach nach Venice Beach abgehauen und hatte mich zurückgelassen, ohne irgendein Wort darüber zu verlieren. Wie konnte ich damals nur so dämlich sein verdammt? Wäre ich doch mit gegangen, als sich die Chance bot.
Plötzlich wurde mir schwindelig und ich brach zusammen. Die zwei Flaschen hinterlieÃen deutliche Spuren...
Gegenwart
âWow, ich wusste gar nicht dass du das gedacht hast, zumal ich immer dachte, du hast keinerlei Gefühle für mich!â
âHey wir sind doch verheiratet oder? Das heiÃt also, entweder habe ich dich aus Mitleid geheiratet oder aus Liebe!â
âKann ja sein, dass du es aus Stolz getan hast, der sich nur leicht zügeln lieÃ! Ich liebe dich für deinen Stolz!â
âUnd ich dich für deine Schlagfertigkeit.â Rory gab Jess einen langen, sinnlichen Kuss und erwartete sehnsüchtig mehr. Aber es gab nicht mehr als diesen einen Kuss. Denn Rory war im neunten Monat schwanger, und Jess achtete darauf sie nicht noch mehr zu belasten, obwohl der Arzt ihr versichert hatte, dass es nicht schlimm für das Kind sein würde, würden sie während der Schwangerschaft miteinander schlafen.
Aber Jess war in letzter Zeit ziemlich vorsichtig und sehr fürsorglich geworden, er wollte keine vermeintlichen Risiken eingehen. Und so blieb es bei diesem einen Kuss, bevor er bemerkte, dass sie mehr wollte, als ihm lieb war, und so sagte er nur abwegig: âLies weiter ich würde gern mehr von unserem leben erfahren!â Rory sah ihn leichtenttäuscht an und las aus ihrem Manuskript, dass sie extra für sich und Jess angefertigt hatte, zum ersten Hochzeitstag. Wow, dachte sie lächelnd ganze zwei Jahre ist das schon her mein Gott, wie schnell die Zeit vergeht!
Hey, eigentlich hab ich ja meine FF, aber die Idee zu dieser One Shot kam mir als ich in Frankreich ein Buch gelesen habe, also musste ich sie runterschreiben.
Es kann sein, dass die Charas nicht sehr "Naturgetreu" rüberkommen, aber ich denke am Ende wird es sich aufklären.
Viel Spass und über Feedback würde ich mich freuen!
Es war einer dieser typischen Herbsttage, an denen sich das Licht gegen sieben Uhr abends golden färbt und die Welt sanfter erscheinen lässt. Es hinterlässt diesen speziellen Glanz, der die Blätter und Fenster erstrahlen lässt und alles andere in den Schatten stellt, und einen denken lässt, dass man vom heutigem Tage an nicht mehr nur durchschnittlich ist, ein normaler Mensch der Masse, sondern Einzigartig sein wird. Dass GröÃe in der Zukunft liegt.
Rory Gilmore war auf dem Weg in eine Bar.
Na ja, eigentlich war es ein Restaurant, aber sie war nicht am Essen interessiert. Mehr plante sie, sich hinzusetzten, ein paar Drinks zu sich zu nehmen und zu warten. Einfach warten, und am Ende des Abends würde sie nicht alleine gehen.
Sie parkte ihr Auto und sah noch einmal prüfend in den Spiegel, bevor sie ausstieg. Heute war einer der Tage, an denen sie wusste dass sie gut aussah und es auch darauf angelegt hatte. Da sie sonst kaum Make-up auftrug, betonte es nun ihre Augen und lies sie intensiver strahlen.
Als sie das Restaurant betrat, sah sie sich kurz um und steuerte dann auf die Bar zu. Obwohl sie nur Pärchen sah, machte sie sich keine Sorgen, sie hatte Zeit. Es würde jemand kommen, wenn nicht sofort, dann eben später, und dass sie am Anfang noch alleine war, machte ihr nichts aus. Es gab ihr Gelegenheit, das Territorium zu erkunden, den richtigen Platz zu finden um zu sitzen und zu warten.
Als der Barkeeper sie entdeckte, schenkte sie ihm ein Lächeln und bestellte einen Martini.
âEssen Sie hier?â, erkundigte sich der junge Mann.
âIch weià es noch nichtâ, erwiderte sie. âIch denke ich werde noch warten.â Er nickte und wandte sich einem anderen Gast zu.
âWas kann ich Ihnen bringen?â
âIch bekomme dasselbe, was sie hat.â Rory drehte sich zu dem Mann, der neben ihr aufgetaucht war, um.
Er war ungefähr in ihrem Alter und sah nicht schlecht aus. Durch sein Hemd konnte sie seinen muskulösen Oberkörper erahnen, und aus seinen dunklen Augen ging etwas herausforderndes hervor. Als sie sah, dass er ihren Blick bemerkt hatte, lächelte sie.
âHiâ, sagte er.
âHey.â
âIst dieser Sitz frei?â
âIch weià nicht. Ich muss darüber nachdenken.â
Er behielt seine Hände an der Stuhllehne. âGeben Sie mir eine Chance. Ich bin ein guter Kerl, Sie werden mich mögen.â
âWas macht Sie zu einem guten Kerl?â
âNun ... â Er dachte einen Moment nach. âIch töte keine Spinnenâ, sagte er schlieÃlich.
âOhâ, sie hob die Schultern, âaber ich mag Spinnen nicht sonderlich. Ich denke es ist gut dass Sie sie nicht töten, aber ansonsten bringt mir das nicht sehr viel.â
âIch helfe alten Damen über die StraÃe.â
âIn der Hoffnung auf eine Belohnung?â
âNeinâ, sagte er, âich mag alte Damen.â
âIn Form eines Enkels oder einer perversen Weise?â
âIch bin nicht pervers. Zumindest nicht in dieser Hinsichtâ, grinste er sie an.
âNa dann, setzen Sie sich.â Rory wies auf dem freien Stuhl neben sich.
Der Barkeeper gab ihm seinen Drink, und der Nicht-Spinnen-Töter sagte: âDanke. Und einen für die Lady. Wenn sie bereit dafür ist.â
âBin ich nichtâ, erwiderte sie. âZumindest jetzt nicht. AuÃerdem muss ich später noch fahren.â
âVielleicht werden Sie das nichtâ, sagte er.
Sie studierte sein Gesicht. âVielleicht nicht.â
Er grinste, und nahm einen Schluck seines Drinks. Rory fiel der Ehering an seinem Finger auf, doch sie sah schnell wieder weg und leerte ihr Glas. âJetzt bin ich bereit für einen weiteren Martini.â
Er hob seine Hand für die Aufmerksamkeit des Barkeeper, hielt jedoch inne. âOderâ, sagte er, âwir könnten zum Essen Wein bestellen.â
âWir Essen hier?â
âIch hoffe doch.â Rory gefiel die Art, wie er sie ansah. Sein Blick war nicht nur auf ihren Körper gerichtet, sondern auch in ihre Augen. âDas Essen hier soll sehr gut sein. AuÃerdem gefällt mir die Gesellschaft. Aber wenn Sie andere Pläne haben - â
Sie lieà ihn einen Moment zappeln, dann stimmte sie zu.
âIch werde die Rechnung übernehmen. Für uns beideâ, sagte er.
âDas ist nicht nötigâ, erwiderte Rory mit einer flüchtigen Bewegung zu ihrer Handtasche.
âIch möchte es gerne.â Sie lieà den Arm sinken und griff nach ihrem Drink.
Etwas später standen sie auf und lieÃen sich zu ihrem Tisch führen. Rory hielt sich am Ellbogen des Mannes fest; der Alkohol zeigte seine Wirkung. Er hielt sie sachte und geleitete sie sicher zum Tisch.
Rory glitt auf ihren Stuhl und beobachtete ihn, wie er sich ihr gegenüber setzte und für beide bestellte.
âDas Kleid das du trägst ... â, sagte er, kaum das die Bedienung weg war.
âGefällt es dir?â
Er schüttelte den Kopf, jedoch nicht aus Wiederspruch. âWenn Frauen solche Kleider ständig trügen, würden Männer nicht in den Krieg ziehen. Oder Golf spielen.â
âDenkst du nicht, dass du ein bisschen übertreibst? Oder dem Kleid zu viel Aufmerksamkeit schenkst?â
âStimmt. Es ist der Körper, der das Kleid macht.â Der Alkohol war auch bei ihm zu bemerken.
Rorys Antwort wurde von einem lauten Gekreische unterbrochen. Beide drehten sich zu der Familie um, die etwas entfernt von ihnen saÃ. Die Mutter versuchte verzweifelt, ihr Kind zum Schweigen zu bringen, doch das zweite fand ebenfalls Gefallen an dem Kreischen.
âKinderâ, sagte Rory und brachte ihr Gegenüber wieder dazu, sie anzusehen. âLaut, nicht wahr?â
Er nickte. âLeute sollten ihre Kinder nicht in Restaurants wie dieses bringen. Besonders nicht am Samstagabend.â
âEs gibt doch genug andere Orte für Familien.â
âMcDonaldsâ, sagte er. âBringt sie alle zu McDonalds.â
âSicher, sie könnten zu McDonaldsâ, sagte Rory und unterbrach sich, als ihr Essen gebracht wurde. âDoch vielleicht ist das nicht genugâ, fing sie wieder an, als der Kellner weg war. âWarum setzt man überhaupt Kinder in die Welt?â
âEs ist der natürliche Prozess. Fortpflanzung.â
âAber wir können auch ohne Fortpflanzung leben. Ich meine, es gibt so viele andere Dinge für die wir uns interessieren können. Kunst, oder Literatur, zum Beispiel.â
âStimmt. Kinder ruinieren alles. Den Schlaf, ... â
âDie Figur, ...â
âDein Sexleben.â
Das auch. Gerade das. Und wofür? Für klebrige Hände und ein Leben lang Kosten für Privatschulen und Häuser mit Garten.â
âUnd Klavierstunden und FuÃballunterricht.â
âStimmt. Aber wer gibt schon den Fehler zu? Sobald die Kinder da sind, muss man immer Lächeln und sagen, dass sie das beste sind was die Welt den Leuten geben kann.â
âGenau.â
âUnd was ist mit dir? Willst du Kinder?â
Rory lachte. âIch? Nein, sicher nicht. Ich mag meine Unabhängigkeit.â
âDenkst du, du wirst deine Meinung jemals ändern?â
âNein. Ich meine, das hier ist gut. Hier sein, ein paar Drinks und Spaà haben. Wieso sollte ich das für Spucke auf meiner Bluse hergeben?â
âWeil es jeder tut.â
âIch nicht. Ich will frei sein und in Bars gehen.â
Er hob grinsend sein Glas. âAuf die Freiheit.â
Danach aÃen sie, aber es ging nicht um das Essen. Ihre Finger berührten sich zufällig beim Greifen nach verschiedenen Dingen auf dem Tisch, dann absichtlich. Durch den Alkohol wurden die Konturen weicher.
Die Familie war schon lange weg, doch sie beide bestellten noch einen Nachtisch, Schokoladenkuchen, von der Sorte, die an der Gabel kleben sodass man sie ablecken muss, während die Augen mit dem Gegenüber spielen ...
âIch denke wir sollten jetzt gehenâ, sagte er und orderte die Rechnung.
âAberâ, sagte sie als sie aufstand, âkeiner von uns sollte fahren.â
âDieses Restaurant ist mit einem Hotel verbundenâ, sagte er. âWusstest du das nicht?â
Natürlich wusste sie es, und sie wusste das er wusste dass sie es wusste, doch sie gab ihm keine Antwort, lieà sich einfach von ihm aus der Bar geleiten, in die Lobby des Hotels. Als sie an die Rezeption zugehen wollte, drängte er sie sanft in den richtigen Weg. Also hatte er ein Zimmer.
âBist du hier oft?â, fragte sie.
âHab noch nie die Nacht verbracht.â Die Tür des Aufzuges schloss sich und plötzlich wurde sie gegen die Wand gedrückt und in einen Kuss gezogen. Den sie zu gerne erwiderte.
Sie stolperten in sein Zimmer, ohne den Kuss zu unterbrechen, und Rory hatte kaum Zeit den Raum richtig wahr zu nehmen, bevor er sie auf das Bett drückte. Sie zog ihn auf sich und vertiefte den Kuss. Sie waren noch vollständig angezogen, jedoch praktisch gesehen schon mittendrin, ihre Körper aneinander gepresst, den anderen fühlend, suchend, wollend. Es war schon nahezu schmerzhaft wie sie beide es wollten.
Irgendwann lösten sich sich voneinander, lange genug, um aus dem Kleidern zu schlüpfen, dann war er wieder über ihr. Sie konnte jeden Zentimeter seiner Haut spüren, die Muskeln an seinen Schultern und Oberarmen, seine weiche Haut ...
Er fühlte sich wunderbar an. Sie konnte nicht aufhören mit ihrem Händen über seinen Körper zu fahren, es fühlte sich einfach zu gut an.
Auch er berührte sie, wenn er auch etwas Zielorientierter als sie war, und seine Hand befand sich schon auf dem Weg zwischen ihre Beine, während sein Mund an ihren Brüsten verweilte. Und das fühlte sich auch wunderbar an.
Die Wahrheit war, dass alles wunderbar, perfekt, war. Heià genug, wild genug doch ebenfalls sanft genug.
Einfach wunderbar.
Immer noch eng umschlungen dösten sie danach weg. Es war kein richtiger Schlaf, nur das Einnicken nach zu viel Alkohol um wach zu bleiben.
Rory versuchte ihre Augen offen zu halten, mit dem Gedanken, aufstehen zu müssen, doch der Alkohol lieà ihre Lieder schwer sein und es war so einfach, liegen zu bleiben, sich nicht zu bewegen.
SchlieÃlich öffnete sie sie und die Augen blieben offen, sie stand auf und suchte ihre Klamotten zusammen.
Er bewegte sich nicht, hatte einen Arm über den Augen und döste weiter. Rory verschwand im Bad und zog sich um.
Als sie wiederkam, lag er immer noch im Bett, jedoch halbwegs wach. âDu gehst?â, sagte er mit rauer Stimme.
Sie nickte. âIch muss. Es wird spät.â
âKannst du fahren?â
âMir geht's gut. Der Alkohol scheint abgebaut zu sein.â Sie lächelte und ging zur Tür. Dort stoppte sie. âEs war wirklich schön.â
âFand ich auch.â
âVielleicht könnten wir das wiederholen?â
âGerneâ, sagte sie und ging.
Sie fuhr langsam zurück, es war aber auch nicht viel Verkehr.
Als sie an ihrem Haus ankam, fiel ihr Blick auf die Uhr. Halb eins, später als sie dachte. Sie durchquerte die Küche und ging ins Wohnzimmer, wo der Fernseher lief. Ashlee war schlafend auf dem Sofa. Rory räusperte sich und das Mädchen schreckte hoch.
âOh, Rory.â Sie richtete sich auf und sah die Frau vor ihr an. âHi. Ich habe Sie gar nicht reinkommen hören.â
âJa, es ist später geworden als ich dachte.â
âEs ist in Ordnung.â Ashlee stand auf. âIch geh normalerweise auch nicht früher ins Bett.â
âIhr College Kinder.â Rory lächelte. âIch war wahrscheinlich seit zehn Jahren nicht mehr so lange aus. Komm, ich schreib dir einen Scheck.â
Sie ging in die Küche um ihr Scheckbuch zu holen. Ashlee war von sechs Uhr an bis halb eins da gewesen, bei zehn Dollar die Stunde. Seufzend rundete Rory den Betrag auf achtzig Dollar auf und reichte ihn dem Babysitter. âDie Kinder sind gut ins Bett gekommen?â
âJa. Caroline wollte ihn Ihrem Bett schlafen, ich hoffe das ist in Ordnung.â Rory nickte. âUnd ich soll Sie von Will daran erinnern, dass sie versprochen haben noch zu ihm zu kommen, egal wie spät es wird.â Rory nickte erneut und wünschte Ashlee noch eine Gute Nacht, dann ging sie die Stufen zum zweiten Stockwerk hinauf.
Caroline lag in Rorys Bett, feste schlafend. Rory nahm ihren Ehering vom Nachttisch, steckte ihn an den Finger und drückte ihrer Tochter einen Kuss auf die Stirn. Dann hon sie sie hoch und trug Caroline in ihr Zimmer; dort deckte sie sie zu und schloss leise die Tür hinter sich. Als sich jemand in den Schatten des Flures regte, zuckte sie zusammen.
âGott!â, wisperte sie. âDu hast mich erschreckt.â
Jess kam grinsend auf sie zu und legte die Arme um ihre Hüften. âTut mir leid. Ich dachte, du würdest die Garage hören.â
âIch hab Caroline ins Bett getragen. Wieso bist du eigentlich schon hier? Ich dachte, du würdest noch im Hotel bleiben, du sahst so müde aus.â
âWieso soll ich alleine in einem Hotelzimmer bleiben?â Er küsste sie sanft.
âAber nächstes Mal zieh bitte deinen Ehering aus. Ich konnte sehen dass der Barkeeper dachte, ich sei eine echtes Flittchen, mich mit einem verheiratetem Mann einzulassen.â
âEr konnte ja nicht ahnen, dass du dich mit deinem Mann triffst.â
Sie lächelte. âDas stimmt.â
âEinen schönen Hochzeitstagâ, flüsterte er ihr ins Ohr und küsste sie erneut.
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Ich hoffe er gefällt euch. Bitte um fb.
Liebte er sie nicht? Sie hatte ihn noch nie so wütend gesehen. Was hatte sie getan das er so wütend war. Sie liebte ihn doch so. Warum tat er ihr so weh?
Er ging einfach weg. Lies sie stehen. Einfach so. Er ging. Setzte sich in sein Auto und fuhr los. Er wusste selbst nicht was in ihn gefahren war. Sie hatte nichts getan. Sie wollte nur mit ihm reden. Aber er hatte wieder mal den Mund nicht aufbekommen. Wie immer.
Vielleicht sollte er für immer weggehen. Irgendwo anders hin. Er wollte ihr nicht noch mehr weh tun. Sie hatte jemand besseres verdient als ihn. Es wäre besser für sie, wenn sie sich nie wieder sehen würden. Sie würde schnell wieder jemanden finden der sie lieben würde. Er würde ihr sein ganzen Leben nach trauern. Aber es war besser so.
Er hielt an. Setzte sich in irgendeine Raststätte und schrieb ihr einen Brief.
Nachts als er sicher gehen könnte das ganz Stars Hollow schlafen würde fuhr er zu ihrem Haus. Schloss auf und legte ihr den Brief vor die Tür. Er fuhr los irgendwohin vielleicht nach New York. Nach Hause wo auch immer das war aber würde weg fahren, dazu hatte er sich entschlossen und er würde nie, nie wiederkommen.
Als sie morgens aufwachte lag ein Brief für sie vor der Tür. Sie wusste von wem er war.
Sie wusste auch was drin stehen würde. Sie machte ihn auf. Während sie las lief ihr eine einsame Träne übers Gesicht.
[I]Liebe Rory,
es tut mir Leid aber ich gehe fort. Ich will dich nicht nochmehr verletzten als ich eh schon getan habe. Ich liebe dich zu sehr. Ich liebe dich so sehr, wie noch ich noch nie einen Menschen geliebt habe. Und deswegen gehe ich fort. Das Alles macht mir Angst. Du weiÃt wie schwer es mir fällt über meine Gefühle zu reden. Ich mache das jetzt, weil du ein ganz besonderer Mensch bist. Jemand der jemand besseren verdient, als mich. Ich hoffe du wirst mich vergessen und wirst glücklich. Ob ich glücklich werde weià ich nicht und ob ich je wieder einen Menschen so lieben werde wie dich auch nicht. Ich hoffe du verzeihst mir.
Jess
[/I]Weinend brach sie zusammen. Sie weinte. Weinte den ganzen Tag. Weinte bitterliche Tränen. Tränen der Verzweiflung. Bis sie einen Endschluss fasste. Sie wollte nicht ohne ihn leben. Ohne ihn war das Leben nicht lebenswert. Sie schrieb ihrer Mutter einen Brief. Einen Brief der Lorelai alles erklärte. Dann ging sie ins Badezimmer und nahm sich die Schlaftabletten aus dem Schrank. Sie ging in ihr Zimmer und schluckte die Schlaftabletten. Weinend legte sie sich auf ihr Bett. Sie schlief ein. Doch sie würde nie wieder aufwachen. Wie ein toter Engel lag sie auf ihrem Bett. Ihre blauen Augen hatten aufgehört zu leuchten. Sie starrte nur noch ins leere.
Am Abend kam Lorelai nach Hause. Sie fand ihre geliebte Tochter tot auf ihrem Bett liegen.
Ein Zettel lag in ihrer Hand. Auf ihm stand Lorelai. Lorelai nahm den Brief aus der Hand ihrer toten Tochter und las.
Liebe Mum,
es tut mir Leid. Du hast mich gefunden und ich bin tot. Ich versuche dir jetzt erklären wieso.
Ich bin tot, weil Jess weg ist. Heute morgen lag ein Brief vor meiner Tür. Er schrieb wie sehr er mich liebte das er aber gehen müsste. Das er mich nicht noch mehr verletzen wolle und das ich mit jemand anderem glücklich werden sollte. Aber ich kann nicht ohne ihn glücklich sein. Ohne ihn hat mein Leben keinen Sinn. Ich hoffe du kannst das verstehen. Auch wenn ich nicht glaube das du das tust. Ich habe ihm einen Brief geschrieben. Ich möchte das du ihm den Brief gibst. Bitte! Ich werde dich vermissen.
Lorelai brach neben ihrer Tochter zusammen. Wie konnte sie nur so etwas tun.
Ihre kleine Tochter war tot. Wegen Jess. Ihre Tochter hatte sich wegen einem Jungen das Leben genommen. Sie konnte es nicht verstehen. Vielleicht hätte sie auch so gehandelt.
Aber warum gerade Rory? Noch stundenlang lag Lorelai so auf dem Bett ihrer Tochter und weinte. Bis sie aufstand. Sie rief bei Luke an. Sie brauchte jetzt jemand der sie tröstete.
Luke kam sofort. Er rief einen Krankenwagen und tröstete Lorelai. Lorelai die immer so stark gewesen war, war gebrochen. Sie konnte nicht mehr lachen. Sie war wie eine leere Hülle.
Luke würde sie nie mehr allein lassen. Den Brief schickte er Jess. Sein Neffe hatte es verbockt. Wegen ihm war Rory tot.
Jess wohnte bereits in New York, als ihn der Brief erreichte. Er machte den Brief auf und las
[I]Jess wie kannst du mir nur so etwas antun. Wie kannst du einfach weggehen. Ich liebe dich doch. Ich kann ohne dich nicht leben. Ohne dich hat das Leben keinen Sinn. Verstehst du das?
Es hat keinen Sinn. Auch wenn du jetzt zurück kommst, kannst du nichts mehr ändern. Ich werde tot sein. Ich werde mir wegen dir das Leben genommen haben. Ich mache das nur, weil ich dich so sehr liebe. Ich liebe dich so sehr wie du mich auch. Ich hoffe du verstehst mein Entscheidung. Lebe wohl.
Auch Jess legte sich auf sein Bett in der WG wo er zur Zeit lebte. Er nahm die Schlaftabletten aus dem Bad und starb. Er lag tot auf seinem Bett, als ihn sein Mitbewohner fand. Die einzige Nachricht die hinterlassen hatte war ein Zettel auf dem stand wie sehr er sie geliebt hatte und das er gerne neben ihr begraben werden würde.
Sein letzter Wunsch wurde ihm erfüllt. Rory und er wurden auf dem Friedhof in Stars Hollow begraben.
Jetzt werdet ihr für immer zusammen sein
Hi ihr süÃen
!!
Also, Alexis hat ja eigentlich zwei Namen, das habe ich vor kurzem gelesen. Kimberly. Ich würde gerne wissen welchen Namen ihr schöner findet? Alexis oder Kimberly? Ich habe auch mal gelesen dass eigentlich Kimberly der erste Name von ihr ist, wisst ihr davon bescheid?
Freu mich auf Posts, eure Liony
ps falls es schon ein ähnliches thema geben sollte, schlieÃen!!:biggrin:
Okay, dies ist ein GG-OC-Crossover. Verknüpfungen etc folgen unten. Ich hoffe, ich bin wenigstens etwas in der Lage dazu, den Witz der beiden Serien herüber zu bringen.
âWieso sind wir noch mal hier?â, fragte sie, als sie das Buch beendet hatte und zuklappte.
âWeil mein Bruder kommtâ, antwortete Summer und verschränkte die Arme vor der Brust.
âWieso kommt er?â, wollte Taylor wissen.
âWeil meine Mutter nicht mehr mit ihm klarkommt und ihn jetzt loswerden will.â
âIch wusste nicht, dass du einen Bruder hastâ, gestand Rory.
âEr ist mein zweieiiger Zwilling. Meine Mutter hat ihn damals mitgenommen. Ich war in der Schule, als sie gegangen ist, er nicht.â
Die Mädchen schwiegen. Sie wussten nicht viel über Summers Mutter und sie trauten sich nicht, nachzufragen. Es nahm Summer offensichtlich noch sehr mit und sie wollten keine Wunden aufreiÃen.
Die Türen öffneten sich und eine Menschentraube strömte hinaus. Die meisten waren japanische Touristen, die aufgeregt ihre Fotoapparate herausholten und Filme einlegten. Es waren auch ein paar desinteressiert wirkende Geschäftsmänner und eine Familie dabei. Als die Menschen verschwunden waren, wurde der Blick auf einen jungen Mann in ihrem Alter frei. Er hatte dunkle Haare, hatte einen Seesack neben sich abgestellt und trug eine schwarze Lederjacke. Gerade war er dabei, sich eine Zigarette anzuzünden.
Summer rollte mit ihren braunen Augen und ging zu ihm. Sie schlug ihm auf den Hinterkopf, warf die Zigarette auf den Boden und zertrat sie.
Taylor hatte den Kopf schief gelegt. âEr sieht gut aus. Dafür, dass Rauchen eigentlich nicht gut fürs Aussehen ist.â
âMhmâ, kam es von Rory zurück. Ja, der Junge sah wirklich gut aus. Er war anders als die Jungs in Newport. Vielleicht weil er eine Lederjacke trug.
Summer und ihr Bruder kamen herüber. Auch er hatte braune Augen. Kaffeebraun, dachte Rory. Verdammt, jetzt erinnerte sie dieser Typ auch noch an ihren geliebten Kaffee.
âDas ist Jessâ, stellte Summer ihn vor âDas sind Taylor und Rory. Wenn er keine Manieren hat so entschuldigt das bitte, er ist aus New York.â
âWenigstens weià ich wo es liegtâ, schoss Jess zurück.
âIch weià wo es liegt.â
âAch ja? Wo?â
âAn der Ostküste.â
âWas sind die Nachbarstaaten?â
âIch muss mich vor dir nicht rechtfertigenâ, Summer setzte sich auf den Fahrersitz âDu sitzt hinten bei Rory, ich will dich nicht während der Fahrt rausschmeiÃen. Tut mir leid, Ror. Schlag ihn einfach, wenn er nervt.â
âKann es sein, dass du auf Schläge stehst?â
Summer sah ihren Bruder wütend an. âDu bist eww.â Sie drehte sich wieder nach vorne und fuhr los.
Rory griff in ihre Tasche und nahm ihr zweites Buch hervor. Während sie versuchte, sich auf die Zeilen zu konzentrieren, redeten Summer und Taylor über anstehende Feste an der Harbor High.
Es dauerte eine Weile bis Rory merkte, dass Jess sie beobachtete.
âWas?â, fragte sie, nicht halb so selbstbewusst wie sie klingen wollte.
âNichts.â, erwiderte er.
Sie sah ihn an, leicht verwirrt. Diese Augen⦠beinahe widerwillig riss sie sich los und versuchte, weiter zu lesen.
Summer parkte den Range Rover vor Lukeâs Diner. Die vier stiegen aus und betraten das Diner. Seth und Ryan saÃen an ihrem üblichen Tisch und tranken Kaffee.
âCohen, mach Platzâ, verlangte Summer, setzte sich neben ihn und küsste ihn zur BegrüÃung. Dann begann sie, von seinem Toast zu essen.
Taylor rollte mit ihren Augen. âLeute, das ist Summers Bruder Jess. Das sind Ryan und Seth.â
âEntschuldige dass ich dich nicht vorgestellt habeâ, meinte Summer âAber wer weià wie lange du noch bleibst, vielleicht bist du morgen schon wieder weg.â Es war gemein und Summer wusste es. Doch sie konnte nichts dagegen tun. Die fiesen Kommentare waren gesprochen, bevor sie sich daran hindern konnte.
Taylor setzte sich zu Ryan, während Rory neben Summer Platz nahm. In der nächsten Sekunde saà Jess neben ihr. Taylor hob eine Augenbraue, sagte aber nichts.
Sie wandte sich lieber einem anderen Thema zu. âWo ist Marissa? Ich dachte, sie wollte sich hier mit uns treffen.â
âSie kommt späterâ, antwortete Ryan âSie hatte noch etwas zu erledigen.â
Luke kam zu ihrem Tisch. âWas wollt ihr bestellen?â
âPfannkuchen und Kaffeeâ, orderte Taylor.
âEinen Burger mit extra Käse und extra wenig Salat, Kirschkuchen, Kaffee und Donuts.â
Luke notierte sich alles und wandte sich dann an Jess. âWie war der Flug?â
âOkayâ
âAb nächster Woche wirst du nach der Schule hier arbeiten.â
âIch weiÃâ, knurrte Jess.
âWillst du was essen?â
âNope.â
Luke drehte sich um und ging.
âEr mag dich nichtâ, stellte Seth fest.
âEr mag meine Mutter nichtâ, korrigierte Jess ihn.
âNiemand mag sieâ, mischte sich Summer ein.
âHalt einfach die Klappe, okay? Niemand redet mit dir.â
Marissa kam herein und unterbrach den aufkeimenden Streit. Sie war mit Shoppingtüten bepackt und lieà sich neben Taylor nieder.
Als sie Jess sah, lächelte sie strahlend. âHi. Ich bin Marissa.â
âDu kennst Jessâ, murrte Summer.
âOh, stimmtâ, Marissa kicherte âSchön, dass du wieder da bistâ. Damit war das Thema für sie abgehakt und sie wandte sich an Summer, um von der Shoppingtour zu erzählen.
âIst sie immer so?â
Rory zuckte innerlich zusammen, als sie feststellte, dass Jess mit ihr sprach. Aber Taylor oder die anderen konnte er nicht gemeint haben, er sprach leise. âUh, ja.â, sie warf einen flüchtigen Blick zu ihrer Cousine und stellte fest, das sie auÃer Hörweite war âSie geht gerne shoppen. Aber das macht sie nicht zu einem schlechten Menschen, sie ist nett. Natürlich ist sie nicht perfekt, das ist niemand, sie hat ihre Probleme, aberâ¦â, Rory bremste ihren Redefluss âSie ist nett. Sie geht gerne shoppen.â
âHuhâ. Er beobachtete sie noch weiter, auch als sie ihren Kopf weggedreht hatte und jetzt ihr Essen verschlang. Er hatte noch nie jemanden wie diese Rory getroffen. Sie war anders als die Mädchen in New York und mit Sicherheit anders als die Mädchen in Newport. Sie war interessant.
*****
Was denkt ihr? Feedback, bitte
Different ist eine FF von mooncat98, die die 5. Staffel ab Logans erstem Auftritt nacherzählt. Das Besondere daran ist, dass sie aus Logans Sicht geschrieben ist. Gin hatte die FF schon in diesem Forum veröffentlicht, aber es gab leider nicht viele, die sie auf englisch lesen wollten. Also haben wir uns daran gemacht, sie zu übersetzen.
Viel mehr gibt es auch nicht mehr zu sagen, auÃer, dass wir uns natürlich über FB jeder Art freuen!!!
Also: Viel SpaÃ!!!!
Different
Kapitel 1: Strahlend blaue Augen
(Written in the Stars)
Logan war vergnügt. Sicher, das war an sich nichts Ungewöhnliches. Doch es war der Grund für sein Vergnügen, der dieses Mal von den anderen unterschied. Es war ein Mädchen. Nicht eins von diesen Mädchen, die ihm üblicherweise zu FüÃen lagen, oh nein, es war ein Mädchen, das den Mut besaÃ, wie eine Furie auf ihn los zu gehen. Und womit hatte er sich diese Ehre verdient? Offensichtlich damit, dass er ein elitärer Snob war, der einen Freund von ihr heruntergeputzt hatte und, was das Beste war, auch noch vor diesem Mädchen. Eine Tatsache, die er kaum glauben konnte. Nicht den âein Snob seinâ-Teil, sondern, dass er dieses Mädchen hatte vergessen können. Sicher, sie war furchtbar wütend auf ihn und mochte ihn ganz offensichtlich nicht â aber Gott, sie war einfach wunderschön mit ihren strahlend blauen Augen und ihren vor Aufregung geröteten Wangen.
Wenn er eins war, dann ein Verehrer schöner Frauen und er konnte einfach nicht begreifen, wie er dieses Mädchen jemals hatte vergessen können. Okay, er war gestern wirklich verkatert gewesen, kein Wunder nach einem LDB Wochenende, aber trotzdemâ¦
Nun, eins stand fest: Er würde dieses Mädchen sicher nicht ein zweites Mal vergessen. Tatsächlich war er sich ziemlich sicher, dass das verführerische Bild dieser süÃen Brünetten mit ihren strahlend blauen Augen, die so stark und klar in ihrem zierlichen Gesicht leuchteten, ihm lange in Erinnerung bleiben würde. Aber die pure Abscheu ihm gegenüber war ihr eindeutig nicht nur in die Augen und ins Gesicht geschrieben, sondern spiegelte sich in ihrer ganzen Körperhaltung wider. Und was für ein Körper das war.
Bevor er es selbst bemerkte, erwiderte er schon etwas, nur um zu sehen, wie viel mehr er sie noch verärgern konnte. Sie enttäuschte ihn nicht. Wut stand diesem kleinen Vulkan definitiv gut. Erstaunlicherweise, stellte er fest, faszinierten ihre Erwiderungen ihn noch mehr. Sie zögerte fast nie zu kontern und er musste zugeben, dass sie sehr gute Argumente hatte. Ihn mit Judy Dench zu vergleichen zum Beispielâ¦nun, das hatte sicherlich noch niemand vorher getan. Also entschloss er sich, einen Schritt weiter zu gehen und warf ein Argument ein, von dem er sich ziemlich sicher war, dass es sie sprachlos machen würde. AuÃerdem, das âWir leben in einem freien Landâ-Argument funktionierte immer gut, um das letzte Wort zu behalten. Und er hatte Recht, sie zögerte einen Moment, einen Moment, den er nutzte, sie zu verwirren. Er gab ihr Zeit, ein neues Argument zu finden.
Und dann überraschte sie ihn. Einen Moment lang sah sie ihn mit zusammengekniffenen Augen an.
âIch kann es nur einfach nicht leiden, wenn man meinen Freunden wehtutâ, sagte sie leise, einfach so.
Er war platt. Es gab nichts, was er darauf hätte erwidern können. Das war sicher so gut wie das mit dem freien Land. Und trotzdem, so leicht konnte er sie nicht gewinnen lassen. Also behauptete er, sie sei leicht aufzuregen. Oh ja, das brachte sie wieder in Rage. Sich seines Sieges schon bewusst, fügte er hinzu, dass sie wohl offensichtlich gern argumentiere.
Unglücklicherweise unterbrach Finn sie, bevor er noch etwas sagen oder tun konnte. Verflucht! Sie hatten diesen Rotschopf den ganzen Tag gesucht, nun, zumindest seit Finn aufgewacht war, und er musste ihn ausgerechnet genau in diesem Moment finden. Er seufzte innerlich und sah sich nach dem Mädchen um. Es war eine Schande. Die Magie des Moments war zerstört. Nun gut, dann musste er wohl sicherstellen, dass es noch andere Momente geben würde. Er war schlieÃlich Logan Huntzberger: bis jetzt hatte noch keine Frau, die er hatte haben wollen, ihm widerstehen können und diese, auch wenn sie jetzt noch recht angriffslustig war, würde keine Ausnahme sein. Und so wie er das sah, machte er es besser jetzt als nie. Er ahnte, dass sie sexuelle Anspielungen nicht gewöhnt war. AuÃerdem würde es der perfekte erste Schritt sein, um ihr sein Interesse zu zeigen. Also tat er genau das, lehnte sich in ihren privaten Bereich, atmete ihren Duft ein. Er konnte ihn nicht einordnen, noch nicht, und er verdrängte dieses Geheimnis, um später darüber nachzudenken.
âGrüà Marty von mir. Und ich verspreche, dass ich mich das nächste Mal sofort an dich erinnern werdeâ, versprach er und schickte ihr dieses Versprechen auch mit den Augen.
Sie zeigte keine Reaktion, aber das störte Logan nicht weiter. Stattdessen lehnte er sich ein bisschen weiter zu ihr herüber und hob eine Augenbraue.
âUnd jetzt sag mir, dass das keinen Spaà gemacht hatâ, sagte er mit leiser, sexy Stimme und schenkte ihr sein patentiertes Killerlächeln.
Oh ja, seine Ahnung war absolut richtig gewesen. Sie war sprachlos, aber sie errötete vor Wut, was sie sogar noch süÃer machte. Nur ungern drehte er sich um und folgte Finn, allerdings nicht, ohne sich umzudrehen. Der Anblick des verblüfften Mädchens lieà ihn schmunzeln. Er wettete, dass sie es nicht gewöhnt war, nicht das letzte Wort zu behalten.
Nun, sie würde sich dran gewöhnen müssen. Er war der Meister darin, das letzte Wort zu behalten.
Plötzlich kam ihm ein Gedanke und grinsend ging er noch einmal auf das Mädchen zu.
âMaster und Commanderâ, sagte er.
Verwirrt rümpfte sie die Nase und sah ihn misstrauisch an. âDer Film?â, fragte sie.
Hmm, also ihr Verstand funktionierte noch. Erfrischend. Logan lächelte sie breit an. âNein, so sollst du mich von jetzt an nennenâ, sagte er selbstgefällig und freute sich, als er sah, dass ihre Wut wieder aufflammte, gerade, als er über die Treppe verschwand.
Während er Finn und Colin suchte, dachte er wieder an diese Begegnung und erinnerte sich einmal mehr an ihre atemberaubend blauen Augen. Irgendwasâ¦er war sich nicht sicher was, aber irgendwas war anders an diesem Mädchen.
Rory.
Leise flüsterte er ihren Namen, lieà ihn über seine Zunge rollen. Er mochte den Klang. Und er mochte den Namen. Es war kein gewöhnlicher Name, allerdings war er in die Welt des Geldes und der Gesellschaft hineingeboren worden und ungewöhnliche Namen waren ziemlich normal unter den Reichen. Dennoch, Rory klang nicht wie einer dieser hochgestochenen Namen, die einem armen Kind gegeben wurden, um die Welt zu beeindrucken. Hmm, er fragte sich wie ihr Nachname war.
Allerdings wusste er, wo sie wohnte. Mit dieser Information sollte es nicht schwer sein, das herauszubekommen. Und da war ja noch der Barkeeper Marty, aus ihm würde er immer Informationen herauspressen können. Nicht, dass Logan die Absicht hatte, das zu tun. Er erinnerte sich jetzt wieder ganz genau warum Colin gedacht hatte, es würde Spaà machen Marty anzurempeln und ein bisschen in Verlegenheit zu bringen: weil sie gesehen hatten, dass er ganz offensichtlich versucht hatte, ein Mädchen zu beeindrucken. Rory. Also würde jede Information von Marty höchst zweifelhaft sein.
âDa bist du! Was hat denn so lange gedauert?â, unterbrach Colins genervte Stimme Logans Gedanken.
Er sah hoch und entdeckte seine beiden besten Freunde genau vor sich, gerade als die Zimmertür, vor der Finn stand, ihm vor der Nase zugeschlagen wurde. Logan seufzte. âNoch immer nicht die Richtige vermute ich?â
Colin lachte. âOh nein, sie ist die Eine. Konntest du das nicht an dem wütenden Blick sehen, den sie Finn nachgeschickt hat?â
Tatsächlich hatte Logan es nicht erkennen können, weil er den Rotschopf nicht gesehen hatte. Aber Colins Erwähnung eines wütenden Blickes brachte prompt die Erinnerung an zwei sehr wütende blaue Augen, die ihn anstarrten, zurück. Logan konnte nicht anders, er musste lächeln.
âWarum lächelst du? Hier steht dein bester Freund auf der Welt und guckt auf die Trümmer, die einst sein Herz waren und du lächelst?â, fragte Finn ihn. âDanke, Mate, ich bin gerührt von deiner Besorgnisâ, spottete er und legte eine Hand auf sein Herz.
Logan verdrängte die Erinnerung an Rory und legte einen Arm um Finn. âFinn, es ist ihr Verlust. Komm, wir gehen zurück in unser Zimmer, genehmigen uns ein paar Shots und ziehen uns um, um in den Pub zu gehen. Ich bin sicher der nächste Rotschopf wartet dort schon auf dich.â
Bei der Erwähnung von Alkohol und Rotschöpfen hellte sich Finns Miene auf. âRecht hast du, Huntzberger! Lass uns Party machen!â Um seine Wort zu unterstreichen, stieà er einen lauten Schrei aus bevor er davon eilte.
Lachend folgten Logan und Colin ihrem Freund.
Wenn euch der Teil gefallen hat, werden wir den nächsten bald posten.
LG
Mrs Huntzberger

